Discussion:
Parken und Halten auf Geh- und Radwegen
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Marco Moock
2021-10-15 05:51:16 UTC
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Heute mal wieder mit ganz tollen Klientel zu tun gehabt.

Autofahrer parkt auf dem Radweg. Dessen Frau steht draußen. Ich spreche
die an, dass dies kein Parkplatz ist und eine Verkehrsbehinderung
darstellt. Sie motzt mich an, ich solle doch ruhig sein, bin ich aber
nicht. Das ist gestern ebenfalls bei der gleichen Person passiert.
Denen ist das scheißegal.
Sie zeigte dann noch provokant auf den noch verbleibenden Bereich
zwischen dem Auto und dem Grundstück, wo nichtmal ein Fahrrad
durchpasst und schrie weiter.
Ich habe dann auch gemeckert und der Mann hat vom Fahrersitz aus
geschrien und gedroht, die Polizei zu rufen (würde mich nicht
stören, vielleicht kapiert er es dann).
Sonst habe ich den nicht verstanden, war zu undeutlich.

Machen andere hier auch solche Erfahrungen?
Mein Eindruck ist, dass manche Verkehrsteilnehmer gar nicht mehr
wissen, wo die Grenzen sind.

--
Marco
Chr. Maercker
2021-10-15 06:30:20 UTC
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Post by Marco Moock
Autofahrer parkt auf dem Radweg. Dessen Frau steht draußen. Ich spreche
die an, dass dies kein Parkplatz ist und eine Verkehrsbehinderung
darstellt. Sie motzt mich an, ich solle doch ruhig sein, bin ich aber
nicht. Das ist gestern ebenfalls bei der gleichen Person passiert.
Denen ist das scheißegal.
Sie zeigte dann noch provokant auf den noch verbleibenden Bereich
zwischen dem Auto und dem Grundstück, wo nichtmal ein Fahrrad
durchpasst und schrie weiter.
Ich habe dann auch gemeckert und der Mann hat vom Fahrersitz aus
geschrien und gedroht, die Polizei zu rufen (würde mich nicht
stören, vielleicht kapiert er es dann).
Lass solche Leute wissen, dass Du bei zugeparkten "Radwegen" dorhin
ausweichst, wo § 2 (1) StVO es vorschreibt: auf die Fahrbahn. Es scheint
Leute zu geben, die sich dann und nur dann überlegen, ob Randwege zum
Parken wirklich so gut sind. Wenn in so einem Fall jemand hupt, zeige
ich eingach nach rechts.
Post by Marco Moock
Machen andere hier auch solche Erfahrungen?
Lang, lang ist's her. Damals hab ich noch Spuckis geklebt. ;-)
Post by Marco Moock
Mein Eindruck ist, dass manche Verkehrsteilnehmer gar nicht mehr
wissen, wo die Grenzen sind.
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Jedenfalls nicht auf "Radwegen". Die sind zum Parken, Flanieren,
Hunde-Abkoten, für Werbetafeln, Mülltonnen, Trafohütten, ... gut, nur
für eins nicht: ZUM RADFAHREN!
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Marco Moock
2021-10-15 07:15:20 UTC
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Am Fri, 15 Oct 2021 08:30:20 +0200
Post by Chr. Maercker
Lass solche Leute wissen, dass Du bei zugeparkten "Radwegen" dorhin
ausweichst, wo § 2 (1) StVO es vorschreibt: auf die Fahrbahn.
Das habe ich auch gemacht.
Wolfgang Εnzinger
2021-10-15 09:32:51 UTC
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Post by Chr. Maercker
Post by Marco Moock
Mein Eindruck ist, dass manche Verkehrsteilnehmer gar nicht mehr
wissen, wo die Grenzen sind.
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Jedenfalls nicht auf "Radwegen". Die sind zum Parken, Flanieren,
Hunde-Abkoten, für Werbetafeln, Mülltonnen, Trafohütten, ... [...]
Eine wichtige Funktion hast du vergessen zu erwähnen: Im Winter kann man da
den Schnee hinschieben!
--
nobody's fault but mine
H.-P. Schulz
2021-10-15 10:53:38 UTC
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Post by Wolfgang Εnzinger
Post by Chr. Maercker
Post by Marco Moock
Mein Eindruck ist, dass manche Verkehrsteilnehmer gar nicht mehr
wissen, wo die Grenzen sind.
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Jedenfalls nicht auf "Radwegen". Die sind zum Parken, Flanieren,
Hunde-Abkoten, für Werbetafeln, Mülltonnen, Trafohütten, ... [...]
Eine wichtige Funktion hast du vergessen zu erwähnen: Im Winter kann man da
den Schnee hinschieben!
Und zum Flaschen zerteppern, zu jeder Jahreszeit.
Michael Pachta
2021-10-15 12:54:07 UTC
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Post by Chr. Maercker
Lass solche Leute wissen, dass Du bei zugeparkten "Radwegen" dorhin
ausweichst, wo § 2 (1) StVO es vorschreibt: auf die Fahrbahn.
Verstehe ich nicht. Was juckt es den Radweg-Parker, wenn der Radfahrer
auf die Fahrbahn ausweicht, wo er sich u.U. in Gefahr begibt?
Chr. Maercker
2021-10-17 18:52:47 UTC
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Post by Michael Pachta
Post by Chr. Maercker
Lass solche Leute wissen, dass Du bei zugeparkten "Radwegen" dorhin
ausweichst, wo § 2 (1) StVO es vorschreibt: auf die Fahrbahn.
Verstehe ich nicht. Was juckt es den Radweg-Parker, wenn der Radfahrer
auf die Fahrbahn ausweicht, wo er sich u.U. in Gefahr begibt?
Die größte Gefahr besteht beim Einfahren in die Fahrbahn, ansonsten ist
es dort nicht gefährlicher als auf "Radwegen". Wenn Radfahrer
unpassierbare Sonderlocken auf dem Gehweg umfahren, behindern/gefährden
sie Fußgänger. Auf der Fahrbahn haben Autofahrer das Nachsehen, darunter
welche, die sonst selbst auf Radwegen parken.
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Karl Müller
2021-10-18 06:12:52 UTC
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Post by Chr. Maercker
Post by Michael Pachta
Post by Chr. Maercker
Lass solche Leute wissen, dass Du bei zugeparkten "Radwegen" dorhin
ausweichst, wo § 2 (1) StVO es vorschreibt: auf die Fahrbahn.
Verstehe ich nicht. Was juckt es den Radweg-Parker, wenn der Radfahrer
auf die Fahrbahn ausweicht, wo er sich u.U. in Gefahr begibt?
Die größte Gefahr besteht beim Einfahren in die Fahrbahn, ansonsten ist
es dort nicht gefährlicher als auf "Radwegen". Wenn Radfahrer
unpassierbare Sonderlocken auf dem Gehweg umfahren, behindern/gefährden
sie Fußgänger. Auf der Fahrbahn haben Autofahrer das Nachsehen, darunter
welche, die sonst selbst auf Radwegen parken.
Und von einem Radfahrer, der auf die Fahrbahn einfährt, geht keine Gefahr
aus, wenn er sich korrekt verhält! (Was er sich übrigens nicht aussuchen
kann sondern zum korrekten Verhalten ist man verpflichtet)

Und wenn Radfahrer beim Umfahren von "unpassierbaren Sonderlocken"
Fußgänger gefährden oder behindern, dann verhalten sich die Radfahrer
falsch - Gefährden darf man nicht, Behindern nur was unvermeidbar ist

Und viele Behinderungen kann man mit etwas Geduld vermeiden

Wie Autofahrer das Nachsehen haben, wenn ein Radfahrer auf der Fahrbahn
fährt, kann ich nicht nachvollziehen. Hat man sich korrekt auf die
Fahrbahn eingefädelt hat stellt man kein Gefahr und auch keine
unvermeidbare Behinderung dar. Wo ist das ein Nachteil für die, übrigens
völlig unbeteiligten, Autofahrer?

Zusammengefasst: wenn Du nicht gerade Ordnungsamts-Mitarbeiter im Dienst
bist, dann sollte Dich ein Falschparker nur marginal interessieren. Der
Behinderung auf die Fahrbahn korrekt ausweichen, die Fahrbahn benutzen
und, falls eine Benutzungspflicht für den Radweg vorliegt, an der
nächsten möglichen Stelle wieder auf den Radweg auffahren (Gefährdung/
Behinderung von anderen Verkehrsteilnehmern vermeiden)

Und weiter geht's

mfg

Karl
Chr. Maercker
2021-10-18 11:29:21 UTC
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Post by Karl Müller
Und von einem Radfahrer, der auf die Fahrbahn einfährt, geht keine Gefahr
aus, wenn er sich korrekt verhält! (Was er sich übrigens nicht aussuchen
kann sondern zum korrekten Verhalten ist man verpflichtet)
"Fehler beim Einfahren in den fließenden Verkehr" sind eine häufige
Ursache für Fahrradunfälle. Die wenigen, die solche Hindernisse gemäß §
2 (1) StVO umfahren, wissen indes zumeist, wie man das halbwegs
gefahrlos macht.
Post by Karl Müller
Und wenn Radfahrer beim Umfahren von "unpassierbaren Sonderlocken"
Fußgänger gefährden oder behindern, dann verhalten sich die Radfahrer
falsch - Gefährden darf man nicht, Behindern nur was unvermeidbar ist
Ausweichen auf Gehwege ist in solchen Fällen der Regefall, den übrigens
sogar Polizeibeamte empfehlen. Da darf es wohl nicht wundern, wenn es in
der Praxis diverse Konflikte mit Fußgängern gibt.
Post by Karl Müller
Wie Autofahrer das Nachsehen haben, wenn ein Radfahrer auf der Fahrbahn
fährt, kann ich nicht nachvollziehen.
Die armen Autofahrer "müssen"
- blinken
- sich umschauen
- hupen
- Lenkrad nach rechts drehen
- vorbeifahren
- Seitenscheibe runterkurbeln
- "Raaaadweeeech!!!" bläken
- ...

Allerhand Arbeit, findest Du nicht?
Post by Karl Müller
Zusammengefasst: wenn Du nicht gerade Ordnungsamts-Mitarbeiter im Dienst
bist, dann sollte Dich ein Falschparker nur marginal interessieren.
So isses. Ich freue mich über sie. Das lasse ich den OP gerade wissen. :-)
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Chr. Maercker
2021-10-19 10:49:38 UTC
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Die Konflikte entstehen durch das Fehlverhalten der Radfahrer - wenn die
sich vorschriftsmäßig verhalten würden dann gäbe es die Konflikte nicht
Ja klar, dann gäbe es auch keine Geisterradler u.v.a.m. Und? Lässt sich
Geisterradeln eindämmen, wenn immer mehr Angebote dafür geschaffen werden?
Das war jetzt einfach -> Benimm Dich als Radfahrer und schimpfe nicht auf
die anderen, wenn Du selber Mist baust
Ich schrieb von Konflikten, ohne die Fußgänger als Sündenböcke zu
brandmarken. Wer schimpft da wohl?
Die beiden letzteren sind Zusatzaufgaben, die sich einige Autofahrer
^^^^^^
Du magst das ja so machen - aber das auf "die Autofahrer" pauschal zu
übertragen ist schon etwas anmaßend
Ich habe Deinen Lesefehler markiert. Wenn Du es genauer haben willst, es
sind geschätzte 1..2%. Aber frag mal Radfahrer Deiner Wahl, die tun oft
so, als würde so ziemlich *jeder* Autofahrer hupen usw. Es ist eine der
häufigsten "Begründungen", weswegen man/frau nicht auf Fahrbahnen
radfahren, die ich höre. Nur deswegen ist das überhaupt erwähnenswert:
Einige wenige Autofahrer genügen anscheinend, um Radfahrer dauerhaft
und flächendeckend von der Benutzung der Fahrbahnen abzuschrecken.
Flankiert von Mediengefasel, wie gefährlich Fahrbahnen angeblich sind,
versteht sich. Gehupe, Gedrängel und Engüberholen sind die tatsächlichen
"Gefahren".
Wie schon gesagt, Du darfst gerne Kurbeln oder auch das Knöpfchen drücken
- andere Autofahrer verzichten auf solche unnützen Sachen. Fragt sich
nur: warum machst Du das?
Nunja, entweder isses zuviel verlangt oder aber für einige zu wenig,
oder warum erledigen etliche die o.g. Zusatzaufgaben?
Vielleicht weil Du mit schlechten Beispiel voran gehst?
Solche Unterstellungen verbitte ich mir, Troll: Ich fahre kein Auto!
P.S.: falls Du mal wieder Auto fährst und Radfahrer überholst mach Dir
keinen Stress. Die Seitenscheibe kann oben bleiben und Bläken musst Du
auch nicht
In diese Verlegenheit komme ich kaum noch.
Offenbar so oft dass es bei Dir fest im Gedächtnis verankert ist
JA, als Radfahrer! Man erschrickt halt, Frau noch mehr. Und *deswegen*
sind Fahrbahnen dann angeblich so gefährlich für Radfahrer. Das wirkt
emotional statt über den Verstand.
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Marco Moock
2021-10-19 11:04:47 UTC
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Am Tue, 19 Oct 2021 12:49:38 +0200
Post by Chr. Maercker
Ja klar, dann gäbe es auch keine Geisterradler u.v.a.m. Und? Lässt
sich Geisterradeln eindämmen, wenn immer mehr Angebote dafür
geschaffen werden?
Es wird nicht nur ein Angebot erschaffen, sondern auch ein richtiger
Anreiz, da der Wechsel auf die richtige Fahrbahn erschwert wird.
Auf einer Fahrbahn ohne Radwege und Bahngeleise würde keiner auf die
Idee kommen, auf der anderen Seite zu fahren.
Karl Müller
2021-10-19 11:14:02 UTC
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Am Tue, 19 Oct 2021 12:49:38 +0200 schrieb "Chr. Maercker"
Post by Chr. Maercker
Ja klar, dann gäbe es auch keine Geisterradler u.v.a.m. Und? Lässt sich
Geisterradeln eindämmen, wenn immer mehr Angebote dafür geschaffen werden?
Es wird nicht nur ein Angebot erschaffen, sondern auch ein richtiger
Anreiz, da der Wechsel auf die richtige Fahrbahn erschwert wird.
Auf einer Fahrbahn ohne Radwege und Bahngeleise würde keiner auf die
Idee kommen, auf der anderen Seite zu fahren.
Typischer Versuch der Radfahrer in die Opferrolle zu gelangen. Wenn ein
Radfahrer beim Ausweichen eines falsch geparkten Autos über den Gehweg
fährt und dabei einen Fußgänger belästigt,behindert,gefährdet oder sogar
verletzt, dann ist der Radfahrer durch sein falsches Verhalten Ursache
für die Belästigung/Behinderung/Gefährdung/Schädigung. Niemand anderes!

