Discussion:
GroKo und Radverkehrs"förderung"
(zu alt für eine Antwort)
Thomas Bliesener
2018-02-10 05:18:23 UTC
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"Wir werden die Straßenverkehrsordnung mit dem Ziel der
Radverkehrsförderung überprüfen und gegebenenfalls fahrradgerecht
fortschreiben ..." heißt es im Koalitionsvertrag.
<https://www.cdu.de/system/tdf/media/dokumente/koalitionsvertrag_2018.pdf>

Mir schwant nichts Gutes. Was schwebt dem nächsten Autominister vor?
Rückkehr der allgemeinen Radwegebenutzungspflicht? Helmpflicht?
--
bli
Husky-Alex
2018-02-10 06:52:23 UTC
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Post by Thomas Bliesener
"Wir werden die Straßenverkehrsordnung mit dem Ziel der
Radverkehrsförderung überprüfen und gegebenenfalls fahrradgerecht
fortschreiben ..." heißt es im Koalitionsvertrag.
<https://www.cdu.de/system/tdf/media/dokumente/koalitionsvertrag_2018.pdf>
Lebst du nicht in Mexiko? Wieso interessierst du dich da für deutsche
Politik?

Das ist nicht böse gemeint. Ich wundere mich nur. Sonst alles gut.

A.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Dem Land Tirol die Treue.
Thomas Bliesener
2018-02-10 17:24:10 UTC
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Post by Husky-Alex
Lebst du nicht in Mexiko?
Nicht nur und nicht für immer. Oder anders gesagt: ich habe auch drei
Räder in .de stehen. (Dann hast Du wohl auch die Retourkutshe von
Michael neulich nicht verstanden.)
--
bli
Hans CraueI
2018-02-10 10:18:42 UTC
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Thomas Bliesener schrieb
"Wir werden die Straßenverkehrsordnung mit dem Ziel der
Radverkehrsförderung ÌberprÌfen und gegebenenfalls fahrradgerecht
fortschreiben ..." heißt es im Koalitionsvertrag.
<https://www.cdu.de/system/tdf/media/dokumente/koalitionsvertrag_2018.pdf>
Mir schwant nichts Gutes. Was schwebt dem nÀchsten Autominister vor?
RÃŒckkehr der allgemeinen Radwegebenutzungspflicht? Helmpflicht?
Das sind m.E. nur leere Worthuelsen, damit sich niemand mit "Und
an den Radverkehr habt ihr wieder ueberhaupt nicht gedacht" ueber
das Machwerk beschweren kann.
Fahrradverkehr wird auch fuer den naechsten Autominister ein
gelegentlich laestiges, insgesamt jedoch eher unbeachtliches
Randproblem sein. Und das ist wohl meist auch besser so.

Hans
Martin Gerdes
2018-02-10 15:59:03 UTC
Permalink
Post by Hans CraueI
"Wir werden die Straßenverkehrsordnung mit dem Ziel der
Radverkehrsförderung ÌberprÌfen und gegebenenfalls fahrradgerecht
fortschreiben ..." heißt es im Koalitionsvertrag.
<https://www.cdu.de/system/tdf/media/dokumente/koalitionsvertrag_2018.pdf>
Mir schwant nichts Gutes. Was schwebt dem nÀchsten Autominister vor?
RÃŒckkehr der allgemeinen Radwegebenutzungspflicht? Helmpflicht?
Das sind m.E. nur leere Worthuelsen, damit sich niemand mit "Und
an den Radverkehr habt ihr wieder ueberhaupt nicht gedacht" ueber
das Machwerk beschweren kann.
Fahrradverkehr wird auch fuer den naechsten Autominister ein
gelegentlich laestiges, insgesamt jedoch eher unbeachtliches
Randproblem sein. Und das ist wohl meist auch besser so.
Hierzustadt wollen sie einen Millionenbetrag in den Ausbau eines
"Radfernwegs" investieren. Ich befürchte das Schlimmste.

