Discussion:
eBike für schweren Mann + Kindersitz gesucht ;-)
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Andreas Keppler
2018-03-30 13:43:33 UTC
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Hallo zusammen,

ich wiege 110 kg, bin 1.92 groß und suche ein bezahlbares eBike, auf das
hinten noch ein Kindersitz kommen soll. ;-)

Habe ein kaputtes Knie (Knorpelschaden) und wohne in einer einigermassen
hügeligen Landschaft. (Leider, sonst bräuchte ich kein eBike.)

Habe einen so üblen Berg auf unserer Ausflugsstrecke, dass ich alleine
wegen diesem ein eBike brauche. Selbst alleine, mit Kind dann sowieso.

Aktuell wiegt das Kind 11 kg (20 Monate alt) und sollte noch länger im
Kindersitz des Rades sitzen. (Denke bis 18 kg oder so sind erlaubt.
Stand zumindest vorhin in der Sitzbeschreibung.)

Bin bisher zweimal Bionix-Antrieb probegefahren und würde ich weniger
wollen. Hat sich beide Male am Berg überhitzt ;-) und ich musste länger
warten bis ich weiterfahren konnte.

Habe leider keine Ahnung was aktuell sonst angesagt ist.

Bosch, Yamaha, Shimano? ;-)

Letztere beide haben ja anscheinend auch eine Automatik.
Taugt die was? ;-)

Kettenschaltung möchte ich eigentlich vermeiden wenn es geht, falls es
den Mittelmotorantrieb allerdings nur mit Kettenschaltung gibt, würde
ich sie notgedrungen nehmen. ;-)

Nabenschaltung finde ich ganz gut, muß auch nicht die besonders teure
Rohloff mit 11 Gängen oder so sein. 7 Gänge würden mir eigentlich reichen.

Wird wohl auf ein Trekkingrad mit mittelbreiten Reifen oder falls es vom
Gewicht her nicht anders geht, doch auf ein Mountainbike mit breiten
Reifen rauslaufen!

Spezielle Räder für hohe Gewichtsklassen kenne ich bisher nur von
Kalkhoff (Agutta)!

Über generelle Tips dankbar!

Viele Grüße
Andreas
Karsten H.
2018-03-30 14:13:21 UTC
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[wg Pedelec]
Guckstdu Indernetz "Pedelecforum".
Da wird dir geholfen.

Gruss Karsten
Oliver Sprenger de Montes
2018-03-30 14:44:03 UTC
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Post by Karsten H.
[wg Pedelec]
Guckstdu Indernetz "Pedelecforum".
Da wird dir geholfen.
Usenet ist auch Internet.

LG,
--
Oliver Sprenger de Montes
In Kolumbien lebender Trollallergiker
Ihr guter Stern auf allen Straßen
http://instagram.com/maninbenz
Gerald Eіscher
2018-03-31 17:34:47 UTC
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Post by Oliver Sprenger de Montes
Post by Karsten H.
[wg Pedelec]
Guckstdu Indernetz "Pedelecforum".
Da wird dir geholfen.
Usenet ist auch Internet.
Nein. Internet ist nur eines von mehreren möglichen Transportmedien für
Usenet.
Vor umzig Jahren soll z.B. in Berlin Usenet per Diskette auf Fahrrad
transportiert worden sein.
--
Gerald

| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |
Oliver Sprenger de Montes
2018-03-31 19:10:59 UTC
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Post by Gerald Eіscher
Post by Oliver Sprenger de Montes
Usenet ist auch Internet.
Nein. Internet ist nur eines von mehreren möglichen Transportmedien für
Usenet.
Vor umzig Jahren soll z.B. in Berlin Usenet per Diskette auf Fahrrad
transportiert worden sein.
Ist mir bekannt. Meinen ersten Usenet-Zugang hatte ich per Mailbox, lang
ist es her.

Ich sprach von der heutigen Zeit und nicht von den Zuständen um 1990.

LG,
--
Oliver Sprenger de Montes
In Kolumbien lebender Trollallergiker
Ihr guter Stern auf allen Straßen
http://instagram.com/maninbenz
Bodo G. Meier
2018-04-09 05:07:16 UTC
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Post by Oliver Sprenger de Montes
Post by Gerald Eіscher
Post by Oliver Sprenger de Montes
Usenet ist auch Internet.
Nein. Internet ist nur eines von mehreren möglichen Transportmedien für
Usenet.
Vor umzig Jahren soll z.B. in Berlin Usenet per Diskette auf Fahrrad
transportiert worden sein.
Ist mir bekannt. Meinen ersten Usenet-Zugang hatte ich per Mailbox, lang
ist es her.
MausNet?

Gruss,
Bodo
Arno Welzel
2018-04-07 20:56:07 UTC
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Post by Oliver Sprenger de Montes
Post by Karsten H.
[wg Pedelec]
Guckstdu Indernetz "Pedelecforum".
Da wird dir geholfen.
Usenet ist auch Internet.
Usenet *gibt* es auch im Internet. Aber es hat schon existiert, bevor es
NNTP gab und es benötigte am Anfang auch kein Internet, sondern hat UUCP
verwendet.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
https://de-rec-fahrrad.de
http://fahrradzukunft.de
Oliver Sprenger de Montes
2018-04-08 00:41:16 UTC
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Raw Message
Post by Arno Welzel
Usenet *gibt* es auch im Internet. Aber es hat schon existiert, bevor es
NNTP gab und es benötigte am Anfang auch kein Internet, sondern hat UUCP
verwendet.
Weiß ich alles. Wie schon anderenorts erwähnt, meinen ersten Zugang zum
Usenet hatte ich per Mailbox.

Es geht um die heutige Situation. Da macht es wenig Sinn, vom Usenet ins
Internet zu verweisen.