Und schon gar nicht ist der Radfahrer das arme Opfer, das täglich erlebt,
das alle gegen ihn sind

mfg

Karl
Chr. Maercker
2021-10-19 16:10:11 UTC
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Post by Marco Moock
Es wird nicht nur ein Angebot erschaffen, sondern auch ein richtiger
Anreiz, da der Wechsel auf die richtige Fahrbahn erschwert wird.
Manchmal ja, oft ist es aber sogar so, dass die anordnenden Behörden
nicht allzu glücklich darüber sind, wenn am Ende der Falschfahrwege
links weitergefahren wird. Gestern habe ich wieder ein Prachtbeispiel
gesehen:
1. Abschnitt: behördlich angeordnetes Falschfahren mittels VZ240
Nachfolgender Abschnitt: Radfahrverbot links mittels VZ254

Auf die Idee, in solchen Fällen Falschfahren wenigstens nicht noch zur
Pflicht zu machen, kommen sie "natürlich" nicht!
Post by Marco Moock
Auf einer Fahrbahn ohne Radwege und Bahngeleise würde keiner auf die
Idee kommen, auf der anderen Seite zu fahren.
Inzwischen haben sich Radfahrer derart dran gewöhnt, dass sie Gehwege
zum Geisterradlen nutzen, wo es keine Radwege gibt. Und so lange so was
massenhaft behördlich angeordnet wird, verfestigt sich der Glaube, für
Radfahrer gäbe es kein Rechtsfahrgebot.
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Karl Müller
2021-10-19 11:24:33 UTC
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Post by Chr. Maercker
Die Konflikte entstehen durch das Fehlverhalten der Radfahrer - wenn
die sich vorschriftsmäßig verhalten würden dann gäbe es die Konflikte
nicht
Ja klar, dann gäbe es auch keine Geisterradler u.v.a.m. Und? Lässt sich
Geisterradeln eindämmen, wenn immer mehr Angebote dafür geschaffen werden?
Gut erkannt - das Fehlverhalten von Radfahrern beim Ausweichen eines
falsch geparkten Fahrzeuges ist den Radfahrern anzulasten und nicht den
Falschparkern!

Nur weil andere Pöbeln muss ich nicht auch Pöbeln
Post by Chr. Maercker
Das war jetzt einfach -> Benimm Dich als Radfahrer und schimpfe nicht
auf die anderen, wenn Du selber Mist baust
Ich schrieb von Konflikten, ohne die Fußgänger als Sündenböcke zu
brandmarken. Wer schimpft da wohl?
Richtig - die Konflikte entstehen weil Radfahrer sich falsch verhalten.
Also, liebe Radfahrer, verhaltet Euch korrekt und die Konflikte sind
verschwunden bzw. entstehen erst gar nicht
Post by Chr. Maercker
Die beiden letzteren sind Zusatzaufgaben, die sich einige Autofahrer
^^^^^^
Du magst das ja so machen - aber das auf "die Autofahrer" pauschal zu
übertragen ist schon etwas anmaßend
Ich habe Deinen Lesefehler markiert. Wenn Du es genauer haben willst, es
sind geschätzte 1..2%. Aber frag mal Radfahrer Deiner Wahl, die tun oft
so, als würde so ziemlich *jeder* Autofahrer hupen usw. Es ist eine der
häufigsten "Begründungen", weswegen man/frau nicht auf Fahrbahnen
Einige wenige Autofahrer genügen anscheinend, um Radfahrer dauerhaft und
flächendeckend von der Benutzung der Fahrbahnen abzuschrecken. Flankiert
von Mediengefasel, wie gefährlich Fahrbahnen angeblich sind, versteht
sich. Gehupe, Gedrängel und Engüberholen sind die tatsächlichen
"Gefahren".
Du hast den Sinn nicht erfasst - Lesefehler? Da Du so wunderbar
beschreibst, wie Du dir das Verhalten beim Überholen von Radfahrern
vorstellst gehe ich davon aus, dass Du dieses Wissen aus erster Hand
hast, sozusagen mit "guten" Beispiel voran gehts. Kannst Du gerne so
machen, aber bitte nicht die anderen Autofahrer in einen Topf mit Deinem
erlebten/phantasierten/gewünschten/praktizierten Verhalten werfen
Post by Chr. Maercker
Wie schon gesagt, Du darfst gerne Kurbeln oder auch das Knöpfchen
drücken - andere Autofahrer verzichten auf solche unnützen Sachen.
Fragt sich nur: warum machst Du das?
Nunja, entweder isses zuviel verlangt oder aber für einige zu wenig,
oder warum erledigen etliche die o.g. Zusatzaufgaben?
Die Frage solltest Du beantworten, warum Du das praktizierst/wünscht oder
auf *alle* Autofahrer projektierst (s.o.)
Post by Chr. Maercker
Vielleicht weil Du mit schlechten Beispiel voran gehst?
Solche Unterstellungen verbitte ich mir, Troll: Ich fahre kein Auto!
Dann sag das doch gleich!
Post by Chr. Maercker
P.S.: falls Du mal wieder Auto fährst und Radfahrer überholst mach Dir
keinen Stress. Die Seitenscheibe kann oben bleiben und Bläken musst
Du auch nicht
In diese Verlegenheit komme ich kaum noch.
Hier widersprichst Du aber Deiner Aussage: "Ich fahre kein Auto!" - oder?
Post by Chr. Maercker
Offenbar so oft dass es bei Dir fest im Gedächtnis verankert ist
JA, als Radfahrer! Man erschrickt halt, Frau noch mehr. Und *deswegen*
sind Fahrbahnen dann angeblich so gefährlich für Radfahrer. Das wirkt
emotional statt über den Verstand.
Da Dir das anscheinend ständig passiert solltest Du einen entsprechenden
emotionalen Schutzpanzer aufgebaut haben.

Mir passiert so etwas kaum und die 1% Psychopathen, die es in der
menschlichen Population gibt, bekommt man sowieso nicht weg

mfg

Karl
Chr. Maercker
2021-10-19 16:25:22 UTC
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Post by Karl Müller
Gut erkannt - das Fehlverhalten von Radfahrern beim Ausweichen eines
falsch geparkten Fahrzeuges ist den Radfahrern anzulasten und nicht den
Falschparkern!
Ach wirklich, wenn es sogar von Polizisten empfohlen und
Fahrbahnbenutzung wegen Randweg-Pflicht womöglich mit Bußgeld endet?
Post by Karl Müller
Post by Chr. Maercker
Das war jetzt einfach -> Benimm Dich als Radfahrer und schimpfe nicht
auf die anderen, wenn Du selber Mist baust
Ich schrieb von Konflikten, ohne die Fußgänger als Sündenböcke zu
brandmarken. Wer schimpft da wohl?
Richtig - die Konflikte entstehen weil Radfahrer sich falsch verhalten.
Also, liebe Radfahrer, verhaltet Euch korrekt und die Konflikte sind
verschwunden bzw. entstehen erst gar nicht
Fußgänger laufen derart unberechenbar und unaufmerksam, da kann selbst
bei Schritt-Tempo was passieren.
Post by Karl Müller
Post by Chr. Maercker
Die beiden letzteren sind Zusatzaufgaben, die sich einige Autofahrer
^^^^^^
Post by Karl Müller
Post by Chr. Maercker
Du magst das ja so machen - aber das auf "die Autofahrer" pauschal zu
übertragen ist schon etwas anmaßend
Ich habe Deinen Lesefehler markiert. Wenn Du es genauer haben willst, es
sind geschätzte 1..2%. Aber frag mal Radfahrer Deiner Wahl, die tun oft
so, als würde so ziemlich *jeder* Autofahrer hupen usw. Es ist eine der
häufigsten "Begründungen", weswegen man/frau nicht auf Fahrbahnen
Einige wenige Autofahrer genügen anscheinend, um Radfahrer dauerhaft und
flächendeckend von der Benutzung der Fahrbahnen abzuschrecken. Flankiert
von Mediengefasel, wie gefährlich Fahrbahnen angeblich sind, versteht
sich. Gehupe, Gedrängel und Engüberholen sind die tatsächlichen
"Gefahren".
Du hast den Sinn nicht erfasst - Lesefehler? Da Du so wunderbar
beschreibst, wie Du dir das Verhalten beim Überholen von Radfahrern
vorstellst gehe ich davon aus, dass Du dieses Wissen aus erster Hand
hast, sozusagen mit "guten" Beispiel voran gehts. Kannst Du gerne so
machen, aber bitte nicht die anderen Autofahrer in einen Topf mit Deinem
erlebten/phantasierten/gewünschten/praktizierten Verhalten werfen
Wann liest Du endlich, was ich markiert habe???
Post by Karl Müller
Post by Chr. Maercker
Wie schon gesagt, Du darfst gerne Kurbeln oder auch das Knöpfchen
drücken - andere Autofahrer verzichten auf solche unnützen Sachen.
Fragt sich nur: warum machst Du das?
Nunja, entweder isses zuviel verlangt oder aber für einige zu wenig,
oder warum erledigen etliche die o.g. Zusatzaufgaben?
Die Frage solltest Du beantworten, warum Du das praktizierst/wünscht oder
auf *alle* Autofahrer projektierst (s.o.)
Post by Chr. Maercker
Solche Unterstellungen verbitte ich mir, Troll: Ich fahre kein Auto!
Dann sag das doch gleich!
Es war kein einziges Mal was davon die Rede, dass ich Auto fahre,
ausgenommen entsprechende Unterstellungen Deinerseits.
Post by Karl Müller
Post by Chr. Maercker
P.S.: falls Du mal wieder Auto fährst und Radfahrer überholst mach Dir
keinen Stress. Die Seitenscheibe kann oben bleiben und Bläken musst
Du auch nicht
In diese Verlegenheit komme ich kaum noch.
Hier widersprichst Du aber Deiner Aussage: "Ich fahre kein Auto!" - oder?
Wegen des "kaum"? Wer weiß denn, ob ich eines unschönen Tages wieder
damit anfangen muss z.B. weil ich nicht mehr radfahren kann? Jedenfalls
saß ich seit zig Jahren nicht mehr an einem Lenkrad und hoffe, das wird
noch lange so bleiben.
Post by Karl Müller
Post by Chr. Maercker
Offenbar so oft dass es bei Dir fest im Gedächtnis verankert ist
JA, als Radfahrer! Man erschrickt halt, Frau noch mehr. Und *deswegen*
sind Fahrbahnen dann angeblich so gefährlich für Radfahrer. Das wirkt
emotional statt über den Verstand.
Da Dir das anscheinend ständig passiert solltest Du einen entsprechenden
emotionalen Schutzpanzer aufgebaut haben.
Im Vergleich zu sehr vielen anderen Radfahrern habe ich das, sonst würde
ich genau wie die auf Randwegen aller Art rumgurken statt auf Fahrbahnen
zu fahren.
Post by Karl Müller
Mir passiert so etwas kaum und die 1% Psychopathen, die es in der
menschlichen Population gibt, bekommt man sowieso nicht weg
Geschätzte 1% von diesem einen Prozent können verdammt ungemütlich
werden. Denen hab ich schon zu Post von der Staatsanwaltschaft
verholfen. Aber diese Typen sind Dir vielleicht noch nie begegnet.
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
H.-P. Schulz
2021-10-19 12:18:22 UTC
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Die Konflikte entstehen durch das Fehlverhalten der Radfahrer - wenn die
sich vorschriftsmäßig verhalten würden dann gäbe es die Konflikte nicht
Der Radfahrer, der beim evtl. nicht regelkonformen Umfahren eines
nicht regelkonform geparkten PKW einen Fußgänger gefährdet usw., ist
auf die Kurzdistanz gesehen - das siehst Du völlig richtig - der
Verursacher der Fußgängergefährdung. D.h. das regelwidrige Verhalten -
gleich, aus welcher Ursache regelwidrig bzw. welche
Begründung/Entschuldigung der Radler für sein regelwidriges Verhalten
etwa angibt - des Radlers ist das den Fußgänger gefährdende.

Der Konflikt, der _eigentlich_ ansteht, ist der, den der Halter des
regelwidrig geparkten PKW verursacht. Mit diesem sollte sich sowohl
der Radler als auch der Fußgänger befassen. Das ist in aller Regel
nicht leistbar. Ergebnis: Der Halter des die Kalamität recht
eigentlich _verursachenden_ PKW kommt unbehelligt davon.
Der Fehler des Radlers liegt in seiner Annahme, er sei sozusagen vom
Schicksal lizensiert, die Regelwidrigkeit eines anderen, die ihn
behindert/gefährdet, durch eine Regelwidrigkeit seinerseits zu
kompensieren und die Gefährdung usw. quasi durchzureichen an den
nächst schwächeren Verkehrsteilnehmer, den Fußgänger nämlich.

