Discussion:
Fahrradschuhe
(zu alt für eine Antwort)
Joerg Meier
2018-02-09 06:19:12 UTC
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Raw Message
Hallo,

ich ueberlege erstmals in meinem Leben, mir Fahrradschuhe zuzulegen.
Eigentlich hatte ich nie das Beduerfniss, aber letztes Jahr haben sich
meine Kilometer sehr gesteigert (langer Arbeitsweg), und ich merke, dass
alle meine normalen Schuhe an der selben Stelle verschleissen: die Sohle
bricht nach dem vorderen Drittel, also genau da, wo man als
Zehenspitzentreter den Fuss auch gekruemmt hat.

Also, dachte ich mir, da sind vernuenftige Radschuhe sicher besser
konzipiert. Aber wenn ich schon Radschuhe kaufe, dann frage ich mich, ob
ich nicht direkt welche nehmen soll, die man irgendwie einklicken kann.

Allerdings fahre ich sehr wechselhaft: zur Arbeit sind es 10+ km
schnurgerade und fast ohne Ampeln, da waere das super. Aber dann da vor Ort
bzw. zuhause in der Innenstadt steht man ja alle 50m, da wuerde ich ungerne
das Hantier mit ein- und ausklicken haben.

Gibt es da irgendwelche "Hybriden" die man nur bei Bedarf einklickt und mit
denen man sonst ganz normal fahren (und laufen!, man moechte ja auch mal in
einen Supermarkt oder was weiss ich) kann ?

Liebe Gruesse,
Joerg
--
"Immer wieder erstaunlich, wie lächerlich man sich doch machen kann und
sich dabei noch toll finden."
- Hartmut Kraus, 19.3.2017 in de.soc.recht.misc

Ich lese meine Emails nicht, replies to Email bleiben also leider
ungelesen.
L***@web.de
2018-02-09 07:18:37 UTC
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Raw Message
Post by Joerg Meier
Gibt es da irgendwelche "Hybriden" die man nur bei Bedarf einklickt und mit
denen man sonst ganz normal fahren (und laufen!, man moechte ja auch mal in
einen Supermarkt oder was weiss ich) kann ?
Bei den Hybriden (die ich habe) muss man die Platte abschrauben und
die Gummiplattte montieren. Da bin ich mit einem Wechsel der Schuhe schneller
und angenehmer fertig (es gibt klein zusammenstauchbare Stoffshuhe).

Anonsten kann ich mir nicht vorstellen wohin die Gegenplatte verschwinden
soll. Technisch möglich wäre noch eine Art Übersohle.
Ulli Horlacher
2018-02-09 07:37:06 UTC
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Post by Joerg Meier
ich ueberlege erstmals in meinem Leben, mir Fahrradschuhe zuzulegen.
Es ist nie zu spaet vernuenftig zu werden :-)
Post by Joerg Meier
Aber wenn ich schon Radschuhe kaufe, dann frage ich mich, ob
ich nicht direkt welche nehmen soll, die man irgendwie einklicken kann.
Wie kann man bloss ohne Klickpedale fahren? Wie ineffizient!
Post by Joerg Meier
Allerdings fahre ich sehr wechselhaft: zur Arbeit sind es 10+ km
schnurgerade und fast ohne Ampeln, da waere das super. Aber dann da vor Ort
bzw. zuhause in der Innenstadt steht man ja alle 50m, da wuerde ich ungerne
das Hantier mit ein- und ausklicken haben.
Das geht mit SPD Pedalen voellig problemlos und ohne nachzudenken. Einfach
die Ferse leicht zur Seite drehen und schon ist man draussen.
Man sollte latuernich den Federmechanismus nicht zu hart einstellen.
Der laesst sich mit Inbus fein einstellen.
Post by Joerg Meier
Gibt es da irgendwelche "Hybriden" die man nur bei Bedarf einklickt und mit
denen man sonst ganz normal fahren (und laufen!, man moechte ja auch mal in
einen Supermarkt oder was weiss ich) kann ?
Solche Pedale gibts, aber ich hab dafuer keine Verwendung. Mit SPD-Schuhen
kann man ganz normal gehen, da das Klickelement in der Sohle versenkt ist
und mit ebenen Boden keinen Kontakt hat.

Fuer den Sommer gibts auch SPD Sandalen, sehr bequem.
--
+ Ulli Horlacher + ***@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +
Bernhard Kraft
2018-02-09 08:50:30 UTC
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Post by Ulli Horlacher
Wie kann man bloss ohne Klickpedale fahren? Wie ineffizient!
Diese "Effizienz" spielt nur bei Sprintern im Zieleinlauf eine Rolle
oder wenn du an der Ampel maximal beschleunigen willst. Aber an der
Ampel brauchst leider ewig, um in die Klickis rein zu kommen. Mit "ewig"
meine ich vielleicht eine Zehntelsekunde, was bei sportlichen
Wettbewerben schon viel ist. Aus sportlicher Sicht geht es weniger um
Effizienz, als um die Möglichkeit der maximalen Kraftübertragung.

Wenn du deine normale Leistung auf die Straße bringen willst, reichen
normale Schuhe völlig aus.
Thomas Bliesener
2018-02-09 11:47:02 UTC
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Raw Message
Post by Bernhard Kraft
Diese "Effizienz" spielt nur bei Sprintern im Zieleinlauf eine Rolle
oder wenn du an der Ampel maximal beschleunigen willst.
An Steigungen hat man den Vorteil, daß man nicht nur treten, sondern
auch ziehen kann und somit zusätzlich andere Muskelgruppen einsetzen
kann.
--
bli
Bernhard Kraft
2018-02-09 13:43:43 UTC
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Raw Message
Post by Thomas Bliesener
Post by Bernhard Kraft
Diese "Effizienz" spielt nur bei Sprintern im Zieleinlauf eine Rolle
oder wenn du an der Ampel maximal beschleunigen willst.
An Steigungen hat man den Vorteil, daß man nicht nur treten, sondern
auch ziehen kann und somit zusätzlich andere Muskelgruppen einsetzen
kann.
Ja, der runden Tritt. Es kann schon sein, dass man damit die Muskulatur
ein wenig entlastet, auch bei Fahrten in der Ebene. Das ist aber
Gewohnheitssache. Es gibt auch Leute, die treten mit der Mitte des Fußes
auf die Pedale und bringen erstaunliche Leistung und schonen dabei noch
ihre Achillessehne. Wenn man Berge hoch muss, wo es mit den
Übersetzungsverhältnissen knapp wird, bringen die Klickis natürlich auch
noch was. Bevor ich das aber nutzen kann, geht mir meistens vorher die
Puste aus.
Husky-Alex
2018-02-09 15:59:20 UTC
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Raw Message
Post by Bernhard Kraft
Post by Thomas Bliesener
Post by Bernhard Kraft
Diese "Effizienz" spielt nur bei Sprintern im Zieleinlauf eine Rolle
oder wenn du an der Ampel maximal beschleunigen willst.
An Steigungen hat man den Vorteil, daß man nicht nur treten, sondern
auch ziehen kann und somit zusätzlich andere Muskelgruppen einsetzen
kann.
Ja, der runden Tritt. Es kann schon sein, dass man damit die Muskulatur
ein wenig entlastet, auch bei Fahrten in der Ebene. Das ist aber
Gewohnheitssache. Es gibt auch Leute, die treten mit der Mitte des Fußes
auf die Pedale und bringen erstaunliche Leistung und schonen dabei noch
ihre Achillessehne. Wenn man Berge hoch muss, wo es mit den
Übersetzungsverhältnissen knapp wird, bringen die Klickis natürlich auch
noch was. Bevor ich das aber nutzen kann, geht mir meistens vorher die
Puste aus.
Mit Klickpedalen kenne ich mich nicht aus, da nie gehabt. Aber wir
hatten früher 'mal auf je einer Seite so Riemen über die Pedalen, wo man
mit den Schuhen reinschlüpfen konnte. Körbchen. Speziell bei Rennrädern.

1. kam ich da mit den Schuhen meist kaum rein, weil die Körbchen immer
viel zu klein waren (das gleiche gilt aber auch für Regenüberzieher -
sprich Gammaschen. Da brauche ich mindestens die Größe 48, damit ich
das über meine Meindl bekomme, obwohl ich doch tatsächlich nur 43
habe).

2. steckte da immer nur der vordere Teil vom Fuß drin, so dass man
damit nie vernünftig treten konnte. Man (also ich) setzt ja seinen
Fuß eigentlich immer mittig auf das Pedal. Aus dem vorherigen Zitat
(in grün) leite ich jetzt ab, dass man bei Klickpedalen auch mit der
vorderen Hälfte des Fußes mit dem Pedal verbunden wird (und nicht mit
der Mitte). Ist das so und warum? Mir tun bei sowas auf Dauer die
Haxn weh.

A.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Hau rein!
Thomas Scharkowski
2018-02-09 16:59:42 UTC
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Raw Message
On 2018-02-09 15:59:20 +0000, Husky-Alex said:

...
Post by Husky-Alex
2. steckte da immer nur der vordere Teil vom Fuß drin, so dass man
damit nie vernünftig treten konnte. Man (also ich) setzt ja seinen
Fuß eigentlich immer mittig auf das Pedal.
Echt jetzt?
Anton Ertl
2018-02-09 17:58:45 UTC
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Raw Message
Post by Husky-Alex
Mit Klickpedalen kenne ich mich nicht aus, da nie gehabt. Aber wir
hatten früher 'mal auf je einer Seite so Riemen über die Pedalen, wo man
mit den Schuhen reinschlüpfen konnte. Körbchen. Speziell bei Rennrädern.
1. kam ich da mit den Schuhen meist kaum rein, weil die Körbchen immer
viel zu klein waren
Vielleicht solltest Du mit passenden Koerbchen fahren.
Post by Husky-Alex
2. steckte da immer nur der vordere Teil vom Fuß drin, so dass man
damit nie vernünftig treten konnte. Man (also ich) setzt ja seinen
Fuß eigentlich immer mittig auf das Pedal. Aus dem vorherigen Zitat
(in grün) leite ich jetzt ab, dass man bei Klickpedalen auch mit der
vorderen Hälfte des Fußes mit dem Pedal verbunden wird (und nicht mit
der Mitte). Ist das so und warum? Mir tun bei sowas auf Dauer die
Haxn weh.
Beim Gehen und Laufen rollt man normalerweise ueber den Zehenballen
ab, von daher erscheint es mir relativ naheliegend, dass die
Zehenballen ueber der Pedalachse sein sollten; den Teil des Schritts,
bei dem man mit der Ferse aufkommt, macht man auf dem Rad ja nicht.

Tatsaechlich waren die Koerbchen, die ich immer hatte (inzwischen
schon eine ganze Reihe), immer so, dass der Zehenballen etwas weiter
vorne ist, also dass man etwas mittelfuessiger steht (aber nicht so
mittelfuessig, wie viele auf bindungslosen Pedalen stehen: mit dem
Absatz buendig zum hinteren Ende des Pedals).

Bei Klickpedalen kann man am Schuh einstellen, wo man steht. Aber
zumindest bei meinen Schuhen ist der Einstellbereich im Bereich des
Zehenballens. Wowereit.

Ich vermute einmal, Du bist von bindungslosen Pedalen mittelfuessiges
Stehen auf dem Pedal gewohnt, und willst den Vorteil, den Dir die
Bindung bietet, besser auf dem Pedal stehen zu koennen, nicht nutzen,
einfach weil Du nicht gewohnt bist, so zu stehen.

- anton
--
de.rec.fahrrad FAQ: http://0x1a.de/rec/fahrrad/
Radfahrer sollten vor oder hinter fahrenden Kfz fahren und nicht daneben
Bernhard Kraft
2018-02-09 18:51:36 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Husky-Alex
Mit Klickpedalen kenne ich mich nicht aus, da nie gehabt. Aber wir
hatten früher 'mal auf je einer Seite so Riemen über die Pedalen, wo man
mit den Schuhen reinschlüpfen konnte. Körbchen. Speziell bei Rennrädern.
1. kam ich da mit den Schuhen meist kaum rein, weil die Körbchen immer
viel zu klein waren ...
(Für Historiker) Die Dinger waren damals was für Spochtler mit passenden
Schuhe. Für Normalos gab es so etwas wie Halb-Käfige (die genaue
Bezeichnung kenne nicht mehr), die einfach nur den Schuh in seiner
Vorwärtsbewegung aufhielten.
Harry Mogelsen
2018-02-09 21:49:16 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bernhard Kraft
(Für Historiker) Die Dinger waren damals was für Spochtler mit passenden
Schuhe. Für Normalos gab es so etwas wie Halb-Käfige (die genaue
Bezeichnung kenne nicht mehr), ^^^^^^^^^^
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Damenhaken, bzw. Spurthaken. Kann man/frau heute immer noch zu kaufen.
Wolfgang Strobl
2018-02-10 23:50:53 UTC
Permalink
Raw Message
Am Fri, 09 Feb 2018 22:49:16 +0100 schrieb Harry Mogelsen
Post by Harry Mogelsen
Post by Bernhard Kraft
(Für Historiker) Die Dinger waren damals was für Spochtler mit passenden
Schuhe. Für Normalos gab es so etwas wie Halb-Käfige (die genaue
Bezeichnung kenne nicht mehr), ^^^^^^^^^^
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Damenhaken, bzw. Spurthaken. Kann man/frau heute immer noch zu kaufen.
Ich kenne sie als "Ladyhaken", früher hatten wir welche aus verchromten
Blech mit oben einer genähten Lederumhüllung, später aus trittfestem
schwarzen Plastik. Lang ist's her.
--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
Harry Mogelsen
2018-02-09 18:53:15 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Husky-Alex
Mit Klickpedalen kenne ich mich nicht aus, da nie gehabt. Aber wir
hatten früher 'mal auf je einer Seite so Riemen über die Pedalen, wo man
mit den Schuhen reinschlüpfen konnte. Körbchen. Speziell bei Rennrädern.
1. kam ich da mit den Schuhen meist kaum rein, weil die Körbchen immer
viel zu klein waren.
Auch früher gab es die Haken ("Körbchen") in unterschiedlichen Größen.
Das lag also nur an deiner ausgeprägten Unwissenheit und/oder ggf. zu
eng eingestellten Riemen. Bei der von dir angegeben Schuhgröße 43 ist
das aber schon sehr verwunderlich. :-/
Post by Husky-Alex
2. steckte da immer nur der vordere Teil vom Fuß drin, so dass man
damit nie vernünftig treten konnte.
Das ist nur die Konsequenz obig beschriebener Blödheit.
Post by Husky-Alex
Man (also ich) setzt ja seinen Fuß eigentlich immer mittig auf das Pedal.
Nein, DAS machen nur alpenländische Bauerntölpel und Hinterwäldler!

Ja, und natürlich kleine Kinder, wenn man es ihnen nicht beizeiten
abgewöhnt. Heutige Eltern scheint's aber immer weniger zu kümmern.
Geschätzte 85% der hier vorbei radelnden Grundschüler fahren mit
dem ungesunden Mittelfuß-Stampftritt und meist noch mit viel zu
niedrig eingestellten Sätteln. Mir schmerzen dann jedes Mal vom
bloßen Zuschauen schon die Kniescheiben und Mittelfußsehnen.
Post by Husky-Alex
Aus dem vorherigen Zitat (in grün) leite ich jetzt ab,
Häh? Hier ist nix in grün. Schliesse nicht von deinem NUA auf andere!
Post by Husky-Alex
dass man bei Klickpedalen auch mit der
vorderen Hälfte des Fußes mit dem Pedal verbunden wird (und nicht mit
der Mitte). Ist das so und warum?
Das ist falsch beobachtet und/oder ausgedrückt! Fürs ergonomische
Optimum beim Fahrradfahren wird das Großzehengrundgelenk möglichst
exakt über der Pedalachse positioniert. Dazu gehört erst einmal die
richtige Schuhgröße und die korrekte Ausrichtung der Cleats. Dass die
in überschaubaren Graden einstellbar sind, entzieht sich sicherlich
auch deiner Vorstellungskraft/Kenntnis.