LG,
--
Oliver Sprenger de Montes
In Kolumbien lebender Trollallergiker
Ihr guter Stern auf allen Straßen
http://instagram.com/maninbenz
Arno Welzel
2018-04-08 12:22:40 UTC
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Post by Oliver Sprenger de Montes
Post by Arno Welzel
Usenet *gibt* es auch im Internet. Aber es hat schon existiert, bevor es
NNTP gab und es benötigte am Anfang auch kein Internet, sondern hat UUCP
verwendet.
Weiß ich alles. Wie schon anderenorts erwähnt, meinen ersten Zugang zum
Usenet hatte ich per Mailbox.
Es geht um die heutige Situation. Da macht es wenig Sinn, vom Usenet ins
Internet zu verweisen.
Für die meisten Leute besteht "das Internet" meist nur noch aus Websites.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
https://de-rec-fahrrad.de
http://fahrradzukunft.de
Martin Wohlauer
2018-04-08 18:38:34 UTC
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Raw Message
Post by Arno Welzel
Post by Oliver Sprenger de Montes
Post by Arno Welzel
Usenet *gibt* es auch im Internet. Aber es hat schon existiert, bevor es
NNTP gab und es benötigte am Anfang auch kein Internet, sondern hat UUCP
verwendet.
Weiß ich alles. Wie schon anderenorts erwähnt, meinen ersten Zugang zum
Usenet hatte ich per Mailbox.
Es geht um die heutige Situation. Da macht es wenig Sinn, vom Usenet ins
Internet zu verweisen.
Für die meisten Leute besteht "das Internet" meist nur noch aus Websites.
Und inzwischen agglomeriert die private Kommunikation auch zusehends auf
Facebook und Whatsapp. Früher hat man einfach mal angerufen, 'ne SMS,
'ne Email oder sonst was zum Fernkommunizieren verwendet. Heute verliert
man teils ja schon einen Großteil des eigenen Freundeskreises (zumindest
in der digitalen Kommunikation), wenn man jene beiden eben nicht verwendet.

Grüßle,

Martin.
Bernd Ullrich
2018-04-08 19:01:11 UTC
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Raw Message
Post by Martin Wohlauer
Post by Arno Welzel
Post by Oliver Sprenger de Montes
Post by Arno Welzel
Usenet *gibt* es auch im Internet. Aber es hat schon existiert, bevor es
NNTP gab und es benötigte am Anfang auch kein Internet, sondern hat UUCP
verwendet.
Weiß ich alles. Wie schon anderenorts erwähnt, meinen ersten Zugang zum
Usenet hatte ich per Mailbox.
Es geht um die heutige Situation. Da macht es wenig Sinn, vom Usenet ins
Internet zu verweisen.
Für die meisten Leute besteht "das Internet" meist nur noch aus Websites.
--------------------------------------------------------
Post by Martin Wohlauer
Und inzwischen agglomeriert die private Kommunikation auch zusehends auf
Facebook und Whatsapp. Früher hat man einfach mal angerufen, 'ne SMS,
'ne Email oder sonst was zum Fernkommunizieren verwendet. Heute verliert
man teils ja schon einen Großteil des eigenen Freundeskreises (zumindest
in der digitalen Kommunikation), wenn man jene beiden eben nicht verwendet.
Na und, dann war das nicht nachhaltig und erforderlich...

BU
Andreas Keppler
2018-03-30 22:22:51 UTC
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Post by Karsten H.
[wg Pedelec]
Guckstdu Indernetz "Pedelecforum".
Da wird dir geholfen.
Mach ich! ;-)

Ich wusste nicht, dass man hier keine Frage zu Pedelecs stellen sollte! ;-)

Gruß
Andreas
Martin Gerdes
2018-03-31 15:36:52 UTC
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Post by Andreas Keppler
Post by Karsten H.
[wg Pedelec]
Guckstdu Indernetz "Pedelecforum".
Da wird dir geholfen.
Mach ich! ;-)
Ich wusste nicht, dass man hier keine Frage zu Pedelecs stellen sollte! ;-)
Wir sind ziemlich wenige hier. Ich wüßte keinen, der ein Pedelec fährt.

Auf der anderen Seite gibts Pedelecs wie Sand am Meer, könnte gut sein,
daß Du das empfohlene Modell aus dem Forum schon nicht mehr kaufen
kannst.

So außergewöhnlich schwer bist Du nun auch wieder nicht. Unser Regular
Bleimann (nomen est omen) übertrifft Dich diesbezüglich locker. Ich bin
daher verblüfft, daß Du bei Deinen Probefahrten gleich Rauchzeichen
verursacht hast.
Wolfgang Strobl
2018-04-03 07:32:07 UTC
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Raw Message
Am Sat, 31 Mar 2018 17:36:52 +0200 schrieb Martin Gerdes
Post by Martin Gerdes
Post by Andreas Keppler
Post by Karsten H.
[wg Pedelec]
Guckstdu Indernetz "Pedelecforum".
Da wird dir geholfen.
Mach ich! ;-)
Ich wusste nicht, dass man hier keine Frage zu Pedelecs stellen sollte! ;-)
Wir sind ziemlich wenige hier. Ich wüßte keinen, der ein Pedelec fährt.
Mir fällt auf Anhieb auch niemand ein. Andereseits finde ich nicht, daß
man hier keine Fragen zu Pedelecs stellen darf oder sollte. Man muß halt
wissen, daß man für die typischen Consumerfragen - "wo kauft man das?",
"was kauft man?", "wie funktioniert das mit dem Tuning" - keine
brauchbaren Antworten bekommen wird und daß der eine oder andere
motiviert sein könnten, dem Fragesteller das Pedelec auszureden.

Ich persönlich glaube zwar, daß die meisten medizinischen Gründe, die
für eine Motorisierung angeführt werden, eher zweifelhaft sind, werde
mich aber hüten, das im konkreten Fall in Zweifel zu ziehen. Mit
schadhaften Gelenken ist nicht zu spaßen und ich würde mir auch zweimal
überlegen, mit einem BMI an die 30, einem kaputten Knie und mit einem
Kind auf einem zu schweren Rad regelmäßig einen Berg bewältigen zu
wollen. Es reicht, und das weiß ich aus eigener Erfahrung, bei
irgendwelchen unvorhersehbaren Umständen ein mal zu kräftig
reinzutreten, um an dem angerichteten Schaden wochen- oder sogar
monatelang zu laborieren.

Andererseits sollte man halt auch wissen, daß man sich auf eine
Rutschbahn begibt. Ein unnötig schweres Fahrzeug mit einer mit
Motorisierung ausreichenden - also unzureichenden - Schaltung stellt
gewissermaßen auch ein zusätzliches Risiko dar. Wo man mit einer
Schaltung mit genügend kleiner Entfaltung in den Berggängen und einem
geübten runden Tritt noch Chancen hat, seine Gelenke zu schonen, wird
das aussichtslos, wenn man diese Möglichkeiten aufgibt, weil der Motor
sie ja überflüssig macht.

Die Frage ist m.E. weniger, ob man für spezifische Zwecke ein
motorisiertes Fahrzeug einsetzt, einfach weil man seine Grenzen erreicht
hat, sondern ob man in Tateinheit dann auch das Radfahren komplett
aufgibt und alle Strecken mit dem E-Bike zurücklegt, weil das ja da ist
und man das Geld für ein hochwertiges Rad nicht mehr hat oder nicht mehr
ausgeben will.

Die Versuchung ist groß, der Schaden aber auch. Der Marketinglegende,
daß man ja auch und gerade mit einem Motor knieschonend fahren könne,
sollte man nicht auf den Leim gehen.

