Discussion:
Die Was-ist-das-Fahrrad-noch-wert-Frage
(zu alt für eine Antwort)
Alexander Ausserstorfer
2017-06-09 16:10:36 UTC
Permalink
Hallo,

nachdem ich allmählich mein Fahrrad hergeben muss, stellt sich mir die
Frage, ob man dafür überhaupt noch etwas bekommen kann oder ob man es
besser gleich zum Schrotthändler bringt. Das besagte Fahrrad ist
inzwischen über elf Jahre alt.

Das Teil sieht so aus:

Loading Image... (181 kB)

Die Preise, die ich für gebrauchte Fahrräder hier bei uns in der Gegend so
sehe, tendieren zwischen 20 und 120 Euro.

Was wären eure (Wert-)Schätzungen und wo könnte man es verkaufen?
Autohäuser sehe ich hier ja genug, aber Fahrräder???

Danke!

Alex
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Ralf Koenig
2017-06-09 17:08:13 UTC
Permalink
Post by Alexander Ausserstorfer
Hallo,
nachdem ich allmählich mein Fahrrad hergeben muss, stellt sich mir die
Frage, ob man dafür überhaupt noch etwas bekommen kann oder ob man es
besser gleich zum Schrotthändler bringt.
Ich glaube, du unterschätzt das total.
Post by Alexander Ausserstorfer
Das besagte Fahrrad ist
inzwischen über elf Jahre alt.
Na und? Muss halt gut gewartet sein und die Verschleißteile ggf.
getauscht. Die Substanz dieses Rades war sehr hochwertig gemacht.
Post by Alexander Ausserstorfer
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Temp/Kagu_sm.jpg (181 kB)
Die Preise, die ich für gebrauchte Fahrräder hier bei uns in der Gegend so
sehe, tendieren zwischen 20 und 120 Euro.
Was wären eure (Wert-)Schätzungen
Das ist doch ein Simplon Kagu! Sieht als Reiserad fürs Grobe von den
Komponenten ziemlich wertig aus. Das waren nach Kundenwunsch gebaute
Räder aus Österreich.

Hier alte Bewertungen:
http://www.rad1-blog.de/simplon-kagu-pro-test-sehr-gut/


Schau mal hier auf die Wünsche anderer:
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-simplon-kagu/k0

Der entscheidende Punkt ist Zustand:

Rahmen ok oder gebrochen?
Irgendwelche Schrauben überdreht?
Achten in den Felgen?
Speichen gebrochen?
Lenker/Vorbau lose?
Reifen mit Profil und nicht brüchig?
Lager ausgeschlagen?

Allgemein: Reparaturstau?

Irgendwas wirklich sicherheitstechnisches nicht ok?

Zustand Verschleißteile?
Pedale
Schaltung, Züge
Kette
Bremse
Reifen
Felgen

"Schrott or not" hängt also am Zustand und den Arbeiten/Teilen, die ein
Interessent reinstecken muss, damit es wieder gut nutzbar ist.
Post by Alexander Ausserstorfer
wo könnte man es verkaufen?
Autohäuser sehe ich hier ja genug, aber Fahrräder???
Putze das Teil mal, beschreibe die Komponenten (Rahmenhöhe+material,
Schaltung, Bremse, Umwerfer, Reifen, Sattel, Licht, Gesamtgewicht),
mache ordentliche Detailfotos und beschreibe den Zustand und dann:

www.ebay-kleinanzeigen.de

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-%C3%B6sterreich/k0

Und ein Fahrradhändler nähme es wohl auch in Zahlung, aber nur für nen
kleinen Taler.

Fahrradhändler sind also die Entsprechung zu den Autohändlern.

Bei uns hier kann man auch in Supermärkten lokal Anzeigen aushängen. Das
lohnt sich mit Foto bestimmt auch.

Grüße,
Ralf
Alexander Ausserstorfer
2017-06-10 02:47:18 UTC
Permalink
Post by Ralf Koenig
Post by Alexander Ausserstorfer
nachdem ich allmählich mein Fahrrad hergeben muss, stellt sich mir die
Frage, ob man dafür überhaupt noch etwas bekommen kann oder ob man es
besser gleich zum Schrotthändler bringt.
Ich glaube, du unterschätzt das total.
Kann schon sein. Ich bin da nicht sehr bewandert.
Post by Ralf Koenig
Post by Alexander Ausserstorfer
Das besagte Fahrrad ist
inzwischen über elf Jahre alt.
Na und? Muss halt gut gewartet sein und die Verschleißteile ggf.
getauscht. Die Substanz dieses Rades war sehr hochwertig gemacht.
Post by Alexander Ausserstorfer
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Temp/Kagu_sm.jpg (181 kB)
Die Preise, die ich für gebrauchte Fahrräder hier bei uns in der Gegend so
sehe, tendieren zwischen 20 und 120 Euro.
Was wären eure (Wert-)Schätzungen
Das ist doch ein Simplon Kagu! Sieht als Reiserad fürs Grobe von den
Komponenten ziemlich wertig aus. Das waren nach Kundenwunsch gebaute
Räder aus Österreich.
_Sind_. Die werden nach über 11 Jahren noch immer gebaut. Hat mich auch
sehr gewundert. Hart am Bodensee. Sind gute Leute dort unten. Die bauen
keinen Scheiß. Kenne ja genug Leute von dort.

Austria rocks!
Post by Ralf Koenig
http://www.rad1-blog.de/simplon-kagu-pro-test-sehr-gut/
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-simplon-kagu/k0
Rahmen ok oder gebrochen?
Irgendwelche Schrauben überdreht?
Achten in den Felgen?
Speichen gebrochen?
Lenker/Vorbau lose?
Reifen mit Profil und nicht brüchig?
Lager ausgeschlagen?
Alles in Ordnung. Muss es ja auch. Ich brauche schließlich Geräte und
Maschinen, die einwandfrei _funktionieren_. Alles andere schmeiß ich weg.
Post by Ralf Koenig
Allgemein: Reparaturstau?
Höchstens der Steuerkopf gehört gewechselt.
Post by Ralf Koenig
Irgendwas wirklich sicherheitstechnisches nicht ok?
Zustand Verschleißteile?
Pedale
Schaltung, Züge
Kette
Bremse
Reifen
Felgen
Nein. Kennst du mich aber schlecht. Ich bin doch kein Grattler. Sowas
würde ich sonst auch nie hergeben, sondern gleich entsorgen.
Post by Ralf Koenig
"Schrott or not" hängt also am Zustand und den Arbeiten/Teilen, die ein
Interessent reinstecken muss, damit es wieder gut nutzbar ist.
Post by Alexander Ausserstorfer
wo könnte man es verkaufen?
Autohäuser sehe ich hier ja genug, aber Fahrräder???
Putze das Teil mal, beschreibe die Komponenten (Rahmenhöhe+material,
Schaltung, Bremse, Umwerfer, Reifen, Sattel, Licht, Gesamtgewicht),
www.ebay-kleinanzeigen.de
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-%C3%B6sterreich/k0
Und ein Fahrradhändler nähme es wohl auch in Zahlung, aber nur für nen
kleinen Taler.
Fahrradhändler sind also die Entsprechung zu den Autohändlern.
Bei uns hier kann man auch in Supermärkten lokal Anzeigen aushängen. Das
lohnt sich mit Foto bestimmt auch.
Mal gucken. Danke!

Alex
--
Der Geist ist die Freiheit. (Frei. Wild.)
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
HC Ahlmann
2017-06-09 17:08:35 UTC
Permalink
Post by Alexander Ausserstorfer
Was wären eure (Wert-)Schätzungen und wo könnte man es verkaufen?
Autohäuser sehe ich hier ja genug, aber Fahrräder???
Kennst Du den Kaufpreis noch? Kannst Du nachträglich angebaute Teile
datierten und deren Preis nennen? Dann könntest Du beliebig detailliert
mit degressivem Wertverlust eine Verhandlungsbasis errechnen. Im
einfachsten Fall also 10% Wertverlust über elf Jahre: Kaufpreis *
0,9^11, das sind etwa 31% vom Kaufpreis. Wenn Du viel gefahren bist,
werden jährlich 10% nicht reichen, wenn Du viel in den Erhalt investiert
hast, mag es angehen, aber nicht erkannt werden.

Schau bei ebay-Kleinanzeigen nach, welche Wertvorstellungen der
angepriesenen Fahrräder ihre Besitzer haben, dann bei ebay, womit Käufer
erfolgreich sind.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Alexander Ausserstorfer
2017-06-10 02:28:55 UTC
Permalink
Post by HC Ahlmann
Post by Alexander Ausserstorfer
Was wären eure (Wert-)Schätzungen und wo könnte man es verkaufen?
Autohäuser sehe ich hier ja genug, aber Fahrräder???
Kennst Du den Kaufpreis noch?
Ca. 1.200 Euro., 2006
Post by HC Ahlmann
Kannst Du nachträglich angebaute Teile datierten und deren Preis nennen?
Freilich. Wird ja alles notiert (ich könnte es euch centgenau nennen). Der
letzte Stand ist ungefähr wie folgt:

neuer Hinterrahmen, 2010, ca. 500 Euro
Rohloff 2011, ca. 1.000 Euro.
Magura HS33 2015, ca. 200 Euro.
neue Original-Felge hinten 2016, ca. 30 Euro
neue Lenkergriffe Ergon, 2015, ca. 30 Euro
neuer Ständer Hebie 2016, ca. 20 Euro
neue Kette (ca. 20 Euro) 2017, neues Antriebsritzel für Rohloff 2017 (ca.
30 Euro)
offener Chainglider, 2015, 20 Euro?
Edelux II, 2015, ca. 116 Euro
Continental Mountain King, Herbst 2016, ca. 40 Euro (mit neuem
Freeride-Schlauch)
Continental X-King, Herbst 2016, ca. 40 Euro (mit neuem Freeride-Schlauch)
komplett neue Vorderfelge mit neuem Nadendymano Shimano Alfine, ca. 120
Euro (ist für das Fahrrad aber etwas zu schmal)
Pedale Ergon P2, 2012, ca. 70 Euro
neuer Hinterradgepäckträger, Tubus, 2015, ca. 80 Euro (lackierte Stellen
bereits wieder abgeschliffen, wo die Taschen einhängen)
B + M Toplight Line Small Dynamorücklicht (rot), 2015, ca. 16 Euro
neues Tretlager, 2017, ca. 30 Euro
neuer Sattel Terry, 2012, ca. 60 Euro
neue Schutzbleche, SKS, 2015, ca. 30 Euro

Ach, oder ihr seht selbst nach:

http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Temp/Teileliste_Kagu.pdf (21 kB)

Den Lastenanhänger gibt's aber nicht mit. Der wird, wenn überhaupt,
getrennt verkauft.

Einen neuen Steuersatz könnte es noch gebrauchen.

Das Fahrrad ist leider ziemlich verbastelt, weil es ursprünglich für
Kettenschaltung gebaut war, aber hinterher auf Rohloff umgebaut worden ist
-> geht nix mit geschlossenem Kettenkasten.

Die geschätzte Laufleistung liegt bei ungefähr 80.000 km.
Post by HC Ahlmann
Dann könntest Du beliebig detailliert
mit degressivem Wertverlust eine Verhandlungsbasis errechnen. Im
einfachsten Fall also 10% Wertverlust über elf Jahre: Kaufpreis *
0,9^11, das sind etwa 31% vom Kaufpreis. Wenn Du viel gefahren bist,
werden jährlich 10% nicht reichen, wenn Du viel in den Erhalt investiert
hast, mag es angehen, aber nicht erkannt werden.
Schätzungen sind toll, aber ich sehe das Hauptproblem darin, jemanden zu
finden, der solch ein Fahrrad überhaupt noch will und bereit ist, auch
einen entsprechenden Preis dafür zu bezahlen. Die meisten haben ja ein
Auto, oft auch eigene Fahrräder und brauchen sowas (Alltagstaugliches)
daher nicht.
Post by HC Ahlmann
Schau bei ebay-Kleinanzeigen nach, welche Wertvorstellungen der
angepriesenen Fahrräder ihre Besitzer haben, dann bei ebay, womit Käufer
erfolgreich sind.
Danke. Ich werd's mir wohl oder übel diese Tage 'mal antun müssen.

