Discussion:
Erste Erfahrung China-Bremsbeläge (Scheibenbremse Hayes Nine)
(zu alt für eine Antwort)
Juergen
2018-06-23 23:21:57 UTC
Permalink
Servus.

Jahrelang habe ich für mein inzwischen älteres Fully mit Hayes-Bremsen
diese Beläge benutzt:

https://www.bike-discount.de/de/kaufen/kool-stop-scheibenbremsbelaege-hayes-hydraulik-26783

Als ich letzten Herbst mal wieder Nachschub für die vordere Bremse
brauchte, habe ich sie in obigen Shop nicht gefunden und erstmal andere
(die es da nicht mehr gibt) bestellt. Da dieses Rad dann aber eh in die
Winterpause ging habe ich auch mal bei AliExpress gesucht und was
gefunden:

https://de.aliexpress.com/item/2014-MTB-Disc-Brake-Pads-for-Hayes-HFX-9-NINE-MAG-Plus-Disc-Brake-4-Pairs/1470002298.html?spm=a2g0s.9042311.0.0.27424c4dSGmHX9

Man beachte den Preis - ca. 1,55 Euro für ein paar Bremsbeläge.

Beläge wurden nach ein paar Wochen geliefert, eingebaut, festgestellt
sie bremsen schlecht, als habe ich erstmal das hydraulische System
entlüftet (bedeutet frisches DOT 4) usw. Was nicht gut ist bei diesen
Belägen sind die Haltefedern/Klammern, ich habe kurzerhand die alten
weiter verwendet.

Nach weiteren Wartungsarbeiten gab es im Frühjahr eine erste Abendrunde
zum Einbremsen der Beläge. Ich war nicht zufrieden, die hintere Bremse
mit gut eingebremsten KoolStop zog deutlich besser als die vordere.
Allerdings blieb das auch so mit den anderen Bremsbelägen (vom deutschen
Händler, haben eine große Ähnlichkeit zu den China-Teilen). Habe dann
die Bremsscheibe anschaut und festgestellt dass sie die letzte Hälfe der
letzten Tour wohl runiert hatte, weil die alten Beläge stellenweise bis
auf die Trägerplatte abgebremst waren. Die Scheibe hatte außen und innen
Ringe mit einer Art "Orangenhaut", vermutlich von der Reibpaarung "Stahl
auf Stahl". Außerdem war sich doch schon merklich unter dem
Verschleißmass.

Habe daraufhin eine neue Scheibe von Magura montiert, die ich vor 10
Jahren mal gekauft hatte. Damit zog die Bremse schon nach zehn
vorsichtigen Einbremsvorgängen aus 20 km/h besser als vorher. Es gab
aber einen deutlichen unterschied zwischen "kalt" und "warmgebremst".

Inzwischen sind die Beläge und die neue Scheibe wohl fertig eingebremst,
denn jetzt zieht die Bremse weit besser als ich es vorher kannte und das
auch schon "kalt". Bin bespant wie es weiter geht.

Ich habe vom gleichen China-Händler auch schon Beläge für die Shimano
SLX an meinem 29er MTB hier liegen und bin auch da gespannt.

Laut einem MTB-Forum im Internet sollte ich den Belägen nicht trauen und
die Zertifizierung durch den TÜV Rheinland bezieht sich nur auf den
Fertigungsprozess.

cu.
Juergen
--
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\ Freie Bits für frei Buerger \
\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\
U***@web.de
2018-06-24 07:11:39 UTC
Permalink
Post by Juergen
Inzwischen sind die Beläge und die neue Scheibe wohl fertig eingebremst,
denn jetzt zieht die Bremse weit besser als ich es vorher kannte und das
auch schon "kalt". Bin bespant
War das Rechtschreibkorrektur?

Gruß, ULF
Juergen
2018-06-24 16:31:27 UTC
Permalink
Post by U***@web.de
Post by Juergen
Inzwischen sind die Beläge und die neue Scheibe wohl fertig eingebremst,
denn jetzt zieht die Bremse weit besser als ich es vorher kannte und das
auch schon "kalt". Bin bespant
War das Rechtschreibkorrektur?
Nö. Nur doppelter Tippfehler.

cu.
Juergen
--
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Frank Möller
2018-06-24 16:41:26 UTC
Permalink
Juergen schrieb:

[Gewurschtel mit billigem China-Zeux]
Post by Juergen
[...]
Laut einem MTB-Forum im Internet sollte ich den Belägen nicht trauen und
die Zertifizierung durch den TÜV Rheinland bezieht sich nur auf den
Fertigungsprozess.
Was spricht eigentlich bei derartig lebenswichtigen Systemen wie Bremsen
dagegen, herstellereigene Beläge oder bei Fremdbelägen wenigstens
qualitativ hochwertige Teile zu verwenden? Grassierender kalifornischer
Geiz?

