Discussion:
Ein erster Schritt?
(zu alt für eine Antwort)
Reinhard Zwirner
2018-06-21 09:23:50 UTC
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Hi,

heute wußte mein hannöversches Lokalblatt mal wieder von einem
Abbiegeunfall zu berichten:

<http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Unfall-in-Vahrenwald-Auto-rammt-Radfahrer>

Erstaunt konnte ich aber feststellen, daß der verunglückte Radfahrer
nicht "übersehen" wurde. Nein, es war folgendes zu lesen:

"Beim Abbiegen in die Philipsbornstraße missachtete die 54-Jährige
die Vorfahrt des Radfahrers, der 78-Jährige stürzte zu Boden."

Ein erster Schritt beim Bewußtseinswandel?

Ciao

Reinhard
Bernhard Kraft
2018-06-21 12:42:15 UTC
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Post by Reinhard Zwirner
Erstaunt konnte ich aber feststellen, daß der verunglückte Radfahrer
...
Post by Reinhard Zwirner
Ein erster Schritt beim Bewußtseinswandel?
Nein, das ist kein typischer Radweg-Rechtsabiegerunfall. Wenn das Wort
"Radweg" drin stünde, hätte der Autor bestimmt das Wort "übersehen" in
seinen Artikel eingebaut. Ich finde das auch eine richtige Wiedergabe
der Realität: Auf der Fahrbahn hat man Vorfahrt, auf dem Radweg wird man
"übersehen".
Thomas Sçhlueter
2018-06-21 13:18:57 UTC
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Post by Reinhard Zwirner
"Beim Abbiegen in die Philipsbornstraße missachtete die 54-Jährige
die Vorfahrt des Radfahrers, der 78-Jährige stürzte zu Boden."
Ein erster Schritt beim Bewußtseinswandel?
Nicht wirklich: der Querleser überfliegt die Zusammenfassung unterhalb
der Schlagzeile und wird dort auch ganz klar i.S. der üblichen
Sprachregelung korrekt gebrieft: "Eine Autofahrerin hatte den Senior
beim Abbiegen *übersehen*"

Außerdem, so entnimmt der sorgfältigere Leser dem ausführlichen Text,
erlitt der Radfahrer seine Verletzungen erst dadurch, dass er im
Anschluss an die harmlose Kollision zu blöd war, sich sanft genug
abzulegen, so dass er ganz allein und danach erst sich selbst schwere
Verletzungen "zuzog".

Tom
Chr. Maercker
2018-06-21 16:17:38 UTC
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Post by Reinhard Zwirner
<http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Unfall-in-Vahrenwald-Auto-rammt-Radfahrer>
Erstaunt konnte ich aber feststellen, daß der verunglückte Radfahrer
"Beim Abbiegen in die Philipsbornstraße missachtete die 54-Jährige
die Vorfahrt des Radfahrers, der 78-Jährige stürzte zu Boden."
Ein erster Schritt beim Bewußtseinswandel?
Nö, so was kommt hin und wieder vor. Genauso wie umgekehrt, Autos, LKW,
Straßenbahnen und wahrscheinlich sogar Panzer und Eisenbahnzüge
"übersehen" werden. Heute kamen satte sieben Meldungen über
Fahrradunfälle reingetickert, darunter eine, der zufolge gewisse rote
Lichter übersehen wurden:

