Discussion:
Erste Erfahrung China-Bremsbeläge (Scheibenbremse Hayes Nine)
(zu alt für eine Antwort)
Juergen
2018-06-23 23:21:57 UTC
Permalink
Raw Message
Servus.

Jahrelang habe ich für mein inzwischen älteres Fully mit Hayes-Bremsen
diese Beläge benutzt:

https://www.bike-discount.de/de/kaufen/kool-stop-scheibenbremsbelaege-hayes-hydraulik-26783

Als ich letzten Herbst mal wieder Nachschub für die vordere Bremse
brauchte, habe ich sie in obigen Shop nicht gefunden und erstmal andere
(die es da nicht mehr gibt) bestellt. Da dieses Rad dann aber eh in die
Winterpause ging habe ich auch mal bei AliExpress gesucht und was
gefunden:

https://de.aliexpress.com/item/2014-MTB-Disc-Brake-Pads-for-Hayes-HFX-9-NINE-MAG-Plus-Disc-Brake-4-Pairs/1470002298.html?spm=a2g0s.9042311.0.0.27424c4dSGmHX9

Man beachte den Preis - ca. 1,55 Euro für ein paar Bremsbeläge.

Beläge wurden nach ein paar Wochen geliefert, eingebaut, festgestellt
sie bremsen schlecht, als habe ich erstmal das hydraulische System
entlüftet (bedeutet frisches DOT 4) usw. Was nicht gut ist bei diesen
Belägen sind die Haltefedern/Klammern, ich habe kurzerhand die alten
weiter verwendet.

Nach weiteren Wartungsarbeiten gab es im Frühjahr eine erste Abendrunde
zum Einbremsen der Beläge. Ich war nicht zufrieden, die hintere Bremse
mit gut eingebremsten KoolStop zog deutlich besser als die vordere.
Allerdings blieb das auch so mit den anderen Bremsbelägen (vom deutschen
Händler, haben eine große Ähnlichkeit zu den China-Teilen). Habe dann
die Bremsscheibe anschaut und festgestellt dass sie die letzte Hälfe der
letzten Tour wohl runiert hatte, weil die alten Beläge stellenweise bis
auf die Trägerplatte abgebremst waren. Die Scheibe hatte außen und innen
Ringe mit einer Art "Orangenhaut", vermutlich von der Reibpaarung "Stahl
auf Stahl". Außerdem war sich doch schon merklich unter dem
Verschleißmass.

Habe daraufhin eine neue Scheibe von Magura montiert, die ich vor 10
Jahren mal gekauft hatte. Damit zog die Bremse schon nach zehn
vorsichtigen Einbremsvorgängen aus 20 km/h besser als vorher. Es gab
aber einen deutlichen unterschied zwischen "kalt" und "warmgebremst".

Inzwischen sind die Beläge und die neue Scheibe wohl fertig eingebremst,
denn jetzt zieht die Bremse weit besser als ich es vorher kannte und das
auch schon "kalt". Bin bespant wie es weiter geht.

Ich habe vom gleichen China-Händler auch schon Beläge für die Shimano
SLX an meinem 29er MTB hier liegen und bin auch da gespannt.

Laut einem MTB-Forum im Internet sollte ich den Belägen nicht trauen und
die Zertifizierung durch den TÜV Rheinland bezieht sich nur auf den
Fertigungsprozess.

cu.
Juergen

--

\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\
\ Freie Bits für frei Buerger \
\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\
U***@web.de
2018-06-24 07:11:39 UTC
Permalink
Raw Message
Am Sonntag, 24. Juni 2018 01:22:00 UTC+2 schrieb Juergen:

> Inzwischen sind die Beläge und die neue Scheibe wohl fertig eingebremst,
> denn jetzt zieht die Bremse weit besser als ich es vorher kannte und das
> auch schon "kalt". Bin bespant

War das Rechtschreibkorrektur?

Gruß, ULF
Juergen
2018-06-24 16:31:27 UTC
Permalink
Raw Message
Am Sun, 24 Jun 2018 00:11:39 -0700 (PDT) schrieb ***@web.de zum


>> Inzwischen sind die Beläge und die neue Scheibe wohl fertig eingebremst,
>> denn jetzt zieht die Bremse weit besser als ich es vorher kannte und das
>> auch schon "kalt". Bin bespant

>War das Rechtschreibkorrektur?

Nö. Nur doppelter Tippfehler.

cu.
Juergen

--

\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\
\ Freie Bits für frei Buerger \
\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\
Frank Möller
2018-06-24 16:41:26 UTC
Permalink
Raw Message
Juergen schrieb:

[Gewurschtel mit billigem China-Zeux]

> [...]

> Laut einem MTB-Forum im Internet sollte ich den Belägen nicht trauen und
> die Zertifizierung durch den TÜV Rheinland bezieht sich nur auf den
> Fertigungsprozess.

