Discussion:
Fahrradfahrer bedrängen Autofahrer
(zu alt für eine Antwort)
Christoph Laggies
2018-03-06 21:31:15 UTC
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http://www.wn.de/Muenster/3207865-Gehwege-und-Einfahrten-zugeparkt-Radfahrer-geniessen-Narrenfreiheit

Wegklagen genau dieser Radwege (bzw. Benutzungspflicht) hat ja nicht
funktioniert:

http://www.wn.de/Muenster/2016/01/2222991-Klage-gegen-die-Stadt-verloren-Radwegbenutzung-bleibt-verpflichtend

Da sollten wohl weiterhin dort
"Fußgänger nur unter Einsatz ihres Lebens gehen"

Gruß
Christoph
Bernd Ullrich
2018-03-06 21:39:26 UTC
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Post by Christoph Laggies
http://www.wn.de/Muenster/3207865-Gehwege-und-Einfahrten-zugeparkt-Radfahrer-geniessen-Narrenfreiheit
Wegklagen genau dieser Radwege (bzw. Benutzungspflicht) hat ja nicht
http://www.wn.de/Muenster/2016/01/2222991-Klage-gegen-die-Stadt-verloren-Radwegbenutzung-bleibt-verpflichtend
"Auch sei ihm zuzumuten, an Gefahrenpunkten abzusteigen und das Rad über
den Gehweg zu schieben. Eine Reduzierung des Fahrtempos ist von Richter
„hinzunehmen“, so das Verwaltungsgericht"

Die "HitlerklerJugend´will dass Radfahren bevorgstverbieten,
schiebstschiebt wenns ihr Radfahrer schieben sollst.
Post by Christoph Laggies
Da sollten wohl weiterhin dort
"Fußgänger nur unter Einsatz ihres Lebens gehen"
Gruß
Christoph
Arno Welzel
2018-03-11 13:50:58 UTC
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Bernd Ullrich:

[...]
Post by Bernd Ullrich
Die "HitlerklerJugend´will dass Radfahren bevorgstverbieten,
schiebstschiebt wenns ihr Radfahrer schieben sollst.
Was auch immer Du für ein Problem hast - Du solltest was dagegen tun.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
https://de-rec-fahrrad.de
http://fahrradzukunft.de
Chr. Maercker
2018-03-07 12:05:23 UTC
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Post by Christoph Laggies
http://www.wn.de/Muenster/3207865-Gehwege-und-Einfahrten-zugeparkt-Radfahrer-geniessen-Narrenfreiheit
Wegklagen genau dieser Radwege (bzw. Benutzungspflicht) hat ja nicht
http://www.wn.de/Muenster/2016/01/2222991-Klage-gegen-die-Stadt-verloren-Radwegbenutzung-bleibt-verpflichtend
Die "Radwege" der Wolbecker Str. haben übl(ich)es Mindestmaß, bei
münstertypischer Radverkehrsdichte, davon konnte ich mich selbst
überzeugen. Warum wundert es dort jemanden, dass es auf den Hochbords
Konflikte gibt?
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Bernhard Kraft
2018-03-07 12:46:55 UTC
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Post by Chr. Maercker
Post by Christoph Laggies
http://www.wn.de/Muenster/3207865-Gehwege-und-Einfahrten-zugeparkt-Radfahrer-geniessen-Narrenfreiheit
Wegklagen genau dieser Radwege (bzw. Benutzungspflicht) hat ja nicht
http://www.wn.de/Muenster/2016/01/2222991-Klage-gegen-die-Stadt-verloren-Radwegbenutzung-bleibt-verpflichtend
Die "Radwege" der Wolbecker Str. haben übl(ich)es Mindestmaß, bei
münstertypischer Radverkehrsdichte, davon konnte ich mich selbst
überzeugen. Warum wundert es dort jemanden, dass es auf den Hochbords
Konflikte gibt?
--
In jeder "normalen" Stadt wäre so eine Straße wie die Wolbecker schon
längst verkehrsberuhigt. Das könnte man ganz einfach durch die Sperrung
der Eisenbahnunterführung machen.