Das Blöde ist, dass darüber die ursprünglich ursächliche
Regelwidrigkeit aus dem Blick gerät, - wie Du im obigen Satz deutlich
exemplifizierst!
Mit deinem obigen Verdikt blendest Du aus, dass vieles regelwidrige
Verhalten von Radlern eine _Folge_ regelwidrigen Verhaltens von
Kraftfahrern ist. 'Folge' ist darin *nicht* wie 'unausweichlich' oder
'zwangsläufig' zu verstehen, sonder lediglich derart, dass es das
regelwidrige Verhalten des Radlers *ohne* das regelwidrige Verhalten
des PKW-Haltern *nicht* gäbe!
Dass dieser Kausalnexus kein höheres Recht/Berechtigung stiftet, ist
unstreitig. Gleichwohl bleibt Kausalnexus Kausalnexus.
Chr. Maercker
2021-10-19 16:37:38 UTC
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Post by H.-P. Schulz
Der Radfahrer, der beim evtl. nicht regelkonformen Umfahren eines
nicht regelkonform geparkten PKW einen Fußgänger gefährdet usw.,
Fragr sich, was regelkonform ist, wenn sogar Polizeibeamte Umfahren via
Gehweg empfehlen. Aus meiner Sicht sieht die StVO in solchen Fällen zwar
Ausweichen via Fahrbahn vor, aber das ist alles andere als allgemeiner
Konsens.
Post by H.-P. Schulz
Der Konflikt, der _eigentlich_ ansteht, ist der, den der Halter des
regelwidrig geparkten PKW verursacht. Mit diesem sollte sich sowohl
der Radler als auch der Fußgänger befassen. Das ist in aller Regel
nicht leistbar. Ergebnis: Der Halter des die Kalamität recht
eigentlich _verursachenden_ PKW kommt unbehelligt davon.
Wenn solche Verkehrshindernisse via Fahrbahn umfahren werden (dürfen),
können die Autos meinetwegen auf den minderwertigen Randwegen parken.
Zum Radfahren taugen sie eh nicht.
Post by H.-P. Schulz
Das Blöde ist, dass darüber die ursprünglich ursächliche
Regelwidrigkeit aus dem Blick gerät, - wie Du im obigen Satz deutlich
exemplifizierst!
Mit deinem obigen Verdikt blendest Du aus, dass vieles regelwidrige
Verhalten von Radlern eine _Folge_ regelwidrigen Verhaltens von
Kraftfahrern ist.
Betrifft z.B. die weit verbreitete Fahrbahn-Phobie von Radfahrern. Die
Straßenverkehrtbehörden dürfen in diesem Zusammenhang jedoch nicht
unerwähnt bleiben. Sie sind die weichtigsten Förderer von Geisterradeln,
nicht die Kraftfahrer.
Post by H.-P. Schulz
'Folge' ist darin *nicht* wie 'unausweichlich' oder
'zwangsläufig' zu verstehen, sonder lediglich derart, dass es das
regelwidrige Verhalten des Radlers *ohne* das regelwidrige Verhalten
des PKW-Haltern *nicht* gäbe!
... und so manche Anordnung speziell von Verkehrszeichen für den
Radverkehr nicht bzw. nicht regelkonform befolgt werden kann.
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Karl Müller
2021-10-19 19:30:31 UTC
Antworten
Permalink
Post by Chr. Maercker
Der Radfahrer, der beim evtl. nicht regelkonformen Umfahren eines nicht
regelkonform geparkten PKW einen Fußgänger gefährdet usw.,
Fragr sich, was regelkonform ist, wenn sogar Polizeibeamte Umfahren via
Gehweg empfehlen. Aus meiner Sicht sieht die StVO in solchen Fällen zwar
Ausweichen via Fahrbahn vor, aber das ist alles andere als allgemeiner
Konsens.
Also ich bin mir sicher, dass der Polizeibeamte das Umfahren ohne
Schädigung/Gefährdung/Behinderung/Belästigung von Fußgängern als geeignet
ansieht. Er wird nicht aus dem Falschparken eines Kraftfahrzeuges das
Recht für den Radfahrer ableiten, dass er sich falsch verhält
Post by Chr. Maercker
Der Konflikt, der _eigentlich_ ansteht, ist der, den der Halter des
regelwidrig geparkten PKW verursacht. Mit diesem sollte sich sowohl der
Radler als auch der Fußgänger befassen. Das ist in aller Regel nicht
leistbar. Ergebnis: Der Halter des die Kalamität recht eigentlich
_verursachenden_ PKW kommt unbehelligt davon.
Wobei man sich darüber im Klaren sein sollte, dass es sich beim
Falschparken um eine vermeidbare Behinderung handelt. Wobei es sicherlich
auch Ausnahmefälle wie Behinderung von Rettungs-/Feuerwehrfahrzeugen im
Einsatz o.ä. geben kann. Diese besonderen Umstände dürften für Radfahrer
mit einer Häufigkeit, die gegen Null geht, auftreten
Post by Chr. Maercker
Wenn solche Verkehrshindernisse via Fahrbahn umfahren werden (dürfen),
können die Autos meinetwegen auf den minderwertigen Randwegen parken.
Zum Radfahren taugen sie eh nicht.
Das Blöde ist, dass darüber die ursprünglich ursächliche
Regelwidrigkeit aus dem Blick gerät, - wie Du im obigen Satz deutlich
exemplifizierst!
Mit deinem obigen Verdikt blendest Du aus, dass vieles regelwidrige
Verhalten von Radlern eine _Folge_ regelwidrigen Verhaltens von
Kraftfahrern ist.
Soll das jetzt eine Entschuldigung sein? Das gute an unserem Rechtssystem
ist es doch, dass gerade die Eskalation von Fehlverhalten nach dem Motto
"So wie mir so ich Dir" nicht stattfinden darf
Post by Chr. Maercker
Betrifft z.B. die weit verbreitete Fahrbahn-Phobie von Radfahrern. Die
Straßenverkehrtbehörden dürfen in diesem Zusammenhang jedoch nicht
unerwähnt bleiben. Sie sind die weichtigsten Förderer von Geisterradeln,
nicht die Kraftfahrer.
'Folge' ist darin *nicht* wie 'unausweichlich' oder 'zwangsläufig' zu
verstehen, sonder lediglich derart, dass es das regelwidrige Verhalten
des Radlers *ohne* das regelwidrige Verhalten des PKW-Haltern *nicht*
gäbe!
... und so manche Anordnung speziell von Verkehrszeichen für den
Radverkehr nicht bzw. nicht regelkonform befolgt werden kann.
Wenn eine Anordnung nicht befolgt werden kann dann braucht man der
Anordnung nicht folgen. Siehe Verfahrensverwaltungsgesetz

§ 44 Nichtigkeit des Verwaltungsaktes

(1) Ein Verwaltungsakt ist nichtig, soweit er an einem besonders
schwerwiegenden Fehler leidet und dies bei verständiger Würdigung aller
in Betracht kommenden Umstände offensichtlich ist.

(2) Ohne Rücksicht auf das Vorliegen der Voraussetzungen des Absatzes 1
ist ein Verwaltungsakt nichtig,
1. der schriftlich oder elektronisch erlassen worden ist,
die erlassende Behörde aber nicht erkennen lässt;
2. der nach einer Rechtsvorschrift nur durch die
Aushändigung einer Urkunde erlassen werden kann, aber dieser Form nicht
genügt;
3. den eine Behörde außerhalb ihrer durch § 3 Abs. 1 Nr. 1
begründeten Zuständigkeit erlassen hat, ohne dazu ermächtigt zu sein;
4. den aus tatsächlichen Gründen niemand ausführen kann;
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^

mfg

Karl
Stephan Seitz
2021-10-19 20:13:12 UTC
Antworten
Permalink
Post by Karl Müller
Wobei man sich darüber im Klaren sein sollte, dass es sich beim
Falschparken um eine vermeidbare Behinderung handelt. Wobei es sicherlich
Wie sieht es eigentlich mit den ganzen Lieferdiensten aus? DHL, DPD
und Co. parken hier zum Ausliefern grundsätzlich auf dem Gehweg und
suchen sich nie einen korrekten Parkplatz. Das gilt natürlich auch
für Großlieferungen wie Möbel oder Kühlschränke.

Stephan
--
| Stephan Seitz E-Mail: stse+***@rootsland.net |
| If your life was a horse, you'd have to shoot it. |
Karl Müller
2021-10-20 06:27:56 UTC
Antworten
Permalink
Post by Karl Müller
Wobei man sich darüber im Klaren sein sollte, dass es sich beim
Falschparken um eine vermeidbare Behinderung handelt. Wobei es sicherlich
Wie sieht es eigentlich mit den ganzen Lieferdiensten aus? DHL, DPD und
Co. parken hier zum Ausliefern grundsätzlich auf dem Gehweg und suchen
sich nie einen korrekten Parkplatz. Das gilt natürlich auch für
Großlieferungen wie Möbel oder Kühlschränke.
Vermeidbare Behinderung - bis auf die wenigen Ausnahmen von Blockieren
einer Feuerwehr-Ein/Ausfahrt o.ä.

mfg

Karl
Martin Ebert
2021-10-20 07:39:51 UTC
Antworten
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Am 20.10.21 um 08:27 schrieb Karl Müller:
[was]

Herr Müller,

kannst Du diesem Herrn Müller für das ständige Crossposten
mal eine reinhauen?

Oder ist das Verwandtschaft?
Dann doch erst recht!

Mt
Marco Moock
2021-10-20 10:21:38 UTC
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Am 19 Oct 2021 20:13:12 GMT
Post by Stephan Seitz
DHL, DPD
und Co. parken hier zum Ausliefern grundsätzlich auf dem Gehweg und
suchen sich nie einen korrekten Parkplatz.
Eigentlich haben Autos den Gehweg nicht zu befahren, außer z.B. wenn
sie auf ein Grundstück wollen.
Hält der Postdienst auf der Straße (und weniger als 3 Minuten), fällt
das unter halten. Ist dann erlaubt, aber man darf niemanden blockieren
bzw. muss dann gleich wegfahren.
Chr. Maercker
2021-10-20 13:54:15 UTC
Antworten
Permalink
Post by Marco Moock
Eigentlich haben Autos den Gehweg nicht zu befahren, außer z.B. wenn
sie auf ein Grundstück wollen.
Hält der Postdienst auf der Straße (und weniger als 3 Minuten), fällt
das unter halten. Ist dann erlaubt, aber man darf niemanden blockieren
bzw. muss dann gleich wegfahren.
Angesichts der Fehlkonstruktion "Radweg" ist es beinahe egal, ob Kfz auf
oder neben ihnen parken. Fahrzeuge am rechten Fahrbahnrand sind auch
nicht ohne, da gehen schon mal Türen Richtung Randweg auf, flitzen Leute
quer rüber usw.
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Reinhard Zwirner
2021-10-20 15:58:30 UTC
Antworten
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Marco Moock schrieb:

[...]
Post by Marco Moock
Hält der Postdienst auf der Straße (und weniger als 3 Minuten), fällt
das unter halten. Ist dann erlaubt, aber man darf niemanden blockieren
bzw. muss dann gleich wegfahren.
IMHO falsch!

Da der Postdienstler zum Ausliefern der Postsendung sein Auto
verläßt, PARKT er.

Oder hat sich § 12 Abs. 2 StVO zwischenzeitlich geändert?

Be2felt eher

Reinhard
Rolf Mantel
2021-10-20 16:12:47 UTC
Antworten
Permalink
Post by Reinhard Zwirner
[...]
Post by Marco Moock
Hält der Postdienst auf der Straße (und weniger als 3 Minuten), fällt
das unter halten. Ist dann erlaubt, aber man darf niemanden blockieren
bzw. muss dann gleich wegfahren.
IMHO falsch!
Da der Postdienstler zum Ausliefern der Postsendung sein Auto
verläßt, PARKT er.
Oder hat sich § 12 Abs. 2 StVO zwischenzeitlich geändert?
Dann ist
<http://www.rechtslexikon.net/d/be-und-entladen/be-und-entladen.htm>
veraltet?
Reinhard Zwirner
2021-10-20 16:26:24 UTC
Antworten
Permalink
Post by Rolf Mantel
Post by Reinhard Zwirner
[...]
Post by Marco Moock
Hält der Postdienst auf der Straße (und weniger als 3 Minuten), fällt
das unter halten. Ist dann erlaubt, aber man darf niemanden
blockieren
bzw. muss dann gleich wegfahren.
IMHO falsch!
Da der Postdienstler zum Ausliefern der Postsendung sein Auto
verläßt, PARKT er.
Oder hat sich § 12 Abs. 2 StVO zwischenzeitlich geändert?
Dann ist
<http://www.rechtslexikon.net/d/be-und-entladen/be-und-entladen.htm>
veraltet?
Kai Neahnung. Interessant wäre, auf welcher Rechtsgrundlage diese
Ausführungen, die ja der von mir zitierten Regel widersprechen,
beruhen. Ausnahmeregelung in der StVO? Richterrecht? Jedenfalls
findet sich im gesamten Text kein Verweis auf eine entsprechende
Grundlage. Aber vielleicht wissen andere mehr ...

Ciao

Reinhard
Martin Kozlowski
2021-10-21 15:53:35 UTC
Antworten
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Post by Reinhard Zwirner
Post by Rolf Mantel
Post by Reinhard Zwirner
[...]
Post by Marco Moock
Hält der Postdienst auf der Straße (und weniger als 3 Minuten), fällt
das unter halten. Ist dann erlaubt, aber man darf niemanden
blockieren
bzw. muss dann gleich wegfahren.
IMHO falsch!
Da der Postdienstler zum Ausliefern der Postsendung sein Auto
verläßt, PARKT er.
Oder hat sich § 12 Abs. 2 StVO zwischenzeitlich geändert?
Dann ist
<http://www.rechtslexikon.net/d/be-und-entladen/be-und-entladen.htm>
veraltet?
Kai Neahnung. Interessant wäre, auf welcher Rechtsgrundlage diese
Ausführungen, die ja der von mir zitierten Regel widersprechen,
beruhen. Ausnahmeregelung in der StVO? Richterrecht? Jedenfalls
findet sich im gesamten Text kein Verweis auf eine entsprechende
Grundlage.
§ 35 StVO, Absatz 7, 7a und 8.
Chr. Maercker
2021-10-20 13:50:28 UTC
Antworten
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Post by Karl Müller
Also ich bin mir sicher, dass der Polizeibeamte das Umfahren ohne
Schädigung/Gefährdung/Behinderung/Belästigung von Fußgängern als geeignet
ansieht. Er wird nicht aus dem Falschparken eines Kraftfahrzeuges das
Recht für den Radfahrer ableiten, dass er sich falsch verhält
Offenbar doch, sonst müsste ein Polizist entweder Schieben auf dem
Gehweg oder Fahren auf der Fahrbahn empfehlen. Diese beiden Optionen
wären gerichtsfest erlaubt, auch bei Benutzungspflicht.
Post by Karl Müller
Wobei man sich darüber im Klaren sein sollte, dass es sich beim
Falschparken um eine vermeidbare Behinderung handelt. Wobei es sicherlich
auch Ausnahmefälle wie Behinderung von Rettungs-/Feuerwehrfahrzeugen im
Einsatz o.ä. geben kann. Diese besonderen Umstände dürften für Radfahrer
mit einer Häufigkeit, die gegen Null geht, auftreten
Dann beobachte mal, wie oft Polizeiautos auf "Radwegen" stehen. :-D
Post by Karl Müller
Post by Chr. Maercker
... und so manche Anordnung speziell von Verkehrszeichen für den
Radverkehr nicht bzw. nicht regelkonform befolgt werden kann.
Wenn eine Anordnung nicht befolgt werden kann dann braucht man der
Anordnung nicht folgen. Siehe Verfahrensverwaltungsgesetz
§ 44 Nichtigkeit des Verwaltungsaktes
(1) Ein Verwaltungsakt ist nichtig, soweit er an einem besonders
schwerwiegenden Fehler leidet und dies bei verständiger Würdigung aller
in Betracht kommenden Umstände offensichtlich ist.
(2) Ohne Rücksicht auf das Vorliegen der Voraussetzungen des Absatzes 1
ist ein Verwaltungsakt nichtig,
1. der schriftlich oder elektronisch erlassen worden ist,
die erlassende Behörde aber nicht erkennen lässt;
2. der nach einer Rechtsvorschrift nur durch die
Aushändigung einer Urkunde erlassen werden kann, aber dieser Form nicht
genügt;
3. den eine Behörde außerhalb ihrer durch § 3 Abs. 1 Nr. 1
begründeten Zuständigkeit erlassen hat, ohne dazu ermächtigt zu sein;
4. den aus tatsächlichen Gründen niemand ausführen kann;
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Soweit die Theorie. Die Praxis sieht so aus, dass Radfahrer sehr
phantasievoll mit solchen Fehlbeschilderungen umgehen. Solange z.B.
Radwegschilder stehen, müssen sie befolgt werden, egal, sogar dann, wenn
bereits gerichtlich bestätigt ist, dass sie rechtswidrig angeordnet
wurden. Das sind aber die einfachen Fälle, interessanter sind
Schilderkombis, die eigentlich undurchführbar sind und entsprechend
phantasievoll behandelt werden.
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Karl Müller
2021-10-20 14:05:15 UTC
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Post by Chr. Maercker
Dann beobachte mal, wie oft Polizeiautos auf "Radwegen" stehen. :-D
Die Polizei darf das - google einfach mal

mfg

Karl
Marco Moock
2021-10-20 14:09:17 UTC
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Am Wed, 20 Oct 2021 15:50:28 +0200
Post by Chr. Maercker
interessanter sind
Schilderkombis, die eigentlich undurchführbar sind und entsprechend
phantasievoll behandelt werden.
Welche gibt es da?
Chr. Maercker
2021-10-21 12:32:29 UTC
Antworten
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Post by Marco Moock
Welche gibt es da?
z.B. so was:
<Loading Image...>

Oder VZ205 (Vorfahrt gewähren) mit Spitze nach oben und Zusatzzeichen
"Radfahrer absteigen", auf einem Gehweg.