Infos über (beste) Ergonomie und Hebelwirkungen existieren zu Hauf im
Internet. Mein Rat: Lies doch mal die Ausführungen von Juliane Neuss:
<http://www.junik-hpv.de/html/ergonomie.htm>
Post by Husky-Alex
Mir tun bei sowas auf Dauer die Haxn weh.
Bei deiner bäuerlichen Tritttechnik wundert mich das nicht wirklich.
Du hattest ja an anderer Stelle schon zugegeben, dass du bis heute
nicht gelernt hast, richtig[tm] Fahrad fahren zu können. <seufz>
Thomas Bliesener
2018-02-09 21:04:53 UTC
Permalink
Raw Message
Harry Mogelsen schrieb:
[Mittelfußtritt]
Post by Harry Mogelsen
Nein, DAS machen nur alpenländische Bauerntölpel und Hinterwäldler!
Gerald hat schon einmal das Gegenbeispiel gebracht, daß man damit auch
Weltmeisterin werden kann:
<Loading Image...>

drf ist wie Fernsehen: Wiederholungen, Wiederholungen ...
Post by Harry Mogelsen
Ja, und natürlich kleine Kinder, wenn man es ihnen nicht beizeiten
abgewöhnt. Heutige Eltern scheint's aber immer weniger zu kümmern.
Geschätzte 85% der hier vorbei radelnden Grundschüler fahren mit
dem ungesunden Mittelfuß-Stampftritt und meist noch mit viel zu
niedrig eingestellten Sätteln.
Ist der zu niedrige Sattel nicht Voraussetzung und meist sogar Grund für
das Stampfen?

Das Gegenstück ist der zu hoch eingestellte Sattel. Wenn man hinter so
einem Kandidaten fährt, sieht man, wie die Hüfte wie eine Nußschale auf
hoher See wackelt.
Post by Harry Mogelsen
Mir schmerzen dann jedes Mal vom bloßen Zuschauen schon die
Kniescheiben und Mittelfußsehnen.
Auch nett: mit durchgestreckten Armen fahren. Da erzeugt jede
Unebenheit eine Stoßwelle, die übers Kleinhirn bis zur Hüfte und wieder
zurück läuft.
Post by Harry Mogelsen
Infos über (beste) Ergonomie und Hebelwirkungen existieren zu Hauf im
<http://www.junik-hpv.de/html/ergonomie.htm>
Das interessiert doch kein Schwein! Ich habe es aufgegeben, den Leuten
Ratschläge zu geben. Da watscheln welche auf ihrem Rad wie eine Ente
daher, fordern nach 3 km eine Pause, weil die Beine nicht mehr können,
und nach vier Wochen ist der Sattel immernoch viel zu niedrig.
Post by Harry Mogelsen
Bei deiner bäuerlichen Tritttechnik wundert mich das nicht wirklich.
Du hattest ja an anderer Stelle schon zugegeben, dass du bis heute
nicht gelernt hast, richtig[tm] Fahrad fahren zu können. <seufz>
Aber immerhin macht er damit erheblich mehr Strecke als der Durchschnitt
in drf. Lieber falsch radfahren, als gar nicht radfahren. ;)
--
bli
Arno Welzel
2018-02-10 19:34:43 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Thomas Bliesener
[Mittelfußtritt]
Post by Harry Mogelsen
Nein, DAS machen nur alpenländische Bauerntölpel und Hinterwäldler!
Gerald hat schon einmal das Gegenbeispiel gebracht, daß man damit auch
<http://oldsite.uci.ch/data_2003/road/worldcupF/WC04/Ljungskog2.jpg>
Das ist nicht "Mittelfußtritt", sondern nur ein stärker nach hinten
verschobener Auftrittpunkt.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
https://de-rec-fahrrad.de
http://fahrradzukunft.de
Husky-Alex
2018-02-10 18:02:57 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Harry Mogelsen
Post by Husky-Alex
Mit Klickpedalen kenne ich mich nicht aus, da nie gehabt. Aber wir
hatten früher 'mal auf je einer Seite so Riemen über die Pedalen, wo man
mit den Schuhen reinschlüpfen konnte. Körbchen. Speziell bei Rennrädern.
1. kam ich da mit den Schuhen meist kaum rein, weil die Körbchen immer
viel zu klein waren.
Auch früher gab es die Haken ("Körbchen") in unterschiedlichen Größen.
Das lag also nur an deiner ausgeprägten Unwissenheit und/oder ggf. zu
eng eingestellten Riemen. Bei der von dir angegeben Schuhgröße 43 ist
das aber schon sehr verwunderlich. :-/
Ich habe damals halt einfach das hergenommen, was schon dran war. Die
Rennräder waren ja nicht von mir und hatten ihre Vorbesitzer. Damals
irgendwas für das Fahrrad zu besorgen / kaufen für war für mich als
Jugendlicher fast unvorstellbar. Der einzige halbwegs ernsthafte
Radladen in der Gegend hatte sowieso nix Gescheites. Und mit meinen
Springerstiefeln mit Stahlkappen, den Bergschuhen oder den Gummistiefeln
(und was anderes trage ich bis heute nicht) kam ich da einfach nie
vernünftig rein.
Post by Harry Mogelsen
Post by Husky-Alex
2. steckte da immer nur der vordere Teil vom Fuß drin, so dass man
damit nie vernünftig treten konnte.
Das ist nur die Konsequenz obig beschriebener Blödheit.
Na ja. Irgendwas passte halt nicht zusammen. Ich denke heute, dass die
Körbchen einfach viel zu klein für die Schuhe waren. Insbesondere auch
wegen der Stahlkappen, die ich aber schon allein wegen der Motorsäge
fast immer anhatte.
Post by Harry Mogelsen
Post by Husky-Alex
Man (also ich) setzt ja seinen Fuß eigentlich immer mittig auf das Pedal.
Nein, DAS machen nur alpenländische Bauerntölpel und Hinterwäldler!
Ja, und natürlich kleine Kinder, wenn man es ihnen nicht beizeiten
abgewöhnt. Heutige Eltern scheint's aber immer weniger zu kümmern.
Geschätzte 85% der hier vorbei radelnden Grundschüler fahren mit
dem ungesunden Mittelfuß-Stampftritt und meist noch mit viel zu
niedrig eingestellten Sätteln. Mir schmerzen dann jedes Mal vom
bloßen Zuschauen schon die Kniescheiben und Mittelfußsehnen.
Ich müsste wohl mal ein Foto machen, um das zu diskutieren. Weh tut mir
da eben nichts. Auch nicht nach 150 km. Wenn ich den Fuß aber zu weit
nach hinten schiebe, tun mir bald die Unterschenkel weh, so wie das
früher mit den Körbchen war.
Post by Harry Mogelsen
Post by Husky-Alex
Aus dem vorherigen Zitat (in grün) leite ich jetzt ab,
Häh? Hier ist nix in grün. Schliesse nicht von deinem NUA auf andere!
Jaja. Hau rein. Hole dir doch 'mal 'nen vernünftigen Newsreader (SICKS).
Post by Harry Mogelsen
Post by Husky-Alex
dass man bei Klickpedalen auch mit der
vorderen Hälfte des Fußes mit dem Pedal verbunden wird (und nicht mit
der Mitte). Ist das so und warum?
Das ist falsch beobachtet und/oder ausgedrückt! Fürs ergonomische
Optimum beim Fahrradfahren wird das Großzehengrundgelenk möglichst
exakt über der Pedalachse positioniert. Dazu gehört erst einmal die
richtige Schuhgröße und die korrekte Ausrichtung der Cleats. Dass die
in überschaubaren Graden einstellbar sind, entzieht sich sicherlich
auch deiner Vorstellungskraft/Kenntnis.
Infos über (beste) Ergonomie und Hebelwirkungen existieren zu Hauf im
<http://www.junik-hpv.de/html/ergonomie.htm>
OK. Danke für den Link, 'mal! Meine Pedale ist aber schon etwas größer
(Ergon PC2L von 2012). Da trete ich so ab Ostern natürlich auch gerne
barfuß.
Post by Harry Mogelsen
Post by Husky-Alex
Mir tun bei sowas auf Dauer die Haxn weh.
Bei deiner bäuerlichen Tritttechnik wundert mich das nicht wirklich.
Du hattest ja an anderer Stelle schon zugegeben, dass du bis heute
nicht gelernt hast, richtig[tm] Fahrad fahren zu können. <seufz>
Ist ja auch so. Ich kann bis heute nicht mit dem Fahrrad stehen, ohne
dabei umzufallen oder die Füße auf dem Boden zu setzen.

Und den Ehrenwimpel bekam ich damals auch nicht. Weil falsch abgebogen.

Ciao,

A.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Frei. Wild. Südtirol.
Arno Welzel
2018-02-10 19:32:33 UTC
Permalink
Raw Message
Husky-Alex:

[...]
Post by Husky-Alex
2. steckte da immer nur der vordere Teil vom Fuß drin, so dass man
damit nie vernünftig treten konnte. Man (also ich) setzt ja seinen
Fuß eigentlich immer mittig auf das Pedal. Aus dem vorherigen Zitat
Stell' Dir vor, wie Du eine Füße nutzt, wenn Du mal rennst oder eine
Leiter hochsteigst. Setzt Du da auch immer noch vollflächig die Sohlen
auf oder doch eher nur den vorden Teil der Füße?
Post by Husky-Alex
(in grün) leite ich jetzt ab, dass man bei Klickpedalen auch mit der
vorderen Hälfte des Fußes mit dem Pedal verbunden wird (und nicht mit
der Mitte). Ist das so und warum? Mir tun bei sowas auf Dauer die
Haxn weh.
Das ist so, weil das die übliche Art der Nutzung von Fahrradpedalen ist.
Das sind keine Steigbügel, wie bei Pferden.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
https://de-rec-fahrrad.de
http://fahrradzukunft.de
Helmut Springer
2018-02-10 20:00:28 UTC
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Raw Message
Post by Arno Welzel
Stell' Dir vor, wie Du eine Füße nutzt, wenn Du mal rennst oder
eine Leiter hochsteigst. Setzt Du da auch immer noch vollflächig
die Sohlen auf oder doch eher nur den vorden Teil der Füße?
Noch nie eine Arbeitsschutzunterweisung zum Thema Leiternutzung
gehabt?
--
Best Regards
helmut springer panta rhei
Arno Welzel
2018-02-10 21:47:13 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Helmut Springer
Post by Arno Welzel
Stell' Dir vor, wie Du eine Füße nutzt, wenn Du mal rennst oder
eine Leiter hochsteigst. Setzt Du da auch immer noch vollflächig
die Sohlen auf oder doch eher nur den vorden Teil der Füße?
Noch nie eine Arbeitsschutzunterweisung zum Thema Leiternutzung
gehabt?
Nein.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
https://de-rec-fahrrad.de
http://fahrradzukunft.de
Arno Welzel
2018-02-10 19:28:18 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Thomas Bliesener
Post by Bernhard Kraft
Diese "Effizienz" spielt nur bei Sprintern im Zieleinlauf eine Rolle
oder wenn du an der Ampel maximal beschleunigen willst.
An Steigungen hat man den Vorteil, daß man nicht nur treten, sondern
auch ziehen kann und somit zusätzlich andere Muskelgruppen einsetzen
kann.
Das Pedal hochziehen kann man auch ohne Bindungen bis zu einem gewissen
Grad.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
https://de-rec-fahrrad.de
http://fahrradzukunft.de
Nico Hoffmann
2018-02-09 17:38:46 UTC
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Raw Message
Post by Bernhard Kraft
Post by Ulli Horlacher
Wie kann man bloss ohne Klickpedale fahren? Wie ineffizient!
Diese "Effizienz" spielt nur bei Sprintern im Zieleinlauf eine Rolle
oder wenn du an der Ampel maximal beschleunigen willst. Aber an der
Ampel brauchst leider ewig, um in die Klickis rein zu kommen. Mit "ewig"
meine ich vielleicht eine Zehntelsekunde, was bei sportlichen
Wettbewerben schon viel ist. Aus sportlicher Sicht geht es weniger um
Effizienz, als um die Möglichkeit der maximalen Kraftübertragung.
Wenn du deine normale Leistung auf die Straße bringen willst, reichen
normale Schuhe völlig aus.
So ähnlich auch meine Erfahrung. Ich hab' seit Herbst SPD-Hybridpedale
am Flevo. Das Wiedereinklicken ist Geschicklichkeitssache, d.h. muß
geübt werden (ich übe noch...). Aus das Ausklicken (Ampel, ...) muß
zumindest anfangs geübt werden.

Gemessen an den Schwärmereien für Klickpedale ist der Effekt bisher
eher mau. Ich kann jetzt auch ziehen, aber das halte ich nur ein paar
Meter durch. Ansonsten... tja. Vielleicht wird es mit der Zeit noch
besser.

Schön ist, dass ich nicht mehr aus Versehen abrutschen kann. Das ist
am Flevo ein gewisser Vorteil.

M.W. gibt es zwei Sorten SPD. Rennrad und MTB, Ich hab' MTB, weil da
die Platten soweit im Schuh versenkt sind, dass man beim Herumlaufen
nicht immer so rumklackt...

N.
--
http://www.wetteronline.de/wetter/ojmjakon
Anton Ertl
2018-02-09 17:49:50 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Nico Hoffmann
Gemessen an den Schwärmereien für Klickpedale ist der Effekt bisher
eher mau. Ich kann jetzt auch ziehen, aber das halte ich nur ein paar
Meter durch. Ansonsten... tja. Vielleicht wird es mit der Zeit noch
besser.
Nein. Der Mensch ist einfach nicht dazu gebaut, dauerhaft nennenswert
Leistung durch Anziehen von Beinen zu erzeugen; braucht er ja auch
evolutionaer nicht.

Der Hauptvorteil fuer mich ist, dass man nicht staendig auf das Pedal
druecken muss, um die Verbindung nicht zu verlieren. Man kann daher
schneller treten, und es ist wohl auch effizienter, weil nicht das
eine Bein das andere hochdruecken muss.
Post by Nico Hoffmann
Schön ist, dass ich nicht mehr aus Versehen abrutschen kann.
Die Gefahr des Abrutschens ist nach meiner Erfahrung bei Klickies
geringer als bei Bindungslosen Pedalen, aber hoeher als bei Clips.

- anton
--
de.rec.fahrrad FAQ: http://0x1a.de/rec/fahrrad/
Radfahrer sollten vor oder hinter fahrenden Kfz fahren und nicht daneben
Bernhard Kraft
2018-02-09 18:53:26 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Anton Ertl
Der Hauptvorteil fuer mich ist, dass man nicht staendig auf das Pedal
druecken muss, um die Verbindung nicht zu verlieren. Man kann daher
schneller treten, und es ist wohl auch effizienter, weil nicht das
eine Bein das andere hochdruecken muss.
Womit du die Definition des Runden Tritts genau beschrieben hast.
Anton Ertl
2018-02-10 08:31:14 UTC
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Raw Message
Post by Bernhard Kraft
Post by Anton Ertl
Der Hauptvorteil fuer mich ist, dass man nicht staendig auf das Pedal
druecken muss, um die Verbindung nicht zu verlieren. Man kann daher
schneller treten, und es ist wohl auch effizienter, weil nicht das
eine Bein das andere hochdruecken muss.
Womit du die Definition des Runden Tritts genau beschrieben hast.
Wo finde ich diese Definition? Nur damit ich Leute, die den Mythos
propagieren, dass man darunter versteht, dass sich das Drehmoment an
jeder Kurbel waehrend der Umdrehung kaum aendert, darauf hinweisen
kann. Auf den Mythos is Nico Hoffmann wohl reingefallen.

