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Kurbel- und Wampenbilanz März 2018
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Jörg "Yadgar" Bleimann
2018-04-03 17:16:15 UTC
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Raw Message
Hi(gh)!

Zurückgelegte Strecke: 243,6 km (statt 200) - na bitte, geht doch!
Durchschnittsgewicht: 135,72 (-0,28) kg (statt 135,0) - das ging leider
nicht so gut...
Maximalgewicht: 137,6 kg (statt 136,5)
Minimalgewicht: 134,1 kg (statt 132,8)
Trainingsrunden: zwei (statt drei)
Touren: keine (statt einer)

Ziele für April 2018:

Zurückgelegte Strecke: 300 km
Durchschnittsgewicht: 134,8 kg
Maximalgewicht: 136,5 kg
Minimalgewicht: 133,0 kg
Trainingsrunden: vier
Touren: zwei

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar
Gregor Lachen
2018-04-03 17:23:38 UTC
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Raw Message
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Hi(gh)!
Zurückgelegte Strecke: 243,6 km (statt 200) - na bitte, geht doch!
Durchschnittsgewicht: 135,72 (-0,28) kg (statt 135,0) - das ging leider
nicht so gut...
Maximalgewicht: 137,6 kg (statt 136,5)
Minimalgewicht: 134,1 kg (statt 132,8)
Trainingsrunden: zwei (statt drei)
Touren: keine (statt einer)
Zurückgelegte Strecke: 300 km
Durchschnittsgewicht: 134,8 kg
Maximalgewicht: 136,5 kg
Minimalgewicht: 133,0 kg
Trainingsrunden: vier
Touren: zwei
Keine Angst um Deine Knie? Ich war früher auch mal ein verrückter
Radler, habe das Kohlenmonoxyd und den Feinstaub aus den Auspuffen
genossen und mir meine Knie ruiniert.

Steig lieber in den guten Diesel und komme bequemer an Dein Ziel.

Gregor
Thomas Bliesener
2018-04-04 20:30:16 UTC
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Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Durchschnittsgewicht: 135,72 (-0,28) kg (statt 135,0) - das ging leider
nicht so gut...
Einen Schuß vor den Bug kann man ignorieren - aber der nächste sitzt
dann mittschiffs.
--
bli
Jörg "Yadgar" Bleimann
2018-04-05 09:53:13 UTC
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Raw Message
Hi(gh)!
Post by Thomas Bliesener
Einen Schuß vor den Bug kann man ignorieren - aber der nächste sitzt
dann mittschiffs.
Keine Sorge, ich ignoriere diesen "Schuss vor den Bug" nicht!

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar
Thomas Bliesener
2018-04-05 19:34:22 UTC
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Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Keine Sorge, ich ignoriere diesen "Schuss vor den Bug" nicht!
Daran besteht nicht der geringste Zweifel.
--
bli
Joerg
2018-04-05 14:30:47 UTC
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Raw Message
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Hi(gh)!
Zurückgelegte Strecke: 243,6 km (statt 200) - na bitte, geht doch!
Sauber. Das ist doch mal ein Anfang. Jetzt koenntest Du eisern jede
Woche mindestens eine laengere Strecke fahren, z.B. fuer Besorgungen
aller Art. Ich fahre auch dann, wenn keine Besorgungen anliegen. Oder
wie gestern, wo diese nur 10km erfordert haetten, aber die ueblicheren
60km draus wurden. Fahre auch, wenn das Wetter mal nicht so toll ist.
Dann bist Du ruckzuck bei >500km/Monat.

Ich wuerde auch keinen Unterschied zwischen Trainingsrunden, Touren oder
sonstwas machen. Bei mir sind alles einfach ... Fahrten. Draufsetzen und
los.
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Durchschnittsgewicht: 135,72 (-0,28) kg (statt 135,0) - das ging leider
nicht so gut...
Da hilft nur weniger futtern. Echt, ist meine Erfahrung, Radfahren
allein bringt in Sachen Abnehmen nicht viel. Fast egal wieviel man faehrt.

[...]
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Husky-Alex
2018-04-05 18:05:36 UTC
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Raw Message
Post by Joerg
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Hi(gh)!
Zurückgelegte Strecke: 243,6 km (statt 200) - na bitte, geht doch!
Sauber. Das ist doch mal ein Anfang. Jetzt koenntest Du eisern jede
Woche mindestens eine laengere Strecke fahren, z.B. fuer Besorgungen
aller Art. Ich fahre auch dann, wenn keine Besorgungen anliegen. Oder
wie gestern, wo diese nur 10km erfordert haetten, aber die ueblicheren
60km draus wurden. Fahre auch, wenn das Wetter mal nicht so toll ist.
Dann bist Du ruckzuck bei > 500km/Monat.
Ein Anfänger sollte problemlos innerhalb von wenigen Tagen schon 50 km
an einem Tag schaffen können. Behaupte ich jetzt mal. Vorausgesetzt, die
Geometrie des Fahrrades passt zu ihm. Ich hatte früher 'mal ein Bergradl
aus der BayWa (Baumarkt). Mehr als 60 km an einem Stück schaffte ich
damit fast nicht auf Grund zu großer Schmerzen. Es folgte dann ein
Peugeot Florence, was etwas besser war. Aber so richtig lange Fahrten
ohne Schmerzen konnte ich tatsächlich erst mit meinem 1.ten Kagu fahren.
Damals war ich 27, als ich es mir anschaffte. Und weil die Umrundung des
Chiemsees damals vor über 10 Jahren mit dem Kagu nicht mehr ausreichte,
nahm ich auch gleich noch den Simsee mit und radelte auch noch durch die
Egstätter Seenplatte. Heute bin ich 38 und fahre noch immer damit.

Vielleicht ist das für Yadgar auch so ein Problem. Dass er kein zu ihm
passendes Fahrrad hat. Wobei ich nicht weiß, wie sich das bei
"beleibten" Menschen so verhält. Man kann's oft nicht direkt
vergleichen, weil andere Voraussetzungen bestehen.
Post by Joerg
Ich wuerde auch keinen Unterschied zwischen Trainingsrunden, Touren oder
sonstwas machen. Bei mir sind alles einfach ... Fahrten. Draufsetzen und
los.
Na ja. So geht's mir. Ich nehme mein Fahrrad halt für alles her.
Arbeitsweg. Besorgungsfahrten. Habe ja (neben meinen Haxen) nichts
anderes und muss es daher wohl leider tun. Auch wenn ich hier damit als
verrückt gelt. Aber ein Auto ist halt einfach ned drin. Und der
Supernaarverkehr ist auch sauteuer hier. Sinnlose Radeltouren am
Wochenende in der Freizeit? Das ist eher was für Verrückte und weniger
für mich. Ich habe für sowas eher selten Zeit.
Post by Joerg
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Durchschnittsgewicht: 135,72 (-0,28) kg (statt 135,0) - das ging leider
nicht so gut...
Da hilft nur weniger futtern. Echt, ist meine Erfahrung, Radfahren
allein bringt in Sachen Abnehmen nicht viel. Fast egal wieviel man faehrt.
Mir geht es dagegen so, dass ich mich oft daran erinnern muss, was zu
essen, weil ich das sonst wieder vergesse. Weil ich meist keine Zeit für
sowas habe. Bin ja ständig mit dem Radl unterwegs. Mit meinen knapp 60
kg habe ich dabei eh schon nicht so viel...

Waren übrigens 669 km letzten Monat mit dem Radl hier. Die vorherigen
Jahre kann man sich ja auf meiner Webseite angucken.

Blub.

H.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Hau rein!
Robert Waldner
2018-04-06 05:39:53 UTC
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Raw Message
Post by Husky-Alex
Ein Anfänger sollte problemlos innerhalb von wenigen Tagen schon 50 km
an einem Tag schaffen können. Behaupte ich jetzt mal.
Vielleicht, wenn man generell halbwegs fit und leidlich sportlich ist.
Aber von Null weg, als Couch-Potato? Da hege ich aus Erfahrung heftige
Zweifel.

Zum Vergleich: wie ich vor 2 Jahren am Zimmerfahrrad angefangen hab, waren
nicht mehr als 20min/Tag drin. Und die haben zu heftigem Muskelkater
gefuehrt. Es hat an die 2 Monate gedauert, bis ich 60min durchgehalten hab
(ok, bei etwas hoeherer Stufe als ganz zu Beginn).
Nach ca. 4 Monaten hab ich mich dann das erste Mal seit rund 10 Jahren auf
ein richtiges Fahrrad gesetzt - und die 12km vom Geschaeft heim waren
_hart_.

Bis ich davon so weit war, dass ich - immer noch mit heftigem Muskelkater
aber immerhin - die 2*18km fuer den Weg Buero und retour geschafft hab,
hat's nochmal ein paar Wochen (schaetze 4) gedauert. Und bis ich das dann
ohne Dauer-Muskelkater geschafft hab, weitere 2 Monate.

cheers,
&rw
--
-- Progress (n.): The process through which the Internet
-- has evolved from smart people in front of dumb terminals
-- to dumb people in front of smart terminals.
Chr. Maercker
2018-04-06 10:24:57 UTC
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Raw Message
Post by Husky-Alex
Ein Anfänger sollte problemlos innerhalb von wenigen Tagen schon 50 km
an einem Tag schaffen können.
Im Prinzip ja, die Frage ist nur, ob ausgerechnet das relativ
kraftsparende Radfahren die optimale Methode zum Abnehmen ist. Dies ist
ja anscheinend der Hauptgrund, weswegen der OP Rad fährt.
Post by Husky-Alex
Vielleicht ist das für Yadgar auch so ein Problem. Dass er kein zu ihm
passendes Fahrrad hat. Wobei ich nicht weiß, wie sich das bei
"beleibten" Menschen so verhält. Man kann's oft nicht direkt
vergleichen, weil andere Voraussetzungen bestehen.
Obendrein ist das Budget von Yadgar ziemlich begrenzt.
Post by Husky-Alex
Post by Joerg
Ich wuerde auch keinen Unterschied zwischen Trainingsrunden, Touren oder
sonstwas machen. Bei mir sind alles einfach ... Fahrten. Draufsetzen und
los.
Na ja. So geht's mir. Ich nehme mein Fahrrad halt für alles her.
Arbeitsweg. Besorgungsfahrten. Habe ja (neben meinen Haxen) nichts
anderes und muss es daher wohl leider tun.
Leider?? ;-)
Post by Husky-Alex
Auch wenn ich hier damit als verrückt gelt. Aber ein Auto ist halt einfach ned drin. Und der
Supernaarverkehr ist auch sauteuer hier.
Vermutlich allemal billiger als der Betrieb eines eigenen Autos. Bis gut
1.000 km/Jahr soll sogar Taxi preiswerter sein.
Post by Husky-Alex
Sinnlose Radeltouren am
Wochenende in der Freizeit? Das ist eher was für Verrückte und weniger
für mich. Ich habe für sowas eher selten Zeit.
Dito. Gut 3.000 km/a kommen trotzdem zusammen. Ob das als verrückt gilt
oder nicht ist mir angesichts des üblichen Irrsinns-Alltags ziemlich
wurscht.
Post by Husky-Alex
Mir geht es dagegen so, dass ich mich oft daran erinnern muss, was zu
essen, weil ich das sonst wieder vergesse. Weil ich meist keine Zeit für
sowas habe. Bin ja ständig mit dem Radl unterwegs. Mit meinen knapp 60
kg habe ich dabei eh schon nicht so viel...
Also bei mir meldet sich da irknwann recht bald ein gewisses
Hungergefühl. Es sei denn, ich faste, damit lässt sich das beinahe
abstellen.
--
CU Chr. Maercker.

Transport + Sport = Radfahren
Joerg
2018-04-06 14:03:02 UTC
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Raw Message
Post by Chr. Maercker
Post by Husky-Alex
Ein Anfänger sollte problemlos innerhalb von wenigen Tagen schon 50 km
an einem Tag schaffen können.
Im Prinzip ja, die Frage ist nur, ob ausgerechnet das relativ
kraftsparende Radfahren die optimale Methode zum Abnehmen ist. Dies ist
ja anscheinend der Hauptgrund, weswegen der OP Rad fährt.
Er wohnt aber im oder in der unmittelbaren Naehe des Bergischen Landes.
Dort habe ich auch lange gewohnt und es ist bei jeder gescheiten Fahrt
ordentlich Schweissausbruch angesagt, besonders wenn es Richtung Osten geht.
Post by Chr. Maercker
Post by Husky-Alex
Vielleicht ist das für Yadgar auch so ein Problem. Dass er kein zu ihm
passendes Fahrrad hat. Wobei ich nicht weiß, wie sich das bei
"beleibten" Menschen so verhält. Man kann's oft nicht direkt
vergleichen, weil andere Voraussetzungen bestehen.
Obendrein ist das Budget von Yadgar ziemlich begrenzt.
Das ist absolut kein Hintergungsgrund. Als Student habe ich nie mehr als
50DM (fuer die ganz jungen: etwas ueber 25 Euro). Dafuer bekam man
gebraucht ziemlich alles. Natuerlich keinen massgeschneiderten
italienischen Renner.
Post by Chr. Maercker
Post by Husky-Alex
Post by Joerg
Ich wuerde auch keinen Unterschied zwischen Trainingsrunden, Touren oder
sonstwas machen. Bei mir sind alles einfach ... Fahrten. Draufsetzen und
los.
Na ja. So geht's mir. Ich nehme mein Fahrrad halt für alles her.
Arbeitsweg. Besorgungsfahrten. Habe ja (neben meinen Haxen) nichts
anderes und muss es daher wohl leider tun.
Leider?? ;-)
Ich denke schon, dass er sich als Software-Ingenieur ein Auto leisten
koennen sollte, aber er braucht offenbar keines.
Post by Chr. Maercker
Post by Husky-Alex
Auch wenn ich hier damit als verrückt gelt. Aber ein Auto ist halt einfach ned drin. Und der
Supernaarverkehr ist auch sauteuer hier.
Vermutlich allemal billiger als der Betrieb eines eigenen Autos.
Nicht, wenn das Auto schon aelter ist und niedrigen Wert hat. Mein MTB
verschlingt pro Kilometer mehr als mein Auto.
Post by Chr. Maercker
... Bis gut 1.000 km/Jahr soll sogar Taxi preiswerter sein.
Hoechstens wenn man knausert und nie Trinkgeld gibt :-)
Post by Chr. Maercker
Post by Husky-Alex
Sinnlose Radeltouren am
Wochenende in der Freizeit? Das ist eher was für Verrückte und weniger
für mich. Ich habe für sowas eher selten Zeit.
Dito. Gut 3.000 km/a kommen trotzdem zusammen. Ob das als verrückt gilt
oder nicht ist mir angesichts des üblichen Irrsinns-Alltags ziemlich
wurscht.
Fuer einen Stadtmenschen ist das recht ordentlich. Alex koennte damit
nicht auskommen, er wohnt ja nicht in Muenchen (was ich gut verstehen kann).
Post by Chr. Maercker
Post by Husky-Alex
Mir geht es dagegen so, dass ich mich oft daran erinnern muss, was zu
essen, weil ich das sonst wieder vergesse. Weil ich meist keine Zeit für
sowas habe. Bin ja ständig mit dem Radl unterwegs. Mit meinen knapp 60
kg habe ich dabei eh schon nicht so viel...
Also bei mir meldet sich da irknwann recht bald ein gewisses
Hungergefühl. Es sei denn, ich faste, damit lässt sich das beinahe
abstellen.
Ein Nachteil des Radfahrens auf Fahrbahn ist, dass man aber auch jeden
Duft mitbekomt. Etwa wenn jemand Speck anbraet oder grillt. Da laeuft
mir jedesmal das Wasser im Mund zusammen.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Husky-Alex
2018-04-06 15:26:58 UTC
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Raw Message
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Post by Husky-Alex
Post by Joerg
Ich wuerde auch keinen Unterschied zwischen Trainingsrunden, Touren oder
sonstwas machen. Bei mir sind alles einfach ... Fahrten. Draufsetzen und
los.
Na ja. So geht's mir. Ich nehme mein Fahrrad halt für alles her.
Arbeitsweg. Besorgungsfahrten. Habe ja (neben meinen Haxen) nichts
anderes und muss es daher wohl leider tun.
Leider?? ;-)
Ich würde halt viel lieber zu Fuß laufen. Oder ein Pferd nehmen. Aber
bei dem Leistungsdruck heutzutage bekommst du damit ein gewaltiges
Zeitproblem. Ein Fahrrad ist halt einfach verdammt schnell.
Post by Joerg
Ich denke schon, dass er sich als Software-Ingenieur ein Auto leisten
koennen sollte, aber er braucht offenbar keines.
Software-Ingenieur? Das ist eher hobbymäßig. Weil halt RISC OS
(Betriebssystem für ARM) für mich noch immer die am besten entwickelte
Oberfläche hinsichtlich der Bedienung der Programme mitbringt.

Momentan bin ich eher versehentlich in die Signalverarbeitung und
-übertragung (Satelliten, Raumsonden und solches Zeugs) reingerutscht.
Dabei wollte ich dieses Jahr endlich 'mal einen auf arbeitslos machen,
um genug Zeit für eine größere Tour zu haben. Dann hatte aber die eine
Firma da bei mir angerufen... und dabei hatte ich mich noch nicht einmal
auf die Stelle beworben. Vom Außendienst hatte ich jedenfalls erstmal
die Schnauze gehörig voll.