Auch nett: VZ250 (allg. Fahrverbot) + VZ240 (gemeinsamer Geh- und Radweg).

Brandenburg: VZ240 + Zusatz "Fußgängerbrücke! Radfahrer u. dergleichen
absteigen". Die Kombi VZ240 + "Radfahrer absteigen" findet man öfter.

Fahrradfurt: zwei VZ205, eins für die querenden Radfahrer, das andere
für senkrecht dazu verkehrende Benutzer der Fahrbahn.

Gern an Baustellen verwendet, "Radfahrer absteigen" blanko. Bisweilen
mit weiteren Zusatzschildern garniert. Ungültig und unbeachtlich.

Häufiger gibt es Schilderkombis, die zwar ausgeführt werden können, aber
nicht müssen, jedenfall nicht so, wie sich der betr. Bauleiter, seltener
die anordnende Behörde es gedacht haben, z.B. VZ237 + "Ende" +
"Radfahrer absteigen". Dort darf auf der Fahrbahn weiter gefahren
werden, Benutzungspflicht gilt dem Ende-Schild nicht mehr.

Im Internet kursieren weitere. Davon ist einiges jedoch unbeachtlich,
weil keine zulässigen Verkehrszeichen, sondern Phantasieschilder.
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Stefan
2021-10-20 14:28:27 UTC
Antworten
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Post by Chr. Maercker
Post by Karl Müller
Also ich bin mir sicher, dass der Polizeibeamte das Umfahren ohne
Schädigung/Gefährdung/Behinderung/Belästigung von Fußgängern als geeignet
ansieht. Er wird nicht aus dem Falschparken eines Kraftfahrzeuges das
Recht für den Radfahrer ableiten, dass er sich falsch verhält
Offenbar doch, sonst müsste ein Polizist entweder Schieben auf dem
Gehweg oder Fahren auf der Fahrbahn empfehlen. Diese beiden Optionen
wären gerichtsfest erlaubt, auch bei Benutzungspflicht.
Das glaube ich so schnell nicht. Dies mag zwar vor der letzten
Neuregelung der Benutzungspflicht so gewesen sein aber seitdem die
Benutzungsplicht nur noch in Außnahmen angeordnet werden darf, habe
ich keine Urteil mehr diesbzüglich gesehen. Die Radwegbenutzungspflicht
geht seitdem den allgemenen Verkehrsregelungen vor.

Vielleicht ist es auch nur schwer zu finden.
Karl Müller
2021-10-20 14:56:19 UTC
Antworten
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Post by Stefan
Post by Chr. Maercker
Post by Karl Müller
Also ich bin mir sicher, dass der Polizeibeamte das Umfahren ohne
Schädigung/Gefährdung/Behinderung/Belästigung von Fußgängern als
geeignet ansieht. Er wird nicht aus dem Falschparken eines
Kraftfahrzeuges das Recht für den Radfahrer ableiten, dass er sich
falsch verhält
Offenbar doch, sonst müsste ein Polizist entweder Schieben auf dem
Gehweg oder Fahren auf der Fahrbahn empfehlen. Diese beiden Optionen
wären gerichtsfest erlaubt, auch bei Benutzungspflicht.
Das glaube ich so schnell nicht. Dies mag zwar vor der letzten
Neuregelung der Benutzungspflicht so gewesen sein aber seitdem die
Benutzungsplicht nur noch in Außnahmen angeordnet werden darf, habe ich
keine Urteil mehr diesbzüglich gesehen. Die Radwegbenutzungspflicht geht
seitdem den allgemenen Verkehrsregelungen vor.
Vielleicht ist es auch nur schwer zu finden.
Polizeiliche Anweisungen[1] gehen allen anderen Verkehrsregelungen vor

mfg

Karl

[1] § 36 StVO

Zeichen und Weisungen der Polizeibeamten

(1) Die Zeichen und Weisungen der Polizeibeamten sind zu befolgen. Sie
gehen allen anderen Anordnungen und sonstigen Regeln vor, entbinden den
Verkehrsteilnehmer jedoch nicht von seiner Sorgfaltspflicht.
Stefan
2021-10-19 19:42:15 UTC
Antworten
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Post by Chr. Maercker
Post by H.-P. Schulz
Der Radfahrer, der beim evtl. nicht regelkonformen Umfahren eines
nicht regelkonform geparkten PKW einen Fußgänger gefährdet usw.,
Fragr sich, was regelkonform ist, wenn sogar Polizeibeamte Umfahren via
Gehweg empfehlen. Aus meiner Sicht sieht die StVO in solchen Fällen zwar
Ausweichen via Fahrbahn vor, aber das ist alles andere als allgemeiner
Konsens.
Es gibt sogar Polizeibeamte, die auf dem Fußweg parken und den
Fußgängern anordnen den Radweg längs zu benutzen, damit diese nicht
auf der Fahrbahn gehen, um keine Behinderung für die Radfahrende zu
sein.

Der Polzeibeamte darf im Rahmen der StVO so zimlich alles anordnen, was
er irgnedwie für richtig hält.
https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__36.html

Ich frage mich nur warum diese dann eine Beschwerde,
Fachaufsichtsbeschwede, Aufsichtsbeschwerde, Eingabe, Petition, Anregung
und Anregeung auf aufsichtliches Einschreiten, Antrag auf schriftliche
Bestätigung des Verwaltungsaktes und ggf. Klage für überzogen halten.
(Widerspruchsverfahren wurde abgeschafft)
Juergen
2021-11-15 11:10:24 UTC
Antworten
Permalink
Post by Karl Müller
Zusammengefasst: wenn Du nicht gerade Ordnungsamts-Mitarbeiter im Dienst
bist, dann sollte Dich ein Falschparker nur marginal interessieren.
Es gibt nicht nur fahrbahnbegleitende Radwege. Als ich im Sommer mal mit
dem RR unterwegs war, hat mich ein auf dem Radweg abgestellter Sattelzug
durchaus interessiert oder geärgert. Umfahren auf Asphalt unmöglich,
Umweg um auf die Landstraße zu wechseln über 500 Meter.

Gut, er stand da wegen der laufenden Getreideernte, fand es trotzdem
blöd.
Karl Müller
2021-11-15 11:39:32 UTC
Antworten
Permalink
Post by Juergen
Post by Karl Müller
Zusammengefasst: wenn Du nicht gerade Ordnungsamts-Mitarbeiter im Dienst
bist, dann sollte Dich ein Falschparker nur marginal interessieren.
Es gibt nicht nur fahrbahnbegleitende Radwege. Als ich im Sommer mal mit
dem RR unterwegs war, hat mich ein auf dem Radweg abgestellter Sattelzug
durchaus interessiert oder geärgert. Umfahren auf Asphalt unmöglich,
Umweg um auf die Landstraße zu wechseln über 500 Meter.
Gut, er stand da wegen der laufenden Getreideernte, fand es trotzdem
blöd.
Also das wäre doch die Gelegenheit gewesen, endlich mal die Investition
in das 7,2-kg-Carbon-Rad zu genießen. Das Leichtgewicht schultern und am
Sattelzug vorbei laufen

Und auch um die 500m-Umweg wäre ich auch nicht traurig gewesen - jeder
Trainingsmeter zählt

Andere dürfen das natürlich anders sehen :-)

mfg

Karl

H.-P. Schulz
2021-10-15 07:43:01 UTC
Antworten
Permalink
Post by Marco Moock
Heute mal wieder mit ganz tollen Klientel zu tun gehabt.
Autofahrer parkt auf dem Radweg. Dessen Frau steht draußen. Ich spreche
die an, dass dies kein Parkplatz ist und eine Verkehrsbehinderung
darstellt. Sie motzt mich an, ich solle doch ruhig sein, bin ich aber
nicht. Das ist gestern ebenfalls bei der gleichen Person passiert.
Denen ist das scheißegal.
Sie zeigte dann noch provokant auf den noch verbleibenden Bereich
zwischen dem Auto und dem Grundstück, wo nichtmal ein Fahrrad
durchpasst und schrie weiter.
Ich habe dann auch gemeckert und der Mann hat vom Fahrersitz aus
geschrien und gedroht, die Polizei zu rufen (würde mich nicht
stören, vielleicht kapiert er es dann).
Sonst habe ich den nicht verstanden, war zu undeutlich.
Machen andere hier auch solche Erfahrungen?
Mein Eindruck ist, dass manche Verkehrsteilnehmer gar nicht mehr
wissen, wo die Grenzen sind.
Dauerthema; auch hier in datu schon gefühlt 366478 mal "durch" (366477
mal von keinem anderen als mir als OP ...).
In der Fahrrad-NG, der Rechts-NG und noch ein paar anderen dürfte es
nicht anders aussehen.

Wenn man weiß, dass unverändert im Fahr-Unterricht Radfahrer fast
ausschließlich als Gefahrenquelle (... wie übrigens eigentlich
*alles*, was nicht Auto ist) gehandelt werden, als Hindernis und
"Problemfall" sozusagen, dann wundert man sich nicht, dass Autofahrer
sie in keiner Situation auch nur ansatzweise als Verkehrsteilnehmer
für voll nehmen - und es ihnen folglich auch fern liegt, ihnen gewisse
Rechte zu konzedieren.
Fahrrad ist und bleibt Spielzeug, bestenfalls Sportgerät (... was aber
ja nur eine Sonderform von Spielzeug ist).

Zum konkreten Fall der Radwegbeparkung: Das ist nur ein Fall von
"Parkplatz ist alles, wo ich mit dem Auto irgend
hinkomme!"-Mentalität. Wegen dieser asozialen Mentalität ist die Welt
so verpollert, dass eh keine vernünftige Fortbewegung mehr möglich
ist: Zwar keine Autos, stattdessen aber Poller allüberall.

Wahrscheinlich sind ein, zwei Prozent aller PKW-Führer asozial.
Wollen wir uns mal freuen, dass es nicht zwanzig oder dreißig Prozent
sind!
(Das ist "angewandte Relativitätstheorie"!)
Martin Τrautmann
2021-10-15 10:17:32 UTC
Antworten
Permalink
Post by H.-P. Schulz
Wenn man weiß, dass unverändert im Fahr-Unterricht Radfahrer fast
ausschließlich als Gefahrenquelle (... wie übrigens eigentlich
*alles*, was nicht Auto ist) gehandelt werden, als Hindernis und
"Problemfall" sozusagen, dann wundert man sich nicht, dass Autofahrer
sie in keiner Situation auch nur ansatzweise als Verkehrsteilnehmer
für voll nehmen - und es ihnen folglich auch fern liegt, ihnen gewisse
Rechte zu konzedieren.
Was erwartest du denn vom Fahr-Unterricht?
Erwartest du in einem katholischen Gottesdienst etwa Lebensbratung zur
Tantra-Sex-Beratung?
Post by H.-P. Schulz
Zum konkreten Fall der Radwegbeparkung: Das ist nur ein Fall von
"Parkplatz ist alles, wo ich mit dem Auto irgend
hinkomme!"-Mentalität. Wegen dieser asozialen Mentalität ist die Welt
so verpollert, dass eh keine vernünftige Fortbewegung mehr möglich
ist: Zwar keine Autos, stattdessen aber Poller allüberall.
Zumindest wird im Fahrunterricht das sicher nicht beigebracht, dass man
auf Radwegen parken dürfe.
Marco Moock
2021-10-15 10:30:11 UTC
Antworten
Permalink
Am Fri, 15 Oct 2021 12:17:32 +0200
Post by Martin Τrautmann
Zumindest wird im Fahrunterricht das sicher nicht beigebracht, dass
man auf Radwegen parken dürfe.
Nein, natürlich nicht, mein Fahrlehrer hat sogar darauf hingewiesen,
dass da selbst das Halten und Befahren verboten ist, weil dies
Sonderwege für Fußgänger bzw. Fahrräder sind und von Autos nur zum
Erreichen von Grundstücken befahren werden dürfen (z.B. um in die
eigene Einfahrt zu kommen).