- anton
--
de.rec.fahrrad FAQ: http://0x1a.de/rec/fahrrad/
Radfahrer sollten vor oder hinter fahrenden Kfz fahren und nicht daneben
Bernhard Kraft
2018-02-10 17:36:21 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Anton Ertl
Post by Bernhard Kraft
Post by Anton Ertl
Der Hauptvorteil fuer mich ist, dass man nicht staendig auf das Pedal
druecken muss, um die Verbindung nicht zu verlieren. Man kann daher
schneller treten, und es ist wohl auch effizienter, weil nicht das
eine Bein das andere hochdruecken muss.
Womit du die Definition des Runden Tritts genau beschrieben hast.
Wo finde ich diese Definition? Nur damit ich Leute, die den Mythos
propagieren, dass man darunter versteht, dass sich das Drehmoment an
jeder Kurbel waehrend der Umdrehung kaum aendert, darauf hinweisen
kann. Auf den Mythos is Nico Hoffmann wohl reingefallen.
Hier eine Definition, die mich auf nicht wirklich zufrieden stellt:
<http://www.smolik-velotech.de/glossar/r_RUNDER.htm>

"Die Kraft sollte möglichst gleichmäßig auf das Pedal eingebracht
werden, denn jede > Lastspitze auf dem Pedal würde ja eine ruckartige
Beschleunigung von Roß und Reiter bedeuten."

Geht nicht, weil die Kraft einmal die Richtung wechselt (Drücken/Ziehen)
und da bleibt das Fahrrad erstaunlicherweise nicht stehen.

Ich sehe es so, dass es völlig ausreichend ist am Pedal mit geringer
Kraft zu ziehen, sobald man in die Nähe des unteren Punkts kommt. Die
Kraft, die auf die Kette wirkt, wird sowieso nie besonders gleichmäßig
sein. Wenn man eine völlig gleichmäßige Kraft haben will, muss man
entweder unmenschliche Frequenzen fahren oder auf viel Leistung
verzichten. Aus meine Sicht ein unsinniges Ziel.
Wolfgang Strobl
2018-02-11 00:13:06 UTC
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Raw Message
Am Fri, 09 Feb 2018 17:49:50 GMT schrieb
Post by Anton Ertl
Post by Nico Hoffmann
Gemessen an den Schwärmereien für Klickpedale ist der Effekt bisher
eher mau. Ich kann jetzt auch ziehen, aber das halte ich nur ein paar
Meter durch. Ansonsten... tja. Vielleicht wird es mit der Zeit noch
besser.
Nein. Der Mensch ist einfach nicht dazu gebaut, dauerhaft nennenswert
Leistung durch Anziehen von Beinen zu erzeugen; braucht er ja auch
evolutionaer nicht.
Der Mensch ist aber als zweibeiniges Lauftier durchaus darauf ausgelegt,
in vollem Lauf seinen ganzen Körper einzusetzen, wobei auch das Becken
in Bewegung gerät und der Oberkörper bzw. dessen träge Masse eingesetzt
wird. Daraus ergibt sich, daß das einfache Modell mit Kniegelenk und
fixiertem oberen Drehpunkt nicht in allen Fällen angemessen ist.
Post by Anton Ertl
Der Hauptvorteil fuer mich ist, dass man nicht staendig auf das Pedal
druecken muss, um die Verbindung nicht zu verlieren. Man kann daher
schneller treten, und es ist wohl auch effizienter, weil nicht das
eine Bein das andere hochdruecken muss.
Das auch. Den Hauptvorteil habe ich aber darin gesehen, daß beim
Aufstehen und Sprinten kurzzeitig mit einer Leistung getreten werden
kann, die bei sturem Treten die Knie ruinieren würde bzw. wo bei dem
Versuch, mit Wiegetritt und variierenden Tretwinkeln zu arbeiten, um die
Lastspitzen zu vermeiden, die Füße nicht lange auf den Pedalen blieben,
wenn sie nicht befestigt wären, weil kein Mensch das so kontrollieren
kann.
Post by Anton Ertl
Post by Nico Hoffmann
Schön ist, dass ich nicht mehr aus Versehen abrutschen kann.
Die Gefahr des Abrutschens ist nach meiner Erfahrung bei Klickies
geringer als bei Bindungslosen Pedalen, aber hoeher als bei Clips.
Ich bin, nachdem ich irgendwann mal alle Pedale auf eine Auslösehärte
oberhalb der mittleren Einstellung eingestellt habe, nie wieder
unkontrolliert ausgeklinkt. Abrutschen im Wortsinne geht ja nicht, da
ist Metall dazwischen. Trotzdem bin ich bei div. Stürzen - damit meine
ich nicht Umkippen aus dem Stand, sondern richtige Stürze aus dem Fahren
heraus - nie in den Pedalen hängengeblieben. Dies ist ein Vorteil in
Vergleich zu den Clips.
--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
Anton Ertl
2018-02-11 17:16:12 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Strobl
Am Fri, 09 Feb 2018 17:49:50 GMT schrieb
Post by Anton Ertl
Post by Nico Hoffmann
Gemessen an den Schwärmereien für Klickpedale ist der Effekt bisher
eher mau. Ich kann jetzt auch ziehen, aber das halte ich nur ein paar
Meter durch. Ansonsten... tja. Vielleicht wird es mit der Zeit noch
besser.
Nein. Der Mensch ist einfach nicht dazu gebaut, dauerhaft nennenswert
Leistung durch Anziehen von Beinen zu erzeugen; braucht er ja auch
evolutionaer nicht.
Der Mensch ist aber als zweibeiniges Lauftier durchaus darauf ausgelegt,
in vollem Lauf seinen ganzen Körper einzusetzen, wobei auch das Becken
in Bewegung gerät und der Oberkörper bzw. dessen träge Masse eingesetzt
wird. Daraus ergibt sich, daß das einfache Modell mit Kniegelenk und
fixiertem oberen Drehpunkt nicht in allen Fällen angemessen ist.
Dass der Oberkoerper auf einem Upright mitarbeitet, habe ich deutlich
am Liegerad gemerkt, wo der Oberkoerper weniger zu tun hat; trotzdem
hat, als ich noch einen Netzsitz hatte, einer, der hinter mir
hergefahren ist, gesehen, dass meine Rueckenmuskeln arbeiten.

Dass auf dem Upright in den Wiegetritt gegangen wird, um mehr
Drehmoment produzieren zu koennen, ist bekannt.

Aber was hat das alles jetzt mit dem zu tun, was ich geschrieben habe?
Post by Wolfgang Strobl
Post by Anton Ertl
Die Gefahr des Abrutschens ist nach meiner Erfahrung bei Klickies
geringer als bei Bindungslosen Pedalen, aber hoeher als bei Clips.
Ich bin, nachdem ich irgendwann mal alle Pedale auf eine Auslösehärte
oberhalb der mittleren Einstellung eingestellt habe, nie wieder
unkontrolliert ausgeklinkt.
Passiert mir auch fast nie, aber ein oder zweimal schon. Und ich habe
es auch schon bei Profirennradfahrern im Rennen gesehen.
Post by Wolfgang Strobl
Trotzdem bin ich bei div. Stürzen - damit meine
ich nicht Umkippen aus dem Stand, sondern richtige Stürze aus dem Fahren
heraus - nie in den Pedalen hängengeblieben. Dies ist ein Vorteil in
Vergleich zu den Clips.
Ja, wobei ich im Normalfall auch nicht in den Clips haengengeblieben
bin (ich verwende aber keine Schuhe, wo man zuerst den Riemen loesen
muss, bevor man rauskommt). Ausnahme sind zwei Stuerze bei niedriger
Geschwindigkeit, wo mir das Vorderrad seitlich weggerutscht ist, und
der Clip erfolgreich verhindert hat, dass ich das mit dem Fuss
abfange. Ist aber schon lange her.

- anton
--
de.rec.fahrrad FAQ: http://0x1a.de/rec/fahrrad/
Radfahrer sollten vor oder hinter fahrenden Kfz fahren und nicht daneben
Wolfgang Strobl
2018-02-11 19:19:42 UTC
Permalink
Raw Message
Am Sun, 11 Feb 2018 17:16:12 GMT schrieb
Post by Anton Ertl
Post by Wolfgang Strobl
Am Fri, 09 Feb 2018 17:49:50 GMT schrieb
Post by Anton Ertl
Post by Nico Hoffmann
Gemessen an den Schwärmereien für Klickpedale ist der Effekt bisher
eher mau. Ich kann jetzt auch ziehen, aber das halte ich nur ein paar
Meter durch. Ansonsten... tja. Vielleicht wird es mit der Zeit noch
besser.
Nein. Der Mensch ist einfach nicht dazu gebaut, dauerhaft nennenswert
Leistung durch Anziehen von Beinen zu erzeugen; braucht er ja auch
evolutionaer nicht.
Der Mensch ist aber als zweibeiniges Lauftier durchaus darauf ausgelegt,
in vollem Lauf seinen ganzen Körper einzusetzen, wobei auch das Becken
in Bewegung gerät und der Oberkörper bzw. dessen träge Masse eingesetzt
wird. Daraus ergibt sich, daß das einfache Modell mit Kniegelenk und
fixiertem oberen Drehpunkt nicht in allen Fällen angemessen ist.
Dass der Oberkoerper auf einem Upright mitarbeitet, habe ich deutlich
am Liegerad gemerkt, wo der Oberkoerper weniger zu tun hat; trotzdem
hat, als ich noch einen Netzsitz hatte, einer, der hinter mir
hergefahren ist, gesehen, dass meine Rueckenmuskeln arbeiten.
Dass auf dem Upright in den Wiegetritt gegangen wird, um mehr
Drehmoment produzieren zu koennen, ist bekannt.
Aber was hat das alles jetzt mit dem zu tun, was ich geschrieben habe?
Es relativiert Deine obige Aussage, die m.E. etwas zu pauschal ist.

Zugegeben, mein Einwand ist auch zu verkürzt gewesen. Die Diskussion
über den sog. "runden Tritt" verengt die Betrachtung m.E. viel zu sehr
auf ein Modell, das grundsätzlich nicht stimmt. Beim schnellen Lauf über
unebenes Gelände ist die ganze Muskulatur mit wechselnden Anteilen
beteiligt, dabei geht es u.a. darum, die Füße möglichst schnell, auf
jeden Fall aber rechtzeitig über kleinere Hindernise anzuheben, ohne den
Gesamtschwerpunkt all zu sehr unter Energieverlust oszillieren zu
lassen. Das erfordert sehr wohl, nennenswert Leistung beim Anziehen der
Beine einzusetzen.

Dabei ist die Zielfunktion natürlich nicht, einen konstanten Kraftvektor
einen Vollkreis beschreiben zu lassen. Das System hat aber erheblich
mehr Freiheitsgrade als minimal erforderlich, läßt also - etwa durch
Einsatz der trägen Masse des Oberkörpers und der Arme, durch Einsatz des
Beckens usw. einen optimierten Einsatz aller Muskeln zu, entsprechend
der Position der Gelenke, der aktuellen kinetischen Situation und
natürlich auch, dem Ausbildungsstand der konkreten Muskulatur. Grob
zusammengefasst und auf das Fahrrad übertragen, scheint mir das als
"runderer Tritt" gar nicht so schlecht beschrieben.
Post by Anton Ertl
Post by Wolfgang Strobl
Post by Anton Ertl
Die Gefahr des Abrutschens ist nach meiner Erfahrung bei Klickies
geringer als bei Bindungslosen Pedalen, aber hoeher als bei Clips.
Ich bin, nachdem ich irgendwann mal alle Pedale auf eine Auslösehärte
oberhalb der mittleren Einstellung eingestellt habe, nie wieder
unkontrolliert ausgeklinkt.
Passiert mir auch fast nie, aber ein oder zweimal schon. Und ich habe
es auch schon bei Profirennradfahrern im Rennen gesehen.
Die haben aber im Gegensatz zu mir ihre Leistung in Bereiche
hochgetrieben, die jenseits meiner Möglichkeiten sind. Da mag der Punkt
erreicht worden sein, bei dem eine noch festere Kopplung (aka
Ausklinkhärte) gefährlich würde. Auch wenn mein Antritt nach eigener
Einschätzung ziemlich wüst ist bzw. war, davon kann ich nur träumen.
--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
frank paulsen
2018-02-09 19:08:26 UTC
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Raw Message
Post by Nico Hoffmann
Gemessen an den Schwärmereien für Klickpedale ist der Effekt bisher
eher mau. Ich kann jetzt auch ziehen, aber das halte ich nur ein paar
Meter durch. Ansonsten... tja. Vielleicht wird es mit der Zeit noch
besser.
es gibt da keinen wirklich relevanten effekt, solange man nicht entweder
sprinted, oder zu wenige gaenge am berg hat.
Post by Nico Hoffmann
Schön ist, dass ich nicht mehr aus Versehen abrutschen kann. Das ist
am Flevo ein gewisser Vorteil.
das fuer mich wichtige an clips oder clipless ist, dass man nicht
versehentlich vom pedal rutscht, nicht mehr und nicht weniger.

ich kann mir das fuers flevo analog vorstellen.
Post by Nico Hoffmann
M.W. gibt es zwei Sorten SPD. Rennrad und MTB, Ich hab' MTB, weil da
die Platten soweit im Schuh versenkt sind, dass man beim Herumlaufen
nicht immer so rumklackt...
SPD hat in der sohle versenkte cleats, das gibts fuer antike rennrad-
gruppen und mountainbikes.

SPD-SL hat stark ausgepraegte cleats, und ist fuer aktuelle rennraeder
vorgesehen.

vorteil von SPD: man kann mit den typischen schuhen problemlos einkaufen
gehen, oder das rad mal nen paar km schieben.

vorteil von SPD-SL: man sieht beim rumlaufen so affig aus, dass die
leute gleich mitleid haben. so kann man die nicht sehr weit
verschleissen.
--
frobnicate foo
Gerald E:scher
2018-02-09 20:59:35 UTC
Permalink
Raw Message
Post by frank paulsen
SPD hat in der sohle versenkte cleats, das gibts fuer antike rennrad-
gruppen und mountainbikes.
SPD-SL hat stark ausgepraegte cleats, und ist fuer aktuelle rennraeder
vorgesehen.
vorteil von SPD: man kann mit den typischen schuhen problemlos einkaufen
gehen, oder das rad mal nen paar km schieben.
vorteil von SPD-SL: man sieht beim rumlaufen so affig aus, dass die
leute gleich mitleid haben. so kann man die nicht sehr weit
verschleissen.
Vorteil von Eggbeater: Man kann Schuhe mit versenkten Platten verwenden
und hat dennoch den satten Stand am Pedal wie von Rennrad-Pedalsystemen
gewohnt.
--
Gerald

| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |
Helmut Springer
2018-02-10 00:24:12 UTC
Permalink
Raw Message
Post by frank paulsen
SPD hat in der sohle versenkte cleats, das gibts fuer antike
rennrad-gruppen und mountainbikes.
Die Japaner sind erstaunlich kundenorientiert und bieten
mittlerweile zB das recht nette PD-A600 an.

Zielgruppenorientiert sind sie auch:

- LIGHTEST EVER SPD PEDAL AT ULTEGRA LEVEL
(Status!)
- WIDE PLATFORM FOR MORE EFFICIENT TRANSFER OF POWER FROM SPD SHOES
(Effiziens!!)
- AERODYNAMIC, SINGLE ENTRY SPD DESIGN
(Aerodynamic!!!)
--
Best Regards
helmut springer panta rhei
Juergen
2018-02-10 14:43:35 UTC
Permalink
Raw Message
Am 10 Feb 2018 00:24:12 GMT schrieb Helmut Springer
Post by Helmut Springer
Die Japaner sind erstaunlich kundenorientiert und bieten
mittlerweile zB das recht nette PD-A600 an.
- LIGHTEST EVER SPD PEDAL AT ULTEGRA LEVEL
(Status!)
Wer den Status nicht braucht kauft ein PD A520 und lebt mit den 29 Gramm
Mehrgewicht wovon jedes Gramm für eine Ersparnis von etwa einen Euro
steht. Dafür kriegt man schon fast für einen Rennradreifen.Conti GP4000S


cu.
Juergen
--
\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\
\ Freie Bits für frei Buerger \
\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\
Gerald E:scher
2018-02-10 20:09:43 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Helmut Springer
Post by frank paulsen
SPD hat in der sohle versenkte cleats, das gibts fuer antike
rennrad-gruppen und mountainbikes.
Die Japaner sind erstaunlich kundenorientiert und bieten
mittlerweile zB das recht nette PD-A600 an.
- LIGHTEST EVER SPD PEDAL AT ULTEGRA LEVEL
(Status!)
In der Hinsicht waren die Taiwanesen schon vor Jahren besser.
Post by Helmut Springer
- AERODYNAMIC, SINGLE ENTRY SPD DESIGN
(Aerodynamic!!!)
Hervorhebenswerte Aerodynamik bei einem offenem Rahmen, durch den der
Wind lustig durchpfeift, der Scherz war gut!
--
Gerald

| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |
Husky-Alex
2018-02-10 18:04:24 UTC
Permalink
Raw Message
Post by frank paulsen
das fuer mich wichtige an clips oder clipless ist, dass man nicht
versehentlich vom pedal rutscht, nicht mehr und nicht weniger.
Wie ist denn das bei z. B. Schnee? Wenn ich Klickpedalen anhätte und
damit im Schnee herumlaufe, kann ich damit dann hinterher noch
problemlos "einklicken" oder gibt es da Probleme? Sonst sind die ja
nicht zu gebrauchen.