[...]
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Post by Husky-Alex
Sinnlose Radeltouren am
Wochenende in der Freizeit? Das ist eher was für Verrückte und weniger
für mich. Ich habe für sowas eher selten Zeit.
Dito. Gut 3.000 km/a kommen trotzdem zusammen. Ob das als verrückt gilt
oder nicht ist mir angesichts des üblichen Irrsinns-Alltags ziemlich
wurscht.
Bei mir sind's eher 8.000 - 10.000 km pro Jahr. Da bist du manchmal
froh, wenn du das Radl nicht mehr sehen musst.
Post by Joerg
Fuer einen Stadtmenschen ist das recht ordentlich. Alex koennte damit
nicht auskommen, er wohnt ja nicht in Muenchen (was ich gut verstehen kann).
Ich versuche zwar schon, diverse Fahrten zusammenzufassen. Muss ich aus
Zeitgründen auch machen. So werden möglichst nach der Arbeit noch gleich
dort in der Gegend Dinge erledigt, damit ich nicht wieder extra fahren
muss. Aber du hast recht: 3.000 km pro Jahr reichen da trotzdem bei
weitem nicht.

Obwohl das schon komisch ist. Als ich noch in Siegsdorf wohnte, waren
die Entfernungen einfach nicht so weit wie jetzt hier am Rande der
Münchner Schotterebene / Oberland. Da bist du "nur" elf Kilometer
geradelt und warst schon wieder in einer völlig anderen Gegend. Die
größten Entfernungen waren aber damals im Inntal in der Gegend um
Mühldorf. Allerdings war dort längs des Inns alles flach.
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Post by Husky-Alex
Mir geht es dagegen so, dass ich mich oft daran erinnern muss, was zu
essen, weil ich das sonst wieder vergesse. Weil ich meist keine Zeit für
sowas habe. Bin ja ständig mit dem Radl unterwegs. Mit meinen knapp 60
kg habe ich dabei eh schon nicht so viel...
Also bei mir meldet sich da irknwann recht bald ein gewisses
Hungergefühl. Es sei denn, ich faste, damit lässt sich das beinahe
abstellen.
Ein Nachteil des Radfahrens auf Fahrbahn ist, dass man aber auch jeden
Duft mitbekomt. Etwa wenn jemand Speck anbraet oder grillt. Da laeuft
mir jedesmal das Wasser im Mund zusammen.
Man hört, riecht und sieht viel mehr als im Auto.

A.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Nieder mit den Alpen, freie Sicht zur Adria!
Joerg
2018-04-06 15:02:01 UTC
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Raw Message
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Post by Husky-Alex
Post by Joerg
Ich wuerde auch keinen Unterschied zwischen Trainingsrunden, Touren oder
sonstwas machen. Bei mir sind alles einfach ... Fahrten. Draufsetzen und
los.
Na ja. So geht's mir. Ich nehme mein Fahrrad halt für alles her.
Arbeitsweg. Besorgungsfahrten. Habe ja (neben meinen Haxen) nichts
anderes und muss es daher wohl leider tun.
Leider?? ;-)
Ich würde halt viel lieber zu Fuß laufen. ...
Irgenwann moechte ich einige der Singletrack-Strecken, die ich immer mit
dem MTB langfahre, wandern. Dafuer ist allerdings ein kompletter Tag
noetig und ich muss eine Rueckfahrmoeglichkeit finden. Manchmal mache
ich das bereits, indem ich das MTB schiebe. Man sieht viel mehr von der
Natur um einen herum, weil man sich nicht staendig auf Baumwurzeln,
Furchen und Felsbrocken konzentrieren muss. Auf die Art sah ich mal
einen Adler, der Luftakrobatik machte. Nicht um am Boden eine Feldmaus
zum Mittagessen zu erspaehen, einfach nur aus Spass. Er hat Loopings
versucht und Hammerhead Turns gemacht.
... Oder ein Pferd nehmen.
Ein Pferd ist teuer im Unterhalt und man braucht auch viel Platz.
... Aber
bei dem Leistungsdruck heutzutage bekommst du damit ein gewaltiges
Zeitproblem. Ein Fahrrad ist halt einfach verdammt schnell.
Zeitdruck? Meine Kunden sind inzwischen gewoehnt, dass ich mindestens
einen Wochentag immer "lange Meetings" habe. Mit Pferden am Singletrack
und so ...
Post by Joerg
Ich denke schon, dass er sich als Software-Ingenieur ein Auto leisten
koennen sollte, aber er braucht offenbar keines.
Software-Ingenieur? Das ist eher hobbymäßig. Weil halt RISC OS
(Betriebssystem für ARM) für mich noch immer die am besten entwickelte
Oberfläche hinsichtlich der Bedienung der Programme mitbringt.
Momentan bin ich eher versehentlich in die Signalverarbeitung und
-übertragung (Satelliten, Raumsonden und solches Zeugs) reingerutscht.
Sauber! Ich habe dieses Jahr auch noch ein Raumfahrt-Projekt vor mir,
allerdings Hardware. Macht Spass.
Dabei wollte ich dieses Jahr endlich 'mal einen auf arbeitslos machen,
um genug Zeit für eine größere Tour zu haben.
Oder mache es wie ich, arbeite selbststaendig. Derzeit versuche ich,
Richtung Ruhestand langsam die Arbeitsstunden zu reduzieren. Letztes
Jahr hat das schon gut funktioniert, dieses Jahr nicht so, weil es zwei
Kunden eilig haben.


Dann hatte aber die eine
Firma da bei mir angerufen... und dabei hatte ich mich noch nicht einmal
auf die Stelle beworben.
Das ergibt IME die besten Projekte.
... Vom Außendienst hatte ich jedenfalls erstmal
die Schnauze gehörig voll.
Das kann ich mir lebhaft vorstellen.
[...]
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Post by Husky-Alex
Sinnlose Radeltouren am
Wochenende in der Freizeit? Das ist eher was für Verrückte und weniger
für mich. Ich habe für sowas eher selten Zeit.
Dito. Gut 3.000 km/a kommen trotzdem zusammen. Ob das als verrückt gilt
oder nicht ist mir angesichts des üblichen Irrsinns-Alltags ziemlich
wurscht.
Bei mir sind's eher 8.000 - 10.000 km pro Jahr. Da bist du manchmal
froh, wenn du das Radl nicht mehr sehen musst.
Bei mir etwa 6000km/Jahr. Ich fahre gern, aber nach jeweils 4-5h tut der
Hintern weh, selbst mit einem teuren WTB-Sattel.
Post by Joerg
Fuer einen Stadtmenschen ist das recht ordentlich. Alex koennte damit
nicht auskommen, er wohnt ja nicht in Muenchen (was ich gut verstehen kann).
Ich versuche zwar schon, diverse Fahrten zusammenzufassen. Muss ich aus
Zeitgründen auch machen. So werden möglichst nach der Arbeit noch gleich
dort in der Gegend Dinge erledigt, damit ich nicht wieder extra fahren
muss. Aber du hast recht: 3.000 km pro Jahr reichen da trotzdem bei
weitem nicht.
Obwohl das schon komisch ist. Als ich noch in Siegsdorf wohnte, waren
die Entfernungen einfach nicht so weit wie jetzt hier am Rande der
Münchner Schotterebene / Oberland. Da bist du "nur" elf Kilometer
geradelt und warst schon wieder in einer völlig anderen Gegend. Die
größten Entfernungen waren aber damals im Inntal in der Gegend um
Mühldorf. Allerdings war dort längs des Inns alles flach.
Hier ist es so, dass es komplexere Dinge (also jenseits von
Tierfutterzusaetzen ...) nicht im Dorf gibt. Wenn mir was beim
Bierbrauen fehlt oder auch nur ein neuer Sicherungsautomat noetig ist,
erfordert das 50km oder mehr. Nach Placerville im Osten je nach Ziel
dort "nur" 45km, aber das ist fast alles Singletrack, wo man kaum auf
15km/h Schnitt kommt.

[...]
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Chr. Maercker
2018-04-06 22:29:40 UTC
Antworten
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Raw Message
Post by Husky-Alex
Ich würde halt viel lieber zu Fuß laufen. Oder ein Pferd nehmen. Aber
bei dem Leistungsdruck heutzutage bekommst du damit ein gewaltiges
Zeitproblem. Ein Fahrrad ist halt einfach verdammt schnell.
In unseren Städten bin ich recht froh, wenn ich mich möglichst kurze
Zeit dem Straßenverkehr aussetze. Allein schon der Krach ist nervig.
Insofern ist Fahrrad optimal, nicht zuletzt, weil es nicht
ausschließlich auf Straßen gefahren werden kann/darf.
Post by Husky-Alex
Momentan bin ich eher versehentlich in die Signalverarbeitung und
-übertragung (Satelliten, Raumsonden und solches Zeugs) reingerutscht.
Dabei wollte ich dieses Jahr endlich 'mal einen auf arbeitslos machen,
um genug Zeit für eine größere Tour zu haben. Dann hatte aber die eine
Firma da bei mir angerufen... und dabei hatte ich mich noch nicht einmal
auf die Stelle beworben. Vom Außendienst hatte ich jedenfalls erstmal
die Schnauze gehörig voll.
Wenn ich mir so die Stellenanzeigen der Branche ansehe, die setzen fast
durchweg Auto-Führerschein voraus. War das dort, wo Du Dich beworben
hast auch so und (wie?) haben die akzeptiert, dass Du mit Fahrrad zu den
Kunden fahren willst?
Post by Husky-Alex
Bei mir sind's eher 8.000 - 10.000 km pro Jahr. Da bist du manchmal
froh, wenn du das Radl nicht mehr sehen musst.
Glaub ich gern. Wieviel bei mir zusammenkommt, ist nur grobe Schätzung.
Aber auf Touren von ADFC & Co. habe ich dank täglichem Fahrradgebrauch
auch seltenst Bock.
Post by Husky-Alex
Post by Joerg
Fuer einen Stadtmenschen ist das recht ordentlich. Alex koennte damit
nicht auskommen, er wohnt ja nicht in Muenchen (was ich gut verstehen kann).
Ich versuche zwar schon, diverse Fahrten zusammenzufassen. Muss ich aus
Zeitgründen auch machen. So werden möglichst nach der Arbeit noch gleich
dort in der Gegend Dinge erledigt, damit ich nicht wieder extra fahren
muss. Aber du hast recht: 3.000 km pro Jahr reichen da trotzdem bei
weitem nicht.
Hm, entweder optimiere ich meine Fahrten besser oder ich unterschätze
meine gefahrenen Strecken. ;-)
Post by Husky-Alex
Obwohl das schon komisch ist. Als ich noch in Siegsdorf wohnte, waren
die Entfernungen einfach nicht so weit wie jetzt hier am Rande der
Münchner Schotterebene / Oberland. Da bist du "nur" elf Kilometer
geradelt und warst schon wieder in einer völlig anderen Gegend. Die
größten Entfernungen waren aber damals im Inntal in der Gegend um
Mühldorf. Allerdings war dort längs des Inns alles flach.
Das ist hierzugegend zum Glück auch so. Im Gegensatz zu Halle/S., wo ich
seit einiger Zeit öfter herumkurve. Dort nutze ich die 14 Gänge der
Rohloff bisweilen aus.
Post by Husky-Alex
Post by Joerg
Ein Nachteil des Radfahrens auf Fahrbahn ist, dass man aber auch jeden
Duft mitbekomt. Etwa wenn jemand Speck anbraet oder grillt. Da laeuft
mir jedesmal das Wasser im Mund zusammen.
Man hört, riecht und sieht viel mehr als im Auto.
ACK, wobei das Riechen gegenüber den anderen beiden Sinnen meist eine
untergeordnete Rolle spielt. Es sei denn, man wird von einem Motorroller
oder einem Trabi überholt (bzw. überholt ersteren). ;-)
--
CU Chr. Maercker.
Martin Gerdes
2018-04-07 10:02:18 UTC
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Raw Message
Post by Chr. Maercker
Post by Husky-Alex
Ich würde halt viel lieber zu Fuß laufen. Oder ein Pferd nehmen. Aber
bei dem Leistungsdruck heutzutage bekommst du damit ein gewaltiges
Zeitproblem. Ein Fahrrad ist halt einfach verdammt schnell.
In unseren Städten bin ich recht froh, wenn ich mich möglichst kurze
Zeit dem Straßenverkehr aussetze.
Hört, hört!
Post by Chr. Maercker
Allein schon der Krach ist nervig. Insofern ist Fahrrad optimal,
nicht zuletzt, weil es nicht ausschließlich auf Straßen gefahren
werden kann/darf.
Chr. Maercker
2018-04-08 06:46:40 UTC
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Raw Message
Post by Martin Gerdes
Post by Chr. Maercker
In unseren Städten bin ich recht froh, wenn ich mich möglichst kurze
Zeit dem Straßenverkehr aussetze.
Hört, hört!
Das hängt übrigens kaum vom benutzten Straßenteil ab.
Post by Martin Gerdes
Post by Chr. Maercker
Allein schon der Krach ist nervig. Insofern ist Fahrrad optimal,
nicht zuletzt, weil es nicht ausschließlich auf Straßen gefahren
werden kann/darf.
Auf straßenbegleitenden "Radwegen" wird der Krach nicht weniger, die
Abgase nehmen innerorts ebenfalls nur in Ausnahmefällen ab. Dafür bieten
sie zusätzliche Nachteile bei Fahrkomfort und Sicherheit. Und
Schleichwege gibt es Deiner Meinung zufolge ja nicht. Pech nur, nicht
alles, was Radfahrer in Städten so befahren (z.T. dürfen), Kfz aber
nicht, sind selbständige Radwege.
--
CU Chr. Maercker.
Husky-Alex
2018-04-07 16:29:36 UTC
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Raw Message
Post by Chr. Maercker
Vom Außendienst hatte ich jedenfalls erstmal die Schnauze gehörig
voll.
Wenn ich mir so die Stellenanzeigen der Branche ansehe, die setzen fast
durchweg Auto-Führerschein voraus. War das dort, wo Du Dich beworben
hast auch so und (wie?) haben die akzeptiert, dass Du mit Fahrrad zu den
Kunden fahren willst?
Mit dem Auto wirst du kaum noch effektiv nach China usw. fahren wollen
(wenn das überhaupt geht). Da war ständig das Flugzeug angesagt. Mit
ständiger Zeitumstellung, Klimaumstellung usw. Rest wurde dann mit Taxi,
Bahnen, Bussen gemeistert. Mit allein schon 20 kg Werkzeug in der Hand.
Da hattest du aber oft wenigstens einen 18-h-Tag und nur ganz wenig
Schlaf. Was mir persönlich zu wenig war (oder auf Dauer zu viel wurde).
Und dann ständig der Ärger mit den Kunden. Das war aber nicht deren
Schuld und auch nicht die meine und ein anderes Thema. Vorgeschichte.
Aber eben nicht die meine. Ähem. Der Führerschein war da eigentlich
egal.

Es ist ja nicht so, dass ich nicht gerne mal woanders bin. Aber das
_ständige_ Herumgerenne war eben nichts für mich. Du kommst nirgendwo
wirklich an und bist nirgendwo mehr wirklich daheim. Und dann diese
krassen Belastungen.
Post by Chr. Maercker
Bei mir sind's eher 8.000 - 10.000 km pro Jahr. Da bist du manchmal
froh, wenn du das Radl nicht mehr sehen musst.
Glaub ich gern. Wieviel bei mir zusammenkommt, ist nur grobe
Schätzung. Aber auf Touren von ADFC & Co. habe ich dank täglichem
Fahrradgebrauch auch seltenst Bock.
Seit dem Beginn der Fahrtenaufzeichnungen vor ziemlich genau 9 Jahren
sind es bei mir inzwischen mehr als 68.000,00 km geworden. Mit zwei
Fahrrädern. Und das ausschließlich in unseren vier Bundesländern Bayern,
Tirol, Kärnten und Salzburger Land. Ich sage dazu immer nur, dass ich
das nicht verstehe. Wie weit müsste ich da denn radeln, wenn ich nur
einmal die ganze Welt sehen möchte?
Post by Chr. Maercker
Man hört, riecht und sieht viel mehr als im Auto.
ACK, wobei das Riechen gegenüber den anderen beiden Sinnen meist eine
untergeordnete Rolle spielt. Es sei denn, man wird von einem Motorroller
oder einem Trabi überholt (bzw. überholt ersteren). ;-)
Unterschätze das nicht. Die intensivste Erinnerung an meine Zeit in
Québec ist der Geruch von Salzwasser und altem Holz (Blockhäuser am
Sankt-Lorenz-Strom). Das will ich noch einmal riechen, bevor ich sterbe.