Im übrigen rotzt Dein Kack-NUA unkodierte Subjects raus. Schmeiß diesen
asozialen Müll weg.

--
Joerg
2018-06-26 17:49:44 UTC
Permalink
Post by Juergen
Servus.
Jahrelang habe ich für mein inzwischen älteres Fully mit Hayes-Bremsen
https://www.bike-discount.de/de/kaufen/kool-stop-scheibenbremsbelaege-hayes-hydraulik-26783
Als ich letzten Herbst mal wieder Nachschub für die vordere Bremse
brauchte, habe ich sie in obigen Shop nicht gefunden und erstmal andere
(die es da nicht mehr gibt) bestellt. Da dieses Rad dann aber eh in die
Winterpause ging habe ich auch mal bei AliExpress gesucht und was
https://de.aliexpress.com/item/2014-MTB-Disc-Brake-Pads-for-Hayes-HFX-9-NINE-MAG-Plus-Disc-Brake-4-Pairs/1470002298.html?spm=a2g0s.9042311.0.0.27424c4dSGmHX9
Man beachte den Preis - ca. 1,55 Euro für ein paar Bremsbeläge.
Beläge wurden nach ein paar Wochen geliefert, eingebaut, festgestellt
sie bremsen schlecht, als habe ich erstmal das hydraulische System
entlüftet (bedeutet frisches DOT 4) usw. Was nicht gut ist bei diesen
Belägen sind die Haltefedern/Klammern, ich habe kurzerhand die alten
weiter verwendet.
Nach weiteren Wartungsarbeiten gab es im Frühjahr eine erste Abendrunde
zum Einbremsen der Beläge. Ich war nicht zufrieden, die hintere Bremse
mit gut eingebremsten KoolStop zog deutlich besser als die vordere.
Allerdings blieb das auch so mit den anderen Bremsbelägen (vom deutschen
Händler, haben eine große Ähnlichkeit zu den China-Teilen). Habe dann
die Bremsscheibe anschaut und festgestellt dass sie die letzte Hälfe der
letzten Tour wohl runiert hatte, weil die alten Beläge stellenweise bis
auf die Trägerplatte abgebremst waren. Die Scheibe hatte außen und innen
Ringe mit einer Art "Orangenhaut", vermutlich von der Reibpaarung "Stahl
auf Stahl". Außerdem war sich doch schon merklich unter dem
Verschleißmass.
Eisen auf Eisen sollte man aber hoeren.
Post by Juergen
Habe daraufhin eine neue Scheibe von Magura montiert, die ich vor 10
Jahren mal gekauft hatte. Damit zog die Bremse schon nach zehn
vorsichtigen Einbremsvorgängen aus 20 km/h besser als vorher. Es gab
aber einen deutlichen unterschied zwischen "kalt" und "warmgebremst".
Mit durch die alte kaputte Scheibe zerrieften Bremsbelaegen?
Post by Juergen
Inzwischen sind die Beläge und die neue Scheibe wohl fertig eingebremst,
denn jetzt zieht die Bremse weit besser als ich es vorher kannte und das
auch schon "kalt". Bin bespant wie es weiter geht.
Ich habe vom gleichen China-Händler auch schon Beläge für die Shimano
SLX an meinem 29er MTB hier liegen und bin auch da gespannt.
Laut einem MTB-Forum im Internet sollte ich den Belägen nicht trauen und
die Zertifizierung durch den TÜV Rheinland bezieht sich nur auf den
Fertigungsprozess.
Meine $2-Bremsbelaege aus China packen so zu wie die fuer $16 vom FH,
halten aber etwa doppelt so lange. 1500-2000km je nach Gelaende. Die
teuren schafften keine 1000km. Die chinesischen sind von Hangzhou
Novich, sollen keramik-basiert sein wie bei Moppeds. Ob das stimmt,
weiss ich nicht, aber die Haltbarkeit deutet darauf hin. Ich habe davon
etliche Paare durch, also viele tausend Gelaendekilometer Erfahrung und
im Winter mit viel Schlammgespritze.

Ich vermute auch, dass die $16 Belaege ebenfalls aus China kommen, wenn
nicht gar von derselben Produktionsanlage. Nur dass da etliche Leute
unterwegs Profit absahnen.