A.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Dem Land Tirol die Treue.
Bernhard Kraft
2018-02-10 19:48:30 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Husky-Alex
Post by frank paulsen
das fuer mich wichtige an clips oder clipless ist, dass man nicht
versehentlich vom pedal rutscht, nicht mehr und nicht weniger.
Wie ist denn das bei z. B. Schnee? Wenn ich Klickpedalen anhätte und
damit im Schnee herumlaufe, kann ich damit dann hinterher noch
problemlos "einklicken" oder gibt es da Probleme? Sonst sind die ja
nicht zu gebrauchen.
Was mehr Probleme macht als Schnee ist Dreck. Man sollte schon einen
spitzen Gegenstand dabei haben, um die Cleats frei kratzen zu können.
Damit habe ich aber noch nie Problem gehabt. Auch nicht wenn ich das MTB
artgerecht im Dreck eingesetzt habe.
Gerald E:scher
2018-02-10 20:10:56 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Husky-Alex
Post by frank paulsen
das fuer mich wichtige an clips oder clipless ist, dass man nicht
versehentlich vom pedal rutscht, nicht mehr und nicht weniger.
Wie ist denn das bei z. B. Schnee? Wenn ich Klickpedalen anhätte und
damit im Schnee herumlaufe, kann ich damit dann hinterher noch
problemlos "einklicken" oder gibt es da Probleme?
--
Gerald
Gerald E:scher
2018-02-10 20:21:31 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Husky-Alex
Post by frank paulsen
das fuer mich wichtige an clips oder clipless ist, dass man nicht
versehentlich vom pedal rutscht, nicht mehr und nicht weniger.
Wie ist denn das bei z. B. Schnee? Wenn ich Klickpedalen anhätte und
damit im Schnee herumlaufe, kann ich damit dann hinterher noch
problemlos "einklicken" oder gibt es da Probleme?
Kommt darauf an. Die meisten modernen Clickpedale für Mountainbikes sind
nach unten hin offen, sodass Dreck (oder Schnee) beim Einklicken durch
gedrückt wird.

Zeit für ein weiteres Loblieb auf die Schneebesen, die sind derart
offen, dass Schnee überhaupt kein Thema ist.
https://www.crankbrothers.com/collections/xc-trail
--
Gerald

| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |
frank paulsen
2018-02-11 00:27:00 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Gerald E:scher
Zeit für ein weiteres Loblieb auf die Schneebesen, die sind derart
offen, dass Schnee überhaupt kein Thema ist.
https://www.crankbrothers.com/collections/xc-trail
es ist sicher richtig, dass die mit schnee und sogar schlamm, moos etc
sehr gut klarkommen, ganz anders als SPD.

man sollte aber im hinterkopf haben, dass die fuer fliegengewicht bis
sagenwirmal halbweltergewicht konstruiert sind, und bei leuten, die auch
mal drei stellen auf die waage bringen, schlicht recht schnell
zerbroeseln.

ist immer alles nicht so einfach :)
--
frobnicate foo
Gerald Eіscher
2018-02-12 21:11:43 UTC
Permalink
Raw Message
Post by frank paulsen
Post by Gerald E:scher
Zeit für ein weiteres Loblieb auf die Schneebesen, die sind derart
offen, dass Schnee überhaupt kein Thema ist.
https://www.crankbrothers.com/collections/xc-trail
es ist sicher richtig, dass die mit schnee und sogar schlamm, moos etc
sehr gut klarkommen, ganz anders als SPD.
man sollte aber im hinterkopf haben, dass die fuer fliegengewicht bis
sagenwirmal halbweltergewicht konstruiert sind, und bei leuten, die auch
mal drei stellen auf die waage bringen, schlicht recht schnell
zerbroeseln.
Was soll zerbröseln? Das Nadellager? Das wurde vor zwei Jahren durch ein
Igus Gleitlager ersetzt.
--
Gerald

| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |
frank paulsen
2018-02-14 19:03:10 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Gerald Eіscher
Post by frank paulsen
man sollte aber im hinterkopf haben, dass die fuer fliegengewicht bis
sagenwirmal halbweltergewicht konstruiert sind, und bei leuten, die auch
mal drei stellen auf die waage bringen, schlicht recht schnell
zerbroeseln.
Was soll zerbröseln? Das Nadellager? Das wurde vor zwei Jahren durch ein
Igus Gleitlager ersetzt.
bei dir wird das sicher halten :)

ich kenne die eggbeater bisher mit abgebrochenen achsen und
zerbroeseltem gehaeuse, das lager ist ja im zweifel einfach
gewechselt.
--
frobnicate foo
Gerald Eіscher
2018-02-15 00:14:52 UTC
Permalink
Raw Message
Post by frank paulsen
Post by Gerald Eіscher
Post by frank paulsen
man sollte aber im hinterkopf haben, dass die fuer fliegengewicht bis
sagenwirmal halbweltergewicht konstruiert sind, und bei leuten, die auch
mal drei stellen auf die waage bringen, schlicht recht schnell
zerbroeseln.
Was soll zerbröseln? Das Nadellager? Das wurde vor zwei Jahren durch ein
Igus Gleitlager ersetzt.
bei dir wird das sicher halten :)
ich kenne die eggbeater bisher mit abgebrochenen achsen und
zerbroeseltem gehaeuse, das lager ist ja im zweifel einfach
gewechselt.
Die Achsen sind ebenfalls schnell gewechselt, BTDT :-) Nein, nicht
gebrochen, nur gegen die längere ersetzt.
Bei Alex werden die sicherlich ebenfalls halten, zudem wären für ihn
eher die "hybriden" Doubleshot interessant. Dass deren Gehäuse
zerbröseln soll, kann ich mir nicht vorstellen.
--
Gerald

| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |
frank paulsen
2018-02-11 00:18:16 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Husky-Alex
Wie ist denn das bei z. B. Schnee? Wenn ich Klickpedalen anhätte und
damit im Schnee herumlaufe, kann ich damit dann hinterher noch
problemlos "einklicken" oder gibt es da Probleme? Sonst sind die ja
nicht zu gebrauchen.
SPD und schnee vertragen sich nicht sehr gut, weil gerne mal schnee
unter der doch recht filigranen platte schmilzt und dann wieder
anfriert. zum glueck ist die wahrscheinlichkeit, dass ich hier in der
gegend tatsaechlich durch schnee laufe, extrem gering, und mit regen
kommen die wunderbar klar :)

tatsaechlich haben die jetzt auch bei -10°C keine probleme gemacht,
meine finger allerdings, weil meine handschuhe dafuer nicht ausgelegt
sind.
--
frobnicate foo
frank paulsen
2018-02-09 08:47:47 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ulli Horlacher
Wie kann man bloss ohne Klickpedale fahren? Wie ineffizient!
falsches argument.


--
frobnicate foo
Matthias Frank
2018-02-09 09:21:21 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ulli Horlacher
Post by Joerg Meier
Gibt es da irgendwelche "Hybriden" die man nur bei Bedarf einklickt und mit
denen man sonst ganz normal fahren (und laufen!, man moechte ja auch mal in
einen Supermarkt oder was weiss ich) kann ?
Solche Pedale gibts, aber ich hab dafuer keine Verwendung. Mit SPD-Schuhen
kann man ganz normal gehen, da das Klickelement in der Sohle versenkt ist
und mit ebenen Boden keinen Kontakt hat.
Ich fahr zur Arbeit (4 km) oder zum Einkaufen mit normalen Schuhen, ohne
Klick, von daher finde ich die Pedale sinnvoll. Auf längeren Touren dann
SPD-Schuhe.

MfG
Matthias
Bodo G. Meier
2018-02-09 11:38:46 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ulli Horlacher
Post by Joerg Meier
Allerdings fahre ich sehr wechselhaft: zur Arbeit sind es 10+ km
schnurgerade und fast ohne Ampeln, da waere das super. Aber dann da vor Ort
bzw. zuhause in der Innenstadt steht man ja alle 50m, da wuerde ich ungerne
das Hantier mit ein- und ausklicken haben.
Das geht mit SPD Pedalen voellig problemlos und ohne nachzudenken. Einfach
die Ferse leicht zur Seite drehen und schon ist man draussen.
Man sollte latuernich den Federmechanismus nicht zu hart einstellen.
Der laesst sich mit Inbus fein einstellen.
Bangbüxen wie ich wählen ein Schuhplatten-Modell, das auch bei einem
Ruck nach oben auslöst, z.B. SM-SH56. Damit komme ich seit 10 Jahren
bestens zurecht. Genau so lange benutze ich beim Radfahren ein Paar
preiswerte MTB-Schuhe vom Japaner.

Gruss,
Bodo
Gerald E:scher
2018-02-09 21:05:24 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bodo G. Meier
Bangbüxen wie ich wählen ein Schuhplatten-Modell, das auch bei einem
Ruck nach oben auslöst, z.B. SM-SH56. Damit komme ich seit 10 Jahren
bestens zurecht.
Ächte[tm] Helden wie ich benutzen Eggbeater, die sich beim Zug nach oben
festziehen und keinesfalls nach oben auslösen.
--
Gerald

| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |
Bodo G. Meier
2018-02-10 00:33:48 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Gerald E:scher
Post by Bodo G. Meier
Bangbüxen wie ich wählen ein Schuhplatten-Modell, das auch bei einem
Ruck nach oben auslöst, z.B. SM-SH56. Damit komme ich seit 10 Jahren
bestens zurecht.
Ächte[tm] Helden wie ich benutzen Eggbeater, die sich beim Zug nach oben
festziehen und keinesfalls nach oben auslösen.
Das hatte ich auch nicht eine Sekunde lang bezweifelt, erhabener
Meister. ;-P

Sich schnell verkrümelnd,
Bodo
Wolfgang Strobl
2018-02-11 00:26:25 UTC
Permalink
Raw Message
Am Fri, 9 Feb 2018 22:05:24 +0100 schrieb "Gerald E:scher"
Post by Gerald E:scher
Post by Bodo G. Meier
Bangbüxen wie ich wählen ein Schuhplatten-Modell, das auch bei einem
Ruck nach oben auslöst, z.B. SM-SH56. Damit komme ich seit 10 Jahren
bestens zurecht.
Ächte[tm] Helden wie ich benutzen Eggbeater, die sich beim Zug nach oben
festziehen und keinesfalls nach oben auslösen.
Ich gebe zu, daß ich längst nicht mehr auf dem Laufenden bin. Jedoch war
keine der div. SPD-Kombinationen, die ich an meinen Rädern hatte,
bislang so beschaffen, daß ich damit durch Zug nach oben hätte auslösen
können. Die lösten immer nur durch Drehung zur Seite aus. Find ich gut.
--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
Gerald Eіscher
2018-02-12 21:16:40 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Strobl
Am Fri, 9 Feb 2018 22:05:24 +0100 schrieb "Gerald E:scher"
Post by Gerald E:scher
Post by Bodo G. Meier
Bangbüxen wie ich wählen ein Schuhplatten-Modell, das auch bei einem
Ruck nach oben auslöst, z.B. SM-SH56. Damit komme ich seit 10 Jahren
bestens zurecht.
Ächte[tm] Helden wie ich benutzen Eggbeater, die sich beim Zug nach oben
festziehen und keinesfalls nach oben auslösen.
Ich gebe zu, daß ich längst nicht mehr auf dem Laufenden bin. Jedoch war
keine der div. SPD-Kombinationen, die ich an meinen Rädern hatte,
bislang so beschaffen, daß ich damit durch Zug nach oben hätte auslösen
können.
Du hast vermutlich nie die oben genannten Cleats verwendet. Bestimmte
Pedale von Exustar lösten bei mir bei schwach eingestellter Auslösefeder
und starkem Zug aus. Zum Glück nicht ruckartig, sodass ich nie in
Schwierigkeiten kam.
--
Gerald

| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |
Martin Wohlauer
2018-02-09 07:46:07 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Joerg Meier
ich ueberlege erstmals in meinem Leben, mir Fahrradschuhe zuzulegen.
Eigentlich hatte ich nie das Beduerfniss, aber letztes Jahr haben sich
meine Kilometer sehr gesteigert (langer Arbeitsweg), und ich merke, dass
alle meine normalen Schuhe an der selben Stelle verschleissen: die Sohle
bricht nach dem vorderen Drittel, also genau da, wo man als
Zehenspitzentreter den Fuss auch gekruemmt hat.
Also, dachte ich mir, da sind vernuenftige Radschuhe sicher besser
konzipiert. Aber wenn ich schon Radschuhe kaufe, dann frage ich mich, ob
ich nicht direkt welche nehmen soll, die man irgendwie einklicken kann.
Kein Witz: Tevas (oder bauartähnliches) für den Sommer funktioniert gut.
Die letzten haben bei mir über 10 Jahre gehalten und werden jetzt auffe
Arbeit immer noch als Hausschuhe missbraucht. Und für schlechtes Wetter
mehr so Kampfstiefelartige Schuhe, am besten Wasserdichte. Die halten
bei mir einigermaßen. Und man spart sich die Gamaschen. Regenhose drüber
reicht, dass die Beine nicht nass werden. Den Rest erledigen die Schuhe.

Ging mir früher mit Sneakern und so Zeug genau wie dir. Die Brechen alle
an der Knickstelle des Fußes, so nach einem Jahr oder so. Das geht
irgendwann schon ins Geld, außer man begnügt sich gleich nur mit
Deichmann's billstem. Die dann auch scheiße sind.

Grüßle,

MArtin.
Bernhard Kraft
2018-02-09 08:42:29 UTC
Permalink
Raw Message
Am 09.02.2018 um 07:19 schrieb Joerg Meier:
Radschuhe
Post by Joerg Meier
Gibt es da irgendwelche "Hybriden" die man nur bei Bedarf einklickt und mit
denen man sonst ganz normal fahren (und laufen!, man moechte ja auch mal in
einen Supermarkt oder was weiss ich) kann ?
Ich fahre seit zig Jahre Specialized-Schuhe. Sie sind extrem haltbar und
es gibt sie mit unterschiedlich steifen Sohlen. Ein Schuh mit einer
flexiblen Sohle habe ich regelmäßig zum Wandern eingesetzt. Bei steifen
Sohlen habe ich weniger Schmerzen in den Füßen, deswegen verwende ich
aber jetzt nur noch solche. Mit denen kann man aber auch gut Laufen,
weil die Sohle gut dafür konstruiert ist. Wenn du unter der Kategorie
MTB-Schuh nachschaust, sind eigentlich alle gut zum Laufen geeignet.

Hier ein Typ mit "mittelsteifer" Sohle, also das was du wohl mit
"hybrid" meinst:

<https://www.specialized.com/de/de/sport-mtb/p/131037?color=228688-131037>
Juergen
2018-02-09 11:50:32 UTC
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Raw Message
Am Fri, 9 Feb 2018 09:42:29 +0100 schrieb Bernhard Kraft
Post by Bernhard Kraft
Hier ein Typ mit "mittelsteifer" Sohle, also das was du wohl mit
<https://www.specialized.com/de/de/sport-mtb/p/131037?color=228688-131037>
Weil es gerade halbwegs passt.
Ich überlege mir mal wieder, ob ich im "Ausverkauf" zuschlagen soll für
ein paar Winter-MTB-Schuhe. Die Erfahrung von kalten Füßen auf den
Klickpedalen hält mich im Winter schon mal vom Fahren ab.
Neopren-Überschuhe erwiesen sich als nur begrenzt wirksam.

