Discussion:
GEISTERFAHRER [Fail.to]
(zu alt für eine Antwort)
Peter Geher
2014-09-24 21:35:10 UTC
Permalink
Das muss ich mir merken :-)
http://www.fail.to/watch/10458-geisterfahrer/
Thomas Bliesener
2014-09-24 22:43:14 UTC
Permalink
Post by Peter Geher
Das muss ich mir merken :-)
http://www.fail.to/watch/10458-geisterfahrer/
Original hier:
<http://www.radfahren-in-koeln.de/2012/10/22/wie-man-getotet-wird-reloaded/>
--
bli
Bernhard Kraft
2014-09-25 05:35:33 UTC
Permalink
Post by Thomas Bliesener
Post by Peter Geher
Das muss ich mir merken :-)
http://www.fail.to/watch/10458-geisterfahrer/
<http://www.radfahren-in-koeln.de/2012/10/22/wie-man-getotet-wird-reloaded/>
Tragisch. Es gibt halt so viele Leute, die ihr schlechtes Benehmen im
Internet zur Schau stellen müssen.
Patrick Rammelt
2014-09-25 06:23:37 UTC
Permalink
Post by Bernhard Kraft
Post by Thomas Bliesener
Post by Peter Geher
Das muss ich mir merken :-)
http://www.fail.to/watch/10458-geisterfahrer/
<http://www.radfahren-in-koeln.de/2012/10/22/wie-man-getotet-wird-reloaded/>
Tragisch. Es gibt halt so viele Leute, die ihr schlechtes Benehmen im
Internet zur Schau stellen müssen.
*rätsel* Auf dem Radweg fahren? Ungefragt andere Leute filmen und das
Ergebnis ins Netz stellen? Gleich mit dem Belehrungspsalm anfangen ohne
zu klären, ob alles ok ist? Stymmt, alles nicht wirklich vorbildlich...

Sowas ähnliches hatte ich aber auch schonmal: Gesterfahrer und
Geisterfahrerin in anderer Reihenfolge kommen mir und einem anderen
Radfahrer hinter mir ungebemst auf handtuchbreitem Radweg entgegen. Sie
kommen beide noch an mir und dem hinter mir vorbei, die Frau schrammt
dann aber an dem Minibordstein lang und mault sich auf. Nachdem geklärt
war, dass außer ein paar Schrammen nix passiert war, erlaubte ich mir
auch auf die Gefahren und Illegalität hinzuweisen (ersteres war wohl
inzwischen offensichtlich bei letzterem war nicht ganz so sicher).
Daraufhin wollte olle Ihmchen mir verhauen (nicht ganz überzeugend da
einen Kopp kleener).
--
Patrick
Laufi [Marco Laufenberg]
2014-09-25 07:53:12 UTC
Permalink
Post by Patrick Rammelt
Gleich mit dem Belehrungspsalm anfangen ohne
zu klären, ob alles ok ist?
"haben Sie sich was getan?"

cheers,

Laufi
Bernhard Kraft
2014-09-25 11:51:12 UTC
Permalink
Post by Patrick Rammelt
Post by Bernhard Kraft
Post by Thomas Bliesener
Post by Peter Geher
Das muss ich mir merken :-)
http://www.fail.to/watch/10458-geisterfahrer/
<http://www.radfahren-in-koeln.de/2012/10/22/wie-man-getotet-wird-reloaded/>
Tragisch. Es gibt halt so viele Leute, die ihr schlechtes Benehmen im
Internet zur Schau stellen müssen.
*rätsel* Auf dem Radweg fahren? Ungefragt andere Leute filmen und das
Ergebnis ins Netz stellen? Gleich mit dem Belehrungspsalm anfangen ohne
zu klären, ob alles ok ist? Stymmt, alles nicht wirklich vorbildlich...
Stimmt alles. Aber jeden entgegenkommenden Radfahrer anzubrüllen, in der
Hoffnung, dass er vor Schreck vom Rad fällt, ist schon bescheuert genug.
HC Ahlmann
2014-09-25 13:47:23 UTC
Permalink
Post by Bernhard Kraft
Stimmt alles. Aber jeden entgegenkommenden Radfahrer anzubrüllen, in der
Hoffnung, dass er vor Schreck vom Rad fällt, ist schon bescheuert genug.
Du verwechselst gerade Ulli Horlacher und Marco Laufenberg.

Message-ID: <***@news.in-ulm.de> ff.,
<***@news.in-ulm.de>, <***@news.in-ulm.de>,
<***@news.in-ulm.de> ff.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Thomas Bliesener
2014-09-25 14:00:38 UTC
Permalink
Post by Bernhard Kraft
Stimmt alles. Aber jeden entgegenkommenden Radfahrer anzubrüllen, in der
Hoffnung, dass er vor Schreck vom Rad fällt, ist schon bescheuert genug.
Aus weiter Entfernung. Vielleicht zum Selbstschutz? Offenbar nicht
grundlos, denn die Geisterradlerin war überhaupt nicht darauf gefaßt,
daß ihr jemand entgegenkommen könnte.
"*Ein* Geisterfahrer? Hunderte..."
--
bli
Karsten H.
2014-09-25 15:28:25 UTC
Permalink
Post by Thomas Bliesener
Stimmt alles. Aber jeden entgegenkommenden Radfahrer anzubr�llen, in der
Hoffnung, dass er vor Schreck vom Rad f�llt, ist schon bescheuert genug.
Aus weiter Entfernung. Vielleicht zum Selbstschutz? Offenbar nicht
grundlos, denn die Geisterradlerin war �berhaupt nicht darauf gefa�t,
da� ihr jemand entgegenkommen k�nnte.
"*Ein* Geisterfahrer? Hunderte..."
--
bli
Moin,
Die entgegenkommende Radlerin war, wie die anderen auch,
keine Geister- sondern Gehwegradlerin.
Bis sie durch das dusselige Anbrüllen erschreckt wurde,
war sie auf der gehwegseitigen Seite des weißen Striches
gefahren. Offensichtlich wurde das weitere Geschehen
wesentlich durch dieses Anbrüllen beeinflußt.

Wenn ich eine solche Gefahrenstellle gut kenne, fahre ich
jedenfalls sehr vorsichtig da heran.
An solchen unüberichtlichen Stellen hat sich auch frühzeitiges!
Dauerklingeln bewährt, um Entgegenkommern das eigene
Nähern anzuzeigen.
(Eine der wenigen Gelegenheiten, wo die klingel sinnvoll ist,
weil auf der Brücke sonst niemand akustisch belästigt wird)
Laufi hat die Gehwegradlerin auch rechtzeitig gesehen.
Statt sinnbefreit zu brüllen, hätte er auch einfach
rechtzeitig bremsen und sie passieren lassen können.

Dass Sie ihr Umgang mit ihrem Fahrzeug verbessungswürdig
ist, steht dabei auf einem anderen Blatt.

Gruß Karsten
Tim Wittrock
2014-09-25 16:27:30 UTC
Permalink
Karsten H. schrieb am 25.09.2014 um 17:28:
[...]
Post by Karsten H.
Moin,
Die entgegenkommende Radlerin war, wie die anderen auch,
keine Geister- sondern Gehwegradlerin.
Sie fährt in dem Film bereits auf dem weißen Streifen in Richtung
Radweg, bevor das "Geisterfahrer" ertönt. Die gerade Strecke wäre
wahrscheinlich einfach bequemer gewesen, als dem Gehwegverlauf zu folgen.
Und ich sehe in dem Film etliche Geisterfahrer auf dem Radweg.
Post by Karsten H.
Bis sie durch das dusselige Anbrüllen erschreckt wurde,
sie könnte auch durch das plötzliche Auftauchen des Gegenverkehrs
erschreckt worden sein.
Post by Karsten H.
war sie auf der gehwegseitigen Seite des weißen Striches
gefahren. Offensichtlich wurde das weitere Geschehen
wesentlich durch dieses Anbrüllen beeinflußt.
Das sehe ich nicht zwangsläufig so.
Post by Karsten H.
Wenn ich eine solche Gefahrenstellle gut kenne, fahre ich
jedenfalls sehr vorsichtig da heran.
War doch der Fall. Die Kamera bleibt noch vor dem Pfeiler stehen, die
Geisterfahrerin dagegen bewegt sich noch weiter fort.
Post by Karsten H.
An solchen unüberichtlichen Stellen hat sich auch frühzeitiges!
Dauerklingeln bewährt, um Entgegenkommern das eigene
Nähern anzuzeigen.
Sag das dann in erster Linie mal den Geisterfahrern dort. Dass es
unübersichtlich ist, sehen die auch, und dass mit Radfahrern aus der
richtigen Richtung zu rechnen ist, sollte denen noch klarer sein als
eventuell ortsfremden Radfahrern in der richtigen Richtung.
Post by Karsten H.
(Eine der wenigen Gelegenheiten, wo die klingel sinnvoll ist,
weil auf der Brücke sonst niemand akustisch belästigt wird)
Laufi hat die Gehwegradlerin auch rechtzeitig gesehen.
Und umgekehrt? Die Geisterfahrerin hat spätestens beim "Geis..." bereits
ihr linkes Bein vom Pedal genommen und zur Seite ausgestreckt. Ich
bezweifle, dass dies schon eine Reaktion auf den akustischen Reiz ist,
sondern vermute eher, dass sie durch das Auftauchen des Gegenverkehrs
kurz vorher überrascht wurde.
Post by Karsten H.
Statt sinnbefreit zu brüllen, hätte er auch einfach
rechtzeitig bremsen und sie passieren lassen können.
Er hat rechtzeitig gebremst und stand auch nicht quer auf dem Gehweg.
Die Geisterfahrerin hätte problemlos passieren können. Und der
Schalldruck wird sie auch nicht umgehauen haben.

Tschüß
Tim
Karsten H.
2014-09-25 16:56:51 UTC
Permalink
Moin,
Na ja, wer ohne Fehler im Straßenverkehr fährt, möge
stets als Erster und am lautesten brüllen.

Ich denke, es sollte darum gehen, sich so zu verhalten,
daß Unfälle vermieden werden.

Dazu gehört meiner Meinung nach auch, Fehler von anderen
nach Möglichkeit durch eigenes kluges bzw klügeres
Verhalten auszugleichen.

Mein Vorbild sind da die entsprechenden Regeln in der
Schiffahrt.
Da gefällt mir schon der Titel:
"Regeln zur Verhütung von Kollisionen auf See"
Damit ist ein Ziel klar benannt: Es geht nicht darum,
"Recht" zu haben, oder eine Vorfahrt durchzusetzen,
sondern, sich so zu verhalten, daß Kollisionen vermieden werden.

Gruß Karsten
Tim Wittrock
2014-09-25 17:09:45 UTC
Permalink
Post by Karsten H.
Moin,
Na ja, wer ohne Fehler im Straßenverkehr fährt, möge
stets als Erster und am lautesten brüllen.
Brüllen ist nicht Steinewerfen. Es hat ggf. auch eine Warnfunktion für
nachfolgende Radfahrer.
Post by Karsten H.
Ich denke, es sollte darum gehen, sich so zu verhalten,
daß Unfälle vermieden werden.
Richtig, deshalb hat der korrekt fahrende Radfahrer auch noch vor dem
Pylon bis zum Stillstand abgebremst, was die Geisterfahrerin bei
gleichen Sichtbedingungen nicht geschafft hat. In Luft auflösen kann
sich wohl niemand.
Post by Karsten H.
Dazu gehört meiner Meinung nach auch, Fehler von anderen
nach Möglichkeit durch eigenes kluges bzw klügeres
Verhalten auszugleichen.
Und das wäre in diesem Fall welches gewesen? Ohne Gebrüll einfach
weiterfahren? Wenn die Frau tatsächlich durch den "Geisterfahrer"-Ruf
gestürzt sein soll, dann wäre sie bei einem hupenden Auto vor Schreck
wohl gleich über das Geländer gehüpft.
Post by Karsten H.
Mein Vorbild sind da die entsprechenden Regeln in der
Schiffahrt.
"Regeln zur Verhütung von Kollisionen auf See"
Damit ist ein Ziel klar benannt: Es geht nicht darum,
"Recht" zu haben, oder eine Vorfahrt durchzusetzen,
sondern, sich so zu verhalten, daß Kollisionen vermieden werden.
Seine Vorfahrt durchsetzen sieht für mich allerdings anders aus, als bis
zum Stillstand abzubremsen.

Und wenn man den Geisterfahrern die Situation zu angenehm macht, indem
man selbst z.B. frühzeitig verkehrswidrig auf den Gehweg ausweicht, ist
auch niemandem geholfen, weil die Grundsituation dann langfristig noch
schlimmer wird (Geisterfahren erscheint dann vollkommen akzeptiert).

Tschüß
Tim
Karsten H.
2014-09-25 17:36:43 UTC
Permalink
Post by Tim Wittrock
Post by Karsten H.
Moin,
Brüllen ist nicht Steinewerfen. Es hat ggf. auch eine Warnfunktion für
nachfolgende Radfahrer.
Laufis Brüllen ist hier nix anderes als das unsägliche Hupen der Outisten
Post by Tim Wittrock
Und das wäre in diesem Fall welches gewesen?
Hast Du weiter unten selber beantwortet
Post by Tim Wittrock
Post by Karsten H.
Mein Vorbild sind da die entsprechenden Regeln in der
Und wenn man den Geisterfahrern die Situation zu angenehm macht, indem
man selbst z.B. frühzeitig verkehrswidrig auf den Gehweg ausweicht, ist
auch niemandem geholfen, weil die Grundsituation dann langfristig noch
schlimmer wird (Geisterfahren erscheint dann vollkommen akzeptiert).
Aus Gründen des Prinzips eine Kollision in kauf nehmen....

Tatsache: Der Weg ist breit genug, Fußgänger sind schlicht nicht da.
Warum sollte ich nicht dorthin ausweichen?
Weil ich durch die "Autorität" eines weißen Striches daran gehindert bin?

Übrigens beinhalten die besagten Schiffahrtsregeln auch die
Pflicht, zur Durchführung eine sog.
"Manövers des letzten Augenblicks"
wenn sich der Andere erkennbar nicht an die Regeln hält,
um eine Kollision doch noch zu vermeiden.

Gruß Karsten
Tim Wittrock
2014-09-25 18:08:45 UTC
Permalink
[...]
Post by Karsten H.
Post by Tim Wittrock
Brüllen ist nicht Steinewerfen. Es hat ggf. auch eine Warnfunktion für
nachfolgende Radfahrer.
Laufis Brüllen ist hier nix anderes als das unsägliche Hupen der Outisten
Dann sind wir uns ja einig: Ein Hinweis auf eine Gefahrensituation also.
Post by Karsten H.
Post by Tim Wittrock
Und das wäre in diesem Fall welches gewesen?
Hast Du weiter unten selber beantwortet
Was meinst Du? Das von Dir weggeschnittene "Ohne Gebrüll einfach
weiterfahren?"? In die bereits vor Schreck vor dem plötzlich
auftauchenden Gegenverkehr torkelnde Radfahrerin hinein? Super Idee!
Post by Karsten H.
Post by Tim Wittrock
Und wenn man den Geisterfahrern die Situation zu angenehm macht, indem
man selbst z.B. frühzeitig verkehrswidrig auf den Gehweg ausweicht, ist
^^^^^^^^^^
Post by Karsten H.
Post by Tim Wittrock
auch niemandem geholfen, weil die Grundsituation dann langfristig noch
schlimmer wird (Geisterfahren erscheint dann vollkommen akzeptiert).
Aus Gründen des Prinzips eine Kollision in kauf nehmen....
Davon habe ich nichts geschrieben. Und wenn der Geisterfahrer sogar noch
in ein stehendes Hindernis reinrauschen sollte, hat dieser nicht nur
eine Sache falsch gemacht.
Post by Karsten H.
Tatsache: Der Weg ist breit genug, Fußgänger sind schlicht nicht da.
Warum sollte ich nicht dorthin ausweichen?
Weil es die StVO untersagt?
Weil der Geisterfahrer eventuell ebenfalls dorthin ausweicht? Wohin es
die Geisterfahrerin verschlagen würde, war durchaus nicht klar.