Wo es sich IME lohnt, Markenware zu nehmen, sind die Scheiben. Ich
benutze Shimano RT66. Auch habe ich vorn wie hinten auf 8-Zoll oder
203mm hochgeruestet und das ergab besonders bei Fahrten mit viel
Zuladung einen Unterschied wie Tag und Nacht. Erstaunlicherweise passte
keiner der Adapter von Shimano oder anderen Markenfirmen, weil meine
Promax Geberzylinder "bauchig" sind (so wie auch andere). Passende
Adapter gab es nur aus China. Das aber massenweise an jeder Ecke, fuer
weniger als $3/Stueck und eloxiert in allen moeglichen Wunschfarben bis
hin zum Disco Bling-Bling Look.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Juergen
2018-06-26 22:37:11 UTC
Permalink
Am Tue, 26 Jun 2018 10:49:44 -0700 schrieb Joerg
Post by Joerg
Post by Juergen
Habe dann
die Bremsscheibe anschaut und festgestellt dass sie die letzte Hälfe der
letzten Tour wohl runiert hatte, weil die alten Beläge stellenweise bis
auf die Trägerplatte abgebremst waren. Die Scheibe hatte außen und innen
Ringe mit einer Art "Orangenhaut", vermutlich von der Reibpaarung "Stahl
auf Stahl".
Eisen auf Eisen sollte man aber hoeren.
Hörte man auch - quietsch besonders beim Rollen - mit leicht gezogener
Bremse ging das Geräusch weg. Aber was sollte ich mach 30 km von daheim?
Post by Joerg
Post by Juergen
Habe daraufhin eine neue Scheibe von Magura montiert, die ich vor 10
Jahren mal gekauft hatte. Damit zog die Bremse schon nach zehn
Mit durch die alte kaputte Scheibe zerrieften Bremsbelaegen?
So zerrieft waren die Bremsbeläge nicht. Das war mehr sichtbar denn
fühlbar.
Post by Joerg
Meine $2-Bremsbelaege aus China packen so zu wie die fuer $16 vom FH,
halten aber etwa doppelt so lange. 1500-2000km je nach Gelaende. Die
teuren schafften keine 1000km. Die chinesischen sind von Hangzhou
Novich, sollen keramik-basiert sein wie bei Moppeds. Ob das stimmt,
weiss ich nicht, aber die Haltbarkeit deutet darauf hin. Ich habe davon
etliche Paare durch, also viele tausend Gelaendekilometer Erfahrung und
im Winter mit viel Schlammgespritze.
Die von Alpha-Cycling sollen Halb-Metallisch sein, basierend auf
Kevlar-Fasern, senthetischen Resin (Harz) und Kupfer-Partikeln.
Letztlich das was hierzulande unter "organischen Bremsbelägen" läuft.
Post by Joerg
Ich vermute auch, dass die $16 Belaege ebenfalls aus China kommen, wenn
nicht gar von derselben Produktionsanlage. Nur dass da etliche Leute
unterwegs Profit absahnen.
Man weiß es nicht. Bin gespannt wann die ersten Billigbeläge mit
Kühlrippen auftauchen...
Post by Joerg
Wo es sich IME lohnt, Markenware zu nehmen, sind die Scheiben.
Da ist der Preisvorteil der China-Ware nach meinen Recherchen auch
deutlich geringer.

cu.
Juergen
--
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\ Freie Bits für frei Buerger \
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Joerg
2018-06-26 22:59:27 UTC
Permalink
Post by Juergen
Am Tue, 26 Jun 2018 10:49:44 -0700 schrieb Joerg
Post by Joerg
Post by Juergen
Habe dann
die Bremsscheibe anschaut und festgestellt dass sie die letzte Hälfe der
letzten Tour wohl runiert hatte, weil die alten Beläge stellenweise bis
auf die Trägerplatte abgebremst waren. Die Scheibe hatte außen und innen
Ringe mit einer Art "Orangenhaut", vermutlich von der Reibpaarung "Stahl
auf Stahl".
Eisen auf Eisen sollte man aber hoeren.
Hörte man auch - quietsch besonders beim Rollen - mit leicht gezogener
Bremse ging das Geräusch weg. Aber was sollte ich mach 30 km von daheim?
Etwas zaghafter an Kreuzungen heranfahren und dabei moeglichst nur noch
mit der anderen Bremse bremsen. Die verlieren ja nicht gleichzeitig den
Restbelag. Notfalls die Belaege hinten und vorn tauschen, das geht ja
meist ambulant.

Langfristig sollte das auf die Checklist. Alle zwei bis drei Wochen
mache ich Grundwartung an beiden Fahrraedern. Kette reinigen und oelen,
Reifenflanken auf Schaeden kontrollieren, Bremsbelaege ansehen und so
weiter. Dann kann so etwas nicht passieren.
Post by Juergen
Post by Joerg
Post by Juergen
Habe daraufhin eine neue Scheibe von Magura montiert, die ich vor 10
Jahren mal gekauft hatte. Damit zog die Bremse schon nach zehn
Mit durch die alte kaputte Scheibe zerrieften Bremsbelaegen?
So zerrieft waren die Bremsbeläge nicht. Das war mehr sichtbar denn
fühlbar.
Wenn es sichtbar ist, dann waren mit einiger Sicherheit
Verhaertungsspuren drauf (sieht ein wenig verglast aus). Muss entweder
weggeschliffen werden oder neue Belaege, sonst bremst es schlecht.

