Discussion:
Kindersitz oder Anhänger? Kindersitzempfehlungen!
(zu alt für eine Antwort)
Andreas Keppler
2018-03-30 14:02:09 UTC
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Raw Message
Hallo zusammen,

habe gerade ein 20 Monate altes und 11 kg schweres Kind, mit dem ich
gerne Radfahren würde. ;-)

Am liebsten auf einem hinteren Kindersitz.
(Ich würde einen Hauptständer am Rad montieren)

Ein Anhänger kommt mir persönlich so unsicher vor, auf Straßen würde ich
mich damit nie trauen. Hätte Sorgen, dass da hinter mir einer einfach
draufrauscht. (Klar kann man auch auf dem Rad so angefahren werden, dass
alles zu spät ist, aber ich habe da irgendwie ein besseres Gefühl.)

Habe mir bisher diesen Kindersitz ausgesucht:

Britax Römer Fahrradsitz Jockey Comfort (9 - 22 kg), blue / red
https://www.amazon.de/dp/B01BDNB4BG/

Falls die negativen 1-Stern-Bewertungen echt sind (einige nicht
verifizierte Käufe) weiß ich allerdings nicht so recht!
Das Gurtschloss soll anscheinend leicht aufgehen etc...!

https://www.amazon.de/Britax-R%C3%B6mer-Fahrradsitz-Jockey-Comfort/product-reviews/B01BDNB4BG/ref=cm_cr_dp_d_hist_1?ie=UTF8&filterByStar=one_star&reviewerType=all_reviews&coliid=IRYD6PJ7XI5AB&colid=L3CQCDVW9K3J#reviews-filter-bar

Falls jemand mehr dazu oder bessere Empfehlungen wüsste, wäre es klasse!

Danke!

Gruß
Andreas
Ralph Aichinger
2018-03-30 17:47:17 UTC
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Raw Message
Andreas Keppler <***@gmail.com> wrote:
> Falls jemand mehr dazu oder bessere Empfehlungen wüsste, wäre es klasse!

Lastenrad. Einfach nur geil.

https://www.instagram.com/p/BJkOrDogdUk/
https://www.instagram.com/p/8aKRVJl2rg/
https://www.instagram.com/p/BMgOEdxgVZK/

/ralph
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Andreas Keppler
2018-04-01 09:18:35 UTC
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Raw Message
Am 30.03.2018 um 19:47 schrieb Ralph Aichinger:

> Lastenrad. Einfach nur geil.
>
> https://www.instagram.com/p/BJkOrDogdUk/
> https://www.instagram.com/p/8aKRVJl2rg/
> https://www.instagram.com/p/BMgOEdxgVZK/

Sieht lustig und praktisch aus!
Wieviel kostet ein brauchbares ca?

Aktuell kann ich aus Platzgründen so etwas noch nicht, schaue ich mir
aber auf jeden Fall mal im Laden an.

Mir bleibt jetzt erstmal nichts anderes als ein Kindersitz übrig, aber
selbst da einen guten zu finden ist ein schwieriges Unterfangen.
;-)

Gruß
Andreas
Ralph Aichinger
2018-04-01 18:33:37 UTC
Permalink
Raw Message
Andreas Keppler <***@gmail.com> wrote:
> Am 30.03.2018 um 19:47 schrieb Ralph Aichinger:
>
>> Lastenrad. Einfach nur geil.
>>
>> https://www.instagram.com/p/BJkOrDogdUk/
>> https://www.instagram.com/p/8aKRVJl2rg/
>> https://www.instagram.com/p/BMgOEdxgVZK/
>
> Sieht lustig und praktisch aus!
> Wieviel kostet ein brauchbares ca?

Gebraucht vielleicht mit viel Glück 1000, ich hab meins um 1400?
gekriegt (gebraucht), neu ab so ca. 2000. Die allerbilligsten Dinger
will man nicht, weil so ein Rahmen dann doch hohen Belastungen
ausgesetzt ist.

Dreiräder sind in .at von der Benutzungspflicht ausgenommen, das
man für den einen oder anderen relevant sein.

Anhänger hab ich übrigens auch (ausgeborgt), macht *mir* nicht
annähernd soviel Spaß. Der Spaß beim Lastenrad ist, daß man
die Fahrt wirklich mit dem Kind teilt, während man es nur durch
Schreien irgendwie im Anhänger erreichen kann.

> Mir bleibt jetzt erstmal nichts anderes als ein Kindersitz übrig, aber
> selbst da einen guten zu finden ist ein schwieriges Unterfangen.

Ja, kann ich nachvollziehen.

/ralph

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Johann Mayerwieser
2018-04-01 22:12:08 UTC
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Raw Message
Am Sun, 01 Apr 2018 20:33:37 +0200 schrieb Ralph Aichinger:

> Dreiräder sind in .at von der Benutzungspflicht ausgenommen, das man für
> den einen oder anderen relevant sein.
**************************************************************************
.at-StVO:
§ 68. Verhalten der Radfahrer.

(1) Auf Straßen mit einer Radfahranlage ist mit einspurigen Fahrrädern
ohne Anhänger die Radfahranlage zu benützen, wenn das Befahren der
Radfahranlage in der vom Radfahrer beabsichtigten Fahrtrichtung gemäß §
8a erlaubt ist. Mit Fahrrädern mit einem Anhänger, der nicht breiter als
80 cm oder ausschließlich zur Personenbeförderung bestimmt ist, mit
mehrspurigen Fahrrädern, die nicht breiter als 80 cm sind, sowie bei
Trainingsfahrten mit Rennfahrrädern darf die Radfahranlage benützt
werden; mit Fahrrädern mit einem sonstigen Anhänger und mit breiteren
mehrspurigen Fahrrädern ist die für den übrigen Verkehr bestimmte
Fahrbahn zu benützen. Auf Gehsteigen und Gehwegen ist das Radfahren in
der Längsrichtung verboten. Auf Geh- und Radwegen haben sich Radfahrer so
zu verhalten, dass Fußgänger nicht gefährdet werden.
**************************************************************************

Mit einspurigen Fahrrädern muss die Radfahranlage benutzt werden
(Ausgenommen Rennräder bei Trainingsfahrten)

Mit Anhängern, die nicht breiter als 80 cm sind
Mit Mehrspurigen Fahrrädern, die nicht breiter als 80 cm sind
Mit Anhängern, die zur Personenbeförderung dienen auch breiter als 80 cm
Darf die Radfahranlage benutzt werden.

Mit allen anderen (Mehrspurige FAhrräder oder Anhänger, die breiter als
80 cm sind)ist das Benutzen der Radfahranlage nicht erlaubt.

Mich juckt es, einen Anhänger zu bauen, der 85 cm breit ist und der nur
dazu dient, die Batterie zubefördern, die für die Beleuchtung des
Anhängers dient.
Uwe Schliephake
2018-04-02 06:33:43 UTC
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Raw Message
Ralph Aichinger <***@pi.h5.or.at> wrote:

> Gebraucht vielleicht mit viel Glück 1000, ich hab meins um 1400?
> gekriegt (gebraucht), neu ab so ca. 2000. Die allerbilligsten Dinger
> will man nicht, weil so ein Rahmen dann doch hohen Belastungen
> ausgesetzt ist.

Sogar schon unter 1.000:

<https://fahrrad-ass.de/epages/38a25507-d38e-4087-b372-56cf21356c68.sf/de_DE/?ObjectID=358545&ViewAction=FacetedSearchProducts&SearchString=cangoo>
Johann Mayerwieser
2018-04-01 10:44:40 UTC
Permalink
Raw Message
Am Fri, 30 Mar 2018 19:47:17 +0200 schrieb Ralph Aichinger:

> Lastenrad. Einfach nur geil.
>
> https://www.instagram.com/p/BJkOrDogdUk/
DAs Kind braucht einen, wenn auch nur einfachen, Kindersitz wegen der
seitlichen Abstützung beim Schlafen wichtiger als
> https://www.instagram.com/p/BMgOEdxgVZK/
eine Styroporkrone.
Ralph Aichinger
2018-04-01 18:36:35 UTC
Permalink
Raw Message
Johann Mayerwieser <***@gmail.com> wrote:
> Am Fri, 30 Mar 2018 19:47:17 +0200 schrieb Ralph Aichinger:
>
>> Lastenrad. Einfach nur geil.
>>
>> https://www.instagram.com/p/BJkOrDogdUk/
> DAs Kind braucht einen, wenn auch nur einfachen, Kindersitz wegen der
> seitlichen Abstützung beim Schlafen wichtiger als
>> https://www.instagram.com/p/BMgOEdxgVZK/
> eine Styroporkrone.

Ja. Zu ersterem: Leider kann man alles nicht immer so planen,
aber mittlerweile fahre ich mit einem Sammelsurium von
Polstern durch die Gegend, wenn an Kindertransport gedacht
ist.

Und zu zweiterem: Du kennst die Rechtslage in Österreich, der
Helm wird zumindest immer mitgeführt. Auch wenn nicht gestraft
wird, oft will man einfach nicht mit der Polizei argumentieren.

/ralph
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Johann Mayerwieser
2018-04-01 22:13:36 UTC
Permalink
Raw Message
Am Sun, 01 Apr 2018 20:36:35 +0200 schrieb Ralph Aichinger:

> Ja. Zu ersterem: Leider kann man alles nicht immer so planen, aber
> mittlerweile fahre ich mit einem Sammelsurium von Polstern durch die
> Gegend, wenn an Kindertransport gedacht ist.
>
> Und zu zweiterem: Du kennst die Rechtslage in Österreich, der Helm wird
> zumindest immer mitgeführt. Auch wenn nicht gestraft wird, oft will man
> einfach nicht mit der Polizei argumentieren.

Mir ging es eh um ersteres, das mit dem Helm ist mir bekannt.
Dirk Wagner
2018-03-30 20:51:38 UTC
Permalink
Raw Message
Andreas Keppler <***@gmail.com> wrote:

> Falls die negativen 1-Stern-Bewertungen echt sind (einige nicht
> verifizierte Käufe) weiß ich allerdings nicht so recht!
> Das Gurtschloss soll anscheinend leicht aufgehen etc...!

Wir hatten vor gefühlten 25 Jahren (die aber tatsächlich nur 11 Jahre
her sind) das Vorgängermodell.
Sah aber gar nicht SO anders aus. Insbesondere das Gurt- und
Verschlusssystem sieht identisch aus.

Ich hatte den Sitz an meinem Alltagsrenner montiert
(<http://onlinemeldesystem.de/www.diwasoft.net/Fahrrad/images/Alltagsrad_050817_3817.jpg>)
Das war recht "kuschelig" für den Nachwuchs - aber nicht wirklich eng.

Am Rad meiner Frau hatten wir einen zweibeinigen Mittelständer - bei mir
einen Hinterbauständer.
Hat für 2x2 Jahre gereicht.

Selbst abgeschnallt haben sich unsere zwei aber nie.
Und auch unsere 2 Neffen, die danach darin herumkutschiert wurden
nicht...

Eine Nachbarin schwört auf den Anhänger - und nutzt den auch jetzt noch,
nachdem das Kind selbst fährt.

Lastenrad, wie hier an anderer Stelle vorgeschlagen, muss man mögen und
können.
Hier im Stadtteil gibt es einige "hippe" Mütter, die aber so fahren, als
hätten sie das nur auf Empfehlung und ihne Probefahrt hin gekauft.
Dabei handelt es sich meist um die lange zweirädirige Variante, wie z.B.
das Bakfiets. Da kommen sie einfach mit der Länge nicht zurecht.
Sowas ist auch nicht wirklich sinnvoll, wenn man es die Kellertreppe
hoch- und runtertragen muss...

Ciao

dirk
Wolfgang Strobl
2018-03-31 14:31:52 UTC
Permalink
Raw Message
Am Fri, 30 Mar 2018 22:51:38 +0200 schrieb ***@diwasoft.de
(Dirk Wagner):

>Andreas Keppler <***@gmail.com> wrote:

[... Römer-Kindersitz ...)

>Ich hatte den Sitz an meinem Alltagsrenner montiert
>(<http://onlinemeldesystem.de/www.diwasoft.net/Fahrrad/images/Alltagsrad_050817_3817.jpg>)

Vor etwas mehr als 25 Jahren sah das bei uns so aus:
<http://www.mystrobl.de/Plone/wolfgang-strobl/fotos/bonn/suedstadt/jan>
<http://www.mystrobl.de/ws/fahrrad/bilder/Alltagsraeder/target26.html>

War übrigens auch ein Römer-Modell.

>Das war recht "kuschelig" für den Nachwuchs - aber nicht wirklich eng.

Yep. Einzig beim Aufsteigen musste man etwas aufpassen, um den Nachwuchs
nicht auszuknocken.

Zum Thema Mittelständer: sehr praktisch, aber man sollte sich von seiner
Stabilität nicht dazu verleiten lassen, Rad und Kind auch nur einen
Moment lang alleine stehenzulassen, ohne es festzuhalten. Wie oft habe
ich in der Zwischenzeit Idioten/-innen gesehen, die im Vertrauen auf die
Narrenkappe herumwanderten, während das Kind langsam zappelig wurde ...

Stichwort Anhänger oder Kindersitz: Das würde ich u.a. davon abhängig
machen, welche konkreten Abstellmöglichkeiten man an den div. Zielen hat
und weniger von dem Bullshit, der im Rahmen des Sicherheitstheaters
kolportiert wird. Wenn man wie wir immer alles über eine Treppe ins Haus
schleppen muss, macht ein Anhänger keine großen Spaß, davon abgesehen
sind die Rangierfähigkeiten mit Kindersitz auch besser. Bzgl. Sicherheit
nehmen sich beide Varianten nicht viel. Ich würde mit dem Hänger Radwege
allerdings noch eiserner meiden.

Was das konkrete Modell angeht, so erscheint mir das unnötig schwer zu
sein, jedenfalls würde ich mal Vergleiche bzgl. des Gewichts anstellen.


--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
Dirk Wagner
2018-03-31 14:47:34 UTC
Permalink
Raw Message
Wolfgang Strobl <***@mystrobl.de> wrote:

> Stichwort Anhänger oder Kindersitz: Das würde ich u.a. davon abhängig
> machen, welche konkreten Abstellmöglichkeiten man an den div. Zielen hat
> und weniger von dem Bullshit, der im Rahmen des Sicherheitstheaters
> kolportiert wird. Wenn man wie wir immer alles über eine Treppe ins Haus
> schleppen muss, macht ein Anhänger keine großen Spaß, davon abgesehen
> sind die Rangierfähigkeiten mit Kindersitz auch besser.

Keller rauf und runter war bei mir der KO-Punkt für den Anhänger...


> Bzgl. Sicherheit
> nehmen sich beide Varianten nicht viel. Ich würde mit dem Hänger Radwege
> allerdings noch eiserner meiden.

Hätte der Anhänger evtl den Vorteil, Radwege nicht benutzen zu müssen?


> Was das konkrete Modell angeht, so erscheint mir das unnötig schwer zu
> sein, jedenfalls würde ich mal Vergleiche bzgl. des Gewichts anstellen.

Im Vergleich dem Modell Anfang des Jahrtausends, wie wir es hatten,
scheint mir mehr Plastik zum "Schutz" des Kindes dabei zu sein.
Z.B. die Schilder an den Füßen, die zusätzlich zu den Gurten verhindern
sollen, dass die Füße in die Speichen kommen.
Auch scheint mir das Teil am Kopfteil deutlich dicker zu sein...

Was allerdings unser Sitz gewogen hat, weiß ich nicht - und wenn die
Befestigungseinheit mit gewogen wurde: Leicht wahr die auch damals
nicht...

Ciao

dirk
Andreas Keppler
2018-04-01 09:46:42 UTC
Permalink
Raw Message
Am 31.03.2018 um 16:47 schrieb Dirk Wagner:

> Keller rauf und runter war bei mir der KO-Punkt für den Anhänger...