Knieschonende Fahrweise erfordert Muskulatur an der richtigen Stelle,
Körperbeherrschung einereseits, die man erwerben und pfelgen muß, und
ein leichtes, den Körpermaßen angepasstes Rad mit einer bzgl. Entfaltung
und Abstufung passenden Schaltung andererseits.

Das bekommt man bei einem E-Bike vielleicht, wenn man dafür mehr Geld
ausgibt als für einen besseren Kleinwagen, aber gewiss nicht bei dem
Zeugs, was bei den Händlern zu einem "guten Preis" feilgeboten wird.
Das sind Fahrräder in der Qualität schlechterer Hollandräder oder
Citybikes, deren Mängel nur wegen des Motors nicht auffallen. Und
dieses Urteil erlaube ich mir, ohne die Dinger gefahren zu haben. Ich
bin lange genug mit Hollandräderen rumgefahren, auch heftige Steigungen,
um die Fallstricke zu kennen, vor allem aber habe ich in den letzten
zehn Jahren genügend jungen und alten Leuten dabei zugeschaut, wie sie
hier in der Stadt oder im angrenzenden Stadtwald herumfahren. Der
Verlust an Fertigkeiten mag nicht ins Auge springen, wenn man nicht
bewußt drauf achtet, ist m.E. aber durchaus erkennbar.
--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
Martin Gerdes
2018-04-05 16:13:18 UTC
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Raw Message
Post by Wolfgang Strobl
Post by Martin Gerdes
Post by Andreas Keppler
Post by Karsten H.
[wg Pedelec]
Guckstdu Indernetz "Pedelecforum".
Da wird dir geholfen.
Mach ich! ;-)
Ich wusste nicht, dass man hier keine Frage zu Pedelecs stellen sollte! ;-)
Wir sind ziemlich wenige hier. Ich wüßte keinen, der ein Pedelec fährt.
Mir fällt auf Anhieb auch niemand ein. Andereseits finde ich nicht, daß
man hier keine Fragen zu Pedelecs stellen darf oder sollte.
Erfreulicherweise ist hier Usenet, hier darf man so ziemlich alles.
Erfreulicherweise.


Dennoch gibt es einen bekannten Typ Frage, der ziemlich unsinnig ist,
nämlich die Frage nach einem konkreten Produkt.

Ich erinnere mich noch an Fragen dieses Typs in der Notebookgruppe. Da
hat sich der Frager eine lange Liste an "Anforderungen"
zusammengezimmert, die er dann nach Wochen postete mit der Schlußfrage:
"Wer liefert mir genau das zu dem von mir gewünschten (geringen) Preis.
So, nun sucht mal schön!"

Viele Märkte sind heute derart vielgestaltig und zerklüftet und
schnellebig, daß kaum einer auch nur annähernd einen Marktüberblick
haben kann, Privatleute zumal nicht.

Wer von den Mitlesern hier könnte den erwünschten Überblick über den
Pedelec-Markt haben, daß er eine solche Frage kompetent beantworten
könnte?
Post by Wolfgang Strobl
Man muß halt wissen, daß man für die typischen Consumerfragen
- "wo kauft man das?", "was kauft man?", "wie funktioniert das
mit dem Tuning" - keine brauchbaren Antworten bekommen wird
Wonach fragt der OP in diesem Thread?

Speziell nach einem eBike für einen besonders schweren Fahrer,
einschlägige negative Erfahrungen mit "normalen" Pedelecs hat er schon
gemacht.
Post by Wolfgang Strobl
Ich persönlich glaube zwar, daß die meisten medizinischen Gründe, die
für eine Motorisierung angeführt werden, eher zweifelhaft sind, werde
mich aber hüten, das im konkreten Fall in Zweifel zu ziehen.
Ich halte das Prinzip Pedelec für ein ausgesprochen zukunftsfähiges
Verkehrskonzept, aus verschiedenen Gründen.
Post by Wolfgang Strobl
Mit schadhaften Gelenken ist nicht zu spaßen und ich würde mir
auch zweimal überlegen, mit einem BMI an die 30, einem kaputten Knie
und mit einem Kind auf einem zu schweren Rad regelmäßig einen Berg
bewältigen zu wollen.
Das allermeiste auf dieser Welt ist relativ.
Juergen Thome
2018-04-03 15:02:03 UTC
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Post by Martin Gerdes
Post by Andreas Keppler
Post by Karsten H.
[wg Pedelec]
Guckstdu Indernetz "Pedelecforum".
Da wird dir geholfen.
Mach ich! ;-)
Ich wusste nicht, dass man hier keine Frage zu Pedelecs stellen sollte! ;-)
Wir sind ziemlich wenige hier. Ich wüßte keinen, der ein Pedelec fährt.
Ich zähl mich nicht wirklich zum "hier", hab aber eins*, seit ich
vorigen Sommer den Wohnort wechselte und die nun hügelige Fahrstrecke
(insgesamt 24 Kilometer, je nach Variante) zur Arbeit mir ohne
Elektroantrieb zu viel Freizeit nehmen würde. Und duschen können wir
nicht auf der Arbeit.

*Mit Shimano-Steps-Antrieb und 11-Gang-Nabenschaltung. Ich hab mangels
Vergleich mit anderen Pedelecs nichts zu sagen, außer dass ich den
Kauf nicht bereut habe.

Gruß
Jürgen
Jörg "Yadgar" Bleimann
2018-04-05 12:32:27 UTC
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Hi(gh)!
Post by Martin Gerdes
So außergewöhnlich schwer bist Du nun auch wieder nicht. Unser Regular
Bleimann (nomen est omen) übertrifft Dich diesbezüglich locker
...und braucht dank intakter Knie trotzdem kein Elektromofa!

Und morgen geht's nach Altena!

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar
Jörg "Yadgar" Bleimann
2018-04-05 17:14:03 UTC
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Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Und morgen geht's nach Altena!
Ach, vergesst es! Vorhin hatte ich versucht, die Hinterachse vernünftig
in die Ausfallenden zu jonglieren, damit die Kette nicht mehr durchhängt
- das hat zwar geklappt, dafür ist aber dabei das Schaltkettchen
rausgeflogen, und der einzige mir bekannte Mensch, der geschickt genug
ist, mir das unentgeltlich und noch heute Abend wieder reinzupriemeln,
ist nachbarn-typisch nicht erreichbar.

Also wird das morgen wieder nichts...

Scheiße! Scheiße!! Scheiße!!!
Scheieieieieieieieieieieieieieieieieißßßßßßßßßßßße!!!!!!!!!

Fahrradfahren ist nichts für Unterschicht-Loser mit dreieinhalb linken
Händen! Ich werde jetzt mein Metformin wegschmeißen und mich so lange
mit Ritter Sport Nougat vollstopfen, bis ich im Zuckerkoma krepiere!