Das erinnert mich an einen Mann aus Kenia, VW-Kaefer Fahrer. DOT3 war zu
teuer und er benutzte nigerianisches Bier als Bremsfluessigkeit. Warum
er denn nigerianisches und kein inlaendisches Bier nehme, wollte jemand
wissen. "Es bremst besser".
Post by Juergen
Post by Joerg
Meine $2-Bremsbelaege aus China packen so zu wie die fuer $16 vom FH,
halten aber etwa doppelt so lange. 1500-2000km je nach Gelaende. Die
teuren schafften keine 1000km. Die chinesischen sind von Hangzhou
Novich, sollen keramik-basiert sein wie bei Moppeds. Ob das stimmt,
weiss ich nicht, aber die Haltbarkeit deutet darauf hin. Ich habe davon
etliche Paare durch, also viele tausend Gelaendekilometer Erfahrung und
im Winter mit viel Schlammgespritze.
Die von Alpha-Cycling sollen Halb-Metallisch sein, basierend auf
Kevlar-Fasern, senthetischen Resin (Harz) und Kupfer-Partikeln.
Letztlich das was hierzulande unter "organischen Bremsbelägen" läuft.
Resin-Belaege sind bei mir spaetestens nach 800km runter.
Post by Juergen
Post by Joerg
Ich vermute auch, dass die $16 Belaege ebenfalls aus China kommen, wenn
nicht gar von derselben Produktionsanlage. Nur dass da etliche Leute
unterwegs Profit absahnen.
Man weiß es nicht. Bin gespannt wann die ersten Billigbeläge mit
Kühlrippen auftauchen...
Oder mit Metalltraeger in knalliger chinesischer Bonbon-Farbe :-)
Post by Juergen
Post by Joerg
Wo es sich IME lohnt, Markenware zu nehmen, sind die Scheiben.
Da ist der Preisvorteil der China-Ware nach meinen Recherchen auch
deutlich geringer.
Man kann aus China schon Scheiben unter $10 bekommen, aber ob bei denen
der Stahl was taugt, ist fraglich. Viele sind auch nur fuer Resin
Belaege geeignet und das ist nix. Bremsscheiben sind auch kein
Kostenfaktor, da sie viele tausend km halten. Bei weitem nicht so lange
wie bei KFZ, aber immerhin.

Mein Traum waere eine CNC Fraese, mit der man Scheiben und aehnliches
selbst fertigen zu kann. Stahl ist nicht einfach zu fraesen, aber
vielleicht geht es, wenn man der Maschine je einen halben Tag dafuer
gibt. Dann bekaeme ich endlich Scheiben ohne die zig Loecher und mit
mehr Vollmaterial in der Mitte zur Waermeabfuhr.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Juergen
2018-06-27 09:34:03 UTC
Permalink
Am Tue, 26 Jun 2018 15:59:27 -0700 schrieb Joerg
Post by Joerg
Post by Juergen
Post by Joerg
Post by Juergen
Habe dann
die Bremsscheibe anschaut und festgestellt dass sie die letzte Hälfe der
letzten Tour wohl runiert hatte, weil die alten Beläge stellenweise bis
auf die Trägerplatte abgebremst waren. Die Scheibe hatte außen und innen
Ringe mit einer Art "Orangenhaut", vermutlich von der Reibpaarung "Stahl
auf Stahl".
Eisen auf Eisen sollte man aber hoeren.
Hörte man auch - quietsch besonders beim Rollen - mit leicht gezogener
Bremse ging das Geräusch weg. Aber was sollte ich mach 30 km von daheim?
Etwas zaghafter an Kreuzungen heranfahren und dabei moeglichst nur noch
mit der anderen Bremse bremsen.
Ich denke mir, nach der steilen Abfahrt, die ohne dauerhaftes Bremsen
nicht möglich gewesen wäre war eh alles zu spät. Danach war die Tour
praktisch flach.
Post by Joerg
Wenn es sichtbar ist, dann waren mit einiger Sicherheit
Verhaertungsspuren drauf (sieht ein wenig verglast aus). Muss entweder
weggeschliffen werden oder neue Belaege, sonst bremst es schlecht.
Wer hat diese Beläge gleich nochmal gesehen und beurteilt?
Post by Joerg
Post by Juergen
Letztlich das was hierzulande unter "organischen Bremsbelägen" läuft.
Resin-Belaege sind bei mir spaetestens nach 800km runter.
Bei mir hielten die organischen KoolStop bisher lange genug. Und sie
bremsten besser als die orignalen von Hayes bei weniger Quietschen.
Post by Joerg
Post by Juergen
Man weiß es nicht. Bin gespannt wann die ersten Billigbeläge mit
Kühlrippen auftauchen...
Oder mit Metalltraeger in knalliger chinesischer Bonbon-Farbe :-)
Bonbon-Farben habe ich noch nicht gesehen. Nur Farben zum Unterscheiden
unterschiedlicher Beläge.
Post by Joerg
Post by Juergen
Post by Joerg
Wo es sich IME lohnt, Markenware zu nehmen, sind die Scheiben.
Da ist der Preisvorteil der China-Ware nach meinen Recherchen auch
deutlich geringer.
Man kann aus China schon Scheiben unter $10 bekommen, aber ob bei denen
der Stahl was taugt, ist fraglich.
Eine Shimano-Scheibe ist hier für rund 16 € (SLX, 180 mm) zu bekommen.
Das wäre nur etwa Faktor 2 gegenüber einer aus China. Bei den Belägen
ist es über Faktor 5
Post by Joerg
Mein Traum waere eine CNC Fraese, mit der man Scheiben und aehnliches
selbst fertigen zu kann. Stahl ist nicht einfach zu fraesen, aber
vielleicht geht es, wenn man der Maschine je einen halben Tag dafuer
gibt.
Ich habe schon selbst gemachte Bremsscheiben gesehen. So weit ich mich
erinnere, waren die aber nicht gefräst sondern aus Blech gestanzt,
genippelt oder geläsert auf einer großen Profi-Maschine. Von einer Firma
die Firma eigentlich Stahltüren herstellt.