Ciao,

A.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Es sind die Details, auf die es ankommt.
Chr. Maercker
2018-04-08 06:55:34 UTC
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Raw Message
Post by Husky-Alex
Mit dem Auto wirst du kaum noch effektiv nach China usw. fahren wollen
(wenn das überhaupt geht). Da war ständig das Flugzeug angesagt. Mit
ständiger Zeitumstellung, Klimaumstellung usw. Rest wurde dann mit Taxi,
Bahnen, Bussen gemeistert. Mit allein schon 20 kg Werkzeug in der Hand.
Alle Achtung. Ich hatte nur regionalen Kundendienst im Blick.
Post by Husky-Alex
Da hattest du aber oft wenigstens einen 18-h-Tag und nur ganz wenig
Schlaf. Was mir persönlich zu wenig war (oder auf Dauer zu viel wurde).
Und dann ständig der Ärger mit den Kunden. Das war aber nicht deren
Schuld und auch nicht die meine und ein anderes Thema. Vorgeschichte.
Aber eben nicht die meine. Ähem. Der Führerschein war da eigentlich
egal.
Immerhin. In Stellenanzeigen ist mir gerade diese Anforderung schon oft
unangenehm aufgefallen. Das "restliche" Job-Profil passte dagegen gut
für mich.
Post by Husky-Alex
Es ist ja nicht so, dass ich nicht gerne mal woanders bin. Aber das
_ständige_ Herumgerenne war eben nichts für mich. Du kommst nirgendwo
wirklich an und bist nirgendwo mehr wirklich daheim. Und dann diese
krassen Belastungen.
Würde ich auch nicht unbedingt machen wollen.
Post by Husky-Alex
Seit dem Beginn der Fahrtenaufzeichnungen vor ziemlich genau 9 Jahren
sind es bei mir inzwischen mehr als 68.000,00 km geworden. Mit zwei
Fahrrädern. Und das ausschließlich in unseren vier Bundesländern Bayern,
Tirol, Kärnten und Salzburger Land. Ich sage dazu immer nur, dass ich
das nicht verstehe. Wie weit müsste ich da denn radeln, wenn ich nur
einmal die ganze Welt sehen möchte?
Ja gut, Fahrräder sind für 2..50 km Aktionsradius optimal, nicht für
Weltreisen. Dafür nehme ich gern ein Segelschiff. ;-)
Post by Husky-Alex
Post by Chr. Maercker
Post by Husky-Alex
Man hört, riecht und sieht viel mehr als im Auto.
ACK, wobei das Riechen gegenüber den anderen beiden Sinnen meist eine
untergeordnete Rolle spielt. Es sei denn, man wird von einem Motorroller
oder einem Trabi überholt (bzw. überholt ersteren). ;-)
Unterschätze das nicht. Die intensivste Erinnerung an meine Zeit in
Québec ist der Geruch von Salzwasser und altem Holz (Blockhäuser am
Sankt-Lorenz-Strom). Das will ich noch einmal riechen, bevor ich sterbe.
Magdeburg hat da nur den Gestank von Faulschlamm nach den beiden großen
Hochwassern 2002/2013 zu bieten. Auf die bin ich ebensowenig scharf wie
auf den einstigen Mix aus Chlor, Pestiziden oder Chemikalien aus der
Farbenproduktion Made in Bitterfeld.
--
CU Chr. Maercker.
Jörg "Yadgar" Bleimann
2018-04-08 12:42:26 UTC
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Raw Message
Hi(gh)!
Post by Chr. Maercker
Magdeburg hat da nur den Gestank von Faulschlamm
Nenne ihn nicht beim Namen! Er kann auch Google bedienen!

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar
Chr. Maercker
2018-04-09 11:00:19 UTC
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Raw Message
Jörg "Yadgar" Bleimann wrote:
[Faulschlamm]
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Nenne ihn nicht beim Namen! Er kann auch Google bedienen!
Von mir aus kann er G**gl zusch...
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Juergen
2018-04-06 15:10:22 UTC
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Raw Message
Am Fri, 06 Apr 2018 07:03:02 -0700 schrieb Joerg
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Vermutlich allemal billiger als der Betrieb eines eigenen Autos.
Nicht, wenn das Auto schon aelter ist und niedrigen Wert hat.
Das ist ein Deutschland geringfügig anders. Ältere Autos sind da im
Unterhalt dank Kfz-Steuer (Strafsteuer wegen schlechter Abgasklasse) und
Versicherung (hohe Typ-Klasse weil oft von Fahranfängern gefahren die
viele Unfälle bauen) vergleichsweise teuer in den Fixkosten.

cu.
Juergen
--
\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\
\ Freie Bits für frei Buerger \
\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\
Joerg
2018-04-06 19:25:22 UTC
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Raw Message
Post by Juergen
Am Fri, 06 Apr 2018 07:03:02 -0700 schrieb Joerg
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Vermutlich allemal billiger als der Betrieb eines eigenen Autos.
Nicht, wenn das Auto schon aelter ist und niedrigen Wert hat.
Das ist ein Deutschland geringfügig anders. Ältere Autos sind da im
Unterhalt dank Kfz-Steuer (Strafsteuer wegen schlechter Abgasklasse) und
Versicherung (hohe Typ-Klasse weil oft von Fahranfängern gefahren die
viele Unfälle bauen) vergleichsweise teuer in den Fixkosten.
Da sind wir verwoehnt. Ich lebe zwar im sauteuren Kalifornien, aber auch
dort wird die Steuer nur nach dem Zeitwert berechnet und unsere Autos
aufgrund ihres Alters sind am "Bodensatz" angekommen, wo der Fiktivwert
staatlicherseits nicht weiter sinkt. Irgendwo unter $100 Steuer.
Fahrraeder besteuern sie (noch) nicht.

Dann faellt nur noch Versicherung an, die man aber auch fuer das Fahrrad
haben sollte und dieses mit deckt. Z.B. wenn einen ein Alk-Fahrer von
der Strasse pustet und abhaut oder zu gering versichert ist. Das ist
hier letztens passiert. Ersatzteilkosten fallen beim Toeff so gut wie
keine an, zumal der weit weniger faehrt als meine Fahrraeder.

Gerade thailaendische RR-Reifen in 25mm fuer $10.37 gefunden und
bestellt, damit die Kosten was runtergehen :-)

Die letzten beiden RR-Reifen waren bereits nach 1600km komplett runter,
mal sehen, wie lange die Vee Rubber Reifen laufen.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
U***@web.de
2018-04-06 20:17:41 UTC
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Raw Message
Post by Joerg
Ich lebe zwar im sauteuren Kalifornien, aber auch
dort wird die Steuer nur nach dem Zeitwert berechnet
Hier gerade nicht: https://de.wikipedia.org/wiki/Kraftfahrzeugsteuer_%28Deutschland%29#Bemessung

Gruß, ULF
Joerg
2018-04-06 20:35:23 UTC
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Raw Message
Post by U***@web.de
Post by Joerg
Ich lebe zwar im sauteuren Kalifornien, aber auch
dort wird die Steuer nur nach dem Zeitwert berechnet
Hier gerade nicht: https://de.wikipedia.org/wiki/Kraftfahrzeugsteuer_%28Deutschland%29#Bemessung
Die Kosten gehen aber noch, wenn man kein ganz altes Auto faehrt oder
eines mit riesigem Motor. Warum das bei Euch nach Hubraum bemessen wird,
war mir immer schleierhaft.

Bei uns kostet es nur nach Wert, egal wie alt das Auto ist. Nur dass
Autos vor Baujahr 1975 keine Abgasuntersuchung brauchen, was rund
$30/Jahr spart.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
U***@web.de
2018-04-06 20:47:08 UTC
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Raw Message
Moin nochmal,
Post by Joerg
Post by U***@web.de
Post by Joerg
Ich lebe zwar im sauteuren Kalifornien, aber auch
dort wird die Steuer nur nach dem Zeitwert berechnet
Hier gerade nicht: https://de.wikipedia.org/wiki/Kraftfahrzeugsteuer_%28Deutschland%29#Bemessung
Die Kosten gehen aber noch, wenn man kein ganz altes Auto faehrt oder
eines mit riesigem Motor. Warum das bei Euch nach Hubraum bemessen wird,
war mir immer schleierhaft.
Da wird das Prestige besteuert, wiederkehrend.

Der Kaufpreis wurde schon mit Umsatzsteuer besteuert.
Post by Joerg
Bei uns kostet es nur nach Wert, egal wie alt das Auto ist.
Da hört man tolle Sachen. Eisenbahnstrecken würden ungern
elektrifiziert, weil derlei die Steuerlast des
Betreibers erheblich *anheben* würde.

Gruß, ULF
Joerg
2018-04-06 21:20:30 UTC
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Raw Message
Post by U***@web.de
Moin nochmal,
[...]
Post by U***@web.de
Post by Joerg
Bei uns kostet es nur nach Wert, egal wie alt das Auto ist.
Da hört man tolle Sachen. Eisenbahnstrecken würden ungern
elektrifiziert, weil derlei die Steuerlast des
Betreibers erheblich *anheben* würde.
Das habe ich bisher noch nicht gehoert. Meist wird nicht elektrifiziert,
weil sich das nicht lohnt. Die Strecken sind lang und die
Wuestenabschnitte durch Nevada und so muessten ja eh mit Diesel gefahren
werden.

Eisenbahn kann man hier im Westen der USA ziemlich vergessen, was
Personenverkehr angeht.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Martin Gerdes
2018-04-07 10:02:18 UTC
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Raw Message
Post by Joerg
Eisenbahn kann man hier im Westen der USA ziemlich vergessen, was
Personenverkehr angeht.
Nö :-)

So eine Fahrt durch die Rocky Mountains per Zug ist eine ziemlich
eindrucksvolle Angelegenheit.

Das ist mehr für Touristen als für eilige Geschäftsreisende, ich will es
zugestehen.
Joerg
2018-04-07 14:01:38 UTC
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Raw Message
Post by Martin Gerdes
Post by Joerg
Eisenbahn kann man hier im Westen der USA ziemlich vergessen, was
Personenverkehr angeht.
Nö :-)
So eine Fahrt durch die Rocky Mountains per Zug ist eine ziemlich
eindrucksvolle Angelegenheit.
Das ist mehr für Touristen als für eilige Geschäftsreisende, ich will es
zugestehen.
In den Rockies ist es auch schoen. Und teuer, da sie fuer den
Schlafwagen satt zulangen.

Weniger schoen ist es in den Ebenen. Da haben sie das Unkraut neben dem
Bahndamm so schiessen lassen, dass man oft hauptsaechlich eines sieht:
Unkraut. Dann ist da die Mitbenutzung von Gueterzugstrecken durch Amtrak
mit dem Ergebnis, dass Gueterzuege Vorrang bekommen.

Als ich ueberlegte, meine Trips ins Silicon Valley per Bahn zu machen
und andere fragte, verwarf ich das wieder. Denn manchmal kommt der Zug
peunktlich an, manchmal eine Stunde spaeter, manchmal zwei Stunden, man
weiss nie.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Martin Gerdes
2018-04-06 21:39:33 UTC
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Raw Message
Post by Juergen
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Vermutlich allemal billiger als der Betrieb eines eigenen Autos.
Nicht, wenn das Auto schon aelter ist und niedrigen Wert hat.
Das ist ein Deutschland geringfügig anders. Ältere Autos sind da im
Unterhalt dank Kfz-Steuer (Strafsteuer wegen schlechter Abgasklasse) und
Versicherung (hohe Typ-Klasse weil oft von Fahranfängern gefahren die
viele Unfälle bauen) vergleichsweise teuer in den Fixkosten.
Na ja, mein letztes Auto war noch aus dem letzten Jahrtausend. Es das
kostete etwa 70 Euro Steuer im Jahr. Das war ein überschaubarer Betrag
(im Vergleich zur Versicherung), aber dennoch fast mehr als der Sprit,
deswegen habe ich es verkauft.
Joerg
2018-04-06 21:52:32 UTC
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Raw Message
Post by Martin Gerdes
Post by Juergen
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Vermutlich allemal billiger als der Betrieb eines eigenen Autos.
Nicht, wenn das Auto schon aelter ist und niedrigen Wert hat.
Das ist ein Deutschland geringfügig anders. Ältere Autos sind da im
Unterhalt dank Kfz-Steuer (Strafsteuer wegen schlechter Abgasklasse) und
Versicherung (hohe Typ-Klasse weil oft von Fahranfängern gefahren die
viele Unfälle bauen) vergleichsweise teuer in den Fixkosten.
Na ja, mein letztes Auto war noch aus dem letzten Jahrtausend. Es das
kostete etwa 70 Euro Steuer im Jahr. Das war ein überschaubarer Betrag
(im Vergleich zur Versicherung), aber dennoch fast mehr als der Sprit,
deswegen habe ich es verkauft.
Hut ab, dann bist Du bei Euren Spritpreisen ja kaum 300km im Jahr
gefahren. Ich bin erst auf 1500km herunter, schwankt von Jahr zu Jahr je
nach Dienstfahrten.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Martin Gerdes
2018-04-07 10:02:18 UTC
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Raw Message
Post by Joerg
Post by Martin Gerdes
Na ja, mein letztes Auto war noch aus dem letzten Jahrtausend. Es das
kostete etwa 70 Euro Steuer im Jahr. Das war ein überschaubarer Betrag
(im Vergleich zur Versicherung), aber dennoch fast mehr als der Sprit,
deswegen habe ich es verkauft.
Hut ab, dann bist Du bei Euren Spritpreisen ja kaum 300km im Jahr
gefahren.
70 Euro Sprit reichen für etwa 800 bis 1000 km (etwa 6 l/100 km,
1,20-1,30 pro l Sprit).

Ich habe im letzten Jahr vor dem Verkauf zweimal getankt, Preise habe
ich mir nicht aufgeschrieben. Normalerweise ist die Kfz-Steuer ein
vernachlässigbarer Betrag (bei neuen Autos werden teilweise 19 Euro/Jahr
oder so verlangt), beim Wenigfahrer aber spielt sie (selbst wenn sie
gering ist) neben dem Sprit prozentual eine erhebliche Rolle).
Post by Joerg
Ich bin erst auf 1500km herunter, schwankt von Jahr zu Jahr je
nach Dienstfahrten.
Robert Waldner
2018-04-07 00:01:02 UTC
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Raw Message
Post by Martin Gerdes
Post by Juergen
Das ist ein Deutschland geringfügig anders. Ältere Autos sind da im
Unterhalt dank Kfz-Steuer (Strafsteuer wegen schlechter Abgasklasse) und
Versicherung (hohe Typ-Klasse weil oft von Fahranfängern gefahren die
viele Unfälle bauen) vergleichsweise teuer in den Fixkosten.
Na ja, mein letztes Auto war noch aus dem letzten Jahrtausend. Es das
kostete etwa 70 Euro Steuer im Jahr.
Jaul. Unser Auto ist auch aus dem letzten Jahrtausend. Und kostet knapp
1.200,-- Steuer pro Jahr.
Post by Martin Gerdes
Das war ein überschaubarer Betrag
(im Vergleich zur Versicherung), aber dennoch fast mehr als der Sprit,
deswegen habe ich es verkauft.
(Kasko-)Versicherung dazu ist im Vergleich fast geschenkt, nicht mal 300,--
... Spritkosten werden irgendwo zwischen Versicherung und Steuer sein.
Muesst ich mal km-Staende von den "Pickerl"- (in .de HU?) Untersuchungen
nachschauen gehen und mit Durchschnitspreisen schaetzen. Ja, faellt de
fakto unter Hobby.

cheers,
&rw
--
-- blatant apathy is sometimes a comforting philosophy.
-- - Brian Palmer
Martin Gerdes
2018-04-07 10:02:18 UTC
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Raw Message
Post by Robert Waldner
Post by Martin Gerdes
Post by Juergen
Das ist ein Deutschland geringfügig anders. Ältere Autos sind da im
Unterhalt dank Kfz-Steuer (Strafsteuer wegen schlechter Abgasklasse) und
Versicherung (hohe Typ-Klasse weil oft von Fahranfängern gefahren die
viele Unfälle bauen) vergleichsweise teuer in den Fixkosten.
Na ja, mein letztes Auto war noch aus dem letzten Jahrtausend. Es das
kostete etwa 70 Euro Steuer im Jahr.
Jaul. Unser Auto ist auch aus dem letzten Jahrtausend. Und kostet knapp
1.200,-- Steuer pro Jahr.
Das ist eine ganze Menge. Wie setzt sich dieser Betrag denn zusammen?
Post by Robert Waldner
Post by Martin Gerdes
Das war ein überschaubarer Betrag (im Vergleich zur Versicherung), aber
dennoch fast mehr als der Sprit, deswegen habe ich es verkauft.
(Kasko-)Versicherung dazu ist im Vergleich fast geschenkt, nicht mal 300,--
Im Reich ist die Haftpflichtversicherung Pflicht, Kasko ist üblich, aber
freiwillig. Aus dem Bauch heraus: Haftpflichtversicherung um die 150
Euro/Jahr, Vollkasko auch so (gegenüber einer Teilkasko, die ich wg.
Glasbruch und Diebstahlschutz ohnehin haben wollte, war die Vollkasko
nur minimal teurer. Im Jahr des Verkaufs habe ich die Kasko gekündigt,
weil das Auto mit nicht einmal mehr 1000 Euro in der Liste gestanden
ist.)
Robert Waldner
2018-04-07 10:20:08 UTC
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Raw Message
Post by Martin Gerdes
Post by Robert Waldner
Post by Martin Gerdes
Post by Juergen
Das ist ein Deutschland geringfügig anders. Ältere Autos sind da im
Unterhalt dank Kfz-Steuer (Strafsteuer wegen schlechter Abgasklasse) und
Versicherung (hohe Typ-Klasse weil oft von Fahranfängern gefahren die
viele Unfälle bauen) vergleichsweise teuer in den Fixkosten.
Na ja, mein letztes Auto war noch aus dem letzten Jahrtausend. Es das
kostete etwa 70 Euro Steuer im Jahr.
Jaul. Unser Auto ist auch aus dem letzten Jahrtausend. Und kostet knapp
1.200,-- Steuer pro Jahr.
Das ist eine ganze Menge. Wie setzt sich dieser Betrag denn zusammen?
1. "Motorbezogene Versicherungssteuer"
2. fuer eine leicht uebermotorisierte Kiste
Post by Martin Gerdes
Post by Robert Waldner
Post by Martin Gerdes
Das war ein überschaubarer Betrag (im Vergleich zur Versicherung), aber
dennoch fast mehr als der Sprit, deswegen habe ich es verkauft.
(Kasko-)Versicherung dazu ist im Vergleich fast geschenkt, nicht mal 300,--
Im Reich ist die Haftpflichtversicherung Pflicht, Kasko ist üblich, aber
freiwillig.
Sorry, natuerlich Haftpflicht gemeint. Kasko macht fuer einen 20 Jahre alten
Kuebel nicht mehr all zu viel Sinn. Man sollte nicht posten, wenn man eh
schon einen schlechten Tag hatte... (Wetter unterschaetzt, nur ganz duennes
Halstuch umgebunden und dadurch irgendwas am Genick verkuehlt - um den Bogen
zum Radfahren wieder hinzukriegen)

cheers,
&rw
--
-- Qmail ist ein guter Grund, weiter Sendmail zu verwenden.
-- - Gert Doering
Marcus Jodorf
2018-04-07 00:55:35 UTC
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Raw Message
Post by Juergen
Das ist ein Deutschland geringfügig anders. Ältere Autos sind da im
Unterhalt dank Kfz-Steuer (Strafsteuer wegen schlechter Abgasklasse)
und Versicherung (hohe Typ-Klasse weil oft von Fahranfängern gefahren
die viele Unfälle bauen) vergleichsweise teuer in den Fixkosten.
Dann mußt Du richtig älter kaufen.
Mit H-Kennzeichen sind Abgase wurscht, Steuer ist Fixbetrag 190 Euro und
Versicherung ist auch richtig billig.
Mein alter, fast 50 Jahre alter fetter V8 ist insgesamt z.B. sehr viel
günstiger als mein moderner Polo (außer beim Sprit natürlich ;-).
Man könnte es sogar noch auf die Spitze treiben: Ein alter Saugerdiesel
(Golf, Benz, usw.) fährt auch noch mit altem Pommesöl.