Hat jemand Erfahrung mit den
Shimano SH-MW5 - MTB Winterschuhen?
https://www.rosebikes.de/artikel/shimano-sh-mw5-winter-mtb-schuhe/aid:2658924

cu.
Juergen
--
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f***@tu-dresden.de
2018-02-09 14:43:15 UTC
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Post by Juergen
Hat jemand Erfahrung mit den
Shimano SH-MW5 - MTB Winterschuhen?
https://www.rosebikes.de/artikel/shimano-sh-mw5-winter-mtb-schuhe/aid:2658924
cu.
Mit diesem Modell habe ich keine Erfahrungen. Ich nutze folgenden MTB-Schuh (SH-MT91), der bis -10° bei 40 min Arbeitsweg ausreichend warm ist:

https://www.amazon.de/Shimano-SH-MT91-Unisex-Erwachsene-Radsportschuhe-Mountainbike/dp/B00WTZQZYO

Das Nachfolgemodell ist der SH-XM9:

https://www.bike-components.de/de/Shimano/SH-XM9-MTB-Schuhe-Gore-Tex-p45128/grau-45-o1300730/

Meine Schuhe fielen sehr klein aus. Ich habe sie zwei Nummern größer gekauft (48 statt 46).

Gruß FrankI
Ulli Horlacher
2018-02-11 00:17:05 UTC
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Post by Juergen
Hat jemand Erfahrung mit den
Shimano SH-MW5 - MTB Winterschuhen?
https://www.rosebikes.de/artikel/shimano-sh-mw5-winter-mtb-schuhe/aid:2658924
Ich hab den Vorgaengerschuh.
Mir reicht der nur bis knapp unter Null.
Wenns kaelter ist, nehm ich lieber meine Gaerne Polar Schuhe, mit denen
kann ich bis -15 Grad fahren.

GANZ wichtig ist bei Winterschuhe, dass sie genuegend Luft haben, fuer
dicke Socken.
Deshalb sind meine Winterschuhe 2 Nummern groesser als normal!
--
+ Ulli Horlacher + ***@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +
Juergen
2018-02-12 10:36:05 UTC
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Am Sun, 11 Feb 2018 00:17:05 +0000 (UTC) schrieb Ulli Horlacher
Post by Ulli Horlacher
Post by Juergen
Hat jemand Erfahrung mit den
Shimano SH-MW5 - MTB Winterschuhen?
https://www.rosebikes.de/artikel/shimano-sh-mw5-winter-mtb-schuhe/aid:2658924
Ich hab den Vorgaengerschuh.
Mir reicht der nur bis knapp unter Null.
Interessant.
Mir wäre wichtig, dass er deutlich wärmer ist als mein MT43L. Bisher
habe ich mir da bei kaltem Wetter mit Neopren-Überschuhen beholfen. Ist
umständlich und spätestens unter 6 °C bekam ich nach einer Stunde einen
kalten Vorfuß. Habe als Ursache die Wärmeableitung durch die Cleats und
die SPD-Klickis im Verdacht.
Post by Ulli Horlacher
Wenns kaelter ist, nehm ich lieber meine Gaerne Polar Schuhe, mit denen
kann ich bis -15 Grad fahren.
Für diese Temperaturen fehlt mir geeignete andere Funktionskleidung.
Post by Ulli Horlacher
GANZ wichtig ist bei Winterschuhe, dass sie genuegend Luft haben, fuer
dicke Socken.
Denke ich würde erstmal die Größe bestellen wie bei den MT43L. Hoffe
aber auch noch auf eine weitere Preissenkung auf unter 100 €.


cu.
Juergen
--
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Wolfgang Strobl
2018-02-12 13:43:39 UTC
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Am Mon, 12 Feb 2018 11:36:05 +0100 schrieb Juergen
Post by Juergen
Am Sun, 11 Feb 2018 00:17:05 +0000 (UTC) schrieb Ulli Horlacher
Post by Ulli Horlacher
Post by Juergen
Hat jemand Erfahrung mit den
Shimano SH-MW5 - MTB Winterschuhen?
https://www.rosebikes.de/artikel/shimano-sh-mw5-winter-mtb-schuhe/aid:2658924
Ich hab den Vorgaengerschuh.
Mir reicht der nur bis knapp unter Null.
Interessant.
Mir wäre wichtig, dass er deutlich wärmer ist als mein MT43L. Bisher
habe ich mir da bei kaltem Wetter mit Neopren-Überschuhen beholfen. Ist
umständlich und spätestens unter 6 °C bekam ich nach einer Stunde einen
kalten Vorfuß. Habe als Ursache die Wärmeableitung durch die Cleats und
die SPD-Klickis im Verdacht.
Das war auch bei meinen ansonsten im Winter sehr angenehmen Gaerne-Polar
eine Ursache kalter Füße. Obwohl ich für den im Sommer in ca 30 Minuten
(einfache Strecke) bewältigbaren Weg zur Arbeit auch im Winter selten
mehr als 1h gebraucht habe, reichte das, um vom Pedal her regelrecht
vereist zu werden. Meine Abhilfe waren eine Saison lang elektrisch
beheizbare Thermosohlen, wie hier gezeigt.

<Loading Image.../view>

Akkutechnik frühe Steinzeit - NiCd-Akkus niedriger Kapazität - aber
trotzdem erstaunlich hilfreich. Mit voller Heizleistung hielten die zwar
keine 15 Minuten durch, es reichte aber die niedrigste Stufe. Fühlbar
war das nicht, es verhinderte aber für diesen Anwendungsfall genügend
lange das Auskühlen.

Leider war das bei Tchibo TCM gekaufte Produkt zwar billig, aber auch
Chinapfusch und war im nächsten Jahr dann defekt und nicht reparabel,
ohne es i.W. neu zu bauen.

<http://www.mystrobl.de/Plone/radfahren/technik/komponenten/winterausruestung/chinapfusch>

Inzwischen gibt es aber Produkte ähnlicher Machart zu z.T. gepfefferten
Preisen, wäre interessant, was von denen zu halten ist. Das Prinzip ist
jedenfalls gut. Die Sohlenisolierung deckt das Metall ab und die Heizung
gleicht den restlichen Wärmeverlust ausreichend aus.
Post by Juergen
Post by Ulli Horlacher
Wenns kaelter ist, nehm ich lieber meine Gaerne Polar Schuhe, mit denen
kann ich bis -15 Grad fahren.
Für diese Temperaturen fehlt mir geeignete andere Funktionskleidung.
Mit dem Hind Drylete-Kombi bin ich damals auch im Winter bei jedem
Wetter gut gefahren, in paar Mal auch bei solchen Temperaturen. In
trockener Luft und so lange man in Bewegung bleibt, hält einen das
durchaus warm. Hauptproblem sind Stirn, Hände und (s.o.) die Füße.

Die Marke ist hierzulande aber kaum noch zu finden. Insgesamt scheint
mir brauchbare Fahrradkleidung kaum noch zu bekommen und wer weiß, wie
deren Sortiment heute aussieht. Ich habe nach langer Zeit mal wieder
beim Roseversand reingeschaut, grauslich. Früher war das mein Tip für
Fahrradkleidung per Versandhandel, nachdem die örtlichen Radgeschäfte
mit ordentlichem Sortiment alle dichtgemacht hatten. Jetzt nicht mehr.
"Zivil" aussehende Funktionskleidung für das Radfahren wird generell
auch von den Markenherstellern nach meinem Eindruck kaum noch
produziert, es gibt nur noch "sportive" Einheitsware. Insofern liegt
mein Eindruck vielleicht auch daran. Was nicht produziert wird, kann
kein Versandhandel verkaufen.
Post by Juergen
Post by Ulli Horlacher
GANZ wichtig ist bei Winterschuhe, dass sie genuegend Luft haben, fuer
dicke Socken.
Das gilt insbesondere auch für solche Sohlen.
--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
Gerald Eіscher
2018-02-12 21:20:43 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ulli Horlacher
GANZ wichtig ist bei Winterschuhe, dass sie genuegend Luft haben, fuer
dicke Socken.
Deshalb sind meine Winterschuhe 2 Nummern groesser als normal!
?
Die Winterschuhe von Sidi sind 1/2 Nummer größer geschnitten als die
normalen Schuhe. Mir reicht das für dicke Socken.
--
Gerald

| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |
Thomas Bliesener
2018-02-12 22:04:56 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ulli Horlacher
GANZ wichtig ist bei Winterschuhe, dass sie genuegend Luft haben,
Weniger! ;-) Ich habe die Belüftungslöcher in der Hoffnung auf bessere
Zeiten mit Klebeband verschlossen, nachdem mir bei 7 °C fast die Füße
abgefallen sind.
--
bli
Bernd Ullrich
2018-02-12 23:07:54 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Thomas Bliesener
Post by Ulli Horlacher
GANZ wichtig ist bei Winterschuhe, dass sie genuegend Luft haben,
Weniger! ;-) Ich habe die Belüftungslöcher in der Hoffnung auf bessere
Zeiten mit Klebeband verschlossen, nachdem mir bei 7 °C fast die Füße
abgefallen sind.
7 °C, das ist doch fast Frühling!

BU
Ulli Horlacher
2018-02-15 21:40:54 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Thomas Bliesener
Post by Ulli Horlacher
GANZ wichtig ist bei Winterschuhe, dass sie genuegend Luft haben,
Weniger! ;-) Ich habe die Belüftungslöcher in der Hoffnung auf bessere
Zeiten mit Klebeband verschlossen, nachdem mir bei 7 °C fast die Füße
abgefallen sind.
Luft! Nicht Durchzug! :-)

Winterschuhe mit LOECHER sind sowieso eine Fehlkonstruktion.
--
+ Ulli Horlacher + ***@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +
Matthias Frank
2018-02-09 09:19:12 UTC
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Raw Message
Post by Joerg Meier
Gibt es da irgendwelche "Hybriden" die man nur bei Bedarf einklickt und mit
denen man sonst ganz normal fahren (und laufen!, man moechte ja auch mal in
einen Supermarkt oder was weiss ich) kann ?
Es gibt Hybridpedale. Die nur einseitig zum Einklicken sind
und auf der anderen Seite "normal".

https://www.lucky-bike.de/SALE/Shimano-PD-M324-SPD.html?aid=froogle&kpid=0010419.000&utm_source=froogle&utm_medium=CPC&utm_term=0010419.000&utm_campaign=Preisvergleiche&gclid=CjwKCAiAqvXTBRBuEiwAE54dcOKXmgMrIm1hRvyy7JYgF_2BC3P8tWOX66WTtLM8IrOyySjn3VJoeRoCgdsQAvD_BwE

Die sind dazu noch günstig.

Ob mans wirklich braucht, egal, es beruhigt für den Anfänger die Nerven,
man kann damit auch "normal" fahren und auch mal mit normalen Schuhen.

Dazu wie schon gesagt ein paar MTB Schuhe, die halten dann ewig und
man kann normal damit laufen.
HC Ahlmann
2018-02-09 18:45:53 UTC
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Raw Message
Post by Joerg Meier
Gibt es da irgendwelche "Hybriden" die man nur bei Bedarf einklickt und mit
denen man sonst ganz normal fahren (und laufen!, man moechte ja auch mal in
einen Supermarkt oder was weiss ich) kann ?
Ich habe am Fahrrad "Hybrid"-Pedale Shimano PD-M324, eine Seite
Plattform, andere Seite Klickverschluss. Dazu habe ich ein älteres Paar
unauffälliger Halbschuhe von Rose, mit denen ich auch gut laufen kann.
Im Alltag benutze ich gewöhnliche Straßenschuhe auf der Plattformseite,
auf Touren die Rose-Schuhe mit Klick, gelegentlich im Stadtverkehr auch
nicht eingeklickt auf der Plattformseite, "Hybrid" sei dank. Es ist
meine erste Erfahrung mit Klickies, ich mag und benutze sie gern, weil
auch bei Konzentrationsschwäche die Füße auf den Pedalen bleiben, ich
mal einbeinig fahren kann oder etwas besser hüpfen kann, aber an Zeit
und Kilometern überwiegen Straßenschuhe auf Plattformseite.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Gerald E:scher
2018-02-09 20:48:50 UTC
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Raw Message
Post by Joerg Meier
Gibt es da irgendwelche "Hybriden" die man nur bei Bedarf einklickt
Wenn man schon Schuhe und Pedale zum Einklicken hat, ist nicht
eingeklickt fahren, abgesehen von schwierigem Gelände, ziemlich sinnfrei.
Post by Joerg Meier
und mit
denen man sonst ganz normal fahren (und laufen!, man moechte ja auch mal in
einen Supermarkt oder was weiss ich) kann ?
Du suchst SPD-Schuhe, die für Radtouristen vermarktet werden. Deren
Sohlen sind ein bisschen flexibel und haben kein allzu grobes Profil,
sodass sich damit ganz gut gehen lässt.
Im Alltagsverkehr verwende ich diese
<https://www.vaude.com/de-AT/Produkte/Sportarten/Radfahren/Kimon-TR?number=203150100380>
und kann sie nur wärmstens empfehlen.
--
Gerald

| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |
Robert Waldner
2018-02-09 21:31:42 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Gerald E:scher
Im Alltagsverkehr verwende ich diese
<https://www.vaude.com/de-AT/Produkte/Sportarten/Radfahren/Kimon-TR?number=203150100380>
und kann sie nur wärmstens empfehlen.
Apropos waermstens: bis zu welcher Temperatur kannst du die ohne extra
Ueberschuhe verwenden, ohne dass die Fuesse abfrieren? Und stimmt das mit
dem wasserdicht?

cheers,
&rw
--
-- "Be a man, fix the glitch,
-- just remember, life's a bitch."
-- - Motorhead
Gerald E:scher
2018-02-09 22:09:44 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Robert Waldner
Post by Gerald E:scher
Im Alltagsverkehr verwende ich diese
<https://www.vaude.com/de-AT/Produkte/Sportarten/Radfahren/Kimon-TR?number=203150100380>
und kann sie nur wärmstens empfehlen.
Apropos waermstens: bis zu welcher Temperatur kannst du die ohne extra
Ueberschuhe verwenden, ohne dass die Fuesse abfrieren?
In Verbindung mit Wollsocken (ebenfalls Vaude) sind bei den aktuellen
Temperaturen kurze Strecken bis ein paar km kein Problem.
Post by Robert Waldner
Und stimmt das mit dem wasserdicht?
Ja. Umgekehrt sind die ausreichend atmungsaktiv, dass es im Sommer keine
Schweißfüße gibt.
--
Gerald

| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |
Martin Wohlauer
2018-02-10 08:01:35 UTC
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Raw Message
Post by Gerald E:scher
Post by Joerg Meier
Gibt es da irgendwelche "Hybriden" die man nur bei Bedarf einklickt
Wenn man schon Schuhe und Pedale zum Einklicken hat, ist nicht
eingeklickt fahren, abgesehen von schwierigem Gelände, ziemlich sinnfrei.
Und ich dachte, gerade bei letzterem kann es sinnvoll sein. Mir ging's
zumindest in der Vergangenheit schon ab und an mal so, dass ich von den
Pedalen gerüttelt wurde. Also nicht leichte Bodenwellen in großer Zahl,
sondern mehr so Kategorie »Rumms«. Da hätte ich es auch schon mal ganz
nett gefunden, wenn ich nicht vom Pedal fliegen *kann*.