Alex
--
Der Geist ist die Freiheit. (Frei. Wild.)
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Kai Teranski
1970-01-01 00:00:00 UTC
Permalink
Post by Alexander Ausserstorfer
Post by HC Ahlmann
Post by Alexander Ausserstorfer
Was wären eure (Wert-)Schätzungen und wo könnte man es verkaufen?
Autohäuser sehe ich hier ja genug, aber Fahrräder???
Kennst Du den Kaufpreis noch?
Ca. 1.200 Euro., 2006
Post by HC Ahlmann
Kannst Du nachträglich angebaute Teile datierten und deren Preis nennen?
Freilich. Wird ja alles notiert (ich könnte es euch centgenau nennen). Der
neuer Hinterrahmen, 2010, ca. 500 Euro
Rohloff 2011, ca. 1.000 Euro.
Alleine eine gebrauchte Rohloff, egal in welchem Zustand, ist bei
ebay 500 Euro oder mehr wert. Dann hast du ja auch noch diverse
andere hochwertige noch gut funktionierende Teile verbaut. Meine
absolute Schmerzgrenze wäre also bei 600, erwarten würde ich aber
bis zu dem Doppelten. Man muss eben auf den richtigen Käufer
warten (dürfte es auch im Alpenraum genügend von geben und
München ist doch auch nicht wirklich weit weg). Wenn du schnell
Geld brauchst, wirst du nur 500 bekommen.

Was wäre der Neupreis für ein Rad mit der Ausstattung? Komme ich
mit 4000 noch hin oder noch mehr?
--
Kai


----Android NewsGroup Reader----
http://usenet.sinaapp.com/
Joerg
2017-06-11 14:14:28 UTC
Permalink
Post by Kai Teranski
Post by Alexander Ausserstorfer
Post by HC Ahlmann
Post by Alexander Ausserstorfer
Was wären eure (Wert-)Schätzungen und wo könnte man es verkaufen?
Autohäuser sehe ich hier ja genug, aber Fahrräder???
Kennst Du den Kaufpreis noch?
Ca. 1.200 Euro., 2006
Post by HC Ahlmann
Kannst Du nachträglich angebaute Teile datierten und deren Preis nennen?
Freilich. Wird ja alles notiert (ich könnte es euch centgenau nennen). Der
neuer Hinterrahmen, 2010, ca. 500 Euro
Rohloff 2011, ca. 1.000 Euro.
Alleine eine gebrauchte Rohloff, egal in welchem Zustand, ist bei
ebay 500 Euro oder mehr wert. Dann hast du ja auch noch diverse
andere hochwertige noch gut funktionierende Teile verbaut. Meine
absolute Schmerzgrenze wäre also bei 600, erwarten würde ich aber
bis zu dem Doppelten. Man muss eben auf den richtigen Käufer
warten (dürfte es auch im Alpenraum genügend von geben und
München ist doch auch nicht wirklich weit weg). Wenn du schnell
Geld brauchst, wirst du nur 500 bekommen.
So traurig das klingt, bei aelteren Fahrraedern und auch einigen KFZ
(besonders Honda, Toyota) bekommt man in der Summe weit mehr, wenn man
alles zerlegt und dann verkauft. Mein alter Renner, Gazelle Rahmen aus
Reynolds-Stahl mit Shimano 600 Ausstattung, duerfte im normalen
Gebrauchtmarkt nicht mehr viel bringen. Es sei denn, ein Antik-Fan wird
darauf aufmerksam (da gab es schon Leute mit Interesse, obwohl ich den
nicht verkaufen moechte). Was oft gemacht wird ist, den Rahmen komplett
nackt fuer einige hundert anzubieten und dann die Shimano 600 Chose
entweder als Group Set oder Kurbeln, Schaltung und Bremsen jeweils als
Einzelsaetze.
Post by Kai Teranski
Was wäre der Neupreis für ein Rad mit der Ausstattung? Komme ich
mit 4000 noch hin oder noch mehr?
Das waere im Markt nur schwer verkaeuflich.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Ralf Koenig
2017-06-11 09:55:20 UTC
Permalink
Post by Alexander Ausserstorfer
Post by HC Ahlmann
Post by Alexander Ausserstorfer
Was wären eure (Wert-)Schätzungen und wo könnte man es verkaufen?
Autohäuser sehe ich hier ja genug, aber Fahrräder???
Kennst Du den Kaufpreis noch?
Ca. 1.200 Euro., 2006
Was ja nur der Beginn war.
Post by Alexander Ausserstorfer
Post by HC Ahlmann
Kannst Du nachträglich angebaute Teile datierten und deren Preis nennen?
Freilich. Wird ja alles notiert (ich könnte es euch centgenau nennen). Der
[...]
Ein hübsches Sümmchen kam da zusammen. Aber wurde ja auch gut genutzt.
Post by Alexander Ausserstorfer
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Temp/Teileliste_Kagu.pdf (21 kB)
Das solltest du glaub ich deutlich verkürzen. Und z.B. alles an
Zwischen-Verschleißteilen raushauen, was ja nun gar nicht mehr dran ist.
Der letzte Stand ist dann interessant, welches Bauteil etwa wie
alt/wieviel km.
Post by Alexander Ausserstorfer
Schätzungen sind toll, aber ich sehe das Hauptproblem darin, jemanden zu
finden, der solch ein Fahrrad überhaupt noch will und bereit ist, auch
einen entsprechenden Preis dafür zu bezahlen. Die meisten haben ja ein
Auto, oft auch eigene Fahrräder und brauchen sowas (Alltagstaugliches)
daher nicht.
Naja, "die Leute" haben auch Autos und kaufen trotzdem neue oder
gebrauchte Autos. Selbst in einem gesättigten Markt braucht es also
Ersatz für den Verschleiß.
Post by Alexander Ausserstorfer
Post by HC Ahlmann
Schau bei ebay-Kleinanzeigen nach, welche Wertvorstellungen der
angepriesenen Fahrräder ihre Besitzer haben, dann bei ebay, womit Käufer
erfolgreich sind.
Danke. Ich werd's mir wohl oder übel diese Tage 'mal antun müssen.
Noch besser, weil ein erheblicher Wert drin steckt: doch ebay und eine
Auktion. Dann solltest du aber auch versenden (Fahrradkarton vom lokalen
Händler holen, Lenker gerade, Pedalen ab).

Wenn du keinen Stress damit willst,dass es ein "Bastelfahrrad" ist:
verkauf es als Teilesammlung.

Mehr bringt aber: auseinander schrauben und in Teilen verkaufen.
Preisbildung nach Konkurrenzangeboten. Verlangt natürlich Zeit, ein
kleines Lager, viele Verpackungen und eine Krämer-Seele.

Grüße,
Ralf
Alexander Ausserstorfer
2017-06-11 16:17:39 UTC
Permalink
Am 11.06.2017 um 11:55 schrieb Ralf Koenig:

[Teil der Nachricht geschnippt]
Post by Ralf Koenig
Post by Alexander Ausserstorfer
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Temp/Teileliste_Kagu.pdf (21 kB)
Das solltest du glaub ich deutlich verkürzen. Und z.B. alles an
Zwischen-Verschleißteilen raushauen, was ja nun gar nicht mehr dran ist.
Der letzte Stand ist dann interessant, welches Bauteil etwa wie
alt/wieviel km.
Weiß ich. Sind ja nur meine Aufzeichnungen von damals bis heute.

[Teil der Nachricht geschnippt.]
Post by Ralf Koenig
Mehr bringt aber: auseinander schrauben und in Teilen verkaufen.
Preisbildung nach Konkurrenzangeboten. Verlangt natürlich Zeit, ein
kleines Lager, viele Verpackungen und eine Krämer-Seele.
Die Zeit habe ich, so wie's momentan aussieht.

Ciao,

A.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Bernhard Kraft
2017-06-13 10:38:17 UTC
Permalink
Post by Alexander Ausserstorfer
Ca. 1.200 Euro., 2006
Also sind die ursprünglichen Teile des Rades kaum noch etwas wert.

Aus der Liste erneuerten Teile sieht man aber, dass das Fahrrad gut gewartet
wurde, würde ich noch ein Drittel des Neupreise nehmen, also 400 Euro.
Post by Alexander Ausserstorfer
...
Rohloff 2011, ca. 1.000 Euro.
Magura HS33 2015, ca. 200 Euro.
...
Edelux II, 2015, ca. 116 Euro
Wenn man ein Rad mit einer Rohloff haben will, wird man wohl bereit sein
dafür noch mal 500 Euro drauf zu legen, macht zusammen 900.

Wie ist die Rahmenhöhe?
(vielleicht finde ich ja einen Interessenten)
Kai Teranski
1970-01-01 00:00:00 UTC
Permalink
Post by Bernhard Kraft
Post by Alexander Ausserstorfer
Ca. 1.200 Euro., 2006
Also sind die ursprünglichen Teile des Rades kaum noch etwas wert.
Aus der Liste erneuerten Teile sieht man aber, dass das Fahrrad gut gewartet
wurde, würde ich noch ein Drittel des Neupreise nehmen, also 400 Euro.
Post by Alexander Ausserstorfer
...
Rohloff 2011, ca. 1.000 Euro.
Magura HS33 2015, ca. 200 Euro.
...
Edelux II, 2015, ca. 116 Euro
Wenn man ein Rad mit einer Rohloff haben will, wird man wohl bereit sein
dafür noch mal 500 Euro drauf zu legen, macht zusammen 900.
Dann dürfte der Einzelverkauf mehr einbringen.

Rohloff Hinterrad 600-700
SON Vorderrad 100
Edelux 50-75
Magura 50-60
Tubus jeweils 20-40
Rahmen und restliche Teile > 250
--
Kai


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http://usenet.sinaapp.com/
Bernhard Kraft
2017-06-13 11:36:16 UTC
Permalink
Post by Kai Teranski
SON Vorderrad 100
Den SON-Nabendynamo hat Alexander noch nicht erwähnt. Wäre auf jeden Fall
ein Grund 100 Euro drauf zu legen.
Alexander Ausserstorfer
2017-06-13 18:22:23 UTC
Permalink
Post by Bernhard Kraft
Post by Kai Teranski
SON Vorderrad 100
Den SON-Nabendynamo hat Alexander noch nicht erwähnt. Wäre auf jeden Fall
ein Grund 100 Euro drauf zu legen.
Der ist auch nicht drin. Sondern Shimano Alfine.

Ich war auch am Überlegen, das Fahrrad auf einen neuen Rahmen (Simplon
Kagu) umzubauen, mitsamt neuen Vorderrad (hier dann SON + Originalfelge
von Simplon). Und der Rahmen mit verschiebbaren Ausfallenden, d. h.
geschlossenem Chainglider.

Nur: Was soll ich damit? Und auch: Wo kriege ich den Rahmen wieder her?
Simplon verkauft nicht direkt an Endkunden.

Den Platz habe ich eh nicht.

A.
--
http://home.chiemgau-nete/ausserstorfer/
Joerg
2017-06-13 18:40:52 UTC
Permalink
Post by Alexander Ausserstorfer
Post by Bernhard Kraft
Post by Kai Teranski
SON Vorderrad 100
Den SON-Nabendynamo hat Alexander noch nicht erwähnt. Wäre auf jeden Fall
ein Grund 100 Euro drauf zu legen.
Der ist auch nicht drin. Sondern Shimano Alfine.
Ich war auch am Überlegen, das Fahrrad auf einen neuen Rahmen (Simplon
Kagu) umzubauen, mitsamt neuen Vorderrad (hier dann SON + Originalfelge
von Simplon). Und der Rahmen mit verschiebbaren Ausfallenden, d. h.
geschlossenem Chainglider.
Nur: Was soll ich damit? Und auch: Wo kriege ich den Rahmen wieder her?
Simplon verkauft nicht direkt an Endkunden.
Dann sieh mal auf Seite 44 oben nach:

http://www.simplon.com/fileadmin/dam/Haendler_Login/Konditionen/VK-EUR-17.02.02.pdf

Dort wird der Kagu-Rahmen fuer Nabenschaltung als Einzelteil fur 709
Euro angeboten. Inklusive MWSt. und das bedeutet gewoehnlich Endkundenpreis.
Post by Alexander Ausserstorfer
Den Platz habe ich eh nicht.
Dabei kriegst Du als auf dem Lande aufgewachsener keine
Stadt-Klaustrophobie?
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Alexander Ausserstorfer
2017-06-17 06:54:38 UTC
Permalink
Post by Alexander Ausserstorfer
Den Platz habe ich eh nicht.
Dabei kriegst Du als auf dem Lande aufgewachsener keine Stadt-Klaustrophobie?
Hier in der Grafschaft Valley wohl kaum. Zum Marienplatz sind's aber
trotzdem nur zweieinhalb Stunden mit dem Fahrrad. Und die Mietpreise
hier sind ebenfalls sehr hoch, wenn auch ländlich gelegen.