Gibts eigentlich Anhänger die man irgendwie zusammenklappen kann?
So einen könnte ich vielleicht noch in die Garage neben dem Auto und Rad
bekommen.


>> Bzgl. Sicherheit
>> nehmen sich beide Varianten nicht viel. Ich würde mit dem Hänger Radwege
>> allerdings noch eiserner meiden.
>
> Hätte der Anhänger evtl den Vorteil, Radwege nicht benutzen zu müssen?

Ich würde nie mit Anhänger auf einer vielbefahrenen Straße Stuttgarts
(die übelsten, unverschämtesten Autofahrer Deutschlands) fahren.... ;-)

Wenn da das Kind im Hänger 3 Tage überlebt, hast Du Glück....

>
>
>> Was das konkrete Modell angeht, so erscheint mir das unnötig schwer zu
>> sein, jedenfalls würde ich mal Vergleiche bzgl. des Gewichts anstellen.
>
> Im Vergleich dem Modell Anfang des Jahrtausends, wie wir es hatten,
> scheint mir mehr Plastik zum "Schutz" des Kindes dabei zu sein.
> Z.B. die Schilder an den Füßen, die zusätzlich zu den Gurten verhindern
> sollen, dass die Füße in die Speichen kommen.
> Auch scheint mir das Teil am Kopfteil deutlich dicker zu sein...
>
> Was allerdings unser Sitz gewogen hat, weiß ich nicht - und wenn die
> Befestigungseinheit mit gewogen wurde: Leicht wahr die auch damals
> nicht...

Lies mal diese Bewertung:

https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R2VOUCMIBEGR77/

Wäre das in einem anderen/besseres Sitz anders ausgegangen?

Gruß
Andreas
Martin Wohlauer
2018-04-01 09:50:09 UTC
Permalink
Raw Message
Am 01.04.2018 um 11:46 schrieb Andreas Keppler:
> Am 31.03.2018 um 16:47 schrieb Dirk Wagner:
>> Keller rauf und runter war bei mir der KO-Punkt für den Anhänger...
>
> Gibts eigentlich Anhänger die man irgendwie zusammenklappen kann?
> So einen könnte ich vielleicht noch in die Garage neben dem Auto und Rad
> bekommen.

Die Hinterher kann man auseinandernehmen. Also Reifen weg, ggf.
aufgebaute Box weg, und man kann ihn einfach an die Wand hängen. Das
rauf und runter schleppen verteilt sich dann halt etwas. Mehr aber auch
nicht.

Grüßle,

Martin.
Andreas Keppler
2018-04-01 10:22:56 UTC
Permalink
Raw Message
Am 01.04.2018 um 11:50 schrieb Martin Wohlauer:

>> Gibts eigentlich Anhänger die man irgendwie zusammenklappen kann?
>> So einen könnte ich vielleicht noch in die Garage neben dem Auto und Rad
>> bekommen.
>
> Die Hinterher kann man auseinandernehmen. Also Reifen weg, ggf.
> aufgebaute Box weg, und man kann ihn einfach an die Wand hängen. Das
> rauf und runter schleppen verteilt sich dann halt etwas. Mehr aber auch
> nicht.

Muss ich mal im Laden probieren.
So richtig auseinandermontieren (schrauben) wäre zu aufwendig.

Praktisch wäre es wenn man sie irgendwie seitlich ziehharmonikamässig
zusammenklappen könnte, dass sie nicht mehr so breit wären!

Gruß
Andreas
Martin Wohlauer
2018-04-01 16:34:58 UTC
Permalink
Raw Message
Am 01.04.2018 um 12:22 schrieb Andreas Keppler:
> Am 01.04.2018 um 11:50 schrieb Martin Wohlauer:
>>> Gibts eigentlich Anhänger die man irgendwie zusammenklappen kann?
>>> So einen könnte ich vielleicht noch in die Garage neben dem Auto und Rad
>>> bekommen.
>>
>> Die Hinterher kann man auseinandernehmen. Also Reifen weg, ggf.
>> aufgebaute Box weg, und man kann ihn einfach an die Wand hängen. Das
>> rauf und runter schleppen verteilt sich dann halt etwas. Mehr aber auch
>> nicht.
>
> Muss ich mal im Laden probieren.
> So richtig auseinandermontieren (schrauben) wäre zu aufwendig.

Also die Reifen lassen sich vollkommen werkzeuglos abnehmen. Einfach das
»Zäpfchen« in der Nabe raus ziehen, dann kann man sie abnehmen. WIMRE,
gab's für die Deichsel etwas ähnlich unkompliziertes. Bin ehrlich gesagt
schon gespannt, wann die ersten das im großen Stile spitz kriegen, und
fröhlich Teile von Hinterhers abmontieren. In bestimmten Gegenden muss
alles angekettet sein...

Grüßle,

Martin.
Andreas Keppler
2018-04-03 10:45:38 UTC
Permalink
Raw Message
Am 01.04.2018 um 18:34 schrieb Martin Wohlauer:

>>>> Gibts eigentlich Anhänger die man irgendwie zusammenklappen kann?
>>>> So einen könnte ich vielleicht noch in die Garage neben dem Auto und Rad
>>>> bekommen.

> Also die Reifen lassen sich vollkommen werkzeuglos abnehmen. Einfach das
> »Zäpfchen« in der Nabe raus ziehen,

Habe mir den Cruuzer angesehen:
Bei dem drückst nur in der Mitte des Rades einen Knopf und ziehst das
Rad ab.

Den Anhänger kann man zwar nicht quer/seitlich zusammenklappen aber von
oben nach unten zusammenlegen.

Muss mal probieren ob er so neben das Auto in die Garage passt.
Falls ja, kaufe ich den alten Cruuzer für 2 Kinder, den es gerade bis
Ende April für 599 im Angebot samt Babyschale, die eigentlich 59 oder 69
kostet....

Da es ein neues Modell mit Federung und noch paar Veränderungen gibt....

> dann kann man sie abnehmen. WIMRE,
> gab's für die Deichsel etwas ähnlich unkompliziertes. Bin ehrlich gesagt
> schon gespannt, wann die ersten das im großen Stile spitz kriegen, und
> fröhlich Teile von Hinterhers abmontieren. In bestimmten Gegenden muss
> alles angekettet sein...

Ich würde zwar selbst bei uns (Stuttgart) das Teil nirgends lang
draussen stehen lassen, aber hier wird wenig geklaut. Die Leute haben
alle Arbeit und genug Geld, sind aber gestresst weil sie keine Zeit haben.

Deswegen gibt es hier die übelsten Auto- und Radfahrer....

Sogar Elektrorollstuhfahrer... ;-)
Hätte nie gedacht, dass ich so einem mal hinterherschreie, dass ich ihn
aus seinem Stühlchen schlagen würde wenn er nochmal so einen Scheiss
zusammenfährt...
;-)

Gruß
Andreas
Martin Wohlauer
2018-04-03 16:20:50 UTC
Permalink
Raw Message
Am 03.04.2018 um 12:45 schrieb Andreas Keppler:
> Am 01.04.2018 um 18:34 schrieb Martin Wohlauer:
>
>>>>> Gibts eigentlich Anhänger die man irgendwie zusammenklappen kann?
>>>>> So einen könnte ich vielleicht noch in die Garage neben dem Auto und Rad
>>>>> bekommen.
>
>> Also die Reifen lassen sich vollkommen werkzeuglos abnehmen. Einfach das
>> »Zäpfchen« in der Nabe raus ziehen,
>
> Habe mir den Cruuzer angesehen:
> Bei dem drückst nur in der Mitte des Rades einen Knopf und ziehst das
> Rad ab.

Also das umgekehrte Konzept: Rein drücken, statt raus ziehen. =)

> Den Anhänger kann man zwar nicht quer/seitlich zusammenklappen aber von
> oben nach unten zusammenlegen.

Auch ned schlecht.

> Da es ein neues Modell mit Federung und noch paar Veränderungen gibt....

Die Kids werden die Federung sicherlich begrüßen. =)

>> dann kann man sie abnehmen. WIMRE,
>> gab's für die Deichsel etwas ähnlich unkompliziertes. Bin ehrlich gesagt
>> schon gespannt, wann die ersten das im großen Stile spitz kriegen, und
>> fröhlich Teile von Hinterhers abmontieren. In bestimmten Gegenden muss
>> alles angekettet sein...
>
> Ich würde zwar selbst bei uns (Stuttgart) das Teil nirgends lang
> draussen stehen lassen, aber hier wird wenig geklaut. Die Leute haben
> alle Arbeit und genug Geld, sind aber gestresst weil sie keine Zeit haben.

Wie ich vor Monden hier schon schrieb: Nicht mal ein Brot kann man hier
im Lastenrad unbeaufsichtigt liegen lassen, ohne dass es Füße kriegt.

> Deswegen gibt es hier die übelsten Auto- und Radfahrer....


Na ist doch schön, wie sie sich alle den Arsch aufreißen, um jeden Monat
300 € mehr zu haben, die sie dann schön ins Auto versenken können. ;-)

> Sogar Elektrorollstuhfahrer... ;-)

Die sind hier manchmal auch lustig drauf. Wobei ich es denen noch am
ehesten verzeihe. Denn wie viel Spaß es denen macht, ständig über 3 cm
Kanten zu donnern, damit auch ja die armen Blinden noch mitkriegen, wo
der Gehweg aufhört, kann ich mir auch lebhaft vorstellen. Dann doch
lieber den Radweg bevölkern. Da sieht es wenigstens tendenziell besser aus.

> Hätte nie gedacht, dass ich so einem mal hinterherschreie, dass ich ihn
> aus seinem Stühlchen schlagen würde wenn er nochmal so einen Scheiss
> zusammenfährt...
> ;-)

Was ich immer sage: Der Depp wird nicht weniger Depp, wenn er die
Fortbewegungsart wechselt. Ist wie sonst auch im Leben: Manche rallen
einfach so gar nicht, was sie gerade den anderen mit ihrer
Handlungsweise für Ärger bereiten. Oder es ist ihnen schlicht wurscht.

Grüßle,

Martin.
Andre Eiger
2018-04-01 21:38:45 UTC
Permalink
Raw Message
Am Sun, 01 Apr 2018 11:46:42 +0200 schrieb Andreas Keppler:

> Am 31.03.2018 um 16:47 schrieb Dirk Wagner:
>
>> Keller rauf und runter war bei mir der KO-Punkt für den Anhänger...
>
> Gibts eigentlich Anhänger die man irgendwie zusammenklappen kann?
> So einen könnte ich vielleicht noch in die Garage neben dem Auto und Rad
> bekommen.

Mein Leggero Classico konnte etwa auf das Format der Aluwanne
zusammengeklappt werden, wobei Laufräder und Deichsel in der Wanne Platz
fanden. Aktuelles Produkt ist der Leggero Vento.
http://www.leggero.de/kinderfahrrad-anhaenger/vento-kinderanhaenger/


> Ich würde nie mit Anhänger auf einer vielbefahrenen Straße Stuttgarts
> (die übelsten, unverschämtesten Autofahrer Deutschlands) fahren.... ;-)
>
> Wenn da das Kind im Hänger 3 Tage überlebt, hast Du Glück....

Ich war zwar nur drei mal mit dem Rad in Stuttgart und habe mangels
Ortskenntnis vorwiegend Hauptstraßen mit Wegweisung benutzt, besondere
Unterschiede zum Rhein-Main-Gebiet sind mir jedoch nicht aufgefallen.
Vielleicht war ich mit dem Rad auf der Fahrbahn auch einfach nur zu
exotisch.
Aber hier berühren wir Glaubensfragen. Das ist ein zähes Thema.
Ich fahre übrigens gerne mit Rückspiegel, das löst den
Überraschungseffekt des von hinten kommenden Verkehrs auf.
Wolfgang Strobl
2018-04-01 10:41:43 UTC
Permalink
Raw Message
Am Sat, 31 Mar 2018 16:47:34 +0200 schrieb ***@diwasoft.de
(Dirk Wagner):

>Wolfgang Strobl <***@mystrobl.de> wrote:
>
>> Stichwort Anhänger oder Kindersitz: Das würde ich u.a. davon abhängig
>> machen, welche konkreten Abstellmöglichkeiten man an den div. Zielen hat
>> und weniger von dem Bullshit, der im Rahmen des Sicherheitstheaters
>> kolportiert wird. Wenn man wie wir immer alles über eine Treppe ins Haus
>> schleppen muss, macht ein Anhänger keine großen Spaß, davon abgesehen
>> sind die Rangierfähigkeiten mit Kindersitz auch besser.
>
>Keller rauf und runter war bei mir der KO-Punkt für den Anhänger...

Das war es bei uns auch, zu der Zeit, als die Kinder noch in Kindersitze
passten, Mietwohnung in Hochparterre, kleiner Abstellraum im Keller,
über eine steile, enge Treppe zu erreichen.

>
>
>> Bzgl. Sicherheit
>> nehmen sich beide Varianten nicht viel. Ich würde mit dem Hänger Radwege
>> allerdings noch eiserner meiden.
>
>Hätte der Anhänger evtl den Vorteil, Radwege nicht benutzen zu müssen?

Ich habe die Rechtslage diesbezüglich mangels persönlichem Interesse
nicht sonderlich verfolgt. Generell gilt das Prinzip, daß dem der
Benutzungspflicht nur Folge zu leisten ist, wenn dies möglich ist.

Der Vorteil besteht m.E. mehr in der Wahrnehmung als in faktischen oder
rechtlichen Umständen. Die wenigsten Radfahrer sind sich der Gefahren
bewußt, die ihnen auf Radwegen drohen, obwohl sie sie regelmäßig erleben
und oft genug in die dort aufgestellten Fallen tappen, Autofahrer auf
der Fahrbahn eher noch weniger. Daß ein sperriger Anhänger auf den
schmalen Holperpisten ein Problem sein kann, versteht hingegen jeder,
der schon mal seinen überladenen Rollkoffer aus dem Kofferraum gewuchtet
und dann über ein Dutzend Bordsteinkanten gezogen hat.

>
>
>> Was das konkrete Modell angeht, so erscheint mir das unnötig schwer zu
>> sein, jedenfalls würde ich mal Vergleiche bzgl. des Gewichts anstellen.
>
>Im Vergleich dem Modell Anfang des Jahrtausends, wie wir es hatten,
>scheint mir mehr Plastik zum "Schutz" des Kindes dabei zu sein.

Ja. In dem verlinkten Prospekt von Amazohn stand 5.5 kg, der Hersteller
selber gibt 5,7 kg an. Das ist rund ein kg weniger als ein besseres
Rennrad von der Stange.


>Z.B. die Schilder an den Füßen, die zusätzlich zu den Gurten verhindern
>sollen, dass die Füße in die Speichen kommen.

Einen IMHO besseren Schutz hatte unser lediglich aus einer tiefgezogenen
gelben Plastikschale bestehende Römer-Kindersitz (Bild hatte ich
verlinkt) auch gehabt. Leider kann ich nicht mehr herausfinden, was der
wog. Bestimmt aber nicht so viel, denn ein Mehrgewicht von 50% zum Rad
wäre mir damals deutlicher aufgefallen. Das PR60/L wog 12 kg.


>Auch scheint mir das Teil am Kopfteil deutlich dicker zu sein...
>
>Was allerdings unser Sitz gewogen hat, weiß ich nicht - und wenn die
>Befestigungseinheit mit gewogen wurde: Leicht wahr die auch damals
>nicht...

Der Kindersitz saß damals auf dem Gepäckträger auf, die Halterung war
dementsprechend filigraner. Das jetzige Modell ist offenbar
freischwingend. Das hat sicher seine Vorteile, jedoch kommt das nicht
für lau.