Uärgl!!!
L***@web.de
2018-04-03 06:22:42 UTC
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Raw Message
Post by Andreas Keppler
Ich wusste nicht, dass man hier keine Frage zu Pedelecs stellen sollte! ;-)
eBikes sind aber auch keine Pedelecs

Pedelecs muss/sollte man probefahren und im Geschäft nachfragen bzgl. des
zulässigen Gesamtgewichts. Es gibt stabilere Versionen und sehr filigrane
Varianten. Bei der Schaltung sind z.B. 3 Gänge (gut verteilt) bei Pedelecs mit
Mittelmotor ausreichend (und diese gibt es auch in Varianten für höhere
Berlastungen - recht günstig).
Mit Hinterradmotor (Panasonic) hat man die "Leistungsschwäche" beim Anfahren.

eBikes (L1e) mit Kindersitz finde ich am ehesten mit Bleiakkus mit mieser Reichweite.

Ich habe das Gefühl, dass der Motor auf Touren das Mehrgewicht des Rades
ausgleicht / in der Stadt beim Stop'n Go ist er aber eine echte Hilfe.
Wolfgang Strobl
2018-04-03 07:59:35 UTC
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Post by L***@web.de
Post by Andreas Keppler
Ich wusste nicht, dass man hier keine Frage zu Pedelecs stellen sollte! ;-)
eBikes sind aber auch keine Pedelecs
Aber Pedelecs sind längst E-Bikes und werden auch als solche verkauft.
Der ursprüngliche Marketingtrick hat funktioniert und ist nicht mehr
nötig, kein Grund, ihn immer wieder aufzuwärmen.

Das Feigenblatt "Tretunterstützung nur progressiv bis maximal 50% der
jeweils für den Antrieb aufgebrachten Gesamtleistung und das auch nur
bis 25 km/h" ist längst sowohl faktisch als auch de jure aufgegeben
worden.

Heutige Pedelecs sind de jure bis 6 km/h bezüglich ihrer Leistung
überhaupt nicht limitiert, müssen erst bei rund 28 km/h abgeregelt
werden und geben im Turbomodus bis kurz vor dem Abregeln zwei bis drei
mal so viel Leistung zu, wie der Fahrer selber aufbringt. Im Ergebnis
hat man so Kfz, welche leistungsfähiger - spurtstärker und schneller -
sind als das, was vor fünzig Jahren als Mofa verkauft und gefahren
wurde.

Es ist genau das passiert, was ich schon vor knapp zehn Jahren hier
prognostiziert habe und Leute wie "Lehrerfreund" damals bestritten
haben, aus dem Pedelec ist eine abermalige Neuauflage des Mofas
geworden.
--
Thank you for observing all safety precautions
Anton Ertl
2018-04-03 08:38:11 UTC
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Post by Wolfgang Strobl
Heutige Pedelecs sind de jure bis 6 km/h bezüglich ihrer Leistung
überhaupt nicht limitiert, müssen erst bei rund 28 km/h abgeregelt
werden und geben im Turbomodus bis kurz vor dem Abregeln zwei bis drei
mal so viel Leistung zu, wie der Fahrer selber aufbringt.
Also nach allem, was ich hier so gelesen habe, ist ueberhaupt keine
Leistung noetig, damit der Motor zwischen 6km/h und 25km/h Vortrieb
liefert, sondern nur Kurbelbewegung, einfach weil ein Leistungssensor
das Geraet doch wesentlich teurer machen wuerde als ein
Kurbelbewegungssensor. Und wenn ich so sehe, wie so manche
Elektoradfahrer fahren, stimmt das auch.

Tatsaechlich erkenne ich Elektroradfahrer in den meisten Faellen
zuerst daran, dass man ihnen keine der Fahrsituation entsprechende
koerperliche Anstrengung ansieht. Am krassesten war ein
Spar-Lieferfahrer, der ganz langsam und mit Pausen getreten hat; da
gab der Motor vermutlich fuer jede Kurbelumdrehung 3s Schub oder so,
und der hat dann drauf geschaut, dass er ja nicht mehr als die
noetigen Kurbelumdrehungen macht. Aber naja, besser als er liefert
mit einem Diesel-Lieferwagen aus.

- anton
--
de.rec.fahrrad FAQ: http://0x1a.de/rec/fahrrad/
Radfahrer sollten vor oder hinter fahrenden Kfz fahren und nicht daneben
Wolfgang Strobl
2018-04-03 16:07:36 UTC
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Raw Message
Am Tue, 03 Apr 2018 08:38:11 GMT schrieb
Post by Anton Ertl
Post by Wolfgang Strobl
Heutige Pedelecs sind de jure bis 6 km/h bezüglich ihrer Leistung
überhaupt nicht limitiert, müssen erst bei rund 28 km/h abgeregelt
werden und geben im Turbomodus bis kurz vor dem Abregeln zwei bis drei
mal so viel Leistung zu, wie der Fahrer selber aufbringt.
Also nach allem, was ich hier so gelesen habe, ist ueberhaupt keine
Leistung noetig, damit der Motor zwischen 6km/h und 25km/h Vortrieb
liefert, sondern nur Kurbelbewegung, einfach weil ein Leistungssensor
das Geraet doch wesentlich teurer machen wuerde als ein
Kurbelbewegungssensor.
Ja schon. Da haben die Motorfahrzeugfanclubs, ob sie nun zum ADFC oder
zum ADAC-Dunstkreis gehören, dann aber gleich den nächsten Einwand
parat: das sei ja nur bei einem Teil der älteren, billigen Produkte der
Fall, auf die das zuträfe, eine Ausnahme. Tastsächlich wird das von
potentiellen Käufern aber recht genau beobachtet, nd ich habe nicht den
Eindruck, dass die Behauptung jemals stimmen wird. Wieso auch? Warum
sollte man die Käufer vergraulen, denen auch die 250%-Turbomodi nicht
reichen, indem man eine technisch wirksame Drosselung einbaut?
Post by Anton Ertl
Und wenn ich so sehe, wie so manche
Elektoradfahrer fahren, stimmt das auch.
Man sieht es, und wenn man mit den Leuten redet, oder ihnen bloß zuhört.
Wenn man im Sommmer im Garten der Waldrand-Gaststätte sitzt,
beispielsweise, dann hört man es auch. Da werden die diversen, meist
legalen Tricks durchaus offen diskutiert und ausgetauscht.

Mir ging es aber spezifisch darum, dass auch ganz formal das Konzept der
Tretunterstützung, mit dem vor zehn Jahren von den diversen
interessierten Parteien Reklame gelaufen und profitiert wurde, auch vom
Touristikclub ADFC, längst aufgegeben wurde, wenn man darin mehr sieht
als ein Feigenblatt. Eine "Tretunterstützung", die ein weiten Bereichen
ohne (!) illegales Tuning die Leistung eines durchschnittlichen
Radfahrers deutlich übersteigt, wenn der Nutzer es darauf anlegt, die
ist eine Farce.