Zwei Kreuzungen haben sie schon ausgebaut (unabhängig von der genannten
Maßnahme), beide sind nun für Fahrradfahrer erheblich schlechter zu
passieren als früher.
Thomas Bliesener
2018-02-10 18:02:03 UTC
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Post by Martin Gerdes
Hierzustadt wollen sie einen Millionenbetrag in den Ausbau eines
"Radfernwegs" investieren.
Eine Verbindung Hannover - Braunschweig wäre nicht schlecht. Bislang ist
das für Radfahrer ein Flickenteppich. Die längere Strecke (von BS aus)
nach Magdeburg ist wesentlich einfacher und angenehmer zu fahren.
Post by Martin Gerdes
Ich befürchte das Schlimmste.
Wenn Autofahrer für Radfahrer planen ...
Und wenn es dann noch "friendly fire" gibt
(<http://velocityruhr.net/blog/2017/02/17/burkhard-stork-radschnellwege-sind-nicht-zum-schnellen-radfahren/>),
was soll dabei herauskommen?
--
bli
HC Ahlmann
2018-02-10 13:03:06 UTC
Permalink
Post by Thomas Bliesener
"Wir werden die Straßenverkehrsordnung mit dem Ziel der
Radverkehrsförderung überprüfen und gegebenenfalls fahrradgerecht
fortschreiben ..." heißt es im Koalitionsvertrag.
<https://www.cdu.de/system/tdf/media/dokumente/koalitionsvertrag_2018.pdf>
Mir schwant nichts Gutes. Was schwebt dem nächsten Autominister vor?
Rückkehr der allgemeinen Radwegebenutzungspflicht? Helmpflicht?
Lies den Absatz davor:
| Wir wollen die Mittel für den Radverkehr als Testlauf aufstocken. Wir
| wollen damit in den Radwegebau investieren und die gesetzliche
| Grundlage schaffen, damit die Radwege unabhängig vom Verlauf der
| Bundesstraßen geführt werden können. Zudem wollen wir das Programm für
| den Bau von Radschnellwegen praxisnaher ausgestalten und weitere
| innovative Projekte fördern, die den Radverkehr in Deutschland
| verbessern.

Wenn Radwege gebaut werden, sollen nicht nur 85% der Radfahrer sie
freiwillig benutzen, oder?
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Martin Wohlauer
2018-02-10 13:27:18 UTC
Permalink
Post by HC Ahlmann
Post by Thomas Bliesener
"Wir werden die Straßenverkehrsordnung mit dem Ziel der
Radverkehrsförderung überprüfen und gegebenenfalls fahrradgerecht
fortschreiben ..." heißt es im Koalitionsvertrag.
<https://www.cdu.de/system/tdf/media/dokumente/koalitionsvertrag_2018.pdf>
Mir schwant nichts Gutes. Was schwebt dem nächsten Autominister vor?
Rückkehr der allgemeinen Radwegebenutzungspflicht? Helmpflicht?
| Wir wollen die Mittel für den Radverkehr als Testlauf aufstocken. Wir
| wollen damit in den Radwegebau investieren und die gesetzliche
| Grundlage schaffen, damit die Radwege unabhängig vom Verlauf der
| Bundesstraßen geführt werden können. Zudem wollen wir das Programm für
| den Bau von Radschnellwegen praxisnaher ausgestalten und weitere
| innovative Projekte fördern, die den Radverkehr in Deutschland
| verbessern.
Wenn Radwege gebaut werden, sollen nicht nur 85% der Radfahrer sie
freiwillig benutzen, oder?
Jetzt mal für 'nen Trottel wie mich: Welche gesetzliche Grundlage
spricht denn eigentlich momentan dagegen, dass »die Radwege unabhängig
vom Verlauf der Bundesstraßen geführt werden können«? Hat da einer Lack
gesoffen, oder gibt es wirklich irgend einen ominösen Passus, dass man
überland nur an der Bundesstraße lang dürfte? Oder meinen die damit die
Finanzierung, dass der Bund nicht nur an Bundesstraßen investieren darf,
sondern losgelöst?