Was spricht eigentlich bei derartig lebenswichtigen Systemen wie Bremsen
dagegen, herstellereigene Beläge oder bei Fremdbelägen wenigstens
qualitativ hochwertige Teile zu verwenden? Grassierender kalifornischer
Geiz?

Im übrigen rotzt Dein Kack-NUA unkodierte Subjects raus. Schmeiß diesen
asozialen Müll weg.

--
Joerg
2018-06-26 17:49:44 UTC
Permalink
Raw Message
On 2018-06-23 16:21, Juergen wrote:
> Servus.
>
> Jahrelang habe ich für mein inzwischen älteres Fully mit Hayes-Bremsen
> diese Beläge benutzt:
>
> https://www.bike-discount.de/de/kaufen/kool-stop-scheibenbremsbelaege-hayes-hydraulik-26783
>
> Als ich letzten Herbst mal wieder Nachschub für die vordere Bremse
> brauchte, habe ich sie in obigen Shop nicht gefunden und erstmal andere
> (die es da nicht mehr gibt) bestellt. Da dieses Rad dann aber eh in die
> Winterpause ging habe ich auch mal bei AliExpress gesucht und was
> gefunden:
>
> https://de.aliexpress.com/item/2014-MTB-Disc-Brake-Pads-for-Hayes-HFX-9-NINE-MAG-Plus-Disc-Brake-4-Pairs/1470002298.html?spm=a2g0s.9042311.0.0.27424c4dSGmHX9
>
> Man beachte den Preis - ca. 1,55 Euro für ein paar Bremsbeläge.
>
> Beläge wurden nach ein paar Wochen geliefert, eingebaut, festgestellt
> sie bremsen schlecht, als habe ich erstmal das hydraulische System
> entlüftet (bedeutet frisches DOT 4) usw. Was nicht gut ist bei diesen
> Belägen sind die Haltefedern/Klammern, ich habe kurzerhand die alten
> weiter verwendet.
>
> Nach weiteren Wartungsarbeiten gab es im Frühjahr eine erste Abendrunde
> zum Einbremsen der Beläge. Ich war nicht zufrieden, die hintere Bremse
> mit gut eingebremsten KoolStop zog deutlich besser als die vordere.
> Allerdings blieb das auch so mit den anderen Bremsbelägen (vom deutschen
> Händler, haben eine große Ähnlichkeit zu den China-Teilen). Habe dann
> die Bremsscheibe anschaut und festgestellt dass sie die letzte Hälfe der
> letzten Tour wohl runiert hatte, weil die alten Beläge stellenweise bis
> auf die Trägerplatte abgebremst waren. Die Scheibe hatte außen und innen
> Ringe mit einer Art "Orangenhaut", vermutlich von der Reibpaarung "Stahl
> auf Stahl". Außerdem war sich doch schon merklich unter dem
> Verschleißmass.
>

Eisen auf Eisen sollte man aber hoeren.


> Habe daraufhin eine neue Scheibe von Magura montiert, die ich vor 10
> Jahren mal gekauft hatte. Damit zog die Bremse schon nach zehn
> vorsichtigen Einbremsvorgängen aus 20 km/h besser als vorher. Es gab
> aber einen deutlichen unterschied zwischen "kalt" und "warmgebremst".
>

Mit durch die alte kaputte Scheibe zerrieften Bremsbelaegen?


> Inzwischen sind die Beläge und die neue Scheibe wohl fertig eingebremst,
> denn jetzt zieht die Bremse weit besser als ich es vorher kannte und das
> auch schon "kalt". Bin bespant wie es weiter geht.
>
> Ich habe vom gleichen China-Händler auch schon Beläge für die Shimano
> SLX an meinem 29er MTB hier liegen und bin auch da gespannt.
>
> Laut einem MTB-Forum im Internet sollte ich den Belägen nicht trauen und
> die Zertifizierung durch den TÜV Rheinland bezieht sich nur auf den
> Fertigungsprozess.
>

Meine $2-Bremsbelaege aus China packen so zu wie die fuer $16 vom FH,
halten aber etwa doppelt so lange. 1500-2000km je nach Gelaende. Die
teuren schafften keine 1000km. Die chinesischen sind von Hangzhou
Novich, sollen keramik-basiert sein wie bei Moppeds. Ob das stimmt,
weiss ich nicht, aber die Haltbarkeit deutet darauf hin. Ich habe davon
etliche Paare durch, also viele tausend Gelaendekilometer Erfahrung und
im Winter mit viel Schlammgespritze.

Ich vermute auch, dass die $16 Belaege ebenfalls aus China kommen, wenn
nicht gar von derselben Produktionsanlage. Nur dass da etliche Leute
unterwegs Profit absahnen.