Wenn Du nicht alt fahren willst, mußt Du neue 911er oder ähnliches
fahren. Da ist die Versicherung wieder spottbillig, weil typisches
Altherrenfahrzeug, wo die Versicherungen nicht mit Blechschäden geflutet
werden und Kiddies das nicht dauernd schrotten.
Ist viel billiger als Kleinwagen im Unterhalt, solange man keine größeren
Reparaturen hat. Da allermodernste (nat. teure) Technik drinsteckt, ist es
sogar ziemlich sauber und der Verbrauch sogar erstaunlich niedrig
(entsprechend die Steuer).
Die Welt ist halt manchmal etwas bekloppt - wenn man nicht Extreme
kauft, ist man da angeschmiert.


Gruß,

Marcus
⚂⚃
Johann Mayerwieser
2018-04-07 07:19:08 UTC
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Raw Message
Ein alter Saugerdiesel (Golf, Benz, usw.) fährt auch noch mit altem
Pommesöl.
Nur bekommen ist das Problem. Mein Schwager, der lange Zeit ein
Kleinkraftwerk mit ca. 50 kW betrieben hat (Citroen BX.Motor, Generator)
hat früher von den Wirten das Öl abgeholt, die waren froh, dass wer
gekommen ist. Heute bekommens Geld oder Öl fürs Altöl.
Martin Gerdes
2018-04-06 15:15:44 UTC
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Permalink
Raw Message
Post by Joerg
Er wohnt aber im oder in der unmittelbaren Naehe des Bergischen Landes.
Dort habe ich auch lange gewohnt und es ist bei jeder gescheiten Fahrt
ordentlich Schweissausbruch angesagt, besonders wenn es Richtung Osten geht.
Der Nachteil vom Laufen und vom Radfahren ist, daß man den inneren
Schweinehund überwinden muß, wenn man es allein betreibt. Der Vorteil
dieser Sportarten ist, daß man Umfang und Belastung in weiten Grenzen
variieren kann. Ein 130+-kg-Couchpotato tut gut daran, langsam
anzufangen. Ich finde, er ist mit seinen 250 km im Monat (das sind 8 km
am Tag) nicht schlecht dabei. Er sollte sich halt wirklich steigern und
sich natürlich mit dem Fressen auch etwas zurückhalten. Keinerlei
Gewichtsabnahme in Monaten trotz vorgeblichem Bemühen ist natürlich
nicht so toll.
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Post by Husky-Alex
Auch wenn ich hier damit als verrückt gelt. Aber ein Auto ist
halt einfach ned drin. Und der Supernahverkehr ist auch sauteuer hier.
Vermutlich allemal billiger als der Betrieb eines eigenen Autos.
Nicht, wenn das Auto schon aelter ist und niedrigen Wert hat. Mein MTB
verschlingt pro Kilometer mehr als mein Auto.
Dann steckst Du eine Menge Geld ins Rad.
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
... Bis gut 1.000 km/Jahr soll sogar Taxi preiswerter sein.
Hoechstens wenn man knausert und nie Trinkgeld gibt :-)
Nein, auch ganz normal.
Joerg
2018-04-06 19:32:27 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Martin Gerdes
Post by Joerg
Er wohnt aber im oder in der unmittelbaren Naehe des Bergischen Landes.
Dort habe ich auch lange gewohnt und es ist bei jeder gescheiten Fahrt
ordentlich Schweissausbruch angesagt, besonders wenn es Richtung Osten geht.
Der Nachteil vom Laufen und vom Radfahren ist, daß man den inneren
Schweinehund überwinden muß, wenn man es allein betreibt.
Noe, ich fahre so gut wie immer allein, ausser manchmal sonntags. In der
Woche ist mir das fast lieber, weil viele zu langsam, zu aengstlich oder
partout keine Landstrasse fahren. Das haelt dann entweder auf oder
zwingt zu Umwegen.

Meist gibt es auch "Sachzwang". Entweder ich fahre die 50km oder es kann
uebernaechste Woche kein Bier mehr gebraut werden. Und das geht ja nun
gar nicht, also muss geradelt werden.
Post by Martin Gerdes
... Der Vorteil
dieser Sportarten ist, daß man Umfang und Belastung in weiten Grenzen
variieren kann. Ein 130+-kg-Couchpotato tut gut daran, langsam
anzufangen. Ich finde, er ist mit seinen 250 km im Monat (das sind 8 km
am Tag) nicht schlecht dabei. Er sollte sich halt wirklich steigern und
sich natürlich mit dem Fressen auch etwas zurückhalten. Keinerlei
Gewichtsabnahme in Monaten trotz vorgeblichem Bemühen ist natürlich
nicht so toll.
Es laeuft am Ende alles auf Input und Output hinaus. Wenn der Input weit
zu hoch ist, kriegt man kaum ein Pfund runter, weil jeglicher
sportlicher Energiebedarf mehrfach abgedeckt ist, egal wie viel.
Post by Martin Gerdes
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Post by Husky-Alex
Auch wenn ich hier damit als verrückt gelt. Aber ein Auto ist
halt einfach ned drin. Und der Supernahverkehr ist auch sauteuer hier.
Vermutlich allemal billiger als der Betrieb eines eigenen Autos.
Nicht, wenn das Auto schon aelter ist und niedrigen Wert hat. Mein MTB
verschlingt pro Kilometer mehr als mein Auto.
Dann steckst Du eine Menge Geld ins Rad.
Oh ja. Alle paar hundert km ist irgendwas verschlissen :-(
Post by Martin Gerdes
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
... Bis gut 1.000 km/Jahr soll sogar Taxi preiswerter sein.
Hoechstens wenn man knausert und nie Trinkgeld gibt :-)
Nein, auch ganz normal.
Bei Euch vermutlich schon, Juergen schrieb ja, dass Autos in Germanien
viel Unterhalt kosten.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Martin Gerdes
2018-04-06 21:39:33 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Joerg
Post by Martin Gerdes
Der Nachteil vom Laufen und vom Radfahren ist, daß man den inneren
Schweinehund überwinden muß, wenn man es allein betreibt.
Noe, ich fahre so gut wie immer allein, ausser manchmal sonntags.
Offensichtlich hast Du Deinen inneren Schweinehund gut im Griff (ich den
meinen einigermaßen auch).
Post by Joerg
In der Woche ist mir das fast lieber, weil viele zu langsam, zu
aengstlich oder partout keine Landstrasse fahren. Das haelt dann
entweder auf oder zwingt zu Umwegen.
Zugegeben, sowohl beim Laufen als auch beim Radfahren sollten
Sportkameraden einigermaßen gleich stark sein, sonst macht es allen
keinen Spaß. Nicht denjenigen, die langsamer sein müssen, als sie wollen
und brauchen, nicht denjenigen, die über dem laufen oder fahren, was für
sie gut ist.
Post by Joerg
Meist gibt es auch "Sachzwang". Entweder ich fahre die 50km oder es kann
uebernaechste Woche kein Bier mehr gebraut werden.
Das wäre ja eine Katastrophe!
Post by Joerg
Und das geht ja nun gar nicht, also muss geradelt werden.
Zumal es in California ja keine Post gibt, die die Hefe liefern könnte.

Aber gut, so überliste ich mich auch.

[Abnehmen]
Post by Joerg
Es laeuft am Ende alles auf Input und Output hinaus. Wenn der Input weit
zu hoch ist, kriegt man kaum ein Pfund runter, weil jeglicher
sportlicher Energiebedarf mehrfach abgedeckt ist, egal wie viel.
Klar.
Post by Joerg
Post by Martin Gerdes
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
... Bis gut 1.000 km/Jahr soll sogar Taxi preiswerter sein.
Hoechstens wenn man knausert und nie Trinkgeld gibt :-)
Nein, auch ganz normal.
Bei Euch vermutlich schon, Juergen schrieb ja, dass Autos in Germanien
viel Unterhalt kosten.
Das ist in California nicht anders. Rechne mal aus, was Dich Dein Auto
auf den Kilometer (äh: die Meile) kostet. Wenn Du wenig fährst, hauen
die Fixkosten überproportional rein. Andererseits rechnet man nicht pro
Kilometer, sondern man setzt einen gewissen Betrag ein, damit man ein
Auto hat, der Verbrauch ist dann cum grano salis nur der Sprit.
Joerg
2018-04-06 22:10:43 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
[...]
Post by Martin Gerdes
Post by Joerg
Post by Martin Gerdes
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
... Bis gut 1.000 km/Jahr soll sogar Taxi preiswerter sein.
Hoechstens wenn man knausert und nie Trinkgeld gibt :-)
Nein, auch ganz normal.
Bei Euch vermutlich schon, Juergen schrieb ja, dass Autos in Germanien
viel Unterhalt kosten.
Das ist in California nicht anders. Rechne mal aus, was Dich Dein Auto
auf den Kilometer (äh: die Meile) kostet. Wenn Du wenig fährst, hauen
die Fixkosten überproportional rein. Andererseits rechnet man nicht pro
Kilometer, sondern man setzt einen gewissen Betrag ein, damit man ein
Auto hat, der Verbrauch ist dann cum grano salis nur der Sprit.
Sprit macht etwa $0.10/Meile aus, dann etwa $0.05 fuer Versicherung.
Steuer und anderes geht im Rauschen unter. Die Versicherung deckt mich
auch als Radfahrer und sollte man haben, die kann man also nicht
komplett dem Auto zurechnen. Eher zu einem groesseren Teil dem Fahrrad,
weil ich damit 4x soviel fahre.

Die Fahrraeder verschlingen hauptsaechlich Ersatzteile. Vor Jahren habe
ich das mal mitgetackert und dabei kam heraus, dass das RR aehnlich wie
das Auto bei $0.10/Meile liegt, das MTB hingegen bei $0.25 und das waere
ja eher mit meinem Gelaendewagen vergleichbar.

Aber egal, dafuer haben die Fahrraeder einen positiven gesundheitlichen
Effekt, den das Auto nicht hat. Waere nur schoen, wenn der Krempel so
haltbar waere wie beim Auto. Reifen, Tretlager, Kette, Zahnkraenze,
staendig ist man am Schrauben.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Martin Gerdes
2018-04-07 10:02:18 UTC
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Raw Message
Post by Joerg
Post by Martin Gerdes
Post by Joerg
Bei Euch vermutlich schon, Juergen schrieb ja, dass Autos in Germanien
viel Unterhalt kosten.
Das ist in California nicht anders. Rechne mal aus, was Dich Dein Auto
auf den Kilometer (äh: die Meile) kostet.
Sprit macht etwa $0.10/Meile aus, dann etwa $0.05 fuer Versicherung.
Steuer und anderes geht im Rauschen unter.
Das hängt von der Fahrleistung ab. Ölwechsel und TÜV sind Fixkosten. Bei
so einem alten Auto kommt auch einmal der Auspuff dazu.
Post by Joerg
Die Versicherung deckt mich auch als Radfahrer und sollte man haben,
die kann man also nicht komplett dem Auto zurechnen.
Das ist in Germanistan anders, wie Du weißt. Fürs Auto braucht man eine
KFZ-Haftpflichtversicherung (Pflicht), Haftpflichtschäden eines
Radfahrers deckt die Privathaftpflicht (keine Pflicht, aber billig und
dringend angeraten).
Post by Joerg
Die Fahrraeder verschlingen hauptsaechlich Ersatzteile. Vor Jahren habe
ich das mal mitgetackert und dabei kam heraus, dass das RR aehnlich wie
das Auto bei $0.10/Meile liegt, das MTB hingegen bei $0.25 und das waere
ja eher mit meinem Gelaendewagen vergleichbar.
Soviel kostet mein Fahrrad an Ersatzteilen nicht.
Joerg
2018-04-07 13:56:11 UTC
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Raw Message
Post by Martin Gerdes
Post by Joerg
Post by Martin Gerdes
Post by Joerg
Bei Euch vermutlich schon, Juergen schrieb ja, dass Autos in Germanien
viel Unterhalt kosten.
Das ist in California nicht anders. Rechne mal aus, was Dich Dein Auto
auf den Kilometer (äh: die Meile) kostet.
Sprit macht etwa $0.10/Meile aus, dann etwa $0.05 fuer Versicherung.
Steuer und anderes geht im Rauschen unter.
Das hängt von der Fahrleistung ab. Ölwechsel und TÜV sind Fixkosten. Bei
so einem alten Auto kommt auch einmal der Auspuff dazu.
Post by Joerg
Die Versicherung deckt mich auch als Radfahrer und sollte man haben,
die kann man also nicht komplett dem Auto zurechnen.
Das ist in Germanistan anders, wie Du weißt. Fürs Auto braucht man eine
KFZ-Haftpflichtversicherung (Pflicht), Haftpflichtschäden eines
Radfahrers deckt die Privathaftpflicht (keine Pflicht, aber billig und
dringend angeraten).
Das ist hier aehnlich, aber die Privathaftpflicht wuerde nicht den Fall
decken, wo ein Jahr teurer Reha noetig ist, nachdem Dich einer von der
Strasse gepustet hat und abgehauen ist oder angesichts solcher Kosten
unterversichert war.
Post by Martin Gerdes
Post by Joerg
Die Fahrraeder verschlingen hauptsaechlich Ersatzteile. Vor Jahren habe
ich das mal mitgetackert und dabei kam heraus, dass das RR aehnlich wie
das Auto bei $0.10/Meile liegt, das MTB hingegen bei $0.25 und das waere
ja eher mit meinem Gelaendewagen vergleichbar.
Soviel kostet mein Fahrrad an Ersatzteilen nicht.
Wir fahren ja beide RR mit Gazelle-Rahmen. Bei mir bekommt das die
Haelfte meiner Fahrradjahreskilometer ab, also rund 3000km. Ich vermute,
dass die gebirgige Gegend den Unterschied macht.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Jörg "Yadgar" Bleimann
2018-04-07 14:54:50 UTC
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Raw Message
Hi(gh)!
Post by Joerg
Meist gibt es auch "Sachzwang". Entweder ich fahre die 50km oder es kann
uebernaechste Woche kein Bier mehr gebraut werden. Und das geht ja nun
gar nicht, also muss geradelt werden.
Andernfalls muss eben Pumapisse getrunken werden... prost!
Post by Joerg
Oh ja. Alle paar hundert km ist irgendwas verschlissen :-(
Pumazähne sind ziemlich hart... da kann auch schon mal eine
Schaltgarnitur kaputtgekaut werden!

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar
Husky-Alex
2018-04-07 18:09:50 UTC
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Raw Message
Post by Martin Gerdes
Post by Joerg
Er wohnt aber im oder in der unmittelbaren Naehe des Bergischen Landes.
Dort habe ich auch lange gewohnt und es ist bei jeder gescheiten Fahrt
ordentlich Schweissausbruch angesagt, besonders wenn es Richtung Osten geht.
Der Nachteil vom Laufen und vom Radfahren ist, daß man den inneren
Schweinehund überwinden muß, wenn man es allein betreibt. Der Vorteil
dieser Sportarten ist, daß man Umfang und Belastung in weiten Grenzen
variieren kann. Ein 130+-kg-Couchpotato tut gut daran, langsam
anzufangen. Ich finde, er ist mit seinen 250 km im Monat (das sind 8 km
am Tag) nicht schlecht dabei. Er sollte sich halt wirklich steigern und
sich natürlich mit dem Fressen auch etwas zurückhalten. Keinerlei
Gewichtsabnahme in Monaten trotz vorgeblichem Bemühen ist natürlich
nicht so toll.
Yadgar soll nicht unbedingt wesentlich weniger essen, sondern was
anderes. Salat statt Limo und so... könnte eines der Hauptprobleme sein.
Da wirken meist mehrere Faktoren zusammen. Falsche Ernähung, zu wenig
Bewegung und so. Wurde aber vermutlich hier schon zig-male diskutiert.

Insofern ist es Quatsch, sich an Fahrradkilometern aufzuhängen.

H.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Gesendet von einem Raspberry Pi unter RISC OS.
Martin Gerdes
2018-04-08 12:15:15 UTC
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Raw Message
Post by Husky-Alex
Yadgar soll nicht unbedingt wesentlich weniger essen, sondern was
anderes. Salat statt Limo und so... könnte eines der Hauptprobleme sein.
Da wirken meist mehrere Faktoren zusammen. Falsche Ernähung, zu wenig
Bewegung und so. Wurde aber vermutlich hier schon zig-male diskutiert.
Körpergewicht ist ein Bilanzproblem.
Man hält es konstant, wenn man soviel zuführt, wie verbraucht wird,
man nimmt ab, wenn man weniger zuführt, als verbraucht wird,
man nimmt zu, wenn man mehr zuführt, als verbraucht wird.