Grüßle,

Martin.
H0Iger SchuIz
2018-02-10 14:00:03 UTC
Permalink
Post by Martin Wohlauer
Welche gesetzliche Grundlage
spricht denn eigentlich momentan dagegen, dass »die Radwege unabhängig
vom Verlauf der Bundesstraßen geführt werden können«?
Eine inhaltliche Nachfrage bei einem solchen Gewäschtext ist eigentlich
ungehörig. Die Autoren sind darauf ja nicht vorbereitet, weil sie davon
ausgehen, dass es eh keiner liest, zumindest nicht mit Verstand.

Mich hat besonders beeindruckt, dass die Leerzeilen zwischen den
Absätzen auch nummeriert sind. Dafür gibt es zwei Gründe:

a. Wer auch immer das getippt hat, hat keine Ahnung, wie man es besser
macht. Damit ist der Bedarf an den ganzen Digitalisierungsinitiativen,
insbesondere im Bildungsbereich, nachgewiesen. Unterm Strich reden halt
die den ganzen Tag von Digitalisierung, die diesen Begriff am wenigsten
mit Inhalt füllen können.

2. Diese Zeilen tragen halt genau so viel Inhalt wie die, in denen auch
nich Tinte verbraucht wurde. Warum soll diese kalte Luft nicht genau so
eine Nummer bekommen, wie die heiße?

Was in der Papier- und Zeitverschwendung zum Radverkehr gesagt wird,
beeidruckt mich wenig. Damit, dass jemand gerade mal Lust hat, Radler an
den rand zu drängen, muss man immer rechnen, ob die nun vorher
irgendetwas aufgeschrieben haben oder nicht.
Bernhard Kraft
2018-02-10 17:04:57 UTC
Permalink
Post by Martin Wohlauer
Jetzt mal für 'nen Trottel wie mich: Welche gesetzliche Grundlage
spricht denn eigentlich momentan dagegen, dass »die Radwege unabhängig
vom Verlauf der Bundesstraßen geführt werden können?
Der Bund war bisher der Meinung, dass Radverkehr Ländersache ist, weil
man mit dem Fahrrad keine Bundeslandgrenze überschreiten. Ist doch auch
logisch, weil die Bundesländer zu weit auseinander liegen. Das schafft
man mit dem Rad nicht.

Ernsthafter:
Ich nehme an, der Bund darf nicht einfach irgendwo einen Radweg
hinbauen, wie er das mit Autobahnen und Bundesstraßen macht. Radwege
waren früher von zu geringer nationaler Bedeutung. Das er sich für
Fernradwege jetzt zuständig fühlt, ist schon wichtig im
Koalitionsvertrag erwähnt zu werden. Der Fahrrad-Tourismus ist nämlich
von nationaler Bedeutung.
Bernd Ullrich
2018-02-10 18:10:08 UTC
Permalink
Am 10.02.2018 um 14:27 schrieb Martin Wohlauer:
[...]
Post by Martin Wohlauer
Jetzt mal für 'nen Trottel wie mich: Welche gesetzliche Grundlage
spricht denn eigentlich momentan dagegen, dass »die Radwege unabhängig
vom Verlauf der Bundesstraßen geführt werden können«?
Das "unabhängig
vom Verlauf der Bundesstraßen geführt werden können" heisst nur das
Wegelchen gebaut werden sollen abseits des Bereiches der Möglichkeit der
"Sozialen Kontrolle" durch andere VT. Also durch die dunkle Pampa\Wald
und so abseits des "Richtigen Verkehrs".

Unter "Sozialen Kontrolle" ist unter anderen zu verstehen dass
verunglückte\überfallene Radfahrer und sonstige VT auf einer Strasse
schneller aufgefunden und versorgt werden können.

Es gibbet nicht umsonst den SPruch "Aus den Augen aus dem Sinn".
Fahrbahnen werden meist geräumt, das Zeugs neben derselben nicht.