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12726/3976737

Eine ähnliche hohe Zahl betraf Knatterradler. Was ist los mit dem
Erdmagnetfeld?
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Thomas Bliesener
2018-06-21 17:59:46 UTC
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Post by Chr. Maercker
Nö, so was kommt hin und wieder vor.
In Braunschweig hat vor ein paar Jahren ein Radfahrer sogar mal eine
rote Ampel "übersehen".
Post by Chr. Maercker
Genauso wie umgekehrt, Autos, LKW, Straßenbahnen
Straßenbahnen wurden in BS schon oft "übersehen". Ein Linksabbieger hat
auch schon einmal ein entgegenkommendes Auto "übersehen". Das abbiegende
Fahrzeug war ein Streifenwagen ...
--
bli
Chr. Maercker
2018-06-22 05:28:55 UTC
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Post by Thomas Bliesener
Post by Chr. Maercker
Nö, so was kommt hin und wieder vor.
In Braunschweig hat vor ein paar Jahren ein Radfahrer sogar mal eine
rote Ampel "übersehen".
Du hast die Unfallmeldung gelesen, deren URL ich angegeben habe?
Post by Thomas Bliesener
Post by Chr. Maercker
Genauso wie umgekehrt, Autos, LKW, Straßenbahnen
Straßenbahnen wurden in BS schon oft "übersehen". Ein Linksabbieger hat
auch schon einmal ein entgegenkommendes Auto "übersehen". Das abbiegende
Fahrzeug war ein Streifenwagen ...
Das sollte man wirklich nicht übersehen. :-b
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Thomas Bliesener
2018-06-22 10:57:06 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Post by Thomas Bliesener
In Braunschweig hat vor ein paar Jahren ein Radfahrer sogar mal eine
rote Ampel "übersehen".
Du hast die Unfallmeldung gelesen, deren URL ich angegeben habe?
Ah ...
Post by Chr. Maercker
Post by Thomas Bliesener
Ein Linksabbieger hat auch schon einmal ein entgegenkommendes Auto
"übersehen". Das abbiegende Fahrzeug war ein Streifenwagen ...
Das sollte man wirklich nicht übersehen. :-b
Lies nochmal.
--
bli
Martin Gerdes
2018-06-22 20:04:41 UTC
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Post by Chr. Maercker
Post by Thomas Bliesener
In Braunschweig hat vor ein paar Jahren ein Radfahrer sogar mal eine
rote Ampel "übersehen".
Du hast die Unfallmeldung gelesen, deren URL ich angegeben habe?
Ja. Stimmt die Meldung der Polizei denn in der Sache?

Wir wissen es nicht, ob die Meinung der Polizei durch Zeugen gestützt
ist oder nur durch die Aussage des outomobilen Unfallbeteiligten.
Martin Gerdes
2018-06-22 07:09:05 UTC
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Post by Thomas Bliesener
In Braunschweig hat vor ein paar Jahren ein Radfahrer sogar mal eine
rote Ampel "übersehen".
Post by Chr. Maercker
Genauso wie umgekehrt, Autos, LKW, Straßenbahnen
Straßenbahnen wurden in BS schon oft "übersehen".
Das sorgt dann allerdings für nachhaltige Erfahrungen (so der
Verunfallte für diese Erfahrungen hinterher noch Verwendung hat).

Outos sind stärker als Radfahrer.
LKWs sind stärker als PKWs.
Staßenbahnen sind stärker als LKWs.
Johann Mayerwieser
2018-06-22 07:31:37 UTC
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Post by Martin Gerdes
Staßenbahnen sind stärker als LKWs
Nicht unbedingt:
Straßenbahn gegen Müllwagen:
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Martin Gerdes
2018-06-22 07:09:05 UTC
Permalink
Post by Reinhard Zwirner
heute wußte mein hannöversches Lokalblatt mal wieder von einem
<http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Unfall-in-Vahrenwald-Auto-rammt-Radfahrer>
Erstaunt konnte ich aber feststellen, daß der verunglückte Radfahrer
nicht "übersehen" wurde. Nein, es war
... in der Druckausgabe der Zeitung ...
Post by Reinhard Zwirner
"Beim Abbiegen in die Philipsbornstraße missachtete die 54-Jährige
die Vorfahrt des Radfahrers, der 78-Jährige stürzte zu Boden."
Dieser Artikel ist mir auch sofort beim Durchblättern aufgefallen.
Post by Reinhard Zwirner
Ein erster Schritt beim Bewußtseinswandel?
Auf der Webseite hingegen steht wie gewohnt:

| Radfahrer bei Unfall schwer verletzt

| Bei einem Unfall am Mittwoch morgen in Vahrenwald ist ein
| 78jähriger Fahrradfahrer schwer verletzt worden. Eine Autofahrerin
| hatte den Senior beim Abbiegen übersehen und das Fahrrad gerammt.