Die Fahrradfeindlichkeit der Stadt Münster hat sich merkwürdigerweise
noch nicht herum gesprochen. Die Stadt hat weiterhin einen Ruf als
Paradies für Radfahrer.
Bernd Ullrich
2018-03-07 19:00:45 UTC
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Post by Christoph Laggies
http://www.wn.de/Muenster/3207865-Gehwege-und-Einfahrten-zugeparkt-Radfahrer-geniessen-Narrenfreiheit
"wenn Radfahrer vom Radweg auch noch auf die Straße auswichen"

Wer sowas schreibt oder ablässt hat das primitivste am Straßenverkehr
noch lange nicht begriffen.

BU
H0Iger SchuIz
2018-03-12 14:20:59 UTC
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Post by Bernhard Kraft
Die Stadt hat weiterhin einen Ruf als
Paradies für Radfahrer.
Im Paradies wird halt den ganzen Tag frohlockt, während in der Hölle die
Partys steigen.

hs
Nico Hoffmann
2018-03-12 18:03:48 UTC
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Post by H0Iger SchuIz
Post by Bernhard Kraft
Die Stadt hat weiterhin einen Ruf als
Paradies für Radfahrer.
Im Paradies wird halt den ganzen Tag frohlockt,
Bekanntlich wird nur von acht Uhr morgens bis zwölf Uhr mittags
frohlockt. Von zwölf Uhr mittags bis acht Uhr abends wird Hosianna
gesungen.
Post by H0Iger SchuIz
während in der Hölle die
Partys steigen.
"Sie werden Ihr Manna schon bekommen!"

N.
--
http://www.wetteronline.de/wetter/ojmjakon
Udo Steinbach
2018-03-14 13:51:07 UTC
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Raw Message
Im Radfahrparadies
wird halt den ganzen Tag frohlockt, während in der Hölle die Partys
steigen.
Die Radfahrhölle wurde in den Himmel getragen, wie die Erste Allgemeine
Verunsicherung schon vor Jahrzehnten wußte,
http://www.eav.at/texte/im-himmel-ist-die-h%C3%B6lle-los
--
Fahrradverkehr in Deutschland: http://radwege.udoline.de/
GPG: A245 F153 0636 6E34 E2F3 E1EB 817A B14D 3E7E 482E
Frank Bokelmann
2018-03-12 13:14:27 UTC
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Post by Christoph Laggies
http://www.wn.de/Muenster/3207865-Gehwege-und-Einfahrten-zugeparkt-Radfahrer-geniessen-Narrenfreiheit
Wegklagen genau dieser Radwege (bzw. Benutzungspflicht) hat ja nicht
http://www.wn.de/Muenster/2016/01/2222991-Klage-gegen-die-Stadt-verloren-Radwegbenutzung-bleibt-verpflichtend
Es gibt gerade unter Verwaltungsrichtern zu viele Feiglinge, die sich nicht trauen, den "Sachverstand" der Fachbeamten einfach mal dem Faktencheck zu unterwerfen. Selbst wenn die Widersprüche zwischen der Sachverhaltdarstellung im Widerspruchsbescheid und dem Ergebnis der Inaugenscheinnahme durch das Gericht die Straßenverkehrsbehörde der ganz groben Lüge überführt, werden die normalen Konsequenzen (eine Ermessensentscheidung, die auf einem falschen Sachverhalt beruht, kann nicht richtig seinund ist aufzuheben) einfach nicht gezogen. Das VG Hamburg, 5. Kammer schreibt z.B. immer mal wieder, dass ich im Winter oder über Jahre halt nicht in einer Straße Radfahren darf, in der die Radwege über Wochen unter Schnee und Eis liegen oder über Jahre eingewachsen sind, anstatt einfach mal die Entscheidungen der Behörden aufzuheben.

Dann fahre ich auf der Fahrbahn, zeige mich - wenn nötig - auch selbst an und spätenstens das Amtsgericht zieht den beteiligten Behörden den Stecker. Die Methode ist zudem schnell und billig. Nur schafft das Recht so keinen Frieden auf der Straße. In dem Punkt sind die Schisser vom VG HH (und ihre Kollegen in vielen anderen Städten jedenfalls unnütz.