Zur Sozialen Kontrolle steht auch was in der ERA.
Post by Martin Wohlauer
Hat da einer Lack
gesoffen, oder gibt es wirklich irgend einen ominösen Passus, dass man
überland nur an der Bundesstraße lang dürfte? Oder meinen die damit die
Finanzierung, dass der Bund nicht nur an Bundesstraßen investieren darf,
sondern losgelöst?
BU
Marco Heinrich
2018-02-11 01:16:58 UTC
Permalink
Post by Martin Wohlauer
Post by HC Ahlmann
Post by Thomas Bliesener
"Wir werden die Straßenverkehrsordnung mit dem Ziel der
Radverkehrsförderung überprüfen und gegebenenfalls fahrradgerecht
fortschreiben ..." heißt es im Koalitionsvertrag.
<https://www.cdu.de/system/tdf/media/dokumente/koalitionsvertrag_2018.pdf>
Mir schwant nichts Gutes. Was schwebt dem nächsten Autominister vor?
Rückkehr der allgemeinen Radwegebenutzungspflicht? Helmpflicht?
| Wir wollen die Mittel für den Radverkehr als Testlauf aufstocken. Wir
| wollen damit in den Radwegebau investieren und die gesetzliche
| Grundlage schaffen, damit die Radwege unabhängig vom Verlauf der
| Bundesstraßen geführt werden können. Zudem wollen wir das Programm für
| den Bau von Radschnellwegen praxisnaher ausgestalten und weitere
| innovative Projekte fördern, die den Radverkehr in Deutschland
| verbessern.
Wenn Radwege gebaut werden, sollen nicht nur 85% der Radfahrer sie
freiwillig benutzen, oder?
Jetzt mal für 'nen Trottel wie mich: Welche gesetzliche Grundlage
spricht denn eigentlich momentan dagegen, dass »die Radwege unabhängig
vom Verlauf der Bundesstraßen geführt werden können«?
FStrG, nehme ich an.
Post by Martin Wohlauer
Oder meinen die damit die
Finanzierung, dass der Bund nicht nur an Bundesstraßen investieren darf,
sondern losgelöst?
Darauf wird’s wohl hinauslaufen. »Unabhängig vom Verlauf der Bundesstraßen«
heißt natürlich nicht straßenunabhängig. Die üblichen straßenbegleitenden
schmalen gemeinsamen Zweirichtungszwangsradgehwegelchen darf der Bund derzeit
nur an Bundesstraßen bauen. Die von Bürgermeistern, Gemeinderäten, ADFC und
besorgten Eltern verlangten Wegelchen an jeder noch so abgelegenen Kreis-,
Landes- und Gemeindestraße darf der Bund nicht bauen, weil er nicht Eigentümer
ist. Um diese ach so wichtigen Infrastrukturmaßnahmen nicht an defizitären
Kommunalhaushalten scheitern zu lassen, muß das Gesetz geändert werden. So kann
der Bund auch Straßen, die nicht in seinem Eigentum sind, bis hin zu jedem
Wirtschaftsweg verblauradwegeln und der künftige CSU-Autominister erreicht seine
mutmaßliches Ziel der autogerechten Stadt/Landschaft wesentlich schneller.
Chr. Maercker
2018-02-12 12:17:34 UTC
Permalink
Post by Martin Wohlauer
gesetzliche Grundlage
spricht denn eigentlich momentan dagegen, dass »die Radwege unabhängig
vom Verlauf der Bundesstraßen geführt werden können«?
Diese Frage drängt sich so heftig auf, dass ich sie eben noch mal
stellen musste. ;-)
Post by Martin Wohlauer
Oder meinen die damit die
Finanzierung, dass der Bund nicht nur an Bundesstraßen investieren darf,
sondern losgelöst?
Vermutlich in dieser Richtung. Da spielen Dinge wie Baulastträgerschaft
rein. Wenn Wege abseits von Bundestraßen angelegt werden, kommen
außerdem Besitzverhältnisse ins Spiel u.a.m.
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Nico Hoffmann
2018-02-10 13:32:42 UTC
Permalink
Post by HC Ahlmann
Post by Thomas Bliesener
"Wir werden die Straßenverkehrsordnung mit dem Ziel der
Radverkehrsförderung überprüfen und gegebenenfalls fahrradgerecht
fortschreiben ..." heißt es im Koalitionsvertrag.
<https://www.cdu.de/system/tdf/media/dokumente/koalitionsvertrag_2018.pdf>
Mir schwant nichts Gutes. Was schwebt dem nächsten Autominister vor?
Rückkehr der allgemeinen Radwegebenutzungspflicht? Helmpflicht?
| Wir wollen die Mittel für den Radverkehr als Testlauf aufstocken. Wir
| wollen damit in den Radwegebau investieren und die gesetzliche
| Grundlage schaffen, damit die Radwege unabhängig vom Verlauf der
| Bundesstraßen geführt werden können.
Wohlgesetzte Worte in einem Stück Papier. Es kommt immer drauf an, wie
sowas gelebt wird.