Andere Frage: Warum solltest gerade Du dorthin ausweichen? Platz ist
dann dort schließlich auch für den Geisterfahrer, der das
Rechtsfahrgebot ja bisher auch ignoriert und den linken Radweg benutzt hat.
Post by Karsten H.
Weil ich durch die "Autorität" eines weißen Striches daran gehindert bin?
Wenn Du meinst, dass Radfahrer sich nicht an Regeln halten sollen, dann
darfst Du Dich über ihr Benehmen auch nicht weiter aufregen. Dann dürfen
sie allerdings auch die Autorität des blauen Schildes nach Gutdünken
beachten oder eben auch nicht.

Wenn ich allerdings StVO-konform unterwegs bin, dann überlasse ich es
gerne dem Gegenverkehr, anstatt der einen Regel (Fahrtrichtung) eine
andere (Gehwegfahren) zu brechen - dann bleibt es bei nur einem
Falschfahrer, und vermeide es, eine Situation mit zwei Falschfahrern
herbeizuführen.
Post by Karsten H.
Übrigens beinhalten die besagten Schiffahrtsregeln auch die
Pflicht, zur Durchführung eine sog.
"Manövers des letzten Augenblicks"
wenn sich der Andere erkennbar nicht an die Regeln hält,
um eine Kollision doch noch zu vermeiden.
Wenn es anders nicht geht, habe ich nichts dagegen (ich schrieb oben
jedoch von "frühzeitig", das ist nicht ein Manöver des letzten
Augenblicks). Hier jedoch war das nicht der Fall.

Tschüß
Tim
Bernhard Kraft
2014-09-26 07:41:51 UTC
Permalink
Post by Tim Wittrock
Post by Karsten H.
Tatsache: Der Weg ist breit genug, Fußgänger sind schlicht nicht da.
Warum sollte ich nicht dorthin ausweichen?
Weil es die StVO untersagt?
Ich glaube, die hatte einfach Angst von dem brüllenden Wahnsinnigen tot
gefahren zu werden. Wenn mir so was passieren würde, wäre mir die StVO
aber so was von egal.

Um StVO geht es beim dem Video wohl auch nicht. Hier will jemand seine
verkehrspolitischen Vorstellung mit dem Holzhammer in die Köpfe hauen.
In Wirklichkeit hat er seiner eigenen Sache eine Bärendienst erwiesen.
Díetmar Vollmeíer
2014-09-26 13:02:30 UTC
Permalink
*Bernhard Kraft* schrieb am 26.9.2014 um 9:41 Uhr...
Post by Bernhard Kraft
Post by Tim Wittrock
Post by Karsten H.
Tatsache: Der Weg ist breit genug, Fußgänger sind schlicht nicht da.
Warum sollte ich nicht dorthin ausweichen?
Weil es die StVO untersagt?
Ich glaube, die hatte einfach Angst von dem brüllenden Wahnsinnigen tot
gefahren zu werden.
Hier ist also wiedermal der einzige schuld, der sich an die StVO hält
und andere auf ihr Missverhalten hinweist. Vermutlich willst du und die
anderen Querköpfe hier nur das eigene Fehlverhalten in ähnlichen
Situationen damit schönreden bzw. entschuldigen. :(
--
Servus | Haushaltstip
Didi |-----------------------------------------------
| Brot trocknet nicht aus,
| wenn man es in einem Eimer mit Wasser lagert.
Bernhard Kraft
2014-09-26 13:32:25 UTC
Permalink
Post by Díetmar Vollmeíer
*Bernhard Kraft* schrieb am 26.9.2014 um 9:41 Uhr...
Post by Bernhard Kraft
Post by Tim Wittrock
Post by Karsten H.
Tatsache: Der Weg ist breit genug, Fußgänger sind schlicht nicht da.
Warum sollte ich nicht dorthin ausweichen?
Weil es die StVO untersagt?
Ich glaube, die hatte einfach Angst von dem brüllenden Wahnsinnigen tot
gefahren zu werden.
Hier ist also wiedermal der einzige schuld, der sich an die StVO hält
und andere auf ihr Missverhalten hinweist. Vermutlich willst du und die
anderen Querköpfe hier nur das eigene Fehlverhalten in ähnlichen
Situationen damit schönreden bzw. entschuldigen. :(
Ja, stimmt. Bei mir geht Sicherheit, friedliches Miteinander und ein
bisschen gesunder Menschenverstand vor StVO.
Tim Wittrock
2014-09-26 14:01:21 UTC
Permalink
Post by Bernhard Kraft
Post by Díetmar Vollmeíer
*Bernhard Kraft* schrieb am 26.9.2014 um 9:41 Uhr...
Post by Bernhard Kraft
Post by Tim Wittrock
Post by Karsten H.
Tatsache: Der Weg ist breit genug, Fußgänger sind schlicht nicht da.
Warum sollte ich nicht dorthin ausweichen?
Weil es die StVO untersagt?
Ich glaube, die hatte einfach Angst von dem brüllenden Wahnsinnigen tot
gefahren zu werden.
Deshalb beginnt sie auch schon vor dem "Gei..." mit dem Herumeiern und
hat den rechten Fuß vom Pedal genommen und das Bein ausgestreckt.
Und außer dem vielleicht ungewöhnlichen Ausruf "Geisterfahrer", der
allerdings durch keine Regel der StVO verboten ist, deutet eigentlich
nichts auf einen Wahnsinnigen hin, der jemanden tot fahren will - er
bremst sofort und steht noch vor dem Pylon still.
Post by Bernhard Kraft
Post by Díetmar Vollmeíer
Hier ist also wiedermal der einzige schuld, der sich an die StVO hält
und andere auf ihr Missverhalten hinweist. Vermutlich willst du und die
anderen Querköpfe hier nur das eigene Fehlverhalten in ähnlichen
Situationen damit schönreden bzw. entschuldigen. :(
Ja, stimmt. Bei mir geht Sicherheit, friedliches Miteinander und ein
bisschen gesunder Menschenverstand vor StVO.
Deshalb bemängelst Du auch nicht das sichere Geisterfahren auf
unübersichtlicher Strecke oder das friedliche vom Fußweg auf den Radweg
wechseln in der Verschwenkung bei Gegenverkehr auf ebendiesem Radweg
durch die Geisterfahrerin sowie den gesunden Menschenverstand, an dieser
Stelle offenbar mit unangepasster Geschwindigkeit unterwegs zu sein und
eben nicht bremsen zu können, ohne ins Geländer zu rauschen.

Du bemängelst stattdessen das lebensgefährliche Rufen und die dem
gesunden Menschenverstand widersprechende Benutzung des Radwegs in
richtiger Richtung.

Auch ganz ohne StVO sollte der gesunde Menschenverstand es verbieten, so
zu fahren, wie es die Geisterfahrerin tut.

Und auch spätere Geisterfahrer machen es dem Gegenverkehr nicht leicht -
einige quetschen sich links an ihm vorbei, andere weichen rechts über
den Fußweg aus, gerne auch beide Varianten gleichzeitig, ist ja massig
Platz da... Wenn die Geisterfahrer auf friedliches Miteinander legen,
sollten sie dem Gegenverkehr die für ihn von der StVO vorgesehene Spur
freimachen, anstatt ihn zum Ausweichen zu zwingen.

Tim
Ralf . K u s m i e r z
2014-09-26 20:44:04 UTC
Permalink
X-No-Archive: Yes
Und außer dem vielleicht ungewöhnlichen Ausruf "Geisterfahrer", der
allerdings durch keine Regel der StVO verboten ist, deutet eigentlich
nichts auf einen Wahnsinnigen hin, der jemanden tot fahren will - er
bremst sofort und steht noch vor dem Pylon still.
Ach, Laufi war doch bloß feige und wollte nicht übers Brückengeländer
fliegen, sonst hätte er schön den Mund und voll draufgehalten...


Gruß aus Bremen
Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
Bernhard Kraft
2014-09-27 08:21:12 UTC
Permalink
Post by Tim Wittrock
Post by Bernhard Kraft
Bei mir geht Sicherheit, friedliches Miteinander und ein
bisschen gesunder Menschenverstand vor StVO.
Deshalb bemängelst Du auch nicht das sichere Geisterfahren auf
unübersichtlicher Strecke oder das friedliche vom Fußweg auf den Radweg
wechseln in der Verschwenkung bei Gegenverkehr auf ebendiesem Radweg
durch die Geisterfahrerin sowie den gesunden Menschenverstand, an dieser
Stelle offenbar mit unangepasster Geschwindigkeit unterwegs zu sein und
eben nicht bremsen zu können, ohne ins Geländer zu rauschen.
Du bemängelst stattdessen das lebensgefährliche Rufen und die dem
gesunden Menschenverstand widersprechende Benutzung des Radwegs in
richtiger Richtung.
Ja so ist es. Ich finde es schlimmer wenn Radfahrer dazu beitragen, dass
bekannte negative Vorurteile ("Rambo...") bestätigt werden.

Radwege sind mein größtes Problem beim Radfahren. Das ist aber leicht
durch entfernen von Verkehrsschildern zu lösen. Wie auf Radwegen
gefahren wird ist mir eigentlich ziemlich egal. Sie sind gut geeignet
zum Lustwandeln und Gassi gehen. Allein wegen der vielen panischen
Väter, Mütter und Hundebesitzer muss man auf Radwegen ein so hohes Maß
an Aufmerksamkeit aufbringen (bzw. sehr langsam fahren), dass
unerwartete entgegenkommende Radfahrer überhaupt kein Problem sind, so
lange es denn so nette harmlose Renter sind, wie die auf der Mühlheimer
Brücke.
Tim Wittrock
2014-09-27 10:57:19 UTC
Permalink
Post by Bernhard Kraft
Post by Tim Wittrock
Post by Bernhard Kraft
Bei mir geht Sicherheit, friedliches Miteinander und ein
bisschen gesunder Menschenverstand vor StVO.
[...]
Post by Bernhard Kraft
Post by Tim Wittrock
Du bemängelst stattdessen das lebensgefährliche Rufen und die dem
gesunden Menschenverstand widersprechende Benutzung des Radwegs in
richtiger Richtung.
Ja so ist es. Ich finde es schlimmer wenn Radfahrer dazu beitragen, dass
bekannte negative Vorurteile ("Rambo...") bestätigt werden.
Das tun doch aber eher die Radfahrer, die sich nicht an geltende Regeln
halten, nicht diejenigen, die sich über die Ramboradler (also
Verkehrsregeln missachtende Radfahrer, oder benutzt Du eine andere
Definition?) aufregen.
Post by Bernhard Kraft
Radwege sind mein größtes Problem beim Radfahren. Das ist aber leicht
durch entfernen von Verkehrsschildern zu lösen.
Nur leider steht dort zunächst mal ein Schild. Das zu beachten ist doch
wohl nicht verwerflich.
Post by Bernhard Kraft
Wie auf Radwegen
gefahren wird ist mir eigentlich ziemlich egal. Sie sind gut geeignet
zum Lustwandeln und Gassi gehen. Allein wegen der vielen panischen
Väter, Mütter und Hundebesitzer muss man auf Radwegen ein so hohes Maß
an Aufmerksamkeit aufbringen (bzw. sehr langsam fahren), dass
unerwartete entgegenkommende Radfahrer überhaupt kein Problem sind, so
lange es denn so nette harmlose Renter sind, wie die auf der Mühlheimer
Brücke.
Du meinst die harmlosen Radfahrer, die sich nach dem Sichthindernis dann
vor Schreck vor dem regelkonformen Gegenverkehr ins Brückengeländer
werfen, um eine Kollision mit dem dann bereits stehenden Radfahrer zu
vermeiden?
Oder die Radfahrer, die den regelkonformen Radfahrer in die Zange nehmen
und zeitgleich links und rechts vorbeifahren?
Wenn die alle nicht gewesen wären, wäre die Fahrt auf der Brücke nahezu
tiefenentspannt möglich gewesen. Panische Mütter, Väter und
Hundebesitzer habe ich auf dem Radweg dort nicht gesehen.

Tim
Markus Luft
2014-09-27 13:04:30 UTC
Permalink
Post by Tim Wittrock
Post by Bernhard Kraft
Post by Tim Wittrock
Post by Bernhard Kraft
Bei mir geht Sicherheit, friedliches Miteinander und ein
bisschen gesunder Menschenverstand vor StVO.
[...]
Post by Bernhard Kraft
Post by Tim Wittrock
Du bemängelst stattdessen das lebensgefährliche Rufen und die dem
gesunden Menschenverstand widersprechende Benutzung des Radwegs in
richtiger Richtung.
Ja so ist es. Ich finde es schlimmer wenn Radfahrer dazu beitragen, dass
bekannte negative Vorurteile ("Rambo...") bestätigt werden.
Das tun doch aber eher die Radfahrer, die sich nicht an geltende Regeln
halten, nicht diejenigen, die sich über die Ramboradler (also
Verkehrsregeln missachtende Radfahrer, oder benutzt Du eine andere
Definition?) aufregen.
Meinem Gefühl nach werden als Ramboradler die bezeichnet, die schnell
fahren und nicht etwa diejenigen, die langsam fahren aber Verursacher
der gefährlichen Situationen sind.
Der Begriff wird eh mit falscher Konnotation benutzt, im Film ist
Rambo der Gute. ;)
Was den Ramboradlern angelastet wird, ist das sie sich gegen Angriffe
und Regelverstöße wehren, während unsere Gesellschaft verlangt, daß
man Regelverstöße bis zu einem gewissen Ausmaß hinnimmt.
Und genau das wird hier von Laufi auch erwartet. Geisterfahrer hat man
hinzunehmen. Den pädagogisch erhobenen Zeigefinger kann man sich in
dem Kontext auch ersparen, denn die Zielgruppe kann das auch gar nicht
kapieren. An einer Stelle ist Geisterfahren erlaubt und wenige Meter
weiter verboten und es richtet sich auch nicht nach der
Verkehrssicherheit.
Post by Tim Wittrock
Post by Bernhard Kraft
Radwege sind mein größtes Problem beim Radfahren. Das ist aber leicht
durch entfernen von Verkehrsschildern zu lösen.
Nur leider steht dort zunächst mal ein Schild. Das zu beachten ist doch
wohl nicht verwerflich.
Nö, aber..
Post by Tim Wittrock
Post by Bernhard Kraft
Wie auf Radwegen
gefahren wird ist mir eigentlich ziemlich egal. Sie sind gut geeignet
zum Lustwandeln und Gassi gehen. Allein wegen der vielen panischen
Väter, Mütter und Hundebesitzer muss man auf Radwegen ein so hohes Maß
an Aufmerksamkeit aufbringen (bzw. sehr langsam fahren), dass
unerwartete entgegenkommende Radfahrer überhaupt kein Problem sind, so
lange es denn so nette harmlose Renter sind, wie die auf der Mühlheimer
Brücke.
wer da fährt muß damit rechnen, daß diese zum schnellen, sicheren und
komfortablen Vorankommen völlig ungeeignet sind und man muß damit rechnen,
daß die blödsinnigsten Regelverstöße am laufenden Band begangen werden.
Post by Tim Wittrock
Oder die Radfahrer, die den regelkonformen Radfahrer in die Zange nehmen
und zeitgleich links und rechts vorbeifahren?
So wird es von Dir auf Radwegen erwartet.
Post by Tim Wittrock
Wenn die alle nicht gewesen wären, wäre die Fahrt auf der Brücke nahezu
tiefenentspannt möglich gewesen. Panische Mütter, Väter und
Hundebesitzer habe ich auf dem Radweg dort nicht gesehen.
Ich habe eine panische Frau gesehen, die ihr Fahrzeug nicht beherrscht
und sicher auch mit dem Lenker wackelt, wenn es im Begegnungsverkehr
mal eng wird. Für mich sind Radwege so eine Art Kinderwege.
Wenn man da als Erwachsener fährt kann man nicht erwarten, daß die
Regeln der Erwachsenen auch eingehalten werden. Tiefenentspannung
auf Radwegen ist auch so eine Illusion.
Tim Wittrock
2014-09-27 17:05:33 UTC
Permalink
[...Geisterradfahrer...]
Post by Markus Luft
Post by Tim Wittrock
Wenn die alle nicht gewesen wären, wäre die Fahrt auf der Brücke nahezu
tiefenentspannt möglich gewesen. Panische Mütter, Väter und
Hundebesitzer habe ich auf dem Radweg dort nicht gesehen.
Ich habe eine panische Frau gesehen, die ihr Fahrzeug nicht beherrscht
und sicher auch mit dem Lenker wackelt, wenn es im Begegnungsverkehr
mal eng wird.
Da diese zu den Geisterfahrern zählt, die ich unter 'die alle'
ausgeschlossen hatte, wäre es auf der Strecke recht ruhig gewesen. Die
wenigen Zu-Fuß-Gehenden-und-Gehendinnen waren nicht auf dem Radweg
unterwegs.
Post by Markus Luft
Für mich sind Radwege so eine Art Kinderwege.
Wenn man da als Erwachsener fährt kann man nicht erwarten, daß die
Regeln der Erwachsenen auch eingehalten werden. Tiefenentspannung
auf Radwegen ist auch so eine Illusion.
Ganz allgemein gebe ich Dir recht, und insbesondere bei den Pylonen ist
auch auf diesem Weg Tiefenentspannung wirklich nicht angesagt. Ich bezog
mich auf diese konkrete Gegebenheit. Die übrige Wegstrecke in dem Film
wäre unter den gegebenen Bedingungen, allerdings ohne den Gegenverkehr,
durchaus deutlich entspannter zurückzulegen gewesen.