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine Fahrschule gibt, in der
nicht erklärt wird, wo man parken darf und wo nicht.
Andy Angerer
2021-10-15 14:45:41 UTC
Antworten
Permalink
Post by Marco Moock
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine Fahrschule gibt,
in der nicht erklärt wird, wo man parken darf und wo nicht.
Oida!
Schule!
Schule ist das, wo man alles für eine Prüfung gelernte
nach der Prüfung schlagartig aus dem Gedächtnis löscht.
--
Die Pandemie setzt den Individuen Masken auf,
der Gesellschaft reißt sie die ihre herunter.

www.angerer-bodenlos.de
Andy Angerer
2021-10-15 16:05:12 UTC
Antworten
Permalink
Post by Andy Angerer
Post by Marco Moock
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine Fahrschule gibt,
in der nicht erklärt wird, wo man parken darf und wo nicht.
Oida!
Schule!
Schule ist das, wo man alles für eine Prüfung gelernte nach der Prüfung
schlagartig aus dem Gedächtnis löscht.
Es mag sein, das dieser Satz in Bezug auf die Schule für Dich zutrifft
Aber deshalb muss es nicht zwangsläufig für alle gelten - oder?
Vereinzelt könnte es Ausnahmen geben.
--
Die Pandemie setzt den Individuen Masken auf,
der Gesellschaft reißt sie die ihre herunter.

www.angerer-bodenlos.de
Ulli Horlacher
2021-10-15 11:30:54 UTC
Antworten
Permalink
Post by Martin Τrautmann
Zumindest wird im Fahrunterricht das sicher nicht beigebracht, dass man
auf Radwegen parken dürfe.
Dafuer aber dass man durchgezogene Linien und Sperrstreifen ruhig
ueberfahren darf, zumindest wenn man Bodenlurche aka Radfahrer ueberholen
will. Ich hab noch nie erlebt, dass ein Fahrschulauto brav hinter mir
blieb, wo Ueberholen nicht erlaubt war.
Auch rote Ampeln und Wartepflicht an Zebrastreifen wird gerne ignoriert.
Alles schon erlebt.
--
+ Ulli Horlacher + ***@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +
Bernhard Kraft
2021-10-15 10:32:27 UTC
Antworten
Permalink
Post by H.-P. Schulz
Wahrscheinlich sind ein, zwei Prozent aller PKW-Führer asozial.
Wollen wir uns mal freuen, dass es nicht zwanzig oder dreißig Prozent
sind!
(Das ist "angewandte Relativitätstheorie"!)
Beim Parken ist die Anzahl der wirklich Asozialen nicht so wichtig. Die
schlechte Vorbildwirkung ist verheerend. Wenn einer illegal in einer
Straße oder auf dem Geh- oder Radweg parkt, ist nach kurzer Zeit der
ganze Weg oder die Straße zugeparkt.
H.-P. Schulz
2021-10-15 10:52:17 UTC
Antworten
Permalink
Post by Bernhard Kraft
Beim Parken ist die Anzahl der wirklich Asozialen nicht so wichtig. Die
schlechte Vorbildwirkung ist verheerend. Wenn einer illegal in einer
Straße oder auf dem Geh- oder Radweg parkt, ist nach kurzer Zeit der
ganze Weg oder die Straße zugeparkt.
Exakt meine Beobachtung über die Jahrzehnte!
Einer traut sich ... und schwupp-schwupp, kleckern die Nachahmer rein.
Besonders krass war das immer in der Großstadt, in Wohnvierteln,
sonntags zu beobachten, wenn weniger Autos in Bewegung bzw. am anderen
Ort sind: Wo es die Gehwegbreite nur *irgend* hergibt, wird "zwote
Reihe" - aber eben aufm Gehweg! - geparkt. Natürlich ist für einige
dann auch kein Rauskommen mehr: Müssen halt abwarten, bis die Schlange
vor ihnen weg ist. Aber das scheint den Parkplatznichtfindern im
Zweifelsfalle egal zu sein.

Eine fremde, eine seltsame Welt ...
Peter Veith
2021-10-16 07:43:46 UTC
Antworten
Permalink
Post by H.-P. Schulz
Post by Bernhard Kraft
Beim Parken ist die Anzahl der wirklich Asozialen nicht so wichtig. Die
schlechte Vorbildwirkung ist verheerend.
Exakt meine Beobachtung über die Jahrzehnte!
Einer traut sich ... und schwupp-schwupp, kleckern die Nachahmer rein.
Broken-Windows-Theorie.

Veith
--
"Eine Pandemie darf nie Vorwand sein, um demokratische Prinzipien
auszuhebeln." Angela Merkel, 08.07.2020
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
H.-P. Schulz
2021-10-17 08:29:56 UTC
Antworten
Permalink
Post by Peter Veith
Post by H.-P. Schulz
Post by Bernhard Kraft
Beim Parken ist die Anzahl der wirklich Asozialen nicht so wichtig. Die
schlechte Vorbildwirkung ist verheerend.
Exakt meine Beobachtung über die Jahrzehnte!
Einer traut sich ... und schwupp-schwupp, kleckern die Nachahmer rein.
Broken-Windows-Theorie.
Eine Variante derselben, ja.
Wolfram Jahn
2021-10-15 07:56:43 UTC
Antworten
Permalink
Post by Marco Moock
Heute mal wieder mit ganz tollen Klientel zu tun gehabt.
...
Aber das ist doch genau unser Gruppentenor hier, dass man auf diesen
sogenannten Rad-Wegen schon aus Gründen der Eigensicherung so wenig wie
irgend möglich fahren sollte.

Insofern waren Deine Outofahrer doch drf-konform um deine Sicherheit bemüht.
Post by Marco Moock
Machen andere hier auch solche Erfahrungen?
Mein Eindruck ist, dass manche Verkehrsteilnehmer gar nicht mehr
wissen, wo die Grenzen sind.
--
Marco
Naja. Als Radfahrer in Berlin lernt man das bald, dass:
- es viele unterschiedliche Outofahrer gibt
- einige davon vorbildlich Bescheid wissen und das Wissen auch umsetzen
- einige von denen auch noch freundlich und zuvorkommend sind
- es aber auch ein großes Spektrum von Anderen gibt.
--
w
Martin Ebert
2021-10-15 18:24:19 UTC
Antworten
Permalink
Hach ja, das Reichshauptdorf ist ein Sonderfall.
Post by Wolfram Jahn
- es viele unterschiedliche Outofahrer gibt
Da wird schon ziemlich sportlich gefahren, verblüffenderweise
aber vorausschauend.
Post by Wolfram Jahn
- einige davon vorbildlich Bescheid wissen und das Wissen auch umsetzen
- einige von denen auch noch freundlich und zuvorkommend sind
- es aber auch ein großes Spektrum von Anderen gibt.
Du sprachest nicht von Radfahrern.
Da gibt es eine nicht ganz kleine Gruppe, die ich mal
Kampfradler nennen möchte: Regeln kennen die exakt keine.
Die machen dann das Treiben völlig verrückt.

Mt
F'up datu
Andreas Oehler
2021-10-15 10:56:33 UTC
Antworten
Permalink
Post by Marco Moock
Heute mal wieder mit ganz tollen Klientel zu tun gehabt.
Die Zahl der Kfz pro Nase sowie deren Bauvolumen steigt halt weiter und
man meint ein Recht darauf zu haben, kostenlos im öffentlichen Raum nahe
an der Wohnung zu parken. Fußgänger haben sich halt gefälligst den
Sachzwängen der Notleidenden Kfz-Besitzer unterzuordnen. Die Kommunen
dulden die Praxis des Brutalparken. Wird wieder Zeit für
Carwalking-Kurse...

https://de.wikipedia.org/wiki/Carwalking

Andreas
Martin Gerdes
2021-10-15 12:29:08 UTC
Antworten
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Post by Marco Moock
Autofahrer parkt auf dem Radweg. Dessen Frau steht draußen. Ich spreche
die an, dass dies kein Parkplatz ist und eine Verkehrsbehinderung
darstellt.
Sachlicher Fehler. Die wissen das ja bereits. Handy auspacken, Photo
schießen, weiterfahren (so sie einen weiterfahren lassen!).
Post by Marco Moock
Sie motzt mich an, ich solle doch ruhig sein, bin ich aber
nicht. Das ist gestern ebenfalls bei der gleichen Person passiert.
Gestern hast Du sie schon einmal beim Falschparken erwischt?
Post by Marco Moock
Denen ist das scheißegal.
Ja.
Post by Marco Moock
Sie zeigte dann noch provokant auf den noch verbleibenden Bereich
zwischen dem Auto und dem Grundstück, wo nichtmal ein Fahrrad
durchpasst und schrie weiter.
Das sollte man sich durch den Kopf gehen lassen: Zum einen Ohr rein, zum
anderen wieder raus.
Post by Marco Moock
Ich habe dann auch gemeckert
Falsche Reaktion.
Du kannst davon ausgehen, daß solcherart Leute unbelehrbar sind.
Post by Marco Moock
und der Mann hat vom Fahrersitz aus geschrien und gedroht, die Polizei
zu rufen (würde mich nicht stören, vielleicht kapiert er es dann).
Unnötige Eskalation.
Post by Marco Moock
Machen andere hier auch solche Erfahrungen?
Ja (Ich sehe rücksichtslose Parker alle Tage).

Nein (Ich gehe jeglicher Diskussion aus dem Weg, die Situation ist ja
völlig klar. Die parken ja ganz bewußt dort, wo sie wollen. Ich sage
jetzt nicht "ordnungswidrig", und zwar deswegen nicht, weil das solchen
Leuten völlig egal ist. Wenn das Parken dort, wo sie gerade parken
wollen, zufällig erlaubt ist, parken sie ja nicht ordnungswidrig.)
Post by Marco Moock
Mein Eindruck ist, dass manche Verkehrsteilnehmer gar nicht mehr
wissen, wo die Grenzen sind.
Ja. Schließlich hat man von seiner Rücksichtslosigkeit private Vorteile.
Marco Moock
2021-10-15 14:42:15 UTC
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Am Fri, 15 Oct 2021 14:29:08 +0200
Post by Martin Gerdes
Gestern hast Du sie schon einmal beim Falschparken erwischt?
Ja, und zwar an der gleichen Stelle.
Post by Martin Gerdes
Das sollte man sich durch den Kopf gehen lassen: Zum einen Ohr rein,
zum anderen wieder raus.
Post by Marco Moock
Ich habe dann auch gemeckert
Falsche Reaktion.
Du kannst davon ausgehen, daß solcherart Leute unbelehrbar sind.
Mein Gedanke war hier, dass die irgendwann keine Lust mehr auf Gemecker
haben und dann solche Situationen meiden.

Anscheinend ging es aber doch nicht durch eine Ohr rein und durchs
andere Ohr raus, denn der Mann war ziemlich sauer, dass ich mich beim
vorbeifahren beschwert habe. Die Frau hat sich das vermutlich auch
gemerkt, denn ich hatte den Eindruck dass sie mich wiedererkannt hat.

In 2 Wochen fahre ich da wieder um die Uhrzeit vorbei, wenn die da
wieder stehen werde ich mal das Kennzeichen notieren. Und sehen, wie
die dann reagieren.
Karl Müller
2021-10-15 15:15:11 UTC
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Am Fri, 15 Oct 2021 14:29:08 +0200 schrieb Martin Gerdes
Post by Martin Gerdes
Gestern hast Du sie schon einmal beim Falschparken erwischt?
Ja, und zwar an der gleichen Stelle.
Post by Martin Gerdes
Das sollte man sich durch den Kopf gehen lassen: Zum einen Ohr rein,
zum anderen wieder raus.
Post by Marco Moock
Ich habe dann auch gemeckert
Falsche Reaktion.
Du kannst davon ausgehen, daß solcherart Leute unbelehrbar sind.
Mein Gedanke war hier, dass die irgendwann keine Lust mehr auf Gemecker
haben und dann solche Situationen meiden.
Manch einer fühlt sich durch einen Meckerer bestätigt
Anscheinend ging es aber doch nicht durch eine Ohr rein und durchs
andere Ohr raus, denn der Mann war ziemlich sauer, dass ich mich beim
vorbeifahren beschwert habe. Die Frau hat sich das vermutlich auch
gemerkt, denn ich hatte den Eindruck dass sie mich wiedererkannt hat.
Meckerer nerven aus meiner Sicht einfach - warum halten die nicht einfach
die Klappe da sie außer Meckern doch nichts machen können
In 2 Wochen fahre ich da wieder um die Uhrzeit vorbei, wenn die da
wieder stehen werde ich mal das Kennzeichen notieren. Und sehen, wie die
dann reagieren.
Die Steigerung von Meckerer ist wohl ein querulanter Meckerer

mfg

Karl
Martin Gerdes
2021-10-15 20:31:48 UTC
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Post by Marco Moock
In 2 Wochen fahre ich da wieder um die Uhrzeit vorbei, wenn die da
wieder stehen werde ich mal das Kennzeichen notieren. Und sehen, wie
die dann reagieren.
Vermutlich aggressiv.