Es ist allgemein eine gute Idee, an beiden Schrauben zu drehen, wenn man
abnehmen will: Weniger Kalorien zu sich nehmen und mehr verbrauchen.
Post by Husky-Alex
Insofern ist es Quatsch, sich an Fahrradkilometern aufzuhängen.
Ein Teil des Tricks ist das aber.
Jörg "Yadgar" Bleimann
2018-04-08 12:39:50 UTC
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Raw Message
Hi(gh)!
Post by Husky-Alex
Yadgar soll nicht unbedingt wesentlich weniger essen, sondern was
anderes. Salat statt Limo und so... könnte eines der Hauptprobleme sein.
Da wirken meist mehrere Faktoren zusammen. Falsche Ernähung, zu wenig
Bewegung und so. Wurde aber vermutlich hier schon zig-male diskutiert.
Nur zur Info: Süßigkeiten (aller Art) gibt es bei mir schon seit Mitte
Februar nicht mehr, "Limo" habe ich noch nie getrunken, sondern
Leitungswasser (allenfalls gelegentlich mal eine Coca-Cola light), und
die Chips & Flips (enthalten immerhin kaum Zucker) bekomme ich mir auch
noch abgewöhnt!

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar
Harry Mogelsen
2018-04-08 14:32:43 UTC
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Raw Message
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Post by Husky-Alex
Yadgar soll nicht unbedingt wesentlich weniger essen, sondern was
anderes. Salat statt Limo und so... könnte eines der Hauptprobleme sein.
Da wirken meist mehrere Faktoren zusammen. Falsche Ernähung, zu wenig
Bewegung und so. Wurde aber vermutlich hier schon zig-male diskutiert.
Nur zur Info: Süßigkeiten (aller Art) gibt es bei mir schon seit Mitte
Februar nicht mehr, "Limo" habe ich noch nie getrunken, sondern
Leitungswasser (allenfalls gelegentlich mal eine Coca-Cola light), und
die Chips & Flips (enthalten immerhin kaum Zucker) bekomme ich mir auch
noch abgewöhnt!
Nein, natürlich enthalten Chips & Flips kaum Zucker nur reichlich Fett
und Kohlehydrate, welche lediglich zu Zucker verstoffwechselt werden.
Wer wird denn bei KH und BE gleich an Zucker denken? Bloß nicht!

Chips & Flips gehören doch in der heutigen Zeit wirklich zu einer
ausgewogenen Ernährung für Diabetiker dazu. Am besten noch mit 'nem
Liter Cola light dazu, damit Acesulfam-K, Aspartam, sowie Cyclamat die
arme Bauchspeicheldrüse zusätzlich noch ein bisserl verwirren.
<https://www.diabetes-online.de/a/snacken-und-naschen-mit-gutem-gewissen-1771746>
Jörg "Yadgar" Bleimann
2018-04-08 15:14:53 UTC
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Raw Message
Hi(gh)!
Post by Harry Mogelsen
Nein, natürlich enthalten Chips & Flips kaum Zucker nur reichlich Fett
und Kohlehydrate, welche lediglich zu Zucker verstoffwechselt werden.
Wer wird denn bei KH und BE gleich an Zucker denken? Bloß nicht!
Chips & Flips gehören doch in der heutigen Zeit wirklich zu einer
ausgewogenen Ernährung für Diabetiker dazu. Am besten noch mit 'nem
Liter Cola light dazu, damit Acesulfam-K, Aspartam, sowie Cyclamat die
arme Bauchspeicheldrüse zusätzlich noch ein bisserl verwirren.
<https://www.diabetes-online.de/a/snacken-und-naschen-mit-gutem-gewissen-1771746>
Oh, ein Arzt hier in der Gruppe!

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar
Martin Wohlauer
2018-04-08 18:39:38 UTC
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Raw Message
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Post by Husky-Alex
Yadgar soll nicht unbedingt wesentlich weniger essen, sondern was
anderes. Salat statt Limo und so... könnte eines der Hauptprobleme sein.
Da wirken meist mehrere Faktoren zusammen. Falsche Ernähung, zu wenig
Bewegung und so. Wurde aber vermutlich hier schon zig-male diskutiert.
Nur zur Info: Süßigkeiten (aller Art) gibt es bei mir schon seit Mitte
Februar nicht mehr, "Limo" habe ich noch nie getrunken, sondern
Leitungswasser (allenfalls gelegentlich mal eine Coca-Cola light), und
die Chips & Flips (enthalten immerhin kaum Zucker) bekomme ich mir auch
noch abgewöhnt!
Bist härter drauf, als ich. ;-) OK, und am Ende vermutlich erfolgreicher
bei der Linie. :-/

Grüßle,

Martin.
Chr. Maercker
2018-04-06 22:11:48 UTC
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Raw Message
Post by Joerg
Er wohnt aber im oder in der unmittelbaren Naehe des Bergischen Landes.
Wer? Der OP? Dachte, der wohnt in Kölle.
Post by Joerg
Dort habe ich auch lange gewohnt und es ist bei jeder gescheiten Fahrt
ordentlich Schweissausbruch angesagt, besonders wenn es Richtung Osten geht.
Könnte natürlich neben dem chronischen Übergewicht des OP seinen
extremen Verschleiß an Fahrrädern erklären.
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Obendrein ist das Budget von Yadgar ziemlich begrenzt.
Das ist absolut kein Hintergungsgrund. Als Student habe ich nie mehr als
50DM (fuer die ganz jungen: etwas ueber 25 Euro). Dafuer bekam man
gebraucht ziemlich alles. Natuerlich keinen massgeschneiderten
italienischen Renner.
... geschweige denn was Haltbares.
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Post by Husky-Alex
Na ja. So geht's mir. Ich nehme mein Fahrrad halt für alles her.
Arbeitsweg. Besorgungsfahrten. Habe ja (neben meinen Haxen) nichts
anderes und muss es daher wohl leider tun.
Leider?? ;-)
Ich denke schon, dass er sich als Software-Ingenieur ein Auto leisten
koennen sollte, aber er braucht offenbar keines.
Das muss ausgerechnet jemand behaupten, der ständig mit Fahrrad in
Sachen *Hardware* unterwegs ist. Kilometerweit und womöglich mit dickem
Werkzeugkoffer.
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Post by Husky-Alex
Auch wenn ich hier damit als verrückt gelt. Aber ein Auto ist halt
einfach ned drin. Und der
Supernaarverkehr ist auch sauteuer hier.
Vermutlich allemal billiger als der Betrieb eines eigenen Autos.
Nicht, wenn das Auto schon aelter ist und niedrigen Wert hat. Mein MTB
verschlingt pro Kilometer mehr als mein Auto.
Also mein nicht ganz billiges Rad hat bisher ca. 500,- EUR/a
verschlungen. Soviel kostet hier ein Kleinwagen in ca. zwei Monaten,
auch wenn es ein älteres Modell ist.
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
 ... Bis gut 1.000 km/Jahr soll sogar Taxi preiswerter sein.
Hoechstens wenn man knausert und nie Trinkgeld gibt :-)
Das Trinkgeld macht schlappe 10% aus. Bildet man gelegentlich
Fahrgemeinschaften, lässt sich einiges sparen, ohne die Taxifahrer zu
vergrätzen.
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Also bei mir meldet sich da irknwann recht bald ein gewisses
Hungergefühl. Es sei denn, ich faste, damit lässt sich das beinahe
abstellen.
Ein Nachteil des Radfahrens auf Fahrbahn ist, dass man aber auch jeden
Duft mitbekomt. Etwa wenn jemand Speck anbraet oder grillt. Da laeuft
mir jedesmal das Wasser im Mund zusammen.
Ein Problem, was ich auf Fahrbahnen noch nie hatte. Eher auf den
selbständigen Radwegen im hiesigen Stadtpark. Dort grillen sie wie die
Weltmeister.
--
CU Chr. Maercker.
Joerg
2018-04-06 22:23:24 UTC
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Raw Message
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Er wohnt aber im oder in der unmittelbaren Naehe des Bergischen Landes.
Wer? Der OP? Dachte, der wohnt in Kölle.
Das ist nur 25km vom Bergischen Land weg, also eine Fahrradstunde.
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Dort habe ich auch lange gewohnt und es ist bei jeder gescheiten Fahrt
ordentlich Schweissausbruch angesagt, besonders wenn es Richtung Osten geht.
Könnte natürlich neben dem chronischen Übergewicht des OP seinen
extremen Verschleiß an Fahrrädern erklären.
Den hatte ich auch immer ohne Uebergewicht. Die durchschnittliche
Lebensdauer eines gebraucht gekauften Kaufhaus-RR zu meiner
Studentenzeit war ein Jahr. Danach war es derart ausgeleiert, dass eine
Reparatur wirtschaftlich keines Sinn mehr machte und ich das naechste
kaufte.
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Obendrein ist das Budget von Yadgar ziemlich begrenzt.
Das ist absolut kein Hintergungsgrund. Als Student habe ich nie mehr als
50DM (fuer die ganz jungen: etwas ueber 25 Euro). Dafuer bekam man
gebraucht ziemlich alles. Natuerlich keinen massgeschneiderten
italienischen Renner.
... geschweige denn was Haltbares.
Auch teure verschleissen schnell, wenn man damit pro Jahr tausende
Kilometer nicht nur bei gutem Wetter abspult.
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Post by Husky-Alex
Na ja. So geht's mir. Ich nehme mein Fahrrad halt für alles her.
Arbeitsweg. Besorgungsfahrten. Habe ja (neben meinen Haxen) nichts
anderes und muss es daher wohl leider tun.
Leider?? ;-)
Ich denke schon, dass er sich als Software-Ingenieur ein Auto leisten
koennen sollte, aber er braucht offenbar keines.
Das muss ausgerechnet jemand behaupten, der ständig mit Fahrrad in
Sachen *Hardware* unterwegs ist. Kilometerweit und womöglich mit dickem
Werkzeugkoffer.
Ich hatte immer den Eindruck dass Alex auf dem Rad einiges mitschleppt.
Tue ich auch, deshalb musste ich am MTB was umbauen, sonst waere
irgendwann was am Rahmen gebrochen.
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Post by Husky-Alex
Auch wenn ich hier damit als verrückt gelt. Aber ein Auto ist halt
einfach ned drin. Und der
Supernaarverkehr ist auch sauteuer hier.
Vermutlich allemal billiger als der Betrieb eines eigenen Autos.
Nicht, wenn das Auto schon aelter ist und niedrigen Wert hat. Mein MTB
verschlingt pro Kilometer mehr als mein Auto.
Also mein nicht ganz billiges Rad hat bisher ca. 500,- EUR/a
verschlungen. Soviel kostet hier ein Kleinwagen in ca. zwei Monaten,
auch wenn es ein älteres Modell ist.
Auf $500/Jahr komme ich mit dem MTB auch, beim RR ist es weniger.
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
... Bis gut 1.000 km/Jahr soll sogar Taxi preiswerter sein.
Hoechstens wenn man knausert und nie Trinkgeld gibt :-)
Das Trinkgeld macht schlappe 10% aus. Bildet man gelegentlich
Fahrgemeinschaften, lässt sich einiges sparen, ohne die Taxifahrer zu
vergrätzen.
Hier ist inzwischen Uber und Lyft in Mode gekommen. Dazu braucht man
aber ein Schmacht Fon und da ich keines habe oder brauche, bin ich damit
noch nicht gefahren.
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Also bei mir meldet sich da irknwann recht bald ein gewisses
Hungergefühl. Es sei denn, ich faste, damit lässt sich das beinahe
abstellen.
Ein Nachteil des Radfahrens auf Fahrbahn ist, dass man aber auch jeden
Duft mitbekomt. Etwa wenn jemand Speck anbraet oder grillt. Da laeuft
mir jedesmal das Wasser im Mund zusammen.
Ein Problem, was ich auf Fahrbahnen noch nie hatte. Eher auf den
selbständigen Radwegen im hiesigen Stadtpark. Dort grillen sie wie die
Weltmeister.
Wenn Fahrbahn, dann nehme ich Wohnstrassen, wo es geht. Grillen tun
Amerikaner sehr viel zuhause. Dann haben Kuechen fast immer ein
Abluftgeblase. So radelt man vorbei und es kraeuselt einem der Duft von
frischen Waffeln oder Pfannkuchen in die Nase.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Chr. Maercker
2018-04-08 07:17:26 UTC
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Raw Message
Post by Joerg
Das ist nur 25km vom Bergischen Land weg, also eine Fahrradstunde.
Yadgar hat WIMRE nie berichtet, wo genau er radfährt.
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Dort habe ich auch lange gewohnt und es ist bei jeder gescheiten Fahrt
ordentlich Schweissausbruch angesagt, besonders wenn es Richtung Osten geht.
Könnte natürlich neben dem chronischen Übergewicht des OP seinen
extremen Verschleiß an Fahrrädern erklären.
Den hatte ich auch immer ohne Uebergewicht. Die durchschnittliche
Lebensdauer eines gebraucht gekauften Kaufhaus-RR zu meiner
Studentenzeit war ein Jahr. Danach war es derart ausgeleiert, dass eine
Reparatur wirtschaftlich keines Sinn mehr machte und ich das naechste
kaufte.
Passt. Etwa in diesem Turnus verschleißt der OP seine Rosinanten. Falls
sie ihm nicht zwischendurch geklaut werden.
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
... geschweige denn was Haltbares.
Auch teure verschleissen schnell, wenn man damit pro Jahr tausende
Kilometer nicht nur bei gutem Wetter abspult.
Mein jetziges Rad hatte bisher deutlichst weniger Pannen als frühere
Räder aus niederer Preisliga. Die üblichen Verschleißteile halten
freilich auch bei teuren Rädern wenig länger als bei Billigmist. Von den
Kosten her kann sich Baumarktschrott dennoch lohnen, weil die
Ersatzteile viel billiger sind. Vorausgesetzt, der Krempel lässt sich
überhaupt reparieren und es gehen nicht *zusätzlich* Teile kaputt, die
bei guten Rädern halten. bei meinem letzten Rad betraf das u.a. Sattel,
Dynamo und Schaltung.
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Das muss ausgerechnet jemand behaupten, der ständig mit Fahrrad in
Sachen *Hardware* unterwegs ist. Kilometerweit und womöglich mit dickem
Werkzeugkoffer.
Ich hatte immer den Eindruck dass Alex auf dem Rad einiges mitschleppt.
ACK, er hatte wohl ebenfalls mit Hardware zu tun. Zum Programmieren
braucht man keine 20 kg Werkzeug. ;-)
Post by Joerg
Tue ich auch, deshalb musste ich am MTB was umbauen, sonst waere
irgendwann was am Rahmen gebrochen.
Ich frage mich nur, warum Husky-Alex soviel Werkzeug im Rucksack
transportiert hat. 20 kg auf dem Ast behindern massiv die Atmung. Da
lohnt es sich vielleicht doch, ein Paar Ortliebs etc. zu kaufen.
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Also mein nicht ganz billiges Rad hat bisher ca. 500,- EUR/a
verschlungen. Soviel kostet hier ein Kleinwagen in ca. zwei Monaten,
auch wenn es ein älteres Modell ist.
Auf $500/Jahr komme ich mit dem MTB auch, beim RR ist es weniger.
Wobei bei mir das Gros der Kosten bisher der Anschaffungspreis ist.
Momentan macht der noch ca. 80% aus. Wie teuer die Karre wirklich wird,
lässt sich frühestens in vier Jahren erahnen, das wären dann zehn
Betriebsjahre. Bei meinem 1996 gekauften Rad blieben nach zehn Jahren
gerade mal um die 100,- EUR/a übrig, davon die Hälfte durch den
Anschaffungspreis.
Post by Joerg
Wenn Fahrbahn, dann nehme ich Wohnstrassen, wo es geht. Grillen tun
Amerikaner sehr viel zuhause.
... in Einfamilienhäusern mit großen Grundstücken. So was bieten hier
nur die Vorstädte und noch mehr die Speckgürtel-Dörfer. Von dort fahren
die Leute wiederum kaum mit dem Rad in die Großstadt.
Post by Joerg
Dann haben Kuechen fast immer ein
Abluftgeblase. So radelt man vorbei und es kraeuselt einem der Duft von
frischen Waffeln oder Pfannkuchen in die Nase.
Küchendunst aus Mietshäusern kommt hier selten auf der Straße an.
Entweder verzieht er sich aus den oberen Etagen nach oben oder aber nach
hinten in den Hof.
--
CU Chr. Maercker.
Joerg
2018-04-08 14:57:59 UTC
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Raw Message
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Das ist nur 25km vom Bergischen Land weg, also eine Fahrradstunde.
Yadgar hat WIMRE nie berichtet, wo genau er radfährt.
Manchmal schrieb er was dazu und das ging schon Richtung Osten, was fuer
das Konditionstrainung in der Gegend gut ist. Bis zum Hindu Kush ist er
aber nie gekommen :-)
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Dort habe ich auch lange gewohnt und es ist bei jeder gescheiten Fahrt
ordentlich Schweissausbruch angesagt, besonders wenn es Richtung Osten geht.
Könnte natürlich neben dem chronischen Übergewicht des OP seinen
extremen Verschleiß an Fahrrädern erklären.
Den hatte ich auch immer ohne Uebergewicht. Die durchschnittliche
Lebensdauer eines gebraucht gekauften Kaufhaus-RR zu meiner
Studentenzeit war ein Jahr. Danach war es derart ausgeleiert, dass eine
Reparatur wirtschaftlich keines Sinn mehr machte und ich das naechste
kaufte.
Passt. Etwa in diesem Turnus verschleißt der OP seine Rosinanten. Falls
sie ihm nicht zwischendurch geklaut werden.
Ich kann mich nicht erinnern, dass ihm die jedes Jahr so verschlissen,
dass er eine neue brauchte. Das waere bei der moderaten Fahrleistung
auch ein Wunder.
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
... geschweige denn was Haltbares.
Auch teure verschleissen schnell, wenn man damit pro Jahr tausende
Kilometer nicht nur bei gutem Wetter abspult.
Mein jetziges Rad hatte bisher deutlichst weniger Pannen als frühere
Räder aus niederer Preisliga. Die üblichen Verschleißteile halten
freilich auch bei teuren Rädern wenig länger als bei Billigmist. Von den
Kosten her kann sich Baumarktschrott dennoch lohnen, weil die
Ersatzteile viel billiger sind. Vorausgesetzt, der Krempel lässt sich
überhaupt reparieren und es gehen nicht *zusätzlich* Teile kaputt, die
bei guten Rädern halten. bei meinem letzten Rad betraf das u.a. Sattel,
Dynamo und Schaltung.
Meine Erfahrung ist anders. Es ist nur so, dass ich jetzt ohne die
Budget-Begrenzung eines Studenten Verschleissteile wechsle und nicht
damit 1000km ueber das bittere Ende hinaus fahre. Auch haben die Raeder
einen Wert, der durch ausgeleierte Nabenlager plus Tretlager plus Kranz
nicht ueberschritten wird. Ebenfalls hilfreich ist, dass man heutzutage
im Gegensatz zu den 80ern das Internet hat. Bremsbelaege mit Material in
Motorradqualitaet fuer $2/Paar sind was anderes als einfache organische
Belaege fuer $16/Paar vom FH. Ein Paar Maus-Klicks und 3-4 Wochen
spaeter sind sie hier, man muss das nur etwas planen.