Grüßle,

Martin.
Gerald E:scher
2018-02-10 20:25:18 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Wohlauer
Post by Gerald E:scher
Post by Joerg Meier
Gibt es da irgendwelche "Hybriden" die man nur bei Bedarf einklickt
Wenn man schon Schuhe und Pedale zum Einklicken hat, ist nicht
eingeklickt fahren, abgesehen von schwierigem Gelände, ziemlich sinnfrei.
Und ich dachte, gerade bei letzterem kann es sinnvoll sein. Mir ging's
zumindest in der Vergangenheit schon ab und an mal so, dass ich von den
Pedalen gerüttelt wurde. Also nicht leichte Bodenwellen in großer Zahl,
sondern mehr so Kategorie »Rumms«. Da hätte ich es auch schon mal ganz
nett gefunden, wenn ich nicht vom Pedal fliegen *kann*.
Ich meinte damit Typen, die über/zwischen Felsbrocken rumkurven. Da ist
es manchmal nötig, einen Fuß blitzartig auf den Boden zu kriegen.
--
Gerald

| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |
Arno Welzel
2018-02-10 19:26:19 UTC
Permalink
Raw Message
Joerg Meier:

[...]
Post by Joerg Meier
Gibt es da irgendwelche "Hybriden" die man nur bei Bedarf einklickt und mit
denen man sonst ganz normal fahren (und laufen!, man moechte ja auch mal in
einen Supermarkt oder was weiss ich) kann ?
Bei Shimano SPD und kompatiblen Systemen ist das so, da sind die Platten
etwas in der Sohle versenkt:

<Loading Image...>

Man kann damit auch normal laufen - aber die Platte kratzt je nach Dicke
der Sohle und Untergrund trotzdem gelegentlich auf dem Boden.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
https://de-rec-fahrrad.de
http://fahrradzukunft.de
Wolfgang Strobl
2018-02-10 23:39:34 UTC
Permalink
Raw Message
Am Fri, 9 Feb 2018 07:19:12 +0100 schrieb Joerg Meier
Post by Joerg Meier
ich ueberlege erstmals in meinem Leben, mir Fahrradschuhe zuzulegen.
Gute Idee.
Post by Joerg Meier
Eigentlich hatte ich nie das Beduerfniss, aber letztes Jahr haben sich
meine Kilometer sehr gesteigert (langer Arbeitsweg), und ich merke, dass
alle meine normalen Schuhe an der selben Stelle verschleissen: die Sohle
bricht nach dem vorderen Drittel, also genau da, wo man als
Zehenspitzentreter den Fuss auch gekruemmt hat.
Mein erstes, 1978 gekauftes Rennrad hatte Riemenpedale, die Riemen habe
ich schnell entfernt, später die Bleche dann durch sog. Ladyhaken
ersetzt. Ab 1995 bin ich dann überwiegend mit SPD-Pedalen gefahren. An
SPD-Schuhen ist mir z.B. 2003 ein Paar nach langem Gebrauch am Reise-
und Winterrad kaputtgegangen, wie sich nachher zeigte, weil die
Stahleinlage in der Sohle durchgerostet war.

<http://www.mystrobl.de/ws/fahrrad/bilder/Schuh/default.html>

Ein 2006 in Bergerac erworbenes Paar Sidi-Schuhe, das ich bis zu meinem
Unfall 2011 außer im Winter praktisch täglich benutzt habe, tut es immer
noch, inzwischen im Rollentrainer.

Insgesamt kann ich mich über die Haltbarkeit nicht beklagen.


1994 (!) schrieb ich hier in drf:

| Ich selber habe an meinem Halbrennrad ausschließlich diese
| Ladyhaken benutzt - sie stellen einen guten Kompromiss dar:
| man schafft einen für den Alltagsbetrieb ausreichend runden
| Tritt, kommt aber andererseits genau so gut raus wie
| von Klotzpedalen - und Abrutschen kann man auch nicht.
|
| Sie haben nur einen Nachteil: man tritt sie im Stadtverkehr
| viel zu schnell kaputt. Ich überlege deswegen auch, ob
| ich nicht zumindest für den Weg zur Arbeit und im Sommer
| auf clipless (d.h. SPD) umsteigen soll, nachdem ich neuer-
| dings wieder Geschmack am Rennradfahren gefunden habe.

Ein Jahr später habe ich das dann umgesetzt, ein Bericht aus 2008 findet
sich hier.

<http://www.mystrobl.de/Plone/radfahren/technik/komponenten/m323/shimano-m323-still-going-strong>

Die Pedale habe ich bis 2011 weiterbenutzt, kürzlich aber weggeworfen,
das herumstehen im Keller hat ihnen nicht gutgetan. Reste von Salz aus
dem Winter auf schon vorhandenem Rost plus gelegentliche
witterungsbedingte erhöhte Feuchtigkeit hinterlassen Spuren.
Post by Joerg Meier
Also, dachte ich mir, da sind vernuenftige Radschuhe sicher besser
konzipiert. Aber wenn ich schon Radschuhe kaufe, dann frage ich mich, ob
ich nicht direkt welche nehmen soll, die man irgendwie einklicken kann.
Es gibt kam etwas, zu dem ich Vielfahrern so uneingeschränkt raten würde
wie Systempedale und Schuhe. Schwieriger ist eher die Wahl des konkreten
Systems und der Schuhe. Für Alltagsfahrer gibt es m.E. zu SPD wenig
Alternativen, das System ist robust, alltagstauglich und verbreitet. Der
Gebrauch ist einfach erlernbar und hat fast nur Vorteile.
Post by Joerg Meier
Allerdings fahre ich sehr wechselhaft: zur Arbeit sind es 10+ km
schnurgerade und fast ohne Ampeln, da waere das super.
Dafür täten es auch Pedale mit Riemen. Die SPD sind als MTB-Pedale
entwickelt worden, für Bedingungen, bei der häufiges Ein- und Ausklinken
auch bei viel Dreck und unter Zeitdruck funktionieren muß.
Eingefleischte Straßenrennsportler rümpfen zwar die Nase, aber gerade
diese Sorte macht erst aus einem Rennrad ein alltagstaugliches Gefährt
für Viel- und Schnellfahrer.
Post by Joerg Meier
Aber dann da vor Ort
bzw. zuhause in der Innenstadt steht man ja alle 50m, da wuerde ich ungerne
das Hantier mit ein- und ausklicken haben.
Du magst es glauben oder auch nicht, ich hatte Schwierigkeiten, meiner
Frau, die erst Anfang 2010 mit dem neuen Rad auf SPD-Pedale am Rennrad
umgestiegen war, den Gebrauch zu erklären bzw. mußte erst ein paar
Anläufe machen, mir das selber zu erklären. Es geht nämlich mit der Zeit
dermaßen in Fleisch und Blut über, daß man es gar nicht mehr bewußt
wahrnimmt. Es ist kein Problem, selbst dann, wenn man es alle 50 m macht
und ist gerade dann ein Gewinn, weil man gerade beim Ampelsprint davon
profitiert, im Aufstehen und mit dem ganzen Körper loszulegen. Mit dem
sprichwörtlichen "rundem Tritt" hat das überhaupt nichts zu tun,
sondern damit, daß ein Bewegungsablauf, bei dem man praktisch den ganzen
Körper und seine träge Masse einsetzt, um kurzfristig meherere hundert
Watt auf den Boden zu bringen, nur schwer oder gar nicht möglich ist,
wenn die Füße nicht fest mit den Pedalen verbunden sind.

Man hört häufig den Ratschlag, die Auslösehärte auf sehr leicht
auslösend einzustellen. Ok, für die ersten Versuche, die ersten paar
Wochen ist das ein guter Ansatz, es hilft, die Angst vor dem
Hängenbleiben im Pedal etwas zu mildern. Problem dabei, wenn man, was
m.E. vorzuziehen ist, Platten benutzt, die nur durch Drehung auslösen,
nützt das überhaupt nichts, man zerrt instinktiv nach oben, was aber
überhaupt nichts hilft, und kippt dann mitsamt dem Rad um. Da muß man
durch.

Ich hatte jedenfalls nach der Eingewöhnungsphase die Auslösehärte so
eingestellt, daß ein versehentliches Auslösen kaum möglich ist, denn
dies, das unerwartete Auslösen stellt eine genau so unangenehme
Gefahrenquelle dar wie das Abrutschen von einem glattgetretenen
Gummiklotzpedal. Bei richtiger Einstellung kann das aber nicht
vorkommen.
Post by Joerg Meier
Gibt es da irgendwelche "Hybriden" die man nur bei Bedarf einklickt und mit
denen man sonst ganz normal fahren (und laufen!, man moechte ja auch mal in
einen Supermarkt oder was weiss ich) kann ?
Die M323 beispielsweise, siehe oben. Ich bin sie lange Zeit gefahren.
Wie man an diesem Bild hier sieht
<Loading Image...>
(das ist aus dem Februar 2008), hat der ziemlich massive Stahlrahmen der
Straßenschuh-Seite einige Zähne teilweise und einen ganz verloren. Wenn
man nämlich mit SPD-Schuhen fährt, ist diese Seite unten und die
Außenkante kratzt beim Kurvenfahren auf dem Asphalt. Das zerrt ziemlich
schmerzhaft an den Wadenmuskeln.

Wenn es unbedingt sein muß, es gibt für manche symmetrische Pedale (also
solche, die auf beiden Seiten denselben SPD-Mechanismus haben)
Kunststoffaufsätze, die sich etwa wie schlechte Plastikpedale benutzen
lassen. Bei den Pedalen am Rad meiner Frau waren solche Aufsätze sogar
als Zubehör dabei, ich habe die probeweise sogar montiert. Die Montage
war einfach, das Demontieren eher schwierig, vor allem ohne Werkzeug.
Aufsetzen dürfte damit unproblematisch sein - da fliegt dann halt der
Aufsatz weg.

Wenn es nur um Brötchenholen oder ein paar hundert Meter zum Supermarkt
geht, kann man selbst auf kompakten SPD-Pedalen auch mit normalen
Schuhen fahren, sofern die eine halbwegs feste Sohle haben. IMO kauft
man, wenn man nicht gerade Gelände fahren will, aber eh besser Schuhe
mit auch zum Laufen geeigneter Sohle. Etwas versenkt ist die SPD-Platte
ohnehin immer, so daß glatter Boden eines Supermarktes kein Problem ist,
da ergibt sich wenig Unterschied zu normalen Turnschuhen. Problematisch
ist Kopfsteinpflaster und sonstiger unebener, aber harter Untergrund.
Der ist das aber auch bei vielen anderen Schuhen.
--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
Joerg
2018-02-11 00:07:00 UTC
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Raw Message
Post by Joerg Meier
Hallo,
ich ueberlege erstmals in meinem Leben, mir Fahrradschuhe zuzulegen.
Eigentlich hatte ich nie das Beduerfniss, aber letztes Jahr haben sich
meine Kilometer sehr gesteigert (langer Arbeitsweg), und ich merke, dass
alle meine normalen Schuhe an der selben Stelle verschleissen: die Sohle
bricht nach dem vorderen Drittel, also genau da, wo man als
Zehenspitzentreter den Fuss auch gekruemmt hat.
Nur mal aus Interesse: Wie viele Fahrrad- plus Laufkilometer haben die
Schuhe denn jeweils geschaetzt hinter sich, wenn die Sohle bricht?

Bei mir halten die auf dem Fahrrad fast ewig, obwohl ich selten mehr als
$50/Paar ausgebe. Ich habe MTB-Pedale an MTB und RR, die sich wegen der
hochstehenden "Pickel" recht brutal in die Sohlen krallen.

Beim Laufen ist es anders, aber da ist irgendwann einfach die Sohle
durch, weggewetzt, wird immer duenner. Meine Laufschuhe sind weit eher
durch und nach weit weniger Kilometern als die, die ich auf dem Fahrrad
benutze.
Post by Joerg Meier
Also, dachte ich mir, da sind vernuenftige Radschuhe sicher besser
konzipiert. Aber wenn ich schon Radschuhe kaufe, dann frage ich mich, ob
ich nicht direkt welche nehmen soll, die man irgendwie einklicken kann.
Allerdings fahre ich sehr wechselhaft: zur Arbeit sind es 10+ km
schnurgerade und fast ohne Ampeln, da waere das super.
Das waeren rund 5000km/Jahr. Vermutlich kommen bei Dir aber andere
Fahrten hinzu.

Was SPD und so angeht, das ueberlasse ich anderen, ich mag so Dinger nicht.

Als ich noch festangestellt arbeitete und die Schuhe daher auch bei
Radanreise einigermassen "buerotauglich" sein mussten, also keine
Sporttreter, habe ich meist welche von Rockport getragen. Normale
Strassenschuhe ohne SPD-Montagemoeglichkeit, doch die hielten Radfahren
gut aus und es brach nie eine Sohle.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Chr. Maercker
2018-02-13 12:15:41 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Joerg
Nur mal aus Interesse: Wie viele Fahrrad- plus Laufkilometer haben die
Schuhe denn jeweils geschaetzt hinter sich, wenn die Sohle bricht?
Nie gemessen. :-)
Deshalb kann ich nur Zeiträume angeben, bei etwa gleichem
Bewegungsmuster. Die liegen dann zwischen drei und 15 Jahren.
Rekordhalter ist z.Zt. ein Paar Winterstiefel einer Marke, die eher für
Zigaretten bekannt ist. Bei dem musste ich bisher nur eine Sohle kleben.
Post by Joerg
Bei mir halten die auf dem Fahrrad fast ewig, obwohl ich selten mehr als
$50/Paar ausgebe.
Bei Schuhen sagen die Preise wenig, ich kaufe gern welche im
Schlussverkauf, die normalerweise deutlich teurer sind. Die haben
wohlgemerkt keine Preisschilder mit vorgedrucktem Rabatt.
Post by Joerg
Ich habe MTB-Pedale an MTB und RR, die sich wegen der
hochstehenden "Pickel" recht brutal in die Sohlen krallen.
Was ich letztes Jahr z.B. bei Sportsch... an Schickimicki-Turnschuhen
gesehen habe, würde ich annehmen, dass die solche Behandlung nicht lange
überstehen. Vermutlich zerbröseln deren "Hightech"-Sohlen aber auch
durch normales Laufen kurz nach Ende der Garantie.
Post by Joerg
Beim Laufen ist es anders, aber da ist irgendwann einfach die Sohle
durch, weggewetzt, wird immer duenner.
Abgelatschte Sohlen hat mir bisweilen ein Schuster repariert. Viel
schlimmer ist dieses neumodische Zeugs, wo innen so was wie Schaumzucker
drin ist. Die "Sohlen brechen nach kürzester Zeit mitten durch oder
zerbröseln. Selbst namhafte Hersteller, deren Qualität ich zu schätzen
wusste, sind darunter. ;-)
Post by Joerg
Meine Laufschuhe sind weit eher
durch und nach weit weniger Kilometern als die, die ich auf dem Fahrrad
benutze.
Da mach ich nicht so den Unterschied, aber einklich ist das klar.
Post by Joerg
Als ich noch festangestellt arbeitete und die Schuhe daher auch bei
Radanreise einigermassen "buerotauglich" sein mussten, also keine
Sporttreter, habe ich meist welche von Rockport getragen. Normale
Strassenschuhe ohne SPD-Montagemoeglichkeit, doch die hielten Radfahren
gut aus und es brach nie eine Sohle.
Könnte es sein, dass das schon eine Weile zurück liegt? ;-)
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Joerg
2018-02-13 15:47:33 UTC
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Raw Message
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Nur mal aus Interesse: Wie viele Fahrrad- plus Laufkilometer haben die
Schuhe denn jeweils geschaetzt hinter sich, wenn die Sohle bricht?
Nie gemessen. :-)
Deshalb kann ich nur Zeiträume angeben, bei etwa gleichem
Bewegungsmuster. Die liegen dann zwischen drei und 15 Jahren.
Erstaunlich. Ich latsche pro Jahr allein wegen unserer Hunde etwa
1200km. Normale Sportschuhe sind danach fast durch, Sandalen guter
Qualitaet erstaunlicherweise nicht. Die halten auch Radfahren laenger aus.
Post by Chr. Maercker
Rekordhalter ist z.Zt. ein Paar Winterstiefel einer Marke, die eher für
Zigaretten bekannt ist. Bei dem musste ich bisher nur eine Sohle kleben.
"Ich gehe meilenweit ..." :-)
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Bei mir halten die auf dem Fahrrad fast ewig, obwohl ich selten mehr als
$50/Paar ausgebe.
Bei Schuhen sagen die Preise wenig, ich kaufe gern welche im
Schlussverkauf, die normalerweise deutlich teurer sind. Die haben
wohlgemerkt keine Preisschilder mit vorgedrucktem Rabatt.
IME spielten Marken und Originalpreise kaum eine Rolle, weshalb ich
Sportschuhe nicht mehr von Markenherstellern kaufe. You do not get what
you pay for.
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Ich habe MTB-Pedale an MTB und RR, die sich wegen der
hochstehenden "Pickel" recht brutal in die Sohlen krallen.
Was ich letztes Jahr z.B. bei Sportsch... an Schickimicki-Turnschuhen
gesehen habe, würde ich annehmen, dass die solche Behandlung nicht lange
überstehen. Vermutlich zerbröseln deren "Hightech"-Sohlen aber auch
durch normales Laufen kurz nach Ende der Garantie.
Die fuer $30 vom Grossmarkt halten das gut aus.
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Beim Laufen ist es anders, aber da ist irgendwann einfach die Sohle
durch, weggewetzt, wird immer duenner.
Abgelatschte Sohlen hat mir bisweilen ein Schuster repariert. Viel
schlimmer ist dieses neumodische Zeugs, wo innen so was wie Schaumzucker
drin ist. Die "Sohlen brechen nach kürzester Zeit mitten durch oder
zerbröseln. Selbst namhafte Hersteller, deren Qualität ich zu schätzen
wusste, sind darunter. ;-)
Eben :-(