Denke auch nicht Bremsscheiben wie oben genannt gefräst werden. Stelle
ich mir auch schwierig vor vom spannen her und von der Kühlung.
Post by Joerg
Dann bekaeme ich endlich Scheiben ohne die zig Loecher und mit
mehr Vollmaterial in der Mitte zur Waermeabfuhr.
Und mit deutlich schlechterem Ansprechen bei Nässe und vielleicht auch
schlechterer Eigenkühlung.
cu.
Juergen
--
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Joerg
2018-06-27 14:43:02 UTC
Permalink
Post by Juergen
Am Tue, 26 Jun 2018 15:59:27 -0700 schrieb Joerg
Post by Joerg
Post by Juergen
Post by Joerg
Post by Juergen
Habe dann
die Bremsscheibe anschaut und festgestellt dass sie die letzte Hälfe der
letzten Tour wohl runiert hatte, weil die alten Beläge stellenweise bis
auf die Trägerplatte abgebremst waren. Die Scheibe hatte außen und innen
Ringe mit einer Art "Orangenhaut", vermutlich von der Reibpaarung "Stahl
auf Stahl".
Eisen auf Eisen sollte man aber hoeren.
Hörte man auch - quietsch besonders beim Rollen - mit leicht gezogener
Bremse ging das Geräusch weg. Aber was sollte ich mach 30 km von daheim?
Etwas zaghafter an Kreuzungen heranfahren und dabei moeglichst nur noch
mit der anderen Bremse bremsen.
Ich denke mir, nach der steilen Abfahrt, die ohne dauerhaftes Bremsen
nicht möglich gewesen wäre war eh alles zu spät. Danach war die Tour
praktisch flach.
Man notfalls langsam mit einer Bremse da runter oder, wenn zu steil,
schieben und den flachen Teil halbwegs normal weiterfahren.
Post by Juergen
Post by Joerg
Wenn es sichtbar ist, dann waren mit einiger Sicherheit
Verhaertungsspuren drauf (sieht ein wenig verglast aus). Muss entweder
weggeschliffen werden oder neue Belaege, sonst bremst es schlecht.
Wer hat diese Beläge gleich nochmal gesehen und beurteilt?
Dann ignoriere den Hinweis einfach, sind ja Deine Bremsen.
Post by Juergen
Post by Joerg
Post by Juergen
Letztlich das was hierzulande unter "organischen Bremsbelägen" läuft.
Resin-Belaege sind bei mir spaetestens nach 800km runter.
Bei mir hielten die organischen KoolStop bisher lange genug. Und sie
bremsten besser als die orignalen von Hayes bei weniger Quietschen.
Ja, Geraeusche so eine Sache. Meine machen bei Naesse ordentlich Laerm.
Post by Juergen
Post by Joerg
Post by Juergen
Man weiß es nicht. Bin gespannt wann die ersten Billigbeläge mit
Kühlrippen auftauchen...
Oder mit Metalltraeger in knalliger chinesischer Bonbon-Farbe :-)
Bonbon-Farben habe ich noch nicht gesehen. Nur Farben zum Unterscheiden
unterschiedlicher Beläge.
Post by Joerg
Post by Juergen
Post by Joerg
Wo es sich IME lohnt, Markenware zu nehmen, sind die Scheiben.
Da ist der Preisvorteil der China-Ware nach meinen Recherchen auch
deutlich geringer.
Man kann aus China schon Scheiben unter $10 bekommen, aber ob bei denen
der Stahl was taugt, ist fraglich.
Eine Shimano-Scheibe ist hier für rund 16 € (SLX, 180 mm) zu bekommen.
SLX kenne ich nicht, ich nehme RT66, die in 2-3mm etwas ueber $20 kosten
und das auch wert sind.
Post by Juergen
Das wäre nur etwa Faktor 2 gegenüber einer aus China. Bei den Belägen
ist es über Faktor 5
Ist hier aehnlich, ausser dass der Faktor fast gegen 10 geht.
Post by Juergen
Post by Joerg
Mein Traum waere eine CNC Fraese, mit der man Scheiben und aehnliches
selbst fertigen zu kann. Stahl ist nicht einfach zu fraesen, aber
vielleicht geht es, wenn man der Maschine je einen halben Tag dafuer
gibt.
Ich habe schon selbst gemachte Bremsscheiben gesehen. So weit ich mich
erinnere, waren die aber nicht gefräst sondern aus Blech gestanzt,
genippelt oder geläsert auf einer großen Profi-Maschine. Von einer Firma
die Firma eigentlich Stahltüren herstellt.
Denke auch nicht Bremsscheiben wie oben genannt gefräst werden. Stelle
ich mir auch schwierig vor vom spannen her und von der Kühlung.
Es ist ja auch nur fuer den Hobbyfertiger, der sich Stanzen nicht
leisten kann. Das ginge alles nur mit sehr wenig Vorschub und viel Kuehlung.
Post by Juergen
Post by Joerg
Dann bekaeme ich endlich Scheiben ohne die zig Loecher und mit
mehr Vollmaterial in der Mitte zur Waermeabfuhr.
Und mit deutlich schlechterem Ansprechen bei Nässe und vielleicht auch
schlechterer Eigenkühlung.
Das denke ich kaum, sonst wuerden sie sowas nicht an gelaendegaengigen
KFZ verbauen. Beim MTB-Betrieb in meiner Gegend ist mit
Fahrtwindkuehlung eh nix, es geht oft lange steile Haenge runter, aber
mit nur wenigen km/h. Sonst floege man unsanft ins Geroell. Je mehr
Masse eine Bremsscheibe dabei hat, umso besser. Nuerburgring ist was
anderes.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Volker Borchert
2018-06-27 21:43:20 UTC
Permalink
Post by Joerg
Post by Juergen
Am Tue, 26 Jun 2018 15:59:27 -0700 schrieb Joerg
Post by Joerg
Dann bekaeme ich endlich Scheiben ohne die zig Loecher und mit
mehr Vollmaterial in der Mitte zur Waermeabfuhr.
Und mit deutlich schlechterem Ansprechen bei Nässe und vielleicht auch
schlechterer Eigenkühlung.
Das denke ich kaum, sonst wuerden sie sowas nicht an gelaendegaengigen
KFZ verbauen. Beim MTB-Betrieb in meiner Gegend ist mit
Fahrtwindkuehlung eh nix, es geht oft lange steile Haenge runter, aber
mit nur wenigen km/h. Sonst floege man unsanft ins Geroell. Je mehr
Masse eine Bremsscheibe dabei hat, umso besser. Nuerburgring ist was
anderes.
Verwendet man dort nicht mittlerweile Keramikscheiben?
--
"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <***@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <***@despammed.com>
Joerg
2018-06-28 14:25:20 UTC
Permalink
Post by Volker Borchert
Post by Joerg
Post by Juergen
Am Tue, 26 Jun 2018 15:59:27 -0700 schrieb Joerg
Post by Joerg
Dann bekaeme ich endlich Scheiben ohne die zig Loecher und mit
mehr Vollmaterial in der Mitte zur Waermeabfuhr.
Und mit deutlich schlechterem Ansprechen bei Nässe und vielleicht auch
schlechterer Eigenkühlung.
Das denke ich kaum, sonst wuerden sie sowas nicht an gelaendegaengigen
KFZ verbauen. Beim MTB-Betrieb in meiner Gegend ist mit
Fahrtwindkuehlung eh nix, es geht oft lange steile Haenge runter, aber
mit nur wenigen km/h. Sonst floege man unsanft ins Geroell. Je mehr
Masse eine Bremsscheibe dabei hat, umso besser. Nuerburgring ist was
anderes.
Verwendet man dort nicht mittlerweile Keramikscheiben?
Kann sein, das verfolge ich nicht besonders. Bei denen muss ja auch
alles moeglichst wenig wiegen. Leider neigt die Fahrradindustrie
ebenfalls in diese Richtung und darunter leidet oft die Robustheit.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Volker Borchert
2018-06-27 21:40:36 UTC
Permalink
Eine Shimano-Scheibe ist hier für rund 16 ??? (SLX, 180 mm) zu bekommen.
Das wäre nur etwa Faktor 2 gegenüber einer aus China.
Für 8 ??? alle paar Monate würde _ich_ da nicht experimentieren.
Ich habe schon selbst gemachte Bremsscheiben gesehen. So weit ich mich
erinnere, waren die aber nicht gefräst sondern aus Blech gestanzt,
genippelt oder gelasert auf einer großen Profi-Maschine. Von einer
Firma die eigentlich Stahltüren herstellt.
Ist halt die Frage, ob ein stanzbares Blech aus einem geeigneten
Stahl besteht und hinreichend plan und dickengenau ist.
Denke auch nicht Bremsscheiben wie oben genannt gefräst werden. Stelle
ich mir auch schwierig vor vom spannen her
Erstmal den Montageflansch planfräsen und dann darauf montieren.
und von der Kühlung.
Gibt halt ein bißchen Sauerei. Aber was tut man nicht alles, um
$16 zu sparen...