Tschüß
Tim
Reinhard Zwirner
2014-09-27 12:00:36 UTC
Permalink
Bernhard Kraft schrieb:

[...]
Post by Bernhard Kraft
Ja so ist es. Ich finde es schlimmer wenn Radfahrer dazu beitragen, dass
bekannte negative Vorurteile ("Rambo...") bestätigt werden.
Das wäre aber eine sehr "spezielle" Definition von "Ramboradler".
Damit sind IMHO Radfahrer gemeint, die sich rücksichtslos über die
geltenden Verkehrsregeln hinwegsetzen. Das hat der Radfahrer in
diesem Videoclip ja gerade nicht getan: er hat die angeordnete
Nutzungspflicht befolgt. Uns seine Rufe verstoßen gegen keine mir
bekannte Vorschrift der StVO.

Ciao

Reinhard
H0Iger SchuIz
2014-09-28 12:34:04 UTC
Permalink
Post by Reinhard Zwirner
Das wäre aber eine sehr "spezielle" Definition von "Ramboradler".
Damit sind IMHO Radfahrer gemeint, die sich rücksichtslos über die
geltenden Verkehrsregeln hinwegsetzen.
Der Begriff "Ramboradler" entstammt dem Geist der Stammtische. Insofern
gibt es da keine exakte Definition. Die biegt sich der Stammtischprollo
nach Bedarf zurecht, wie wir gerade gesehen haben.

Und dann ist auch der, der alles richtig macht, auf einmal der böse
Bube. So wie John Rambo damals im Film.

hs

Joerg Fischer
2014-09-25 18:04:06 UTC
Permalink
Post by Tim Wittrock
Und wenn man den Geisterfahrern die Situation zu angenehm macht, indem
Genau, dann lieber mit Minimalabständen ordentlich erschrecken und
grinsend zugucken wie sie verunfallen, das elende Pack.</ironie>

Ach? Das machen nur die asozialen Autofahrer auf der Fahrbahn mit
Radlern? Ganz erstaunlich, wie der lammfromme Radler sich genauso
verhält, wenn er meint der Stärkere zu sein.

Tschau, Jörg
--
There are only 10 types of people in the world:
Those who understand binary, and those who don't...
Sepp Ruf
2014-09-26 11:52:20 UTC
Permalink
Post by Tim Wittrock
Und wenn man den Geisterfahrern die Situation zu angenehm macht, indem
man selbst z.B. frühzeitig verkehrswidrig auf den Gehweg ausweicht, ist
auch niemandem geholfen, weil die Grundsituation dann langfristig noch
schlimmer wird (Geisterfahren erscheint dann vollkommen akzeptiert).
Ueberdies ist es ein selbstloses Hilfsangebot zur Torklerkostendaempfung,
Geisterfahrern unmissverstaendlich den guenstigsten Strassenteil zu
ueberlassen. Wenn die dort auch noch freiwillig eilabsteigen, ist es perfekt.
<http://www.t-online.de/auto/news/id_71167164/falsche-fahrtrichtung-radfahrer-muessen-strafe-zahlen.html>
Bernd Ullrich
2014-09-25 17:52:15 UTC
Permalink
Post by Karsten H.
Moin,
Na ja, wer ohne Fehler im Straßenverkehr fährt, möge
stets als Erster und am lautesten brüllen.
Ich denke, es sollte darum gehen, sich so zu verhalten,
daß Unfälle vermieden werden.
Dazu gehört meiner Meinung nach auch, Fehler von anderen
nach Möglichkeit durch eigenes kluges bzw klügeres
Verhalten auszugleichen.
-----------------------------------------------------
Post by Karsten H.
Mein Vorbild sind da die entsprechenden Regeln in der
Schiffahrt.
Dann begebe dich doch dorthin, geschiffen..
Post by Karsten H.
"Regeln zur Verhütung von Kollisionen auf See"
Damit ist ein Ziel klar benannt: Es geht nicht darum,
"Recht" zu haben, oder eine Vorfahrt durchzusetzen,
sondern, sich so zu verhalten, daß Kollisionen vermieden werden.
Du Troll mit deiner Rabulistik.
HC Ahlmann
2014-09-25 21:04:21 UTC
Permalink
Post by Karsten H.
Mein Vorbild sind da die entsprechenden Regeln in der
Schiffahrt.
"Regeln zur Verhütung von Kollisionen auf See"
Damit ist ein Ziel klar benannt: Es geht nicht darum,
"Recht" zu haben, oder eine Vorfahrt durchzusetzen,
sondern, sich so zu verhalten, daß Kollisionen vermieden werden.
KVR und StVO zu vergleichen ist so sinnvoll wie Schach-Regeln mit
Mensch-äergere-dich-nicht-Regeln zu vergleichen, nur weil beides
Brettspiele mit Figuren sind.

Das fängt mit dem "vorfahrtberechtigten" Kurshalter an, der in der
benachteiligten Rolle ist, weil er Kurs und Fahrt halten muss, während
der vermeintlich nachrangige Ausweichpflichtige alle
Handlungsmöglichkeiten hat, und endet mit der KVR-Vorschrift, die KVR
notfalls zu übertreten, um eine Kollision letztlich zu vermeiden,
während die StVO zur Kollisionsvermeidung Halt gebietet.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Bernd Ullrich
2014-09-25 08:05:48 UTC
Permalink
Post by Bernhard Kraft
Post by Thomas Bliesener
Post by Peter Geher
Das muss ich mir merken :-)
http://www.fail.to/watch/10458-geisterfahrer/
<http://www.radfahren-in-koeln.de/2012/10/22/wie-man-getotet-wird-reloaded/>
-------------------------------------------------------------------------
Post by Bernhard Kraft
Tragisch. Es gibt halt so viele Leute, die ihr schlechtes Benehmen im
Internet zur Schau stellen müssen.
Wieso "Benehmen", du hast wohl den Film nicht bis zum Ende angeschaut?
Geisterfahrer sind sowohl auf Radwegen und auch auf Autobahnen
rückstandslos zu entfernen.

BU
Ralf . K u s m i e r z
2014-09-25 10:24:09 UTC
Permalink
X-No-Archive: Yes
Post by Bernhard Kraft
Tragisch. Es gibt halt so viele Leute, die ihr schlechtes Benehmen im
Internet zur Schau stellen müssen.
Die wußten ja nicht, daß sie dabei gefilmt werden würden. Im Gegensatz
zu denjenigen, die hier ihren Schwachsinn schriftlich abkippen.

Und nicht vergessen, den Boten der Nachricht hinzurichten.

(Hörte ich im Video "Vollidioten"?)


Gruß aus Bremen
Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
H0Iger SchuIz
2014-09-28 08:03:58 UTC
Permalink
Post by Bernhard Kraft
Tragisch. Es gibt halt so viele Leute, die ihr schlechtes Benehmen im
Internet zur Schau stellen müssen.
Ich glaueb, die Dame hat den Film gar nicht eingestellt. Vielemhr wurde
sie von dem nichtim Bild zu sehenden Radler gefilmt. Dieser hat wohl ihr
schlechtes Benehmen veröffentlicht. Zur Schau gestellt hat sie es nicht.

hs
Frank Möller
2014-09-25 18:34:07 UTC
Permalink
Post by Thomas Bliesener
Post by Peter Geher
Das muss ich mir merken :-)
http://www.fail.to/watch/10458-geisterfahrer/
<http://www.radfahren-in-koeln.de/2012/10/22/wie-man-getotet-wird-reloaded/>
Woanders gibt's solche Brückenüberquerungen sogar als Gehweg +
Zweirichtungsblauschildweg.

Es ist überaus bezeichnend, daß bei solchen Ghettoisierungen nicht etwa ein
ADFC die Verwaltung mit Klagen überzieht, bis die nicht mehr wissen, wo
denen der Kopf steht, um am Ende entweder ganz normal eine
Fahrbahn(mit)benutzung durch Radfahrer zu erreichen oder aber zumindest
ausreichend Platz im Ghetto durchzusetzen.

In der Zwischenzeit bis zu den Urteilen könnten die Betroffenen - allein
schon aus der Not heraus - bei solchen Strecken mal "Shared Space"
praktizieren. Soll heißen: Wenn die tapferen Anti-Geisterradler-Recken sich
herabließen, auf ein paar Sekunden zu verzichten, würden sie selber und
auch die Geisterradler jeweils entspannt auf der anderen Seite der Brücke
ankommen.

Es ist nämlich anzunehmen, daß die Geisterradler das nicht aus Bosheit tun,
sondern die Zu- und/oder Abfahrt von/zur Brücke auf der "richtigen Seite"
ausreichend umständlich ist.

Aber nein, statt dessen behacken sich die Ghettoinsassen in verbissenen
Kleinkriegen gegenseitig um ihre verbliebenen Quadratzentimeter und
ergötzen sich an jedem "Teilsieg", obwohl der faktisch nichts anderes als
eine weitere Zementierung der Ghettoisierung ist.

Und der Amtsschimmel klatscht sich auf die Schnekel und wiehert vor
Vergnügen darüber, wie wunderbar es doch immer wieder klappt, die Leute von
den eigentlichen Dingen abzulenken und statt dessen schön hypch über
ausgeworfene Stöckchen springen zu lassen.

--
Bernd Ullrich
2014-09-25 19:12:25 UTC
Permalink
Am 25.09.2014 um 20:34 schrieb Frank Möller:
[...]
Post by Frank Möller
Es ist nämlich anzunehmen, daß die Geisterradler das nicht aus Bosheit tun,
sondern die Zu- und/oder Abfahrt von/zur Brücke auf der "richtigen Seite"
ausreichend umständlich ist.
Die ist nicht umständlich sondern die Geisterfahrer sind nur zu
blöd\dement...

<http://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-er-3891.jpg>

zu beachten

BUZ
Frank Möller
2014-09-25 19:27:42 UTC
Permalink
Post by Bernd Ullrich
Post by Frank Möller
Es ist nämlich anzunehmen, daß die Geisterradler das nicht aus Bosheit tun,
sondern die Zu- und/oder Abfahrt von/zur Brücke auf der "richtigen Seite"
ausreichend umständlich ist.
Die ist nicht umständlich sondern die Geisterfahrer sind nur zu
blöd\dement...
<http://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-er-3891.jpg>
zu beachten
<Loriot>
Ach.
</Loriot>

Und inwiefern soll das jetzt eine Antwort auf meine obige Annahme
darstellen? Na ja, ist eh wurscht.

Aber kann denn dann nicht die tapfere Anti-Geisterradler-Streitmacht
wenigstens einen ihrer tapferen Recken abstellen und dort positionieren,
damit er brav alle 2 Sekunden so ein markerschütterndes
"GEEEIIISTÄÄÄRRRAAATTTLÄÄÄRRRR!!1!11!" ertönen läßt?

--
Tim Wittrock
2014-09-25 19:48:50 UTC
Permalink
Post by Frank Möller
Post by Bernd Ullrich
Post by Frank Möller
Es ist nämlich anzunehmen, daß die Geisterradler das nicht aus Bosheit tun,
sondern die Zu- und/oder Abfahrt von/zur Brücke auf der "richtigen Seite"
ausreichend umständlich ist.
Die ist nicht umständlich sondern die Geisterfahrer sind nur zu
blöd\dement...
<http://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-er-3891.jpg>
zu beachten
<Loriot>
Ach.
</Loriot>
Und inwiefern soll das jetzt eine Antwort auf meine obige Annahme
darstellen? Na ja, ist eh wurscht.
Du meinst also, die Einhaltung der Verkehrsregeln durch Radfahrer ist
gar nicht sonderlich erforderlich?
Dann sollte es Dir ja auch nichts ausmachen, wenn diese Blauschilder
missachten und stattdessen einfach in der richtigen Richtung auf der
Fahrbahn der Brücke fahren, Shared Space praktizieren, wie Du so schön
schreibst.
Und falls der Weg ansonsten mal umständlich genug ist, könnten Radfahrer
dann wohl auch in der falschen Richtung auf der Fahrbahn unterwegs
sein... Aber so weit geht Deine hier zur Schau gestellte Gelassenheit
dann wahrscheinlich auch wieder nicht.

Tschüß
Tim
Frank Möller
2014-09-25 20:13:49 UTC
Permalink
Post by Tim Wittrock
Du meinst also, die Einhaltung der Verkehrsregeln durch Radfahrer ist
gar nicht sonderlich erforderlich?
Du meinst also, es wäre in Ordnung, regelmäßig Deine Frau zu schlagen? Oder
anders ausgedrückst: Wie kommst Du zu einer solchen Unterstellung?
Post by Tim Wittrock
Dann sollte es Dir ja auch nichts ausmachen, wenn diese Blauschilder
missachten und stattdessen einfach in der richtigen Richtung auf der
Fahrbahn der Brücke fahren, Shared Space praktizieren, wie Du so schön
schreibst.
Und falls der Weg ansonsten mal umständlich genug ist, könnten Radfahrer
dann wohl auch in der falschen Richtung auf der Fahrbahn unterwegs
sein... Aber so weit geht Deine hier zur Schau gestellte Gelassenheit
dann wahrscheinlich auch wieder nicht.
Du kannst natürlich gerne auf der Rechthaber-Schiene weitermachen. Das wäre
"regul�r" d.r.f-konform. Alternativ k�nntest Du aber news:250914.203407.921#***@m-id.dr.tr.vu auch mal so lesen, daß Du den dort
aufgeteigten Denkansatz verstehen könntest. Vielleicht.