Es könnte eine Verbesserung werden.
Es könnte aber auch ein Euphemismus für "wir stellen dann VZ 254 auf"
sein.

N.
--
http://www.wetteronline.de/wetter/ojmjakon
Bernd Ullrich
2018-02-10 18:18:00 UTC
Permalink
Post by Nico Hoffmann
Post by HC Ahlmann
Post by Thomas Bliesener
"Wir werden die Straßenverkehrsordnung mit dem Ziel der
Radverkehrsförderung überprüfen und gegebenenfalls fahrradgerecht
fortschreiben ..." heißt es im Koalitionsvertrag.
<https://www.cdu.de/system/tdf/media/dokumente/koalitionsvertrag_2018.pdf>
Mir schwant nichts Gutes. Was schwebt dem nächsten Autominister vor?
Rückkehr der allgemeinen Radwegebenutzungspflicht? Helmpflicht?
| Wir wollen die Mittel für den Radverkehr als Testlauf aufstocken. Wir
| wollen damit in den Radwegebau investieren und die gesetzliche
| Grundlage schaffen, damit die Radwege unabhängig vom Verlauf der
| Bundesstraßen geführt werden können.
Wohlgesetzte Worte in einem Stück Papier. Es kommt immer drauf an, wie
sowas gelebt wird.
---------------------------------------------
Post by Nico Hoffmann
Es könnte eine Verbesserung werden.
Für KFZKutscher als Erleichterung gedacht bestimmt. Die "Nigger des
Strassenverkehrs" ham wir wegejagt in Ghetto...
Post by Nico Hoffmann
Es könnte aber auch ein Euphemismus für "wir stellen dann VZ 254 auf"
sein.
Genau, nach dem Motto "Wir ham euch Nigger des Strassenverkehrs" eine
Ausweichroute hingeklotzt, wenn ihr Zeugs unbedingt radfahren wollt
könnt ihr doch dortlang hin und her fahren...

Alles nur mögliche für die "Autogerechte Stadt\Landschaft".

BU
Thomas Bliesener
2018-02-10 19:32:55 UTC
Permalink
Post by HC Ahlmann
Wenn Radwege gebaut werden, sollen nicht nur 85% der Radfahrer sie
freiwillig benutzen, oder?
Die freiwillige Nutzung ist auch jetzt schon StVO-konform. Warum will
man diese dann womöglich ändern?
--
bli
HC Ahlmann
2018-02-11 07:23:57 UTC
Permalink
Post by Thomas Bliesener
Post by HC Ahlmann
Wenn Radwege gebaut werden, sollen nicht nur 85% der Radfahrer sie
freiwillig benutzen, oder?
Die freiwillige Nutzung ist auch jetzt schon StVO-konform. Warum will
man diese dann womöglich ändern?
Es geht um die restlichen 15%, die sie nicht freiwillig benutzen wollen,
obwohl es sicherlich besser sei: Wohlgefühl, Abenteuer, Überraschungen
und Sicherheit – alles Dinge, die die Fahrbahn nicht bieten kann.