Hinzu kommt, dass ich als Student etwa 10000km/Jahr fuhr, heute nur noch
6000km/Jahr und das verteilt sich auch noch auf zwei Fahrraeder.
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Das muss ausgerechnet jemand behaupten, der ständig mit Fahrrad in
Sachen *Hardware* unterwegs ist. Kilometerweit und womöglich mit dickem
Werkzeugkoffer.
Ich hatte immer den Eindruck dass Alex auf dem Rad einiges mitschleppt.
ACK, er hatte wohl ebenfalls mit Hardware zu tun. Zum Programmieren
braucht man keine 20 kg Werkzeug. ;-)
Kommt auf den Job an. Montag war ein Spezi vom DSL-Provider hier, der am
Knotenrechner etwas umprogrammieren musste. Diese Leute haben ihren
Pickup-Truck vollgeladen mit Ersatzgeraeten der Kategorien Modem,
Splitter, Router und so. Plus einen schweren ruggedized Laptop. Habe ich
auch einen und der wiegt allein bereits 3kg.
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Tue ich auch, deshalb musste ich am MTB was umbauen, sonst waere
irgendwann was am Rahmen gebrochen.
Ich frage mich nur, warum Husky-Alex soviel Werkzeug im Rucksack
transportiert hat. 20 kg auf dem Ast behindern massiv die Atmung. Da
lohnt es sich vielleicht doch, ein Paar Ortliebs etc. zu kaufen.
Vielleicht wollte sich sein Arbeitgeber nicht an den Kosten beteiligen.
Dann ist es Zeit, den Hut zu nehmen.
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Also mein nicht ganz billiges Rad hat bisher ca. 500,- EUR/a
verschlungen. Soviel kostet hier ein Kleinwagen in ca. zwei Monaten,
auch wenn es ein älteres Modell ist.
Auf $500/Jahr komme ich mit dem MTB auch, beim RR ist es weniger.
Wobei bei mir das Gros der Kosten bisher der Anschaffungspreis ist.
Den habe ich nicht eingerechnet. War auch nicht hoch, beim MTB unter
$2000, allerdings ohne die Umbauten und dafuer notwendige
Sonderanfertigungen von Metallteilen. Ich erinnere mich noch, wie hier
einige den Snob machten, dass ein MTB nur etwas tauge, wenn es weit mehr
koste. Stimmt aber nicht, die anderen Fahrer haben aehnlichen
Teileverschleiss. Nur dass diejenigen mit feschen 11-Ritzel oder gar
12-Ritzel Kraenzen erheblich mehr hinblaettern muessen.
Post by Chr. Maercker
Momentan macht der noch ca. 80% aus. Wie teuer die Karre wirklich wird,
lässt sich frühestens in vier Jahren erahnen, das wären dann zehn
Betriebsjahre. Bei meinem 1996 gekauften Rad blieben nach zehn Jahren
gerade mal um die 100,- EUR/a übrig, davon die Hälfte durch den
Anschaffungspreis.
Wie schaffst Du es, so wenig an Ersatzteilen zu brauchen?
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Wenn Fahrbahn, dann nehme ich Wohnstrassen, wo es geht. Grillen tun
Amerikaner sehr viel zuhause.
... in Einfamilienhäusern mit großen Grundstücken.
Wir haben das auch gemacht, als wir nach der Einwanderung erstmal einige
Wochen in einem Apartment gewohnt haben, bis wir ein Haus fanden. Man
sollte nur nicht gerade da grillen, wo es feuergefaehrlich ist oder der
Rauch in andere Wohnungen zieht. Ich grille heute noch in unserer
Einfahrt, aber jetzt deshalb, weil der Weg von dort in die Kueche kurz
und vor allem gefliest ist.
Post by Chr. Maercker
... So was bieten hier
nur die Vorstädte und noch mehr die Speckgürtel-Dörfer. Von dort fahren
die Leute wiederum kaum mit dem Rad in die Großstadt.
In NL taten sie das aber. Hier bin ich auf solchen Fahrten aufgrund
ausgepraegterem Faulpelzverhaltens und wegen mangelnder Radwege meist
allein.
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Dann haben Kuechen fast immer ein
Abluftgeblase. So radelt man vorbei und es kraeuselt einem der Duft von
frischen Waffeln oder Pfannkuchen in die Nase.
Küchendunst aus Mietshäusern kommt hier selten auf der Straße an.
Entweder verzieht er sich aus den oberen Etagen nach oben oder aber nach
hinten in den Hof.
Ok, bei grossen Mietskasernen oder Plattenbauten schon. Kenne ich noch
aus NL, nicht nur die DDR hatte so etwas.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Chr. Maercker
2018-04-09 10:59:11 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Passt. Etwa in diesem Turnus verschleißt der OP seine Rosinanten. Falls
sie ihm nicht zwischendurch geklaut werden.
Ich kann mich nicht erinnern, dass ihm die jedes Jahr so verschlissen,
dass er eine neue brauchte. Das waere bei der moderaten Fahrleistung
auch ein Wunder.
Yadgars Rosinanten haben lfd. Nummern in Form römischer Zahlzeichen. Die
letzten mir bekannten Werte lagen oberhalb von XXX. Selbst bei 60
Fahrrad-Jahren bedeutet das im Schnitt alle zwei Jahre ein neues Rad.
Vor einigen Wochen hatte er übrigens das Schicksal sämtlicher Rosinanten
aufgelistet.
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Mein jetziges Rad hatte bisher deutlichst weniger Pannen als frühere
Räder aus niederer Preisliga. Die üblichen Verschleißteile halten
freilich auch bei teuren Rädern wenig länger als bei Billigmist. Von den
Kosten her kann sich Baumarktschrott dennoch lohnen, weil die
Ersatzteile viel billiger sind. Vorausgesetzt, der Krempel lässt sich
überhaupt reparieren und es gehen nicht *zusätzlich* Teile kaputt, die
bei guten Rädern halten. bei meinem letzten Rad betraf das u.a. Sattel,
Dynamo und Schaltung.
Meine Erfahrung ist anders. Es ist nur so, dass ich jetzt ohne die
Budget-Begrenzung eines Studenten Verschleissteile wechsle und nicht
damit 1000km ueber das bittere Ende hinaus fahre. Auch haben die Raeder
einen Wert, der durch ausgeleierte Nabenlager plus Tretlager plus Kranz
nicht ueberschritten wird. Ebenfalls hilfreich ist, dass man heutzutage
im Gegensatz zu den 80ern das Internet hat. Bremsbelaege mit Material in
Motorradqualitaet fuer $2/Paar sind was anderes als einfache organische
Belaege fuer $16/Paar vom FH. Ein Paar Maus-Klicks und 3-4 Wochen
spaeter sind sie hier, man muss das nur etwas planen.
Koolstops sind z.B. selbst im Internet deutlich teurer > 10 EUR.
Wenigstens lassen sich bei denen die Beläge tauschen, ohne jedesmal die
Halterungen ausbauen, auswexeln und neu justieren zu müssen. Und
hoffentlich halten die Teile, was sie bzgl. schonenendem Umgang mit den
Felgen versprechen. Weil Felgentausch wird richtig teuer/aufwändig, weil
es einem Laufradtausch gleichkommt. Dann müssen NaDy und Rohloff
komplett ausgebaut und neu eingespeicht werden. Solche Kosten fielen bei
meinen bisherigen Rädern z.B. fast nicht an. Begründung weiter unten.
Post by Joerg
Kommt auf den Job an. Montag war ein Spezi vom DSL-Provider hier, der am
Knotenrechner etwas umprogrammieren musste. Diese Leute haben ihren
Pickup-Truck vollgeladen mit Ersatzgeraeten der Kategorien Modem,
Splitter, Router und so. Plus einen schweren ruggedized Laptop. Habe ich
auch einen und der wiegt allein bereits 3kg.
Servicetechniker also, kein reiner Softwarefritze.
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Ich frage mich nur, warum Husky-Alex soviel Werkzeug im Rucksack
transportiert hat. 20 kg auf dem Ast behindern massiv die Atmung. Da
lohnt es sich vielleicht doch, ein Paar Ortliebs etc. zu kaufen.
Vielleicht wollte sich sein Arbeitgeber nicht an den Kosten beteiligen.
Dann ist es Zeit, den Hut zu nehmen.
Den Schnitt hat er denn auch gemacht.
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Also mein nicht ganz billiges Rad hat bisher ca. 500,- EUR/a
verschlungen. Soviel kostet hier ein Kleinwagen in ca. zwei Monaten,
auch wenn es ein älteres Modell ist.
Auf $500/Jahr komme ich mit dem MTB auch, beim RR ist es weniger.
Wobei bei mir das Gros der Kosten bisher der Anschaffungspreis ist.
Den habe ich nicht eingerechnet.
Typischer Fähler von Autofahrern übrigens. Und dann erzählen, sie kämen
mit weniger als 100,- EUR mtl. über die Runden und Öffis wären soo viel
teurer.
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Momentan macht der noch ca. 80% aus. Wie teuer die Karre wirklich wird,
lässt sich frühestens in vier Jahren erahnen, das wären dann zehn
Betriebsjahre. Bei meinem 1996 gekauften Rad blieben nach zehn Jahren
gerade mal um die 100,- EUR/a übrig, davon die Hälfte durch den
Anschaffungspreis.
Wie schaffst Du es, so wenig an Ersatzteilen zu brauchen?
Mit hochpreisigen Rädern ist das nicht mehr zu schaffen, dafür müssten
sie wirklich extrem zuverlässig laufen. Für ältere Räder ist z.B. ein
neues Vorderrad für < 100 EUR zu bekommen, der Umbau eines NaDys ist
kein Thema, weil nicht vorhanden. Außerdem habe ich Stahlfelgen
bevorzugt, weil unkaputtbar. Alu-Felgen versauen die Bilanz: zu
DDR-Zeiten waren sie nach 2..3 Jahren durch Katzenköppe und "Radwege"
zerbeult, heute sind sie nach ??? Jahren kaputtgebremst. Der dann
fällige Austausch/Umbau dürfte so teuer werden wie 2..3x neue
Stahlfelgen. Die üblichen Verschleißteile waren bei älteren 0815-Rädern
ähnlich oft fällig wie bei hochpreisigen, mit dem Unterschied, dass
jedes einzelne Teil deutlich billiger war/ist.

Ansonsten:
1. Fahrbahn fahren: deutliche Abnahme der Zahl der Reifenpannen
2. Fahrbahn fahren: weniger kaputte Felgen
3. ausgefallene Teile (Seitenläufer, Pedale, ...) durch DDR-Teile
ersetzt. Geht mit aktueller und teurer Technik nur noch sehr eingeschränkt.

Die lfd. Kosten wären ohne die DDR-Teile deutlich höher. Deren Preise
kalkuliere ich aber nicht ein, weil sie zum Großteil von Uralträdern
abgebaut wurden.
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
                                             ... So was bieten hier
nur die Vorstädte und noch mehr die Speckgürtel-Dörfer. Von dort fahren
die Leute wiederum kaum mit dem Rad in die Großstadt.
In NL taten sie das aber. Hier bin ich auf solchen Fahrten aufgrund
ausgepraegterem Faulpelzverhaltens und wegen mangelnder Radwege meist
allein.
Ähnlich in .de, wobei es dort ziemlich egal ist, ob "Radwege" vorhanden
sind oder nicht. Münster hat z.B. trotz seiner vielen Radfahrer die
gleichen Unmassen Autoverkehr wie die meisten anderen Städte (dafür
minimal ÖPNV und relativ wenig Fußgänger). Die Autos kommen überwiegend
aus dem Speckgürtel und ich bin mir im Falle MS ziemlich sicher, dass
dort die letzte Landstraße verradwegt ist.
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Joerg
2018-04-09 14:48:39 UTC
Antworten
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Raw Message
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Passt. Etwa in diesem Turnus verschleißt der OP seine Rosinanten. Falls
sie ihm nicht zwischendurch geklaut werden.
Ich kann mich nicht erinnern, dass ihm die jedes Jahr so verschlissen,
dass er eine neue brauchte. Das waere bei der moderaten Fahrleistung
auch ein Wunder.
Yadgars Rosinanten haben lfd. Nummern in Form römischer Zahlzeichen. Die
letzten mir bekannten Werte lagen oberhalb von XXX. Selbst bei 60
Fahrrad-Jahren bedeutet das im Schnitt alle zwei Jahre ein neues Rad.
Vor einigen Wochen hatte er übrigens das Schicksal sämtlicher Rosinanten
aufgelistet.
<schluck>

Wie schafft er das bei so wenigen Kilometern?
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Mein jetziges Rad hatte bisher deutlichst weniger Pannen als frühere
Räder aus niederer Preisliga. Die üblichen Verschleißteile halten
freilich auch bei teuren Rädern wenig länger als bei Billigmist. Von den
Kosten her kann sich Baumarktschrott dennoch lohnen, weil die
Ersatzteile viel billiger sind. Vorausgesetzt, der Krempel lässt sich
überhaupt reparieren und es gehen nicht *zusätzlich* Teile kaputt, die
bei guten Rädern halten. bei meinem letzten Rad betraf das u.a. Sattel,
Dynamo und Schaltung.
Meine Erfahrung ist anders. Es ist nur so, dass ich jetzt ohne die
Budget-Begrenzung eines Studenten Verschleissteile wechsle und nicht
damit 1000km ueber das bittere Ende hinaus fahre. Auch haben die Raeder
einen Wert, der durch ausgeleierte Nabenlager plus Tretlager plus Kranz
nicht ueberschritten wird. Ebenfalls hilfreich ist, dass man heutzutage
im Gegensatz zu den 80ern das Internet hat. Bremsbelaege mit Material in
Motorradqualitaet fuer $2/Paar sind was anderes als einfache organische
Belaege fuer $16/Paar vom FH. Ein Paar Maus-Klicks und 3-4 Wochen
spaeter sind sie hier, man muss das nur etwas planen.
Koolstops sind z.B. selbst im Internet deutlich teurer > 10 EUR.
Wenigstens lassen sich bei denen die Beläge tauschen, ohne jedesmal die
Halterungen ausbauen, auswexeln und neu justieren zu müssen.
Ja, und dann wollen sie fuer die neuen Belaege $19.95. Die ersten zwei
Paar Koolstop waren damit auch meine letzten.
Post by Chr. Maercker
... Und
hoffentlich halten die Teile, was sie bzgl. schonenendem Umgang mit den
Felgen versprechen.
Sind die wirklich besser als Clarks? Vom Eindruck her tun die sich nicht
viel und Clarks kann man fuer $4 bekommen. Der richtige Felgenmord
passiert eh bei Matschwetter, wenn Dreck in den Ritzen der Belaege
sitzt. Da gibt es hoerbar kaum Unterscheid, und wenn dann knirscht es
IME bei den Clarks etwas weniger.
Post by Chr. Maercker
... Weil Felgentausch wird richtig teuer/aufwändig, weil
es einem Laufradtausch gleichkommt. Dann müssen NaDy und Rohloff
komplett ausgebaut und neu eingespeicht werden.
Hamwa beides nich.
Post by Chr. Maercker
... Solche Kosten fielen bei
meinen bisherigen Rädern z.B. fast nicht an. Begründung weiter unten.
[...]
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Also mein nicht ganz billiges Rad hat bisher ca. 500,- EUR/a
verschlungen. Soviel kostet hier ein Kleinwagen in ca. zwei Monaten,
auch wenn es ein älteres Modell ist.
Auf $500/Jahr komme ich mit dem MTB auch, beim RR ist es weniger.
Wobei bei mir das Gros der Kosten bisher der Anschaffungspreis ist.
Den habe ich nicht eingerechnet.
Typischer Fähler von Autofahrern übrigens. Und dann erzählen, sie kämen
mit weniger als 100,- EUR mtl. über die Runden und Öffis wären soo viel
teurer.
Das ist auch so, wenn sie z.B. einen billigen Gebrauchtwagen anschaffen
oder ein weitgehend abgeschriebenes Fahrzeug uebernehmen. Mein erstes
Auto hat 0DM gekostet. Mein jetziges war im Prinzip auch billig, weil
das die ersten Jahre beruflich viel gefahren wurde und damit nur noch
wenig Restwert hatte. Soll heissen, ich haette ein vergleichbares Auto
zu dem Zeitpunkt fuer aehnliches Geld wie ein MTB bekommen. Das ist kein
Fehler, sondern so rechnet man auch im Business.