Möglicherweise ist die Druckversion die Pressemeldung der Polizei (und
vielleicht findet dort gerade ein Bewußtseinswandel statt), die
Zeitungsüberschrift hingegen stammt vom Redakteur, der konventionell
denkt.




Es fand sich in der heutigen Ausgabe folgender weitere bemerkendswerte
Fahrradartikel:

| Radfahrer raus!

| Radfahrer sind eine Plage im Stadtverkehr. Sie werden von friedliebenden
| Autos überfahren, verbrauchen kein Benzin und belasten nicht einmal
| die Umwelt. Am besten, sie würden einfach aus den Städten verschwinden,
| meint unsere Gastautorin Lea Streisand.

| Von Lea Streisand

| Speakers’ Corner

| Berlin. Zwei Kinder sind letzte Woche im Berliner Straßenverkehr zu Tode
| gekommen. Zwei! Seit ich selbst ein Baby habe, gehen mir solche
| Nachrichten gleich noch einmal mehr an die Nieren. Beide Kinder waren
| mit dem Fahrrad unterwegs.

| Vielleicht sollte man das Fahrradfahren in Städten einfach generell
| verbieten!

| Ich meine, mal ehrlich, Radfahrer gehen doch sowieso nur allen auf den
| Sack. Schlängeln sich überall durch, wollen an jeder Ampel vorne stehen.
| Dabei sind sie elendig langsam. Und ehe Oma Else ihren Lidstrich
| nachgezogen und ihr Lackschühchen wieder auf die Pedale gefummelt hat,
| ist die Ampel schon dreimal wieder rot.

| Ständig werden Straßen und Parkplätze in Radwege umgewandelt, damit
| schwitzende Hipster, die vermutlich noch nicht mal Steuern zahlen,
| weil sie eh kein Geld verdienen und den ganzen Tag nur Bionade
| nuckelnd auf ihre Laptops glotzen, schneller vorwärtskommen als der
| hart arbeitende Angestellte in seinem teuer erkauften BMW-Diesel.

| Als wäre der Abgasskandal nicht schon genug! Überhaupt dieses
| Gejammer über Abgase! Schafft euch halt ein Fahrzeug mit
| Klimaanlage an! Wirklich: Man sollte das Radfahren verbieten!

| Radfahrer bringen dem Staat kein Geld. Ihre Fahrzeuge kosten nichts
| im Vergleich zu Autos, sie verbrauchen kein Benzin, das Fahrenlernen
| kann nicht kontrolliert und behördlich organisiert werden. Niemand
| mag Radfahrer! Also weg mit denen!