Mir wäre das egal, sollen die Leute doch Motorrad fahren, wenn ihnen
danach ist und ihnen das Spaß macht. Mich stört, daß die erheblich
höhere (Selbst-)Gefährdung, denen sich vor allem die ungeübten Benutzer
von motorisierten Zweirädern aussetzen, durch Neusprech und Mimikry des
Pedelec kurzerhand dem Radverkehr zugeschlagen und angerechnet wird.

Die Narrenkappen haben wir uns bislang erfolgreich vom Leibe gehalten,
weil eigenlich jeder Depp auch ohne den Blick in die Statistiken
erkennen kann, daß Radfahren nicht nur gesund, sondern auch
vergleichsweise ungefährlich ist. Ich warte nur darauf, daß mit dem
Blick auf die vornehmlich durch ältliche Pedelec-Opfer kontaminierten
Unfallstatistiken irgend ein Politiker loskräht und der Dummenfang
wirkt, weil mehr Leute zustimmend nicken, weil sie aus eigener Erfahrung
wissen, wie gefährlich Radfahren - mit dem Pedelec - ist.
Post by Anton Ertl
Tatsaechlich erkenne ich Elektroradfahrer in den meisten Faellen
zuerst daran, dass man ihnen keine der Fahrsituation entsprechende
koerperliche Anstrengung ansieht.
Häufig sieht man das sogar aus ziemlicher Distanz auch dann, wenn die
körperliche Anstrengung als solche gar nicht erkennber ist. Die Haltung
ist eine andere, das Bewegungsmuster auch. Man kann häufig sehen, ob
jemand von seinem Fahrzeug gezogen wird oder dieses selber antreibt.
Wenn jemand so fährt, wie man es gelegentlich bei Radfahrern sieht, die
hoch aufgerichtet mit viel zu hoher Trittfrequenz fahren, bloß daß das
Strampeln genau so fehlt wie das zugehörige Schwanken, dann kann man
darauf tippen, daß da ein Motor im Spiel ist. Dito, wenn erst das
Zweirad einen Schub nach vorne bekommt und dann erst der Fahrer
reagiert.
Post by Anton Ertl
Am krassesten war ein
Spar-Lieferfahrer, der ganz langsam und mit Pausen getreten hat; da
gab der Motor vermutlich fuer jede Kurbelumdrehung 3s Schub oder so,
und der hat dann drauf geschaut, dass er ja nicht mehr als die
noetigen Kurbelumdrehungen macht. Aber naja, besser als er liefert
mit einem Diesel-Lieferwagen aus.
Wie schön wäre doch eine Gesetzeslage, die kleine, elektrifizierte
Lieferwagen ohne viel technischen und bürokratischen Aufwand, incl.
diesen Pedelec-Popanz für den Gebrauch auch auf der Fahrbahn zuließe.
Was wir haben, ist das genaue Gegenteil davon.

Das Problem ist nämlich, daß die Gesetzeslage rund um die
E-Bike-Variante "Pedelec" ganz spezifisch so gestrickt ist, als wäre der
Auftrag gewesen: Konstruiere mir eine Vorschriftenlage, die es erlaubt,
kleine Motorräder genau so wie Fahrräder von den Fahrbahnen zu
verdrängen, sorge zur Vorbereitung dafür, daß nicht nur möglichst auch
so aussehen wie Fahrräder, behandle sich rechtlich auch so. Gestalte
ihre Leistungsbegrenzung entsprechend, d.h. so, daß die Fahrzeuge für
die Fahrbahn unattraktiv bleiben, unattraktiver als richtige Fahrräder,
die schnell gefahren werden können, erlaube ihnen aber eine Leistung,
die sie für viele untrainerte potentielle Nutzer attraktiv macht und die
untrainiert hält.

M.a.W. schaffe die rechtlichen Randbedingungen, um das Fahrtempo der an
den Straßenrand verdrängten Flotte von Zweirädern auf einem niedrigen
Niveau zu egalisieren, das die Verdrängung rechtfertigt. Wenn infolge
der Verdrängung auf schlechtere Wege mehr Leute unter die Räder kommen,
ist das kein Problem, eher im Gegenteil, der Trick hat bei den Radwegen
und ganz normalen Rädern ja auch schon funktioniert. Hier funktioniert
er noch besser.

Das verrückte an der Geschichte: es ist genau so gelaufen, ohne daß es
je eines solchen Auftrags oder einer entsprechenden Absicht bedurft
hätte. Die schlimmsten politischen Entwicklungen, nicht nur die
verkehrspolitischen, sind solche, die als emergentes Phänomen von
unguten Koalitionen aus Gruppen entstehen, die sich zwar eigentlich
spinnefeind sind, sich aber gerade deswegen (nur) darauf einigen können,
einem Dritten zu schaden, der sich nicht wehren kann.
--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
L***@web.de
2018-04-03 19:43:11 UTC
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Raw Message
Post by Anton Ertl
Post by Wolfgang Strobl
werden und geben im Turbomodus bis kurz vor dem Abregeln zwei bis drei
mal so viel Leistung zu, wie der Fahrer selber aufbringt.
Also nach allem, was ich hier so gelesen habe, ist ueberhaupt keine
Leistung noetig, damit der Motor zwischen 6km/h und 25km/h Vortrieb
liefert, sondern nur Kurbelbewegung, einfach weil ein Leistungssensor
Dem OP ist aber, wenn er nicht im Flachland wohnt, ein Rad mit Leistungssensor
zu empfehlen. Es fährt sich wesenlich angenehmer und ist am Berg besser zu fahren.
Aber es hilft nur eine Probefahrt im Gelände, wo später gefahren werden soll.
Dann würde ich ein Sensor für die Anzahl der Kurbel-Umdrehungen pro Minute
empfehlen, da man sich leicht verschätzt und nicht richtig tritt (um fitter
zu werden UND Spass zu haben).