A.
--
Einem Bayer, der nicht jammert, geht es nicht gut.
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Joerg
2017-06-17 14:01:32 UTC
Permalink
Post by Alexander Ausserstorfer
Post by Alexander Ausserstorfer
Den Platz habe ich eh nicht.
Dabei kriegst Du als auf dem Lande aufgewachsener keine Stadt-Klaustrophobie?
Hier in der Grafschaft Valley wohl kaum. Zum Marienplatz sind's aber
trotzdem nur zweieinhalb Stunden mit dem Fahrrad. Und die Mietpreise
hier sind ebenfalls sehr hoch, wenn auch ländlich gelegen.
Dort geht ja auch eine S-Bahn Linie hin, dann ist es teuer. Wenn Du mit
dem Fahrrad zur Arbeit faehrst, wuerde sich ein Ort ohne S-Bahn
Anbindung vielleicht besser eignen, da billiger. Es ist bei uns
aehnlich, die Bahn von Sacramento geht nur bis Folsom und von dort sind
es nochmal gut 25 bergige Kilometer bis zu uns. Da die bei mir auf dem
RR abgeritten werden, kein Problem.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Bernhard Kraft
2017-06-14 08:17:46 UTC
Permalink
Post by Alexander Ausserstorfer
Ich war auch am Überlegen, das Fahrrad auf einen neuen Rahmen (Simplon
Kagu) umzubauen, mitsamt neuen Vorderrad (hier dann SON + Originalfelge
von Simplon). Und der Rahmen mit verschiebbaren Ausfallenden, d. h.
geschlossenem Chainglider.
Nur: Was soll ich damit? Und auch: Wo kriege ich den Rahmen wieder her?
Simplon verkauft nicht direkt an Endkunden.
Ein gut funktionierendes Zweitrad zu haben, ist niemals schlecht.
Du musst nicht einen Rahmen von Simplon einbauen. Wenn du allerdings
Spezialitäten am Rahmen haben willst, musst du schon auf einen Rahmenbauer
wie z.B Norvid zurückgreifen. Das kostet dich rund 1500 Euro, aber dann
hast du ein Rad mit einem Neuwert von 4000 Euro, wie du selbst gesagt.
Viele Teile sind ja noch recht neuwertig. Die 1500 Euro für den neuen
Rahmen sind kein "Totalschaden", weil der Gebrauchswert für dich schon
so bei ca. 2500 Euro liegen wird. Du kannst auch versuchen das Rad dann
für diesen Preis zu verkaufen. Da würde ich mir aber nicht viel
Hoffnung machen.
Joerg
2017-06-09 17:38:33 UTC
Permalink
Post by Alexander Ausserstorfer
Hallo,
nachdem ich allmählich mein Fahrrad hergeben muss, stellt sich mir die
Frage, ob man dafür überhaupt noch etwas bekommen kann oder ob man es
besser gleich zum Schrotthändler bringt. Das besagte Fahrrad ist
inzwischen über elf Jahre alt.
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Temp/Kagu_sm.jpg (181 kB)
Die Preise, die ich für gebrauchte Fahrräder hier bei uns in der Gegend so
sehe, tendieren zwischen 20 und 120 Euro.
Was wären eure (Wert-)Schätzungen und wo könnte man es verkaufen?
Autohäuser sehe ich hier ja genug, aber Fahrräder???
Du muesstest schon ueber Anzeigen genau den Kaeufer finden, dem die
(klein aussehende) Rahmengroesse passt und der so ein eher
langstreckenoptimiertes Rad braucht. Bei uns in den USA gibt es dafuer
kostenlose Anzeigen auf Craigslist. Falls Ihr sowas nicht habt, fallen
Ausgaben Deinerseits an.

Meine Loesung beim so gut wie wertlosen alten MTB war, fuer um die $25
eine Zugvorrichtung zu kaufen, etwas Holz an die Garagendecke zu zimmern
und das MTB dann dort hochzuziehen. So nimmt es keinen spuerbaren Platz
weg, ist aber fuer den Notfall in Minuten abseilbar und auch schon
einige Male zu Einsatz gekommen. Auch sehr nuetzlich bei Mitnahme auf
Dienstreisen in Gegenden, wo das Diebstahlrisiko erheblich ist.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Alexander Ausserstorfer
2017-06-11 16:03:38 UTC
Permalink
Post by Joerg
Meine Loesung beim so gut wie wertlosen alten MTB war, fuer um die $25
eine Zugvorrichtung zu kaufen, etwas Holz an die Garagendecke zu zimmern
und das MTB dann dort hochzuziehen. So nimmt es keinen spuerbaren Platz
weg, ist aber fuer den Notfall in Minuten abseilbar und auch schon
einige Male zu Einsatz gekommen. Auch sehr nuetzlich bei Mitnahme auf
Dienstreisen in Gegenden, wo das Diebstahlrisiko erheblich ist.
Wenn du soviel Platz hast, ist das ja schön. Aber hier in München kann
ich mir das leider nicht leisten. Wahrscheinlich lebe ich im falschen Land.

A.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Joerg
2017-06-11 16:32:33 UTC
Permalink
Post by Alexander Ausserstorfer
Post by Joerg
Meine Loesung beim so gut wie wertlosen alten MTB war, fuer um die $25
eine Zugvorrichtung zu kaufen, etwas Holz an die Garagendecke zu zimmern
und das MTB dann dort hochzuziehen. So nimmt es keinen spuerbaren Platz
weg, ist aber fuer den Notfall in Minuten abseilbar und auch schon
einige Male zu Einsatz gekommen. Auch sehr nuetzlich bei Mitnahme auf
Dienstreisen in Gegenden, wo das Diebstahlrisiko erheblich ist.
Wenn du soviel Platz hast, ist das ja schön. Aber hier in München kann
ich mir das leider nicht leisten. Wahrscheinlich lebe ich im falschen Land.
Das nicht, aber innerhalb einer solch grossen Stadt zu wohnen, hat IME
noch nie Sinn gemacht. Man zahlt horrende Preise fuer ganz wenig Platz.
Auf dem Lande ist das besser, also wohne ich da und das wird sich bei
mir nie mehr aendern.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Alexander Ausserstorfer
2017-06-11 16:53:53 UTC
Permalink
Post by Joerg
Post by Alexander Ausserstorfer
Post by Joerg
Meine Loesung beim so gut wie wertlosen alten MTB war, fuer um die $25
eine Zugvorrichtung zu kaufen, etwas Holz an die Garagendecke zu zimmern
und das MTB dann dort hochzuziehen. So nimmt es keinen spuerbaren Platz
weg, ist aber fuer den Notfall in Minuten abseilbar und auch schon
einige Male zu Einsatz gekommen. Auch sehr nuetzlich bei Mitnahme auf
Dienstreisen in Gegenden, wo das Diebstahlrisiko erheblich ist.
Wenn du soviel Platz hast, ist das ja schön. Aber hier in München kann
ich mir das leider nicht leisten. Wahrscheinlich lebe ich im falschen Land.
Das nicht, aber innerhalb einer solch grossen Stadt zu wohnen, hat IME
noch nie Sinn gemacht. Man zahlt horrende Preise fuer ganz wenig Platz.
Auf dem Lande ist das besser, also wohne ich da und das wird sich bei
mir nie mehr aendern.
Dafür gibt's auf dem Land keine Arbeit und damit auch kein Geld. Ich
hab's mir auch nicht wirklich ausgesucht.

A.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Joerg
2017-06-11 20:12:36 UTC
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Post by Alexander Ausserstorfer
Post by Joerg
Post by Alexander Ausserstorfer
Post by Joerg
Meine Loesung beim so gut wie wertlosen alten MTB war, fuer um die $25
eine Zugvorrichtung zu kaufen, etwas Holz an die Garagendecke zu zimmern
und das MTB dann dort hochzuziehen. So nimmt es keinen spuerbaren Platz
weg, ist aber fuer den Notfall in Minuten abseilbar und auch schon
einige Male zu Einsatz gekommen. Auch sehr nuetzlich bei Mitnahme auf
Dienstreisen in Gegenden, wo das Diebstahlrisiko erheblich ist.
Wenn du soviel Platz hast, ist das ja schön. Aber hier in München kann
ich mir das leider nicht leisten. Wahrscheinlich lebe ich im falschen Land.
Das nicht, aber innerhalb einer solch grossen Stadt zu wohnen, hat IME
noch nie Sinn gemacht. Man zahlt horrende Preise fuer ganz wenig Platz.
Auf dem Lande ist das besser, also wohne ich da und das wird sich bei
mir nie mehr aendern.
Dafür gibt's auf dem Land keine Arbeit und damit auch kein Geld.
U.a. deshalb bin ich selbststaendig, dann schon.
Post by Alexander Ausserstorfer
... Ich hab's mir auch nicht wirklich ausgesucht.
Mein Arbeitsplatz ist 10 Sekunden zu Fuss vom Wohnbereich. Man kann
allerdings nicht mit dem Fahrrad hinfahren, auch wenn es dann nur drei
Sekunden dauern wuerde :-)
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Alexander Ausserstorfer
2017-06-13 18:25:18 UTC
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Post by Joerg
Post by Alexander Ausserstorfer
Post by Joerg
Post by Alexander Ausserstorfer
Wenn du soviel Platz hast, ist das ja schön. Aber hier in München kann
ich mir das leider nicht leisten. Wahrscheinlich lebe ich im falschen Land.
Das nicht, aber innerhalb einer solch grossen Stadt zu wohnen, hat IME
noch nie Sinn gemacht. Man zahlt horrende Preise fuer ganz wenig Platz.
Auf dem Lande ist das besser, also wohne ich da und das wird sich bei
mir nie mehr aendern.
Dafür gibt's auf dem Land keine Arbeit und damit auch kein Geld.
U.a. deshalb bin ich selbststaendig, dann schon.
Das kann leider nicht jeder machen. Ich wüsste nicht, mit was oder wie
ich mich selbständig machen sollte... Arbeit gibt's eh kaum. Und
außerdem fehlt mir das Geld für sowas.
Post by Joerg
Post by Alexander Ausserstorfer
... Ich hab's mir auch nicht wirklich ausgesucht.
Mein Arbeitsplatz ist 10 Sekunden zu Fuss vom Wohnbereich. Man kann
allerdings nicht mit dem Fahrrad hinfahren, auch wenn es dann nur drei
Sekunden dauern wuerde :-)
Sei einfach zufrieden, wenn's bei dir passt.

A.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Joerg
2017-06-13 18:33:45 UTC
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Post by Alexander Ausserstorfer
Post by Joerg
Post by Alexander Ausserstorfer
Post by Joerg
Post by Alexander Ausserstorfer
Wenn du soviel Platz hast, ist das ja schön. Aber hier in München kann
ich mir das leider nicht leisten. Wahrscheinlich lebe ich im falschen Land.
Das nicht, aber innerhalb einer solch grossen Stadt zu wohnen, hat IME
noch nie Sinn gemacht. Man zahlt horrende Preise fuer ganz wenig Platz.
Auf dem Lande ist das besser, also wohne ich da und das wird sich bei
mir nie mehr aendern.
Dafür gibt's auf dem Land keine Arbeit und damit auch kein Geld.
U.a. deshalb bin ich selbststaendig, dann schon.
Das kann leider nicht jeder machen. Ich wüsste nicht, mit was oder wie
ich mich selbständig machen sollte... Arbeit gibt's eh kaum. Und
außerdem fehlt mir das Geld für sowas.
Du machst m.W. Software, da braucht man nur einen Computer und eine
kleine Ecke im Zimmer. Bei mir ist das anders, aber auch das liess sich
aufbauen. 3-1/2 Jahre nach Diplom war zwar frueher als geplant und daher
finanziell belastender als es heute waere, aber es ging. In meinem
Metier braucht man ein ziemlich komplettes Elektroniklabor mit
Bauteilelager und so weiter.