Wo es sich IME lohnt, Markenware zu nehmen, sind die Scheiben. Ich
benutze Shimano RT66. Auch habe ich vorn wie hinten auf 8-Zoll oder
203mm hochgeruestet und das ergab besonders bei Fahrten mit viel
Zuladung einen Unterschied wie Tag und Nacht. Erstaunlicherweise passte
keiner der Adapter von Shimano oder anderen Markenfirmen, weil meine
Promax Geberzylinder "bauchig" sind (so wie auch andere). Passende
Adapter gab es nur aus China. Das aber massenweise an jeder Ecke, fuer
weniger als $3/Stueck und eloxiert in allen moeglichen Wunschfarben bis
hin zum Disco Bling-Bling Look.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Juergen
2018-06-26 22:37:11 UTC
Permalink
Raw Message
Am Tue, 26 Jun 2018 10:49:44 -0700 schrieb Joerg


>On 2018-06-23 16:21, Juergen wrote:

>> Habe dann
>> die Bremsscheibe anschaut und festgestellt dass sie die letzte Hälfe der
>> letzten Tour wohl runiert hatte, weil die alten Beläge stellenweise bis
>> auf die Trägerplatte abgebremst waren. Die Scheibe hatte außen und innen
>> Ringe mit einer Art "Orangenhaut", vermutlich von der Reibpaarung "Stahl
>> auf Stahl".

>Eisen auf Eisen sollte man aber hoeren.

Hörte man auch - quietsch besonders beim Rollen - mit leicht gezogener
Bremse ging das Geräusch weg. Aber was sollte ich mach 30 km von daheim?

>> Habe daraufhin eine neue Scheibe von Magura montiert, die ich vor 10
>> Jahren mal gekauft hatte. Damit zog die Bremse schon nach zehn

>Mit durch die alte kaputte Scheibe zerrieften Bremsbelaegen?

So zerrieft waren die Bremsbeläge nicht. Das war mehr sichtbar denn
fühlbar.

>Meine $2-Bremsbelaege aus China packen so zu wie die fuer $16 vom FH,
>halten aber etwa doppelt so lange. 1500-2000km je nach Gelaende. Die
>teuren schafften keine 1000km. Die chinesischen sind von Hangzhou
>Novich, sollen keramik-basiert sein wie bei Moppeds. Ob das stimmt,
>weiss ich nicht, aber die Haltbarkeit deutet darauf hin. Ich habe davon
>etliche Paare durch, also viele tausend Gelaendekilometer Erfahrung und
>im Winter mit viel Schlammgespritze.

Die von Alpha-Cycling sollen Halb-Metallisch sein, basierend auf
Kevlar-Fasern, senthetischen Resin (Harz) und Kupfer-Partikeln.
Letztlich das was hierzulande unter "organischen Bremsbelägen" läuft.

>Ich vermute auch, dass die $16 Belaege ebenfalls aus China kommen, wenn
>nicht gar von derselben Produktionsanlage. Nur dass da etliche Leute
>unterwegs Profit absahnen.

Man weiß es nicht. Bin gespannt wann die ersten Billigbeläge mit
Kühlrippen auftauchen...

>Wo es sich IME lohnt, Markenware zu nehmen, sind die Scheiben.

Da ist der Preisvorteil der China-Ware nach meinen Recherchen auch
deutlich geringer.

cu.
Juergen

--

\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\
\ Freie Bits für frei Buerger \
\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\
Joerg
2018-06-26 22:59:27 UTC
Permalink
Raw Message
On 2018-06-26 15:37, Juergen wrote:
> Am Tue, 26 Jun 2018 10:49:44 -0700 schrieb Joerg
>
>
>> On 2018-06-23 16:21, Juergen wrote:
>
>>> Habe dann
>>> die Bremsscheibe anschaut und festgestellt dass sie die letzte Hälfe der
>>> letzten Tour wohl runiert hatte, weil die alten Beläge stellenweise bis
>>> auf die Trägerplatte abgebremst waren. Die Scheibe hatte außen und innen
>>> Ringe mit einer Art "Orangenhaut", vermutlich von der Reibpaarung "Stahl
>>> auf Stahl".
>
>> Eisen auf Eisen sollte man aber hoeren.
>
> Hörte man auch - quietsch besonders beim Rollen - mit leicht gezogener
> Bremse ging das Geräusch weg. Aber was sollte ich mach 30 km von daheim?
>

Etwas zaghafter an Kreuzungen heranfahren und dabei moeglichst nur noch
mit der anderen Bremse bremsen. Die verlieren ja nicht gleichzeitig den
Restbelag. Notfalls die Belaege hinten und vorn tauschen, das geht ja
meist ambulant.

Langfristig sollte das auf die Checklist. Alle zwei bis drei Wochen
mache ich Grundwartung an beiden Fahrraedern. Kette reinigen und oelen,
Reifenflanken auf Schaeden kontrollieren, Bremsbelaege ansehen und so
weiter. Dann kann so etwas nicht passieren.