Als auch E-Bike-Fahrer (Höchstgeschw. gem. Zulassungsbescheinigung 19km/h) wird
man aufgrund der egalisierer-rei gern mit Pedelec's gleichgesetzt. MIV'ler
merken erst recht spät, dass ein E-Bike kein Pedelec ist und nicht bei 25km/h
aufhört zu beschleunigungen (ja ich muss dann richtig treten). Dies ist aber
auch eine Lösung, wenn Radfahrer auf separierte Wege geschoben oder ganz gesperrt
werden (der Motor muss ja nicht an sein - ohne eines best. Sperrung hät ich es mir auch nicht gekauft).
Martin Gerdes
2018-04-05 17:22:34 UTC
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Post by Wolfgang Strobl
Post by L***@web.de
eBikes sind aber auch keine Pedelecs
Aber Pedelecs sind längst E-Bikes und werden auch als solche verkauft.
Der ursprüngliche Marketingtrick hat funktioniert und ist nicht mehr
nötig, kein Grund, ihn immer wieder aufzuwärmen.
Das Feigenblatt "Tretunterstützung nur progressiv bis maximal 50% der
jeweils für den Antrieb aufgebrachten Gesamtleistung und das auch nur
bis 25 km/h" ist längst sowohl faktisch als auch de jure aufgegeben
worden.
Gab es denn eine solche Bestimmung einmal?
Post by Wolfgang Strobl
Heutige Pedelecs sind de jure bis 6 km/h bezüglich ihrer Leistung
überhaupt nicht limitiert, müssen erst bei rund 28 km/h abgeregelt
werden und geben im Turbomodus bis kurz vor dem Abregeln zwei bis drei
mal so viel Leistung zu, wie der Fahrer selber aufbringt.
Messen solche Fahrzeuge überhaupt die Leistungsabgabe des Fahrers? Das
ließe sich ggf. leicht herausbekommen, man müßte nur schauen, ob ein
Leistungssensor verbaut ist. Wenn ich sehe, wie so mancher Senior
daherkommt (flink, mit minimaler Kadenz und -- der Körperhaltung nach --
mit minimaler Anstrengung), könnte ich mir vorstellen, daß das Pedelec
lediglich prüft, ob die Kurbelgarnitur aktiv bewegt wird (aber nicht,
wie schnell und mit welcher Kraft das passiert).
Post by Wolfgang Strobl
Im Ergebnis hat man so Kfz, welche leistungsfähiger - spurtstärker
und schneller - sind als das, was vor fünzig Jahren als Mofa verkauft
und gefahren wurde.
Die Pedelecs, die ich probegefahren bin, haben sämtlich pünktlich bei 25
km/h abgeregelt. Ich fahre üblicherweise schneller hier in der Stadt
herum (wenngleich nicht viel), also wäre so ein Gerät (vom Anfahren
abgesehen) für mich einfach nur ein schweres Fahrrad, und dafür gebe ich
das Geld nicht aus.

Die Spurtstärke (besser: das enorme Anzugsvermögen beim Anfahren) habe
ich oft genug erlebt - und das Ersterben der Motorunterstützung bereits
nach wenigen Metern (weil das Ding dann schon schneller ist als 25).
Post by Wolfgang Strobl
Es ist genau das passiert, was ich schon vor knapp zehn Jahren hier
prognostiziert habe und Leute wie "Lehrerfreund" damals bestritten
haben, aus dem Pedelec ist eine abermalige Neuauflage des Mofas
geworden.
Die Dinger sind beliebt, wollen aber halt auch beherrscht sein. Ich bin
etliche Pedelecs probegefahren. Sehr selten habe ich eins erlebt, was
mir vom Fahrverhalten wirklich gefallen hat, das mich nämlich unmerklich
unterstützt hat. Vielleicht hatte auch einfach noch nicht die richtige
Einstellung heraus.
w***@gmail.com
2018-04-03 13:13:16 UTC
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Post by Andreas Keppler
Hallo zusammen,
ich wiege 110 kg, bin 1.92 groß und suche ein bezahlbares eBike, auf das
hinten noch ein Kindersitz kommen soll. ;-)
Habe ein kaputtes Knie (Knorpelschaden) und wohne in einer einigermassen
hügeligen Landschaft. (Leider, sonst bräuchte ich kein eBike.)
Habe einen so üblen Berg auf unserer Ausflugsstrecke, dass ich alleine
wegen diesem ein eBike brauche. Selbst alleine, mit Kind dann sowieso.
Aktuell wiegt das Kind 11 kg (20 Monate alt) und sollte noch länger im
Kindersitz des Rades sitzen. (Denke bis 18 kg oder so sind erlaubt.
Stand zumindest vorhin in der Sitzbeschreibung.)
Bin bisher zweimal Bionix-Antrieb probegefahren und würde ich weniger
wollen. Hat sich beide Male am Berg überhitzt ;-) und ich musste länger
warten bis ich weiterfahren konnte.
Habe leider keine Ahnung was aktuell sonst angesagt ist.
Bosch, Yamaha, Shimano? ;-)
Letztere beide haben ja anscheinend auch eine Automatik.
Taugt die was? ;-)
Kettenschaltung möchte ich eigentlich vermeiden wenn es geht, falls es
den Mittelmotorantrieb allerdings nur mit Kettenschaltung gibt, würde
ich sie notgedrungen nehmen. ;-)
Nabenschaltung finde ich ganz gut, muß auch nicht die besonders teure
Rohloff mit 11 Gängen oder so sein. 7 Gänge würden mir eigentlich reichen.
Wird wohl auf ein Trekkingrad mit mittelbreiten Reifen oder falls es vom
Gewicht her nicht anders geht, doch auf ein Mountainbike mit breiten
Reifen rauslaufen!
Spezielle Räder für hohe Gewichtsklassen kenne ich bisher nur von
Kalkhoff (Agutta)!
Über generelle Tips dankbar!
Viele Grüße
Andreas
Gazelle Heavy Duty NL HMB
Bosch Tretlagermotor 250W

Bin zufrieden. (1,94, 105kg)
Andi
2018-04-04 06:28:36 UTC
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Post by w***@gmail.com
Post by Andreas Keppler
Hallo zusammen,
Gazelle Heavy Duty NL HMB
Bosch Tretlagermotor 250W
Bin zufrieden. (1,94, 105kg)
Mein Vater wiegt über 100 kg und hat einen Rahmenbruch am Arroyo
(7-Gang Nabe).
Bei Gazelle gibts 10 Jahre Garantie auf Rahmen, nicht nur bei Heavy
Duty.
Gazelle hat aktuell nur Bosch, früher zusätzlich noch
Impulse?/Derby Cycle?. Wichtig ist es nach ein paar Jahren den
Akku kostengünstig zu erneuern. Entweder ist der Akku unverdongelt
oder der Aufbereiter trickst rum.
https://www.asn-shop.de/Gazelle-24V-36V_1
Juergen Thome
2018-04-03 15:27:53 UTC
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Post by Andreas Keppler
Bosch, Yamaha, Shimano? ;-)
Letztere beide haben ja anscheinend auch eine Automatik.
Taugt die was? ;-)
Shimano hat die Automatik nur bei der 7-Gang-Schaltung. Sie ist
überflüssig, sag ich mal, gestützt auf eine Probefahrt mit selbiger.