--
Tim Wittrock
2014-09-25 20:46:17 UTC
Permalink
Post by Frank Möller
Post by Tim Wittrock
Du meinst also, die Einhaltung der Verkehrsregeln durch Radfahrer ist
gar nicht sonderlich erforderlich?
Du meinst also, es wäre in Ordnung, regelmäßig Deine Frau zu schlagen?
Oh, dass das Niveau so schnell sinken würde, hatte ich nicht gedacht.
Post by Frank Möller
Oder
anders ausgedrückst: Wie kommst Du zu einer solchen Unterstellung?
Du meinst doch offenbar, man solle auf die armen Geisterfahrer Rücksicht
nehmen ("Auf ein paar Sekunden verzichten"), die die Verkehrsregeln aus
Bequemlichkeit ('Zu- und/oder Abfahrt von/zur Brücke auf der "richtigen
Seite" ausreichend umständlich') nicht einhalten. Umständliche
Straßenverkehrsregeln scheinen also Deiner Meinung nach nicht unbedingt
einzuhalten zu sein.
Post by Frank Möller
Post by Tim Wittrock
Dann sollte es Dir ja auch nichts ausmachen, wenn diese Blauschilder
missachten und stattdessen einfach in der richtigen Richtung auf der
Fahrbahn der Brücke fahren, Shared Space praktizieren, wie Du so schön
schreibst.
Und falls der Weg ansonsten mal umständlich genug ist, könnten Radfahrer
dann wohl auch in der falschen Richtung auf der Fahrbahn unterwegs
sein... Aber so weit geht Deine hier zur Schau gestellte Gelassenheit
dann wahrscheinlich auch wieder nicht.
Du kannst natürlich gerne auf der Rechthaber-Schiene weitermachen. Das wäre
aufgeteigten Denkansatz verstehen könntest. Vielleicht.
Ich bin dem Ansatz vom Shared Space sehr zugetan. Dieser Ansatz bedeutet
allerdings nicht, Kuddelmuddel zwischen Radfahrern und Fußgängern in
allen Richtungen auf einem schmalen Streifen mit Sichtbehinderungen, und
daneben breiter, schnurgerader Reserved Space für Kfz mit klaren
Richtungsvorgaben.

Ich habe eigentlich auch gar nicht viel gegen Deinen Ansatz, Radfahrern
zu erlauben, auf Regeln (eindeutig ausgeschildertes Radfahrverbot in
Gegenrichtung) zu scheißen, die es ihnen ausreichend umständlich machen.
Dann führe ich eben trotz Blauschild einfach auf der Fahrbahn und share
den space mit den Kfz, oder fahre z.B. bei Rot über die im Vergleich zur
Fahrbahn (1 zur Überquerung der Kreuzung) zusätzlichen Fahrradampeln (4
zur Überquerung). Dann müssen die Autofahrer eben ein wenig langsamer
fahren und auf mich Rücksicht nehmen.

Denk mal drüber nach, vielleicht merkst Du dann ja, dass Dein Ansatz
nicht praktikabel ist. Vielleicht.

Tim
Frank Möller
2014-09-25 21:00:19 UTC
Permalink
^^^^^^^^^^^^
Post by Tim Wittrock
Post by Frank Möller
Post by Tim Wittrock
Du meinst also, die Einhaltung der Verkehrsregeln durch Radfahrer ist
^^^^^^^^^^^^^^
Post by Tim Wittrock
Post by Frank Möller
Post by Tim Wittrock
gar nicht sonderlich erforderlich?
Du meinst also, es wäre in Ordnung, regelmäßig Deine Frau zu schlagen?
Oh, dass das Niveau so schnell sinken würde, hatte ich nicht gedacht.
Ich hab's Dir mal unterstrichen, wer damit anfing.
Post by Tim Wittrock
Post by Frank Möller
Oder
anders ausgedrückst: Wie kommst Du zu einer solchen Unterstellung?
Du meinst doch offenbar...
Ich meine offenbar, daß _ich_ meine, was ich _meine_, und nicht das, was
jemand mir unterschieben will.
Post by Tim Wittrock
Denk mal drüber nach, vielleicht merkst Du dann ja, dass Dein Ansatz
nicht praktikabel ist. Vielleicht.
Du hast news:250914.203407.921#***@m-id.dr.tr.vu nicht gelesen oder nicht
verstanden. Oder beides.

--
Tim Wittrock
2014-09-26 03:59:01 UTC
Permalink
Post by Frank Möller
^^^^^^^^^^^^
Post by Tim Wittrock
Post by Frank Möller
Post by Tim Wittrock
Du meinst also, die Einhaltung der Verkehrsregeln durch Radfahrer ist
^^^^^^^^^^^^^^
Post by Tim Wittrock
Post by Frank Möller
Post by Tim Wittrock
gar nicht sonderlich erforderlich?
Du meinst also, es wäre in Ordnung, regelmäßig Deine Frau zu schlagen?
Oh, dass das Niveau so schnell sinken würde, hatte ich nicht gedacht.
Ich hab's Dir mal unterstrichen, wer damit anfing.
Seltsam, um meine Frau und vorsätzliche Körperverletzung ging es dort
noch nicht, sondern von Anfang des Threads an um die Missachtung von
Verkehrsregeln durch Radfahrer.
Post by Frank Möller
Post by Tim Wittrock
Post by Frank Möller
Oder
anders ausgedrückst: Wie kommst Du zu einer solchen Unterstellung?
Du meinst doch offenbar...
Ich meine offenbar, daß _ich_ meine, was ich _meine_, und nicht das, was
jemand mir unterschieben will.
Wie ich auf die "Unterstellung" komme, habe ich in dem von Dir
weggekürzten Teil begründet.
Post by Frank Möller
Post by Tim Wittrock
Denk mal drüber nach, vielleicht merkst Du dann ja, dass Dein Ansatz
nicht praktikabel ist. Vielleicht.
verstanden. Oder beides.
Dann versuch es doch mal, für einen begriffsstutzigen Menschen wie mich
verständlich auszudrücken. Danke im Voraus.

Tim
Frank Möller
2014-09-26 08:13:21 UTC
Permalink
Post by Tim Wittrock
Post by Frank Möller
Post by Tim Wittrock
Denk mal drüber nach, vielleicht merkst Du dann ja, dass Dein Ansatz
nicht praktikabel ist. Vielleicht.
verstanden. Oder beides.
Dann versuch es doch mal, für einen begriffsstutzigen Menschen wie mich
verständlich auszudrücken. Danke im Voraus.
Ok, weil Du's bist:

Woanders gibt's solche Brückenüberquerungen (wie die im OP gezeigte) sogar
als Gehweg + Zweirichtungsblauschildweg.

Es ist überaus bezeichnend, daß bei solchen Ghettoisierungen nicht etwa ein
ADFC die Verwaltung mit Klagen überzieht, bis die nicht mehr wissen, wo
denen der Kopf steht, um am Ende entweder ganz normal eine
Fahrbahn(mit)benutzung durch Radfahrer zu erreichen oder aber zumindest
ausreichend Platz im Ghetto durchzusetzen.

In der Zwischenzeit bis zu den Urteilen könnten die Betroffenen - allein
schon aus der Not heraus und um möglichst streßarm über die Brücke zu
kommen - bei solchen Strecken mal "Shared Space" praktizieren. Soll
heißen: Wenn die tapferen Anti-Geisterradler-Recken sich herabließen, auf
ein paar Sekunden zu verzichten, würden sie selber und auch die
Geisterradler jeweils entspannt auf der anderen Seite der Brücke ankommen.

Es ist nämlich anzunehmen, daß das Verhalten des stolzen Videofilmers für
ihn selbst keineswegs streßarm ist, im Gegenteil. (Aber Ok, ich gehe da
nur von mir aus. Ich jedenfalls finde die Vorstellung, eine ganze Brücke
schreiend zu überqueren, höchst stressig.) Daß es für andere ebenfalls
höchst stressig ist, kann man im Video sehr deutlich sehen.

Es ist ebenfalls anzunehmen, daß die Geisterradler das nicht aus Bosheit
tun, sondern die Zu- und/oder Abfahrt von/zur Brücke auf der "richtigen
Seite" ausreichend umständlich ist.

Aber nein, statt einerseits massiv gegen die Ghettoinstallateure vorzugehen
und andererseits schon aus Entspannungsgründen "leben und leben lassen" zu
praktizieren, behacken sich die Ghettoinsassen selbst in verbissenen
Kleinkriegen gegenseitig um ihre verbliebenen Quadratzentimeter und
ergötzen sich an jedem "Teilsieg", wenn sie es dabei mal jemandem "gegeben
haben", obwohl das faktisch nichts anderes als eine weitere Zementierung
der Ghettoisierung ist.

Und der Amtsschimmel klatscht sich auf die Schenkel und wiehert vor
Vergnügen darüber, wie wunderbar es doch immer wieder klappt, die Leute
von den eigentlichen Dingen abzulenken und statt dessen schön hypch über
ausgeworfene Stöckchen springen und sich dann sogar noch gegenseitig
zerfleischen zu lassen, statt auch nur das geringste gegen die
eigentlichen Verursacher zu unternehmen.

--
Tim Wittrock
2014-09-26 18:21:10 UTC
Permalink
Post by Frank Möller
Post by Tim Wittrock
Post by Frank Möller
Post by Tim Wittrock
Denk mal drüber nach, vielleicht merkst Du dann ja, dass Dein Ansatz
nicht praktikabel ist. Vielleicht.
verstanden. Oder beides.
Dann versuch es doch mal, für einen begriffsstutzigen Menschen wie mich
verständlich auszudrücken. Danke im Voraus.
[großteils wörtliche Wiederholung aus dem angesprochenen Posting,
ergänzt hauptsächlich um:]
Post by Frank Möller
Es ist nämlich anzunehmen, daß das Verhalten des stolzen Videofilmers
für ihn selbst keineswegs streßarm ist, im Gegenteil. (Aber Ok, ich
gehe da nur von mir aus. Ich jedenfalls finde die Vorstellung, eine
ganze Brücke schreiend zu überqueren, höchst stressig.)
Andere Leute machen eine Urschrei-Therapie zum Stress-Abbau.
Die Begegnung mit Gegenverkehr im Bereich um die Pylone herum stelle ich
mir allerdings auch keinesfalls stressarm vor. Ohne Geisterfahrer hätte
der korrekt fahrende Radfahrer diesen Stress allerdings nicht.
Post by Frank Möller
Daß es für andere ebenfalls höchst stressig ist, kann man im Video
sehr deutlich sehen.
Das wiederum ist bestenfalls ausgleichende Gerechtigkeit.

[Dann wieder wörtliche Übernahme. Wie reine Wiederholung etwas
verständlicher machen soll, erschließt sich mir auch nicht. Schließlich
noch zwei neue Zeilen:]
Post by Frank Möller
statt einerseits massiv gegen die Ghettoinstallateure vorzugehen
und andererseits schon aus Entspannungsgründen "leben und leben
lassen" zu praktizieren,
Nun, auf diesem Weg hat es bereits zwei tödliche Unfälle gegeben, da
passt dann wohl besser "leben und sterben lassen", oder
rücksichtsvoller: "sterben und leben lassen". Die Unfallopfer werden
kaum absichtlich einen schweren Unfall provoziert haben.
Post by Frank Möller
Es ist nämlich anzunehmen, daß die Geisterradler das nicht aus
Bosheit tun, sondern die Zu- und/oder Abfahrt von/zur Brücke auf der
"richtigen Seite" ausreichend umständlich ist.
treffen möchtest, wenn nicht, dass es eine lässliche Missachtung der
StVO sei, wenn die Beachtung 'ausreichend umständlich' wäre.

Es ist anzunehmen, dass so gut wie niemand die Regeln der StVO aus
reiner Bosheit missachtet. Jeder wird einen Grund haben (Umwege durch
Einbahnstraßen, weit entfernte reguläre Parkplätze, Zeitnot... Schaffen
wir die StVO doch gleich ganz ab. Überall Shared Space!

Deinen Vorwurf,
Post by Frank Möller
statt auch nur das geringste gegen die eigentlichen Verursacher zu
unternehmen.
kannst Du genauso gut oder sogar besser den Geisterfahrern machen, die
sich nicht bei den Verantwortlichen beschweren, dass der reguläre Weg
'ausreichend umständlich' ist, sondern einfach die Gefährdung anderer
Leute in kauf nehmen und klare Vorschriften missachten.

Tim
Frank Möller
2014-09-25 19:58:51 UTC
Permalink
Post by Bernd Ullrich
Post by Frank Möller
Es ist nämlich anzunehmen, daß die Geisterradler das nicht aus Bosheit tun,
sondern die Zu- und/oder Abfahrt von/zur Brücke auf der "richtigen Seite"
ausreichend umständlich ist.
Die ist nicht umständlich sondern die Geisterfahrer sind nur zu
blöd\dement...
<http://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-er-3891.jpg>
zu beachten
<Loriot>
Ach.
</Loriot>

Und inwiefern soll das jetzt eine Antwort auf meine obige Annahme
darstellen? - Na ja, ist wurscht, eigentlich geht's um was anderes.

Aber kann denn dann nicht die tapfere Anti-Geisterradler-Streitmacht
wenigstens einen ihrer tapferen Recken abstellen und dort positionieren,
damit er brav alle 2 Sekunden so ein markerschütterndes
"GEEEIIISTÄÄÄRRRAAATTTLÄÄÄRRRR!!1!11!" ertönen läßt?

Und (aus Sicht der Geisterradler) hinter den Brückenpfeilern könnte man
doch bestimmt auch mobile Vuvuzela-Einsatzkommandos installieren, die jeden
verbleibenden Geisterradler mit "restloser Hingabe" über das
Brückengeländer tröten. Wenn sich das rumspricht, ist das der endgültige
Endsieg gegen das Geisterradeln (in Köln).

Dann haben wir alle auch endlich wieder mehr Zeit, über "Shared Space" zu
schwandronieren. Praktizieren wollen wir das nicht einmal an einer
beschissenen Brückenquerung, aber drüber schwafeln können wir ja dann
wieder ganz in Ruhe, nä.

--
Tim Wittrock
2014-09-25 20:16:30 UTC
Permalink
Frank Möller schrieb am 25.09.2014 um 21:58:
[...]
Post by Frank Möller
Dann haben wir alle auch endlich wieder mehr Zeit, über "Shared Space" zu
schwandronieren. Praktizieren wollen wir das nicht einmal an einer
beschissenen Brückenquerung, aber drüber schwafeln können wir ja dann
wieder ganz in Ruhe, nä.
Ich glaube, gegen Shared Space an dieser Brückenquerung würden vor allem
die Kfz-Führer protestieren, die dann plötzlich auch noch auf Fußgänger
und entgegenkommende Radfahrer zu achten hätten.
Oder solltest Du etwa das Prinzip "Shared Space" noch nicht ganz
begriffen haben?

Tim
Frank Möller
2014-09-25 20:33:06 UTC
Permalink
Post by Tim Wittrock
Post by Frank Möller
Dann haben wir alle auch endlich wieder mehr Zeit, über "Shared Space" zu
schwandronieren. Praktizieren wollen wir das nicht einmal an einer
beschissenen Brückenquerung, aber drüber schwafeln können wir ja dann
wieder ganz in Ruhe, nä.
Ich glaube, gegen Shared Space an dieser Brückenquerung würden vor allem
die Kfz-Führer protestieren, die dann plötzlich auch noch auf Fußgänger
und entgegenkommende Radfahrer zu achten hätten.
Oder solltest Du etwa das Prinzip "Shared Space" noch nicht ganz
begriffen haben?
Aus d.r.f-konformer Rechthaber-Perspektive betrachtet hast Du "natürlich"
vollkommen recht. Also bloß nicht die ADFC-Hanseln in ihre lahmen Ä****e
treten, damit die endlich mal ihren Auftrag erfüllen und den Amtsschimmeln
mit gesammelter Vereins-Power Dampf machen, während man in der Zwischenzeit
mit den widrigen Umständen möglichst streßfrei umzugehen versucht. Nein,
bloß nicht, sondern schön kleinkariert herumbrüllen und hahnenkampfartige
Kleinkriege führen. Lenkt so schön von den eigentlichen Ursachen ab und
erübrigt jedwedes Denken wie von selbst. Hach, was ist das gemütlich!