| Lea Streisand ist Schriftstellerin aus Berlin.
| Sie fährt seit 25 Jahren Fahrrad.
| Überallhin.
Thomas Bliesener
2018-06-22 16:41:27 UTC
Permalink
Es fand sich in der heutigen Ausgabe folgender weiterer bemerkenswerter
| Radfahrer raus!
| Radfahrer sind eine Plage im Stadtverkehr. Sie werden von friedliebenden
| Autos überfahren, verbrauchen kein Benzin und belasten nicht einmal
| die Umwelt. Am besten, sie würden einfach aus den Städten verschwinden,
| meint unsere Gastautorin Lea Streisand.
Die Forderung ist nicht neu und wurde etwas ernsthafter schon vor 50
Jahren erhoben:
<https://www.zeit.de/online/2009/20/auto-fahrrad-1969/komplettansicht>
--
bli
Martin Gerdes
2018-06-22 20:04:42 UTC
Permalink
Post by Thomas Bliesener
Es fand sich in der heutigen Ausgabe folgender weiterer bemerkenswerte
| Radfahrer raus!
| Radfahrer sind eine Plage im Stadtverkehr. Sie werden von friedliebenden
| Autos überfahren, verbrauchen kein Benzin und belasten nicht einmal
| die Umwelt. Am besten, sie würden einfach aus den Städten verschwinden,
| meint unsere Gastautorin Lea Streisand.
| Lea Streisand ist Schriftstellerin aus Berlin.
| Sie fährt seit 25 Jahren Fahrrad.
| Überallhin.
Post by Thomas Bliesener
Die Forderung ist nicht neu und wurde etwas ernsthafter schon vor 50
<https://www.zeit.de/online/2009/20/auto-fahrrad-1969/komplettansicht>
Der von mir zitierte Artikel ist in meinen Augen klar ironisch gemeint
(was möglicherweise nicht jeder erkennt). Der Artikel aus der Zeit von
1969 ist das in meinen Augen nicht. Die Stimmung war damals so (und sie
ist bis heute vermutlich noch in manchem Kopf zu finden, vor allem im
Kopf eines Kommunalpolitikers). Das Ziel "autogerechte Stadt" gilt
meiner Überzeugung nach unvermindert bis heute. Bis heute wird bei jeder
Verkehrsplanung erstmal der Weg für die Autos geplant, erst danach
kommen die "Restverkehre".
Thomas Bliesener
2018-06-23 00:08:51 UTC
Permalink
Post by Martin Gerdes
Post by Thomas Bliesener
Die Forderung ist nicht neu und wurde etwas ernsthafter schon vor 50
<https://www.zeit.de/online/2009/20/auto-fahrrad-1969/komplettansicht>
Der von mir zitierte Artikel ist in meinen Augen klar ironisch gemeint
(was möglicherweise nicht jeder erkennt).
Spätestens nach dem letzten Absatz kann man den nicht mehr mißverstehen.
(Das "etwas" in meinem Satz ist übrigens auch Ironie.).
Post by Martin Gerdes
Der Artikel aus der Zeit von 1969 ist das in meinen Augen nicht.
Der ist bierernst.
Post by Martin Gerdes
Die Stimmung war damals so (und sie ist bis heute vermutlich noch in
manchem Kopf zu finden, vor allem im Kopf eines Kommunalpolitikers).
Das Ziel "autogerechte Stadt" gilt meiner Überzeugung nach
unvermindert bis heute. Bis heute wird bei jeder Verkehrsplanung
erstmal der Weg für die Autos geplant, erst danach kommen die
"Restverkehre".
Ja. In Guadalajara ist es unter den Politikern seit Jahren hipp von der
Förderung des nichtmotorisierten Verkehrs zu reden. Ihre Taten sprechen
eine andere Sprache. Egal ob es sich um erneuerte Straßenbeläge mit
Noppen und Mustern, die ein Graus für Radfahrer sind oder um die neue
Unterführung, die mich vom Supermarkt abschneidet, handelt, man merkt
deutlich, daß die Verantwortlichen und Planer im Herzen Kraftfahrer sind.
--
bli
Martin Gerdes
2018-06-23 18:03:54 UTC
Permalink
Post by Thomas Bliesener
Post by Thomas Bliesener
Die Forderung ist nicht neu und wurde etwas ernsthafter schon vor 50
<https://www.zeit.de/online/2009/20/auto-fahrrad-1969/komplettansicht>
Der von mir zitierte Artikel [aus der gestrigen HAZ] ist in meinen Augen
klar ironisch gemeint (was möglicherweise nicht jeder erkennt).
Spätestens nach dem letzten Absatz kann man den nicht mehr mißverstehen.
"Egal, wie dick man aufträgt, es gibt doch immer noch mindestens einen,
der es immer noch nicht mitbekommt."