--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
Dirk Wagner
2018-04-01 21:01:46 UTC
Permalink
Raw Message
Wolfgang Strobl <***@mystrobl.de> wrote:

> Der Kindersitz saß damals auf dem Gepäckträger auf, die Halterung war
> dementsprechend filigraner. Das jetzige Modell ist offenbar
> freischwingend. Das hat sicher seine Vorteile, jedoch kommt das nicht
> für lau.

Freischwingen war unserer damals auch schon - auch wenn die Form des
Befestigungsbügels eine andere war.
Anders wäre mit unseren Rädern auch nicht gegangen, da kein
Gepäckträger...

Ciao

dirk
HC Ahlmann
2018-04-02 15:52:46 UTC
Permalink
Raw Message
Dirk Wagner <***@diwasoft.de> wrote:

> Wolfgang Strobl <***@mystrobl.de> wrote:
>
> > Stichwort Anhänger oder Kindersitz: Das würde ich u.a. davon abhängig
> > machen, welche konkreten Abstellmöglichkeiten man an den div. Zielen hat
> > und weniger von dem Bullshit, der im Rahmen des Sicherheitstheaters
> > kolportiert wird. Wenn man wie wir immer alles über eine Treppe ins Haus
> > schleppen muss, macht ein Anhänger keine großen Spaß, davon abgesehen
> > sind die Rangierfähigkeiten mit Kindersitz auch besser.
>
> Keller rauf und runter war bei mir der KO-Punkt für den Anhänger...

Ich habe einen mehrere Jahre viermal täglich 13 Stufen herauf oder
herunter geschafft – das war der Preis einer Stadtwohnung am zentralen
Marktplatz. Da der Croozer 737 mit seinen 20'-Rädern und dem
Schiebebügel gut über die Stufen zu führen war, wurde es nicht zum
Ausschlusskriterium. Er stand vor UV-Licht und Regen geschützt, während
jetzt in der Nachbarschaft ein neuerer Croozer vor der Haustür sichtbar
unter der Witterung leidet, abgesehen davon, dass er morgens mitunter
kalt und nass ist.

> > Bzgl. Sicherheit nehmen sich beide Varianten nicht viel. Ich würde mit
> > dem Hänger Radwege allerdings noch eiserner meiden.
>
> Hätte der Anhänger evtl den Vorteil, Radwege nicht benutzen zu müssen?

Zu können, mein lieber Watson, zu können.
Bei Radwegen mit Einbauten wird es für Anhänger gern zu eng, sodass man
mehr nach hinten als nach vorne guckt – oder enge Radwege meidet.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Andreas Keppler
2018-04-01 08:25:51 UTC
Permalink
Raw Message
Am 31.03.2018 um 16:31 schrieb Wolfgang Strobl:

> Stichwort Anhänger oder Kindersitz: Das würde ich u.a. davon abhängig
> machen, welche konkreten Abstellmöglichkeiten man an den div. Zielen hat
> und weniger von dem Bullshit, der im Rahmen des Sicherheitstheaters
> kolportiert wird.

Ja.
Für einen Anhänger würde sprechen, dass das Kind besser schlafen kann
als in einem Sitz.


> Wenn man wie wir immer alles über eine Treppe ins Haus
> schleppen muss, macht ein Anhänger keine großen Spaß, davon abgesehen
> sind die Rangierfähigkeiten mit Kindersitz auch besser.

Habe aktuell (vor dem geplanten Umzug) leider noch keinen Platz für
einen Hänger, muß daher erst einmal einen Sitz nehmen.

> Bzgl. Sicherheit
> nehmen sich beide Varianten nicht viel. Ich würde mit dem Hänger Radwege
> allerdings noch eiserner meiden.

? Du meinst Straßen!?
Auf Radwegen würde ich mit einem Hänger schon fahren, aber auf der
Straße niemals.

>
> Was das konkrete Modell angeht, so erscheint mir das unnötig schwer zu
> sein, jedenfalls würde ich mal Vergleiche bzgl. des Gewichts anstellen.
>
>

Bei dem von mir geposteten Römer jammern viele in den Bewertungen über
viel zu leicht zu öffnende Verschlüsse!


Gruß
Andreas
Dirk Wagner
2018-04-01 08:34:02 UTC
Permalink
Raw Message
Andreas Keppler <***@gmail.com> wrote:

> > Bzgl. Sicherheit
> > nehmen sich beide Varianten nicht viel. Ich würde mit dem Hänger Radwege
> > allerdings noch eiserner meiden.
>
> ? Du meinst Straßen!?
> Auf Radwegen würde ich mit einem Hänger schon fahren, aber auf der
> Straße niemals.

Du meinst sicher die Fahrbahn?

Mit dem - entsprechend breiten - Anhänger musst Du Dir den Radweg nicht
antun und bis auf der Fahrbahn legal UND sicherer unterwegs...

> Bei dem von mir geposteten Römer jammern viele in den Bewertungen über
> viel zu leicht zu öffnende Verschlüsse!

Schrub ich schon, dass das bei unseren Kindern kein Problem war?
Auch steht bei einigen Kommentaren (nicht bei Amazon, da gehe ich aus
Prinzip nicht hin), dass das Verschlussystem geändert worden sei.
Ob weg von der Varianten, wie wir sie vor 18 Jahren hatte hin zu einer,
die leichter zu öffnen ist oder ob es zwischendrinn mal eine gab, die
leichter zu öffnen ist, steht da leider nicht...

Ciao

dirk
Andreas Keppler
2018-04-01 09:50:21 UTC
Permalink
Raw Message
Am 01.04.2018 um 10:34 schrieb Dirk Wagner:

> Du meinst sicher die Fahrbahn?

Ja ;-)


>
> Mit dem - entsprechend breiten - Anhänger musst Du Dir den Radweg nicht
> antun und bis auf der Fahrbahn legal UND sicherer unterwegs...

Hier in Stuttgart überlebt Dein Kind im Anhänger keine 3 Tage.
Hier wird Dir schon im Auto hinten mit 30 cm aufgefahren, manchmal auch
weniger...

>
>> Bei dem von mir geposteten Römer jammern viele in den Bewertungen über
>> viel zu leicht zu öffnende Verschlüsse!
>
> Schrub ich schon, dass das bei unseren Kindern kein Problem war?
> Auch steht bei einigen Kommentaren (nicht bei Amazon, da gehe ich aus
> Prinzip nicht hin),

Ich auch nicht, aber die Bewertungen (die wenigen echten) kann man
manchmal brauchen ;-)


> dass das Verschlussystem geändert worden sei.
> Ob weg von der Varianten, wie wir sie vor 18 Jahren hatte hin zu einer,
> die leichter zu öffnen ist oder ob es zwischendrinn mal eine gab, die
> leichter zu öffnen ist, steht da leider nicht...

Für mich persönlich liest es sich so, als ob aktuell noch ein zu leicht
zu öffnender Verschluss drin ist, da es noch aktuelle Bewertungen mit
diesem Punkt gab.

Gruß
Andreas
Sepp Ruf
2018-04-01 11:17:42 UTC
Permalink
Raw Message
Am 01.04.2018 um 11:50 schrieb Andreas Keppler:
> Am 01.04.2018 um 10:34 schrieb Dirk Wagner:
>
>> Du meinst sicher die Fahrbahn?
>
> Ja ;-)
>
>
>>
>> Mit dem - entsprechend breiten - Anhänger musst Du Dir den Radweg nicht
>> antun und bis auf der Fahrbahn legal UND sicherer unterwegs...
>
> Hier in Stuttgart überlebt Dein Kind im Anhänger keine 3 Tage.
> Hier wird Dir schon im Auto hinten mit 30 cm aufgefahren, manchmal auch
> weniger...

Sachma, Mister Ausrufezeichenbetreff, der du hier typisch
regional-exzeptionalistische Klopper ohne unfallstatistischen Beleg
verbreitest: Vielleicht entspricht ein gebrauchter Diesel-Hochdachkombi eher
deinen Familientransport-Anforderungen? Gruenklasse 4 oder 5 gibt es ja dank
der "khmergruenen" Deindustrialisierer und der Deutschen Umwelt-Hysteriker
e.V. fast umsonst. Einfach ein Benzinerschild auf die Heckklappe buegeln....
Und dann ziehst du in die Gegend von Reutlingen, denn da gibt es auch die
allergefaehrlichsten Strassen Schwabens und die boehsesten Autofahrer von
Welt - und geistesverwandte Besorgte Fahrradseparatisten von der Initiative
Cycleride.
Wolfgang Strobl
2018-04-01 11:19:54 UTC
Permalink
Raw Message
Am Sun, 1 Apr 2018 11:50:21 +0200 schrieb Andreas Keppler
<***@gmail.com>:

>Hier in Stuttgart überlebt Dein Kind im Anhänger keine 3 Tage.
>Hier wird Dir schon im Auto hinten mit 30 cm aufgefahren, manchmal auch
>weniger...

Liest man in Stuttgart die eigenen Zeitungen nicht?

"Radfahrer von Laster erfasst und getötet

Von red/dpa/lsw 08. März 2018 - 19:42 Uhr

Im Kreis Konstanz ist ein Mann von einem Laster erfasst und tödlich
verletzt worden. Dies teilte die Polizei am Donnerstag in Singen mit.

Singen - Ein 73 Jahre alter Radfahrer ist in Singen (Kreis Konstanz) von
einem Laster erfasst und tödlich verletzt worden. Der Unfall ereignete
sich an einer Einmündung, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der
33 Jahre alte Fahrer der Zugmaschine hat ersten Ermittlungen zufolge den
Radfahrer beim Abbiegen übersehen, als dieser geradeaus weiterfahren
wollte.

Das Fahrrad verkeilte sich in der abbiegenden Zugmaschine. Der Radfahrer
erlitt so schwere Verletzungen, dass er am Donnerstag noch am Unfallort
starb. "

<https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.singen-radfahrer-von-laster-erfasst-und-getoetet.16817020-4f61-4129-8c7c-c049bc7282fd.html>


Ok, das war in Singen, nicht in Stuttgart. Für Stuttgart entnehme ich
einem Blog, der auf eine Pressemitteilung der Polizei beruht:

"Im vergangenen Jahr starben in Stuttgart zehn Menschen im
Straßenverkehr, 8 Fußgänger, darunter 3 Kinder, ein LkW-Fahrer und ein
Radfahrer".

Der Radfahrer war, wie eine weitere Recherche ergab, mit einer querenden
Stadtbahn kollidiert, nicht mit einem Auto.

Unfälle mit schweren oder tödlichen Folgen für Radfahrer sind i.d.R.
Querungs- und Abbiegeunfälle mit Kfz, nicht Unfälle im Längsverkehr.

Auch in Stuttgart.

So etwas z.B.

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.toedlicher-unfall-in-sindelfingen-radfahrer-wird-von-lkw-ueberrollt.c6aa532d-d9ea-4dfc-9e6b-40642c1567b1.html

"En 50-jähriger Radfahrer fährt in Sindelfingen auf dem Fahrradstreifen,
als ihm ein Lkw-Fahrer die Vorfahrt nimmt und den Radler überfährt."

Um neben dem Schreibfehler auch einen wichtigen und m.E. bewußten
inhaltlichen Fehler zu korrigieren:

Hier wurde ein auf einem innerstädtischen separaten Zweirichtungsradweg
einer bevorrechtigten Straße fahrender Radfahrer von einem LKW
überfahren und zu Tode gebracht, dessen Fahrer die Vorfahrt des
Radfahrers nicht beachtet hatte. Der Unfall geschah auf einer blutrot
eingefärbten Furt über eine zu querende Einmündung, nicht auf einem
Radstreifen.

Dies ist neben der anderen Variante, bei dem das nachrangige Kfz aus der
bevorrechtigten Straße nach rechts einbiegt und den Vorrang des
geradeaus fahrenden Radfahrer nicht beachtet, die typische Art und
Weise, wie Radfahrer im Straßenverkehr ums Leben kommen. Man kann
Radwege hier durchaus als ursächlich ansehen, erst sie schaffen eine
spezifische, Kfzfahrer regelmäßig überfordernde Verkehrssituation.

Nächster Treffer:

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.schwerer-unfall-in-boeblingen-radfahrer-zwei-meter-mitgeschleift.126e4c95-16b4-4073-b996-0ead6c8ab028.html

"Bei einem Verkehrsunfall im Bereich der Panzerstraße in Böblingen am
Karfreitag kurz vor 16 Uhr ist ein Radfahrer schwer verletzt worden. ...
Hierzu musste sie über den parallel zur Kreisstraße am Zaun der Kaserne
entlang verlaufenden Radweg fahren. Beim Überqueren übersah sie den aus
ihrer Sicht von rechts kommenden 75-jährigen Radfahrer ..."

Aber es gibt auch Alleinunfälle auf Radwegen, wo man sich "trotz
getragenem Radhelm" (wieso eigentlich nicht "wegen getragenem Radhelm"?)
schwere Verletzungen zuzieht.

https://www.cannstatter-zeitung.de/lokales/polizeibericht-stuttgart_artikel,-radfahrer-bei-sturz-schwer-verletzt-_arid,2185758.html


Wer sich auf untaugliche Sicherheitseinrichtungen verläßt und auch
deswegen Gefahren übersieht oder ignoriert, lebt gefährlich.


--
Radhelme sind die Bachblüten des Straßenverkehrs
Martin Gerdes
2018-04-01 16:05:27 UTC
Permalink
Raw Message
Wolfgang Strobl <***@mystrobl.de> schrieb:

>Liest man in Stuttgart die eigenen Zeitungen nicht?

><https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.singen-radfahrer-von-laster-erfasst-und-getoetet.16817020-4f61-4129-8c7c-c049bc7282fd.html>

>"Radfahrer von Laster erfasst und getötet

>Von red/dpa/lsw 08. März 2018 - 19:42 Uhr

>Im Kreis Konstanz ist ein Mann von einem Laster erfasst und tödlich
>verletzt worden.

>Singen - Ein 73 Jahre alter Radfahrer ist in Singen (Kreis Konstanz) von
>einem Laster erfasst und tödlich verletzt worden. Der Unfall ereignete
>sich an einer Einmündung ... Der 33 Jahre alte Fahrer der Zugmaschine
>hat ersten Ermittlungen zufolge den Radfahrer beim Abbiegen übersehen,
>als dieser geradeaus weiterfahren wollte.

Trug der Radfahrer denn wenigstens einen Helm?

>Unfälle mit schweren oder tödlichen Folgen für Radfahrer sind i.d.R.
>Querungs- und Abbiegeunfälle mit Kfz, nicht Unfälle im Längsverkehr.

>Auch in Stuttgart.

>https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.toedlicher-unfall-in-sindelfingen-radfahrer-wird-von-lkw-ueberrollt.c6aa532d-d9ea-4dfc-9e6b-40642c1567b1.html

>"Ein 50-jähriger Radfahrer fährt in Sindelfingen auf dem Fahrradstreifen,
>als ihm ein Lkw-Fahrer die Vorfahrt nimmt und den Radler überfährt."

Tja, so geht das halt, wenn man die Vorfahrt erzwingt.

>Hier wurde ein auf einem innerstädtischen separaten Zweirichtungsradweg
>einer bevorrechtigten Straße fahrender Radfahrer von einem LKW
>überfahren und zu Tode gebracht, dessen Fahrer die Vorfahrt des
>Radfahrers nicht beachtet hatte.

Man wird ja auch mal auf seine Vorfahrt verzichten können, gerade als
erkennbar Schwächerer. Oder?

>Der Unfall geschah auf einer blutrot eingefärbten Furt über eine zu
>querende Einmündung, nicht auf einem Radstreifen.

Trug der Radfahrer denn wenigstens einen Helm?