Anders beim VG Berlin, 11. Kammer. Dort fallen die Benutzungspflichten schnell und sauber. Das Ergebnis nützt zwar den vielen Radfahrern, die Radwege lieben, erst einmal wenig. Aber diese Lösung ist juristisch sauber und schiebt das Problem dahin, wo es hingehört - zur Verwaltung, die dann auch hin wieder gute Lösungen (sogar mit Benutzungspflicht gut) findet.
Chr. Maercker
2018-03-20 11:30:17 UTC
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Post by Frank Bokelmann
Es gibt gerade unter Verwaltungsrichtern zu viele Feiglinge, die sich nicht trauen, den "Sachverstand" der Fachbeamten einfach mal dem Faktencheck zu unterwerfen.
FULL ACK, sonst wären jene ERA-Diagramme keiner Diskussion mehr würdig.
Ein Problem ist wohl, fachliche Gutachten kosten allerhand. Wobei sie zu
den o.g. Pseudo-Vorschriften lediglich ausreichende Belege von den
Beklagten verlangen bräuchten, wie sich die Unfallraten in Abhängigkeit
von der Kfz-Verkehrsdichte tatsächlich entwickeln.
Post by Frank Bokelmann
Selbst wenn die Widersprüche zwischen der Sachverhaltdarstellung im Widerspruchsbescheid und dem Ergebnis der Inaugenscheinnahme durch das Gericht die Straßenverkehrsbehörde der ganz groben Lüge überführt, werden die normalen Konsequenzen (eine Ermessensentscheidung, die auf einem falschen Sachverhalt beruht, kann nicht richtig seinund ist aufzuheben) einfach nicht gezogen. Das VG Hamburg, 5. Kammer schreibt z.B. immer mal wieder, dass ich im Winter oder über Jahre halt nicht in einer Straße Radfahren darf, in der die Radwege über Wochen unter Schnee und Eis liegen oder über Jahre eingewachsen sind, anstatt einfach mal die Entscheidungen der Behörden aufzuheben.
Passt: WIMRE stammte die Auskunft, man müsse bei unbenutzbaren, aber
pflichtigen "Radwegen" auf den Gehwegen schieben, ebenfalls aus Hamburg,
allerdings von der StVB = Polizei.
Post by Frank Bokelmann
Dann fahre ich auf der Fahrbahn, zeige mich - wenn nötig - auch selbst an und spätenstens das Amtsgericht zieht den beteiligten Behörden den Stecker. Die Methode ist zudem schnell und billig. Nur schafft das Recht so keinen Frieden auf der Straße. In dem Punkt sind die Schisser vom VG HH (und ihre Kollegen in vielen anderen Städten jedenfalls unnütz.
Stehen VGs nicht über den Amtsgerichten oder ist die Unterstellung (in
Hamburg?) anders, z.B. weil VGs Spezialgerichte nur für Verwaltungsrecht
sind?
Post by Frank Bokelmann
Anders beim VG Berlin, 11. Kammer. Dort fallen die Benutzungspflichten schnell und sauber. Das Ergebnis nützt zwar den vielen Radfahrern, die Radwege lieben, erst einmal wenig.
Für die ist es ein Denkanstoß, sich mal die Qualität links nebenan
anzuschauen. ;-)
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Bernd Ullrich
2018-03-20 21:52:36 UTC
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Raw Message
...........................
Post by Chr. Maercker
Post by Frank Bokelmann
Anders beim VG Berlin, 11. Kammer. Dort fallen die Benutzungspflichten schnell und sauber. Das Ergebnis nützt zwar den vielen Radfahrern, die Radwege lieben, erst einmal wenig.
Für die ist es ein Denkanstoß, sich mal die Qualität links nebenan
anzuschauen. ;-)
Das habe ich vor Jahren auch mal zu einem gesagt, die Antwort war kurz..
"Links? Dort wo ich immer fahre sind links nur Hauseingänge oder Läden!"

:-(

BU

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