--
Tim Wittrock
2014-09-25 20:58:20 UTC
Permalink
Frank Möller schrieb am 25.09.2014 um 22:33:
[...]
Post by Frank Möller
Aus d.r.f-konformer Rechthaber-Perspektive betrachtet hast Du "natürlich"
vollkommen recht. Also bloß nicht die ADFC-Hanseln in ihre lahmen Ä****e
treten, damit die endlich mal ihren Auftrag erfüllen
Der ADFC hat keinen Auftrag.
Post by Frank Möller
und den Amtsschimmeln
mit gesammelter Vereins-Power Dampf machen, während man in der Zwischenzeit
mit den widrigen Umständen möglichst streßfrei umzugehen versucht. Nein,
bloß nicht, sondern schön kleinkariert herumbrüllen und hahnenkampfartige
Kleinkriege führen. Lenkt so schön von den eigentlichen Ursachen ab und
erübrigt jedwedes Denken wie von selbst. Hach, was ist das gemütlich!
Wenn Du mir jetzt noch erklären könntest, warum es sinnvoller sein
sollte, jemandem in den lahmen Arsch zu treten, damit dieser dann wieder
jemand anderem in den lahmen Arsch tritt, der dann wiederum den
Falschfahrern in den ignoranten Arsch treten soll, anstatt das Übel
gleich etwas dichter an der Wurzel zu packen... (Übrigens habe ich das
Herumbrüllen hier gar nicht propagiert, sondern mich lediglich gegen die
Schuldzuweisungen an den in der richtigen Richtung fahrenden und zum
Stillstand abbremsenden Radfahrer und gleichzeitige Entschuldigung des
Fehlverhaltens der Geisterfahrer gewandt)

Du scheinst übrigens die gesammelte Vereins-Power des ADFC mit der
(völlig überbewerteten) des ADAC bis vor einiger Zeit zu verwechseln.

Tim
Frank Möller
2014-09-25 21:10:32 UTC
Permalink
Post by Tim Wittrock
Post by Frank Möller
Aus d.r.f-konformer Rechthaber-Perspektive betrachtet hast Du "natürlich"
vollkommen recht. Also bloß nicht die ADFC-Hanseln in ihre lahmen Ä****e
treten, damit die endlich mal ihren Auftrag erfüllen
Der ADFC hat keinen Auftrag.
LOL. Ich darf mal kurz zitieren:

"§ 2 Zweck und Aufgaben

1. Der ADFC hat den Zweck, unabhängig und parteipolitisch neutral

a) im Interesse der Allgemeinheit den Fahrradverkehr und die Belange
unmotorisierter Verkehrsteilnehmer und -teilnehmerinnen zu fördern...

b) die Bevölkerung im Gebrauch von Fahrrädern im täglichen Nahverkehr ...
zu beraten und durch Informationen und durch sonstige geeignete
Dienstleistungen zu unterstützen.

2. Seine Aufgaben sind demgemäß insbesondere

a) Zusammenarbeit mit Behörden, Organisationen und der Öffentlichkeit zur
Verbesserung der rechtlichen und verkehrstechnischen Grundlagen und
Möglichkeiten des Fahrradverkehrs,

... usw. usf. ..."
Post by Tim Wittrock
Wenn Du mir jetzt noch erklären könntest, warum es sinnvoller sein
sollte, jemandem in den lahmen Arsch zu treten, damit dieser dann wieder
jemand anderem in den lahmen Arsch tritt, der dann wiederum den
Falschfahrern in den ignoranten Arsch treten soll...
Du hast news:250914.203407.921#***@m-id.dr.tr.vu noch immer nicht gelesen
oder verstanden.

--
Frank Möller
2014-09-25 21:15:27 UTC
Permalink
Post by Tim Wittrock
Post by Frank Möller
Aus d.r.f-konformer Rechthaber-Perspektive betrachtet hast Du "natürlich"
vollkommen recht. Also bloß nicht die ADFC-Hanseln in ihre lahmen Ä****e
treten, damit die endlich mal ihren Auftrag erfüllen
Der ADFC hat keinen Auftrag.
LOL. Ich darf mal kurz zitieren:

"§ 2 Zweck und Aufgaben

1. Der ADFC hat den Zweck, unabhängig und parteipolitisch neutral

a) im Interesse der Allgemeinheit den Fahrradverkehr und die Belange
unmotorisierter Verkehrsteilnehmer und -teilnehmerinnen zu fördern...

b) die Bevölkerung im Gebrauch von Fahrrädern im täglichen Nahverkehr ...
zu beraten und durch Informationen und durch sonstige geeignete
Dienstleistungen zu unterstützen.

2. Seine Aufgaben sind demgemäß insbesondere

a) Zusammenarbeit mit Behörden, Organisationen und der Öffentlichkeit zur
Verbesserung der rechtlichen und verkehrstechnischen Grundlagen und
Möglichkeiten des Fahrradverkehrs,

... usw. usf. ..."


Und nicht zuletzt ist dieser Verein gemeinnützig, damit gehen sehr wohl
entsprechende Verpflichtungen einher.
Post by Tim Wittrock
Wenn Du mir jetzt noch erklären könntest, warum es sinnvoller sein
sollte, jemandem in den lahmen Arsch zu treten, damit dieser dann wieder
jemand anderem in den lahmen Arsch tritt, der dann wiederum den
Falschfahrern in den ignoranten Arsch treten soll...
Du hast news:250914.203407.921#***@m-id.dr.tr.vu noch immer nicht gelesen
oder verstanden.

--
Tim Wittrock
2014-09-27 07:52:07 UTC
Permalink
Post by Frank Möller
Post by Tim Wittrock
Post by Frank Möller
Aus d.r.f-konformer Rechthaber-Perspektive betrachtet hast Du "natürlich"
vollkommen recht. Also bloß nicht die ADFC-Hanseln in ihre lahmen Ä****e
treten, damit die endlich mal ihren Auftrag erfüllen
Der ADFC hat keinen Auftrag.
"§ 2 Zweck und Aufgaben
[...]
Post by Frank Möller
Und nicht zuletzt ist dieser Verein gemeinnützig, damit gehen sehr wohl
entsprechende Verpflichtungen einher.
Dann sollte ich wohl sofort eine Klage gegen den ADFC einreichen, auf
dass dieser verpflichtet werde, die Polizei zu verklagen, die Einhaltung
der Verkehrsregeln genauer zu überwachen.
Post by Frank Möller
Post by Tim Wittrock
Wenn Du mir jetzt noch erklären könntest, warum es sinnvoller sein
sollte, jemandem in den lahmen Arsch zu treten, damit dieser dann wieder
jemand anderem in den lahmen Arsch tritt, der dann wiederum den
Falschfahrern in den ignoranten Arsch treten soll...
oder verstanden.
Falls damit ausgedrückt werden sollte, dass jemand dem ADFC in den
lahmen Arsch treten sollte, damit dieser wiederum der
Straßenverkehrsbehörde in den lahmen Arsch trete, dass diese den
Geisterradfahrern gefälligst bequemere legale Wege herrichtet, so sollte
dieser Jemand doch aber wohl der Geisterfahrer sein, und nicht
derjenige, der einfach nur auf dem bestehenden Weg nach den geltenden
Regeln fahren möchte.
Stattdessen übertreten diese Geisterfahrer jedoch einfach die geltenden
Regeln und verlangen von den andern Verkehrsteilnehmern Rücksicht. Das
scheinst Du jedoch nicht anzuprangern, sondern maulst gegen das Rufen
des korrekt fahrenden Radfahrers. Auch das ist überaus bezeichnend.

'In der Zwischenzeit bis zu den Urteilen könnten die Betroffenen -
allein schon aus der Not heraus - bei solchen Strecken mal "Shared
Space" praktizieren.' klingt m.E. übrigens auch in der Wiederholung
immer noch ziemlich eindeutig danach, als solle die Regelübertretung
durch Geisterfahrer akzeptiert werden.

Tim
Bernhard Kraft
2014-09-26 07:54:02 UTC
Permalink
Post by Frank Möller
Post by Thomas Bliesener
Post by Peter Geher
Das muss ich mir merken :-)
http://www.fail.to/watch/10458-geisterfahrer/
<http://www.radfahren-in-koeln.de/2012/10/22/wie-man-getotet-wird-reloaded/>
Woanders gibt's solche Brückenüberquerungen sogar als Gehweg +
Zweirichtungsblauschildweg.
In Bonn gibt es die Südbrücke und die Kennedybrücke mit Zweirichtungsweg
auf beiden Seiten. Wenn ich mich recht erinnere ist es bei der Bonner
Nordbrücke und bei der Rodenkirchener Brücke im Kölner Süden nicht
anders. Auf den Autobahnbrücken im Rheinland scheint das der Standard zu
sein. Deswegen wundert mich nicht, dass das VZ 254 ignoriert wurde, als
eine Art von Gewohnheitsrecht.
Frank Möller
2014-09-26 08:36:39 UTC
Permalink
Post by Bernhard Kraft
Post by Frank Möller
Post by Thomas Bliesener
<http://www.radfahren-in-koeln.de/2012/10/22/wie-man-getotet-wird-reloaded/>
Woanders gibt's solche Brückenüberquerungen sogar als Gehweg +
Zweirichtungsblauschildweg.
In Bonn gibt es die Südbrücke und die Kennedybrücke mit Zweirichtungsweg
auf beiden Seiten. Wenn ich mich recht erinnere ist es bei der Bonner
Nordbrücke und bei der Rodenkirchener Brücke im Kölner Süden nicht
anders. Auf den Autobahnbrücken im Rheinland scheint das der Standard zu
sein. Deswegen wundert mich nicht, dass das VZ 254 ignoriert wurde, als
eine Art von Gewohnheitsrecht.
Klar, das kommt mit Sicherheit noch dazu, ebenso die Gewöhnung an das
zunehmende Gehwegradeln an allen möglichen und unmöglichen Stellen.

Wie lange ist das jetzt eigentlich her, daß der ADFC vor dem
Bundesverwaltungsgericht obsiegte? Und was haben die seitdem getan? Nichts
oder gar nichts?

Statt diese Geschichte von damals zum Anlaß zu nehmen, dann _erst_recht_
weiterzumachen und "in Stufe 2" dann überall dort, wo es weiterhin bzw.
immer noch Benutzungspflichten gibt, ordentlich breite Wege für den
Radverkehr einzufordern, haben sie nichts getan und tun auch aktuell
nichts.

--
Ervin Peters
2014-09-26 19:31:53 UTC
Permalink
Post by Frank Möller
Wie lange ist das jetzt eigentlich her, daß der ADFC vor dem
Bundesverwaltungsgericht obsiegte? Und was haben die seitdem getan?
Nichts oder gar nichts?
Aber StVBs handeln. Sie lassen, je nach Verständnis der Regelungen, die
Schilder demontieren. Nur die Planer maulen rum, sie wollen für ihre
schön separierten Planungen die Benutzungspflicht.

ervin
Harald Meyer
2014-09-27 06:03:15 UTC
Permalink
Post by Frank Möller
Wie lange ist das jetzt eigentlich her, daß der ADFC vor dem
Bundesverwaltungsgericht obsiegte?
ADFC? Wieso ausgerechnet der? Der war doch gar nicht klagebefugt.
Der hat den Klaus bestenpfalz bei seiner Klage unterstützt.
Post by Frank Möller
Und was haben die seitdem getan? Nichts oder gar nichts?
Frag' das doch mal *den* ADFC, der deiner Meinung nach Kläger war.
Post by Frank Möller
Statt diese Geschichte von damals zum Anlaß zu nehmen, dann _erst_recht_
weiterzumachen und "in Stufe 2" dann überall dort, wo es weiterhin bzw.
immer noch Benutzungspflichten gibt, ordentlich breite Wege für den
Radverkehr einzufordern, haben sie nichts getan und tun auch aktuell
nichts.
Aus beliebigen Fehlannahmen lassen sich sehr bequem falsche Schlüsse
ziehen. Dr. Klaus W., Vorsitzender des ADFC Regensburg, könnte es dir
vermutlich erklären, warum es zum ewähnten Urteil keine "Stufe 2" gab.

Beste Grüße -Ha"BLÖD-Zeitungsniewoh is ächt Schaisse"rald-
--
Warum wird eigentlich zunehmend das gute Usenetprinzip "Keiner hat
Anspruch darauf, von jedem gelesen zu werden." in Richtung "Ich darf
jeden Blödfug schreiben, weil's eh ja keiner Lesen *muß*" mißbraucht?
[*Ulrich F. Heidenreich in hamster.de.talk*]
Markus Luft
2014-09-27 13:13:54 UTC
Permalink
Post by Bernhard Kraft
Post by Frank Möller
Post by Thomas Bliesener
Post by Peter Geher
Das muss ich mir merken :-)
http://www.fail.to/watch/10458-geisterfahrer/
<http://www.radfahren-in-koeln.de/2012/10/22/wie-man-getotet-wird-reloaded/>
Woanders gibt's solche Brückenüberquerungen sogar als Gehweg +
Zweirichtungsblauschildweg.
In Bonn gibt es die Südbrücke und die Kennedybrücke mit Zweirichtungsweg
auf beiden Seiten. Wenn ich mich recht erinnere ist es bei der Bonner
Nordbrücke und bei der Rodenkirchener Brücke im Kölner Süden nicht
anders. Auf den Autobahnbrücken im Rheinland scheint das der Standard zu
sein. Deswegen wundert mich nicht, dass das VZ 254 ignoriert wurde, als
eine Art von Gewohnheitsrecht.
Bei mir vor der Haustüre ist das Geisterradeln auf der Holtenauer Hochbrücke
auch legalisiert. Verkehrssicherheit gehört nicht zu den Kriterien, die
Geisterradeln erlauben oder verbieten. Du mußt eben bergab in der Kurve
damit rechnen, daß dir sogar auf dem Weg links einer entgegen kommt, also
muß man bergab permanent bremsen...
Joerg Fischer
2014-09-25 06:37:06 UTC
Permalink
Post by Peter Geher
Das muss ich mir merken :-)
Perfekt. So stellt man sich das Sozialverhalten des durchschnittlichen
drflers immer vor. Wissend um die unbestreitbare Gefährlichkeit der
Stelle und die Regelverstöße Anderer vorsätzlich mit Vollgas drauf,
Radler massiv gefährden und beschimpfen.

Angemessene Reaktion der Stadt: Radweg entfernen, an der Fahrbahn Z254.
Dann können solche Arschgeigen über die Brücke schieben. Und die
Einhaltung genauso regelmäßig kontrollieren wie die Geschwindigkeit von
Autos auf der Fahrbahn. Wegen der Sicherheit. Denn eigenes Gehirn zur
Beurteilung einer unübersichtlichen Stelle und der gebotenen Vorsicht
kann man nicht bei jedem Radler voraussetzen.

Tschau, Jörg
--
There are only 10 types of people in the world:
Those who understand binary, and those who don't...
Sebastian Zenker
2014-09-25 07:46:39 UTC
Permalink
Post by Joerg Fischer
Angemessene Reaktion der Stadt: Radweg entfernen,
Soweit OK.
Post by Joerg Fischer
an der Fahrbahn Z254.
Mit welcher Begründung?

(Gepöbel gesnippt)
--
Sebastian Zenker
Joerg Fischer
2014-09-25 18:06:52 UTC
Permalink
Post by Sebastian Zenker
Post by Joerg Fischer
an der Fahrbahn Z254.
Mit welcher Begründung?
Hohe Verkehrsbelastung, Selbstgefährdung der Radfahrer. Z254 hat in den
meisten Fällen die Bedeutung: "Intelligente Menschen fahren hier nicht
mit dem Rad, den Anderen ist es verboten."
Post by Sebastian Zenker
(Gepöbel gesnippt)
Dass war im Video, das kannst Du hier nicht snippen.

Tschau, Jörg
--
There are only 10 types of people in the world:
Those who understand binary, and those who don't...
Thomas Shlueter
2014-09-25 19:46:03 UTC
Permalink
Post by Joerg Fischer
Post by Sebastian Zenker
Post by Joerg Fischer
an der Fahrbahn Z254.
Mit welcher Begründung?
Hohe Verkehrsbelastung, Selbstgefährdung der Radfahrer.
_Selbst_gefährdung? Wohl kaum. Ein Blick in die Unfallstatistik zeigt
zudem, dass die Gefahr der Fahrbahnbenutzung bei starkem Verkehr maßlos
überschätzt wird. So gab es z.B. im vergangenen Jahr in .de überhaupt
nur 26 tote RF durch Rammen/Streifen mit einem KFZ von hinten.
Bezeichnend ist dabei aber, dass darunter nicht ein einziger auf einer
stärker befahrenen Hauptstraße "unters Auto" kam, sondern dass alle
diese Opfer auf einsamen Nebenstrecken bzw. zu Zeiten relativer
Verkehrsstille erlegt wurden. Der typische Überholunfall hat keine Zeugen.
Post by Joerg Fischer
Z254 hat in den meisten Fällen die Bedeutung: "Intelligente Menschen
fahren hier nicht mit dem Rad, den Anderen ist es verboten."
Die Bedeutung lautet "Bremsen für Radfahrer saugt, aber das darf man ja
heutzutage nicht laut sagen. Also tun wir so, als führen hier Kretins
mit Kraftfahrzeugen rum, die zu blöd sind, die ersten fünf Paragraphen
der StVO zu kapieren".