>Dies ist neben der anderen Variante, bei dem das nachrangige Kfz aus der
>bevorrechtigten Straße nach rechts einbiegt und den Vorrang des
>geradeaus fahrenden Radfahrer nicht beachtet, die typische Art und
>Weise, wie Radfahrer im Straßenverkehr ums Leben kommen. Man kann
>Radwege hier durchaus als ursächlich ansehen, erst sie schaffen eine
>spezifische, Kfzfahrer regelmäßig überfordernde Verkehrssituation.

Man muß aber halt sehen, daß die Radfahrer zu ihrem eigenen Schutz von
der Fahrbahn herunter müssen. Ohne diese Regel hätte der deutsche
Outofahrer doch keine stets freie, von Radfahrern unbehinderte Fahrt.


In unserem Lokalblättchen sind in den letzten Tagen "Regeln" Thema 1.
Das ging aus von einem Messerangriff eines Schutzsuchenden, der
offensichtlich mit unserer Gesellschaftsordnung nicht klarkommt und
daher eine ungläubige Frau fast totgestochen hat.

Folgerung daraus: "Es ist wichtig, daß unsere 'Regeln' eingehalten
werden." In Windeseile aber verlagerte sich die Diskussion von der
Akzeptanz der Gleichberechtigung der Geschlechter zur Akzeptanz von
Bettelampeln.

Ich hätte geglaubt, daß ersteres von erheblich größerer Relevanz für
unsere Gesellschaft wäre, muß aber feststellen, daß die
Regelbesoffenheit der Deutschen offensichtlich keine
Bedeutungsunterschiede kennt: Regel ist Regel, man muß sie schon aus
Prinzip einhalten.

Nur Outofahrer müssen das nicht, wenn ich meine persönlichen Erfahrungen
beisteuern darf, für die gilt: Freie Fahrt für freie Bürger.
Ralph Aichinger
2018-04-01 18:41:34 UTC
Permalink
Raw Message
Andreas Keppler <***@gmail.com> wrote:
> Hier in Stuttgart überlebt Dein Kind im Anhänger keine 3 Tage.

Bullshit!

Autofahrer machen sehr wohl einen Unterschied, ob man mit Kind
unterwegs ist. Die einzigen die mir bis jetzt mit Kind vorn drin
dumm gekommen sind waren Polizisten (kein Scherz).

> Hier wird Dir schon im Auto hinten mit 30 cm aufgefahren, manchmal auch
> weniger...

Nicht wenn du einen Kinderanhänger, womöglich mit Markierungsflagge,
durch die Gegend fährst.

/ralph
--
-----------------------------------------------------------------------------
https://aisg.at
ausserirdische sind gesund
Wolfgang Strobl
2018-04-01 10:36:23 UTC
Permalink
Raw Message
Am Sun, 1 Apr 2018 10:25:51 +0200 schrieb Andreas Keppler
<***@gmail.com>:

>Am 31.03.2018 um 16:31 schrieb Wolfgang Strobl:
>
>> Stichwort Anhänger oder Kindersitz: Das würde ich u.a. davon abhängig
>> machen, welche konkreten Abstellmöglichkeiten man an den div. Zielen hat
>> und weniger von dem Bullshit, der im Rahmen des Sicherheitstheaters
>> kolportiert wird.
>
>Ja.
>Für einen Anhänger würde sprechen, dass das Kind besser schlafen kann
>als in einem Sitz.

Jein. Bei unserem damaligen Kindersitz waren die Gurte nicht sonderlich
geeignet, ein in sich zusammensackendes Kind zu halten, trotzdem ging
das. Es ist erstaulich, in welchen Situationen Kinder schlafen können.
Was heute verbaut wird, eignet sich möglicherweise besser, weil
voluminöser.

Wie auch immer, bei Zweckfahrten spielte das keine Rolle, die waren
i.d.R. zu kurz. Auch die Freizeittouren waren bei uns in der Zeit mit
Kindersitz eher Zielfahrten, etwas zu Kinderspielplätzen im Stadtwald.
Das spielt "besser schlafen" keine Rolle. Im Urlaub sind die Kinder ab
fünf Jahren dann selber gefahren.

>
>> Wenn man wie wir immer alles über eine Treppe ins Haus
>> schleppen muss, macht ein Anhänger keine großen Spaß, davon abgesehen
>> sind die Rangierfähigkeiten mit Kindersitz auch besser.
>
>Habe aktuell (vor dem geplanten Umzug) leider noch keinen Platz für
>einen Hänger, muß daher erst einmal einen Sitz nehmen.

So hatte ich vor unserem Umzug auch gedacht. Aber auch danach habe ich
den Donkey nicht im Vorgarten stehen gelassen, sondern nach Gebrauch ins
Haus geschleppt.

>
>> Bzgl. Sicherheit
>> nehmen sich beide Varianten nicht viel. Ich würde mit dem Hänger Radwege
>> allerdings noch eiserner meiden.
>
>? Du meinst Straßen!?

Nein, ich meine Radwege. Nur Radwege bieten die Gewähr, auf einem
Minimum an Strecke mit einem Maximum an anspruchsvollen
Verkehrssitutationen konfrontiert zu werden. Fahrbahnen sind im
Vergleich dazu langweilig, geradlinig, eben, sauber, übersichtlich und
werden nach Regeln befahren, die man versteht. Dort wird man gesehen,
nicht übersehen.

Schon mal ein Schild "Bitte aussteigen und schieben" auf der Fahrbahn
gesehen? Schon mal ein Rad mit Kind im Kindersitz durch eine Baustelle
geschoben? Meinjabloß.

>Auf Radwegen würde ich mit einem Hänger schon fahren, aber auf der
>Straße niemals.

Auf der Fahrbahn bin ich regelmäßig mit dem Hänger gefahren, auf dem
Radweg nur ein einziges Mal. Nachdem ich den Einkauf wieder
eingesammelt hatte, habe ich den Schaden unter "Lehrgeld" verbucht und
bin auf der Fahrbahn weitergefahren.

>
>>
>> Was das konkrete Modell angeht, so erscheint mir das unnötig schwer zu
>> sein, jedenfalls würde ich mal Vergleiche bzgl. des Gewichts anstellen.
>>
>>
>
>Bei dem von mir geposteten Römer jammern viele in den Bewertungen über
>viel zu leicht zu öffnende Verschlüsse!

Vor dreissig Jahren bestand das Problem eher darin, daß der Gurt oben
nur durch den eigenen Zug gehalten wurde und bei zu wenig Last aus dem
Befestigungsschlitz rutschte.

--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
Andreas Keppler
2018-04-01 09:38:20 UTC
Permalink
Raw Message
kommw gerade nochmal auf Dein Posting ;-)

> Vor etwas mehr als 25 Jahren sah das bei uns so aus:
> <http://www.mystrobl.de/Plone/wolfgang-strobl/fotos/bonn/suedstadt/jan>

;-)
Frage mich gerade ob heute ein gelber Sitz was bringen würde. Denke
aber, dass sowohl Autofahrer wie auch unverschämte Radler gleichübel
fahren und nicht mehr aufpassen würden... ;-)


> <http://www.mystrobl.de/ws/fahrrad/bilder/Alltagsraeder/target26.html>

;-)
Dein Kind ist da um die 2 Jahre alt!
Wie lang hat es ca. nach dem Bild noch reingepasst?
Frage mich gerade ob mir ein Kindersitz überhaupt noch lange hält wenn
mein recht großer 20 Monate alter Sohn jetzt erst einen bekommt!


>
> War übrigens auch ein Römer-Modell.

Gibts ne ähnlich gute Marke von der Qualiät her?

>
>> Das war recht "kuschelig" für den Nachwuchs - aber nicht wirklich eng.
>
> Yep. Einzig beim Aufsteigen musste man etwas aufpassen, um den Nachwuchs
> nicht auszuknocken.

Jup, das stelle ich mir gerade auch sehr schwierig vor auf nem Herrenrad.

>
> Zum Thema Mittelständer: sehr praktisch, aber man sollte sich von seiner
> Stabilität nicht dazu verleiten lassen, Rad und Kind auch nur einen
> Moment lang alleine stehenzulassen, ohne es festzuhalten. Wie oft habe
> ich in der Zwischenzeit Idioten/-innen gesehen, die im Vertrauen auf die
> Narrenkappe herumwanderten, während das Kind langsam zappelig wurde ...

Habe genau vor 10 min diese Bewertung gelesen und mir ists ganz anders
geworden ;-)

https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R2VOUCMIBEGR77/

Gruß
Andreas
Wolfgang Strobl
2018-04-01 12:12:32 UTC
Permalink
Raw Message
Am Sun, 1 Apr 2018 11:38:20 +0200 schrieb Andreas Keppler
<***@gmail.com>:

>kommw gerade nochmal auf Dein Posting ;-)
>
>> Vor etwas mehr als 25 Jahren sah das bei uns so aus:
>> <http://www.mystrobl.de/Plone/wolfgang-strobl/fotos/bonn/suedstadt/jan>
>
>;-)
>Frage mich gerade ob heute ein gelber Sitz was bringen würde. Denke
>aber, dass sowohl Autofahrer wie auch unverschämte Radler gleichübel
>fahren und nicht mehr aufpassen würden... ;-)

Ja, an dem Warnwestensyndrom habe ich auch mal gelitten. Ist aber
Jahrzehnte her. Heute weiß ich, daß es hauptsächlich darauf ankommt,
gesehen UND wahrgenommen zu werden, insbesondere aber darum, als
Fahrzeug _auf_ der Fahrbahn wahrgenoommen zu werden, nicht als
auszublendendes Gewusel neben der Fahrbahn.

Die Farbe ist dafür weitgehend irrelevant. Man tut zwar gut daran, sich
nicht gerade tarnfarben auszustatten, diesbezüglich geht es aber mehr
darum, kontrastreiche und homogene Flächen zu präsentieren, weniger um
die konkrete Einfärbung. Persönlich habe im Winter gerne hellrote
Fleezehandschuhe getragen, die weithin sichtbar sind. Zwar halte ich
nichts vom Herumgefuchtel zum Abbiegen (hier ist Signalisieren
wahrnehmbares und rechtzeitiges Positionieren wichtig, nicht das
Gefuchtel), jedoch ist es manchmal nützlich, seine Absichten explizit zu
signalisieren. Da sind sich bewegende rote Punkte wirksamer als ein
Plastikteil, das aus dem Augenwinkel wie eine Mülltonne aussieht.
http://www.packmondo.de/media/image/thumbnail/la9-010_720x600.jpg


>
>
>> <http://www.mystrobl.de/ws/fahrrad/bilder/Alltagsraeder/target26.html>
>
>;-)
>Dein Kind ist da um die 2 Jahre alt!

Könnte sein, ist lange her.

>Wie lang hat es ca. nach dem Bild noch reingepasst?

Ziemlich lange, bis vier Jahre etwa. Eine Weile hat meine Frau den
einen im Kindersitz hinten zum Kindergarten transportiert, während der
andere auf dem 12"-Rädchen fuhr. In dem Fall zumindest anfangs illegal,
aber geduldet auf dem Gehweg, später auf der Fahrbahn.


>Frage mich gerade ob mir ein Kindersitz überhaupt noch lange hält wenn
>mein recht großer 20 Monate alter Sohn jetzt erst einen bekommt!

Das hängt vom Wachstum ab und wie gut er gefüttert wird. Genaueres weiß
man erst nachher.

>
>>
>> War übrigens auch ein Römer-Modell.
>
>Gibts ne ähnlich gute Marke von der Qualiät her?

Das müssen andere beantworten.

>
>>
>>> Das war recht "kuschelig" für den Nachwuchs - aber nicht wirklich eng.
>>
>> Yep. Einzig beim Aufsteigen musste man etwas aufpassen, um den Nachwuchs
>> nicht auszuknocken.
>
>Jup, das stelle ich mir gerade auch sehr schwierig vor auf nem Herrenrad.

Na ja, wenn man gelenkig genug ist, bekommt man das rechte Bein auch
vorherum über das Oberrohr. Oder man zieht das Bein genügend an und läßt
sich vor allem Zeit. Bei mir bestand das Problem in der Gewohnheit,
recht schwungvoll und quasi schon im Fahren aufzusteigen. :-)

>
>>
>> Zum Thema Mittelständer: sehr praktisch, aber man sollte sich von seiner
>> Stabilität nicht dazu verleiten lassen, Rad und Kind auch nur einen
>> Moment lang alleine stehenzulassen, ohne es festzuhalten. Wie oft habe
>> ich in der Zwischenzeit Idioten/-innen gesehen, die im Vertrauen auf die
>> Narrenkappe herumwanderten, während das Kind langsam zappelig wurde ...
>
>Habe genau vor 10 min diese Bewertung gelesen und mir ists ganz anders
>geworden ;-)
>
>https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R2VOUCMIBEGR77/

Tja. "Helm auf, ... kurz gebückt um Rucksack aufzuheben ...".

Manche Fehler sollte man einfach grundsätzlich nicht machen und muß man
auch nicht. Aber deswegen eine negative Bewertung, das ist schon
schrill.

Dies sind jedenfalls die Quellen, aus denen das sprießt, was ich
"Sicherheitszirkus" nenne. Statt Fehler zu erkennen und abzustellen,
werden die überall gesucht, nur nicht bei sich selber. Oder ersatzweise
nach einer Möglichkeit, die Sicherheit für viel Geld im Laden zu kaufen.

Wie hieß es doch im Lande der unbegrenzten Möglichkeiten: "if you've got
a five dollar head, buy a five dollar helmet". Das ist auf so vielen
Ebenen falsch ...

--
o ( Wolfgang Strobl
/\ *
_`\ `_<=== | #include
__(_)/_(_)___.-._ | <std.disclaimer>
Dirk Wagner
2018-04-01 21:06:41 UTC
Permalink
Raw Message
Andreas Keppler <***@gmail.com> wrote:

> >
> > War übrigens auch ein Römer-Modell.
>
> Gibts ne ähnlich gute Marke von der Qualiät her?

Im Bekanntenkreis hat eigentlich niemand einen Kindersitz eines anderen
Herstellers gehabt...
Und die wurden nach Gebrauch in der Regel weitervererbt...

ciao

dirk
Andreas Keppler
2018-04-01 09:25:15 UTC
Permalink
Raw Message
Am 30.03.2018 um 22:51 schrieb Dirk Wagner:

>> Falls die negativen 1-Stern-Bewertungen echt sind (einige nicht
>> verifizierte Käufe) weiß ich allerdings nicht so recht!
>> Das Gurtschloss soll anscheinend leicht aufgehen etc...!
>
> Wir hatten vor gefühlten 25 Jahren (die aber tatsächlich nur 11 Jahre
> her sind) das Vorgängermodell.
> Sah aber gar nicht SO anders aus. Insbesondere das Gurt- und
> Verschlusssystem sieht identisch aus.

Interessant.
In den Bewertungen jammern sehr viele, dass das Gurtschloss vom Kind
selbst zu öffnen ist. Was für einen Sinn dies hat, erschließt sich mir
noch nicht! Mir wäre es wohler wenn das Kind das Schloß nicht öffnen und
rausklettern/rausfallen könnte!


>
> Ich hatte den Sitz an meinem Alltagsrenner montiert
> (<http://onlinemeldesystem.de/www.diwasoft.net/Fahrrad/images/Alltagsrad_050817_3817.jpg>)
> Das war recht "kuschelig" für den Nachwuchs - aber nicht wirklich eng.

Rote Rennmaschine ;-)


>
> Am Rad meiner Frau hatten wir einen zweibeinigen Mittelständer - bei mir
> einen Hinterbauständer.
> Hat für 2x2 Jahre gereicht.

Danach bist auch reif fürs Altersheim! ;-)

>
> Selbst abgeschnallt haben sich unsere zwei aber nie.
> Und auch unsere 2 Neffen, die danach darin herumkutschiert wurden
> nicht...

Hört sich gut an, muß mir den Sitz mal in echt ansehen.