Warum Dir das Geld fehlt, ist mir etwas schleierhaft. Als Ingenieur nagt
man ja nicht gerade am Hungertuch.
Post by Alexander Ausserstorfer
Post by Joerg
Post by Alexander Ausserstorfer
... Ich hab's mir auch nicht wirklich ausgesucht.
Mein Arbeitsplatz ist 10 Sekunden zu Fuss vom Wohnbereich. Man kann
allerdings nicht mit dem Fahrrad hinfahren, auch wenn es dann nur drei
Sekunden dauern wuerde :-)
Sei einfach zufrieden, wenn's bei dir passt.
Bin ich auch :-)

Bisher war der groesste Einwand bei Leuten, die ich zu einer solchen
Arbeitsweise angereizt hatte, "Warum habe ich damit nicht frueher
angefangen?".
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Alexander Ausserstorfer
2017-06-14 19:13:06 UTC
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Post by Joerg
Post by Alexander Ausserstorfer
Post by Joerg
U.a. deshalb bin ich selbststaendig, dann schon.
Das kann leider nicht jeder machen. Ich wüsste nicht, mit was oder wie
ich mich selbständig machen sollte... Arbeit gibt's eh kaum. Und
außerdem fehlt mir das Geld für sowas.
Du machst m.W. Software, da braucht man nur einen Computer und eine
kleine Ecke im Zimmer. Bei mir ist das anders, aber auch das liess sich
aufbauen. 3-1/2 Jahre nach Diplom war zwar frueher als geplant und daher
finanziell belastender als es heute waere, aber es ging. In meinem
Metier braucht man ein ziemlich komplettes Elektroniklabor mit
Bauteilelager und so weiter.
Das ist ja alles recht interessant, aber...

Nur weil ich in meiner (spärlichen) Freizeit ein bisschen primitive
Software für RISC OS geschrieben habe, heißt das noch lange nichts. Ein
Computer allein reicht da auch nicht, du brauchst auch Aufträge oder
Vertriebswege. Beziehungen. Und die habe ich nicht.
Post by Joerg
Warum Dir das Geld fehlt, ist mir etwas schleierhaft. Als Ingenieur nagt
man ja nicht gerade am Hungertuch.
Sag das 'mal den vielen Leuten, die zusammen mit mir studiert haben (und
darüber hinaus bis zum Master) und bis heute arbeitslos sind.

Das war vor vierzig Jahren vielleicht noch ganz anders, ich weiß nicht,
wann du studiert hast - aber hier hat sich inzwischen grundsätzlich was
geändert. Ich weiß das deshalb so genau, weil ich diese Änderungen
selbst miterlebt habe, da ich schon ein bisschen älter bin (Baujahr 79).
Das Studium hatte ich auf den allerletzten Drücker noch mit 29 Jahren
begonnen. Mindestens 10 Jahre zu spät. Deutschland baut sich ja selbst ab.

Und nur weil ich 'mal versehentlich auf die schiefe Bahn geraten bin und
einen Bachelor gemacht habe, bin ich noch lange _kein_ Ingenieur.

A.

PS: Grüße an Lucky Luke, wenn du ihn mal triffst...
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Joerg
2017-06-14 19:36:36 UTC
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Post by Alexander Ausserstorfer
Post by Joerg
Post by Alexander Ausserstorfer
Post by Joerg
U.a. deshalb bin ich selbststaendig, dann schon.
Das kann leider nicht jeder machen. Ich wüsste nicht, mit was oder wie
ich mich selbständig machen sollte... Arbeit gibt's eh kaum. Und
außerdem fehlt mir das Geld für sowas.
Du machst m.W. Software, da braucht man nur einen Computer und eine
kleine Ecke im Zimmer. Bei mir ist das anders, aber auch das liess sich
aufbauen. 3-1/2 Jahre nach Diplom war zwar frueher als geplant und daher
finanziell belastender als es heute waere, aber es ging. In meinem
Metier braucht man ein ziemlich komplettes Elektroniklabor mit
Bauteilelager und so weiter.
Das ist ja alles recht interessant, aber...
Nur weil ich in meiner (spärlichen) Freizeit ein bisschen primitive
Software für RISC OS geschrieben habe, heißt das noch lange nichts.
Damit waerst Du schonmal ein recht interessanter Kandidat im Embedded Markt.
Post by Alexander Ausserstorfer
... Ein
Computer allein reicht da auch nicht, du brauchst auch Aufträge oder
Vertriebswege. Beziehungen. Und die habe ich nicht.
Da gilt es was dran zu tun, moeglichst schon vor dem Sprung ins kalte
Wasser. Das war bei mir Ende der 80ern auch nicht anders.
Post by Alexander Ausserstorfer
Post by Joerg
Warum Dir das Geld fehlt, ist mir etwas schleierhaft. Als Ingenieur nagt
man ja nicht gerade am Hungertuch.
Sag das 'mal den vielen Leuten, die zusammen mit mir studiert haben (und
darüber hinaus bis zum Master) und bis heute arbeitslos sind.
Notfalls auswandern, falls es bei Euch wirklich so schwer ist. In den
USA z.B. liegt die Arbeitslosenquote fuer Ingenieure im unteren
einstelligen Prozentbereich. Innerhalb der EU habt Ihr ja jetzt
Freizuegigkeit.
Post by Alexander Ausserstorfer
Das war vor vierzig Jahren vielleicht noch ganz anders, ich weiß nicht,
wann du studiert hast - aber hier hat sich inzwischen grundsätzlich was
geändert. Ich weiß das deshalb so genau, weil ich diese Änderungen
selbst miterlebt habe, da ich schon ein bisschen älter bin (Baujahr 79).
Das Studium hatte ich auf den allerletzten Drücker noch mit 29 Jahren
begonnen. Mindestens 10 Jahre zu spät. Deutschland baut sich ja selbst ab.
Was hat sich denn geaendert? Ich hatte kurz nach dem Pleistozaen
E-Technik studiert. Ok, die Medizintechnik ist, zumindest was Elektronik
angeht, Anfang der 90er in Deutschland ziemlich weit eingegangen. Andere
Bereiche wie Industriesteuerungen jedoch nicht.
Post by Alexander Ausserstorfer
Und nur weil ich 'mal versehentlich auf die schiefe Bahn geraten bin und
einen Bachelor gemacht habe, bin ich noch lange _kein_ Ingenieur.
Mit einem Bachelor in einem technischen Bereich bist Du einer :-)

Ist aber nicht so wichtig, etliche sehr faehige Elektronikentwickler,
mit denen ich zusammengearbeitet habe, haben keinen Studienabschluss.
Post by Alexander Ausserstorfer
A.
PS: Grüße an Lucky Luke, wenn du ihn mal triffst...
Der ist inzwischen verpoent, weil er zuviel raucht :-)
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Alexander Ausserstorfer
2017-06-17 06:46:46 UTC
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Post by Joerg
Post by Alexander Ausserstorfer
Nur weil ich in meiner (spärlichen) Freizeit ein bisschen primitive
Software für RISC OS geschrieben habe, heißt das noch lange nichts.
Damit waerst Du schonmal ein recht interessanter Kandidat im Embedded Markt.
Das soll lieber jemand machen, der sowas gelernt hat. Nach nur drei
Semestern C, und das auch noch mit Microsoft Visual Studio, habe ich
nicht viel kapiert. Ich war ja damals nicht einmal in der Lage, ein
Betriebssystemmodul für RISC OS zu schreiben oder Software zu
portieren. Von Make hatten wir während der Vorlesungen auch überhaupt
nichts gehört. Und von Multitasking- und Oberflächenprogrammierung,
so wie ich es heute mache, fehlte auch jede Spur.

Am Computer arbeiten ist außerdem nichts für mich. Da bekomme ich
Kopfschmerzen, Kreuzweh, die Augen und Gelenke tun mir weh.
Post by Joerg
Post by Alexander Ausserstorfer
... Ein Computer allein reicht da auch nicht, du brauchst auch Aufträge oder
Vertriebswege. Beziehungen. Und die habe ich nicht.
Da gilt es was dran zu tun, moeglichst schon vor dem Sprung ins kalte
Wasser. Das war bei mir Ende der 80ern auch nicht anders.
Meine Großeltern waren selbständig, mein Bruder ist selbständig und ich
kenne viele andere Leute, die selbständig sind oder waren. Unsere Eltern
hatten auch kaum Zeit für uns.

Ich habe keine Lust, 7 Tage die Woche zu arbeiten, nie Urlaub zu haben,
ständig von jemanden genervt zu werden oder 20 Stunden und mehr am Stück
unterwegs zu sein. Das ist auch so schon schlimm genug.

Ich kenne Leute, die ihr Leben lang selbständig gewesen sind, aber
natürlich nie genug in die Rentenversicherung hatten einzahlen können.
Die arbeiten dann (unangemeldet) noch weit bis über 65. In einem Fall
ist so jemand vom Gerüst gefallen und hat sich eine Rippe gebrochen.
Aber sie mussten ihn natürlich erst (unter Schmerzen) nach Hause fahren,
weil sonst keine Versicherung gezahlt hätte.

Ich will meine Arbeit machen und ein bisschen Geld dafür, dann aber
möglichst bald wieder nach Hause, um wieder was Sinnvolles zu tun.
Post by Joerg
Post by Alexander Ausserstorfer
Post by Joerg
Warum Dir das Geld fehlt, ist mir etwas schleierhaft. Als Ingenieur nagt
man ja nicht gerade am Hungertuch.
Sag das 'mal den vielen Leuten, die zusammen mit mir studiert haben (und
darüber hinaus bis zum Master) und bis heute arbeitslos sind.
Notfalls auswandern, falls es bei Euch wirklich so schwer ist. In den
USA z.B. liegt die Arbeitslosenquote fuer Ingenieure im unteren
einstelligen Prozentbereich. Innerhalb der EU habt Ihr ja jetzt
Freizuegigkeit.
Für sowas habe ich nicht studiert. Ich war vor über 10 Jahren schon
einmal in Neuseeland gelandet (als Bäcker). Nach Arbeitsstellen in
Québec, Griechenland usw.

Bestes Land war übrigens Griechenland. Aber die EU macht jetzt ja leider
alles kaputt.
Post by Joerg
Post by Alexander Ausserstorfer
Das war vor vierzig Jahren vielleicht noch ganz anders, ich weiß nicht,
wann du studiert hast - aber hier hat sich inzwischen grundsätzlich was
geändert. Ich weiß das deshalb so genau, weil ich diese Änderungen
selbst miterlebt habe, da ich schon ein bisschen älter bin (Baujahr 79).
Das Studium hatte ich auf den allerletzten Drücker noch mit 29 Jahren
begonnen. Mindestens 10 Jahre zu spät. Deutschland baut sich ja selbst ab.
Was hat sich denn geaendert? Ich hatte kurz nach dem Pleistozaen
E-Technik studiert. Ok, die Medizintechnik ist, zumindest was Elektronik
angeht, Anfang der 90er in Deutschland ziemlich weit eingegangen. Andere
Bereiche wie Industriesteuerungen jedoch nicht.
Heute wollen alle irgendwie Abitur machen und studieren. Müssen sie
auch. Weil sie sonst überhaupt keine Arbeit mehr finden. Abiturenten
werden halt viel eher als Abgänger von Mittelschulen eingestellt. Heute
ist es normal geworden, dass Abiturenten Eis verkaufen oder Taxi fahren.

Gleichzeitig wandert aber die ganze, insbesondere die
Elektronik-Industrie ab. Insbesondere nach Asien.

Was die ganzen Leute mit ihrem Studium sollen, ist mir daher
schleierhaft. Sie werden nicht gebraucht.
Post by Joerg
Post by Alexander Ausserstorfer
Und nur weil ich 'mal versehentlich auf die schiefe Bahn geraten bin und
einen Bachelor gemacht habe, bin ich noch lange _kein_ Ingenieur.
Mit einem Bachelor in einem technischen Bereich bist Du einer :-)
Ist aber nicht so wichtig, etliche sehr faehige Elektronikentwickler,
mit denen ich zusammengearbeitet habe, haben keinen Studienabschluss.
Eben. Und darauf kommt's in erster Linie an. Das Können.
Post by Joerg
Post by Alexander Ausserstorfer
PS: Grüße an Lucky Luke, wenn du ihn mal triffst...
Der ist inzwischen verpoent, weil er zuviel raucht :-)
In welchem Land lebst du denn? Der hat seinen Glimmstengel schon lange
gegen einen Grashalm getauscht. Ich weiß nicht, ab welcher Ausgabe, aber
das kann man sicher irgendwo nachlesen.