Tom
Joerg
2014-09-25 19:58:45 UTC
Permalink
Post by Thomas Shlueter
Post by Joerg Fischer
Post by Sebastian Zenker
Post by Joerg Fischer
an der Fahrbahn Z254.
Mit welcher Begründung?
Hohe Verkehrsbelastung, Selbstgefährdung der Radfahrer.
_Selbst_gefährdung? Wohl kaum. Ein Blick in die Unfallstatistik zeigt
zudem, dass die Gefahr der Fahrbahnbenutzung bei starkem Verkehr maßlos
überschätzt wird. So gab es z.B. im vergangenen Jahr in .de überhaupt
nur 26 tote RF durch Rammen/Streifen mit einem KFZ von hinten.
Bezeichnend ist dabei aber, dass darunter nicht ein einziger auf einer
stärker befahrenen Hauptstraße "unters Auto" kam, sondern dass alle
diese Opfer auf einsamen Nebenstrecken bzw. zu Zeiten relativer
Verkehrsstille erlegt wurden. Der typische Überholunfall hat keine Zeugen.
Ah ja, Berlin ist also ein Kaff, das aus Nebenstrecken besteht und in
dem mittags relative Verkehrstille herrscht?

http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/berlin-zehlendorf-85-jaehriger-radfahrer-stirbt-nach-verkehrsunfall/8984666.html

Zitat "... beim Überholmanöver streifte sie den Radfahrer" und "... an
seinen Verletzungen starb". Soviel zu den Tatsachen.

[...]
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Thomas Shlueter
2014-09-25 20:28:41 UTC
Permalink
Post by Joerg
Ah ja, Berlin ist also ein Kaff, das aus Nebenstrecken besteht und in
dem mittags relative Verkehrstille herrscht?
Ja.
Post by Joerg
http://www.tagesspiegel.de/...
Zitat "... beim Überholmanöver streifte sie den Radfahrer" und "... an
seinen Verletzungen starb". Soviel zu den Tatsachen.
Die Fischerhüttenstraße liegt zwar mitten in Berlin, sie ist jedoch
alles andere als eine vielbefahrene Hauptverkehrsstraße.
Hier mal der Streetview <http://goo.gl/maps/A6Qvu>.

Jedenfalls hast du zielsicher den einzigen Unfall rausgepickt, der im
vergangenen Jahr im Längsverkehr in einer deutschen Großstadt (>100.000
EW) geschah.

Tom
Joerg
2014-09-25 21:02:39 UTC
Permalink
Post by Thomas Shlueter
Post by Joerg
Ah ja, Berlin ist also ein Kaff, das aus Nebenstrecken besteht und in
dem mittags relative Verkehrstille herrscht?
Ja.
ROFL!
Post by Thomas Shlueter
Post by Joerg
http://www.tagesspiegel.de/...
Zitat "... beim Überholmanöver streifte sie den Radfahrer" und "... an
seinen Verletzungen starb". Soviel zu den Tatsachen.
Die Fischerhüttenstraße liegt zwar mitten in Berlin, sie ist jedoch
alles andere als eine vielbefahrene Hauptverkehrsstraße.
Hier mal der Streetview <http://goo.gl/maps/A6Qvu>.
Jedenfalls hast du zielsicher den einzigen Unfall rausgepickt, der im
vergangenen Jahr im Längsverkehr in einer deutschen Großstadt (>100.000
EW) geschah.
Das war nach etwa 10 Sekunden Web Suche. Ich bin recht sicher, weitere
finden zu koennen, wenn ich die Zeit haette. Ausserdem geht es nicht nur
um Todesfaelle, sondern auch um Schwerverletzte. Denn etliche davon sind
nachher nie wieder so ganz die alten oder behalten bleibende Schaeden.
Z.B. nach solchen Unfaelle:

http://www.aktivnews.de/aktivnews_allinone/index.php/component/content/article/25-einsatzdokumentation-2013-/10211-07112013-1325-uhr-radfahrer-wird-angefahren-unfalllenker-fluechtig-bgl
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Thomas Shlueter
2014-09-26 05:43:56 UTC
Permalink
Post by Joerg
Post by Thomas Shlueter
Jedenfalls hast du zielsicher den einzigen Unfall rausgepickt, der im
vergangenen Jahr im Längsverkehr in einer deutschen Großstadt (>100.000
EW) geschah.
Das war nach etwa 10 Sekunden Web Suche. Ich bin recht sicher, weitere
finden zu koennen, wenn ich die Zeit haette.
Bitte mach weiter. Und melde deine Funde nicht nur hier, sondern gleich
auch dem Bundesamt für Satistik, damit die ihre grob fehlerhaften Zahlen
im Jahresbericht 2013 korrigieren. ;-)
Post by Joerg
Ausserdem geht es nicht nur
um Todesfaelle, sondern auch um Schwerverletzte.
Ja. Nur ist die Pyramide an schwersten, schweren und leichten Unfällen,
die sich unter der Spitze der im Längsverkehr Getöteten befindet, _sehr_
viel schlanker als das ausgesprochen "solide" Fundament an Unfällen der
Radwegfahrer.
Post by Joerg
Denn etliche davon sind
nachher nie wieder so ganz die alten oder behalten bleibende Schaeden.
http://www.aktivnews.de/aktivnews_allinone/index.php/component/content/article/25-einsatzdokumentation-2013-/10211-07112013-1325-uhr-radfahrer-wird-angefahren-unfalllenker-fluechtig-bgl
Der Unfall zeigt alles mögliche, nur keine besondere Gefährdung von
Radfahrern auf Straßen mit starkem Autoverkehr. Was er zeigt ist:
_Wenn_ es ausnahmsweise zu einem der seltenen schweren Unfällen im
Längsverkehr kommt, dann
- außerorts (17 von 26 Toten 2013)
- auf einer weniger befahrenen Strecke (26 von 26)
- sucht die Polizei händeringend nach Zeugen (16 von 26)
- findet der Unfall bei erschwerten Sichtbedingungen statt
(Gegenlicht/Dunkelheit/Starkregen/Nebel, oder wie hier im Tunnel, 9 von
17 außerörtlichen)
- ist ein Senior beteiligt (11 von 26)

Insgesamt ist allerdings jedenfalls keiner dieser Punkte irgendwie
spezifisch für Radfahrer als Opfer. Wenn man die Autofahrer weiterwüten
lässt, sind solche schrecklichen Unfälle im Tunnel unvermeidbar; selbst
dann, wenn man alle Fahrräder im Land zerstört und deren Fahrer wegsperrt.

Tom
Joerg Fischer
2014-09-26 04:23:35 UTC
Permalink
Post by Thomas Shlueter
zudem, dass die Gefahr der Fahrbahnbenutzung bei starkem Verkehr maßlos
überschätzt wird. So gab es z.B. im vergangenen Jahr in .de überhaupt
Was bei dieser Art Trollerei stets ignoriert wird: Im Längsverkehr auf
stark befahrenen Hauptstaßen sterben so wenige Radler weil die meisten
Radler nicht so blöd sind im Längsverlehr auf stark befahrenen
Haupstraßen mit dem Rad zu fahren. Nach schlüterscher Logik sollte er
also sein Bett meiden wenn er merkt das es ihm schlecht geht: Die
meisten Menschen sterben im eigenen Bett.

Tschau, Jörg
--
There are only 10 types of people in the world:
Those who understand binary, and those who don't...
Thomas Shlueter
2014-09-26 06:01:51 UTC
Permalink
Post by Joerg Fischer
Was bei dieser Art Trollerei stets ignoriert wird: Im Längsverkehr auf
stark befahrenen Hauptstaßen sterben so wenige Radler weil die meisten
Radler nicht so blöd sind im Längsverlehr auf stark befahrenen
Haupstraßen mit dem Rad zu fahren. Nach schlüterscher Logik sollte er
also sein Bett meiden wenn er merkt das es ihm schlecht geht: Die
meisten Menschen sterben im eigenen Bett.
Du scheinst detaillierte Quellen über die jeweilige Kilometerleistung
der Radfahrer auf Fahrbahnen in Verbindung mit der Verkehrsstärke der
KFZ und der Unfallhäufigkeit auf diesen Strecken zu haben.

Lass uns an deinem Wissen teilhaben, bitte.

Tom
Joerg
2014-09-26 14:31:45 UTC
Permalink
Post by Joerg Fischer
Post by Thomas Shlueter
zudem, dass die Gefahr der Fahrbahnbenutzung bei starkem Verkehr maßlos
überschätzt wird. So gab es z.B. im vergangenen Jahr in .de überhaupt
Was bei dieser Art Trollerei stets ignoriert wird: Im Längsverkehr auf
stark befahrenen Hauptstaßen sterben so wenige Radler weil die meisten
Radler nicht so blöd sind im Längsverlehr auf stark befahrenen
Haupstraßen mit dem Rad zu fahren. Nach schlüterscher Logik sollte er
also sein Bett meiden wenn er merkt das es ihm schlecht geht: Die
meisten Menschen sterben im eigenen Bett.
Bin gestern zugegebenermassen auch abgebixt. Heimfahrt ueber eine
schnelle Ortsdurchfahrt, viel Verkehr, stockdunkel und etwas rauchig
wegen grossem Waldbrand. Da bin ich lieber ueber den Buergersteig in
eine Siedlung und dann Nebenstrassen gefahren, was 5-10min extra
kostete. Motivierend war, als mir vorher jemand sagte, dass es in einer
Nachbarstadt schon wieder einen Radfahrer auf der Fahrbahn erwischt hat.

Normalerweise fahre ich dort einfach durch, seit ich helle Beleuchtung
am Rad habe (vorn drei Lampen, hinten zwei). Die 200-300 Lumen vorn sind
allerdings noch nicht genug, da muss was motorradmaessigeres her.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Joerg Fischer
2014-09-26 17:27:38 UTC
Permalink
Post by Joerg
Normalerweise fahre ich dort einfach durch, seit ich helle Beleuchtung
am Rad habe (vorn drei Lampen, hinten zwei). Die 200-300 Lumen vorn sind
allerdings noch nicht genug, da muss was motorradmaessigeres her.
Licht ist schon wichtig, aber ich denke wenn ein Autofahrer pennt, dann
pennt der mit Licht und ohne auch. Mir ist wichtiger rein mechanisch
auf Abstand zum Auto zu kommen. Und wenn das im Ausnahmefall heißt mal
ein Stück Fußweg zu benutzen, dann mach ich das auch. Das muß ja nicht
bedeuten das man mit 30 km/h zwischen einer Schulklasse und einer Oma
durchbrettert, wie einem das dann hier unterstellt wird.

Tschau, Jörg
--
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Those who understand binary, and those who don't...
Joerg
2014-09-27 14:22:42 UTC
Permalink
Post by Joerg Fischer
Post by Joerg
Normalerweise fahre ich dort einfach durch, seit ich helle Beleuchtung
am Rad habe (vorn drei Lampen, hinten zwei). Die 200-300 Lumen vorn sind
allerdings noch nicht genug, da muss was motorradmaessigeres her.
Licht ist schon wichtig, aber ich denke wenn ein Autofahrer pennt, dann
pennt der mit Licht und ohne auch. Mir ist wichtiger rein mechanisch
auf Abstand zum Auto zu kommen. Und wenn das im Ausnahmefall heißt mal
ein Stück Fußweg zu benutzen, dann mach ich das auch. Das muß ja nicht
bedeuten das man mit 30 km/h zwischen einer Schulklasse und einer Oma
durchbrettert, wie einem das dann hier unterstellt wird.
Sehe ich aehnlich, obwohl ich Fusswege nur selten benutze. Wenn, dann
nur sehr kurze Stuecke und wenn sie leer sind, oder ich schiebe auch
mal. Aber Licht macht bei Fahrbahnfahren schon einen grossen
Unterschied, wenn es hell genug ist. Hierzulande sind Radfahrer
ausserhalb der grossen Staedte so selten, dass Autofahrer (noch) nicht
mit ihnen rechnen. Besonders solche, die etwas unaufmerksam fahren oder
es generell sind. Wenn die ein helles Licht kommen sehen, dann wissen
sie vielleicht auf Anhieb nicht, was es ist. Sie gehen erstmal zur
Sicherheit in die Bremsen und das reicht ja.

Durchbrettern tut bei uns auf Mix-Wegen fast niemand. Es ist mir in
Germania etwas unangenehm aufgefallen, wie schnell Leute an Kindern oder
sogar Rollstuhlfahrern vorbeizischen. Einmal "Ping" mit der Klingel und
dann ohne auch nur "Gas" wegzunehmen vorbei.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Markus Luft
2014-09-27 14:09:17 UTC
Permalink
Post by Joerg Fischer
Post by Thomas Shlueter
zudem, dass die Gefahr der Fahrbahnbenutzung bei starkem Verkehr maßlos
überschätzt wird. So gab es z.B. im vergangenen Jahr in .de überhaupt
Was bei dieser Art Trollerei stets ignoriert wird: Im Längsverkehr auf
stark befahrenen Hauptstaßen sterben so wenige Radler weil die meisten
Radler nicht so blöd sind im Längsverlehr auf stark befahrenen
Haupstraßen mit dem Rad zu fahren. Nach schlüterscher Logik sollte er
also sein Bett meiden wenn er merkt das es ihm schlecht geht: Die
meisten Menschen sterben im eigenen Bett.
Es gibt keinen nachvollziehbaren Zusammenhang mit der KFZ-Verkehrsstärke
und der Unfalldichte von Radfahrern auf der Fahrbahn im Mischverkehr.
Es gibt ihn auch nicht für KFZ untereinander.
Es gibt aber einen Zusammenhang mit der RF-Verkehrsstärke und der
RF-Unfalldichte auf RVA. Dabei zeigte sich, daß sich dieser Effekt umso
mehr abschwächt je ähnlicher die RVA dem Mischverkehr wird.
Die allseits beliebte Regel "Je mehr Auto, desto mehr Radweg" ist also
bezüglich der Verkehrssicherheit nicht nachvollziehbar, ganz im
Gegenteil, es sieht ganz so aus, als wäre sie auch in diesem Punkt
der Verkehrssicherheit abträglich.

Nach dem, was ich bei meinen Recherchen zu diesem Thema gefunden habe,
gehe ich davon aus, daß man auch bei Radfahrern im Mischverkehr je
nach Konstellation intervenierender Variabeln bei der Beziehung
Verkehrsstärke-->Unfalldichte andere (beliebige) Zusammenhänge finden
kann. Das deckt sich vermutlich auch nicht zufällig mit meiner
Erfahrung auf Fahrbahnen ganz unterschiedlicher Verkehrsstärken.
Insofern könnte es ziemlich blöde sein, wenn man sich als Radfahrer
nicht auf stark befahrene Fahrbahnen traut und den parallelen Radweg
benutzt. Ich kenne hier einige Radwege entlang stark befahrener
Fahrbahnen, da würde ich sogar behaupten, daß ein kluger Radfahrer
den auch ohne Kenntnis wissenschaftlicher Untersuchungen nicht befährt.
Das dort dennoch nahezu alle Radfahrer auf dem Radweg fahren hat aber
mit rationalen Gründen rein gar nichts zu tun.
Das Rationalisieren an sich unkluger, emotionaler Entscheidungen
solltest Du nicht mit rationalen Entscheidungen verwechseln.
Ralf . K u s m i e r z
2014-09-25 20:05:37 UTC
Permalink
X-No-Archive: Yes
Die Bedeutung lautet "Bremsen für Radfahrer saugt, aber das darf man ja
heutzutage nicht laut sagen. Also tun wir so, als führen hier Kretins
mit Kraftfahrzeugen rum, die zu blöd sind, die ersten fünf Paragraphen
der StVO zu kapieren".
Letzteres ist wohl Realitätssinn.