>
> Eine Nachbarin schwört auf den Anhänger - und nutzt den auch jetzt noch,
> nachdem das Kind selbst fährt.

Einen Anhänger hätte ich auch gerne, kann ich aber leider aus
Platzgründen erst nach dem Umzug machen.

Eine Frage zu Anhängern:

Habe nur ein Kind: Ist es unpraktisch wenn man einen Doppelsitzanhänger
(nebeneinander zwei Sitze) hat und nur ein Kind reinpackt und der andere
Sitz leer bleibt? Zieht der Anhänger dann stark in diese Richtung, da
das Kind nicht mittig sitzt?

Würde gerne so einen holen, da man da vielleicht noch einen Rucksack
reinstellen könnte oder später noch ein zweites Kind. ;-)

Bis zu welchem Alter/Gewicht ca. können/dürfen die Kleinen in einem
Anhänger fahren?


> Lastenrad, wie hier an anderer Stelle vorgeschlagen, muss man mögen und
> können.
> Hier im Stadtteil gibt es einige "hippe" Mütter, die aber so fahren, als
> hätten sie das nur auf Empfehlung und ihne Probefahrt hin gekauft.
> Dabei handelt es sich meist um die lange zweirädirige Variante, wie z.B.
> das Bakfiets. Da kommen sie einfach mit der Länge nicht zurecht.
> Sowas ist auch nicht wirklich sinnvoll, wenn man es die Kellertreppe
> hoch- und runtertragen muss...

Finde es an sich ganz interessant, aber leider habe ich den Platz nicht
für ein zusätzliches Rad!

Gruß
Andreas
Dirk Wagner
2018-04-01 21:04:13 UTC
Permalink
Raw Message
Andreas Keppler <***@gmail.com> wrote:

> > Ich hatte den Sitz an meinem Alltagsrenner montiert
> > Das war recht "kuschelig" für den Nachwuchs - aber nicht wirklich eng.
>
> Rote Rennmaschine ;-)

Keine Rennmaschine!
Mein damaligs Alltagsrad.

Ciao

dirk
Andre Eiger
2018-04-01 21:49:03 UTC
Permalink
Raw Message
Am Sun, 01 Apr 2018 11:25:15 +0200 schrieb Andreas Keppler:

> Eine Frage zu Anhängern:
>
> Habe nur ein Kind: Ist es unpraktisch wenn man einen Doppelsitzanhänger
> (nebeneinander zwei Sitze) hat und nur ein Kind reinpackt und der andere
> Sitz leer bleibt? Zieht der Anhänger dann stark in diese Richtung, da
> das Kind nicht mittig sitzt?
>
> Würde gerne so einen holen, da man da vielleicht noch einen Rucksack
> reinstellen könnte oder später noch ein zweites Kind. ;-)

Einen Unterschied konnte ich nicht merken, ist für mich beim Ankuppelpunkt
nahe der Hinterachse auch schwer vorstellbar.
Der Zweisitzer mit einem Kind besetzt hat natürlich noch Platz für einen
Rucksack, allerdings kann das Platzangebot auch zum Mitnehmen von
allerlei Krimskram verführen.

> Bis zu welchem Alter/Gewicht ca. können/dürfen die Kleinen in einem
> Anhänger fahren?

Den Leggero hatte ich bis zum Alter von 7 Jahren genutzt, dann wurde er
doch zu niedrig. Ich glaube, das ist auch die rechtliche Grenze.

--
Díetmar Vollmeíer
2018-03-30 20:57:47 UTC
Permalink
Raw Message
*Andreas Keppler* schrieb am 30.3.2018 um 16:02 Uhr...
> habe gerade ein 20 Monate altes und 11 kg schweres Kind, mit dem ich
> gerne Radfahren würde. ;-)

> Am liebsten auf einem hinteren Kindersitz.
> (Ich würde einen Hauptständer am Rad montieren)

> Ein Anhänger kommt mir persönlich so unsicher vor, auf Straßen würde ich
> mich damit nie trauen. Hätte Sorgen, dass da hinter mir einer einfach
> draufrauscht. (Klar kann man auch auf dem Rad so angefahren werden, dass
> alles zu spät ist, aber ich habe da irgendwie ein besseres Gefühl.)

Hatte den Croozer "Kid For 1" drei Jahre lang, über 2000km im Einsatz
und keine Probleme damit. Sind aber viel auf Nebenstraßen unterwegs
gewesen. Zum Schlafen und für längere Touren viel besser als ein
Kindersitz und der Zwerg ist da wirklich gerne da drinnen gesessen.

Bei der ersten Ausfahrt war der Zwerg 5 Monate alt (wäre auch früher
gegangen, aber da war Winter) und ist in einer zusätzlich erhältichen
Trageschale gelegen. Als er dann sitzen konnte, habe ich diese wieder
ausgebaut.

Am Ende haben wir dann sogar sein Laufrad daran befestigt und er konnte
sich seine Pausen somit selber einteilen :)

> Habe mir bisher diesen Kindersitz ausgesucht:

> Britax Römer Fahrradsitz Jockey Comfort (9 - 22 kg), blue / red
> https://www.amazon.de/dp/B01BDNB4BG/

Den hatten wir ein wenig später dann auch - und der Zwerg konnte ab dann
selber entscheiden, wo er lieber mitfahren wollte. Zumeist hat aber der
Anhänger gewonnen.

> Falls die negativen 1-Stern-Bewertungen echt sind (einige nicht
> verifizierte Käufe) weiß ich allerdings nicht so recht!
> Das Gurtschloss soll anscheinend leicht aufgehen etc...!

Das Gurtschloss hielt zwar, aber die Gurte waren überall, nur nicht auf
den Schultern des Kleinen, der ist da bei der kleinsten Bewegung
rausgerutscht. Haben uns dann einen Zusatzriemen (Brustgurt) gebastelt
und dann ging es einigermaßen.

Ansonsten ein guter Sitz, ein wenig schwer aber wenigstens keine reine
Platikschale. Die Fahrradhalterung ist ebenfalls sehr schwer aber dafür
ordentlich solide. Man schleppt mit dem Sitz also ordentlich Gewicht
durch die Gegend.

> Falls jemand mehr dazu oder bessere Empfehlungen wüsste, wäre es klasse!

Eine bessere Empfehlung kann ich keine aussprechen, aber ich hoffe, daß
ich dir ein wenig bei deiner Entscheidungsfindung helfen konnte.
--
Servus ¦ "Feminismus existiert nur, um häßliche Frauen in die
Didi ¦ Gesellschaft zu integrieren."
¦ --> Charles Bukowski
Andreas Keppler
2018-04-01 10:05:27 UTC
Permalink
Raw Message
Am 30.03.2018 um 22:57 schrieb Díetmar Vollmeíer:

> Hatte den Croozer "Kid For 1" drei Jahre lang, über 2000km im Einsatz
> und keine Probleme damit. Sind aber viel auf Nebenstraßen unterwegs
> gewesen. Zum Schlafen und für längere Touren viel besser als ein
> Kindersitz und der Zwerg ist da wirklich gerne da drinnen gesessen.

War das der neuere oder noch die alte "Giftkeule"? ;-)

https://www.adac.de/infotestrat/tests/fahrrad-ebike-zubehoer/kinderfahrradanhaenger-test/kinderfahrradanhaenger_2010/detail.aspx?testId=21&recordId=301

Bei den aktuellen ist anscheinend nichts mehr giftig...

Ich würde mir gerne den aktuellen von diesem hier kaufen sobald ich
umgezogen bin:

https://www.adac.de/infotestrat/tests/fahrrad-ebike-zubehoer/kinderfahrradanhaenger-test/kinderfahrradanhaenger_2010/detail.aspx?testId=21&recordId=302

>
> Bei der ersten Ausfahrt war der Zwerg 5 Monate alt (wäre auch früher
> gegangen, aber da war Winter) und ist in einer zusätzlich erhältichen
> Trageschale gelegen. Als er dann sitzen konnte, habe ich diese wieder
> ausgebaut.

Ja, diese Babyschale habe ich auch gesehen und ist sicher praktisch.

>
> Am Ende haben wir dann sogar sein Laufrad daran befestigt und er konnte
> sich seine Pausen somit selber einteilen :)

Praktisch!

Ist das ganze noch stabil?
Laufrad hinter dem Anhänger?

Und ist das "zugelassen"? ;-)

>
>> Habe mir bisher diesen Kindersitz ausgesucht:
>
>> Britax Römer Fahrradsitz Jockey Comfort (9 - 22 kg), blue / red
>> https://www.amazon.de/dp/B01BDNB4BG/
>
> Den hatten wir ein wenig später dann auch - und der Zwerg konnte ab dann
> selber entscheiden, wo er lieber mitfahren wollte. Zumeist hat aber der
> Anhänger gewonnen.

Glaube ich, da kann man besser schlafen. ;-)

>
>> Falls die negativen 1-Stern-Bewertungen echt sind (einige nicht
>> verifizierte Käufe) weiß ich allerdings nicht so recht!
>> Das Gurtschloss soll anscheinend leicht aufgehen etc...!
>
> Das Gurtschloss hielt zwar, aber die Gurte waren überall, nur nicht auf
> den Schultern des Kleinen, der ist da bei der kleinsten Bewegung
> rausgerutscht. Haben uns dann einen Zusatzriemen (Brustgurt) gebastelt
> und dann ging es einigermaßen.

Übel, dass ein Hersteller so etwas selbst nicht schnallt!

>
> Ansonsten ein guter Sitz, ein wenig schwer aber wenigstens keine reine
> Platikschale. Die Fahrradhalterung ist ebenfalls sehr schwer aber dafür
> ordentlich solide. Man schleppt mit dem Sitz also ordentlich Gewicht
> durch die Gegend.
>
>> Falls jemand mehr dazu oder bessere Empfehlungen wüsste, wäre es klasse!
>
> Eine bessere Empfehlung kann ich keine aussprechen, aber ich hoffe, daß
> ich dir ein wenig bei deiner Entscheidungsfindung helfen konnte.


Danke!

Ich lasse ihn mal im Laden montieren und teste!

Würde ihn allerdings nur nehmen wenn mein Sohn das Gurtschloß nicht
alleine öffnen kann. ;-)

Gruß
Andreas
Andreas Keppler
2018-04-01 11:04:33 UTC
Permalink
Raw Message
Am 30.03.2018 um 22:57 schrieb Díetmar Vollmeíer:

> Hatte den Croozer "Kid For 1" drei Jahre lang, über 2000km im Einsatz

Habe mir gerade dieses Video zum Croozer 2 angeschaut, geniales System!

https://www.youtube.com/watch?v=o42EUN-Wc08

Werde wohl den 2er nehmen, bin nur am überleben ob den alten (der
preislich gerade gut ist weil er rausgehauen wird) oder ob das neue
Plus-Modell mit Federung etc....

Beim alten Modell hatte der ADAC kritisiert, dass sich
schlecht/schwierig ein Licht anbringen lässt!

https://www.croozer.com/de-DE/fahrradanhaenger


Gruß
Andreas
Gerald Eіscher
2018-04-01 16:47:47 UTC
Permalink
Raw Message
Am 01.04.18 um 13:04 schrieb Andreas Keppler:
>
> Beim alten Modell hatte der ADAC kritisiert, dass sich
> schlecht/schwierig ein Licht anbringen lässt!

Unsinn, auch der alte Croozer hatte zwei Schlaufen an der Rückseite, in
die sich ein handelsübliches LED-Rücklicht mit Gürtelclip einstecken lässt.

--
Gerald

| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |
Díetmar Vollmeíer
2018-04-01 18:09:36 UTC
Permalink
Raw Message
*Andreas Keppler* schrieb am 1.4.2018 um 13:04 Uhr...
> Am 30.03.2018 um 22:57 schrieb Díetmar Vollmeíer:

>> Hatte den Croozer "Kid For 1" drei Jahre lang, über 2000km im Einsatz

> Habe mir gerade dieses Video zum Croozer 2 angeschaut, geniales System!

> https://www.youtube.com/watch?v=o42EUN-Wc08

Das war meine Kaufentscheidung :)
Transport im Auto, hinter dem Fahrersitz, überhaupt kein Problem. Der
Kofferraum blieb für den anderen Urlaubkrams frei. Gut, nicht ganz, die
Räder habe ich dort untergebracht.

> Werde wohl den 2er nehmen, bin nur am überleben ob den alten (der
> preislich gerade gut ist weil er rausgehauen wird) oder ob das neue
> Plus-Modell mit Federung etc....

Feldwege habe ich gemieden, da es da für den Zwerg wirklich ungemütlich
war. Den 2er, wenn du ihn nicht wirklich benötigst (ist AFAIR nur 12cm
breiter als der 1er), würde ich nicht nehmen. Da ist dein Sohnemann
wieder auf einer Seite eingezwängt. Im 1er ist meiner gesessen wie ein
Prinz, mit reichlich Platz auf beiden Seiten - gut für Spielzeug,
Trinkflasche, etc. :)
Stauraum hat der Coozer hinten mehr als genug.

Meiner ist jetzt seit drei Jahren verkauft. Habe mir letztes Jahr aber
mal das neuere Modell angesehen und muss sagen, der Komfort, vor allen
Dingen die Aufhängung der Sitzschale, hat sich da nochmal verbessert.

Achja: Unbedingt Sonnenschutz mitkaufen. Der Croozer ist zwar gut
durchlüftet, wenn man ordentlich in die Pedale tritt, aber an einem
heißen Sommertag ist das viel zu wenig Schutz für den Zwerg.
https://www.croozer.com/de-DE/sonnenschutz-fuer-croozer-kid-for-1

> Beim alten Modell hatte der ADAC kritisiert, dass sich
> schlecht/schwierig ein Licht anbringen lässt!

Weiß nicht mehr wo, aber einen Platz für ein Rücklicht hatte ich bei
meinem gefunden. Vorne und hinten waren vom Werk her bereits Reflektoren
angebracht. Vorderlicht hatte ich nie eins benötigt.

Und wegen dem Transport des Laufrades gustu hier
https://cloud.vollmeier.at/index.php/s/lAY2RxqJ2KxMOaj

Da hat nichts gewackelt. Längste Tour in dieser Kombination war über
100km und auch steile Abfahren (wohne ebenfalls in einer hügeligen,
teils bergigen Gegend) waren damit kein Problem.
Hab auf meinen Touren auch Gleichgesinnte getroffen, die das Laufrad
liegend _auf_ ihren Anhängern montiert hatten. Aber da habe ich für mich
keine perfekte™ Stelle gefunden.
--
Servus ¦ Jedem das Seine, mir das meiste!
Didi ¦
Reindl Wolfgang
2018-03-31 11:27:07 UTC
Permalink
Raw Message
Am 30.03.18 16:02, schrieb Andreas Keppler:

> habe gerade ein 20 Monate altes und 11 kg schweres Kind, mit dem ich
> gerne Radfahren würde. ;-)

> Ein Anhänger kommt mir persönlich so unsicher vor, auf Straßen würde ich
> mich damit nie trauen. Hätte Sorgen, dass da hinter mir einer einfach
> draufrauscht.

Mit Kinderanhängern hab' ich ehrlich gesagt keine eigene Erfahrung, nur
seit 6 Jahren mit Gebäckanhänger. Je nach Beladung baut der deutlich
schlechter sichtbar als ein Kinderanhänger, trotzdem mußte ich noch nie
Angst haben, daß mir da jemand reinfährt.

Meine Schwester hatte für meine Nichte einen Kinderanhänger, mit dem sie
problemlos auch über z.T. stärker befahrene Straßen zu unserer ca. 25 km
entfernt wohnenden Mutter geradelt ist.

Je nach Bauart haben Anhänger die Zusatzfunktion, daß sie mit einem
Handgriff per Bugrad zum Buggy umgebaut werden können. Also z.B. Weg zum
Tierpark mit Radl+Anhänger und dann im Tierpark mit dem Anhänger-Buggy.
Mit Kindersitz unmöglich.