Ciao,

A.
--
Einem Bayern, der nicht jammert, geht es nicht gut.
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Uwe Schliephake
2017-06-14 07:39:14 UTC
Permalink
Post by Alexander Ausserstorfer
Das kann leider nicht jeder machen. Ich wüsste nicht, mit was oder wie
ich mich selbständig machen sollte... Arbeit gibt's eh kaum. Und
außerdem fehlt mir das Geld für sowas.
Vermiete doch das alte Fahrrad an Münchenbesucher, die sich nicht auf
einem 0815-Leihfahrrad abquälen möchten, sondern was venünftiges suchen.
So wie <https://www.google.de/search?q=AirBnB+für+Fahrräder>
HC Ahlmann
2017-06-13 18:32:45 UTC
Permalink
Post by Joerg
Das nicht, aber innerhalb einer solch grossen Stadt zu wohnen, hat IME
noch nie Sinn gemacht. Man zahlt horrende Preise fuer ganz wenig Platz.
Auf dem Lande ist das besser, also wohne ich da und das wird sich bei
mir nie mehr aendern.
Es muss keine Großstadt sein, Kleinstädte tun's auch. Mit der
günstigeren Miete auf dem Land gehen höhere Mobilitätskosten und
größerer Bedarf an Fahrzeit einher; das muss man in Kauf nehmen.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Joerg
2017-06-13 18:45:23 UTC
Permalink
Post by HC Ahlmann
Post by Joerg
Das nicht, aber innerhalb einer solch grossen Stadt zu wohnen, hat IME
noch nie Sinn gemacht. Man zahlt horrende Preise fuer ganz wenig Platz.
Auf dem Lande ist das besser, also wohne ich da und das wird sich bei
mir nie mehr aendern.
Es muss keine Großstadt sein, Kleinstädte tun's auch. Mit der
günstigeren Miete auf dem Land gehen höhere Mobilitätskosten und
größerer Bedarf an Fahrzeit einher; das muss man in Kauf nehmen.
Im Fall Muenchen, wo Alexander jetzt wohnt, ist das schwierig. Dort ist
es im gesamten Dunstkreis teuer. Ueberall, wo die S-Bahn hinfaehrt oder
es sonst gute Anbindungen gibt.

Als ich nach dem Studium nach Stellen guckte, habe ich bewusst den
kompletten Grossraum Muenchen ausgeklammert, obwohl sich dort die
Arbeitsplaetze in meinem Metier (Elektronikentwicklung) konzentrierten.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Alexander Ausserstorfer
2017-06-17 06:50:47 UTC
Permalink
Post by Joerg
Als ich nach dem Studium nach Stellen guckte, habe ich bewusst den
kompletten Grossraum Muenchen ausgeklammert, obwohl sich dort die
Arbeitsplaetze in meinem Metier (Elektronikentwicklung) konzentrierten.
Kann ich gut verstehen. Die Leute fragen dort die ganze Zeit: "Was?",
weil sie kein Bayrisch verstehen. Solche Probleme hatte ich selbst in
ganz Austria kaum.

Aber wieso überhaupt Minga? Stammst du nicht von der
deutsch-niederländischen Grenze?

Ciao,

A.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Joerg
2017-06-17 14:10:54 UTC
Permalink
Post by Alexander Ausserstorfer
Post by Joerg
Als ich nach dem Studium nach Stellen guckte, habe ich bewusst den
kompletten Grossraum Muenchen ausgeklammert, obwohl sich dort die
Arbeitsplaetze in meinem Metier (Elektronikentwicklung) konzentrierten.
Kann ich gut verstehen. Die Leute fragen dort die ganze Zeit: "Was?",
weil sie kein Bayrisch verstehen. Solche Probleme hatte ich selbst in
ganz Austria kaum.
Hier ist es oft umgekehrt. Meeting mit deutschen Ingenieuren im Silicon
Valley. Alle taten wissend. Als ich mir in der Pause den heissersehnten
Bagel reinziehen wollte, kamen sie auf mich zu, weil sie wussten, dass
ich Deutsch verstehe. "Jo sage ma, WOAS han die ois gsackt?"
Post by Alexander Ausserstorfer
Aber wieso überhaupt Minga?
??
Post by Alexander Ausserstorfer
... Stammst du nicht von der deutsch-niederländischen Grenze?
Ich stamme aus Westfalen. Woll :-)

Habe aber in NL gelebt.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Alexander Ausserstorfer
2017-06-17 14:40:29 UTC
Permalink
Post by Joerg
Post by Alexander Ausserstorfer
Aber wieso überhaupt Minga?
??
Ich meinte, warum du den Großraum München (boarisch Minga) _bewusst_
ausgeklammert hast, wenn du eh aus einem ganz anderen Land (in deinem
Fall Westfalen) herstammst. Das wäre doch dann so, wie wenn ein
Amerikaner an eine Stelle in Russland denken würde. Wie kommt man auf
so etwas?
Post by Joerg
Post by Alexander Ausserstorfer
... Stammst du nicht von der deutsch-niederländischen Grenze?
Ich stamme aus Westfalen. Woll :-)
Habe aber in NL gelebt.
Ah, OK.

A.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Und aus!
Joerg
2017-06-17 18:26:12 UTC
Permalink
Post by Alexander Ausserstorfer
Post by Alexander Ausserstorfer
Aber wieso überhaupt Minga?
??
Ich meinte, warum du den Großraum München (boarisch Minga) _bewusst_
ausgeklammert hast, wenn du eh aus einem ganz anderen Land (in deinem
Fall Westfalen) herstammst. Das wäre doch dann so, wie wenn ein
Amerikaner an eine Stelle in Russland denken würde. Wie kommt man auf
so etwas?
Schon damals kamen die meisten der richtig guten Stellenangebote aus dem
Grossraum Muenchen (also inklusive Germering und so weiter), wenn man im
Bereich elektronischer Schaltungsentwicklung arbeiten wollte. Gefuehlt
mehr als 50%.

[...]
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Alexander Ausserstorfer
2017-06-18 03:51:54 UTC
Permalink
Post by Joerg
Post by Alexander Ausserstorfer
Post by Alexander Ausserstorfer
Aber wieso überhaupt Minga?
??
Ich meinte, warum du den Großraum München (boarisch Minga) _bewusst_
ausgeklammert hast, wenn du eh aus einem ganz anderen Land (in deinem
Fall Westfalen) herstammst. Das wäre doch dann so, wie wenn ein
Amerikaner an eine Stelle in Russland denken würde. Wie kommt man auf
so etwas?
Schon damals kamen die meisten der richtig guten Stellenangebote aus dem
Grossraum Muenchen (also inklusive Germering und so weiter), wenn man im
Bereich elektronischer Schaltungsentwicklung arbeiten wollte. Gefuehlt
mehr als 50%.
Streich bitte das damals. Die meisten Profs, die wir hatten, waren
vorher irgendwie bei Siemens beschäftigt gewesen und wären ohne die
Unis vermutlich arbeitslos geworden. (Das Problem am System: Die
Industrie baut ab, und gleichzeitig bauen die Hochschulen aus
gegebenem Grunde auf. Auch und gerade weil die Politik das will. Genau
sowas ist aber nicht realistisch, denn wo sollen die Leute mit ihrem
Wissen hin, wenn es niemand braucht.)

Der erste ARM-Prozessor wurde in München gebaut. Zumindest erzählt das
Steve Furber in einem Video. Aber das war in den Achtzigern, und diese
Zeiten sind anscheinend schon lange vorbei. Auch wenn das einige da
oben noch nicht kapiert haben.

Bezüglich Fahrräder kenne ich bisher eigentlich nur hinterher.com, die
direkt aus München sind. Der Rest verteilt sich eher über meine Heimat
oder ist sonst irgendwo. Würde mich auch 'mal interessieren, wo da
eigentlich die Hochburgen sind.

A.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Und aus!
Martin Wohlauer
2017-06-18 07:43:27 UTC
Permalink
Post by Alexander Ausserstorfer
Post by Joerg
Post by Alexander Ausserstorfer
Post by Alexander Ausserstorfer
Aber wieso überhaupt Minga?
??
Ich meinte, warum du den Großraum München (boarisch Minga) _bewusst_
ausgeklammert hast, wenn du eh aus einem ganz anderen Land (in deinem
Fall Westfalen) herstammst. Das wäre doch dann so, wie wenn ein
Amerikaner an eine Stelle in Russland denken würde. Wie kommt man auf
so etwas?
Schon damals kamen die meisten der richtig guten Stellenangebote aus dem
Grossraum Muenchen (also inklusive Germering und so weiter), wenn man im
Bereich elektronischer Schaltungsentwicklung arbeiten wollte. Gefuehlt
mehr als 50%.
Streich bitte das damals. Die meisten Profs, die wir hatten, waren
vorher irgendwie bei Siemens beschäftigt gewesen und wären ohne die
Unis vermutlich arbeitslos geworden. (Das Problem am System: Die
Industrie baut ab, und gleichzeitig bauen die Hochschulen aus
gegebenem Grunde auf. Auch und gerade weil die Politik das will. Genau
sowas ist aber nicht realistisch, denn wo sollen die Leute mit ihrem
Wissen hin, wenn es niemand braucht.)
Naja, so ganz viel abgebaut wird im Entwicklungsbereich nicht unbedingt.
Die Entwicklungsabteilungen laufen nicht mit Robotern. Da versuchen sie
nur die Löhne abzubauen. Und da hilft künstlich ein Überangebot schaffen
natürlich schon... In M wird man zumindest auch heute noch mit Stellen
aus dem Ingenieurs-Bereich zugeschissen. Blöd nur, wenn man da gar nicht
hin will, z. B. weil man nicht umziehen kann/will und Pendeln ist halt
scheiße. Vor allem wenn man für jeden Mückenschiss 2 h unterwegs ist.

Grüßle,

Martin.
Joerg
2017-06-18 14:39:53 UTC
Permalink
Post by Martin Wohlauer
Post by Alexander Ausserstorfer
Post by Joerg
Post by Alexander Ausserstorfer
Post by Alexander Ausserstorfer
Aber wieso überhaupt Minga?
??
Ich meinte, warum du den Großraum München (boarisch Minga) _bewusst_
ausgeklammert hast, wenn du eh aus einem ganz anderen Land (in deinem
Fall Westfalen) herstammst. Das wäre doch dann so, wie wenn ein
Amerikaner an eine Stelle in Russland denken würde. Wie kommt man auf
so etwas?
Schon damals kamen die meisten der richtig guten Stellenangebote aus dem
Grossraum Muenchen (also inklusive Germering und so weiter), wenn man im
Bereich elektronischer Schaltungsentwicklung arbeiten wollte. Gefuehlt
mehr als 50%.
Streich bitte das damals. Die meisten Profs, die wir hatten, waren
vorher irgendwie bei Siemens beschäftigt gewesen und wären ohne die
Unis vermutlich arbeitslos geworden. (Das Problem am System: Die
Industrie baut ab, und gleichzeitig bauen die Hochschulen aus
gegebenem Grunde auf. Auch und gerade weil die Politik das will. Genau
sowas ist aber nicht realistisch, denn wo sollen die Leute mit ihrem
Wissen hin, wenn es niemand braucht.)
Z.B. nach Amerika :-)
Post by Martin Wohlauer
Naja, so ganz viel abgebaut wird im Entwicklungsbereich nicht unbedingt.
Die Entwicklungsabteilungen laufen nicht mit Robotern. Da versuchen sie
nur die Löhne abzubauen. Und da hilft künstlich ein Überangebot schaffen
natürlich schon... In M wird man zumindest auch heute noch mit Stellen
aus dem Ingenieurs-Bereich zugeschissen. Blöd nur, wenn man da gar nicht
hin will, z. B. weil man nicht umziehen kann/will und Pendeln ist halt
scheiße. Vor allem wenn man für jeden Mückenschiss 2 h unterwegs ist.
Scheint also imer noch so zu sein wie frueher. Es ist bei uns aehnlich,
Silicon Valley. Wenn ich da mal hinfahren muss, ist es fast noch mehr
Graus als frueher nach Muenchen. Immer Stau, alles dicht an dicht, alles
teuer. Inzwischen haben die Firmen aber kapiert, dass es mehr und mehr
Ingenieure gibt, die das nicht mitmachen moechten. U.a. deshalb sind
meine Kunden inzwischen mehr in Gegenden wie dem Sueden von Texas. In
Europa sollte so eine Freizuegigkeit ja auch schon lange moeglich sein.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Ulli Horlacher
2017-06-09 19:13:48 UTC
Permalink
Post by Alexander Ausserstorfer
nachdem ich allmählich mein Fahrrad hergeben muss
Warum?
Post by Alexander Ausserstorfer
Das besagte Fahrrad ist inzwischen über elf Jahre alt.
Alter sagt wenig aus. Wichtiger ist Typ und Laufleistung.
Ich hab ein Fahrrad, das 20 Jahre alt ist, ueber 50 Mm Laufleistung hat
und noch gut 3 kEuro Gebrauchtwert hat.
Post by Alexander Ausserstorfer
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Temp/Kagu_sm.jpg (181 kB)
Da sieht man zuwenig um ein Restwert angeben zu koennen.
Post by Alexander Ausserstorfer
Was wären eure (Wert-)Schätzungen und wo könnte man es verkaufen?
Online. Lokale Fahrradboersen.
--
+ Ulli Horlacher + ***@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +
Nico Hoffmann
2017-06-09 19:46:47 UTC
Permalink
Post by Alexander Ausserstorfer
Die Preise, die ich für gebrauchte Fahrräder hier bei uns in der Gegend so
sehe, tendieren zwischen 20 und 120 Euro.
Und die haben einen Edelux, eine Rohloff und Tubusse? Und das ist bloß
das, was ich auf den ersten Blick auf dem schlechten Foto sehe.
Post by Alexander Ausserstorfer
Was wären eure (Wert-)Schätzungen und wo könnte man es verkaufen?
Eb*y kleinenazeigen, hood. Eb*y selber nimmt inzwischen Gebühren, die
nicht mehr feierlich sind. Kleinanzeigenteil der Tageszeitung, wenn du
es nicht verschicken willst.
Post by Alexander Ausserstorfer
Autohäuser sehe ich hier ja genug, aber Fahrräder???
Deine Frage ist doch ohnehin nicht so biererst gemeint, wie sie
gestellt ist, oder täusche ich mich?