Der Schuster (wir haben tatsaechlich noch einen im Ort) sagt dann meist
"Wegwerfen".
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Meine Laufschuhe sind weit eher
durch und nach weit weniger Kilometern als die, die ich auf dem Fahrrad
benutze.
Da mach ich nicht so den Unterschied, aber einklich ist das klar.
Muesste alles nicht sein. Genauso wie es nicht sein muesste, dass manche
RR-Reifen schon nach weniger als 2000km Glatze haben oder die Flanken
versagen. MTB-Reifen "edlerer" Herkunft oft schon nach 800km. Also kaufe
ich da immer billigst, denn die halten genauso lange und die aus
Thailand auf dem MTB sogar erheblich laenger.
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Als ich noch festangestellt arbeitete und die Schuhe daher auch bei
Radanreise einigermassen "buerotauglich" sein mussten, also keine
Sporttreter, habe ich meist welche von Rockport getragen. Normale
Strassenschuhe ohne SPD-Montagemoeglichkeit, doch die hielten Radfahren
gut aus und es brach nie eine Sohle.
Könnte es sein, dass das schon eine Weile zurück liegt? ;-)
Ja, inzwischen 20 Jahre, wobei meine letzten Rockports noch Jahre in die
Zeit der Selbststaendigkeit hinein hielten. Damals kam hier die Kette
"Men's Wearhouse" auf und ich kaufte normale Strassenschuhe dort, weil
die aehnlich lange halten sollten, aber weniger kosteten. Diese halten
nun schon seit ueber 15 Jahren und die Sohlen waeren reparierbar.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Chr. Maercker
2018-02-14 12:18:17 UTC
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Raw Message
Post by Joerg
Erstaunlich. Ich latsche pro Jahr allein wegen unserer Hunde etwa
1200km. Normale Sportschuhe sind danach fast durch, Sandalen guter
Qualitaet erstaunlicherweise nicht. Die halten auch Radfahren laenger aus.
Für Sportschuhe wäre das schon enorm lange, ich schrieb bereits.
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Rekordhalter ist z.Zt. ein Paar Winterstiefel einer Marke, die eher für
Zigaretten bekannt ist. Bei dem musste ich bisher nur eine Sohle kleben.
"Ich gehe meilenweit ..." :-)
"... mit zwei statt für eine ... und ohne Filter".
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Bei Schuhen sagen die Preise wenig, ich kaufe gern welche im
Schlussverkauf, die normalerweise deutlich teurer sind. Die haben
wohlgemerkt keine Preisschilder mit vorgedrucktem Rabatt.
IME spielten Marken und Originalpreise kaum eine Rolle, weshalb ich
Sportschuhe nicht mehr von Markenherstellern kaufe. You do not get what
you pay for.
Naja, ich habe/hatte so 2..3 Marken für Halbschuhe, Sandalen und
Winterstiefel, mit denen habe ich zum einen gute Erfahrungen bzgl.
Haltbarkeit gemacht und die passten meist auch recht gut, manche auf
Anhieb, ohne sie erst einlaufen zu müssen.
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Ich habe MTB-Pedale an MTB und RR, die sich wegen der
hochstehenden "Pickel" recht brutal in die Sohlen krallen.
Was ich letztes Jahr z.B. bei Sportsch... an Schickimicki-Turnschuhen
gesehen habe, würde ich annehmen, dass die solche Behandlung nicht lange
überstehen. Vermutlich zerbröseln deren "Hightech"-Sohlen aber auch
durch normales Laufen kurz nach Ende der Garantie.
Die fuer $30 vom Grossmarkt halten das gut aus.
Die bei Sportsch... sind WIMRE teurer. Du hast nicht zufällig
Arbeitsschlappen erwischt? ;-)
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Abgelatschte Sohlen hat mir bisweilen ein Schuster repariert. Viel
schlimmer ist dieses neumodische Zeugs, wo innen so was wie Schaumzucker
drin ist. Die "Sohlen brechen nach kürzester Zeit mitten durch oder
zerbröseln. Selbst namhafte Hersteller, deren Qualität ich zu schätzen
wusste, sind darunter. ;-)
Eben :-(
Der Schuster (wir haben tatsaechlich noch einen im Ort) sagt dann meist
"Wegwerfen".
Bei dem Bröselzeug hat er leider recht. Eine Zeit lang waren genähte
Sohlen ein Indiz für Schuhe, deren Sohlen sich nicht kurzfristig
(auf)lösen. Inzwischen sind die Nähte reine Deko. Gibt es überhaupt noch
Kriterien, um solche Schaumzuckerfüllungen in den Sohlen zuverlässig zu
erkennen? Bisher habe ich nur rausgefunden, dass diese netten
(pseudo-)genähten Randleisten Unterbrechungen haben, die echte
"Sollbruchstellen" markieren. Kann Zufall sein, muss aber nicht.
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Meine Laufschuhe sind weit eher
durch und nach weit weniger Kilometern als die, die ich auf dem Fahrrad
benutze.
Da mach ich nicht so den Unterschied, aber einklich ist das klar.
Muesste alles nicht sein. Genauso wie es nicht sein muesste, dass manche
RR-Reifen schon nach weniger als 2000km Glatze haben oder die Flanken
versagen. MTB-Reifen "edlerer" Herkunft oft schon nach 800km. Also kaufe
ich da immer billigst, denn die halten genauso lange und die aus
Thailand auf dem MTB sogar erheblich laenger.
Das ist hierzugegend anders:
- Preiswolf-Reifen: regelmäßig nach ca. drei Jahren Flankenrisse
- Conti Tourenreifen: doppelter Preis, etwas mehr als doppelte
Lebensdauer, Arbeit + Geld gespart
- Schwalbe M+: 2,5 facher Preis, mehr als doppelte Lebensdauer, sehr
hohe Pannenfestigkeit d.h. noch weniger Arbeit für geringen Aufpreis

Preiswolf-Geraffel nehme ich als Basispreis.
--
CU Chr. Maercker.

Transport + Sport = Radfahren
Joerg
2018-02-14 15:50:05 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Erstaunlich. Ich latsche pro Jahr allein wegen unserer Hunde etwa
1200km. Normale Sportschuhe sind danach fast durch, Sandalen guter
Qualitaet erstaunlicherweise nicht. Die halten auch Radfahren laenger aus.
Für Sportschuhe wäre das schon enorm lange, ich schrieb bereits.
Vom Grossmarkt Costco fuer $20 bis maximal $30. Ich kaufe fast jedes
Jahr ein Paar.
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Rekordhalter ist z.Zt. ein Paar Winterstiefel einer Marke, die eher für
Zigaretten bekannt ist. Bei dem musste ich bisher nur eine Sohle kleben.
"Ich gehe meilenweit ..." :-)
"... mit zwei statt für eine ... und ohne Filter".
Als Student bin ich mal pfeiferauchend mit dem RR nach Hause gefahren.
Es kam mir ein spochtlich gekleideter RR-Fahrer entgegen, dem die
Kinnlade runterfiel. Ist aber lange her.
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Bei Schuhen sagen die Preise wenig, ich kaufe gern welche im
Schlussverkauf, die normalerweise deutlich teurer sind. Die haben
wohlgemerkt keine Preisschilder mit vorgedrucktem Rabatt.
IME spielten Marken und Originalpreise kaum eine Rolle, weshalb ich
Sportschuhe nicht mehr von Markenherstellern kaufe. You do not get what
you pay for.
Naja, ich habe/hatte so 2..3 Marken für Halbschuhe, Sandalen und
Winterstiefel, mit denen habe ich zum einen gute Erfahrungen bzgl.
Haltbarkeit gemacht und die passten meist auch recht gut, manche auf
Anhieb, ohne sie erst einlaufen zu müssen.
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Ich habe MTB-Pedale an MTB und RR, die sich wegen der
hochstehenden "Pickel" recht brutal in die Sohlen krallen.
Was ich letztes Jahr z.B. bei Sportsch... an Schickimicki-Turnschuhen
gesehen habe, würde ich annehmen, dass die solche Behandlung nicht lange
überstehen. Vermutlich zerbröseln deren "Hightech"-Sohlen aber auch
durch normales Laufen kurz nach Ende der Garantie.
Die fuer $30 vom Grossmarkt halten das gut aus.
Die bei Sportsch... sind WIMRE teurer. Du hast nicht zufällig
Arbeitsschlappen erwischt? ;-)
Zumindest werden sie als Sportschuhe verkauft, so aehnlich und bei
diesem Grossmarkt:

https://www.costco.com/Fila-Men's-Athletic-Shoe.product.100358611.html
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Abgelatschte Sohlen hat mir bisweilen ein Schuster repariert. Viel
schlimmer ist dieses neumodische Zeugs, wo innen so was wie Schaumzucker
drin ist. Die "Sohlen brechen nach kürzester Zeit mitten durch oder
zerbröseln. Selbst namhafte Hersteller, deren Qualität ich zu schätzen
wusste, sind darunter. ;-)
Eben :-(
Der Schuster (wir haben tatsaechlich noch einen im Ort) sagt dann meist
"Wegwerfen".
Bei dem Bröselzeug hat er leider recht. Eine Zeit lang waren genähte
Sohlen ein Indiz für Schuhe, deren Sohlen sich nicht kurzfristig
(auf)lösen. Inzwischen sind die Nähte reine Deko. Gibt es überhaupt noch
Kriterien, um solche Schaumzuckerfüllungen in den Sohlen zuverlässig zu
erkennen?
Eine batteriebetriebene Dremel mit in den Laden nehmen 8-)
Post by Chr. Maercker
... Bisher habe ich nur rausgefunden, dass diese netten
(pseudo-)genähten Randleisten Unterbrechungen haben, die echte
"Sollbruchstellen" markieren. Kann Zufall sein, muss aber nicht.
Es gibt noch durchgenaehte Schuhe, aber so etwas findet man meist nur
bei Sandalen und selbst die muss man z.B. aus Israel oder anderen
Laendern importieren. Doch das ist bei Fahrradzubehoer manchmal
aehnlich, z..B. bei Reifen, wo es haltbare fast nur noch aus Asioen gibt.
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Meine Laufschuhe sind weit eher
durch und nach weit weniger Kilometern als die, die ich auf dem Fahrrad
benutze.
Da mach ich nicht so den Unterschied, aber einklich ist das klar.
Muesste alles nicht sein. Genauso wie es nicht sein muesste, dass manche
RR-Reifen schon nach weniger als 2000km Glatze haben oder die Flanken
versagen. MTB-Reifen "edlerer" Herkunft oft schon nach 800km. Also kaufe
ich da immer billigst, denn die halten genauso lange und die aus
Thailand auf dem MTB sogar erheblich laenger.
- Preiswolf-Reifen: regelmäßig nach ca. drei Jahren Flankenrisse
- Conti Tourenreifen: doppelter Preis, etwas mehr als doppelte
Lebensdauer, Arbeit + Geld gespart
- Schwalbe M+: 2,5 facher Preis, mehr als doppelte Lebensdauer, sehr
hohe Pannenfestigkeit d.h. noch weniger Arbeit für geringen Aufpreis
Preiswolf-Geraffel nehme ich als Basispreis.
Meine Erfahrung ist eine ganz andere. Nachdem mir von vier Gatorskins
drei vorzeitig mit Flankenschaden ausfielen, hatte ich die Nase voll.
Ok, der eine, der durchhielt, erreichte 4000km, was fuer diese Gegend
fast Rekord ist. Doch bei $45 das Stueck darf sowas einfach nicht sein.
Vredestein, die ich frueher gern fuhr, scheinen die hiesige UV
Bestrahlung nicht abzukoennen, wurden schnell rissig. CST allerdings auch.

Wenn es die bei Euch gibt, probiere mal Reifen von Vee Rubber aus
Thailand. Die sollen sogar ihre eigenen Gummi-Plantagen betreiben. Am
MTB haben sich auch Reifen von Lion Tires (Vittoria Group, Thailand)
bewaehrt, derzeit Geax Saguaro, wollen einfach nicht kaputtgehen.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Chr. Maercker
2018-02-15 12:55:34 UTC
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Raw Message
Post by Joerg
Es gibt noch durchgenaehte Schuhe, aber so etwas findet man meist nur
bei Sandalen und selbst die muss man z.B. aus Israel oder anderen
Laendern importieren. Doch das ist bei Fahrradzubehoer manchmal
aehnlich, z..B. bei Reifen, wo es haltbare fast nur noch aus Asioen gibt.
Bei Markenware muss heute ebenfalls davon ausgegangen werden, dass sie
in Asien produziert wird.
Post by Joerg
Meine Erfahrung ist eine ganz andere. Nachdem mir von vier Gatorskins
drei vorzeitig mit Flankenschaden ausfielen, hatte ich die Nase voll.
Ok, der eine, der durchhielt, erreichte 4000km, was fuer diese Gegend
fast Rekord ist. Doch bei $45 das Stueck darf sowas einfach nicht sein.
Vredestein, die ich frueher gern fuhr, scheinen die hiesige UV
Bestrahlung nicht abzukoennen, wurden schnell rissig. CST allerdings auch.
Im Stadtverkehr halten ordentliche Reifen durchaus > 10.000 km.
Post by Joerg
Wenn es die bei Euch gibt, probiere mal Reifen von Vee Rubber aus
Thailand.
Was Preiswolf verhökert, kommt entweder aus Thailand oder aus Vietnam.
4.000 km hielten die durchaus, viel länger aber nicht. Und gestorben
sind sie nicht an kaputten Laufflächen, sondern Flanken. Falls Vee
Rubber was Geeignetes für Stadtverkehr in Angebot hat: wie pannensicher
sind die? Nur wegen ein paar Euro weniger wieder 3..4+ Pannen/Jahr zu
haben, wäre es mir nicht wert.
--
CU Chr. Maercker.