>>> Habe daraufhin eine neue Scheibe von Magura montiert, die ich vor 10
>>> Jahren mal gekauft hatte. Damit zog die Bremse schon nach zehn
>
>> Mit durch die alte kaputte Scheibe zerrieften Bremsbelaegen?
>
> So zerrieft waren die Bremsbeläge nicht. Das war mehr sichtbar denn
> fühlbar.
>

Wenn es sichtbar ist, dann waren mit einiger Sicherheit
Verhaertungsspuren drauf (sieht ein wenig verglast aus). Muss entweder
weggeschliffen werden oder neue Belaege, sonst bremst es schlecht.

Das erinnert mich an einen Mann aus Kenia, VW-Kaefer Fahrer. DOT3 war zu
teuer und er benutzte nigerianisches Bier als Bremsfluessigkeit. Warum
er denn nigerianisches und kein inlaendisches Bier nehme, wollte jemand
wissen. "Es bremst besser".


>> Meine $2-Bremsbelaege aus China packen so zu wie die fuer $16 vom FH,
>> halten aber etwa doppelt so lange. 1500-2000km je nach Gelaende. Die
>> teuren schafften keine 1000km. Die chinesischen sind von Hangzhou
>> Novich, sollen keramik-basiert sein wie bei Moppeds. Ob das stimmt,
>> weiss ich nicht, aber die Haltbarkeit deutet darauf hin. Ich habe davon
>> etliche Paare durch, also viele tausend Gelaendekilometer Erfahrung und
>> im Winter mit viel Schlammgespritze.
>
> Die von Alpha-Cycling sollen Halb-Metallisch sein, basierend auf
> Kevlar-Fasern, senthetischen Resin (Harz) und Kupfer-Partikeln.
> Letztlich das was hierzulande unter "organischen Bremsbelägen" läuft.
>

Resin-Belaege sind bei mir spaetestens nach 800km runter.


>> Ich vermute auch, dass die $16 Belaege ebenfalls aus China kommen, wenn
>> nicht gar von derselben Produktionsanlage. Nur dass da etliche Leute
>> unterwegs Profit absahnen.
>
> Man weiß es nicht. Bin gespannt wann die ersten Billigbeläge mit
> Kühlrippen auftauchen...
>

Oder mit Metalltraeger in knalliger chinesischer Bonbon-Farbe :-)


>> Wo es sich IME lohnt, Markenware zu nehmen, sind die Scheiben.
>
> Da ist der Preisvorteil der China-Ware nach meinen Recherchen auch
> deutlich geringer.
>

Man kann aus China schon Scheiben unter $10 bekommen, aber ob bei denen
der Stahl was taugt, ist fraglich. Viele sind auch nur fuer Resin
Belaege geeignet und das ist nix. Bremsscheiben sind auch kein
Kostenfaktor, da sie viele tausend km halten. Bei weitem nicht so lange
wie bei KFZ, aber immerhin.

Mein Traum waere eine CNC Fraese, mit der man Scheiben und aehnliches
selbst fertigen zu kann. Stahl ist nicht einfach zu fraesen, aber
vielleicht geht es, wenn man der Maschine je einen halben Tag dafuer
gibt. Dann bekaeme ich endlich Scheiben ohne die zig Loecher und mit
mehr Vollmaterial in der Mitte zur Waermeabfuhr.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Juergen
2018-06-27 09:34:03 UTC
Permalink
Raw Message
Am Tue, 26 Jun 2018 15:59:27 -0700 schrieb Joerg

>>>> Habe dann
>>>> die Bremsscheibe anschaut und festgestellt dass sie die letzte Hälfe der
>>>> letzten Tour wohl runiert hatte, weil die alten Beläge stellenweise bis
>>>> auf die Trägerplatte abgebremst waren. Die Scheibe hatte außen und innen
>>>> Ringe mit einer Art "Orangenhaut", vermutlich von der Reibpaarung "Stahl
>>>> auf Stahl".
>
>>> Eisen auf Eisen sollte man aber hoeren.
>
>> Hörte man auch - quietsch besonders beim Rollen - mit leicht gezogener
>> Bremse ging das Geräusch weg. Aber was sollte ich mach 30 km von daheim?

>Etwas zaghafter an Kreuzungen heranfahren und dabei moeglichst nur noch
>mit der anderen Bremse bremsen.

Ich denke mir, nach der steilen Abfahrt, die ohne dauerhaftes Bremsen
nicht möglich gewesen wäre war eh alles zu spät. Danach war die Tour
praktisch flach.


>Wenn es sichtbar ist, dann waren mit einiger Sicherheit
>Verhaertungsspuren drauf (sieht ein wenig verglast aus). Muss entweder
>weggeschliffen werden oder neue Belaege, sonst bremst es schlecht.

Wer hat diese Beläge gleich nochmal gesehen und beurteilt?


>> Letztlich das was hierzulande unter "organischen Bremsbelägen" läuft.

>Resin-Belaege sind bei mir spaetestens nach 800km runter.

Bei mir hielten die organischen KoolStop bisher lange genug. Und sie
bremsten besser als die orignalen von Hayes bei weniger Quietschen.