N.
--
"Manche Leute wirken sympathischer und reifer und einfach
ausgeglichener, wenn es ihnen nicht so gut geht."
(Komm, süßer Tod)
Alexander Ausserstorfer
2017-06-10 02:36:42 UTC
Permalink
Post by Nico Hoffmann
Post by Alexander Ausserstorfer
Autohäuser sehe ich hier ja genug, aber Fahrräder???
Deine Frage ist doch ohnehin nicht so biererst gemeint, wie sie
gestellt ist, oder täusche ich mich?
Jein. Es gibt doch überall _viel_ mehr Autohändler als Fahrradhändler. Und
die letzteren sind dann oft auch keine gescheiten. Wenn dann müsste ich
schon in die Innenstadt unserer (Landes)Hauptstadt radeln, um da einen
Laden mit halbwegs brauchbaren Fahrrädern zu finden (d. h.
alltagstauglich, wie mein Simplon Kagu oder IdWorks).

Die Nachfrage regelt das Angebot, so sagt man. Aber die Leute fragen nicht
nach was, was sie nicht kennen oder mit dem sie sich nicht auskennen (wie
ordentliche Fahrräder). Nach dem iPhone hat doch schließlich auch niemand
gefragt, bis es schließlich da war. Man muss schon auch zu den Kunden
hingehen und Überzeugungsarbeit leisten.

"Mit dem Fahrrad 10 km täglich zur Arbeit? Spinnst du?"

A.
--
Der Geist ist die Freiheit. (Frei. Wild.)
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Ulrich Fürst
2017-06-11 10:56:57 UTC
Permalink
gescheiten. Wenn dann müsste ich schon in die Innenstadt unserer
(Landes)Hauptstadt radeln, um da einen Laden mit halbwegs brauchbaren
Fahrrädern zu finden (d. h. alltagstauglich, wie mein Simplon Kagu
oder IdWorks).
Simplon Kagu gibts auch z.B. in Traunstein.

Ulrich
Alexander Ausserstorfer
2017-06-11 16:11:19 UTC
Permalink
Post by Ulrich Fürst
gescheiten. Wenn dann müsste ich schon in die Innenstadt unserer
(Landes)Hauptstadt radeln, um da einen Laden mit halbwegs brauchbaren
Fahrrädern zu finden (d. h. alltagstauglich, wie mein Simplon Kagu
oder IdWorks).
Simplon Kagu gibts auch z.B. in Traunstein.
Fahrrad Mayer, nach dem dritten Umzug. (Der vorherige Inhaber war der
Mann einer Lehrerin von mir, und deren Sohn ging zusammen mit meinem
Bruder in die gleiche Klasse.) Was glaubst du denn, wo ich meine letzten
beiden Kagus her hatte?

Was übrigens mitunter meine Schuld war. Ich wollte damals halt einfach
ein anständiges Fahrrad und hatte dann die Fahrradhändler in der Gegend
so lange genervt bis... das war 2006.

Aba jetzt, wo ich vor den Stadttoren Münchens lebe, ist mir TS fast zu
weit weg.

A.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Alexander Ausserstorfer
2017-06-11 17:02:51 UTC
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Post by Alexander Ausserstorfer
Post by Ulrich Fürst
gescheiten. Wenn dann müsste ich schon in die Innenstadt unserer
(Landes)Hauptstadt radeln, um da einen Laden mit halbwegs brauchbaren
Fahrrädern zu finden (d. h. alltagstauglich, wie mein Simplon Kagu
oder IdWorks).
Simplon Kagu gibts auch z.B. in Traunstein.
Was übrigens mitunter meine Schuld war. Ich wollte damals halt einfach
ein anständiges Fahrrad und hatte dann die Fahrradhändler in der Gegend
so lange genervt bis... das war 2006.
Achso, nochmal kurz zur Erklärung: Kann schon gut sein, dass ich der
erste war, der in TS ein Kagu geordert hat. Heute hat das
Fahrradgeschäft immer sämtliche aktuellen Modelle von Simplon da. Und
Koga haben sie inzwischen auch. Da hat sich seit damals schon was getan.
Gottlob.

Man soll eben nicht immer das kaufen, was sie da haben oder einem
angeboten wird. Ich hatte denen damals - nach achtjähriger Erfahrung mit
meinem Peugeot Florence - meine Anforderungen genannt. Und die konnten
sie mit schlichtwegs _keinem_ ihrer Fahrräder auch nur annähernd erfüllen.

Nach den letzten elf Jahren und weiteren 80,000 km kenne ich meine
Anforderungen heute aber noch genauer. Und damit hat sich die Anzahl der
möglichen Fahrräder noch weit mehr verringert.

Aber schon traurig, dass ein Kunde dem Fahrradhändler nicht nur sagen
muss, was halbwegs brauchbar ist, sondern auch noch darauf bestehen und
Druck machen muss.

Anders herum läuft das scheinbar nicht. Da ist nichts mit richtiger
Beratung.

A.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
HC Ahlmann
2017-06-11 20:32:21 UTC
Permalink
Post by Alexander Ausserstorfer
Nach den letzten elf Jahren und weiteren 80,000 km kenne ich meine
Anforderungen heute aber noch genauer. Und damit hat sich die Anzahl der
möglichen Fahrräder noch weit mehr verringert.
Aber schon traurig, dass ein Kunde dem Fahrradhändler nicht nur sagen
muss, was halbwegs brauchbar ist, sondern auch noch darauf bestehen und
Druck machen muss.
Du weißt oder ahnst hoffentlich, dass Deine Wegstrecke und die daraus
gewonnenen Erfahrungen nicht verallgemeinerbar sind. Wie soll jemand,
der seine Ansprüche nicht kennt oder artikulieren kann, sich ein
vernünftiges Fahrrad zusammenstellen? Der kauft von der Stange, was
gerade da ist.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Joerg
2017-06-11 21:20:13 UTC
Permalink
Post by HC Ahlmann
Post by Alexander Ausserstorfer
Nach den letzten elf Jahren und weiteren 80,000 km kenne ich meine
Anforderungen heute aber noch genauer. Und damit hat sich die Anzahl der
möglichen Fahrräder noch weit mehr verringert.
Aber schon traurig, dass ein Kunde dem Fahrradhändler nicht nur sagen
muss, was halbwegs brauchbar ist, sondern auch noch darauf bestehen und
Druck machen muss.
Du weißt oder ahnst hoffentlich, dass Deine Wegstrecke und die daraus
gewonnenen Erfahrungen nicht verallgemeinerbar sind. Wie soll jemand,
der seine Ansprüche nicht kennt oder artikulieren kann, sich ein
vernünftiges Fahrrad zusammenstellen? Der kauft von der Stange, was
gerade da ist.
Oder er geht zu einem ehrlichen Fahrradhaendler. Als ich mein RR Anfang
der 80er zusammenstellen liess, wusste ich zwar, was ich wollte, aber
zuerst mal fragten die mich gruendlich aus. Nachdem sie mich wie beim
Schneider gemessen hatten. Dabei kam so ziemlich alles auf den Tisch,
was ich bereits im Kopf hatte. Plus einige Dinge, die ich bei Eigenbau
nicht bedacht haette. "Oh, Sie fahren viel in Ostbelgien? Da brauchen
wir stabilere Speichen" oder "Unbefestigte Strassen? Dann sollten wir
die breitere Sorte Felgen nehmen".

Dieses Rennrad ist jetzt etwa 35 Jahre alt, hat IIRC rund 100000km auf
dem Buckel und erfreut sich guter Gesundheit.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Ulli Horlacher
2017-06-11 18:19:51 UTC
Permalink
Post by Alexander Ausserstorfer
Fahrrad Mayer, nach dem dritten Umzug. (Der vorherige Inhaber war der
Mann einer Lehrerin von mir, und deren Sohn ging zusammen mit meinem
Bruder in die gleiche Klasse.) Was glaubst du denn, wo ich meine letzten
beiden Kagus her hatte?
Du hast immer noch nicht erklaert, warum du das jetzige abgeben MUSST.
Behalts doch, zumindest als Backup-Fahrrad?
--
+ Ulli Horlacher + ***@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +
Thomas Bliesener
2017-06-13 01:10:15 UTC
Permalink
Post by Ulli Horlacher
Du hast immer noch nicht erklaert, warum du das jetzige abgeben MUSST.
Behalts doch, zumindest als Backup-Fahrrad?
Hatte Alexander vor geraumer Zeit nicht geklagt, daß er sein Rad bei
Defekten nicht länger zur Reparatur geben kann, weil er täglich darauf
angewiesen sei? Das schreit doch geradezu nach einem Zweitrad.
--
bli
Alexander Ausserstorfer
2017-06-17 07:19:57 UTC
Permalink
Post by Thomas Bliesener
Post by Ulli Horlacher
Du hast immer noch nicht erklaert, warum du das jetzige abgeben MUSST.
Behalts doch, zumindest als Backup-Fahrrad?
Hatte Alexander vor geraumer Zeit nicht geklagt, daß er sein Rad bei
Defekten nicht länger zur Reparatur geben kann, weil er täglich darauf
angewiesen sei? Das schreit doch geradezu nach einem Zweitrad.
Hatten wir beide nicht eine E-Mail-Konservation deswegen geführt?
Hattest du mich nicht eingeladen, bei dir vorbeizuschauen, wenn ich auf
einigen Umwegen zur Côté Est in Kamouraska fahre, um dort einen Tee zu
trinken und ich eh schon bei euch in der Nähe bin?

A.
--
Zugvogel
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Thomas Bliesener
2017-06-22 11:09:16 UTC
Permalink
Post by Alexander Ausserstorfer
Post by Thomas Bliesener
Hatte Alexander vor geraumer Zeit nicht geklagt, daß er sein Rad bei
Defekten nicht länger zur Reparatur geben kann, weil er täglich darauf
angewiesen sei? Das schreit doch geradezu nach einem Zweitrad.
Hatten wir beide nicht eine E-Mail-Konservation deswegen geführt?
Hattest du mich nicht eingeladen, bei dir vorbeizuschauen, wenn ich auf
einigen Umwegen zur Côté Est in Kamouraska fahre, um dort einen Tee zu
trinken und ich eh schon bei euch in der Nähe bin?
Ah, verstehe. Das Zweitrad soll nicht mitreisen. ;)
--
bli
Martin Gerdes
2017-06-11 21:33:27 UTC
Permalink
Post by Alexander Ausserstorfer
nachdem ich allmählich mein Fahrrad hergeben muss,
Warum "mußt" Du das "hergeben"?
Post by Alexander Ausserstorfer
stellt sich mir die Frage, ob man dafür überhaupt noch etwas
bekommen kann oder ob man es besser gleich zum Schrotthändler
bringt. Das besagte Fahrrad ist inzwischen über elf Jahre alt.
Kein Alter für ein Fahrrad. Das reicht noch nicht einmal für ein
H-Kennzeichen.