Gruß aus Bremen
Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
Mathias Böwe
2014-09-25 20:43:18 UTC
Permalink
Post by Joerg Fischer
Z254 hat in den meisten Fällen die Bedeutung: "Intelligente Menschen
fahren hier nicht mit dem Rad, den Anderen ist es verboten."
Keineswegs. In den meisten Fällen bedeutet es: "Intelligentes Verhalten
derjenigen, die mehrheitlich hier fahren, wird weder erwartet noch
vorausgesetzt, und unter Mißachtung rechtsstaatlicher Zuordnung wird -
unter Abwesenheit von Intelligenz - angeordnet, daß intelligente
Menschen sich vorauseilend der Gewalt beugen."

Weil das für ein Schild zu lang ist, wird das gerne sinnverfälschend in
der von Dir zitierten Form festgehalten, was wiederum ein deutliches
Zeichen eines Intelligenzvakuums seitens des Verfassers solcher
verkürzten Schildtexte wie auch seitens derjenigen, die deren
Aufstellung zulassen oder gar anordnen, ist.

Mathias
--
inzwischen wieder ohne Signatur
Markus Luft
2014-09-26 01:04:44 UTC
Permalink
Post by Mathias Böwe
Post by Joerg Fischer
Z254 hat in den meisten Fällen die Bedeutung: "Intelligente Menschen
fahren hier nicht mit dem Rad, den Anderen ist es verboten."
Keineswegs. In den meisten Fällen bedeutet es: "Intelligentes Verhalten
derjenigen, die mehrheitlich hier fahren, wird weder erwartet noch
vorausgesetzt, und unter Mißachtung rechtsstaatlicher Zuordnung wird -
unter Abwesenheit von Intelligenz - angeordnet, daß intelligente
Menschen sich vorauseilend der Gewalt beugen."
Weil das für ein Schild zu lang ist, wird das gerne sinnverfälschend in
der von Dir zitierten Form festgehalten, was wiederum ein deutliches
Zeichen eines Intelligenzvakuums seitens des Verfassers solcher
verkürzten Schildtexte wie auch seitens derjenigen, die deren
Aufstellung zulassen oder gar anordnen, ist.
Scheint mir auch so zu sein.
Ich weiß leider nicht mehr wo es genau war, jedenfalls wollte ich von
einer radweglosen Nebenstraße in eine Bundesstraße einbiegen,
ich sah nach links --> Z 254, ich sah nach rechts --> Z 254.
Nun ja, ich wollte halt nach Hause und nicht noch x Kilometer durch
die Gegend irren und es erwies sich als eine meiner intelligentesten
Ideen, denn an den anderen Nebenstraßen sah es ganz genau so aus.
Tja, man hatte eben den Rad/Fuß-weg komplett vergessen, den ich aber
rein gar nicht vermisste...
Markus Luft
2014-09-26 01:13:53 UTC
Permalink
Post by Joerg Fischer
Post by Sebastian Zenker
Post by Joerg Fischer
an der Fahrbahn Z254.
Mit welcher Begründung?
Hohe Verkehrsbelastung, Selbstgefährdung der Radfahrer.
Es wäre mir neu, daß die Zahl der Alleinunfälle bei Radfahrern steigt,
wenn auf der Fahrbahn viel Verkehr wäre.
Es gibt überhaupt gar keinen nachvollziehbaren Zusammenhang zwischen
der (KFZ)Verkehrsbelastung und Unfällen mit Radfahrerbeteiligung auf
Fahrbahnen. Im Gegenteil, die Unfalldichte auf *Radwegen* steigt
ausgeprägt mit der Radverkehrsstärke.
Markus Luft
2014-09-25 09:00:23 UTC
Permalink
Post by Peter Geher
Das muss ich mir merken :-)
http://www.fail.to/watch/10458-geisterfahrer/
Ich habe mir in dem Zusammenhang folgendes gemerkt:
<http://www.shz.de/lokales/sylter-rundschau/holtenauer-bruecke-radfahrer-stuerzt-in-den-tod-id2533351.html>¹

Ich finde es jetzt gar nicht so entscheidend, daß dort *rechtswidrig*
links gefahren wird, das ist nur eine Unfallursache von vielen.
Das Konstrukt an sich ist schon unsicher.
Das Problem ist einfach, daß bei den Verkehrsplanern der Rad *und*
Fußverkehr bestenfalls am Rande vorkommt, deshalb hat man da eine
Infrastruktur, die zahlreiche Fehler provoziert und diese auch
nicht verzeiht.


¹ Der erste Sturz (also der mit dem Kettenriss) soll sich so ereignet haben,
daß der sich mit dem vorderen Laufrad im Geländer verhakte. Daraufhin hat
man das Geländer von innen mit Plexiglas verkleidet.
Der Letzte hat wohl ein ungesichertes und weit in den Fahrweg
hineinragendes Verkehrsschild touchiert, kam ins Schlingern und stürzte
über das Geländer, welches in der Höhe den Vorschriften entsprach und
die ERA auch nur knapp verfehlte. Ich habe das damals nachgemessen.
Udo Steinbach
2014-09-25 14:06:35 UTC
Permalink
daß bei den Verkehrsplanern der Rad *und* Fußverkehr bestenfalls am Rande
vorkommt
Radweg und Co. resultieren nicht aus desinteresse, sondern im Gegenteil, aus
sehr starkem Interesse, nämlich alles ohne Motor beiseite zu schaffen. Deshalb
planen sie Tote und Verletzte mit ein, sei es auch nur im Auftrage.
--
Fahrradverkehr in Deutschland: http://radwege.udoline.de/
GPG: A245 F153 0636 6E34 E2F3 E1EB 817A B14D 3E7E 482E
Markus Luft
2014-09-26 14:37:21 UTC
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Post by Udo Steinbach
daß bei den Verkehrsplanern der Rad *und* Fußverkehr bestenfalls am Rande
vorkommt
Radweg und Co. resultieren nicht aus desinteresse, sondern im Gegenteil, aus
sehr starkem Interesse, nämlich alles ohne Motor beiseite zu schaffen. Deshalb
planen sie Tote und Verletzte mit ein, sei es auch nur im Auftrage.
Das erklärt aber nicht die nachlässige Gestaltung der Abschiebewegelchen.
Ich für meinen Teil habe manchmal das Gefühl, die wollen eine "biologische
Lösung"...
Mathias Böwe
2014-09-26 19:43:11 UTC
Permalink
Post by Markus Luft
Post by Udo Steinbach
Radweg und Co. resultieren nicht aus desinteresse, sondern im Gegenteil,
aus sehr starkem Interesse, nämlich alles ohne Motor beiseite zu
schaffen. Deshalb planen sie Tote und Verletzte mit ein, sei es auch nur
im Auftrage.
Das erklärt aber nicht die nachlässige Gestaltung der Abschiebewegelchen.
Ich für meinen Teil habe manchmal das Gefühl, die wollen eine "biologische
Lösung"...
Ich gebe zu, in manchen Fällen auch schon gedacht zu haben, daß jemand
mit guter Aussicht auf Erfolg an der Endlösung der Radfahrerfrage zu
arbeiten. Ltztlich ist es aber wohl doch nur Hanlon in Konjunktion mit
Einstein (letzteres in bezug auf die Unendlichkeit).

Mathias
--
inzwischen wieder ohne Signatur
Markus Luft
2014-09-27 04:04:29 UTC
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Post by Mathias Böwe
Post by Markus Luft
Post by Udo Steinbach
Radweg und Co. resultieren nicht aus desinteresse, sondern im Gegenteil,
aus sehr starkem Interesse, nämlich alles ohne Motor beiseite zu
schaffen. Deshalb planen sie Tote und Verletzte mit ein, sei es auch nur
im Auftrage.
Das erklärt aber nicht die nachlässige Gestaltung der Abschiebewegelchen.
Ich für meinen Teil habe manchmal das Gefühl, die wollen eine "biologische
Lösung"...
Ich gebe zu, in manchen Fällen auch schon gedacht zu haben, daß jemand
mit guter Aussicht auf Erfolg an der Endlösung der Radfahrerfrage zu
arbeiten. Ltztlich ist es aber wohl doch nur Hanlon in Konjunktion mit
Einstein (letzteres in bezug auf die Unendlichkeit).
Ja, man könnte doch wirklich den Eindruck haben, die wollten einen an den
Kragen. Im Gegensatz zu Dir bin ich aber nicht der Meinung die seien
dämlich. Es ist IMHO nur so, daß zuerst die Bedürfnisse des KFZ-Verkehrs
berücksichtigt werden, dann werden stadtplanerische Anforderungen erfüllt,
Rohre und Kabel müssen leicht erreichbar sein, es darf nicht viel Kosten,
usw..
Dämlich sind höchstens die Radfahrer selbst, aber die kennen es ja auch
gar nicht besser. Wenn man es besser kennt, empfindet man das System
Radweg schlicht als unverschämte Zumutung.
Martin Kozlowski
2014-09-27 09:04:50 UTC
Permalink
Post by Mathias Böwe
Post by Markus Luft
Post by Udo Steinbach
Radweg und Co. resultieren nicht aus desinteresse, sondern im Gegenteil,
aus sehr starkem Interesse, nämlich alles ohne Motor beiseite zu
schaffen. Deshalb planen sie Tote und Verletzte mit ein, sei es auch nur
im Auftrage.
Das erklärt aber nicht die nachlässige Gestaltung der Abschiebewegelchen.
Ich für meinen Teil habe manchmal das Gefühl, die wollen eine "biologische
Lösung"...
Ich gebe zu, in manchen Fällen auch schon gedacht zu haben, daß jemand
mit guter Aussicht auf Erfolg an der Endlösung der Radfahrerfrage zu
arbeiten. Ltztlich ist es aber wohl doch nur Hanlon in Konjunktion mit
Einstein (letzteres in bezug auf die Unendlichkeit).
Ein emeritierter schweizer Professor für öffentliches Recht hatte 2012
einen netten Artikel in der Zeitschrift "Strassenverkehr":
"Zur Sicherheit der Strasseninfrastruktur : Zwischen Worten und Taten"
Kurzfassung hier:
<https://www.alexandria.unisg.ch/publications/221020>

| [...] geht der Beitrag der Frage nach, welche Regeln nach bisherigem
| REcht für die Gemeinwesen als Werkeigentümer gelten. Daei werden
| insbesondere die Regeln für die Anlage und den Unterhalt von
| Fussgängerstreifen beleuchtet. Das Ergebnis lautet, dass ausreichende
| Regeln bestehen. Aber die Gemeinwesen beachten diese für sie
| verbindlichen Regeln in zahlreichen Fällen nicht und begehen damit of
| Verletzungen ihrer Sorgfaltspflicht. Doch werden sie dafür meist icht
| zur Verantwortung gezogen. Vielmehr wird den FAhrzeuglenkenden - über
| Art. 32 ABs. + SVG (Anpassen der Geschwindigkeit an die
| Strassenverhältnisse) - auch die Verantworung dafür überbunden, die
| von GEmeinwesen sorgfalts- und rechtswidrig geschaffenen Gefahren
| auszugleichen. [...]

Den Volltext gibt es in den Unterlagen des "AGU Seminar 2014 –
Langsamverkehr: E-Bikes und Fussgänger"
<http://agu.ch/1.0/pdf/agu-seminar14.pdf>
Mathias Böwe
2014-09-27 11:24:54 UTC
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Post by Martin Kozlowski
Ein emeritierter schweizer Professor für öffentliches Recht hatte 2012
"Zur Sicherheit der Strasseninfrastruktur : Zwischen Worten und Taten"
Danke für die übermittelten Links! Nun ja, das ist jetzt das erste Mal,
daß ich einen Beitrag lese, in dem jemand das schreibt, was hierzugroup
wenn schon nicht Konsens, dann doch zumindest eine weitverbreitete
Ansicht ist. Aber als Emeritus kann er es sich ja leisten :-}

Mathias
--
inzwischen wieder ohne Signatur
Thomas Bliesener
2014-09-25 14:17:17 UTC
Permalink
Post by Markus Luft
¹ Der erste Sturz (also der mit dem Kettenriss) soll sich so ereignet haben,
Das scheint mitunter nicht so ohne zu sein. Dieses Jahr wurden Probleme
mit der Kette in BS schon zweimal polizeibekannt:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11554/2832993/pol-bs-antriebskette-verhakt-fahrradfahrer-ueberschlaegt-sich
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11554/2664803/pol-bs-kette-gerissen-fahrradfahrer-stuerzte-schwer/rss
--
b"gerade sinnierend, ob das auf dem Flevo günstiger oder übler wäre"li
Markus Luft
2014-09-26 00:30:16 UTC
Permalink
Post by Thomas Bliesener
Post by Markus Luft
¹ Der erste Sturz (also der mit dem Kettenriss) soll sich so ereignet haben,
Das scheint mitunter nicht so ohne zu sein. Dieses Jahr wurden Probleme
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11554/2832993/pol-bs-antriebskette-verhakt-fahrradfahrer-ueberschlaegt-sich
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11554/2664803/pol-bs-kette-gerissen-fahrradfahrer-stuerzte-schwer/rss
Ketten sind für mich ein sicherheitsrelevantes Teil.
Ablaufende Ketten (Kettenspannung), reißende Ketten (Korrosion) und
Hose in Kette hab ich schon oft als Unfallursache oder Beinaheunfall-
Ursache bemerkt. Meistens hat man gerade so mal noch Glück.
Besonders interessant fand ich ja die Studentin, deren Kette beim
Bremsen vor einer roten Ampel ablief. Ob die Vorderradbremse kaputt
war oder ob sie die nicht so schnell gefunden hat, bzw. sich an deren
Existenz nicht erinnern konnte, weiß ich nicht, jedenfalls rollerte
sie lustig bei Rot auf die glücklicherweise leere Fahrbahn und sprang
vom Rad....
Thobias Bärger
2014-09-25 10:15:29 UTC
Permalink
Post by Peter Geher
Das muss ich mir merken :-)
http://www.fail.to/watch/10458-geisterfahrer/
Ich kenne die Stelle genau, bin dort jahrelang zur Arbeit gefahren. Der
Geister-Torkelradlerin ist nur bedingt ein Vorwurf zu machen, da der Weg
von der Rheinpromenade zur "richtigen" Auffahrt (auf der anderen
Brückenseite) zumindest zu jener Zeit weder offensichtlich noch
ausreichend ausgeschildert war.

Gruß Thobias
Ralf . K u s m i e r z
2014-09-25 10:37:23 UTC
Permalink
X-No-Archive: Yes
Post by Thobias Bärger
Ich kenne die Stelle genau, bin dort jahrelang zur Arbeit gefahren. Der
Geister-Torkelradlerin
Ich sah kein Torkeln.
Post by Thobias Bärger
ist nur bedingt ein Vorwurf zu machen,
Du meinst, sie hat das Verbotsschild nur fahrlässig und nicht
vorsätzlich mißachtet? Auch, als sie nach dem Unfall den Weg in die
verbotene Richtugn fortsetzte?
Post by Thobias Bärger
da der Weg
von der Rheinpromenade zur "richtigen" Auffahrt (auf der anderen
Brückenseite) zumindest zu jener Zeit weder offensichtlich noch
ausreichend ausgeschildert war.
Was möchtest Du mitteilen?

(Die hatte ja nochmal Glück gahabt. Nicht auszudenken, wenn sie dann
tot da unten gelegen hätte - ich meine: so ohne Helm. Wieder mal so
ein typischer Fall von: Wenn sie einen Helm aufgehabt hätte, dann wäre
sie aber tot gewesen, wenn sie ihn nicht aufgehabt hätte. Oder so...)