Mir persönlich tun die Kinder im Kindersitz immer leid, wenn sie da mit
ihrer Nase wenige cm von der Pofalte des strampelden Elternteils
eingequetscht sind.

HTH
Wolfgang



--
If there were any Microsoft product that doesn's suck, it would be a
vacuum cleaner.
Andreas Keppler
2018-04-01 10:12:09 UTC
Permalink
Raw Message
Am 31.03.2018 um 13:27 schrieb Reindl Wolfgang:

>> Ein Anhänger kommt mir persönlich so unsicher vor, auf Straßen würde ich
>> mich damit nie trauen. Hätte Sorgen, dass da hinter mir einer einfach
>> draufrauscht.
>
> Mit Kinderanhängern hab' ich ehrlich gesagt keine eigene Erfahrung, nur
> seit 6 Jahren mit Gebäckanhänger. Je nach Beladung baut der deutlich
> schlechter sichtbar als ein Kinderanhänger, trotzdem mußte ich noch nie
> Angst haben, daß mir da jemand reinfährt.

Was ich Dir schonmal sagen kann, ist, dass Du nicht in Stuttgart lebst! ;-)

>
> Meine Schwester hatte für meine Nichte einen Kinderanhänger, mit dem sie
> problemlos auch über z.T. stärker befahrene Straßen zu unserer ca. 25 km
> entfernt wohnenden Mutter geradelt ist.
>

1. Nicht Stuttgart ;-)

2. Mutig ;-)

3. Glück ;-)


> Je nach Bauart haben Anhänger die Zusatzfunktion, daß sie mit einem
> Handgriff per Bugrad zum Buggy umgebaut werden können. Also z.B. Weg zum
> Tierpark mit Radl+Anhänger und dann im Tierpark mit dem Anhänger-Buggy.
> Mit Kindersitz unmöglich.

Ja, ich würde mir gerne den Croozer Kid For 2 zulegen sobald wir
umgezogen sind. Bis dahin kann ich erst einmal nur Kindersitz...

>
>
> Mir persönlich tun die Kinder im Kindersitz immer leid, wenn sie da mit
> ihrer Nase wenige cm von der Pofalte des strampelden Elternteils
> eingequetscht sind.

;-)


Gruß
Andreas
Andre Eiger
2018-03-31 19:47:35 UTC
Permalink
Raw Message
Am Fri, 30 Mar 2018 16:02:09 +0200 schrieb Andreas Keppler:

> Ein Anhänger kommt mir persönlich so unsicher vor, auf Straßen würde ich
> mich damit nie trauen. Hätte Sorgen, dass da hinter mir einer einfach
> draufrauscht. (Klar kann man auch auf dem Rad so angefahren werden, dass
> alles zu spät ist, aber ich habe da irgendwie ein besseres Gefühl.)

Bei einem Kindersitz am Rad ist die Fallhöhe wesentlich größer, und
leider auch die Wahrscheinlichkeit des Eintritts. Sicherheitsmäßig
schneidet ein vernünftiger Kinderanhänger für mich erheblich besser ab.
Gerade wenn das Rad kein Mittelrohr hat, das man zwischen den Beinen
einklemmen kann, ist bei der Schwerpunktlage eines beladenen Kindersitzes
ein Umfaller schnell passiert, sobald es im Stand etwas unglücklich in
Schräglage gerät.
Trotzdem hatte ich zuerst einen Kindersitz in Gebrauch, und zwar vorne
(Römer Sulky).
https://www.sparbaby.de/ratgeber/kinderfahrradsitz-vorne/
Ausschlaggebend war für mich die unvergleichlich bessere Möglichkeit zur
Kommunikation. Außerdem lässt sich mit beiden Händen am Lenker die Fuhre
viel eher irgendwie halten als bei der Last über'm Hinterrad.
Es gibt allerdings nicht viele Räder, an die sich Befestigungsschelle des
Römer Sulky montieren lässt. Ich musste mir ein Rad passend zum Sitz
kaufen.
Die Kleinen schlafen anfangs schnell im Sitz ein. Mit zusammengerollter
Jacke, Decke oder Kissen auf dem Lenker hatte das wunderbar funktioniert.
Später bin ich über einen gebrauchten Anhänger Leggero Classico
gestolpert. Mit Schwalbe Big Apple gepimpt benutze ich ihn noch heute als
Transportanhänger. Die große Aluwanne war eine perfekte Auffangschale für
Spielzeug, Kleinkram, Ersatzkleidung und Einkäufe. Außerdem hatte sich im
Hänger ein Schlafsack bewährt, der im Winter die zusätzlich nötige
Wärmedämmung bot und im Sommer eine schnelle Umverpackung für ein nasses
Kind.

--
Andreas Keppler
2018-04-01 10:21:11 UTC
Permalink
Raw Message
Am 31.03.2018 um 21:47 schrieb Andre Eiger:

>> Ein Anhänger kommt mir persönlich so unsicher vor, auf Straßen würde ich
>> mich damit nie trauen. Hätte Sorgen, dass da hinter mir einer einfach
>> draufrauscht. (Klar kann man auch auf dem Rad so angefahren werden, dass
>> alles zu spät ist, aber ich habe da irgendwie ein besseres Gefühl.)
>
> Bei einem Kindersitz am Rad ist die Fallhöhe wesentlich größer, und
> leider auch die Wahrscheinlichkeit des Eintritts.

Ja, das sicher.
Auf unseren Straßen hier habe ich aber schon im Smart Angst ;-).
Habe nur Sorgen, dass der Anhänger überfahren/angefahren wird.

> Sicherheitsmäßig
> schneidet ein vernünftiger Kinderanhänger für mich erheblich besser ab.
> Gerade wenn das Rad kein Mittelrohr hat, das man zwischen den Beinen
> einklemmen kann, ist bei der Schwerpunktlage eines beladenen Kindersitzes
> ein Umfaller schnell passiert, sobald es im Stand etwas unglücklich in
> Schräglage gerät.

Ja ;-)


> Trotzdem hatte ich zuerst einen Kindersitz in Gebrauch, und zwar vorne
> (Römer Sulky).

Schaue ich mir auch noch genauer an, denke aber, dass mein recht großer
Sohn (20 Monate, 11 kg) da nicht mehr lange reinpassen wird!


> Es gibt allerdings nicht viele Räder, an die sich Befestigungsschelle des
> Römer Sulky montieren lässt. Ich musste mir ein Rad passend zum Sitz
> kaufen.

Oha!
Warum, was ist da die Besonderheit?


> Die Kleinen schlafen anfangs schnell im Sitz ein. Mit zusammengerollter
> Jacke, Decke oder Kissen auf dem Lenker hatte das wunderbar funktioniert.
> Später bin ich über einen gebrauchten Anhänger Leggero Classico
> gestolpert. Mit Schwalbe Big Apple gepimpt benutze ich ihn noch heute als
> Transportanhänger. Die große Aluwanne war eine perfekte Auffangschale für
> Spielzeug, Kleinkram, Ersatzkleidung und Einkäufe. Außerdem hatte sich im
> Hänger ein Schlafsack bewährt, der im Winter die zusätzlich nötige
> Wärmedämmung bot und im Sommer eine schnelle Umverpackung für ein nasses
> Kind.

Hört sich recht praktisch an!
Einen Hänger mit drittem Rad und dann schiebbar, wäre mir auch recht
wenn man mit dem Kind spazieren geht etc...

Gruß
Andreas
Andre Eiger
2018-04-01 15:09:33 UTC
Permalink
Raw Message
Am Sun, 01 Apr 2018 12:21:11 +0200 schrieb Andreas Keppler:

> Am 31.03.2018 um 21:47 schrieb Andre Eiger:
>
>> Bei einem Kindersitz am Rad ist die Fallhöhe wesentlich größer, und
>> leider auch die Wahrscheinlichkeit des Eintritts.
>
> Ja, das sicher.
> Auf unseren Straßen hier habe ich aber schon im Smart Angst ;-).
> Habe nur Sorgen, dass der Anhänger überfahren/angefahren wird.

Das Gespann wirkt für mich auffälliger und massiver als ein einzelnes
Fahrrad. Autos halten nach meiner Beobachtung meistens mehr Abstand als
wenn ich ohne Anhänger unterwegs bin. Deshalb benutze ich ihn immer noch
gerne für Besorgungen, zumal ich ihn meistens angekoppelt am Zugfahrrad
im Carport stehen habe.
Der Aspekt Unterbringung ist natürlich ein eigenes Thema, das sich
deutlich auf die Alltagstauglichkeit auswirkt.

>> Trotzdem hatte ich zuerst einen Kindersitz in Gebrauch, und zwar vorne
>> (Römer Sulky).
>
> Schaue ich mir auch noch genauer an, denke aber, dass mein recht großer
> Sohn (20 Monate, 11 kg) da nicht mehr lange reinpassen wird!

Ich habe den Sitz so lange benutzt, wie die Knie unter den Lenker
passten, so bis (?) 3 1/2 Jahre, zumindest deutlich länger als
"empfohlen". Dann folgte der Anhänger. Der erste Test war für ein
Wochenende ein zweisitziger Chariot vom örtlichen Fahrradverleih. Das
Teil war angenehm leicht, gut zu zerlegen, aber im hügeligen Gelände kam
die Fuhre im Wiegetritt etwas ins Schwingen. Könnte an der mangelnden
Biegesteifigkeit der Deichsel gelegen haben. Hätte ich wohl trotzdem
genommen, wenn ich nicht den gebrauchten Leggero gefunden hätte: Sehr
steife Deichsel mit Doppelrohr, Becco-Kupplung mit unscheinbarem
Kupplungselement am Fahrrad, den Nutzen der geräumigen Aluwanne habe ich
erst später erfasst, und 1/6 des Preises.

>> Es gibt allerdings nicht viele Räder, an die sich Befestigungsschelle
>> des Römer Sulky montieren lässt. Ich musste mir ein Rad passend zum
>> Sitz kaufen.
>
> Oha!
> Warum, was ist da die Besonderheit?

Die Befestigung des Römer Sulky ist eine massive etwa 3 cm breite
Schelle. Die muss an das Steuerrohr zwischen Ober- und Unterrohr passen.
Auf der Seite von Holger Koch an (d) zwischen die Rohre (a) und (b):
http://www.holger-koch.com/info.htm
Bei vielen Rahmen ist da nichts. Ich bin dann mit der Schelle in der Hand
durch den Fahrradladen gelaufen und habe mich schließlich für ein
Gudereit Fantasy entschieden, damals ohne Federgabel. Es gibt aber noch
andere Sitze vorne, vielleicht sind die flexibler zu befestigen.

--
Wolfgang Strobl
2018-04-01 10:41:28 UTC
Permalink
Raw Message
Am Sat, 31 Mar 2018 19:47:35 +0000 (UTC) schrieb Andre Eiger
<***@abwesend.de>:

>Bei einem Kindersitz am Rad ist die Fallhöhe wesentlich größer, und
>leider auch die Wahrscheinlichkeit des Eintritts. Sicherheitsmäßig
>schneidet ein vernünftiger Kinderanhänger für mich erheblich besser ab.

Genau so etwas meinte ich mit "Bullshit, der im Rahmen des
Sicherheitstheaters kolportiert wird".

>Gerade wenn das Rad kein Mittelrohr hat, das man zwischen den Beinen
>einklemmen kann, ist bei der Schwerpunktlage eines beladenen Kindersitzes
>ein Umfaller schnell passiert, sobald es im Stand etwas unglücklich in
>Schräglage gerät.

Als ob man mit einem Anhänger nicht auch idiotische Fehler machen
könnte. Wenn man nicht radfahren kann, muß man das lernen, bevor man
Kinder transportiert, gleichgültig, ob man sie hinten auf dem Kindersitz
oder im Anhänger herumfährt.

Ja, bei einem Fahrrad mit sehr tiefem Durchstieg, etwa einem Hollandrad
mit Damenrahmen sollte man nicht den Fehler machen, das nicht vorhandene
Mittelrohr mit den Beinen festklemmen zu wollen. Mehr noch, es ist nicht
mal sonderlich geeignet für einen Kindersitz hinten, aufgrund der
fehlenden Verwindungssteifheit des Rahmens. Gefährlich daran ist, daß
man das nicht bemerkt, solange man geradeaussfährt, das Rad aber ins
Schwingen gerät, wenn man eine plötzliche Ausweichbewegung machen muß.
Das ist schwer beherrschbar und wer eine solche Kombination
zusammenzustellen, wird von so etwas erfahrungsgemäßg völlig überrascht.

Aber auch mit ihrem Mixte-Rad wäre meine Frau nicht auf die Idee
gekommen, im Stehen den Lenker loszulassen und das Rad nur mit den
Beinen festzuhalten, solange hinten ein Kind im Kindersitz zappelt.


>Trotzdem hatte ich zuerst einen Kindersitz in Gebrauch, und zwar vorne
>(Römer Sulky).
>https://www.sparbaby.de/ratgeber/kinderfahrradsitz-vorne/

Ich würde dem Content solcher Werbeblättchen, wie sie von
Werbeargenturen zu Dutzenden aus dem Boden gestampft und ins Web
gestellt werden, nicht halb so weit trauen wie dem Zeug, was ich morgens
aus meiner Zeitung in die Altpapiertonne schüttele. Und bei Letzterem
ist wenigstens offensichtlich, dass das Werbung ist.

>Ausschlaggebend war für mich die unvergleichlich bessere Möglichkeit zur
>Kommunikation.

Ausschlaggebend für mich ist die Erkenntnis, daß unterschiedliche
Situationen, Präferenzen und Zwecke unterschiedlichen Lösungen erfordern
und dass man vorsichtig sein sollte, das, was man persönlich bevorzugt,
für "unvergleichlich besser" zu halten und alles andere als schlecht,
unpraktisch und unsicher zu brandmarken.

Es finden sich leider auch genügend Leute, die mit gleicher Inbrunst
Kindersitze vorne oder Kinderanhänger für völlig unsicher halten, "man
sollte sie verbieten". Bisweilen auch solche, die genügend
institionelles oder Werbegeld im Rücken haben, um ihrer Ansicht Gehör zu
verschaffen - interessengetriebener Securitytheater-Bullshit, wie
gehabt.

I.d.R. dient der Kindertransport nicht dem Vergnügen, sondern ist eine
Notwendigkeit, um mitsamt Kind von A nach B zu kommen. Erfreulich, wenn
das eine bessere Kommunikation erlaubt, aber das ist, wenn das Fahrrad
als Transportmittel eingesetzt wird, sekundär.

Davon abgesehen hatte ich wenig Schwierigkeiten, mich beim Fahren mit
meinem Sohn hinten im Kindersitz hinten zu unterhalten. Auch war ich ja
durchaus in der Lage, mich beim Fahren umzusehen und kann nur dazu
raten, die Fähigkeit, dies zu tun, ohne dabei ins Schlenkern zu kommen,
zu trainieren.




--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
Andre Eiger
2018-04-01 16:02:19 UTC
Permalink
Raw Message
Am Sun, 01 Apr 2018 12:41:28 +0200 schrieb Wolfgang Strobl:

> Am Sat, 31 Mar 2018 19:47:35 +0000 (UTC) schrieb Andre Eiger
> <***@abwesend.de>:
>
>>Bei einem Kindersitz am Rad ist die Fallhöhe wesentlich größer, und
>>leider auch die Wahrscheinlichkeit des Eintritts. Sicherheitsmäßig
>>schneidet ein vernünftiger Kinderanhänger für mich erheblich besser ab.
>
> Genau so etwas meinte ich mit "Bullshit, der im Rahmen des
> Sicherheitstheaters kolportiert wird".