>> Man weiß es nicht. Bin gespannt wann die ersten Billigbeläge mit
>> Kühlrippen auftauchen...

>Oder mit Metalltraeger in knalliger chinesischer Bonbon-Farbe :-)

Bonbon-Farben habe ich noch nicht gesehen. Nur Farben zum Unterscheiden
unterschiedlicher Beläge.

>>> Wo es sich IME lohnt, Markenware zu nehmen, sind die Scheiben.

>> Da ist der Preisvorteil der China-Ware nach meinen Recherchen auch
>> deutlich geringer.

>Man kann aus China schon Scheiben unter $10 bekommen, aber ob bei denen
>der Stahl was taugt, ist fraglich.

Eine Shimano-Scheibe ist hier für rund 16 € (SLX, 180 mm) zu bekommen.
Das wäre nur etwa Faktor 2 gegenüber einer aus China. Bei den Belägen
ist es über Faktor 5


>Mein Traum waere eine CNC Fraese, mit der man Scheiben und aehnliches
>selbst fertigen zu kann. Stahl ist nicht einfach zu fraesen, aber
>vielleicht geht es, wenn man der Maschine je einen halben Tag dafuer
>gibt.

Ich habe schon selbst gemachte Bremsscheiben gesehen. So weit ich mich
erinnere, waren die aber nicht gefräst sondern aus Blech gestanzt,
genippelt oder geläsert auf einer großen Profi-Maschine. Von einer Firma
die Firma eigentlich Stahltüren herstellt.

Denke auch nicht Bremsscheiben wie oben genannt gefräst werden. Stelle
ich mir auch schwierig vor vom spannen her und von der Kühlung.

>Dann bekaeme ich endlich Scheiben ohne die zig Loecher und mit
>mehr Vollmaterial in der Mitte zur Waermeabfuhr.

Und mit deutlich schlechterem Ansprechen bei Nässe und vielleicht auch
schlechterer Eigenkühlung.
cu.
Juergen

--

\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\
\ Freie Bits für frei Buerger \
\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\
Joerg
2018-06-27 14:43:02 UTC
Permalink
Raw Message
On 2018-06-27 02:34, Juergen wrote:
> Am Tue, 26 Jun 2018 15:59:27 -0700 schrieb Joerg
>
>>>>> Habe dann
>>>>> die Bremsscheibe anschaut und festgestellt dass sie die letzte Hälfe der
>>>>> letzten Tour wohl runiert hatte, weil die alten Beläge stellenweise bis
>>>>> auf die Trägerplatte abgebremst waren. Die Scheibe hatte außen und innen
>>>>> Ringe mit einer Art "Orangenhaut", vermutlich von der Reibpaarung "Stahl
>>>>> auf Stahl".
>>
>>>> Eisen auf Eisen sollte man aber hoeren.
>>
>>> Hörte man auch - quietsch besonders beim Rollen - mit leicht gezogener
>>> Bremse ging das Geräusch weg. Aber was sollte ich mach 30 km von daheim?
>
>> Etwas zaghafter an Kreuzungen heranfahren und dabei moeglichst nur noch
>> mit der anderen Bremse bremsen.
>
> Ich denke mir, nach der steilen Abfahrt, die ohne dauerhaftes Bremsen
> nicht möglich gewesen wäre war eh alles zu spät. Danach war die Tour
> praktisch flach.
>

Man notfalls langsam mit einer Bremse da runter oder, wenn zu steil,
schieben und den flachen Teil halbwegs normal weiterfahren.

>
>> Wenn es sichtbar ist, dann waren mit einiger Sicherheit
>> Verhaertungsspuren drauf (sieht ein wenig verglast aus). Muss entweder
>> weggeschliffen werden oder neue Belaege, sonst bremst es schlecht.
>
> Wer hat diese Beläge gleich nochmal gesehen und beurteilt?
>

Dann ignoriere den Hinweis einfach, sind ja Deine Bremsen.

>
>>> Letztlich das was hierzulande unter "organischen Bremsbelägen" läuft.
>
>> Resin-Belaege sind bei mir spaetestens nach 800km runter.
>
> Bei mir hielten die organischen KoolStop bisher lange genug. Und sie
> bremsten besser als die orignalen von Hayes bei weniger Quietschen.
>

Ja, Geraeusche so eine Sache. Meine machen bei Naesse ordentlich Laerm.


>>> Man weiß es nicht. Bin gespannt wann die ersten Billigbeläge mit
>>> Kühlrippen auftauchen...
>
>> Oder mit Metalltraeger in knalliger chinesischer Bonbon-Farbe :-)
>
> Bonbon-Farben habe ich noch nicht gesehen. Nur Farben zum Unterscheiden
> unterschiedlicher Beläge.
>
>>>> Wo es sich IME lohnt, Markenware zu nehmen, sind die Scheiben.
>
>>> Da ist der Preisvorteil der China-Ware nach meinen Recherchen auch
>>> deutlich geringer.
>
>> Man kann aus China schon Scheiben unter $10 bekommen, aber ob bei denen
>> der Stahl was taugt, ist fraglich.
>
> Eine Shimano-Scheibe ist hier für rund 16 € (SLX, 180 mm) zu bekommen.