"Kennzeichen notieren" ist retro. Mach ein Bild mit dem Handy, das geht
schneller und zeigt hinterher mehr.
Hartmut Ott
2021-10-15 11:27:57 UTC
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Hej,
Post by Marco Moock
Heute mal wieder mit ganz tollen Klientel zu tun gehabt.
Ich habe dann auch gemeckert und der Mann hat vom Fahrersitz aus
geschrien und gedroht, die Polizei zu rufen (würde mich nicht
Du hättest dem armen Mann helfen sollen und selber die Polizei rufen.
Wobei es sicherlich hilfreich wäre, wenn man, so man ein Smartphone hat,
was heute von vielen als selbstverständlich vorausgesetzt wird, die
Situation in einem Video festzuhalten.
--
--
mfg
Hartmut Ott
Karl Müller
2021-10-15 13:15:49 UTC
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Post by Hartmut Ott
Hej,
Post by Marco Moock
Heute mal wieder mit ganz tollen Klientel zu tun gehabt.
Ich habe dann auch gemeckert und der Mann hat vom Fahrersitz aus
geschrien und gedroht, die Polizei zu rufen (würde mich nicht
Du hättest dem armen Mann helfen sollen und selber die Polizei rufen.
Wobei es sicherlich hilfreich wäre, wenn man, so man ein Smartphone hat,
was heute von vielen als selbstverständlich vorausgesetzt wird, die
Situation in einem Video festzuhalten.
Als ob die Polizei nichts besseres zu tun hat...

mfg

Karl
Siegfrid Breuer
2021-10-15 13:47:00 UTC
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Es gibt da einen weitverbreiteten Wertekanon, in welchem das
Kraftfahrzeug an erster Stelle steht, Fußgänger notgedrungen an
zweiter, da jeder regelmäßig selbst zum Fußgänger wird, und der
Radfahrer an letzter Stelle. Irgendwo dazwischen werden Motorräder
eingereiht.
Unsinn! Der Radfahrer ist im Strassenverkehr das,
was im Kartenspiel der Joker ist!
Daher wird in obiger Situation selbst dann der Radweg zum Halten oder
Parken missbraucht, wenn es zwei oder mehr Fahrspuren für eine
Richtung gibt, andere Kfz also problemlos ausweichen könnten (wenn
auch evtl. mit Wartezeit).
Selbst, wo heutige "Gehsteige" es ja problemlos mit dreispurigen
Fahrbahnen aufnehmen koennen, was die Breite angeht, wie z.B. in
Koeln, haben da ja irgendwelche Genialchen bei der Stadt Koeln den
Vogel abgeschossen, indem sie z.B. auf der Venloer Strasse die
Radwege statt zwischen Parktaschen und Buergersteig, dann zwischen
Fahrbahn und Parktaschen plaziert haben. Da ist es so gut wie
sicher, dass es beim Ein- oder Ausparken freundliche Hinweise von
Radfahrern geben wird: 'Dat issen Raaadwech, Du Aaaaaarschloch!'
--
Wenn man bloed im Kopf ist, dann ist alles egal.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
[weissagt Ottmar Ohlemacher 2008 das Motto der Mehrheit der Buerger in
<http://al.howardknight.net/?&MSGI=%3C1aoyopdvid5p3$.f0d0xr5u941l$***@40tude.net%3E>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken:

Siegfrid Breuer
2021-10-15 17:54:00 UTC
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Post by Siegfrid Breuer
Selbst, wo heutige "Gehsteige" es ja problemlos mit dreispurigen
Fahrbahnen aufnehmen koennen, was die Breite angeht, wie z.B. in
Koeln, haben da ja irgendwelche Genialchen bei der Stadt Koeln
den Vogel abgeschossen, indem sie z.B. auf der Venloer Strasse
die Radwege statt zwischen Parktaschen und Buergersteig, dann
zwischen Fahrbahn und Parktaschen plaziert haben.
Sie spinnen, die Kölner.
Und das war noch weit bevor die gruene Seuche den Stadtrat ueberwucherte!
--
Wenn man bloed im Kopf ist, dann ist alles egal.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
[weissagt Ottmar Ohlemacher 2008 das Motto der Mehrheit der Buerger in
<http://al.howardknight.net/?&MSGI=%3C1aoyopdvid5p3$.f0d0xr5u941l$***@40tude.net%3E>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken: http://youtu.be/W2l2kNQhtlQ
Bodo G. Meier
2021-10-15 15:42:46 UTC
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Post by Marco Moock
Heute mal wieder mit ganz tollen Klientel zu tun gehabt.
Autofahrer parkt auf dem Radweg. Dessen Frau steht draußen. Ich spreche
die an, dass dies kein Parkplatz ist und eine Verkehrsbehinderung
darstellt. Sie motzt mich an, ich solle doch ruhig sein, bin ich aber
nicht. Das ist gestern ebenfalls bei der gleichen Person passiert.
Denen ist das scheißegal.
Sie zeigte dann noch provokant auf den noch verbleibenden Bereich
zwischen dem Auto und dem Grundstück, wo nichtmal ein Fahrrad
durchpasst und schrie weiter.
Nicht selten überschätzt man als Radfahrer die Breite so eines
"verbleibenden Bereiches" und schon ist es passiert und der Außenspiegel
des Pkw ist ab.
Das ist mir zweimal passiert und hat mir auch /echt/ leid getan. Und
dann die Warterei, bis endlich die gerufene Polizei erscheint und den
Unfall aufgenommen hat... Sehr nervig das alles, vor allem, wenn die
Spiegelhalterung bei dem Unfall aus dem Blech gerissen wurde.

Das war Ende der 80er/Anfang der 90er.
Möglicherweise hat man als Radfahrer bei aktuellen
Außenspiegelkonstruktionen im Falle eines Unfalls gar keine Chance mehr?
Post by Marco Moock
Machen andere hier auch solche Erfahrungen?
Wenn man als Radfahrer auf Radwegen fährt, macht man solche Erfahrungen
nahezu zwangsläufig, oder?

Gruß,
Bodo
--
Postheroische Vampirkartoffel! (Sepp Ruf in de.rec.fahrrad)
Marco Moock
2021-10-15 17:16:22 UTC
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Am Fri, 15 Oct 2021 17:42:46 +0200
Post by Bodo G. Meier
Nicht selten überschätzt man als Radfahrer die Breite so eines
"verbleibenden Bereiches" und schon ist es passiert und der
Außenspiegel des Pkw ist ab.
Genau deswegen fahre ich da nicht vorbei bzw. nur ganz langsam, damit
ich rechtzeitig bremsen kann.
Ging aber in dem Fall nicht, denn die Frau stand im Weg.
Ich bin dann, da die Fahrbahn frei war, auf diese ausgewichen und habe
keine weitere Zeit verplempert.
Post by Bodo G. Meier
Wenn man als Radfahrer auf Radwegen fährt, macht man solche
Erfahrungen nahezu zwangsläufig, oder?
Ich habe eine derartige Arroganz von den Falschparkern hier das erste
mal erlebt, obwohl ich recht viel mit dem Fahrrad unterwegs bin.

--
Marco
Hartmut Ott
2021-10-16 11:31:38 UTC
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Hej,
Post by Bodo G. Meier
Nicht selten überschätzt man als Radfahrer die Breite so eines
"verbleibenden Bereiches" und schon ist es passiert und der Außenspiegel
Das war Ende der 80er/Anfang der 90er.
Möglicherweise hat man als Radfahrer bei aktuellen
Außenspiegelkonstruktionen im Falle eines Unfalls gar keine Chance mehr?
Post by Marco Moock
Machen andere hier auch solche Erfahrungen?
Wenn man als Radfahrer auf Radwegen fährt, macht man solche Erfahrungen
nahezu zwangsläufig, oder?
Bisher nicht, einzig ein PKW, direkt vor einer Auffahrt auf dem
Fußgänger und Radweg geparkt, so das man nicht vorbei kam und auf die
Straße ausweichen mußte, als Fußgänger übrigens, habe ich mal erlebt.
Dabei war ein paar Meter weiter neben dem Knick (bepflanzter Erdwall um
den Wind abzuhalten) genügend Platz um das Auto so zu parken, das es nur
minimal in den Fußgänger und Radweg ragen würde. Alternativ hätte der
sich auch direkt auf die Auffahrt stellen können, die aber etwas schräg
war, möglicherweise traue er seiner Handbremse nicht.
--
--
mfg
Hartmut Ott
Andy Angerer
2021-10-16 13:56:46 UTC
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Post by Hartmut Ott
Bisher nicht, einzig ein PKW, direkt vor einer Auffahrt auf dem
Fußgänger und Radweg geparkt, so das man nicht vorbei kam und auf die
Straße ausweichen mußte, als Fußgänger übrigens, habe ich mal erlebt.
Dabei war ein paar Meter weiter neben dem Knick (bepflanzter Erdwall um
den Wind abzuhalten) genügend Platz um das Auto so zu parken, das es nur
minimal in den Fußgänger und Radweg ragen würde. Alternativ hätte der
sich auch direkt auf die Auffahrt stellen können, die aber etwas schräg
war, möglicherweise traue er seiner Handbremse nicht.
Man darf dann aber keinesfalls mit einem spitzen Stein am Objekt
entlanggehen, weil das strafbar wäre, wenn man dabei erwischt würde.
--
Die Pandemie setzt den Individuen Masken auf,
der Gesellschaft reißt sie die ihre herunter.

www.angerer-bodenlos.de
Karl Müller
2021-10-16 16:03:28 UTC
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Post by Andy Angerer
Post by Hartmut Ott
Bisher nicht, einzig ein PKW, direkt vor einer Auffahrt auf dem
Fußgänger und Radweg geparkt, so das man nicht vorbei kam und auf die
Straße ausweichen mußte, als Fußgänger übrigens, habe ich mal erlebt.
Dabei war ein paar Meter weiter neben dem Knick (bepflanzter Erdwall um
den Wind abzuhalten) genügend Platz um das Auto so zu parken, das es
nur minimal in den Fußgänger und Radweg ragen würde. Alternativ hätte
der sich auch direkt auf die Auffahrt stellen können, die aber etwas
schräg war, möglicherweise traue er seiner Handbremse nicht.
Man darf dann aber keinesfalls mit einem spitzen Stein am Objekt
entlanggehen, weil das strafbar wäre, wenn man dabei erwischt würde.
Das ist strafbar, unabhängig davon, ob Du erwischt wirst

Deshalb solltest Du danach wenigstens ein schlechtes Gewissen haben!

mfg

Karl
Andy Angerer
2021-10-17 14:30:15 UTC
Antworten
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Post by Karl Müller
Post by Andy Angerer
Post by Hartmut Ott
Bisher nicht, einzig ein PKW, direkt vor einer Auffahrt auf dem
Fußgänger und Radweg geparkt, so das man nicht vorbei kam und auf die
Straße ausweichen mußte, als Fußgänger übrigens, habe ich mal erlebt.
Dabei war ein paar Meter weiter neben dem Knick (bepflanzter Erdwall um
den Wind abzuhalten) genügend Platz um das Auto so zu parken, das es
nur minimal in den Fußgänger und Radweg ragen würde. Alternativ hätte
der sich auch direkt auf die Auffahrt stellen können, die aber etwas
schräg war, möglicherweise traue er seiner Handbremse nicht.
Man darf dann aber keinesfalls mit einem spitzen Stein am Objekt
entlanggehen, weil das strafbar wäre, wenn man dabei erwischt würde.
Das ist strafbar, unabhängig davon, ob Du erwischt wirst
Deshalb solltest Du danach wenigstens ein schlechtes Gewissen haben!
Das sollte ich sowieso.
Weil ich keinen Aufruf zur Straftat äußerte.
--
Die Pandemie setzt den Individuen Masken auf,
der Gesellschaft reißt sie die ihre herunter.

www.angerer-bodenlos.de
Karl Müller
2021-10-17 15:54:22 UTC
Antworten
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Post by Andy Angerer
Post by Andy Angerer
Post by Hartmut Ott
Bisher nicht, einzig ein PKW, direkt vor einer Auffahrt auf dem
Fußgänger und Radweg geparkt, so das man nicht vorbei kam und auf die
Straße ausweichen mußte, als Fußgänger übrigens, habe ich mal erlebt.
Dabei war ein paar Meter weiter neben dem Knick (bepflanzter Erdwall
um den Wind abzuhalten) genügend Platz um das Auto so zu parken, das
es nur minimal in den Fußgänger und Radweg ragen würde. Alternativ
hätte der sich auch direkt auf die Auffahrt stellen können, die aber
etwas schräg war, möglicherweise traue er seiner Handbremse nicht.
Man darf dann aber keinesfalls mit einem spitzen Stein am Objekt
entlanggehen, weil das strafbar wäre, wenn man dabei erwischt würde.
Das ist strafbar, unabhängig davon, ob Du erwischt wirst Deshalb
solltest Du danach wenigstens ein schlechtes Gewissen haben!
Das sollte ich sowieso.
Weil ich keinen Aufruf zur Straftat äußerte.
Du brauchst weder ein schlechtes Gewissen haben noch mit Strafverfolgung
rechnen - Du hast es schon richtig erkannt: zu einer Straftat hast Du
nicht aufgerufen

Wobei - einer entsprechenden Bewertung durch eine Staatsanwaltschaft will
ich natürlich nicht vorauseilen

mfg

Karl
Andy Angerer
2021-10-17 15:56:18 UTC
Antworten
Permalink
Post by Karl Müller
Post by Andy Angerer
Post by Andy Angerer
Post by Hartmut Ott
Bisher nicht, einzig ein PKW, direkt vor einer Auffahrt auf dem
Fußgänger und Radweg geparkt, so das man nicht vorbei kam und auf die
Straße ausweichen mußte, als Fußgänger übrigens, habe ich mal erlebt.
Dabei war ein paar Meter weiter neben dem Knick (bepflanzter Erdwall
um den Wind abzuhalten) genügend Platz um das Auto so zu parken, das
es nur minimal in den Fußgänger und Radweg ragen würde. Alternativ
hätte der sich auch direkt auf die Auffahrt stellen können, die aber
etwas schräg war, möglicherweise traue er seiner Handbremse nicht.
Man darf dann aber keinesfalls mit einem spitzen Stein am Objekt
entlanggehen, weil das strafbar wäre, wenn man dabei erwischt würde.
Das ist strafbar, unabhängig davon, ob Du erwischt wirst Deshalb
solltest Du danach wenigstens ein schlechtes Gewissen haben!
Das sollte ich sowieso.
Weil ich keinen Aufruf zur Straftat äußerte.
Du brauchst weder ein schlechtes Gewissen haben noch mit Strafverfolgung
rechnen - Du hast es schon richtig erkannt: zu einer Straftat hast Du
nicht aufgerufen
:-)))
--
Die Pandemie setzt den Individuen Masken auf,
der Gesellschaft reißt sie die ihre herunter.

www.angerer-bodenlos.de
Hans CraueI
2021-10-16 18:15:14 UTC
Antworten
Permalink
Andy Angerer schrieb
Post by Andy Angerer
Post by Hartmut Ott
Bisher nicht, einzig ein PKW, direkt vor einer Auffahrt auf dem
Fußgänger und Radweg geparkt, so das man nicht vorbei kam und auf die
Straße ausweichen mußte, als Fußgänger übrigens, habe ich mal erlebt.
Dabei war ein paar Meter weiter neben dem Knick (bepflanzter Erdwall um
den Wind abzuhalten) genügend Platz um das Auto so zu parken, das es nur
minimal in den Fußgänger und Radweg ragen würde. Alternativ hätte der
sich auch direkt auf die Auffahrt stellen können, die aber etwas schräg
war, möglicherweise traue er seiner Handbremse nicht.
Man darf dann aber keinesfalls mit einem spitzen Stein am Objekt
entlanggehen, weil das strafbar wäre, wenn man dabei erwischt würde.
Was den Vorwurf der Sachbeschädigung zur Folge haben kann.

Ein Bekannter empfiehlt, Hundescheiße in den Fahrergriff zu schmieren.