Und wie begründest Du Deine Bewertung? Die Fallhöhe ist m.E. ziemlich
simpel zu bestimmen. Ist wie Runterfallen vom Wickeltisch.

>>Gerade wenn das Rad kein Mittelrohr hat, das man zwischen den Beinen
>>einklemmen kann, ist bei der Schwerpunktlage eines beladenen
>>Kindersitzes ein Umfaller schnell passiert, sobald es im Stand etwas
>>unglücklich in Schräglage gerät.
>
> Als ob man mit einem Anhänger nicht auch idiotische Fehler machen
> könnte. Wenn man nicht radfahren kann, muß man das lernen, bevor man
> Kinder transportiert, gleichgültig, ob man sie hinten auf dem Kindersitz
> oder im Anhänger herumfährt.

Schwingt da wohl ein bisschen Arroganz mit? Klar kann man auch mit einem
Anhänger Fehler machen, wo habe ich das bestritten? Man kann ihn zum
Beispiel umkippen. Nur ist dann die Fallhöhe im Hänger viel geringer, und
der Schutz durch das Rohrgestell ist auch nicht zu verachten.
Wenn das Fahrrad umfällt oder wenn man stürzt, bleibt der Hänger stehen.
Letzteres unfreiwillig selbst getestet. Jaja, vielleicht sollte ich
Radfahren noch ein bisschen üben ...

>>Trotzdem hatte ich zuerst einen Kindersitz in Gebrauch, und zwar vorne
>>(Römer Sulky).
>>https://www.sparbaby.de/ratgeber/kinderfahrradsitz-vorne/
>
> Ich würde dem Content solcher Werbeblättchen, wie sie von
> Werbeargenturen zu Dutzenden aus dem Boden gestampft und ins Web
> gestellt werden, nicht halb so weit trauen wie dem Zeug, was ich morgens
> aus meiner Zeitung in die Altpapiertonne schüttele. Und bei Letzterem
> ist wenigstens offensichtlich, dass das Werbung ist.

Ich habe den Link nicht wegen seiner journalistischen Qualität gewählt,
sondern weil die Seite brauchbare Bilder eines schon 2004 ausgelaufenen
Produkts zeigt und ein paar Alternativen anführt. Einen Kindersitz vorne
sehe ich im Alltag sehr selten, da finde ich ein Bild zur Illustration
ganz gut.

>>Ausschlaggebend war für mich die unvergleichlich bessere Möglichkeit zur
>>Kommunikation.
>
> Ausschlaggebend für mich ist die Erkenntnis, daß unterschiedliche
> Situationen, Präferenzen und Zwecke unterschiedlichen Lösungen erfordern
> und dass man vorsichtig sein sollte, das, was man persönlich bevorzugt,
> für "unvergleichlich besser" zu halten und alles andere als schlecht,
> unpraktisch und unsicher zu brandmarken.

Sach mal, habe ich ein dermaßen schlechtes Verständnis meiner
Muttersprache, dass ich den Term "... für mich ..." als Ausdruck meiner
eigenen Meinung missdeute? Probably I should try it in English next time,
but das kann ganz schön in die Hose gehen.

> I.d.R. dient der Kindertransport nicht dem Vergnügen, sondern ist eine
> Notwendigkeit, um mitsamt Kind von A nach B zu kommen. Erfreulich, wenn
> das eine bessere Kommunikation erlaubt, aber das ist, wenn das Fahrrad
> als Transportmittel eingesetzt wird, sekundär.

Nein, ich betrachte mein Kind nicht primär als Transportgut. Heidenei, am
Ende treten wir hier noch unbeabsichtigt eine Kinderhelmdiskussion los ;-)

> Davon abgesehen hatte ich wenig Schwierigkeiten, mich beim Fahren mit
> meinem Sohn hinten im Kindersitz hinten zu unterhalten. Auch war ich ja
> durchaus in der Lage, mich beim Fahren umzusehen und kann nur dazu
> raten, die Fähigkeit, dies zu tun, ohne dabei ins Schlenkern zu kommen,
> zu trainieren.

Warum nur soll ich mir über eventuelle Vorteile eines hinten angebrachten
Sitzes Gedanken machen, wenn ich einen vorderen benutzt hatte und über
meine eigenen Erfahrungen und Beweggründe berichten kann? Weil Du den
hinteren so toll findest? Ich hatte so einen im Urlaub am Bodensee auf
dem Leihfahrrad benutzt und mich letztlich für den Anhänger entschieden.

--
Wolfgang Strobl
2018-04-01 20:04:23 UTC
Permalink
Raw Message
Am Sun, 1 Apr 2018 16:02:19 +0000 (UTC) schrieb Andre Eiger
<***@fantasymail.de>:

>Am Sun, 01 Apr 2018 12:41:28 +0200 schrieb Wolfgang Strobl:
>
>> Am Sat, 31 Mar 2018 19:47:35 +0000 (UTC) schrieb Andre Eiger
>> <***@abwesend.de>:
>>
>>>Bei einem Kindersitz am Rad ist die Fallhöhe wesentlich größer, und
>>>leider auch die Wahrscheinlichkeit des Eintritts. Sicherheitsmäßig
>>>schneidet ein vernünftiger Kinderanhänger für mich erheblich besser ab.
>>
>> Genau so etwas meinte ich mit "Bullshit, der im Rahmen des
>> Sicherheitstheaters kolportiert wird".
>
>Und wie begründest Du Deine Bewertung? Die Fallhöhe ist m.E. ziemlich
>simpel zu bestimmen. Ist wie Runterfallen vom Wickeltisch.

Ja richtig. Einem Verwandten war vor vielen Jahren der Säugling vom
Wickeltisch gefallen, einen Tag, nachdem der Vater mir Vorhaltungen
gemacht hatte, wie unverantwortlich es doch sei, Kinder ohne Helm
radfahren zu lassen - Verdacht auf Gehirnerschütterung, große Sorge, zum
Glück aber keine Folgen. Ich habe mir selbstverständlich die hämische
Rückfrage verkniffen, warum der Säuglich keinen Helm getragen habe.

Gewisse Dinge muß man vermeiden, statt sich mit untauglichen Mitteln
darauf zu vorzubereiten.

>
>>>Gerade wenn das Rad kein Mittelrohr hat, das man zwischen den Beinen
>>>einklemmen kann, ist bei der Schwerpunktlage eines beladenen
>>>Kindersitzes ein Umfaller schnell passiert, sobald es im Stand etwas
>>>unglücklich in Schräglage gerät.
>>
>> Als ob man mit einem Anhänger nicht auch idiotische Fehler machen
>> könnte. Wenn man nicht radfahren kann, muß man das lernen, bevor man
>> Kinder transportiert, gleichgültig, ob man sie hinten auf dem Kindersitz
>> oder im Anhänger herumfährt.
>
>Schwingt da wohl ein bisschen Arroganz mit?

Auf jeden Fall. Ich halte, selbst wenn gewissermaßen nur stellvertretend
argumentiert wird, solch demonstrative Unbelehrbarkeit nicht für etwas,
das man ignorieren oder auf die leichte Schulter nehmen sollte,
jedenfalls dann nicht, wenn sie öffentlich zur Schau gestellt und für
vorbildlich erklärt wird. Vermeidbare Fehler kurzerhand für
unvermeidlich zu erklären, um sich um die Mühe herumzudrücken zu können,
zu lernen oder zu diskutieren, wie man sie vermeidet, ist auch eine Form
von Unbelehrbarkeit.


>Klar kann man auch mit einem
>Anhänger Fehler machen, wo habe ich das bestritten?

Es ergab sich aus dem Kontext und die Reduktion auf Fallhöhe und das
Umkippen.


>Man kann ihn zum
>Beispiel umkippen.

Klar kann man das. Und man könnte analog und genau so infam
argumentieren, daß das Risiko, von der Seite angefahren zu werden - dies
ist das typische gefährliche Szenario, nicht der Auffahrunfall im
Längsverkehr - proportional mit der Fahrzeuglänge steigt und daß
niedrige Anhänger zudem leicht übersehen werden. Usw. Wenn man vom
Resultat her argumentiert, lassen sich immer Szenarien konstruieren.


>Nur ist dann die Fallhöhe im Hänger viel geringer, und
>der Schutz durch das Rohrgestell ist auch nicht zu verachten.
>Wenn das Fahrrad umfällt oder wenn man stürzt, bleibt der Hänger stehen.
>Letzteres unfreiwillig selbst getestet. Jaja, vielleicht sollte ich
>Radfahren noch ein bisschen üben ...

Auch wenn das ein Versuch war, dies als Ironie oder Sarkasmus zu tarnen
- ja, solltest Du. Ich stimme zu, daß diese Eigenschaften von
Kinderanhängern nicht zu verachten sind. Trotzdem ist auch hier zu
erkennen, daß schon alleine der hier durchschimmernde Glaube, daß man
sich mit dem Kinderanhänger einen Sturz oder das Umkippen gewissermaßen
leisten könne, per Risikokompensation zur Folge hat, daß der Vergleich
nicht so einfach ist, wie Du glaubst. Auf Deiner Argumentationsschiene
landet man ganz schnell im Kleinwagen statt auf dem Fahrrad, und
schließlich dann im SUV. Alles andere gleichgehalten, ist nichts so
wirksam wie noch etwas mehr Gewicht und noch etwas mehr Panzerung. Nur
stimmt "alles andere gleichgehalten" eben nicht, jedenfalls nicht auf
Dauer.

>
>>>Trotzdem hatte ich zuerst einen Kindersitz in Gebrauch, und zwar vorne
>>>(Römer Sulky).
>>>https://www.sparbaby.de/ratgeber/kinderfahrradsitz-vorne/
>>
>> Ich würde dem Content solcher Werbeblättchen, wie sie von
>> Werbeargenturen zu Dutzenden aus dem Boden gestampft und ins Web
>> gestellt werden, nicht halb so weit trauen wie dem Zeug, was ich morgens
>> aus meiner Zeitung in die Altpapiertonne schüttele. Und bei Letzterem
>> ist wenigstens offensichtlich, dass das Werbung ist.
>
>Ich habe den Link nicht wegen seiner journalistischen Qualität gewählt,
>sondern weil die Seite brauchbare Bilder eines schon 2004 ausgelaufenen
>Produkts zeigt und ein paar Alternativen anführt. Einen Kindersitz vorne
>sehe ich im Alltag sehr selten, da finde ich ein Bild zur Illustration
>ganz gut.

Verstehe ich. Trotzdem biegen sich mir bei solchen "Formaten" die
Fußnägel hoch.

>
>>>Ausschlaggebend war für mich die unvergleichlich bessere Möglichkeit zur
>>>Kommunikation.
>>
>> Ausschlaggebend für mich ist die Erkenntnis, daß unterschiedliche
>> Situationen, Präferenzen und Zwecke unterschiedlichen Lösungen erfordern
>> und dass man vorsichtig sein sollte, das, was man persönlich bevorzugt,
>> für "unvergleichlich besser" zu halten und alles andere als schlecht,
>> unpraktisch und unsicher zu brandmarken.
>
>Sach mal, habe ich ein dermaßen schlechtes Verständnis meiner
>Muttersprache, dass ich den Term "... für mich ..." als Ausdruck meiner
>eigenen Meinung missdeute? Probably I should try it in English next time,
>but das kann ganz schön in die Hose gehen.

Wir äußern hier alle in den meisten Fällen nur unsere Meinung, mal mit,
mal ohne Belege oder Begründungen.

Es ist schlechter Stil, pauschale Aussagen wie "Bei einem Kindersitz am
Rad ist die Fallhöhe wesentlich größer, und leider auch die
Wahrscheinlichkeit des Eintritts" mit einem eher unmotiviert
nachgeschobenen "für mich" zu spicken, um sich angesichts einer
Gegenrede dann auf seine Meinungsfreiheit berufen zu können.

Abgesehen, das "für mich" in meinem Satz hattest Du gesehen? :-}

>
>> I.d.R. dient der Kindertransport nicht dem Vergnügen, sondern ist eine
>> Notwendigkeit, um mitsamt Kind von A nach B zu kommen. Erfreulich, wenn
>> das eine bessere Kommunikation erlaubt, aber das ist, wenn das Fahrrad
>> als Transportmittel eingesetzt wird, sekundär.
>
>Nein, ich betrachte mein Kind nicht primär als Transportgut. Heidenei, am
>Ende treten wir hier noch unbeabsichtigt eine Kinderhelmdiskussion los ;-)

Der Satz "Nein, ich betrachte mein Kind nicht primär als Transportgut"
ist in diesem Zusammenhang jedenfalls eine geschickt eingesetzte
Sprachfigur und gelungene Finte. Du solltest Politiker werden.

>
>> Davon abgesehen hatte ich wenig Schwierigkeiten, mich beim Fahren mit
>> meinem Sohn hinten im Kindersitz hinten zu unterhalten. Auch war ich ja
>> durchaus in der Lage, mich beim Fahren umzusehen und kann nur dazu
>> raten, die Fähigkeit, dies zu tun, ohne dabei ins Schlenkern zu kommen,
>> zu trainieren.
>
>Warum nur soll ich mir über eventuelle Vorteile eines hinten angebrachten
>Sitzes Gedanken machen, wenn ich einen vorderen benutzt hatte und über
>meine eigenen Erfahrungen und Beweggründe berichten kann? Weil Du den
>hinteren so toll findest?

Ach Quark. Ich habe mich schon vor Jahren mit Leuten rumgestritten, die
Kindersitze vorne für gefährlich und verboten erklärten, u.a. hier in
drf mit einem langjährigen ADFC-Funktionär, der diese Position vehement
vertrat. Da warst Du in drf längst noch nicht aufgetaucht.

Warum glaubst Du, daß irgend jemand Dich dazu nötigen will, Dir über
eventuelle Vorteile eines hinten angebrachten Sitzes Gedanken zu machen?
Ich hatte lediglich Deiner Hymne auf Kindersitz vorne und Anhänger
hinten als "besser" widersprochen. Gegen was hattest Du die denn
abgrenzen wollen, wenn es nicht der hinten angebrachte Kindersitz war?


>Ich hatte so einen im Urlaub am Bodensee auf
>dem Leihfahrrad benutzt und mich letztlich für den Anhänger entschieden.

Ja und? Ich finde das völlig in Ordnung. Es gibt viele Formen des
Kindertransports auf dem Fahrrad, die je nach den Umständen zu empfehlen
bzw. anderen vorzuziehen sind. Risiken und wie man mit ihnen umgeht,
unterscheiden sich je nach Konstruktion. Für welche man sich
entscheidet, hängt aber primär von den Umständen und Notwendigkeiten ab.
Wie diese sind, kann man aus der Ferne selten beurteilen, deswegen
sollte man sich IMO mit pauschalen Empfehlungen aufgrund vermuteter
Risiken eher zurückhalten. Eine andere Sache ist es aber, wie man mit
den spezifischen Eigenschaften umgeht, wenn die Entscheidung mal
getroffen ist. Hier ist ein Austausch durchaus hilfreich und das gerade
deswegen, weil es darum geht, Un- oder Umfälle zu vermeiden, statt sich
auf untaugliche Weise darauf vorzubereiten.

--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
Andre Eiger
2018-04-02 17:21:52 UTC
Permalink
Raw Message
Am Sun, 01 Apr 2018 22:04:23 +0200 schrieb Wolfgang Strobl:

> Warum glaubst Du, daß irgend jemand Dich dazu nötigen will, Dir über
> eventuelle Vorteile eines hinten angebrachten Sitzes Gedanken zu machen?
> Ich hatte lediglich Deiner Hymne auf Kindersitz vorne und Anhänger
> hinten als "besser" widersprochen. Gegen was hattest Du die denn
> abgrenzen wollen, wenn es nicht der hinten angebrachte Kindersitz war?