Gruß
Jürgen
Andre Eiger
2018-04-06 22:11:43 UTC
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Post by Andreas Keppler
Wird wohl auf ein Trekkingrad mit mittelbreiten Reifen oder falls es vom
Gewicht her nicht anders geht, doch auf ein Mountainbike mit breiten
Reifen rauslaufen!
Also selbst fahren tue ich keines, habe aber bei dem Mistwetter im Winter
wieder einmal spekuliert, mir eines für den Arbeitsweg anzuschaffen, um
die Fahrtzeit zu verkürzen. Außerdem hätte ich die Gelegenheit, den
Anteil hügeligen Waldweges ohne Zeitstrafe von 2 auf 6 km zu erhöhen.
Daher kommt für mich nur ein MTB oder Fat-Bike in Frage, denn der
Unterschied zum Trekkingrad ist für mich auf dieser Strecke erheblich.

Die Fragen sind für mich Mittel- oder Heckmotor und die Steuerung der
Motorleistung.

Exemplarische Heckmotor-Versionen wären das NCM Moscow+ (Akku in Rahmen
integriert) oder das NCM Prague+ (Akku außen am Rahmen).
https://leoncycle.de/
Ein mir wichtiger Vorteil des Bafang-Heckmotors ist, dass er dank
Freilauf oberhalb 25 km/h nicht bremst, so dass ich flache und
abschüssige Strecken optimal ausnutzen kann.
Bergauf lässt die Leistung wegen der festen Untersetzung des
Planetengetriebes mit abnehmender Geschwindigkeit nach.
Über die Steuerung konnte ich herauslesen, dass sie auf die in 6 Stufen
vorwählbare Geschwindigkeit beschleunigt, sobald man beginnt, zu treten.
Wie heftig das geschieht, lässt sich in drei Stufen von sanft bis rabiat
konfigurieren.
Die Bewegung der Kurbel wird mit dem sogenannten PAS-Sensor registriert.
Die Tretleistung wird jedoch nicht gemessen. Man kann sich also
"reinhängen" oder auch nur "pseudopedalieren". Die Kadenz scheint bei
diesem Modell keine Rolle zu spielen.
Als Pendlerfahrzeug finde ich das eigentlich geeignet. Am Berg erwarte
ich jedoch nicht viel. Testen konnte ich so ein Modell bisher nicht.

Der BionX ist ein ganz anderer Heckmotor: Direktantrieb ohne Getriebe,
kein Freilauf (daher Rekuperation möglich), Steuerung der Motorleistung
proportional zur Tretleistung (Verbiegung der Hinterachse durch den
Kettenzug wird gemessen). Wenn Du schreibst, dass der heiß wird, scheint
die Auslegung ohne Getriebe für Deinen Einsatzzweck zu kritisch. Ich
kenne ihn nur als ziemlich teure Nachrüstlösung und habe ihn für mich
aussortiert.

Mittelmotoren können die Schaltung mitbenutzen, was bergauf vorteilhaft
ist. Bei den MTBs trifft man meistens auf Bosch. Hier wird die
Tretleistung gemessen und danach die Motorleistung gesteuert. Habe ich
selbst ausprobiert: Das fühlt sich immer noch nach Fahrrad an.
Pseudopedalieren funktioniert nicht. Über 25 km/h wurde das Fahrgefühl
irgendwie zäh. Die Bosch-Motoren mit dem winzigen Kettenblatt vorn haben
für die Tretkurbel ein Übersetzungsgetriebe, vielleicht ist das die
Ursache.
Bei diesem Motor befürchte ich, mehr oder weniger auf 25 km/h limitiert
zu bleiben, weil es darüber unlustig wird.

Diesen Widerstand soll es beim Bafang Max Drive nicht geben. Allerdings
gibt es kaum MTB-Pedelecs mit diesem Motor, vielleicht weil er dem
Marketing nicht als "wertig" gilt.
Yamaha, Shimano Step und Brose sollen ähnlich wie Bosch sein. Wie es da
über 25 km/h aussieht, würde mich interessieren.
Der Bafang BBS01 (vorwiegend Nachrüstlösung) hat nur PAS-Sensor und ist
ganz schön breit.

Für meinen Einsatzzweck tendiere ich zum preiswerten Heckmotor. Ein
Mittelmotor-MTB ohne die Nachteile des Bosch fände ich aber universeller.

--
Juergen Thome
2018-04-07 20:35:56 UTC
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Post by Andre Eiger
Yamaha, Shimano Step und Brose sollen ähnlich wie Bosch sein. Wie es da
über 25 km/h aussieht, würde mich interessieren.
Mein Shimano Steps regelt über 26 km/h ab, das so nahtlos, dass man
das eher hört als in den Beinen spürt. Es ist also kein Problem, in
diesem Geschwindigkeitsbereich zu bleiben und man kann dabei praktisch
mit jeder sinnvollen Kadenz treten, und beliebig viel seiner
vorhandenen Kräfte aufbringen, sie werden recht harmonisch in Vortrieb
umgesetzt. Bei höheren Geschwindigkeiten fühlt es sich besser an als
mein Rohloff-Rad an und ohne Motorunterstützung erst recht. Was aber
auch am anderen Fahrradtyp/Sitzhaltung und der 11-Gang-Nabenschaltung
liegt.

Experte der ich bin, weiß ich nicht mal auswendig wie die heißt.

Weit kommt man nicht mit dem Akku, wenn man seine volle Leistung
beansprucht, was ich bei Dienstfahrten bergauf praktisch immer tue.

Gruß
Jürgen
Martin Gerdes
2018-04-08 12:15:15 UTC
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Post by Juergen Thome
Mein Shimano Steps regelt über 26 km/h ab, das so nahtlos, dass man
das eher hört als in den Beinen spürt.
Weit kommt man nicht mit dem Akku, wenn man seine volle Leistung
beansprucht, was ich bei Dienstfahrten bergauf praktisch immer tue.
Wie weit reicht der Akku denn dann?
Juergen Thome
2018-04-08 16:33:24 UTC
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Post by Martin Gerdes
Post by Juergen Thome
Mein Shimano Steps regelt über 26 km/h ab, das so nahtlos, dass man
das eher hört als in den Beinen spürt.
Weit kommt man nicht mit dem Akku, wenn man seine volle Leistung
beansprucht, was ich bei Dienstfahrten bergauf praktisch immer tue.
Wie weit reicht der Akku denn dann?
Kaum 40 Kilometer. Je kälter desto weniger. Wobei die Berge im
Saarland nicht mal so hoch sind, als dass man überhaupt 2 Stunden lang
bergauf fahren könnte.

Seine Kapazität sind 418 Wh und er ist zehn Monate alt. Der Rest ist
Rechnerei. Nicht meine Stärke, wenn es um Strom geht.