SLX kenne ich nicht, ich nehme RT66, die in 2-3mm etwas ueber $20 kosten
und das auch wert sind.


> Das wäre nur etwa Faktor 2 gegenüber einer aus China. Bei den Belägen
> ist es über Faktor 5
>

Ist hier aehnlich, ausser dass der Faktor fast gegen 10 geht.

>
>> Mein Traum waere eine CNC Fraese, mit der man Scheiben und aehnliches
>> selbst fertigen zu kann. Stahl ist nicht einfach zu fraesen, aber
>> vielleicht geht es, wenn man der Maschine je einen halben Tag dafuer
>> gibt.
>
> Ich habe schon selbst gemachte Bremsscheiben gesehen. So weit ich mich
> erinnere, waren die aber nicht gefräst sondern aus Blech gestanzt,
> genippelt oder geläsert auf einer großen Profi-Maschine. Von einer Firma
> die Firma eigentlich Stahltüren herstellt.
>
> Denke auch nicht Bremsscheiben wie oben genannt gefräst werden. Stelle
> ich mir auch schwierig vor vom spannen her und von der Kühlung.
>

Es ist ja auch nur fuer den Hobbyfertiger, der sich Stanzen nicht
leisten kann. Das ginge alles nur mit sehr wenig Vorschub und viel Kuehlung.


>> Dann bekaeme ich endlich Scheiben ohne die zig Loecher und mit
>> mehr Vollmaterial in der Mitte zur Waermeabfuhr.
>
> Und mit deutlich schlechterem Ansprechen bei Nässe und vielleicht auch
> schlechterer Eigenkühlung.


Das denke ich kaum, sonst wuerden sie sowas nicht an gelaendegaengigen
KFZ verbauen. Beim MTB-Betrieb in meiner Gegend ist mit
Fahrtwindkuehlung eh nix, es geht oft lange steile Haenge runter, aber
mit nur wenigen km/h. Sonst floege man unsanft ins Geroell. Je mehr
Masse eine Bremsscheibe dabei hat, umso besser. Nuerburgring ist was
anderes.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Volker Borchert
2018-06-27 21:43:20 UTC
Permalink
Raw Message
Joerg wrote:
> On 2018-06-27 02:34, Juergen wrote:
> > Am Tue, 26 Jun 2018 15:59:27 -0700 schrieb Joerg
>
> >> Dann bekaeme ich endlich Scheiben ohne die zig Loecher und mit
> >> mehr Vollmaterial in der Mitte zur Waermeabfuhr.
> >
> > Und mit deutlich schlechterem Ansprechen bei Nässe und vielleicht auch
> > schlechterer Eigenkühlung.
>
>
> Das denke ich kaum, sonst wuerden sie sowas nicht an gelaendegaengigen
> KFZ verbauen. Beim MTB-Betrieb in meiner Gegend ist mit
> Fahrtwindkuehlung eh nix, es geht oft lange steile Haenge runter, aber
> mit nur wenigen km/h. Sonst floege man unsanft ins Geroell. Je mehr
> Masse eine Bremsscheibe dabei hat, umso besser. Nuerburgring ist was
> anderes.

Verwendet man dort nicht mittlerweile Keramikscheiben?

--

"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <***@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <***@despammed.com>
Joerg
2018-06-28 14:25:20 UTC
Permalink
Raw Message
On 2018-06-27 14:43, Volker Borchert wrote:
> Joerg wrote:
>> On 2018-06-27 02:34, Juergen wrote:
>>> Am Tue, 26 Jun 2018 15:59:27 -0700 schrieb Joerg
>>
>>>> Dann bekaeme ich endlich Scheiben ohne die zig Loecher und mit
>>>> mehr Vollmaterial in der Mitte zur Waermeabfuhr.
>>>
>>> Und mit deutlich schlechterem Ansprechen bei Nässe und vielleicht auch
>>> schlechterer Eigenkühlung.
>>
>>
>> Das denke ich kaum, sonst wuerden sie sowas nicht an gelaendegaengigen
>> KFZ verbauen. Beim MTB-Betrieb in meiner Gegend ist mit
>> Fahrtwindkuehlung eh nix, es geht oft lange steile Haenge runter, aber
>> mit nur wenigen km/h. Sonst floege man unsanft ins Geroell. Je mehr
>> Masse eine Bremsscheibe dabei hat, umso besser. Nuerburgring ist was
>> anderes.
>
> Verwendet man dort nicht mittlerweile Keramikscheiben?
>

Kann sein, das verfolge ich nicht besonders. Bei denen muss ja auch
alles moeglichst wenig wiegen. Leider neigt die Fahrradindustrie
ebenfalls in diese Richtung und darunter leidet oft die Robustheit.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Volker Borchert
2018-06-27 21:40:36 UTC
Permalink
Raw Message
Juergen wrote:

> Eine Shimano-Scheibe ist hier für rund 16 ??? (SLX, 180 mm) zu bekommen.
> Das wäre nur etwa Faktor 2 gegenüber einer aus China.