Auf einer hinreichend großen Drehbank (100mm Spitzenhöhe) könnte
man es auch versuchen, sofern man irgendwoher Halbzeuge auftreibt.
Abstechen von 180mm Rundmaterial will man vielleicht eher nicht.
--
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"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <***@despammed.com>
Joerg
2018-06-28 14:31:37 UTC
Permalink
Post by Volker Borchert
Eine Shimano-Scheibe ist hier für rund 16 ??? (SLX, 180 mm) zu bekommen.
Das wäre nur etwa Faktor 2 gegenüber einer aus China.
Für 8 ??? alle paar Monate würde _ich_ da nicht experimentieren.
Ich habe schon selbst gemachte Bremsscheiben gesehen. So weit ich mich
erinnere, waren die aber nicht gefräst sondern aus Blech gestanzt,
genippelt oder gelasert auf einer großen Profi-Maschine. Von einer
Firma die eigentlich Stahltüren herstellt.
Ist halt die Frage, ob ein stanzbares Blech aus einem geeigneten
Stahl besteht und hinreichend plan und dickengenau ist.
Denke auch nicht Bremsscheiben wie oben genannt gefräst werden. Stelle
ich mir auch schwierig vor vom spannen her
Erstmal den Montageflansch planfräsen und dann darauf montieren.
und von der Kühlung.
Gibt halt ein bißchen Sauerei. Aber was tut man nicht alles, um
$16 zu sparen...
Es geht nicht um das Sparen, sondern das Fertigen einer Bremsscheibe,
die robuster, dicker und vor allem waermeaufnahmefaehiger ist als
kommerziell erhaeltliche. Der Preis ist unerheblich, fuer Fahrraeder
bekommt man sowas einfach nicht zu kaufen. Richtig brauchen tut man es
auch nur vorn, hinten wir meine Bremsscheibe selten heiss.