Und einen neuen Steuersatz einbauen ist finanziell ja wohl kein Thema.
Post by Alexander Ausserstorfer
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Temp/Kagu_sm.jpg (181 kB)
Die Preise, die ich für gebrauchte Fahrräder hier bei uns in der Gegend so
sehe, tendieren zwischen 20 und 120 Euro.
Was wären eure (Wert-)Schätzungen und wo könnte man es verkaufen?
Autohäuser sehe ich hier ja genug, aber Fahrräder???
Wenn Du das Teil unbedingt loswerden willst: Was steht dagegen, die
Kollegen zu fragen oder eine Kleinanzeige in die Zeitung zu setzen?

(Übrigens: Die Diebstahlsgefahr dürfte bei einem alt und abgenutzt
aussehenden Fahrrad geringer sein als bei einem blitzenden neuen).
Peter Heitzer
2017-06-13 06:35:44 UTC
Permalink
Post by Alexander Ausserstorfer
Hallo,
nachdem ich allmählich mein Fahrrad hergeben muss, stellt sich mir die
Frage, ob man dafür überhaupt noch etwas bekommen kann oder ob man es
besser gleich zum Schrotthändler bringt. Das besagte Fahrrad ist
inzwischen über elf Jahre alt.
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Temp/Kagu_sm.jpg (181 kB)
Die Preise, die ich für gebrauchte Fahrräder hier bei uns in der Gegend so
sehe, tendieren zwischen 20 und 120 Euro.
Was wären eure (Wert-)Schätzungen und wo könnte man es verkaufen?
Autohäuser sehe ich hier ja genug, aber Fahrräder???
Das Rad schaut für mich zumindest oberhalb "Baumarkt"-Qualität aus. Deshalb
schätze ich einen unteren dreistelligen Preis.
Vielleicht beim FdgM vor Ort mal fragen?
--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, ***@rz.uni-regensburg.de
Harry Mogelsen
2017-06-13 09:03:03 UTC
Permalink
Post by Peter Heitzer
Post by Alexander Ausserstorfer
nachdem ich allmählich mein Fahrrad hergeben muss, stellt sich mir die
Frage, ob man dafür überhaupt noch etwas bekommen kann oder ob man es
besser gleich zum Schrotthändler bringt. Das besagte Fahrrad ist
inzwischen über elf Jahre alt.
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Temp/Kagu_sm.jpg (181 kB)
Die Preise, die ich für gebrauchte Fahrräder hier bei uns in der Gegend so
sehe, tendieren zwischen 20 und 120 Euro.
Was wären eure (Wert-)Schätzungen und wo könnte man es verkaufen?
Autohäuser sehe ich hier ja genug, aber Fahrräder???
Das Rad schaut für mich zumindest oberhalb "Baumarkt"-Qualität aus.
Ein Simplon Kagu mit Rohloff Speedhub 500/14 u. v+h mit Tubus-Trägern!
Post by Peter Heitzer
Deshalb schätze ich einen unteren dreistelligen Preis.
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Schätzen is nich dein Ding? Allein für eine eingespeichte Speedhub
werden in ebay-Kleinanzeigen regelmäßig zwischen 500 und 700 Euro
aufgerufen - je nach Erhaltungszustand.

<https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/rohloff-speedhub-500-14/661141055-217-8425>
<https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/laufrad-28-rohloff-mit-speedhub-500-14-nabenschaltung-14-gang/657794571-217-6204>
<https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/rohloff-speedhub-500-14-/657710613-217-3791>
Post by Peter Heitzer
Vielleicht beim FdgM vor Ort mal fragen?
Besser nicht, der will hinterher wieder dran verdienen und bietet
dementsprechend meist nur Kleingeld für Gebrauchtware, die er mit
gesetzlicher Händlergewehrleistung (PENG!) weiter verticken muss.
Peter Heitzer
2017-06-13 10:12:28 UTC
Permalink
Post by Harry Mogelsen
Post by Peter Heitzer
Post by Alexander Ausserstorfer
nachdem ich allmählich mein Fahrrad hergeben muss, stellt sich mir die
Frage, ob man dafür überhaupt noch etwas bekommen kann oder ob man es
besser gleich zum Schrotthändler bringt. Das besagte Fahrrad ist
inzwischen über elf Jahre alt.
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Temp/Kagu_sm.jpg (181 kB)
Die Preise, die ich für gebrauchte Fahrräder hier bei uns in der Gegend so
sehe, tendieren zwischen 20 und 120 Euro.
Was wären eure (Wert-)Schätzungen und wo könnte man es verkaufen?
Autohäuser sehe ich hier ja genug, aber Fahrräder???
Das Rad schaut für mich zumindest oberhalb "Baumarkt"-Qualität aus.
Ein Simplon Kagu mit Rohloff Speedhub 500/14 u. v+h mit Tubus-Trägern!
Die Speedhub habe ich auf diesem Bild nicht erkannt. Die Nabe schaut auch
ziemlich verschmutzt aus.
--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, ***@rz.uni-regensburg.de
Chr. Maercker
2017-06-13 15:48:51 UTC
Permalink
Post by Peter Heitzer
Die Speedhub habe ich auf diesem Bild nicht erkannt. Die Nabe schaut auch
ziemlich verschmutzt aus.
Frag mich auch, wie Mogel-Harry das erkannt haben will. Deutlich zu
sehen ist hingegen ein Umwerfer. Hybridschaltungen gibt es zwar, aber
seltenst mit Rohloff. Deren Übersetzung reicht für die meisten Fälle,
zumal es drei Abstufungen gibt. Aber dazu muss sich der OP äußern, aus
einem einzigen Bildchen einen realistischen Preis abzuschätzen, ist
schon ein Kunststück für sich.
--
CU Chr. Maercker.

Transport + Sport = Radfahren
Harry Mogelsen
2017-06-13 17:32:20 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Post by Peter Heitzer
Die Speedhub habe ich auf diesem Bild nicht erkannt. Die Nabe schaut auch
ziemlich verschmutzt aus.
Frag mich auch, wie Mogel-Harry das erkannt haben will.
Klar du Nixmaercker! "Spezialwissen" durch sinnentnehmendes Lesen des
Threads ist ja auch nicht so einfach zu erlangen - das setzt ein etwas
gehobenes Bildungsniveau voraus. Usenet scheint für dich zu schwierig.
Post by Chr. Maercker
Deutlich zu sehen ist hingegen ein Umwerfer.
Du bist nicht nur eine unsägliche Torfnase u. technische Null, sondern
auch ein ausgesprochener Blindfisch, der einen Kettenspanner nicht von
einem handelsüblichen "Umwerfer" aka Schaltwerk unterscheiden kann. :(
Post by Chr. Maercker
Hybridschaltungen gibt es zwar, aber
seltenst mit Rohloff. Deren Übersetzung reicht für die meisten Fälle,
zumal es drei Abstufungen gibt. Aber dazu muss sich der OP äußern, aus
einem einzigen Bildchen einen realistischen Preis abzuschätzen, ist
schon ein Kunststück für sich.
hättest du Nullblicker dir ebenso ersparen können, wie den Rest deiner
Bemerkungen zu *meinen Fähigkeiten* - die übersteigen eh die deinigen
schon seit jeher um Längen. Bleib lieber bei den allgemeinen Themen,
z.B. zur Verkehrssicherheit, da kommt ja (sehr) gelegentlich von dir
magdeburger Technik-Clown wenigstens noch was halbwegs Lesbares bei
rum.

Mit Brille wär das nich passiert!
Chr. Maercker
2017-06-14 10:57:32 UTC
Permalink
Namensfälscher Harry Mogelsen alias Mogel-Harry wrote:
[längere Folge von beinahe gerichtsfesten persönlichen Beleidigungen]

Dein Posting hebe ich gut auf, falls ich mal ein Problem mit dem echten
Typ bekommen sollte, der hier regelmäßig mit falschem Realnamen "Harry
Mogelsen" aktiv ist.

Ansonsten nochmals : *PLONK*
--
CU Chr. Maercker.
Harry Mogelsen
2017-06-14 12:31:23 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
[längere Folge von beinahe gerichtsfesten persönlichen Beleidigungen]
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Aber auch nur beinahe! Du scheinst ja ein (r)echt zart besaitetes
Mimöschen zu sein - quasi ein bejammernswertes Dipl. Weichei. :->
Usenet ist hart und eben kein Kindergeburtstag für Technik-Clowns.
Post by Chr. Maercker
Dein Posting hebe ich gut auf, falls ich mal ein Problem mit dem echten
Typ bekommen sollte, der hier regelmäßig mit falschem Realnamen "Harry
Mogelsen" aktiv ist.
Mach das ruhig mal. Die Hobbies und Sammlungen mancher Zeitgenossen
sind offenbar so sonderbar wie sie selbst... Tstststststsssssss :-)
Post by Chr. Maercker
Ansonsten nochmals : *PLONK*
Wieso denn nochmals? Hatte wohl beim ersten Mal nicht geklappt? Das
kannst du also auch nicht richtig... Daher frei nach Ulli Horlacher:
"Usenet setzt einen bestimmten Mindest-IQ voraus!" Locker bleiben...
Alexander Ausserstorfer
2017-06-13 18:39:23 UTC
Permalink
Post by Harry Mogelsen
Post by Peter Heitzer
Deshalb schätze ich einen unteren dreistelligen Preis.
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Schätzen is nich dein Ding? Allein für eine eingespeichte Speedhub
werden in ebay-Kleinanzeigen regelmäßig zwischen 500 und 700 Euro
aufgerufen - je nach Erhaltungszustand.
<https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/rohloff-speedhub-500-14/661141055-217-8425>
<https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/laufrad-28-rohloff-mit-speedhub-500-14-nabenschaltung-14-gang/657794571-217-6204>
<https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/rohloff-speedhub-500-14-/657710613-217-3791>
Post by Peter Heitzer
Vielleicht beim FdgM vor Ort mal fragen?
Besser nicht, der will hinterher wieder dran verdienen und bietet
dementsprechend meist nur Kleingeld für Gebrauchtware, die er mit
gesetzlicher Händlergewehrleistung (PENG!) weiter verticken muss.
Das wusste ich alles nicht. Die Rohloff habe ich letztes Jahr erst
selbst von Hand neu eingespeicht, mit neuer, extrabreiter Felge und
besonders dicken Wänden (Original für Kagu) und neuen Speichen, weil mir
die Werkstätten da einfach zu viel Mist machen. Tat bis heute auch
klaglos seinen Dienst, nach dem ersten Wurf. Maschinengespeichte Felgen
sind da anscheinend nicht so gut.

Kaufen kann man solch ein Fahrrad kaum, aber den Neuwert würde ich bei
über 4.000 Euro ansetzen.

A.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Ulli Horlacher
2017-06-13 20:49:29 UTC
Permalink
Post by Alexander Ausserstorfer
Kaufen kann man solch ein Fahrrad kaum, aber den Neuwert würde ich bei
über 4.000 Euro ansetzen.
Warum willst du es denn UNBEDINGT loswerden?
Das hat man dich schon x-fach gefragt.
Versteckter Rahmenbruch und du suchst einen Dummen, der es abnimmt?
--
+ Ulli Horlacher + ***@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +
Alexander Ausserstorfer
2017-06-14 18:46:49 UTC
Permalink
Post by Ulli Horlacher
Post by Alexander Ausserstorfer
Kaufen kann man solch ein Fahrrad kaum, aber den Neuwert würde ich bei
über 4.000 Euro ansetzen.
Warum willst du es denn UNBEDINGT loswerden?
Das hat man dich schon x-fach gefragt.
Versteckter Rahmenbruch und du suchst einen Dummen, der es abnimmt?
Weil ich keine Lust mehr habe, das beim nächsten Umzug wieder alles
mitzuschleppen, so wie beim letzten Mal. Wenn es denn überhaupt geht.
Man findet nicht immer einen Arbeitgeber, der gewillt ist, 14 Tage mit
einer Einstellung zu warten und der nur 100 km weit weg ist.
Normalerweise hast du spätestens am kommenden Montag in der neuen Firma
zu sein, sonst ist die Stelle weg. Das war ja ursprünglich auch der
Grund, warum ich mir das ganze Werkzeug nicht antun wollte. Aber die
Werkstätten spielen da leider einfach nicht mit.

Und letztes Jahr hatte ich noch gedacht, das mit der Arbeit haut jetzt
endlich hin. Als ich dann das neue Fahrrad abgeholt hatte, ging's schon
wieder los...