Wenn es noch die Zeit für Usenet-Laws wäre, wäre das wohl eins.
Post by Thomas Bliesener
(Das "etwas" in meinem Satz ist übrigens auch Ironie.).
Der Artikel aus der Zeit von 1969 ist das in meinen Augen nicht.
Der ist bierernst.
Eben. Der Autor propagiert allen Ernstes das Verbot des Fahrradfahren
aus Verkehrssicherheitsgründen.
Post by Thomas Bliesener
Die Stimmung war damals so (und sie ist bis heute vermutlich noch in
manchem Kopf zu finden, vor allem im Kopf eines Kommunalpolitikers).
Das Ziel "autogerechte Stadt" gilt meiner Überzeugung nach
unvermindert bis heute. Bis heute wird bei jeder Verkehrsplanung
erstmal der Weg für die Autos geplant, erst danach kommen die
"Restverkehre".
Ja. In Guadalajara ist es unter den Politikern seit Jahren hip, von der
Förderung des nichtmotorisierten Verkehrs zu reden. Ihre Taten sprechen
eine andere Sprache. Egal ob es sich um erneuerte Straßenbeläge mit
Noppen und Mustern, die ein Graus für Radfahrer sind,
Die man aber für die Millionen von Blinden braucht!
Post by Thomas Bliesener
oder um die neue Unterführung, die mich vom Supermarkt abschneidet, handelt,
man merkt deutlich, daß die Verantwortlichen und Planer im Herzen
Kraftfahrer sind.
Das ist wohl überall auf der Welt so. Eben deswegen empfand ich die
Sendung des NDR so erfreulich, da war zwar die etwas hektische
Moderatorin ganz Autofahrerin, ihre Gäste hatten aber durchaus Sinn für
die Bedürfnisse von Radfahrern. Offenbar hat außer dem OP und mir keiner
angehört, jedenfalls kam auf meinen Kommentar hierzugroup keine
Resonanz.
Udo Steinbach
2018-06-24 09:52:15 UTC
Permalink
Der Autor propagiert allen Ernstes das Verbot des Fahrradfahren aus
Verkehrssicherheitsgründen.
Heutzutage lügt man lieber und verkauft die Rad-Unterdrückenden Maßnahmen
als Wohltaten. Da ist mir die damalige Ehrlichkeit lieber.
--
Fahrradverkehr in Deutschland: http://radwege.udoline.de/
GPG: A245 F153 0636 6E34 E2F3 E1EB 817A B14D 3E7E 482E
Thomas Bliesener
2018-06-26 03:17:23 UTC
Permalink
Post by Martin Gerdes
Post by Thomas Bliesener
Ja. In Guadalajara ist es unter den Politikern seit Jahren hip, von der
Förderung des nichtmotorisierten Verkehrs zu reden. Ihre Taten sprechen
eine andere Sprache. Egal ob es sich um erneuerte Straßenbeläge mit
Noppen und Mustern, die ein Graus für Radfahrer sind,
Die man aber für die Millionen von Blinden braucht!
Die brauchen sie nicht, aber für ihre gefederten Fahrzeuge mit breiten
Reifen sind die Noppen kein Problem.

Ein weiteres schönes Beispiel habe ich am Sonnabend gesehen. Einer
Avenida wird einer von vier Fahrstreifen pro Richtung für eine PBL
abgeknapst (unproblematisch, da mit der Inbetriebnahme der Hochbahn der
Busverkehr eingestellt wird.)

Ein Stück wurde noch dem breiten und kaum genutzen Gehweg zugeschlagen,
da die PBL sonst zu breit werden würde. Ein neues Gitter für den
Regenablauf hat man auch eingesetzt. Ich lege schon mal Popcorn bereit:
<Loading Image...> (584 kibyte).
Post by Martin Gerdes
Das ist wohl überall auf der Welt so. Eben deswegen empfand ich die
Sendung des NDR so erfreulich, da war zwar die etwas hektische
Moderatorin ganz Autofahrerin, ihre Gäste hatten aber durchaus Sinn für
die Bedürfnisse von Radfahrern. Offenbar hat außer dem OP und mir keiner
angehört, jedenfalls kam auf meinen Kommentar hierzugroup keine
Resonanz.
Ich habe ihn angehört, aber es hat mir nicht in den Fingern gejuckt zu
kommentieren.
--
bli
Volker Borchert
2018-06-22 20:24:08 UTC
Permalink
Post by Reinhard Zwirner
"Beim Abbiegen in die Philipsbornstraße missachtete die 54-Jährige
die Vorfahrt des Radfahrers, der 78-Jhrige stürzte zu Boden."
Ein erster Schritt beim Bewußtseinswandel?
Nein. Der Zensor war pinkeln.
--
"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <***@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <***@despammed.com>
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