Z.B. hatten mein urspruenglichen Scheiben 2.2mm Dicke, gibt es aber in
8-Zoll nicht, da bekommt man nur 2mm.
Post by Volker Borchert
Auf einer hinreichend großen Drehbank (100mm Spitzenhöhe) könnte
man es auch versuchen, sofern man irgendwoher Halbzeuge auftreibt.
Abstechen von 180mm Rundmaterial will man vielleicht eher nicht.
180mm ist auf Dauer nichts fuer Langstrecke in den hiesigen Huegeln, es
sei denn, man waere ein Federgewicht und haette nie Ladung drauf.
--
Gruesse, Joerg

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Juergen
2018-06-28 23:10:07 UTC
Permalink
Am Thu, 28 Jun 2018 07:31:37 -0700 schrieb Joerg
Post by Joerg
Es geht nicht um das Sparen, sondern das Fertigen einer Bremsscheibe,
die robuster, dicker und vor allem waermeaufnahmefaehiger ist als
kommerziell erhaeltliche.
Z.B. hatten mein urspruenglichen Scheiben 2.2mm Dicke, gibt es aber in
8-Zoll nicht, da bekommt man nur 2mm.
Okay, die 203-mm-Scheibe hat in der Dicke also um 10 % an Material
verloren aber am Reibring bedingt duch den größeren Umfang um etwa 13 %
gewonnen. Macht unterm Strich 3 % mehr Material. Da habe ich den
Verdacht, die Hersteller wollen das Gewicht begrenzen.