Für 8 ??? alle paar Monate würde _ich_ da nicht experimentieren.

> Ich habe schon selbst gemachte Bremsscheiben gesehen. So weit ich mich
> erinnere, waren die aber nicht gefräst sondern aus Blech gestanzt,
> genippelt oder gelasert auf einer großen Profi-Maschine. Von einer
> Firma die eigentlich Stahltüren herstellt.

Ist halt die Frage, ob ein stanzbares Blech aus einem geeigneten
Stahl besteht und hinreichend plan und dickengenau ist.

> Denke auch nicht Bremsscheiben wie oben genannt gefräst werden. Stelle
> ich mir auch schwierig vor vom spannen her

Erstmal den Montageflansch planfräsen und dann darauf montieren.

> und von der Kühlung.

Gibt halt ein bißchen Sauerei. Aber was tut man nicht alles, um
$16 zu sparen...

Auf einer hinreichend großen Drehbank (100mm Spitzenhöhe) könnte
man es auch versuchen, sofern man irgendwoher Halbzeuge auftreibt.
Abstechen von 180mm Rundmaterial will man vielleicht eher nicht.

--

"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <***@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <***@despammed.com>
Joerg
2018-06-28 14:31:37 UTC
Permalink
Raw Message
On 2018-06-27 14:40, Volker Borchert wrote:
> Juergen wrote:
>
>> Eine Shimano-Scheibe ist hier für rund 16 ??? (SLX, 180 mm) zu bekommen.
>> Das wäre nur etwa Faktor 2 gegenüber einer aus China.
>
> Für 8 ??? alle paar Monate würde _ich_ da nicht experimentieren.
>
>> Ich habe schon selbst gemachte Bremsscheiben gesehen. So weit ich mich
>> erinnere, waren die aber nicht gefräst sondern aus Blech gestanzt,
>> genippelt oder gelasert auf einer großen Profi-Maschine. Von einer
>> Firma die eigentlich Stahltüren herstellt.
>
> Ist halt die Frage, ob ein stanzbares Blech aus einem geeigneten
> Stahl besteht und hinreichend plan und dickengenau ist.
>
>> Denke auch nicht Bremsscheiben wie oben genannt gefräst werden. Stelle
>> ich mir auch schwierig vor vom spannen her
>
> Erstmal den Montageflansch planfräsen und dann darauf montieren.
>
>> und von der Kühlung.
>
> Gibt halt ein bißchen Sauerei. Aber was tut man nicht alles, um
> $16 zu sparen...
>

Es geht nicht um das Sparen, sondern das Fertigen einer Bremsscheibe,
die robuster, dicker und vor allem waermeaufnahmefaehiger ist als
kommerziell erhaeltliche. Der Preis ist unerheblich, fuer Fahrraeder
bekommt man sowas einfach nicht zu kaufen. Richtig brauchen tut man es
auch nur vorn, hinten wir meine Bremsscheibe selten heiss.

Z.B. hatten mein urspruenglichen Scheiben 2.2mm Dicke, gibt es aber in
8-Zoll nicht, da bekommt man nur 2mm.


> Auf einer hinreichend großen Drehbank (100mm Spitzenhöhe) könnte
> man es auch versuchen, sofern man irgendwoher Halbzeuge auftreibt.
> Abstechen von 180mm Rundmaterial will man vielleicht eher nicht.
>

180mm ist auf Dauer nichts fuer Langstrecke in den hiesigen Huegeln, es
sei denn, man waere ein Federgewicht und haette nie Ladung drauf.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Juergen
2018-06-28 23:10:07 UTC
Permalink
Raw Message
Am Thu, 28 Jun 2018 07:31:37 -0700 schrieb Joerg

>Es geht nicht um das Sparen, sondern das Fertigen einer Bremsscheibe,
>die robuster, dicker und vor allem waermeaufnahmefaehiger ist als
>kommerziell erhaeltliche.

>Z.B. hatten mein urspruenglichen Scheiben 2.2mm Dicke, gibt es aber in
>8-Zoll nicht, da bekommt man nur 2mm.

Okay, die 203-mm-Scheibe hat in der Dicke also um 10 % an Material
verloren aber am Reibring bedingt duch den größeren Umfang um etwa 13 %
gewonnen. Macht unterm Strich 3 % mehr Material. Da habe ich den
Verdacht, die Hersteller wollen das Gewicht begrenzen.