Gruß aus Bremen
Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
Reinhard Zwirner
2014-09-25 17:11:19 UTC
Permalink
Thobias Bärger schrieb:

[...]
Post by Thobias Bärger
Ich kenne die Stelle genau, bin dort jahrelang zur Arbeit gefahren.
Der Geister-Torkelradlerin ist nur bedingt ein Vorwurf zu machen, da
der Weg von der Rheinpromenade zur "richtigen" Auffahrt (auf der
anderen Brückenseite) zumindest zu jener Zeit weder offensichtlich
noch ausreichend ausgeschildert war.
Zumindest zum Zeitpunkt des Vorfalls war die _falsche_ Auffahrt aber
offensichtlich und ausreichend ausgeschildert, wie am Schluß des
Films zu sehen ist:

<Loading Image...>

Ciao

Reinhard
Markus Luft
2014-09-26 00:47:57 UTC
Permalink
Post by Reinhard Zwirner
[...]
Post by Thobias Bärger
Ich kenne die Stelle genau, bin dort jahrelang zur Arbeit gefahren.
Der Geister-Torkelradlerin ist nur bedingt ein Vorwurf zu machen, da
der Weg von der Rheinpromenade zur "richtigen" Auffahrt (auf der
anderen Brückenseite) zumindest zu jener Zeit weder offensichtlich
noch ausreichend ausgeschildert war.
Zumindest zum Zeitpunkt des Vorfalls war die _falsche_ Auffahrt aber
offensichtlich und ausreichend ausgeschildert, wie am Schluß des
<http://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-er-3891.jpg>
Steht das denn wenigstens gleich am Anfang der Rampe oder muß man
erst halb hochfahren?
Ich frag deshalb, weil man hier in S-H häufiger mal so in die Falle
gelockt wird. Früher mußte der Radfahrer, der Fehmarn erkunden wollte,
ja auch kurz vor der Fehmarnsund-Brücke feststellen, daß er besser eine
Umweg über Dänemark hätte machen sollen...
Bernhard Kraft
2014-09-26 11:17:40 UTC
Permalink
Post by Markus Luft
Früher mußte der Radfahrer, der Fehmarn erkunden wollte,
ja auch kurz vor der Fehmarnsund-Brücke feststellen, daß er besser eine
Umweg über Dänemark hätte machen sollen...
Ach, hat sich gebessert? Gibt es jetzt einen "richtigen" Radweg oder ist
Fahrbahnfahren gestattet?
Markus Luft
2014-09-26 14:32:00 UTC
Permalink
Post by Bernhard Kraft
Post by Markus Luft
Früher mußte der Radfahrer, der Fehmarn erkunden wollte,
ja auch kurz vor der Fehmarnsund-Brücke feststellen, daß er besser eine
Umweg über Dänemark hätte machen sollen...
Ach, hat sich gebessert? Gibt es jetzt einen "richtigen" Radweg oder ist
Fahrbahnfahren gestattet?
Meines Wissens schon.
Selbstverständlich hat man auch gleich das Befahren des "Notwegs" mit
erlaubt .. auf eigene Gefahr!
Reinhard Zwirner
2014-09-26 12:59:42 UTC
Permalink
[...]
Post by Markus Luft
Post by Reinhard Zwirner
Zumindest zum Zeitpunkt des Vorfalls war die _falsche_ Auffahrt aber
offensichtlich und ausreichend ausgeschildert, wie am Schluß des
<http://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-er-3891.jpg>
Steht das denn wenigstens gleich am Anfang der Rampe oder muß man
erst halb hochfahren?
Tja, für mich steht es am Anfang der Rampe ...

<Loading Image...>

Einfach mal das Ende des gesamten Films anschauen.

HTH

Reinhard
Hans Altmeyer
2014-09-26 14:06:42 UTC
Permalink
Post by Markus Luft
Steht das denn wenigstens gleich am Anfang der Rampe oder muß man
erst halb hochfahren?
Nein, man kann das Schild sehen, noch ehe man die Rampe befährt.

Gruß, Hans
Markus Luft
2014-09-26 14:40:01 UTC
Permalink
Post by Hans Altmeyer
Post by Markus Luft
Steht das denn wenigstens gleich am Anfang der Rampe oder muß man
erst halb hochfahren?
Nein, man kann das Schild sehen, noch ehe man die Rampe befährt.
Na dann. Außerdem kann man sich doch bereits im Vorfeld denken,
daß man auf der linken Seite nicht fahren darf, was natürlich durch
die vielen Zweirichtungswegelchen konterkariert wird...
Hans Altmeyer
2014-09-26 00:22:59 UTC
Permalink
Post by Thobias Bärger
Ich kenne die Stelle genau, bin dort jahrelang zur Arbeit gefahren. Der
Geister-Torkelradlerin ist nur bedingt ein Vorwurf zu machen, da der Weg
von der Rheinpromenade zur "richtigen" Auffahrt (auf der anderen
Brückenseite) zumindest zu jener Zeit weder offensichtlich noch
ausreichend ausgeschildert war.
Wieso? Haben sie die Schilder nach 2010 abgebaut? Ich bin dort zwischen
2007 und 2010 fast täglich mit dem Rad gefahren. An der linkrheinischen
Rampe zur Nordseite war seinerzeit deutlich beschildert, dass die
Auffahrt Richtung Osten dort verboten ist, und einen Wegweiser zur
korrekten Auffahrt auf die südliche Brückenseite war auch vorhanden. Hat
sich das geändert?

Der weitaus größte Teil der Geisterfahrer fährt dort im vollen
Bewusstsein auf, dass es nicht erlaubt ist. Der Grund dafür ist dann
ganz allein Faulheit oder Ignoranz - man will den etwas längeren Weg zum
südlichen Radweg vermeiden und ggf. je nach Fahrziel rechtsrheinisch
etwas günstiger am Wiener Platz auskommen.

Dort konnte man immer wieder die gleichen offensichtlich ortskundigen
Gestalten beobachten, die fröhlich auf der falschen Seite fuhren. Bei
der Stadt ist die Stelle seit langen Jahren bekannt, es gab auf dem
Radweg schon zwei Tote wegen der permanenten Geisterfahrerei, und man
unternimmt dort schlicht und ergreifend nichts, was über eine
polizeiliche Kontrolle mit freundlichen Ermahnungen alle Jubeljahre mal
hinausgeht.

Wen's interessiert: Die Doukemntation der Situation seit 2003 durch die
Mülheimer Fahrradgruppe ist noch in der Wayback Machine zu finden:
http://web.archive.org/web/20120915000000*/http://www.muelheimer-fahrrad-gruppe.de/projektdetail.php?ID=6

Auf den Seiten der Mülheimer Freiheit (
http://fahrrad.koeln-muelheim.de/ ) konnte ich sie nicht mehr ausfindig
machen.

Gruß, Hans
Stephan Behrendt
2014-09-26 14:09:01 UTC
Permalink
Post by Hans Altmeyer
Der weitaus größte Teil der Geisterfahrer fährt dort im vollen
Bewusstsein auf, dass es nicht erlaubt ist.
Das könnte sein,; wobei ich eher denke, dass sie sich einfach keine Gedanken
machen.

Aber auch bei Marco Laufenberg habe ich den Eindruck, dass er in diesem
Bewußtsein auf der Mülheimer Brücke fuhr und mit diesem Wissen "die ständige
Vorsicht und gegenseitige Rücksicht" nach § 1 der StVO ein wenig vermissen
liess als er den Zusammenstoß zu erwarten schien und filmte.

Ich frage mich auch, ob er die Einwilligung der beiden älteren Herrschaften für
die Veröffentlichung eingeholt hat.

Im Übrigen sind diese gefährlichen Stellen erst recht spät entstanden.
Ursprünglich verliefen die Radwege neben den Fahrbahnen innerhalb der Pfeiler.
Erst als die Straßenbahn zur Stadtbahn mutierte und eine separates Gleisbett
erhielt und damit die beiden Fahrbahnen nach aussen bis zu den Pfeilern
rückten, wurde der frühere außenliegende Fußweg zum Fuß- und Radweg.

Eine Aufhebung der Benutzungspflicht wird die Gefährlichkeit an den Pfeilern
kaum verringern, da die meisten Radler dort nicht auf der Fahrbahn fahren
werden. Bei den vielen Staus auf der Brücke wären sie auch häufig nicht
schneller.

Ab und zu kontrolliert immerhin auch die Polizei die Radler auf der Brücke.

Stephan
Tim Wittrock
2014-09-26 14:48:14 UTC
Permalink
Post by Stephan Behrendt
Post by Hans Altmeyer
Der weitaus größte Teil der Geisterfahrer fährt dort im vollen
Bewusstsein auf, dass es nicht erlaubt ist.
Das könnte sein,; wobei ich eher denke, dass sie sich einfach keine Gedanken
machen.
Nicht einmal nach dem Unfall, wie mir scheint.
Post by Stephan Behrendt
Aber auch bei Marco Laufenberg habe ich den Eindruck, dass er in diesem
Bewußtsein auf der Mülheimer Brücke fuhr und mit diesem Wissen "die ständige
Vorsicht und gegenseitige Rücksicht" nach § 1 der StVO ein wenig vermissen
liess als er den Zusammenstoß zu erwarten schien und filmte.
Ich bezweifele, dass eine mitlaufende Kamera automatisch die Vorsicht
und gegenseitige Rücksicht beeinträchtigt. Er filmte übrigens die ganze
Zeit, auch nach dem Zusammenstoß - meinst Du, er erwartete noch weitere?

Aber was macht er denn Deiner Meinung nach sonst noch falsch? Immerhin
steht er - deutlich früher als die Geisterfahrerin - problemlos
innerhalb der halben übersehbaren Strecke, blockiert auch niemandem den
Weg. Wo fehlt da Vorsicht, wo Rücksicht? Darf er aus Rücksicht auf die
zarten Gemüter der gedankenlosen Geisterfahrer keine Unmuts- oder
Warnrufe abgeben?
Was hätte er besser machen können?

Tschüß
Tim
Hans Altmeyer
2014-09-27 18:56:54 UTC
Permalink
Post by Stephan Behrendt
Im Übrigen sind diese gefährlichen Stellen erst recht spät entstanden.
Was heißt „recht spät“? Sie sind seit Jahren in dem gefährlichen
Zustand, in dem sie jetzt sind.

Und ich kann mich übrigens auch nicht daran erinnern, dass der örtliche
ADFC, obwohl auch dort die Lage weidlich bekannt ist, jemals mehr
dagegen getan hat, als wirkungslose Appelle zu formulieren, zaghaft den
Finger zu heben und jede (natürlich folgenlose) Äußerung von Offiziellen
zum Thema als großartigen Erfolg zu publizieren.

Für ADFC-Funktionäre, die in der Sache eher nichts erreicht haben, liegt
es dann vielleicht nahe, jemanden zu benörgeln, der zu deutlich mit dem
Finger auf das Problem zeigt.
Post by Stephan Behrendt
Ab und zu kontrolliert immerhin auch die Polizei die Radler auf der Brücke.
Effekt: exakt gleich Null.


Gruß, Hans
Martin Wohlauer
2014-09-28 07:51:04 UTC
Permalink
Post by Hans Altmeyer
Post by Stephan Behrendt
Ab und zu kontrolliert immerhin auch die Polizei die Radler auf der Brücke.
Effekt: exakt gleich Null.
Und ich behaupte, es liegt vor allem an der Frequenz. Hier ja dasselbe.
Von Göggingen her Richtung Uni ist die Geisterfahrerei ähnlich brisant,
wie im Video. Zwar weniger scharfe Pfeiler, dafür aber durch
Unterführungen, wo man also von alleine schneller wird. Mir ist von
genau einer einzigen Kontrolle bekannt, bei der auch erst mal meine
Wenigkeit rumnerven musste. Effekt natürlich auch null. Würden die
Herren in Grün weniger am Übergang 60/50 rum blitzen und öfter mal dort
Wegelagerei betreiben, wäre der Effekt vermutlich sehr wohl da. Aber
wenn man alle Heiligenzeiten mal was macht, damits dann in der Zeitung
steht (so ein Sonderfall ist das also...), dann wird sich da natürlich
nichts verändern. Ist doch mit der Blitzerei in Tempo 30 Straßen genau
das gleiche. Wen juckt das Tempolimit, wenn die Wahrscheinlichkeit bei
Übertreten erwischt zu werden in guter Näherung null beträgt?

Grüßle,

Martin.
Bernd Ullrich
2014-09-27 19:27:27 UTC
Permalink
Am 26.09.2014 um 16:09 schrieb Stephan Behrendt:
[...]
Post by Stephan Behrendt
Ab und zu kontrolliert immerhin auch die Polizei die Radler auf der Brücke.
Ob die sich am Vormittag das Gesicht gewaschen habe?

BU
Sepp Ruf
2014-09-27 21:21:37 UTC
Permalink
Post by Bernd Ullrich
[...]
Post by Stephan Behrendt
Ab und zu kontrolliert immerhin auch die Polizei die Radler auf der Brücke.
Ob die sich am Vormittag das Gesicht gewaschen habe?
Frag doch Stephan B., ob er sich seines waschen oder pudern laessen wuerde,
falls er mal erpresst wuerde, als TUI-Funktionaer Produkte gewisser
TUI-Freunderl (A***; Sch*****) in einer oeffentlich-rechtlichen
Fernsehsendung schleichwerbend zur Schau stellen bzw. in fragwuerdiger Weise
besonders herauszuheben zu muessen?

In Wirklichkeit passiert sowas erfreulicherweise nicht, sondern Verbraucher
werden von TUI-Funktionaeren stets objektiv informiert:
<http://www.swr.de/marktcheck/fahrrad-check-sicher-mit-dem-rad-unterwegs/-/id=100834/did=14235524/nid=100834/bwwjep/index.html>
Laufi [Marco Laufenberg]
2014-09-28 08:32:19 UTC
Permalink
Post by Stephan Behrendt
Aber auch bei Marco Laufenberg habe ich den Eindruck, dass er in diesem
Bewußtsein auf der Mülheimer Brücke fuhr und mit diesem Wissen "die ständige
Vorsicht und gegenseitige Rücksicht" nach § 1 der StVO ein wenig vermissen
liess als er den Zusammenstoß zu erwarten schien und filmte.
Dass dies so nicht stimmt, habe ich Ihnen an anderer Stelle bereits
(mehrfach) erläutert. Ihre Aussage wird nicht wahrer, je öfter Sie sie
wiederholen. In der Annahme, daß sie in vollem Bewußtsein handeln,
scheinen Sie absichtlich fehlinformieren und lügen zu wollen. Das ist
nicht fein.
Post by Stephan Behrendt
Ab und zu kontrolliert immerhin auch die Polizei die Radler auf der Brücke.
Meist nachdem ich einen Artikel über die Mülheimer Brücke geschrieben
oder in TV/Radio/Print darauf hingeweisen habe. Die lesen nämlich mit
und ihnen ist gute Presse wichtig - wichtiger als alles andere.

cheers,
Arno Welzel
2014-09-26 16:38:50 UTC
Permalink
Post by Peter Geher
Das muss ich mir merken :-)
http://www.fail.to/watch/10458-geisterfahrer/
Hier in voller Länge:



Und ich finde das eher traurig :-(
--
Arno Welzel
http://arnowelzel.de
http://de-rec-fahrrad.de
http://fahrradzukunft.de
Bernd Ullrich
2014-09-26 17:53:58 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
Post by Peter Geher
Das muss ich mir merken :-)
http://www.fail.to/watch/10458-geisterfahrer/
http://youtu.be/YrH0CyY5nUk
Und ich finde das eher traurig :-(
Wieso, kaputte Typen wie solche Geisterfahrer gibbets in jeden seinem
Leben in irkenntwelcher Erscheinungsform, die einen wollten 41 Russland
erobern und die anderen sind einfach nur falsch mit dem Rad unterwegs.
Alles wiederholt sich, manchmal sindse mit dem Panzer unterwegs und
manchmal mit dem Fahrrad.

BU
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