Hans
Wolfram Jahn
2021-10-17 07:54:37 UTC
Antworten
Permalink
Post by Hans CraueI
Ein Bekannter empfiehlt, Hundescheiße in den Fahrergriff zu schmieren.
Woraufhin sich der Outoparker angewöhnt, irgenwas vergleichbar ekliges
auf Fahrradlenker und Sättel zu applizieren und damit eine weitere
Eskalation gestartet ist; das Prinzip kennen zumindest Großstädter von
rechten Scheibenwaschdüsen, die 'zufällig' so verstellt sind, dass sie
Radnutzende in Augenhöhe erreichen.
--
w
Karl Müller
2021-10-17 08:32:07 UTC
Antworten
Permalink
Post by Wolfram Jahn
Post by Hans CraueI
Ein Bekannter empfiehlt, Hundescheiße in den Fahrergriff zu schmieren.
Woraufhin sich der Outoparker angewöhnt, irgenwas vergleichbar ekliges
auf Fahrradlenker und Sättel zu applizieren und damit eine weitere
Eskalation gestartet ist; das Prinzip kennen zumindest Großstädter von
rechten Scheibenwaschdüsen, die 'zufällig' so verstellt sind, dass sie
Radnutzende in Augenhöhe erreichen.
Warum nicht - Spalten macht doch Spaß, nicht nur beim Holzhacken

mfg

Karl
Hans CraueI
2021-10-17 17:47:14 UTC
Antworten
Permalink
Wolfram Jahn schrieb
Hans CraueI schrieb
Ein Bekannter empfiehlt, [Brutalparkern] Hundescheiße in den
Fahrergriff zu schmieren.
Woraufhin sich der Outoparker angewöhnt, irgenwas vergleichbar ekliges
auf Fahrradlenker und Sättel zu applizieren und damit eine weitere
Eskalation gestartet ist; das Prinzip kennen zumindest Großstädter von
rechten Scheibenwaschdüsen, die 'zufällig' so verstellt sind, dass sie
Radnutzende in Augenhöhe erreichen.
Radwege sind mir rechtschaffen egal.

Da ging es um dichtgestellte Fußwege, nicht zuletzt auch an
Bordsteinabsenkungen, so dass es mit Rollstuhl kein und mit
Kinderwagen kaum Weiterkommen gibt.

Hans
Karl Müller
2021-10-18 06:15:10 UTC
Antworten
Permalink
Post by Hans CraueI
Wolfram Jahn schrieb
Hans CraueI schrieb
Ein Bekannter empfiehlt, [Brutalparkern] Hundescheiße in den
Fahrergriff zu schmieren.
Woraufhin sich der Outoparker angewöhnt, irgenwas vergleichbar ekliges
auf Fahrradlenker und Sättel zu applizieren und damit eine weitere
Eskalation gestartet ist; das Prinzip kennen zumindest Großstädter von
rechten Scheibenwaschdüsen, die 'zufällig' so verstellt sind, dass sie
Radnutzende in Augenhöhe erreichen.
Radwege sind mir rechtschaffen egal.
Da ging es um dichtgestellte Fußwege, nicht zuletzt auch an
Bordsteinabsenkungen, so dass es mit Rollstuhl kein und mit Kinderwagen
kaum Weiterkommen gibt.
Und in solchen Fällen ist dann "Selbstjustiz" erlaubt?
Sozusagen Notwehr?

mfg

Karl
H.-P. Schulz
2021-10-17 08:16:10 UTC
Antworten
Permalink
Post by Hans CraueI
Ein Bekannter empfiehlt, Hundescheiße in den Fahrergriff zu schmieren.
Schöne Bekannte hast Du!
Karl Müller
2021-10-17 08:33:17 UTC
Antworten
Permalink
Post by H.-P. Schulz
Post by Hans CraueI
Ein Bekannter empfiehlt, Hundescheiße in den Fahrergriff zu schmieren.
Schöne Bekannte hast Du!
Rückschlüsse auf den Ursprungs-Poster wären aber unfair - der macht so
was natürlich nicht. Die anderen sind die Schuldigen

mfg

Karl
Bodo G. Meier
2021-10-17 08:46:18 UTC
Antworten
Permalink
Post by H.-P. Schulz
Post by Hans CraueI
Ein Bekannter empfiehlt, Hundescheiße in den Fahrergriff zu schmieren.
Schöne Bekannte hast Du!
Der Bekannte wird zur Applikation bestimmt Einweg-Handschuhe anziehen...
:->>
Alles gut!

Bodo
--
Postheroische Vampirkartoffel! (Sepp Ruf in de.rec.fahrrad)
Hans CraueI
2021-10-17 17:43:17 UTC
Antworten
Permalink
Bodo G. Meier schrieb
Post by Bodo G. Meier
Post by H.-P. Schulz
Post by Hans CraueI
Ein Bekannter empfiehlt, Hundescheiße in den Fahrergriff zu schmieren.
Schöne Bekannte hast Du!
Der Bekannte wird zur Applikation bestimmt Einweg-Handschuhe anziehen...
Er meint, dass es mit einem Stück Pappe oder einem Gegenstand ähnlicher
Beschaffenheit etwa aus einem (Alt-) Papierkorb durchaus gut ginge.
Post by Bodo G. Meier
:->>
Alles gut!
So seh ich das auch.

Hans
Karl Müller
2021-10-18 06:17:57 UTC
Antworten
Permalink
Post by Hans CraueI
Bodo G. Meier schrieb
Post by Bodo G. Meier
Post by H.-P. Schulz
Post by Hans CraueI
Ein Bekannter empfiehlt, Hundescheiße in den Fahrergriff zu schmieren.
Schöne Bekannte hast Du!
Der Bekannte wird zur Applikation bestimmt Einweg-Handschuhe
anziehen...
Er meint, dass es mit einem Stück Pappe oder einem Gegenstand ähnlicher
Beschaffenheit etwa aus einem (Alt-) Papierkorb durchaus gut ginge.
Post by Bodo G. Meier
:->>
Alles gut!
So seh ich das auch.
Einigkeit bei den Kindergarten-Revoluzzer*Innen :-)

mfg

Karl
Martin Ebert
2021-10-18 07:28:02 UTC
Antworten
Permalink
Post by Karl Müller
Einigkeit bei den Kindergarten-Revoluzzer*Innen :-)
Du Kasper crosspostest ohne Ansage.
Uwe Schliephake
2021-10-20 08:49:10 UTC
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Permalink
Post by Hans CraueI
Post by Bodo G. Meier
Der Bekannte wird zur Applikation bestimmt Einweg-Handschuhe anziehen...
Er meint, dass es mit einem Stück Pappe oder einem Gegenstand ähnlicher
Beschaffenheit etwa aus einem (Alt-) Papierkorb durchaus gut ginge.
Üblicherweise steckt die Hand beimn Applizieren in einem umgestülpten
Hunde-Kackbeutel, wie in einem Handschuh.
Andy Angerer
2021-10-17 14:34:28 UTC
Antworten
Permalink
Post by H.-P. Schulz
Post by Hans CraueI
Ein Bekannter empfiehlt, Hundescheiße in den Fahrergriff zu schmieren.
Schöne Bekannte hast Du!
Ja; echt!
Da saut man sich doch selber ein.
--
Die Pandemie setzt den Individuen Masken auf,
der Gesellschaft reißt sie die ihre herunter.

www.angerer-bodenlos.de
Andy Angerer
2021-10-17 14:33:15 UTC
Antworten
Permalink
Post by Hans CraueI
Andy Angerer schrieb
Post by Andy Angerer
Post by Hartmut Ott
Bisher nicht, einzig ein PKW, direkt vor einer Auffahrt auf dem
Fußgänger und Radweg geparkt, so das man nicht vorbei kam und auf die
Straße ausweichen mußte, als Fußgänger übrigens, habe ich mal erlebt.
Dabei war ein paar Meter weiter neben dem Knick (bepflanzter Erdwall um
den Wind abzuhalten) genügend Platz um das Auto so zu parken, das es nur
minimal in den Fußgänger und Radweg ragen würde. Alternativ hätte der
sich auch direkt auf die Auffahrt stellen können, die aber etwas schräg
war, möglicherweise traue er seiner Handbremse nicht.
Man darf dann aber keinesfalls mit einem spitzen Stein am Objekt
entlanggehen, weil das strafbar wäre, wenn man dabei erwischt würde.
Was den Vorwurf der Sachbeschädigung zur Folge haben kann.
Ein Bekannter empfiehlt, Hundescheiße in den Fahrergriff zu schmieren.
Als Jugendliche haben wir bei Autos von Leuten,
die wir nicht mochten, in die Lüftungsschlitze gebieselt.
--
Die Pandemie setzt den Individuen Masken auf,
der Gesellschaft reißt sie die ihre herunter.

www.angerer-bodenlos.de
Dietz Proepper
2021-10-17 15:07:00 UTC
Antworten
Permalink
Post by Andy Angerer
Post by Hans CraueI
Andy Angerer schrieb
Post by Andy Angerer
Man darf dann aber keinesfalls mit einem spitzen Stein am Objekt
entlanggehen, weil das strafbar wäre, wenn man dabei erwischt würde.
Was den Vorwurf der Sachbeschädigung zur Folge haben kann.
Ein Bekannter empfiehlt, Hundescheiße in den Fahrergriff zu
schmieren.
Als Jugendliche haben wir bei Autos von Leuten,
die wir nicht mochten, in die Lüftungsschlitze gebieselt.
Was man auch machen kann - einen Streifen Pfenningskracher in den
Auspufftopf. Ein Chinaböller ist gemein, der kann was kaputt machen.
Martin Ebert
2021-10-17 16:20:37 UTC
Antworten
Permalink
Post by Dietz Proepper
Als Jugendliche haben wir bei Autos von Leuten, die wir nicht
mochten, in die Lüftungsschlitze gebieselt.
Was man auch machen kann - einen Streifen Pfenningskracher in den
Auspufftopf. Ein Chinaböller ist gemein, der kann was kaputt machen.
Die nächste Generation wird es schwer haben:
Nur noch E-Autos ...

Mt
Dietz Proepper
2021-10-17 19:26:59 UTC
Antworten
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Dietz Proepper
Als Jugendliche haben wir bei Autos von Leuten, die wir nicht
mochten, in die Lüftungsschlitze gebieselt.
Was man auch machen kann - einen Streifen Pfenningskracher in den
Auspufftopf. Ein Chinaböller ist gemein, der kann was kaputt machen.
Nur noch E-Autos ...
Magnesiumstaub in den Motorraum blasen ...
Karl Müller
2021-10-18 05:52:53 UTC
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Permalink
Post by Dietz Proepper
Post by Martin Ebert
Post by Dietz Proepper
Als Jugendliche haben wir bei Autos von Leuten, die wir nicht
mochten, in die Lüftungsschlitze gebieselt.
Was man auch machen kann - einen Streifen Pfenningskracher in den
Auspufftopf. Ein Chinaböller ist gemein, der kann was kaputt machen.
Nur noch E-Autos ...
Magnesiumstaub in den Motorraum blasen ...
Magnesium ist derzeit schwer zu bekommen am Weltmarkt...

Gibt es Alternativen? z.b. Goldstaub?

mfg

Karl
Bernd Ullrich
2021-10-17 19:30:27 UTC
Antworten
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Dietz Proepper
Als Jugendliche haben wir bei Autos von Leuten, die wir nicht
mochten, in die Lüftungsschlitze gebieselt.
Was man auch machen kann - einen Streifen Pfenningskracher in den
Auspufftopf. Ein Chinaböller ist gemein, der kann was kaputt machen.
---------------
Post by Martin Ebert
Nur noch E-Autos ...
Bis dahin gibts das in handlich...

https://de.wikipedia.org/wiki/Elektromagnetischer_Impuls#Weitere_EMP-Waffen

BU
Karl Müller
2021-10-18 05:51:52 UTC
Antworten
Permalink
Post by Bernd Ullrich
Post by Martin Ebert
Post by Dietz Proepper
Als Jugendliche haben wir bei Autos von Leuten, die wir nicht
mochten, in die Lüftungsschlitze gebieselt.
Was man auch machen kann - einen Streifen Pfenningskracher in den
Auspufftopf. Ein Chinaböller ist gemein, der kann was kaputt machen.
---------------
Post by Martin Ebert
Nur noch E-Autos ...
Bis dahin gibts das in handlich...
https://de.wikipedia.org/wiki/Elektromagnetischer_Impuls#Weitere_EMP-
Waffen
Unterliegen diese Waffen nicht dem Kriegswaffen-Kontrollgesetzen?

Habe gerade mal nachgeschaut: die EMP-Waffen scheinen noch nicht in der
Liste der Kriegswaffen aufgeführt zu sein. Kannst Du derzeit also
bedenkenlos einsetzen ohne mit diesem Gesetz in Konflikt zu geraten
(meine persönliche Einschätzung; für verbindlichen Aussagen bitte den
Strafanwalt Deines Vertrauens am besten vorab konsultieren)

mfg

Karl
Andy Angerer
2021-10-18 01:54:27 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by Dietz Proepper
Als Jugendliche haben wir bei Autos von Leuten, die wir nicht
mochten, in die Lüftungsschlitze gebieselt.
Was man auch machen kann - einen Streifen Pfenningskracher in den
Auspufftopf. Ein Chinaböller ist gemein, der kann was kaputt machen.
Nur noch E-Autos ...
Haben die keine Lüftungsschlitze?
--
Die Pandemie setzt den Individuen Masken auf,
der Gesellschaft reißt sie die ihre herunter.

www.angerer-bodenlos.de
Martin Ebert
2021-10-18 07:29:36 UTC
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Am 18.10.21 um 03:54 schrieb Andy Angerer:

Dich wird der Blitz aufm Rad erschlagen, wenn Du nochmal crosspostest.