Transport + Sport = Radfahren
Joerg
2018-02-15 15:20:58 UTC
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Raw Message
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Es gibt noch durchgenaehte Schuhe, aber so etwas findet man meist nur
bei Sandalen und selbst die muss man z.B. aus Israel oder anderen
Laendern importieren. Doch das ist bei Fahrradzubehoer manchmal
aehnlich, z..B. bei Reifen, wo es haltbare fast nur noch aus Asioen gibt.
Bei Markenware muss heute ebenfalls davon ausgegangen werden, dass sie
in Asien produziert wird.
Manchmal sogar aus den gleichen Fabriken.
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Meine Erfahrung ist eine ganz andere. Nachdem mir von vier Gatorskins
drei vorzeitig mit Flankenschaden ausfielen, hatte ich die Nase voll.
Ok, der eine, der durchhielt, erreichte 4000km, was fuer diese Gegend
fast Rekord ist. Doch bei $45 das Stueck darf sowas einfach nicht sein.
Vredestein, die ich frueher gern fuhr, scheinen die hiesige UV
Bestrahlung nicht abzukoennen, wurden schnell rissig. CST allerdings auch.
Im Stadtverkehr halten ordentliche Reifen durchaus > 10.000 km.
Solche Laufleistungen habe ich bisher nur aus Europa gehoert. Selbst die
RR-Fahrer im Sacramento Valley haben immer nur von der Haelfte oder
weniger gerichtet. Vielleicht sind die alle mit Fittipaldi verwandt und
starten an jeder Ampel mit maximaler Beschleunigung :-)

Kein Scherz, es war mal einer vor mir, der fuhr selbst die leichtesten
Anstiege im Stehen und das Hinterrad wischte auf dem Asphalt leicht hin
und her.
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Wenn es die bei Euch gibt, probiere mal Reifen von Vee Rubber aus
Thailand.
Was Preiswolf verhökert, kommt entweder aus Thailand oder aus Vietnam.
4.000 km hielten die durchaus, viel länger aber nicht. Und gestorben
sind sie nicht an kaputten Laufflächen, sondern Flanken. Falls Vee
Rubber was Geeignetes für Stadtverkehr in Angebot hat: wie pannensicher
sind die? Nur wegen ein paar Euro weniger wieder 3..4+ Pannen/Jahr zu
haben, wäre es mir nicht wert.
Bisher kann ich es nur fuer MTB-Reifen sagen und da wurde die
Pannenhaeufigkeit mit den Thai-Reifen schlagartig geringer. Ich habe sie
dann praktisch auf null gedrueckt, indem Schlaeuche mit 4mm Wandstaerke
hineinkamen, plus Pannenschutzband, welches nochmal in einen
quergeschlitzten duenneren Schlauch geschoben ist (damit es nicht auf
dem "Hauptschlauch" scheuert). Beim RR habe ich ebenfalls dicke
Schlaeuche mit 3mm Wandstaerke drin plus Mr.Tuffy Pannenschutzband. Auch
da gibt es keine Platten mehr. Angenehmerweise entfaellt so auch das
Aufpumpen alle paar Tage, es ist nur noch alle 6-8 Wochen noetig.

Wie gesagt, sind mir am MTB und RR staendig die Flanken bei Reifen
kaputtgegangen. Beim MTB ist das seit Umstieg auf Thai-Reifen nicht mehr
der Fall. Am RR nach Umstieg auf CST Conquistare Slicks (Taiwan/China)
auch nicht mehr, aber die sind anderweitig von zu geringer Qualitaet und
werde ich nicht mehr kaufen, wenn der letzte durch ist. Die Laufflaeche
ist bereits nach weniger als 2000km runter und sie bekommen im seitlich
angenehm dicken Gummi in dieser Zeit sogar Risse, wie man sie bei
Autoreifen erst nach ueber 50000km in staendigem Parken in praller Sonne
sieht. Irgendwas kriegen die in der Produktion im wahrsten Sinne des
Wortes wohl nicht gebacken.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Bernhard Kraft
2018-02-13 13:27:23 UTC
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Raw Message
Post by Joerg
Post by Joerg Meier
Hallo,
ich ueberlege erstmals in meinem Leben, mir Fahrradschuhe zuzulegen.
Eigentlich hatte ich nie das Beduerfniss, aber letztes Jahr haben sich
meine Kilometer sehr gesteigert (langer Arbeitsweg), und ich merke, dass
alle meine normalen Schuhe an der selben Stelle verschleissen: die Sohle
bricht nach dem vorderen Drittel, also genau da, wo man als
Zehenspitzentreter den Fuss auch gekruemmt hat.
Nur mal aus Interesse: Wie viele Fahrrad- plus Laufkilometer haben die
Schuhe denn jeweils geschaetzt hinter sich, wenn die Sohle bricht?
Das hängt mehr von der Bauart des Pedals ab, als vom Schuh. Pedalen mit
einfachen Stahlkäfigen, die dann noch ein paar Zacken haben, sind echte
Schuh-Killer. Manche Sohlen ruinieren die bei der ersten Fahrt:

Sowas:
<https://www.boc24.de/shop/fahrradteile/antrieb---schaltung/pedale/cfp-mtb-pedal-m-01?itemId=563037>

Von Shimano gibt es auch Clickpedalen, die auf einer Seite eine solche
Zackenleiste haben. Die sind auch nicht besser. Leider habe ich die.
Aber es gibt von Shimano jetzt auch Bessere (PD T8000).
Joerg
2018-02-13 15:58:40 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bernhard Kraft
Post by Joerg
Post by Joerg Meier
Hallo,
ich ueberlege erstmals in meinem Leben, mir Fahrradschuhe zuzulegen.
Eigentlich hatte ich nie das Beduerfniss, aber letztes Jahr haben sich
meine Kilometer sehr gesteigert (langer Arbeitsweg), und ich merke, dass
alle meine normalen Schuhe an der selben Stelle verschleissen: die Sohle
bricht nach dem vorderen Drittel, also genau da, wo man als
Zehenspitzentreter den Fuss auch gekruemmt hat.
Nur mal aus Interesse: Wie viele Fahrrad- plus Laufkilometer haben die
Schuhe denn jeweils geschaetzt hinter sich, wenn die Sohle bricht?
Das hängt mehr von der Bauart des Pedals ab, als vom Schuh. Pedalen mit
einfachen Stahlkäfigen, die dann noch ein paar Zacken haben, sind echte
<https://www.boc24.de/shop/fahrradteile/antrieb---schaltung/pedale/cfp-mtb-pedal-m-01?itemId=563037>
Ich habe an MTB und RR diese Art:

https://www.boc24.de/shop/fahrradteile/antrieb---schaltung/pedale/cfp-m-17-mtb-pedal?itemId=712515

Das halten die $30 Treter vom Grossmarkt aus und ich lange an Anstiegen
oft untertourig voll rein, weil ich das von frueher zu sehr gewoehnt
bin. Damals gab es noch keine "Granny Gears". Auch Sandalen in dem
Preissegment halten das aus, vielleicht sogar noch laenger, weil ich die
normalen Treter nur noch im Winter benutze.
Post by Bernhard Kraft
Von Shimano gibt es auch Clickpedalen, die auf einer Seite eine solche
Zackenleiste haben. Die sind auch nicht besser. Leider habe ich die.
Aber es gibt von Shimano jetzt auch Bessere (PD T8000).
Klickpedale mag ich ueberhaupt nicht. Frueher hatte ich Shimano 600
Schlaufenpedale am RR aehnlich wie diese:

http://www.velovilles.com/fahrradteile/pedale/600-AX-Pedale-oxid.html

Erstaunlicherweise hielten Billigtreter auch damit am laengsten. Man
kann die aber nur mit Botten fahren und sind eh unangenehmer als
MTB-Pedale, wenn das Terrain rutschig wird, also abgeschraubt.
Vielleicht verticke ich sie mal ueber EBay.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Bernhard Kraft
2018-02-13 22:27:51 UTC
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Raw Message
Post by Joerg
https://www.boc24.de/shop/fahrradteile/antrieb---schaltung/pedale/cfp-m-17-mtb-pedal?itemId=712515
Das halten die $30 Treter vom Grossmarkt aus und ich lange an Anstiegen
oft untertourig voll rein, weil ich das von frueher zu sehr gewoehnt
bin.
Aber nicht die edlen Dinger ab $100 aufwärts. Ich habe da so meine
Lieblingsmarke(n) fürs Büro. Die halten ewig, wenn ich damit nicht Rad fahre.
Gegen die Shimano Hybrid-Dinger sind sie allergisch. Mag sein, dass ich
ab und zu auch auf die falsche Seite drauf trete, also da wo sonst die
Cleats rein sollten. Aber das allein kann doch nicht so fatal sein?
Ich halte immer noch die Zacken am Käfig für schuldig. Lösung: Ich
lasse die Schuhe im Büro und fahre mit Spochtschuhen zur Arbeit.
Post by Joerg
Klickpedale mag ich ueberhaupt nicht. Frueher hatte ich Shimano 600
http://www.velovilles.com/fahrradteile/pedale/600-AX-Pedale-oxid.html
Die sind mir früher mal auch zugelaufen. Beim Umstieg auf Look-System
sind sie raus geflogen. Ob die bei mir noch irgendwo rum liegen? Ich
glaube es nicht.

Ich kenne jemand der hat ein Rad mit der kompletten
Aero-Ausstattung. Ich habe ihm gesagt, dass er das Rad im Keller stehen
lassen soll, bis es wirklich wertvoll ist. €79 für ein > 30 Jahre altes
Pedal sind schon mal einen Hausnummer.
Joerg
2018-02-13 23:32:48 UTC
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Raw Message
Post by Bernhard Kraft
Post by Joerg
https://www.boc24.de/shop/fahrradteile/antrieb---schaltung/pedale/cfp-m-17-mtb-pedal?itemId=712515
Das halten die $30 Treter vom Grossmarkt aus und ich lange an Anstiegen
oft untertourig voll rein, weil ich das von frueher zu sehr gewoehnt
bin.
Aber nicht die edlen Dinger ab $100 aufwärts. Ich habe da so meine
Lieblingsmarke(n) fürs Büro. Die halten ewig, wenn ich damit nicht Rad fahre.
Gegen die Shimano Hybrid-Dinger sind sie allergisch. Mag sein, dass ich
ab und zu auch auf die falsche Seite drauf trete, also da wo sonst die
Cleats rein sollten. Aber das allein kann doch nicht so fatal sein?
Sollte es nicht. Vermutlich ist die Sohle zu schwach dimensioniert. Das
sollte man damit wohl auch nicht lange auf Schotterwegen gehen.
Post by Bernhard Kraft
Ich halte immer noch die Zacken am Käfig für schuldig. Lösung: Ich
lasse die Schuhe im Büro und fahre mit Spochtschuhen zur Arbeit.
Das geht natuerlich. Bei mir weniger, weil es Kunden sind und da kann
ich schlecht Klamotten hinterlegen.
Post by Bernhard Kraft
Post by Joerg
Klickpedale mag ich ueberhaupt nicht. Frueher hatte ich Shimano 600
http://www.velovilles.com/fahrradteile/pedale/600-AX-Pedale-oxid.html
Die sind mir früher mal auch zugelaufen. Beim Umstieg auf Look-System
sind sie raus geflogen. Ob die bei mir noch irgendwo rum liegen? Ich
glaube es nicht.
Ich kenne jemand der hat ein Rad mit der kompletten
Aero-Ausstattung. Ich habe ihm gesagt, dass er das Rad im Keller stehen
lassen soll, bis es wirklich wertvoll ist. €79 für ein > 30 Jahre altes
Pedal sind schon mal einen Hausnummer.
Ich habe bei einer Pause einen RR-Fahrer getroffen, der italienisches
Alteisen edler Provenienz fuhr. Blitzsauber und alles original, wie aus
dem Ei gepellt. Er hatte noch eine weitere "Machina" beim Restaurateur,
wo allein der ziemlich runtergerittene Rahmen einen Tausender gekostet
hat. Die Gesamtkosten, wenn es mal fertig ist und auch das letzte
fehlende Teil irgendwo aus einer Rumpelkammer in Reggio di Calabria
gezerrt ist, schaetzt er auf "einige Tausend".

Die Kids kennen das alles oft nicht mehr. "Was machst Du denn die ganze
Zeit mit den Haenden da unten, ohne die Wasserflasche zu holen?" ...
"Schalten" ... "Huch! Das muss ich mir ansehen".
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Bernhard Kraft
2018-02-14 11:19:08 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Joerg
Post by Bernhard Kraft
Ich kenne jemand der hat ein Rad mit der kompletten
Aero-Ausstattung. Ich habe ihm gesagt, dass er das Rad im Keller stehen
lassen soll, bis es wirklich wertvoll ist. €79 für ein > 30 Jahre altes
Pedal sind schon mal einen Hausnummer.
Ich habe bei einer Pause einen RR-Fahrer getroffen, der italienisches
Alteisen edler Provenienz fuhr. Blitzsauber und alles original, wie aus
dem Ei gepellt. Er hatte noch eine weitere "Machina" beim Restaurateur,
wo allein der ziemlich runtergerittene Rahmen einen Tausender gekostet
hat.
Beim Antiquitäten Markt zählen die großen Marken und das sind meist die
italienischen wie Colnago oder Cinelli. Das Aero-Rad von meinem Bekannten
ist leider ein Koga Miyata. Die haben zwar schon in den 80ern exzellente
Räder nach Deutschland exportiert. Aber ob die Werte erziehlen wie die
Italiener, möchte ich bezweifeln.
Post by Joerg
"Was machst Du denn die ganze Zeit mit den Haenden da unten ..."
Die Shimano Aero 600er Reihe war die Einzige, die ich kenne, die die
Schalter nicht seitlich am Unterrohr montierte, sondern ob drauf.
Die Idee war an den Seiten dem Wind keine Angriffsfläche zu bieten.
Ebenso war es mit den Pedalen, wo auf eine lange Achse verzichtet wurde und
deswegen das Lager (oder die Lager) nur auf der Kurbelseite waren.
Das machte dann leider einen größeren Durchmesser des Lages notwendig
und es wurde ein größeres Gewinde in die Kurbelarme gebohrt. Das hat
leider dazu geführt, dass ich die Dinger wohl weggeschmissen habe, weil
sie zu nichts mehr kompatibel waren.
Joerg
2018-02-14 16:00:20 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bernhard Kraft
Post by Joerg
Post by Bernhard Kraft
Ich kenne jemand der hat ein Rad mit der kompletten
Aero-Ausstattung. Ich habe ihm gesagt, dass er das Rad im Keller stehen
lassen soll, bis es wirklich wertvoll ist. €79 für ein > 30 Jahre altes
Pedal sind schon mal einen Hausnummer.
Ich habe bei einer Pause einen RR-Fahrer getroffen, der italienisches
Alteisen edler Provenienz fuhr. Blitzsauber und alles original, wie aus
dem Ei gepellt. Er hatte noch eine weitere "Machina" beim Restaurateur,
wo allein der ziemlich runtergerittene Rahmen einen Tausender gekostet
hat.
Beim Antiquitäten Markt zählen die großen Marken und das sind meist die
italienischen wie Colnago oder Cinelli. Das Aero-Rad von meinem Bekannten
ist leider ein Koga Miyata. Die haben zwar schon in den 80ern exzellente
Räder nach Deutschland exportiert. Aber ob die Werte erziehlen wie die
Italiener, möchte ich bezweifeln.
Koga Rahmen habe ich manchmal fuer einige hundert Dollars gesehen, aber
nicht $1000 wie bei manchen italienischen. Die richtig teuren sind
jedoch von Kleinfirmen aus Italien. Da wo man nach Restauration beinahe
garantiert der einzige Besitzer auf dem Kontinent ist.
Post by Bernhard Kraft
Post by Joerg
"Was machst Du denn die ganze Zeit mit den Haenden da unten ..."
Die Shimano Aero 600er Reihe war die Einzige, die ich kenne, die die
Schalter nicht seitlich am Unterrohr montierte, sondern ob drauf.
Die Idee war an den Seiten dem Wind keine Angriffsfläche zu bieten.
Wow! Vermutlich brachte das auf einer Tour de France Etappe wertvolle 15
Millisekunden :-)

Meine Rad hat 600EX, da sind sie seitlich. Jedoch wie damals ueblich
ohne Indexing und es fragen schonmal Jungfroesche "Wie weiss man denn
dann, dass der Gang richtig drin ist?" ... "Man hoert das oder guckt
durch die Beine durch" ... "Oh!"
Post by Bernhard Kraft
Ebenso war es mit den Pedalen, wo auf eine lange Achse verzichtet wurde und
deswegen das Lager (oder die Lager) nur auf der Kurbelseite waren.
Das machte dann leider einen größeren Durchmesser des Lages notwendig
und es wurde ein größeres Gewinde in die Kurbelarme gebohrt. Das hat
leider dazu geführt, dass ich die Dinger wohl weggeschmissen habe, weil
sie zu nichts mehr kompatibel waren.
Die wuerden bei mir innerhalb kurzer Zeit kaputtgehen. Selbst bei
normalen Pedalen guter Qualitaet sind nach einige tausend Kilometern die
Achsen leicht angebogen. Das liegt wohl an den Bergen hier.
--
Gruesse, Joerg

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