Man muss fuer 1500km/Jahr keinen neuen Daimler fuer 50000 Euro kaufen.
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
Momentan macht der noch ca. 80% aus. Wie teuer die Karre wirklich wird,
lässt sich frühestens in vier Jahren erahnen, das wären dann zehn
Betriebsjahre. Bei meinem 1996 gekauften Rad blieben nach zehn Jahren
gerade mal um die 100,- EUR/a übrig, davon die Hälfte durch den
Anschaffungspreis.
Wie schaffst Du es, so wenig an Ersatzteilen zu brauchen?
Mit hochpreisigen Rädern ist das nicht mehr zu schaffen, dafür müssten
sie wirklich extrem zuverlässig laufen.
Genau das ist so schade. You do not get what you pay for. Wenn man bei
KFZ auch nur einfache Mittelklasse nimmt, gute Marke, bekommt man eine
erstaunliche Robustheit. Bei Fahrraedern nicht, egal wieviel man hinlegt.

Bei unseren Autos ist es z.B. so, dass beide ueber 20 Jahre pannenfrei
fuhren. Selbst die Anzahl der Platten war null, obwohl meines manchmal
mit voller Zuladung offroad kutschiert wurde. Bei meinen Fahrraedern ...
pffft ... alle paar Wochen ist Schrauberei angesagt und muss irgendwas
bestellt werden. Eine Fahrt mit dem MTB ist auf einigen unserer Pisten
ohne Mitnahme aller moeglichen Schraubenschluessel ein Gluecksspiel.
Post by Chr. Maercker
... Für ältere Räder ist z.B. ein
neues Vorderrad für < 100 EUR zu bekommen, der Umbau eines NaDys ist
kein Thema, weil nicht vorhanden. Außerdem habe ich Stahlfelgen
bevorzugt, weil unkaputtbar. Alu-Felgen versauen die Bilanz: zu
DDR-Zeiten waren sie nach 2..3 Jahren durch Katzenköppe und "Radwege"
zerbeult, heute sind sie nach ??? Jahren kaputtgebremst. Der dann
fällige Austausch/Umbau dürfte so teuer werden wie 2..3x neue
Stahlfelgen. Die üblichen Verschleißteile waren bei älteren 0815-Rädern
ähnlich oft fällig wie bei hochpreisigen, mit dem Unterschied, dass
jedes einzelne Teil deutlich billiger war/ist.
Mit Stahlfelgen und Felgenbremsen willst Du hier im Gebirge nicht
wirklich unterwegs sein, jedenfalls nicht bei Regenwetter. Es sei denn,
Du haettest einen privaten Rettungshubschrauber.
Post by Chr. Maercker
1. Fahrbahn fahren: deutliche Abnahme der Zahl der Reifenpannen
2. Fahrbahn fahren: weniger kaputte Felgen
Kann ich fuer meine Gegend nicht bestaetigen. Auf Fahrbahnen liegen
viele Sachen rum, die Fahrradreifen zerschneiden. Brennholzsplitter,
Metallteile, Naegel, grosse Holzschrauben, scharfkantige Plastikteile
von Unfaellen, und so weiter. Radwege sind hingegen hoechstens mal
dreckig, aber da liegt nichts scharfkantiges herum.
Post by Chr. Maercker
3. ausgefallene Teile (Seitenläufer, Pedale, ...) durch DDR-Teile
ersetzt. Geht mit aktueller und teurer Technik nur noch sehr eingeschränkt.
Die lfd. Kosten wären ohne die DDR-Teile deutlich höher. Deren Preise
kalkuliere ich aber nicht ein, weil sie zum Großteil von Uralträdern
abgebaut wurden.
Heute kann man zwar z.B. fuer einen satt dreistelligen Betrag ein
Edeltretlager von Phil Wood bekommen. Doch auch die gehen kaputt. Dann
hat man zwar Garantie und sie reparieren es umsonst, doch die
Versandkosten sind selbst zu tragen und oft hoeher als ein neues Shimano
Tretlager.

DDR-Teile waren nicht immer so toll. Die Ruhla-Dynamos und andere
DDR-Produkte hatten wir auch im Westen. Mechanisch recht robust, aber
der elektrische Anschluss war nicht sehr gelungen.
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Post by Chr. Maercker
... So was bieten hier
nur die Vorstädte und noch mehr die Speckgürtel-Dörfer. Von dort fahren
die Leute wiederum kaum mit dem Rad in die Großstadt.
In NL taten sie das aber. Hier bin ich auf solchen Fahrten aufgrund
ausgepraegterem Faulpelzverhaltens und wegen mangelnder Radwege meist
allein.
Ähnlich in .de, wobei es dort ziemlich egal ist, ob "Radwege" vorhanden
sind oder nicht. Münster hat z.B. trotz seiner vielen Radfahrer die
gleichen Unmassen Autoverkehr wie die meisten anderen Städte (dafür
minimal ÖPNV und relativ wenig Fußgänger). Die Autos kommen überwiegend
aus dem Speckgürtel und ich bin mir im Falle MS ziemlich sicher, dass
dort die letzte Landstraße verradwegt ist.
Wir haben Verwandte dort und mein Eindruck ist, dass erheblich mehr
Leute auf dem Rad unterwegs sind als in den meisten anderen deutschen
Staedten, in denen ich war (habe da mal gelebt und es waren recht
viele). Das betrifft auch Speckguertel, in unserem Fall Wolbeck und
Angelmodde. Auch fiel mir auf, dass selbst auskoemmlich lebende Familien
in den Aussenbezirken von Muenster oft nur ein gemeinsames Auto haben,
nicht zwei wie anderswo.

BTW, gestern kam mir die Welt fuer amerikanische Verhaeltnisse
unwirklich vor. Auf dem Weg nach Westen auf einem alten stillgelegten
Highway traf ich einen Radfahrer mit dickem Gepaeck, der einiges davon
auf der (ehemaligen) Fahrbahn ausgeroedelt hatte. Ob er denn Hilfe oder
Werkzeug brauche. Nein, aber Hilfe bei der Wegfindung, er muesse bis Sly
Park. Es war bereits 1300h und das sind von dort gut 50km, bergauf,
teilweise steil. Hut ab! Er ist Australier und daher musste ich
gedanklich fuer die Routenbeschreibung erstmal wieder auf "Keelometahs"
umschalten. Ob er denn den Westen der US erkunde. Nein, nicht so ganz,
er muesse noch weiter bis an die Ostkueste, per Fahrrad. Das sind je
nach Route 5000-6000km. Dass die meisten Landstrassen hier keine Radwege
oder wenigstens Pannenstreifen haben, fand er auch nicht so cool, aber
muss man durch.

An seinem Fahrrad fand sich die Maximal-Dosis an Ortlieb Packtaschen und
ein Nabendynamo. Sah aus wie SON, hatte aber irgendein Diamant-Logo. Er
hatte sogar Platzdeckchen fuer die Mahlzeit dabei. Nein, er war wirklich
kein Deutscher.

Auf der Strecke kommen einem sonst kaum "Utility Cyclists" entgegen, nur
manchmal Sportradler in Papageienkluft auf edlen RR. Wenige Minuten
spaeter kam ein Ehepaar auf gelaendetauglichen Trekking-Bikes vorbei.
Die sind "mal eben" in die Tiefebene gefahren, um neue Jogging-Schuhe zu
kaufen. Sie wohnen in Coloma und das sind etwa 100km Gesamtstrecke,
ziemlich bergig. Spaeter traf ich noch einen Bekannten, der einen
groesseren Einkauf von einem Grossmarkt per MTB plus Anhaenger nach
Hause zog.

Seit hier Radstreifen an einigen Landstrassen gebaut wurden, scheint der
Radverkehr wirklich zuzunehmen.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Olaf Schultz
2018-04-09 15:29:39 UTC
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Raw Message
...
Post by Joerg
An seinem Fahrrad fand sich die Maximal-Dosis an Ortlieb Packtaschen und
ein Nabendynamo. Sah aus wie SON, hatte aber irgendein Diamant-Logo. Er
hatte sogar Platzdeckchen fuer die Mahlzeit dabei. Nein, er war wirklich
kein Deutscher.
Ich erinner mich da an so eine Geschichte von einem Bekannten, der in
.au Urlaub machte... an den Rastplätzen öffentliche Grills, so richtig
gute Infrastruktur halt... das färbt wohl auf die Radler dann ab;-)

W

Olaf

Husky-Alex
2018-04-07 16:42:26 UTC
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Raw Message
Post by Chr. Maercker
Post by Joerg
Ich denke schon, dass er sich als Software-Ingenieur ein Auto leisten
koennen sollte, aber er braucht offenbar keines.
Das muss ausgerechnet jemand behaupten, der ständig mit Fahrrad in
Sachen *Hardware* unterwegs ist. Kilometerweit und womöglich mit dickem
Werkzeugkoffer.
Werkzeugkoffer habe ich leider nie einen bekommen. Die gut 20 kg
Werkzeuge und Messmittel habe ich in einen Rucksack oder in einen
gebrauchten Koffer geladen, diesen auf den Hinterher gepackt und bin
damit nach Hause geradelt. Am nächsten Tag lief ich dann mit 30 kg
Gepäck auf dem Rücken die 2 km zur nächsten Schnellbahnstation und bin
anschließend zum Flughafen weiter. War eine endlose Odysee. Für sowas
braucht man normalerweise Zeit. Interessiert hatte das in der Firma aber
niemanden.

Mit dem Auto wäre es sicherlich schneller gegangen. Aber so hatte ich
schon von daheim aus gute zwei Stunden bis zum Flughafen gebraucht. Und
den Flug hatte man freilich noch möglichst gleich nach 8 Stunden Arbeit
nehmen sollen. Dann irgendwo ein Hotel für 4 - 5 Stunden Schlaf. Das
hatten sie bei mir aber nur einmal probiert. Problem war aber auch, dass
mir der Führerschein allein nichts gebracht hätte. Die Firma hatte keine
Firmenwagen und ich keine Fahrpraxis. Führerschein machen, als
Fahranfänger ein Mitauto nehmen und damit schnell 'mal nach z. B.
Holland hochfahren? Ich ließ mich gar nicht erst darauf ein.

Mir war halt das hingeschoben worden, was sonst niemand hatte in der
Firma machen wollen. Aber sei's drum, ist eh vorbei.

A.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Es sind die Details, auf die es ankommt.
Jörg "Yadgar" Bleimann
2018-04-07 14:50:00 UTC
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Raw Message
Hi(gh)!
Post by Joerg
Das ist absolut kein Hintergungsgrund. Als Student habe ich nie mehr als
50DM (fuer die ganz jungen: etwas ueber 25 Euro). Dafuer bekam man
gebraucht ziemlich alles. Natuerlich keinen massgeschneiderten
italienischen Renner.
Es gab auch mal eine Zeit, wo Leute für 60 Stunden/Woche nur 300 DM
bekommen haben und trotzdem nicht verhungert sind... und es gab eine
Zeit, wo ein Laib Brot 20 Millionen Reichsmark gekostet hat - womit klar
ist, dass nackte Preisangaben überhaupt nichts aussagen! Geld ist eine
virtuelle Größe! Real wäre das Arbeitszeitäquivalent...

Heute bekommt man übrigens für 25 Euro so gut wie gar nichts außer
halbausgeschlachteten Schrotthaufen "für Bastler"...

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar
Joerg
2018-04-07 16:35:25 UTC
Antworten
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Raw Message
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Hi(gh)!
Post by Joerg
Das ist absolut kein Hintergungsgrund. Als Student habe ich nie mehr
als 50DM (fuer die ganz jungen: etwas ueber 25 Euro). Dafuer bekam man
gebraucht ziemlich alles. Natuerlich keinen massgeschneiderten
italienischen Renner.
Es gab auch mal eine Zeit, wo Leute für 60 Stunden/Woche nur 300 DM
bekommen haben und trotzdem nicht verhungert sind... und es gab eine
Zeit, wo ein Laib Brot 20 Millionen Reichsmark gekostet hat - womit klar
ist, dass nackte Preisangaben überhaupt nichts aussagen! Geld ist eine
virtuelle Größe! Real wäre das Arbeitszeitäquivalent...
Das war schon nach dem 2.Weltkrieg, gar so alt bin ich noch nicht. Ich
habe damals neben dem Studium gearbeitet und mit Elektronikentwicklung
knapp 20DM pro Stunde verdient, minus Steuern. Also realistisch rund 3h
fuer ein Fahrrad gearbeitet.
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Heute bekommt man übrigens für 25 Euro so gut wie gar nichts außer
halbausgeschlachteten Schrotthaufen "für Bastler"...
Ach wat. Das ist heute einfacher als frueher. Wir haben z.B. ein
einfaches MTB fuer meine Frau im Hospizladen gekauft (Erloes geht an die
Sterbebetreuung). $18, ziemlich abgerockt, aber restaurierbar. Dann 2h
Arbeit reingesteckt und es fluppte wie neu. Es ist natuerlich nicht die
neueste Mode, hat 3*7 Drehgriffschaltung und so, aber funktioniert.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Martin Gerdes
2018-04-07 16:53:47 UTC
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Raw Message
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Heute bekommt man übrigens für 25 Euro so gut wie gar nichts außer
halbausgeschlachteten Schrotthaufen "für Bastler"...
Stimmt. Wenn man sich die Zeit nicht nimmt, zu einer
Fundbüroversteigerung zu gehen, bekommt man für 25 Euro nichts.

Dort aber schon. Unüberwindliches Hindernis für viele ist allerdings,
daß man dazu seine vier Buchstaben in Gang bekommen muß ...
Matthias Wendt
2018-04-08 16:23:03 UTC
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Raw Message
On Sat, 07 Apr 2018 18:53:47 +0200, Martin Gerdes
Post by Martin Gerdes
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Heute bekommt man übrigens für 25 Euro so gut wie gar nichts außer
halbausgeschlachteten Schrotthaufen "für Bastler"...
Stimmt. Wenn man sich die Zeit nicht nimmt, zu einer
Fundbüroversteigerung zu gehen, bekommt man für 25 Euro nichts.
Dort aber schon. Unüberwindliches Hindernis für viele ist allerdings,
daß man dazu seine vier Buchstaben in Gang bekommen muß ...
Hat sich das so geändert? Ich war ein einziges Mal bei so einer
Versteigerung. Noch in Göttingen, rund dreißig Jahre her. Da gab es
nur Schrott und unter 100 Mark ausschließlich Fahrradleichen. Lohnte
überhaupt nicht.
Gruß
Matthias
Hans CraueI
2018-04-08 17:07:55 UTC
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Raw Message
Matthias Wendt schrieb
Post by Matthias Wendt
Post by Martin Gerdes
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Heute bekommt man übrigens für 25 Euro so gut wie gar nichts außer
halbausgeschlachteten Schrotthaufen "für Bastler"...
Stimmt. Wenn man sich die Zeit nicht nimmt, zu einer
Fundbüroversteigerung zu gehen, bekommt man für 25 Euro nichts.
Dort aber schon.
Hat sich das so geändert? Ich war ein einziges Mal bei so einer
Versteigerung. Noch in Göttingen, rund dreißig Jahre her. Da gab
es nur Schrott und unter 100 Mark ausschließlich Fahrradleichen.
Lohnte überhaupt nicht.
Ging mir auch so bei einer Versteigerung, vor langer Zeit
in Bremen. Es haengt moeglicherweise vom Ort ab.

Andere Moeglichkeiten, an ein Fahrrad zu kommen:
* von Bekannten, die sich was Neues angeschafft haben, dabei
kann aktives Nachfragen hilfreich sein
* von Fahrradlaeden, die was Gebrauchtes in Zahlung genommen
haben, oder auch von expliziten Gebrauchtfahrradhaendlern
(Fruehling koennte da sogar eine guenstige Zeit sein)
* wenn man ueber einen laengeren Zeitraum hin beobachtet, dass
ein irgendwo abgestelltes brauchbares Rad nicht benutzt wird,
kann man das Fundamt informieren und mit diesem Inobhutnahme
des Fundgegenstandes vereinbaren; nach Ablauf eines halben
Jahres kann es dann ins eigene Eigentum uebergehen
* vom Sperrmuell, Mitnahme am besten mit dem "Sperrmuellgeber"
absprechen.

Fuer die letzten beiden braucht es meist Selbstbaukompetenz, die
sich erforderlichenfalls erwerben laesst (fuer die ersten beiden
ist eine solche ebenfalls durchaus hilfreich). Allerdings darf man
dazu dieser Art von "schmutziger Arbeit mit den eigenen Haenden"
nicht von vornherein ablehnend gegenueberstehen und eine Unzahl
linker Haende als Grund gegen den Erwerb einschlaegiger Kompetenz
vorbringen.

Ebay-Kleinanzeigen fand ich hinsichtlich der Preisvorstellungen
haeufiger mal etwas eigentuemlich.