Mt
Andy Angerer
2021-10-17 16:02:40 UTC
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Post by Andy Angerer
Post by Hans CraueI
Andy Angerer schrieb
Post by Andy Angerer
Post by Hartmut Ott
Bisher nicht, einzig ein PKW, direkt vor einer Auffahrt auf dem
Fußgänger und Radweg geparkt, so das man nicht vorbei kam und auf die
Straße ausweichen mußte, als Fußgänger übrigens, habe ich mal erlebt.
Dabei war ein paar Meter weiter neben dem Knick (bepflanzter Erdwall
um den Wind abzuhalten) genügend Platz um das Auto so zu parken, das
es nur minimal in den Fußgänger und Radweg ragen würde. Alternativ
hätte der sich auch direkt auf die Auffahrt stellen können, die aber
etwas schräg war, möglicherweise traue er seiner Handbremse nicht.
Man darf dann aber keinesfalls mit einem spitzen Stein am Objekt
entlanggehen, weil das strafbar wäre, wenn man dabei erwischt würde.
Was den Vorwurf der Sachbeschädigung zur Folge haben kann.
Ein Bekannter empfiehlt, Hundescheiße in den Fahrergriff zu schmieren.
Als Jugendliche haben wir bei Autos von Leuten,
die wir nicht mochten, in die Lüftungsschlitze gebieselt.
Schön für Dich das die Sachen schon verjährt sind
Sonst würde ich ja auch den Rand halten. :-)
40 Stunden Gemeinnützige Arbeit wären als Strafe angemessen gewesen
Dergleichen hab ich durchaus hinter mir;
wenn auch aus ganz anderen Gründen.
--
Die Pandemie setzt den Individuen Masken auf,
der Gesellschaft reißt sie die ihre herunter.

www.angerer-bodenlos.de
Chr. Maercker
2021-10-18 11:14:29 UTC
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Post by Andy Angerer
Man darf dann aber keinesfalls mit einem spitzen Stein am Objekt
entlanggehen, weil das strafbar wäre, wenn man dabei erwischt würde.
Vor Jahren wurde hierzugroups Vogelfutter aufs Autodach empfohlen.
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Andy Angerer
2021-10-18 14:15:58 UTC
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Post by Chr. Maercker
Post by Andy Angerer
Man darf dann aber keinesfalls mit einem spitzen Stein am Objekt
entlanggehen, weil das strafbar wäre, wenn man dabei erwischt würde.
Vor Jahren wurde hierzugroups Vogelfutter aufs Autodach empfohlen.
Wenn es hier Emus und Kasuare geben würde, wäre das bestimmt toll.
--
Die Pandemie setzt den Individuen Masken auf,
der Gesellschaft reißt sie die ihre herunter.

www.angerer-bodenlos.de
Martin Ebert
2021-10-18 14:41:18 UTC
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Post by Andy Angerer
Post by Chr. Maercker
Vor Jahren wurde hierzugroups Vogelfutter aufs Autodach empfohlen.
Wenn es hier Emus und Kasuare geben würde, wäre das bestimmt toll.
Es gibt ...
<https://de.wikipedia.org/wiki/Nandu#Wilde_Population_in_Norddeutschland>

Siehe dort auch "besonders geschützte Art", kannste Dir nicht ausdenken,
sowas.

Mt
Gerald Eіscher
2021-10-18 16:59:20 UTC
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Post by Andy Angerer
Post by Chr. Maercker
Post by Andy Angerer
Man darf dann aber keinesfalls mit einem spitzen Stein am Objekt
entlanggehen, weil das strafbar wäre, wenn man dabei erwischt würde.
Vor Jahren wurde hierzugroups Vogelfutter aufs Autodach empfohlen.
Wenn es hier Emus und Kasuare geben würde, wäre das bestimmt toll.
Keas bitte. Die mögen auch Gummidichtungen.
--
Gerald

| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |
Olaf Schultz
2021-10-18 17:25:22 UTC
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Post by Gerald Eіscher
Post by Andy Angerer
Post by Chr. Maercker
Post by Andy Angerer
Man darf dann aber keinesfalls mit einem spitzen Stein am Objekt
entlanggehen, weil das strafbar wäre, wenn man dabei erwischt würde.
Vor Jahren wurde hierzugroups Vogelfutter aufs Autodach empfohlen.
Wenn es hier Emus und Kasuare geben würde, wäre das bestimmt toll.
Keas bitte. Die mögen auch Gummidichtungen.
Außenspiegel als Trampolin nicht zu vergessen;-)

Olaf
Chr. Maercker
2021-10-19 10:51:40 UTC
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Post by Andy Angerer
Wenn es hier Emus und Kasuare geben würde, wäre das bestimmt toll.
Strauße gips jede Menge. Lassen die sich zum Verteilen von Knöllchen
abrichten?
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Martin Ebert
2021-10-15 18:17:43 UTC
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Post by Marco Moock
durchpasst und schrie weiter.
Ich habe dann auch gemeckert und der Mann hat vom Fahrersitz aus
geschrien und gedroht, die Polizei zu rufen (würde mich nicht
stören, vielleicht kapiert er es dann).
Ein Problem menschlicher Kommunikation ist, dass sie nicht
mehr beherrscht wird. Zwecks Durchsetzung der eigenen
Interessen wird stattdessen rumgebrüllt und gedroht.

Deutlich vielversprechender ist es, ausgesucht höflich
zu sprechen - und dies auch beizubehalten: Das zeitigt
erstaunliche Ergebnisse.

Das gilt übrigens auch für Radfahrer.

Mt
HC Ahlmann
2021-10-15 19:18:56 UTC
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Post by Marco Moock
Autofahrer parkt auf dem Radweg. Dessen Frau steht draußen. Ich spreche
die an, dass dies kein Parkplatz ist und eine Verkehrsbehinderung
darstellt.
Nicht ansprechen, freuen, dass der Radweg versperrt ist und auf der
Fahrbahn fahren. Beweisfoto nicht vergessen und in einem Anfall ganz
großer, anders nicht überwindbarer Misanthropie eine Anzeige schreiben.
--
Munterbleiben
HC
Wolfgang Strobl
2021-10-16 11:53:39 UTC
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Am Fri, 15 Oct 2021 07:51:16 +0200 schrieb Marco Moock
Post by Marco Moock
Heute mal wieder mit ganz tollen Klientel zu tun gehabt.
Autofahrer parkt auf dem Radweg. Dessen Frau steht draußen. Ich spreche
die an, dass dies kein Parkplatz ist und eine Verkehrsbehinderung
darstellt. Sie motzt mich an, ich solle doch ruhig sein, bin ich aber
nicht. Das ist gestern ebenfalls bei der gleichen Person passiert.
Denen ist das scheißegal.
Sie zeigte dann noch provokant auf den noch verbleibenden Bereich
zwischen dem Auto und dem Grundstück, wo nichtmal ein Fahrrad
durchpasst und schrie weiter.
Ich habe dann auch gemeckert und der Mann hat vom Fahrersitz aus
geschrien und gedroht, die Polizei zu rufen (würde mich nicht
stören, vielleicht kapiert er es dann).
Sonst habe ich den nicht verstanden, war zu undeutlich.
Machen andere hier auch solche Erfahrungen?
Mein Eindruck ist, dass manche Verkehrsteilnehmer gar nicht mehr
wissen, wo die Grenzen sind.
Ja, schon vor Jahren, wie andere schon anmerkten. Man kann aber etwas
tun, etwa kleine Grußkärtchen verteilen.

<http://bernd.sluka.de/Radfahren/vgr.html>

''Autofahrer parken gerne auf Radwegen. Wo sollten Sie auch sonst
parken, wenn man ihnen doch kaum Platz dazu läßt?

Sicherheitsbewußte Radfahrer meiden Radwege, weil sie das erhöhte
Unfallrisiko fürchten und zudem in den meisten Fällen lieber zügig
vorankommen anstatt durch die Führung und den Belag von Radwegen
ausgebremst zu werden.

Zugeparkte Radwege sind unbenutzbar und müssen auch bei ausgeschilderter
Radwegbenutzungspflicht nicht befahren werden. Statt dessen steht hier
mindestens bis zur nächsten sicheren Auffahrt auf den Radweg die
Fahrbahn offen.

Zeigen wir den Autofahrern, daß wir dieselben Interessen haben! Statt
sie zu beschimpfen und mit Aufklebern mit dem Motto "Parke nicht auf
unseren Wegen!" zu ärgern, bedanken wir uns bei Radwegparkern für die
uns erwiesene Aufmerksamkeit mit kleinen Grußkarten.''


Hinter dem Link verbirgt sich eine Druckvorlage. Ich hatte auch mal ein
paar ausgedruckte in der Lenkertascbe und habe die gelegentlich
verteilt. Da ich aber seit längst Radwege meide wie die sprichwörtliche
Pest und auch keine Lust hatte, wegen jedem Falschparker anzuhalten,
wenn ich einfach dran vorbeifahren kann, habe ich das später aufgegeben.


Aber selbst _wenn_ man Radwegfan ist und nichts aus seinen Erfahrungen
lernt, kann es der eigenen Befindlichkeit dienen, solche Kärtchen zu
verteilten. Denn die regen die Falschparker mehr auf, als wenn man so
laut wie wirkungslos herummeckert.

Und das Konzept zu verdeutlichen, etwa zu der Zeit, als diese Kärtchen
entworfen wurden, habe ich einem Crossposter aus de.etc.fahrzeug.auto,
der vorspielte, den Radfahrern ihre "eigene Spur" zu neiden und sich
eine "eigene Fahrspur" wünschte, das wie nachfolgend verdeutlicht.


| Ich würde als Autofahrer eine seperate Fahrbahn/Spur mit Handkuss und
| Kniefall entgegen nehmen. Und dafür tonnenweise Hindernisse ausweichen. Und
| ein extraschmales Auto kaufen.

schrieb der. Ich habe folgendes entgegnet:

<snip>

Es geht nicht um eine "extra Fahrspur". Wo soll der Platz dafür denn
herkommen?

Auch möchte ich empfehlen, nicht theoretisch herumzuschwadronieren,
sondern es einfach mal auszuprobieren, vorzugsweise mit einem Fahrrad.
Das ist noch schmaler, und das ist legal. Und so schwächlich kann einer
gar nicht sein, als daß er nicht beim direkten Vorher/Nachher-Vergleich
bemerken könnte, daß auf solchen separaten Dreckstreifen kein
vernünftiges Vorankommen ist. Vorausgesetzt natürlich, er will es
überhaupt bemerken.
Post by Marco Moock
Wollen wir tauschen?
Gerne. Und dies ist keinesweg so billig, wie das Angebot wohl gemeint
war. Ich bedanke mich jetzt schon bei jeder sich bietenden Gelegenheit
bei Autofahrern, die auf Radwegen parken oder halten.

"Hallo Partner, danke schön!"

"Ich fahr ja gleich weg ..."

"Nein, bleiben sie da stehen, ich fahre sowieso viel lieber auf der
Fahrbahn!".

"Nein, ich bin wirklich gleich weg, ich wollte bloß ..."

"Darauf kann ich nicht warten."

(Ärgerlich): "ich hab doch gesagt, daß ich gleich wegfahre!! Fahren
sie doch einfach dran vorbei!"

"Ahem. Was hatte ich denn eben gesagt, eh? Bleiben sie doch einfach da
stehen, so lange sie wollen!"

"Eine UNVERSCHÄMTHEIT IST DAS ...."

(Kerbe mach).

Übrigens habe ich dem Verkehrsexperten der Grünen hier im Rathaus vor
einer Weile mal ein ganz ähnliches Angebot gemacht: ein Wettrennen, er
auf dem Radweg in der Bonner Reuterstraße, ich auf der Fahrbahn. Wer
als erster heil und gesund ankommt, hat gewonnen. Er war leider
intelligent genug, darauf gar nicht erst einzugehen. Den Radweg gibt es
aber immer noch, und er findet ihn immer noch gut. So sind sie halt,
unsere Politiker. :-(
--
Thank you for observing all safety precautions
Ignatios Souvatzis
2021-10-16 15:21:07 UTC
Antworten
Permalink
Post by Wolfgang Strobl
Übrigens habe ich dem Verkehrsexperten der Grünen hier im Rathaus vor
einer Weile mal ein ganz ähnliches Angebot gemacht: ein Wettrennen, er
auf dem Radweg in der Bonner Reuterstraße, ich auf der Fahrbahn. Wer
als erster heil und gesund ankommt, hat gewonnen. Er war leider
intelligent genug, darauf gar nicht erst einzugehen. Den Radweg gibt es
aber immer noch, und er findet ihn immer noch gut. So sind sie halt,
unsere Politiker. :-(
Die relativ neue Regelung auf der Bonner Kaiserstraße finde ich angenehm:
PKW/LKW-Verkehr nur in Richtung Norden, die Gegenfahrbahn ist Bussen,
Fahrrädern, E-Mopeds und Tretrollern vorbehalten, in Richtung Norde fährt
man mit dem Fahrrad alleine auf dem ehemals Zweirichtungs-Radweg am
Bahnkörper.

Gefährlich an meinem Arbeitsweg ist besonders der Bahnübergang der
Annaberger Straße; zwar ist es verboten, von der Martin-Luther-Allee
links bzw. der August-Bebel-Allee rechts zum BÜ abzubiegen, aber
gelegentlich tun das Autofahrer doch, wenn die Schranken grade offen
sind. Können sie ja nicht riechen, dass dann trotzdem die Fahrradfahrer
und Fußgänger, die auf der anderen Seite der Bahn die Annaberger Str.
queren, grün haben.

-is
--
A medium apple... weighs 182 grams, yields 95 kcal, and contains no
caffeine, thus making it unsuitable for sysadmins. - Brian Kantor
Marc Stibane
2021-10-17 20:18:06 UTC
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Post by Marco Moock
Ich habe dann auch gemeckert und der Mann hat vom Fahrersitz aus
geschrien und gedroht, die Polizei zu rufen
Warum hast Du ihn nicht dazu ermuntert?
--
In a world without walls and fences,
who needs windows and gates?
Frank Bokelmann
2021-10-27 08:36:57 UTC
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Post by Marco Moock
Heute mal wieder mit ganz tollen Klientel zu tun gehabt.
Autofahrer parkt auf dem Radweg. Dessen Frau steht draußen. Ich spreche
die an, dass dies kein Parkplatz ist und eine Verkehrsbehinderung
darstellt. Sie motzt mich an, ich solle doch ruhig sein, bin ich aber
nicht. Das ist gestern ebenfalls bei der gleichen Person passiert.
Denen ist das scheißegal.
...
Post by Marco Moock
Machen andere hier auch solche Erfahrungen?
Mein Eindruck ist, dass manche Verkehrsteilnehmer gar nicht mehr
wissen, wo die Grenzen sind.
...
Auch wenn man kein aktiver Nutzer der App "Wegeheld" ( https://weg-li.de/) oder Anhänger / Follower von Andreas Schwiede (https://www.deutschlandfunkkultur.de/denunziant-oder-held-der-falschparker-jaeger.2165.de.html?dram:article_id=391320 / https://taz.de/Berliner-Aktivist-ueber-Falschparker/!5760190/ ) ist, wird man feststellen dürfen, dass diese beiden sich als legales Opfer einer Anzeige qualifiziert haben. Und da das ab in Kürze richtig teuer wird, wird es ihnen auch eine Lehre sein.

Das einzige Problem sind ja immer die Polizisten, die meinen, das Zuparken des Radweges (anstelle der Fahrbahn) würde wenigstens nicht den "fließenden" Verkehr stören, was ja schon kontrafaktisch ist, weil der Verkehr in vielen Straßen nur noch auf dem Radweg fließt, während Autofahrer mit mehreren 100 PS oft von Greisinnen und Greisen am Rollator ausgestochen werden, die vergleichsweise wie Raketen an Ihnen vorbeiziehen.
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