Die Frage ist auch, welches Dickenmaß noch problemlos durch den
Bremssattel geht wenn die Beläge gerade neu sind.


cu.
Juergen
--
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\ Freie Bits für frei Buerger \
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Joerg
2018-06-28 23:40:26 UTC
Permalink
Post by Juergen
Am Thu, 28 Jun 2018 07:31:37 -0700 schrieb Joerg
Post by Joerg
Es geht nicht um das Sparen, sondern das Fertigen einer Bremsscheibe,
die robuster, dicker und vor allem waermeaufnahmefaehiger ist als
kommerziell erhaeltliche.
Z.B. hatten mein urspruenglichen Scheiben 2.2mm Dicke, gibt es aber in
8-Zoll nicht, da bekommt man nur 2mm.
Okay, die 203-mm-Scheibe hat in der Dicke also um 10 % an Material
verloren aber am Reibring bedingt duch den größeren Umfang um etwa 13 %
gewonnen. Macht unterm Strich 3 % mehr Material. Da habe ich den
Verdacht, die Hersteller wollen das Gewicht begrenzen.
Es liegt daran, dass Promax keine 203mm Scheiben anbietet und bei den
anderen sind sie alle so duenn. Ich habe sogar welche gesehen, die neu
nur 1.8mm hatten, doch sowas wuerde ich nie kaufen.
Post by Juergen
Die Frage ist auch, welches Dickenmaß noch problemlos durch den
Bremssattel geht wenn die Beläge gerade neu sind.
Bei mir wuerden bei sauberer Zentrierung fast 3mm durchpassen. 12 gauge
(0.109" oder 2.78mm) waere hier z.B. ein Standardmass fuer rohes Stahlblech.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Bernd Ullrich
2018-06-28 16:45:38 UTC
Permalink
Post by Volker Borchert
Eine Shimano-Scheibe ist hier für rund 16 ??? (SLX, 180 mm) zu bekommen.
Das wäre nur etwa Faktor 2 gegenüber einer aus China.
Für 8 ??? alle paar Monate würde _ich_ da nicht experimentieren.
Ich habe schon selbst gemachte Bremsscheiben gesehen. So weit ich mich
erinnere, waren die aber nicht gefräst sondern aus Blech gestanzt,
genippelt oder gelasert auf einer großen Profi-Maschine. Von einer
Firma die eigentlich Stahltüren herstellt.
----------------------------------------------------
Post by Volker Borchert
Ist halt die Frage, ob ein stanzbares Blech aus einem geeigneten
Stahl besteht und hinreichend plan und dickengenau ist.
Wenn die schon ausgestanzt sind werden die notfals auf einer Maschine
gerichtet und dann weiter verarbeitet.

bleistiftweise...

https://www.arku.com/de/produkte/richtmaschinen/ecomaster.html
Post by Volker Borchert
Denke auch nicht Bremsscheiben wie oben genannt gefräst werden. Stelle
ich mir auch schwierig vor vom spannen her
Kein Problem...

https://www.spreitzer.de/spanntechnik/magnetspanntechnik/
Post by Volker Borchert
Erstmal den Montageflansch planfräsen und dann darauf montieren.
und von der Kühlung.
Gibt halt ein bißchen Sauerei. Aber was tut man nicht alles, um
$16 zu sparen...
Auf einer hinreichend großen Drehbank (100mm Spitzenhöhe) könnte
man es auch versuchen, sofern man irgendwoher Halbzeuge auftreibt.
Abstechen von 180mm Rundmaterial will man vielleicht eher nicht.
Das gehet auch, für die Klientel mit den höheren Ansprüchen...während
der abnehmenden Mondphase im Dunkeln.
:-D

BU
Volker Borchert
2018-06-27 21:27:10 UTC
Permalink
Post by Joerg
Das erinnert mich an einen Mann aus Kenia, VW-Kaefer Fahrer. DOT3 war zu
teuer und er benutzte nigerianisches Bier als Bremsfluessigkeit. Warum
er denn nigerianisches und kein inlaendisches Bier nehme, wollte jemand
wissen. "Es bremst besser".
Hauptsache, er hat _irgendwas_ drin was zum Bremsen halbwegs taugt.
Post by Joerg
Mein Traum waere eine CNC Fraese, mit der man Scheiben und aehnliches
selbst fertigen zu kann. Stahl ist nicht einfach zu fraesen,
"Stahl" ist ein dehnbarer (pun intended) Begriff.
--
"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <***@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <***@despammed.com>
Volker Borchert
2018-06-27 21:18:51 UTC
Permalink
Post by Juergen
Am Tue, 26 Jun 2018 10:49:44 -0700 schrieb Joerg
Post by Joerg
Eisen auf Eisen sollte man aber hoeren.
Hörte man auch - quietsch besonders beim Rollen - mit leicht gezogener
Bremse ging das Geräusch weg. Aber was sollte ich mach 30 km von daheim?
Den Rücktritt benutzen.

g, d, r
--
"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <***@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <***@despammed.com>
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