Ich hab nun aber keine Buchführung gemacht während der bislang
gefahrenen 4.000 KM, aber praktisch nach jeder Nutzung geladen. Egal
wieviel Prozent noch übrig waren. Benutzt hab ich das Rad wegen
Krankheit in der Zeit aber wohl nur fünf Monate.

Für meine Nutzungscharakteristik langt die Reichweite, aber es ist
schon ernüchternd wenig.

Gruß
Jürgen
Martin Gerdes
2018-04-08 20:28:46 UTC
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Raw Message
Post by Juergen Thome
Post by Martin Gerdes
Post by Juergen Thome
Mein Shimano Steps regelt über 26 km/h ab, das so nahtlos, dass man
das eher hört als in den Beinen spürt.
Weit kommt man nicht mit dem Akku, wenn man seine volle Leistung
beansprucht, was ich bei Dienstfahrten bergauf praktisch immer tue.
Wie weit reicht der Akku denn dann?
Kaum 40 Kilometer.
Für übliche Pendelfahrten sollte das reichen.
Post by Juergen Thome
Je kälter desto weniger.
Klar.
Post by Juergen Thome
Wobei die Berge im Saarland nicht mal so hoch sind, als dass man überhaupt
2 Stunden lang bergauf fahren könnte.
Seine Kapazität sind 418 Wh und er ist zehn Monate alt. Der Rest ist
Rechnerei. Nicht meine Stärke, wenn es um Strom geht.
Ich hab nun aber keine Buchführung gemacht während der bislang
gefahrenen 4.000 KM, aber praktisch nach jeder Nutzung geladen. Egal
wieviel Prozent noch übrig waren.
Für meine Nutzungscharakteristik langt die Reichweite, aber es ist
schon ernüchternd wenig.
Warum? Wenn der Strom für Deine Nutzung reicht, ist es doch in Ordnung.
Juergen Thome
2018-04-09 07:06:56 UTC
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Post by Martin Gerdes
Post by Juergen Thome
Post by Martin Gerdes
Post by Juergen Thome
Mein Shimano Steps regelt über 26 km/h ab, das so nahtlos, dass man
das eher hört als in den Beinen spürt.
Weit kommt man nicht mit dem Akku, wenn man seine volle Leistung
beansprucht, was ich bei Dienstfahrten bergauf praktisch immer tue.
Wie weit reicht der Akku denn dann?
Kaum 40 Kilometer.
Für übliche Pendelfahrten sollte das reichen.
Post by Juergen Thome
Je kälter desto weniger.
Klar.
Post by Juergen Thome
Wobei die Berge im Saarland nicht mal so hoch sind, als dass man überhaupt
2 Stunden lang bergauf fahren könnte.
Seine Kapazität sind 418 Wh und er ist zehn Monate alt. Der Rest ist
Rechnerei. Nicht meine Stärke, wenn es um Strom geht.
Ich hab nun aber keine Buchführung gemacht während der bislang
gefahrenen 4.000 KM, aber praktisch nach jeder Nutzung geladen. Egal
wieviel Prozent noch übrig waren.
Für meine Nutzungscharakteristik langt die Reichweite, aber es ist
schon ernüchternd wenig.
Warum? Wenn der Strom für Deine Nutzung reicht, ist es doch in Ordnung.
Bevor ich das Rad gekauft hatte, dachte ich, ich könnte, wie gewohnt,
auch mal morgens aufs Rad steigen und den Tag über zum Knipsen durch
die Gegend spazieren fahren. - Wegen der Angaben "bis zu xyz
Kilometer". - Das ist im hügeligen Terrain meiner Heimant nicht mal
möglich, wenn elektrische Unterstützung bergauf auf der niedrigsten
Stufe gewählt wird. Und ohne Strom, mit ein wenig Zuladung ists
bergauf schon herausfordernd.

Klar, nun weiß ich das, kann mich damit arrangieren, genieße den
Zeitgewinn im Alltagsgeschäft und fühle mich weiter wie ein richtiger
Radfahrer :-)

Gruß
Jürgen

Arno Welzel
2018-04-07 21:06:00 UTC
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Post by Andreas Keppler
ich wiege 110 kg, bin 1.92 groß und suche ein bezahlbares eBike, auf das
hinten noch ein Kindersitz kommen soll. ;-)
[...]

Gehe zu einem Fachhändler und lasse Dich da beraten oder suche Dir ein
spezielles Pedelecforum. Die Wahrscheinlichkeit, dass hier jemand ein
Pedelec hat, ist schon sehr gering. Und dann noch mit ähnliche
Anforderungen wie Du, ist nahezu Null.

[...]
Post by Andreas Keppler
Über generelle Tips dankbar!
Den "üblen Berg" auf der Ausflugsstrecke meiden oder eine
Gangschaltungmit deutlich kürzerer Übersetzung verwenden. Ich habe z.B.
an einem Rad eine Kettenchaltung, die bis 22/34 geht - also vorne
Kettenblatt mit 22 Zähnen, hinten Ritzel mit 34 Zähnen. Das ergibt eine
Untersetzung von etwa 0,64. Da kommt man auch steilere Hügel ohne
nennenswerten Kraftaufwand hoch.

Da Du auch davon gesprochen hast, dass ein Pedelec-Motor beim Anstieg
überhitzt ist, sollte sowas auf jeden Fall beachtet werden. Auch dem
Motor hilft es, wenn er weniger Kraft aufbringen muss. Ein Antrieb
vorne, wie Bosch, ist da auf jeden Fall sinnvoller, da man dann auch
kleine Kettenblätter vorne mit großen Ritzeln hinten kombinieren kann.
Im Fall einer Nabenschaltung wären dann natürlich die maximal
zugelassenen Drehmomente zu beachten.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
https://de-rec-fahrrad.de
http://fahrradzukunft.de
Matthias Wendt
2018-04-08 16:16:55 UTC
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Post by Arno Welzel
Post by Andreas Keppler
ich wiege 110 kg, bin 1.92 groß und suche ein bezahlbares eBike, auf das
hinten noch ein Kindersitz kommen soll. ;-)
[...]
Gehe zu einem Fachhändler und lasse Dich da beraten oder suche Dir ein
spezielles Pedelecforum. Die Wahrscheinlichkeit, dass hier jemand ein
Pedelec hat, ist schon sehr gering. Und dann noch mit ähnliche
Anforderungen wie Du, ist nahezu Null.
Ich fand eigentlich, daß hier einige sehr kenntnisreiche Antworten von
Pedelec-Besitzern gekommen sind. Das macht jetzt fast auch mir Laune
auf so ein Rad. Nur leider mag ich es nicht in den Keller
runterschleppen, also bleibts bei meiner alten Gurke, die getrost
draußen stehen bleiben kann.
Gruß
Matthias
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