Die Frage ist auch, welches Dickenmaß noch problemlos durch den
Bremssattel geht wenn die Beläge gerade neu sind.


cu.
Juergen

--

\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\
\ Freie Bits für frei Buerger \
\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\
Joerg
2018-06-28 23:40:26 UTC
Permalink
Raw Message
On 2018-06-28 16:10, Juergen wrote:
> Am Thu, 28 Jun 2018 07:31:37 -0700 schrieb Joerg
>
>> Es geht nicht um das Sparen, sondern das Fertigen einer Bremsscheibe,
>> die robuster, dicker und vor allem waermeaufnahmefaehiger ist als
>> kommerziell erhaeltliche.
>
>> Z.B. hatten mein urspruenglichen Scheiben 2.2mm Dicke, gibt es aber in
>> 8-Zoll nicht, da bekommt man nur 2mm.
>
> Okay, die 203-mm-Scheibe hat in der Dicke also um 10 % an Material
> verloren aber am Reibring bedingt duch den größeren Umfang um etwa 13 %
> gewonnen. Macht unterm Strich 3 % mehr Material. Da habe ich den
> Verdacht, die Hersteller wollen das Gewicht begrenzen.
>

Es liegt daran, dass Promax keine 203mm Scheiben anbietet und bei den
anderen sind sie alle so duenn. Ich habe sogar welche gesehen, die neu
nur 1.8mm hatten, doch sowas wuerde ich nie kaufen.


> Die Frage ist auch, welches Dickenmaß noch problemlos durch den
> Bremssattel geht wenn die Beläge gerade neu sind.
>

Bei mir wuerden bei sauberer Zentrierung fast 3mm durchpassen. 12 gauge
(0.109" oder 2.78mm) waere hier z.B. ein Standardmass fuer rohes Stahlblech.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Bernd Ullrich
2018-06-28 16:45:38 UTC
Permalink
Raw Message
Am 27.06.2018 um 23:40 schrieb Volker Borchert:
> Juergen wrote:
>
>> Eine Shimano-Scheibe ist hier für rund 16 ??? (SLX, 180 mm) zu bekommen.
>> Das wäre nur etwa Faktor 2 gegenüber einer aus China.
>
> Für 8 ??? alle paar Monate würde _ich_ da nicht experimentieren.
>
>> Ich habe schon selbst gemachte Bremsscheiben gesehen. So weit ich mich
>> erinnere, waren die aber nicht gefräst sondern aus Blech gestanzt,
>> genippelt oder gelasert auf einer großen Profi-Maschine. Von einer
>> Firma die eigentlich Stahltüren herstellt.
----------------------------------------------------
> Ist halt die Frage, ob ein stanzbares Blech aus einem geeigneten
> Stahl besteht und hinreichend plan und dickengenau ist.

Wenn die schon ausgestanzt sind werden die notfals auf einer Maschine
gerichtet und dann weiter verarbeitet.

bleistiftweise...

https://www.arku.com/de/produkte/richtmaschinen/ecomaster.html

>> Denke auch nicht Bremsscheiben wie oben genannt gefräst werden. Stelle
>> ich mir auch schwierig vor vom spannen her

Kein Problem...

https://www.spreitzer.de/spanntechnik/magnetspanntechnik/

> Erstmal den Montageflansch planfräsen und dann darauf montieren.
>
>> und von der Kühlung.
>
> Gibt halt ein bißchen Sauerei. Aber was tut man nicht alles, um
> $16 zu sparen...

> Auf einer hinreichend großen Drehbank (100mm Spitzenhöhe) könnte
> man es auch versuchen, sofern man irgendwoher Halbzeuge auftreibt.
> Abstechen von 180mm Rundmaterial will man vielleicht eher nicht.

Das gehet auch, für die Klientel mit den höheren Ansprüchen...während
der abnehmenden Mondphase im Dunkeln.
:-D

BU
Volker Borchert
2018-06-27 21:27:10 UTC
Permalink
Raw Message
Joerg wrote:

> Das erinnert mich an einen Mann aus Kenia, VW-Kaefer Fahrer. DOT3 war zu
> teuer und er benutzte nigerianisches Bier als Bremsfluessigkeit. Warum
> er denn nigerianisches und kein inlaendisches Bier nehme, wollte jemand
> wissen. "Es bremst besser".

Hauptsache, er hat _irgendwas_ drin was zum Bremsen halbwegs taugt.

> Mein Traum waere eine CNC Fraese, mit der man Scheiben und aehnliches
> selbst fertigen zu kann. Stahl ist nicht einfach zu fraesen,

"Stahl" ist ein dehnbarer (pun intended) Begriff.

--

"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <***@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <***@despammed.com>
Volker Borchert
2018-06-27 21:18:51 UTC
Permalink
Raw Message
Juergen wrote:
> Am Tue, 26 Jun 2018 10:49:44 -0700 schrieb Joerg
>
> >Eisen auf Eisen sollte man aber hoeren.
>
> Hörte man auch - quietsch besonders beim Rollen - mit leicht gezogener
> Bremse ging das Geräusch weg. Aber was sollte ich mach 30 km von daheim?

Den Rücktritt benutzen.

g, d, r

--

"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <***@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <***@despammed.com>
Loading...