Ovggr fgryyra Fvr rvar Fpunyr hagre qra Zbavgbe, snyyf re gebcsg.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Chr. Maercker
2018-02-12 12:22:53 UTC
Permalink
Post by HC Ahlmann
| Wir wollen die Mittel für den Radverkehr als Testlauf aufstocken. Wir
| wollen damit in den Radwegebau investieren und die gesetzliche
| Grundlage schaffen, damit die Radwege unabhängig vom Verlauf der
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Post by HC Ahlmann
| Bundesstraßen geführt werden können. Zudem wollen wir das Programm für
| den Bau von Radschnellwegen praxisnaher ausgestalten und weitere
| innovative Projekte fördern, die den Radverkehr in Deutschland
| verbessern.
Wenn die selbständige Radwege bauen wollen, fände ich das durchaus gut.
Post by HC Ahlmann
Wenn Radwege gebaut werden, sollen nicht nur 85% der Radfahrer sie
freiwillig benutzen, oder?
Falls sie das Papier ernst meinen, kämen selbständige Radwege bei raus,
die dann nicht mehr zu den betr. Bundesstraßen gehören. Warum das einer
neuen gesetzlichen Grundlage bedarf, frage ich mich aber trotzdem noch.
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Bernd Ullrich
2018-02-12 18:24:51 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Post by HC Ahlmann
| Wir wollen die Mittel für den Radverkehr als Testlauf aufstocken. Wir
| wollen damit in den Radwegebau investieren und die gesetzliche
| Grundlage schaffen, damit die Radwege unabhängig vom Verlauf der
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Post by HC Ahlmann
| Bundesstraßen geführt werden können. Zudem wollen wir das Programm für
| den Bau von Radschnellwegen praxisnaher ausgestalten und weitere
| innovative Projekte fördern, die den Radverkehr in Deutschland
| verbessern.
--------------------------
Post by Chr. Maercker
Wenn die selbständige Radwege bauen wollen, fände ich das durchaus gut.
negativ...
Das währen sinnlos in die Landschaft gebaute Ghettos die nur beweisen
sollen dass was für den Radverkehr getan wird . Für den alltagsradler
der von Punkt A nach Punkt B will is das nichts.

BU
Chr. Maercker
2018-02-28 12:46:36 UTC
Permalink
Bernd Ullrich wrote:
[Wenn die selbständige Radwege bauen wollen, fände ich das durchaus gut.]
Post by Bernd Ullrich
Das währen sinnlos in die Landschaft gebaute Ghettos die nur beweisen
sollen dass was für den Radverkehr getan wird . Für den alltagsradler
der von Punkt A nach Punkt B will is das nichts.
Unzulässige Pauschalierung. Es gibt durchaus Wege, die im Alltagsverkehr
genutzt werden. Für *neue* Wege innerhalb von Städten fehlt freilich
meistens der Platz. Die sind wirklich eher was für die Touris. Aber
meinetwegen sollen sie welche bekommen, oft genug lassen sich vorhandene
Trassen (Feldwege, ehem. Bahnstrecken, ...) dazu nutzen.
Straßenbegleitend ist jedenfalls 10x schlimmer, weil entweder gefährlich
und/oder radverkehrsfluss-hemmend (innerorts) oder seltenst Bedarf
(außerorts).
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Chr. Maercker
2018-02-12 12:30:21 UTC
Permalink
[...]
Lies den Satz danach:
"Wir werden die Straßenverkehrsordnung mit dem Ziel der
Radverkehrsförderung überprüfen und gegebenenfalls fahrradgerecht
fortschreiben ..."
Das klingt weitaus bedenklicher und ich nehme an, auf diesen Satz
bezieht sich Thomas Bliesener.
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Thomas Bliesener
2018-02-12 15:23:03 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Das klingt weitaus bedenklicher und ich nehme an, auf diesen Satz
bezieht sich Thomas Bliesener.
Die Tatsache, daß er diesen und nur diesen Satz aus dem Vertrag zitiert
hat, läßt Deine Annahme plausibel erscheinen.
--
bli
HC Ahlmann
2018-02-12 17:48:07 UTC
Permalink
Post by Thomas Bliesener
[...]
"Wir werden die Straßenverkehrsordnung mit dem Ziel der
Radverkehrsförderung überprüfen und gegebenenfalls fahrradgerecht
fortschreiben ..."
Das klingt weitaus bedenklicher und ich nehme an, auf diesen Satz
bezieht sich Thomas Bliesener.
Ja, den Satz nannte Thomas und fragte, worauf die Änderung abzielte,
weshalb ich auf den Absatz zum Radwegebau zuvor verwies. Radwegebau und
allgemeine Benutzungspflicht kann man aus dem Papier deuten; Radwegebau
als Gral der Fahrradförderung steht fest.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
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