A.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Joerg
2017-06-14 19:39:02 UTC
Permalink
Post by Alexander Ausserstorfer
Post by Ulli Horlacher
Post by Alexander Ausserstorfer
Kaufen kann man solch ein Fahrrad kaum, aber den Neuwert würde ich bei
über 4.000 Euro ansetzen.
Warum willst du es denn UNBEDINGT loswerden?
Das hat man dich schon x-fach gefragt.
Versteckter Rahmenbruch und du suchst einen Dummen, der es abnimmt?
Weil ich keine Lust mehr habe, das beim nächsten Umzug wieder alles
mitzuschleppen, so wie beim letzten Mal. Wenn es denn überhaupt geht.
Man findet nicht immer einen Arbeitgeber, der gewillt ist, 14 Tage mit
einer Einstellung zu warten und der nur 100 km weit weg ist.
Normalerweise hast du spätestens am kommenden Montag in der neuen Firma
zu sein, sonst ist die Stelle weg. Das war ja ursprünglich auch der
Grund, warum ich mir das ganze Werkzeug nicht antun wollte. Aber die
Werkstätten spielen da leider einfach nicht mit.
Und letztes Jahr hatte ich noch gedacht, das mit der Arbeit haut jetzt
endlich hin. Als ich dann das neue Fahrrad abgeholt hatte, ging's schon
wieder los...
Gibt es bei Euch kein U-Haul oder so? Wenn ich in Deutschland mal einen
Hausrat schleppen musste, habe ich einen grossen Lieferwagen oder einen
7.5-Tonner gemietet und die Sache war am gleichen Tag gegessen.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Harry Mogelsen
2017-06-15 04:59:46 UTC
Permalink
Post by Alexander Ausserstorfer
Post by Ulli Horlacher
Post by Alexander Ausserstorfer
Kaufen kann man solch ein Fahrrad kaum, aber den Neuwert würde ich bei
über 4.000 Euro ansetzen.
Warum willst du es denn UNBEDINGT loswerden?
Das hat man dich schon x-fach gefragt.
Versteckter Rahmenbruch und du suchst einen Dummen, der es abnimmt?
Weil ich keine Lust mehr habe, das beim nächsten Umzug wieder alles
mitzuschleppen, so wie beim letzten Mal. Wenn es denn überhaupt geht.
Für diesen Fall bedienst du dich eines Möbelspediteurs. Die sind meist
recht preiswert und nehmen selbstverständlich auch ein Fahrrad, ebenso
Anhänger, Rasenmäher, Strandkorb, etc., pp ohne Mehrkosten mit. Falls
du nicht auf Anhieb eine neue Beibe findest, lagern die dein Zeug auch
ein - das kostet natürlich extra ein paar Euronen. Der Geiz muss nicht
unbedingt soweit gehen, dass man alles mit dem Zweirad transportiert.
Wenn man es unbedingt in Eigenregie machen will - Transporter mieten.
Post by Alexander Ausserstorfer
Man findet nicht immer einen Arbeitgeber, der gewillt ist, 14 Tage mit
einer Einstellung zu warten und der nur 100 km weit weg ist.
Normalerweise hast du spätestens am kommenden Montag in der neuen Firma
zu sein, sonst ist die Stelle weg.
Solche(!) Stellen bin ich in 46 Jahren nicht angetreten. Den finalen
Job hatte ich mehr als 25 Jahre, nachdem ich vorher bei fünf anderen
Firmen meine Berufserfahrungen erweitert hatte. Befristete Jobs hatte
ich nur im Ausland - die 2 waren dann aber auch ganz genau so geplant.
Moderne Zeiten ohne dauerhafte Perspektiven für dich? Gute Techniker
sind doch immer noch gefragt, oder täusche ich mich da?
Post by Alexander Ausserstorfer
Das war ja ursprünglich auch der
Grund, warum ich mir das ganze Werkzeug nicht antun wollte. Aber die
Werkstätten spielen da leider einfach nicht mit.
Und letztes Jahr hatte ich noch gedacht, das mit der Arbeit haut jetzt
endlich hin. Als ich dann das neue Fahrrad abgeholt hatte, ging's schon
wieder los...
Was ging dann wieder los? Ärger mit dem Fahrrad, oder dem Arbeitgeber?
Oder gar mit beiden? Woran hat es gelegen/gehapert?
Alexander Ausserstorfer
2017-06-17 07:09:20 UTC
Permalink
Post by Harry Mogelsen
Post by Alexander Ausserstorfer
Man findet nicht immer einen Arbeitgeber, der gewillt ist, 14 Tage mit
einer Einstellung zu warten und der nur 100 km weit weg ist.
Normalerweise hast du spätestens am kommenden Montag in der neuen Firma
zu sein, sonst ist die Stelle weg.
Solche(!) Stellen bin ich in 46 Jahren nicht angetreten.
So hatte ich früher auch 'mal gedacht. Nach vier Jahren war ich dann in
Neuseeland gelandet (Hawkeys Bay), weil ich sonst nichts fand.

Mein Fehler war der, dass ich zurückging, weil ich dachte, die
Studierten wären gescheiter und da würde endlich 'mal alles
funktionieren. Pustekuchen!
Post by Harry Mogelsen
Den finalen
Job hatte ich mehr als 25 Jahre, nachdem ich vorher bei fünf anderen
Firmen meine Berufserfahrungen erweitert hatte. Befristete Jobs hatte
ich nur im Ausland - die 2 waren dann aber auch ganz genau so geplant.
Moderne Zeiten ohne dauerhafte Perspektiven für dich? Gute Techniker
sind doch immer noch gefragt, oder täusche ich mich da?
Die Frage ist eher, wie du ein guter Techniker wirst. An die Sachen
herankommst. Ein Studium allein wird dir da nicht viel weiterhelfen. Und
ob du die Arbeit überhaupt machen willst.
Post by Harry Mogelsen
Post by Alexander Ausserstorfer
Das war ja ursprünglich auch der
Grund, warum ich mir das ganze Werkzeug nicht antun wollte. Aber die
Werkstätten spielen da leider einfach nicht mit.
Und letztes Jahr hatte ich noch gedacht, das mit der Arbeit haut jetzt
endlich hin. Als ich dann das neue Fahrrad abgeholt hatte, ging's schon
wieder los...
Was ging dann wieder los? Ärger mit dem Fahrrad, oder dem Arbeitgeber?
Oder gar mit beiden? Woran hat es gelegen/gehapert?
Ich war von einem Techniker eingestellt worden, der dann kurz nach mir
gekündigt hatte. Ich hatte dann extra einen Ausbilderschein gemacht,
damit das kurz nach mir angefangene Lehrmädchen ihren Lehrplatz hatte
behalten können (die er hatte sitzen lassen). Dann habe ich täglich ca.
eine Dreiviertelstunde mehr gearbeitet als im Vertrag stand, um den
Saustall aufzuräumen, den der Techniker hinterlassen hatte. Das
zweieinhalb Jahre lang. Ich bekam dafür weder Geld noch Zeitausgleich.

Zweieinhalb Jahre später haben sie den Techniker wieder eingestellt
(nachdem er einige Male die Arbeitsstellen gewechselt hatte - ich habe
das mitbekommen, denn so groß ist die Welt ja nicht).

Damit aber nicht genug. Nach einem Monat hat er mich ganz gewaltig zu
mobben angefangen. Und wieder so chaotisch gearbeitet wie früher. Ich
bin mehrfach zum Chef gegangen, aber da hat sich nichts getan. Also habe
ich einige Monate später kündigen müssen. Ging nicht mehr. Jetzt bin ich
bald 40, und das war die (bisher) erste Kündigung in meinem Leben.

Ciao,

A.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Arno Welzel
2017-06-19 07:40:37 UTC
Permalink
Post by Alexander Ausserstorfer
nachdem ich allmählich mein Fahrrad hergeben muss, stellt sich mir die
Frage, ob man dafür überhaupt noch etwas bekommen kann oder ob man es
besser gleich zum Schrotthändler bringt. Das besagte Fahrrad ist
inzwischen über elf Jahre alt.
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Temp/Kagu_sm.jpg (181 kB)
Ist das ein Teil mit Rohloff-Nabe? Das ist auf dem Bild nicht so genau
erkennbar.
Post by Alexander Ausserstorfer
Die Preise, die ich für gebrauchte Fahrräder hier bei uns in der Gegend so
sehe, tendieren zwischen 20 und 120 Euro.
Was wären eure (Wert-)Schätzungen und wo könnte man es verkaufen?
Je nach Erhaltungszustand ich mindestens 30% des Neupreises ansetzen.
Ein Fahrrad mit Magura-Hydraulikbremsen und Rohloff-Nabe wird man wohl
kaum für 120 EUR bekommen ;-). Also bei ehemals 2000 EUR Neupreis dann
als VHB mindestens 600 EUR.

Und "wo verkaufen" - halt über die einschlägigen Verkaufsplattformen im
Netz, wenn Dir die lokalen Anzeigeblättchen nicht ausreichen.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
https://de-rec-fahrrad.de
http://fahrradzukunft.de
Harald Meyer
2017-06-19 08:57:49 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
Post by Alexander Ausserstorfer
nachdem ich allmählich mein Fahrrad hergeben muss, stellt sich mir die
Frage, ob man dafür überhaupt noch etwas bekommen kann oder ob man es
besser gleich zum Schrotthändler bringt. Das besagte Fahrrad ist
inzwischen über elf Jahre alt.
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Temp/Kagu_sm.jpg (181 kB)
Ist das ein Teil mit Rohloff-Nabe? Das ist auf dem Bild nicht so genau
erkennbar.
M-ID: <***@chiemgau-net.de> 10.06.17 04:28:55 +0200
!!!!!!!!
HTH
Beste Grüße -Harald-
--
Furchtbar ist nur die Tatsache, daß ein erheblicher Teil der Zuschauer
das auch noch unbesehen glaubt :-( [*Mathias Böwe in drf*]
Arno Welzel
2017-06-22 17:00:13 UTC
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Post by Harald Meyer
Post by Arno Welzel
Post by Alexander Ausserstorfer
nachdem ich allmählich mein Fahrrad hergeben muss, stellt sich mir die
Frage, ob man dafür überhaupt noch etwas bekommen kann oder ob man es
besser gleich zum Schrotthändler bringt. Das besagte Fahrrad ist
inzwischen über elf Jahre alt.
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Temp/Kagu_sm.jpg (181 kB)
Ist das ein Teil mit Rohloff-Nabe? Das ist auf dem Bild nicht so genau
erkennbar.
!!!!!!!!
HTH
Beste Grüße -Harald-
Kommentare zu "das wurde schon vor x Tagen besprochen" kann man sich
auch einfach sparen - danke!
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
https://de-rec-fahrrad.de
http://fahrradzukunft.de
Alexander Ausserstorfer
2017-06-22 17:08:06 UTC
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Post by Arno Welzel
Post by Harald Meyer
!!!!!!!!
HTH
Beste Grüße -Harald-
Kommentare zu "das wurde schon vor x Tagen besprochen" kann man sich
auch einfach sparen - danke!
Mein Raspberry Pi hat leider noch immer keine RTC eingebaut, und
manchmal funktioniert das Uhrzeitholen über Netzwerk halt leider ned...
das übersehe ich dann :-(

A.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Kai Teranski
1970-01-01 00:00:00 UTC
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Post by Arno Welzel
Post by Alexander Ausserstorfer
nachdem ich allmählich mein Fahrrad hergeben muss, stellt sich mir die
Frage, ob man dafür überhaupt noch etwas bekommen kann oder ob man es
besser gleich zum Schrotthändler bringt. Das besagte Fahrrad ist
inzwischen über elf Jahre alt.
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/Temp/Kagu_sm.jpg (181 kB)
Ist das ein Teil mit Rohloff-Nabe? Das ist auf dem Bild nicht so genau
erkennbar.
Post by Alexander Ausserstorfer
Die Preise, die ich für gebrauchte Fahrräder hier bei uns in der Gegend so
sehe, tendieren zwischen 20 und 120 Euro.
Was wären eure (Wert-)Schätzungen und wo könnte man es verkaufen?
Je nach Erhaltungszustand ich mindestens 30% des Neupreises ansetzen.
Ein Fahrrad mit Magura-Hydraulikbremsen und Rohloff-Nabe wird man wohl
kaum für 120 EUR bekommen ;-). Also bei ehemals 2000 EUR Neupreis dann
als VHB mindestens 600 EUR.
Allein das Rohloff-Hinterrad bringt 600 ein. Mit Bremsscheibe und
externer Schaltbox eher so Richtung 800.
--
Kai


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