Hans
Martin Gerdes
2018-04-08 20:28:46 UTC
Antworten
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Raw Message
Post by Hans CraueI
Post by Matthias Wendt
Post by Martin Gerdes
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Heute bekommt man übrigens für 25 Euro so gut wie gar nichts außer
halbausgeschlachteten Schrotthaufen "für Bastler"...
Stimmt. Wenn man sich die Zeit nicht nimmt, zu einer
Fundbüroversteigerung zu gehen, bekommt man für 25 Euro nichts.
Dort aber schon.
Hat sich das so geändert? Ich war ein einziges Mal bei so einer
Versteigerung. Noch in Göttingen, rund dreißig Jahre her. Da gab
es nur Schrott und unter 100 Mark ausschließlich Fahrradleichen.
Lohnte überhaupt nicht.
Ging mir auch so bei einer Versteigerung, vor langer Zeit
in Bremen. Es haengt moeglicherweise vom Ort ab.
Das persönliche Engagement ist das entscheidende Moment. Ich habe in
meiner weiteren Bekanntschaft einen Lebenskünstler, der mit minimal Geld
auskommt. Er hat wenig, braucht aber noch weniger -- und kommt doch
immer daher wie aus dem Ei gepellt. Stolz hat er neulich erzählt, daß er
den Anzug von Brioni (!) wenig getragen für 20 Euro aus der
Kleiderkammer gefischt habe.

Wer findig ist -- und bereit, die Zeit zu investieren -- kann eine ganze
Menge Geld sparen. Aber er muß sich halt kümmern, und daran fehlt es
manchen Leuten. Neulich sollte mal eine Rosinante weggeworfen werden, da
hat meine (findige) Nachbarin schnell "hier" gerufen. Ich habe ihr das
Fahrrad mit Findeteilen wieder fitgemacht, nun hat ihre Tochter ein
Zweitrad, das sie auch mal in der Stadt stehen lassen kann, ohne daß es
gleich geklaut wird.
Post by Hans CraueI
* von Bekannten, die sich was Neues angeschafft haben, dabei
kann aktives Nachfragen hilfreich sein
* von Fahrradlaeden, die was Gebrauchtes in Zahlung genommen
haben, oder auch von expliziten Gebrauchtfahrradhaendlern
(Fruehling koennte da sogar eine guenstige Zeit sein)
* wenn man ueber einen laengeren Zeitraum hin beobachtet, dass
ein irgendwo abgestelltes brauchbares Rad nicht benutzt wird,
kann man das Fundamt informieren und mit diesem Inobhutnahme
des Fundgegenstandes vereinbaren; nach Ablauf eines halben
Jahres kann es dann ins eigene Eigentum uebergehen
* vom Sperrmuell, Mitnahme am besten mit dem "Sperrmuellgeber"
absprechen.
Fuer die letzten beiden braucht es meist Selbstbaukompetenz, die
sich erforderlichenfalls erwerben laesst (fuer die ersten beiden
ist eine solche ebenfalls durchaus hilfreich). Allerdings darf man
dazu dieser Art von "schmutziger Arbeit mit den eigenen Haenden"
nicht von vornherein ablehnend gegenueberstehen und eine Unzahl
linker Haende als Grund gegen den Erwerb einschlaegiger Kompetenz
vorbringen.
All das zählt unter die von mir genannte Findigkeit.

Aber zugegeben: Jammern ist weniger anstrengend.
Martin Gerdes
2018-04-06 15:15:23 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Chr. Maercker
Post by Husky-Alex
Ein Anfänger sollte problemlos innerhalb von wenigen Tagen schon 50 km
an einem Tag schaffen können.
Im Prinzip ja, die Frage ist nur, ob ausgerechnet das relativ
kraftsparende Radfahren die optimale Methode zum Abnehmen ist.
Dies ist ja anscheinend der Hauptgrund, weswegen der OP Rad fährt.
Radfahren verbraucht in jedem Fall mehr Kalorien als der Aufenthalt auf
der Couch (wenngleich es kräftezehrendere und somit mehr Kalorien
verbrauchende Sportarten gibt).

Er könnte erwägen, mehr Alltagswege zurückzulegen (die Zeit dazu hat er
ja) und jeden Alltagsweg bewußt etwas zu verlängern. Ich fahre auf
meinem Heimweg bewußt eine Schleife (wenn das Wetter mitmacht), das
bringt arbeitstäglich eine viertel Stunde Cardiotraining mehr (oder 200
kCal mehr Verbrauch).

Das wesentliche dabei ist der Kopf, erst danach kommen der Hintern und
die Beine.

Anderseits wäre er mit etwas mehr Entschlußkraft ja nicht dort, wo er
jetzt ist.
Post by Chr. Maercker
Post by Husky-Alex
Vielleicht ist das für Yadgar auch so ein Problem. Dass er kein zu ihm
passendes Fahrrad hat. Wobei ich nicht weiß, wie sich das bei
"beleibten" Menschen so verhält. Man kann's oft nicht direkt
vergleichen, weil andere Voraussetzungen bestehen.
Obendrein ist das Budget von Yadgar ziemlich begrenzt.
Solange er auf seiner "Rosinante" sitzt, wird sie ihm auch nicht
geklaut.
Post by Chr. Maercker
Post by Husky-Alex
Post by Joerg
Ich wuerde auch keinen Unterschied zwischen Trainingsrunden, Touren oder
sonstwas machen. Bei mir sind alles einfach ... Fahrten. Draufsetzen und
los.
Na ja. So geht's mir. Ich nehme mein Fahrrad halt für alles her.
Arbeitsweg. Besorgungsfahrten. Habe ja (neben meinen Haxen) nichts
anderes und muss es daher wohl leider tun.
Armer schwarzer Kater!

Es gibt natürlich schon einen Unterschied, ob man locker flockig mit dem
Fahrrad fährt oder Druck auf die Pedalen gibt. Auf dem Hinweg zu einer
Veranstaltung hält man sich besser etwas zurück, wenn man nicht
patschnaß ankommen will. Zurück ist es dann egal, zuhause kann man sich
umziehen und/oder duschen.
Martin Wohlauer
2018-04-06 15:59:48 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Chr. Maercker
Post by Husky-Alex
Ein Anfänger sollte problemlos innerhalb von wenigen Tagen schon 50 km
an einem Tag schaffen können.
Im Prinzip ja, die Frage ist nur, ob ausgerechnet das relativ
kraftsparende Radfahren die optimale Methode zum Abnehmen ist. Dies ist
ja anscheinend der Hauptgrund, weswegen der OP Rad fährt.
Naja, bei dem Gewicht kommmt man auch schön schnell in den Bereich, wo
Laufen oder Klettern nicht praktikabel sind, z. B. wegen der Gesundheit
der Knie oder der Handkraft. Jede Woche 1 x schwimmen gehen (und damit
meine ich wenigstens eine Stunde Bahnen ziehen, nicht planschen), jeden
Tag ein paar km fahren, das dürfte sich durchaus auf der Waage bemerkbar
machen, ohne dass man sich Schäden holt. Zumindest im direkten Vergleich
zu gar nicht bewegen sicherlich nicht verkehrt.

Grüßle,

Martin.
Chr. Maercker
2018-04-06 22:15:19 UTC
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Post by Martin Wohlauer
Naja, bei dem Gewicht kommmt man auch schön schnell in den Bereich, wo
Laufen oder Klettern nicht praktikabel sind, z. B. wegen der Gesundheit
der Knie oder der Handkraft. Jede Woche 1 x schwimmen gehen (und damit
meine ich wenigstens eine Stunde Bahnen ziehen, nicht planschen), jeden
Tag ein paar km fahren, das dürfte sich durchaus auf der Waage bemerkbar
machen, ohne dass man sich Schäden holt.
ACK, Schwimmen ist immer gut, weil es zusätzliche Joules/kcal infolge
Wärmeverlust verbrät. Dazu Kraftsport, müssen bei Übergewicht ja nicht
gleich Liegestütze und Klimmzüge sein. Ich hatte anfangs Gartenarbeit
empfohlen, aber da will der OP nicht so recht ran. ;-)
--
CU Chr. Maercker.
U***@web.de
2018-04-07 09:05:57 UTC
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Moin,
Post by Chr. Maercker
Post by Martin Wohlauer
Naja, bei dem Gewicht kommmt man auch schön schnell in den Bereich, wo
Laufen oder Klettern nicht praktikabel sind, z. B. wegen der Gesundheit
der Knie oder der Handkraft. Jede Woche 1 x schwimmen gehen (und damit
meine ich wenigstens eine Stunde Bahnen ziehen, nicht planschen), jeden
Tag ein paar km fahren, das dürfte sich durchaus auf der Waage bemerkbar
machen, ohne dass man sich Schäden holt.
ACK, Schwimmen ist immer gut, weil es zusätzliche Joules/kcal infolge
Wärmeverlust verbrät. Dazu Kraftsport, müssen bei Übergewicht ja nicht
gleich Liegestütze und Klimmzüge sein. Ich hatte anfangs Gartenarbeit
empfohlen, aber da will der OP nicht so recht ran. ;-)
Rudern?

Gruß, ULF
Christoph Schneegans
2018-04-06 12:13:58 UTC
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Post by Joerg
Da hilft nur weniger futtern. Echt, ist meine Erfahrung, Radfahren
allein bringt in Sachen Abnehmen nicht viel. Fast egal wieviel man faehrt.
Ich bin auch jahrelang viel gefahren, ohne abzunehmen. Ich habe mir
damals vor jeder längeren Tour den Magen mit Nudeln, Kartoffeln oder
Reis vollgeschlagen, weil ich glaubte, daß man nur mit Kohlenhydraten
viel Leistung bringen kann.

Dann habe ich 2016 innerhalb weniger Monate fast 20 kg abgenommen, seit
ich meine (gleich langen) Touren auf nüchternem Magen fahre. Das fühlte
sich nur am Anfang komisch an, schon bald nicht mehr. Ich denke, daß
meine Muskeln "verlernt" hatten, Fett zu verbrennen, und sich erst
wieder daran gewöhnen mußten.
--
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Johann Mayerwieser
2018-04-06 12:40:05 UTC
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Post by Christoph Schneegans
Ich bin auch jahrelang viel gefahren, ohne abzunehmen. Ich habe mir
damals vor jeder längeren Tour den Magen mit Nudeln, Kartoffeln oder
Reis vollgeschlagen, weil ich glaubte, daß man nur mit Kohlenhydraten
viel Leistung bringen kann.
Allerdings ist es tödlich, während der Tour ein Schnitzerl oder anderes
fleischlastiges Gericht zu essen. Der Sauerstoff, den der Körper braucht
um das Fett zu verarbeiten, geht dann stark ab.
Joerg
2018-04-06 14:09:37 UTC
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Post by Johann Mayerwieser
Post by Christoph Schneegans
Ich bin auch jahrelang viel gefahren, ohne abzunehmen. Ich habe mir
damals vor jeder längeren Tour den Magen mit Nudeln, Kartoffeln oder
Reis vollgeschlagen, weil ich glaubte, daß man nur mit Kohlenhydraten
viel Leistung bringen kann.
Profifahrer machen das, sie nennen es "carbo-loading", in Deutsch hiesse
das "Kohlehydrate bunkern". Doch danach fahren die stundenlang volle
Moeppe, was unsereins normalerweise nicht tut.

Eddy Merckx soll sich mal im Beisein eines Reporters ein fettes Stueck
Torte reingepfiffen haben. "Isn't that bad for a cyclist?" ...
"Chocolate cake? No, that's not bad for you. It's hills. Hills are bad
for you".
Post by Johann Mayerwieser
Allerdings ist es tödlich, während der Tour ein Schnitzerl oder anderes
fleischlastiges Gericht zu essen. Der Sauerstoff, den der Körper braucht
um das Fett zu verarbeiten, geht dann stark ab.
Auch keine "Jumbo Polish" Wurst vom Stand am Grossmarkt? Mist! :-)
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Husky-Alex
2018-04-06 15:31:24 UTC
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Post by Johann Mayerwieser
Post by Christoph Schneegans
Ich bin auch jahrelang viel gefahren, ohne abzunehmen. Ich habe mir
damals vor jeder längeren Tour den Magen mit Nudeln, Kartoffeln oder
Reis vollgeschlagen, weil ich glaubte, daß man nur mit Kohlenhydraten
viel Leistung bringen kann.
Allerdings ist es tödlich, während der Tour ein Schnitzerl oder anderes
fleischlastiges Gericht zu essen. Der Sauerstoff, den der Körper braucht
um das Fett zu verarbeiten, geht dann stark ab.
Also, ich esse während längeren Touren fast überhaupt nichts. Außer hier
und da vielleicht 'mal ein Knäckebrot oder ein Müsliriegl oder etwas
Obst. Sonst müsste ich ja ständig aufs Klo.

A.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Hau drauf!
Nico Hoffmann
2018-04-05 19:41:36 UTC
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Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Zurückgelegte Strecke: 243,6 km (statt 200) - na bitte, geht doch!
Natürlich geht das.

Aber woran lag es denn auf einmal? Ich kenne das Verhältnis von Soll
und Ist aus deinen Zahlenveröffentlichung nur anders herum.

N.
--
http://www.wetteronline.de/wetter/ojmjakon
Jörg "Yadgar" Bleimann
2018-04-05 22:22:39 UTC
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Hi(gh)!
Post by Nico Hoffmann
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Zurückgelegte Strecke: 243,6 km (statt 200) - na bitte, geht doch!
Natürlich geht das.
Aber woran lag es denn auf einmal?
Vielleicht daran, dass es im Monatsdurchschnitt doch nicht mehr ganz so
kalt wie im Februar war...

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar
Thomas Bliesener
2018-04-05 23:23:03 UTC
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Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Vielleicht daran, dass es im Monatsdurchschnitt doch nicht mehr ganz so
kalt wie im Februar war...
Mir geht es so, daß je mehr ich fahre, desto mehr Lust habe ich aufs
Radfahren. Bis zur Sättigung, die bei 400 ... 500 Wochenkilometern
liegt.

Es kostet mich immer etwas Mühe, mich aus dem Winterloch
herauszukurbeln. So ab 150 Wochenkilometern geht es dann von allein, und
mir fehlt etwas, wenn ich mal einen Tag nicht auf dem Rad war.

Also jetzt nicht nachlassen, dranbleiben! Und: nicht nur die großen
Radtouren bringen es, auch mit vielen kleinen Alltagsfahrten kann man
Kilometer sammeln.
--
bli
Ulli Horlacher
2018-04-07 09:08:28 UTC
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Post by Thomas Bliesener
Mir geht es so, daß je mehr ich fahre, desto mehr Lust habe ich aufs
Radfahren. Bis zur Sättigung, die bei 400 ... 500 Wochenkilometern
liegt.
Wie bei mir.
ABER: das geht nur mit einem vernuenftigem Fahrrad, das auch Spass macht.
Mit einer "Rosinante" wuerde ich das nicht hinkriegen.
--
+ Ulli Horlacher + ***@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +
Chr. Maercker
2018-04-06 06:16:14 UTC
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Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Vielleicht daran, dass es im Monatsdurchschnitt doch nicht mehr ganz so
kalt wie im Februar war...
Das wage ich zu bezweifeln: Der letzte "Winter" fand Ende Februar bis
Anfang März statt, der ganze Rest war quasi frostfrei. Im März gab es
hiezufgegen einen weiteren Kälteeinbruch, aber vielleicht hat der nicht
bis ins Rheinland gereicht.

Näxtes Mal also bitte eine bessere Ausrede. ;-)
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
U***@web.de
2018-04-06 13:03:08 UTC
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Post by Chr. Maercker
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Vielleicht daran, dass es im Monatsdurchschnitt doch nicht mehr ganz so
kalt wie im Februar war...
Das wage ich zu bezweifeln: Der letzte "Winter" fand Ende Februar bis
Anfang März statt, der ganze Rest war quasi frostfrei. Im März gab es
hiezufgegen einen weiteren Kälteeinbruch, aber vielleicht hat der nicht
bis ins Rheinland gereicht.
Näxtes Mal also bitte eine bessere Ausrede. ;-)
Warum um alles in der Welt forderst Du eine Ausrede für
Mehrkilometer?

Gruß, ULF
Chr. Maercker
2018-04-06 22:31:40 UTC
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Post by U***@web.de
Warum um alles in der Welt forderst Du eine Ausrede für
Mehrkilometer?
Die eigentliche Ausrede des OP ist ja wohl, man könne im Januar/Februar
nicht so viel radfahren, weil es so kalt sei.
--
CU Chr. Maercker.
U***@web.de
2018-04-08 09:57:57 UTC
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Post by Chr. Maercker
Post by U***@web.de
Warum um alles in der Welt forderst Du eine Ausrede für
Mehrkilometer?
Die eigentliche Ausrede des OP ist ja wohl, man könne im Januar/Februar
nicht so viel radfahren, weil es so kalt sei.
Ob ihn das jetzt, da er seine Kilometerleistung
steigern konnte, richtig aufbaut?

Gruß, ULF
Chr. Maercker
2018-04-09 11:05:11 UTC
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Raw Message
Post by U***@web.de
Ob ihn das jetzt, da er seine Kilometerleistung
steigern konnte, richtig aufbaut?
Die Kurbel- und Wampenbilanz erscheint monatlich und das schon etliche
Monate (Jahre?). Der OP hatte also genug Zeit zu testen, ob ausgerechnet
das Usenet zur psychischen Ertüchtigung taugt. ;-)

Aber ich gebe zu, ich kann mich nicht erinnern, wann Yadgar zum letzten
Mal seine eigenen Zielvorgaben überboten hat. Insofern tatsächlich,
Glückwunsch!
--
CU Chr. Maercker.

Transport + Sport = Radfahren
Ulli Horlacher
2018-04-07 09:05:23 UTC
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Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Post by Nico Hoffmann
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Zurückgelegte Strecke: 243,6 km (statt 200) - na bitte, geht doch!
Natürlich geht das.
Aber woran lag es denn auf einmal?
Vielleicht daran, dass es im Monatsdurchschnitt doch nicht mehr ganz so
kalt wie im Februar war...
Alte Radfahrerregel: wer aufm Fahrrad friert, faehrt zu langsam!
--
+ Ulli Horlacher + ***@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +
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