Wolfgang, ich will mich gegen gar nichts abgrenzen. Ich hatte in Bezug
auf Bedenken des OP ob der Gefährlichkeit von Anhängern geäußert, dass
ich Anhänger aus eigener Erfahrung für sicherer als Kindersitze auf dem
Rad halte, und zwar wegen der Folgen, die bereits eine gewisse
Fahrlässigkeit oder ein unglücklicher Sturz haben können.
Du hast diese Ansicht als Verbreitung von Sicherheitstheater-Bullshit
abqualifiziert. Mittlerweile muss ich mir auch noch vorhalten lassen, der
Risikokompensation das Wort zu reden und auf direktem Wege zum SUV zu
sein.
Die Tatsache, dass ich einen vorderen Sitz benutzt und in dem
Zusammenhang die Möglichkeit zum Kontakt hervorgehoben hatte, bringt mir
den Vorwurf einer nicht allseitigen Betrachtung aller denkbaren Umstände
und Randbedingungen des Kindertransports mit dem Fahrrad ein.
Wow, das ist eine volle Breitseite. Getroffen und versenkt, würde ich
sagen.

--
Wolfgang Strobl
2018-04-02 18:54:25 UTC
Permalink
Raw Message
Am Mon, 2 Apr 2018 17:21:52 +0000 (UTC) schrieb Andre Eiger
<***@fantasymail.de>:

>Am Sun, 01 Apr 2018 22:04:23 +0200 schrieb Wolfgang Strobl:
>
>> Warum glaubst Du, daß irgend jemand Dich dazu nötigen will, Dir über
>> eventuelle Vorteile eines hinten angebrachten Sitzes Gedanken zu machen?
>> Ich hatte lediglich Deiner Hymne auf Kindersitz vorne und Anhänger
>> hinten als "besser" widersprochen. Gegen was hattest Du die denn
>> abgrenzen wollen, wenn es nicht der hinten angebrachte Kindersitz war?
>
>Wolfgang, ich will mich gegen gar nichts abgrenzen. Ich hatte in Bezug
>auf Bedenken des OP ob der Gefährlichkeit von Anhängern geäußert, dass
>ich Anhänger aus eigener Erfahrung für sicherer als Kindersitze auf dem
>Rad halte, und zwar wegen der Folgen, die bereits eine gewisse
>Fahrlässigkeit oder ein unglücklicher Sturz haben können.

Das habe ich wohl verstanden und deswegen begründet widersprochen. Um
Deine Gefühle nicht weiter zu strapazieren, verkneife ich mir eine
Bemerkung zu Folgen, die eine gewisse Fahrlässigkeit in Zusammenhang mit
Anhängern haben kann, die mir eigentlich auf der Zunge liegt.


>Du hast diese Ansicht als Verbreitung von Sicherheitstheater-Bullshit
>abqualifiziert.

Wenn es Dich beruhigt, ich bezweifle ja gar nicht, daß dies eine ohne
Hintergedanken geäußerte technische Betrachtung war. Du wirst mir aber
zugestehen müssen, daß ich aufgrund div. Erfahrungen beurteilen kann,
wie schnell solche Aussagen beginnen, ein Eigenleben zu führen und dann
genau zu dem werden, Teil des Sicherheitstheaters, welches uns allen auf
lange Sicht nicht nützt, sondern schadet.


>Mittlerweile muss ich mir auch noch vorhalten lassen, der
>Risikokompensation das Wort zu reden und auf direktem Wege zum SUV zu
>sein.

Nein, niemand hat Dir das vorgehalten. Und die Vorstellung, dass man
"der Risikokompensation das Wort redet" ist schon rein begrifflich
Nonsens. Es ist dies ein Fachbegriff für eine Verhaltensanpassung, die
typischerweise unbewußt abläuft bzw. nur mit Mitteln der Statistik
erkennbar wird.

Aber interessant, daß Du so empfindlich auf eine doch rein technische
Randbemerkung reagierst. Gestehst Du das auch Anderen zu?


>Die Tatsache, dass ich einen vorderen Sitz benutzt und in dem
>Zusammenhang die Möglichkeit zum Kontakt hervorgehoben hatte, bringt mir
>den Vorwurf einer nicht allseitigen Betrachtung aller denkbaren Umstände
>und Randbedingungen des Kindertransports mit dem Fahrrad ein.
>Wow, das ist eine volle Breitseite. Getroffen und versenkt, würde ich
>sagen.

Daß ich in dem Posting, auf das Du so pikiert antwortest, darauf
hinwies, hier in einem Streit mit einem ADFC-Funktionär schon mal
vehement für vordere Kindersitze Stellung bezogen zu haben, hast Du
geflissentlich ausgeblendet? Wie kommt's?

Versöhnt vielleicht dieses Foto?
<http://www.mystrobl.de/ws/pic/EmiliaRomagna/images/faenza.jpg>
Das sind sogar zwei vordere Kindersitze abgebildet.


--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
Andre Eiger
2018-04-03 20:39:49 UTC
Permalink
Raw Message
Am Mon, 02 Apr 2018 20:54:25 +0200 schrieb Wolfgang Strobl:

> Am Mon, 2 Apr 2018 17:21:52 +0000 (UTC) schrieb Andre Eiger
> <***@fantasymail.de>:
>
> Das habe ich wohl verstanden und deswegen begründet widersprochen. Um
> Deine Gefühle nicht weiter zu strapazieren, verkneife ich mir eine
> Bemerkung zu Folgen, die eine gewisse Fahrlässigkeit in Zusammenhang mit
> Anhängern haben kann, die mir eigentlich auf der Zunge liegt.
>
>>Du hast diese Ansicht als Verbreitung von Sicherheitstheater-Bullshit
>>abqualifiziert.
>
> Wenn es Dich beruhigt, ich bezweifle ja gar nicht, daß dies eine ohne
> Hintergedanken geäußerte technische Betrachtung war. Du wirst mir aber
> zugestehen müssen, daß ich aufgrund div. Erfahrungen beurteilen kann,
> wie schnell solche Aussagen beginnen, ein Eigenleben zu führen und dann
> genau zu dem werden, Teil des Sicherheitstheaters, welches uns allen auf
> lange Sicht nicht nützt, sondern schadet.

Wenn ich Deinem Gedankengang richtig folge, ist eine solcherart
vergleichende Betrachtung verschiedener Optionen allein schon deshalb
riskant, weil das gewisse Lobbygruppen zum Anlass oder als Begründung
nehmen könnten, die "schlechtere" Option zu verbieten, einzuschränken
oder umfassender zu regulieren.
Demnach sollte man sich besser mit der *sicheren Benutzung* von Produkt
bzw. Option A oder B auseinandersetzen ohne einen Eindruck eines
"gegeneinander Ausspielens" zu erwecken.
Ziemlich skurril, allerdings ist mir dabei in diesen Zeiten, in denen der
Glaube heilig ist, nicht zum Lachen zumute.

> Versöhnt vielleicht dieses Foto?
> <http://www.mystrobl.de/ws/pic/EmiliaRomagna/images/faenza.jpg>
> Das sind sogar zwei vordere Kindersitze abgebildet.

Also ich hatte Dich in keiner Weise so verstanden, dass Du irgendeine
eine Wertung *gegen* eine der in Spiel gebrachten Optionen abgibst.
Allerdings war mir Deine ziemlich cholerische Reaktion nicht so recht
erklärlich.

--
Johann Mayerwieser
2018-04-01 11:11:19 UTC
Permalink
Raw Message
Am Fri, 30 Mar 2018 16:02:09 +0200 schrieb Andreas Keppler:

> Ein Anhänger kommt mir persönlich so unsicher vor, auf Straßen würde ich
> mich damit nie trauen. Hätte Sorgen, dass da hinter mir einer einfach
> draufrauscht. (Klar kann man auch auf dem Rad so angefahren werden, dass
> alles zu spät ist, aber ich habe da irgendwie ein besseres Gefühl.)

Tja das Gefühl, das liebe Gefühl
Radwege, Helm und Anhänger.

Zu Anhänger habe ich eine TV-sendung gesehen, Tenor war, dass die Kinder
im Radanhänger am besten geschützt sind, weil der Radanhänger so leicht
ist, dass er eher weggeschleudert als überfahren wird.
Andreas Keppler
2018-04-01 12:49:55 UTC
Permalink
Raw Message
Habe gerade ewig rumgeschaut unb bin beim Croozer hängengeblieben, da
man ihn von oben nach unten zusammenklappen und die Räder über
Knopfdruck auswerfen kann.

Aktuell gibts ein gutes Angebot bis Ende April für die alten Modelle:

https://www.croozer.com/de-DE/fahrradanhaenger

Auf dieses spezielle Licht bei den neuen kann ich verzichten, würde ein
eigenes besseres dranmachen.

Frage mich ob man die Federung und die Aluräder statt Stahlräder des
neuen braucht! ;-) (Leichter ist der neue angeblich 1 kg laut einem
Youtube-Video...)


Dann stehe ich vor der Entscheidung Croozer für 1 Kind oder für 2.

Der für 2 ist nur wenig breiter und jede der zwei Sitzschalen ist um
einiges kleiner als die des Einzelsitz-Cruuzers.

Auf den Bildern zu sehen wenn man auf der jeweiligen Seite die Bilder
nach rechts durchklickt:

Alter 1er:
https://www.croozer.com/de-DE/croozer-kid-for-1-2016
Breite: 73 cm
Gewicht: 14,1 kg
Zuladung: 35 kg

Alter 2er:
https://www.croozer.com/de-DE/croozer-kid-for-2-2016
Breite: 87 cm
Gewicht: 16,6 kg
Zuladung: 45 kg

Sieht für mich alles danach aus, als wäre im 1er deutlich mehr Platz für
ein Kind und nur wenig für 2 Kinder.

Durch die Höhenlimitierung, die bei beiden ungefähr gleich ist (der 1er
ist 1 cm höher), ist natürlich in Sachen Kindergröße zum gleichen
Zeitpunkt Ende. Denek aber anhand der Fotos dass beim 2er früher als
durch die max. Größe eher durch die Breite Ende sein könnte!

Kofferraum ist im 2er natürlich immer etwas größer.

Jetzt sollte man halt wissen ob man noch ein weiteres Kind bekommt oder
nicht ;-)

Bin gerade dabei meine Frau zum 1er zu überreden und später zur Not noch
einen weiteren 1er dazuzukaufen ;-)


Gruß
Andreas
Andreas Keppler
2018-04-01 13:00:10 UTC
Permalink
Raw Message
Beim alten Croozer stehts nichts dran, beim neuen:

"Fensterfolien und Regenscheibe mit UPF 80+"

Wichtig?

Filtern nicht selbst schon irgendwelche Folien einigermassen?

Gruß
Andreas
Díetmar Vollmeíer
2018-04-01 19:11:40 UTC
Permalink
Raw Message
*Andreas Keppler* schrieb am 1.4.2018 um 15:00 Uhr...
> Beim alten Croozer stehts nichts dran, beim neuen:

> "Fensterfolien und Regenscheibe mit UPF 80+"

> Wichtig?

IMHO nein. Die Folie habe ich nur bei Regen oder unguten
Windverhältnissen benutzt, darunter war bei meinem ein Netz.

Ergo: viel zu wenig Sonnenschutz!!1elf

Daher zusätzlichen Sonnenschutz gekauft und Sonnencreme aufgetragen.
Ohnehin kein Fehler, da der Zwerg den Anhänger ja auch mal verlassen
hat.
Die Seitenfenster haben wir im Sommer, bei tiefer stehender Sonne an
Vor- und Nachmittagen, meistens auch noch mit einem "Vorhang" verhüllt.

Servus
Didi
--
*Windows-WIKI*
Multitasking: Möglichkeit mehrere Programme gleichzeitig abstürzen zu lassen
Multimedia : Systemabstürze mit viel Grafik und Sound
Kompatibel : Um auch alte Windows 3.x Programme abstürzen zu lassen
Díetmar Vollmeíer
2018-04-01 18:59:42 UTC
Permalink
Raw Message
*Andreas Keppler* schrieb am 1.4.2018 um 14:49 Uhr...
> Frage mich ob man die Federung und die Aluräder statt Stahlräder des
> neuen braucht! ;-) (Leichter ist der neue angeblich 1 kg laut einem
> Youtube-Video...)

Fasse ergänzend zu <news:***@vollmeier.at> nochmals
zusammen:

Auf den Straßen war das eine oder andere Schlagloch ohne Federrung kein
Problem. Problematisch wurde es, wenn beide Räder unregelmäßig über
Unebenheiten gerollt sind, da hat es den Zwerg von einer auf die andere
Seite /geworfen/. Nach dieser Erfahrung habe ich Feldwege gemieden oder
bin da nur sehr, sehr langsam (Schieben wäre vermutlich schneller
gegangen) lang gefahren.

Bei den neuen sind die Sitzschalen jetzt aber auch noch durch Riemen von
der "Fahrgastzelle" getrennt, was da einen zusätzlichen Komfort zu
meinem /alten/ Croozer verspricht.

In wieweit eine Federrung _echte_ Vorteile bringt, kann ich dir leider
nicht sagen.

> Dann stehe ich vor der Entscheidung Croozer für 1 Kind oder für 2.

> Der für 2 ist nur wenig breiter und jede der zwei Sitzschalen ist um
> einiges kleiner als die des Einzelsitz-Cruuzers.

Und außerdem wird der Kleine an eine Seite des Anhängers gepresst.
Daher, falls nicht noch Nachwuchs geplant oder unterwegs ist, würde ich
unbedingt zum 1er greifen. Hab gesehen, wie _ein_ Kind da drinnen sitzt
und daneben ist ein haufen Platz frei... :(

> Sieht für mich alles danach aus, als wäre im 1er deutlich mehr Platz für
> ein Kind und nur wenig für 2 Kinder.

Für zwei Kinder ist der 1er nicht vorgesehen --> 2. Sitzschale und
Sicherheitsgurt fehlt!

> Jetzt sollte man halt wissen ob man noch ein weiteres Kind bekommt oder
> nicht ;-)

Meine Frage war: Was tun, wenn der Zwerg zu groß für den Anhänger wird.
Aber da der Papa (und natürlich auch die Mama) das Fahrradfahren
vorgelebt hat, ist er bereits mit 3 Jahren selber auf dem Rad mit uns
unterwegs gewesen - und das schon auf Touren mit über 20km. Mit 5 ist er
dann schon 41km gefahren und heuer bin ich mal gespannt... ;)

> Bin gerade dabei meine Frau zum 1er zu überreden und später zur Not noch
> einen weiteren 1er dazuzukaufen ;-)

Gute Entscheidung - oder gleich auf ein leichtes Kinderrad umsteigen.

Mit diesem hat es hier angefangen, da war der Zwerg noch 3 Jahre alt
<https://www.bike-components.de/de/SUPURB/BO16-Kinder-Mountainbike-Komplettrad-p42625/>
Jahresleistung mit 4 Jahren: 1000km

Nach knapp einem Jahr folgte bereits das größere Modell BO20
<https://www.bike-components.de/de/SUPURB/BO20-Kinder-Mountainbike-Komplettrad-p42624/>
Jahresleistung mit 5 Jahren: 1600km

Als Belohnung gab es heuer ein noch edleres Gerät
http://www.vpace.de/produkt/max24-kinderbike/
Laufleistung bisher, jetzt 6 Jahre: 180km

Schonmal erwähnt, daß ich stolz auf meinen Zwerg bin :)
--
Servus ¦ Auch eine reorganisierte Behörde bleibt eine Behörde
Didi ¦
Andreas Keppler
2018-04-03 11:01:03 UTC
Permalink
Raw Message
Am 01.04.2018 um 20:59 schrieb Díetmar Vollmeíer:

Croozer....

> Auf den Straßen war das eine oder andere Schlagloch ohne Federrung kein
> Problem. Problematisch wurde es, wenn beide Räder unregelmäßig über
> Unebenheiten gerollt sind, da hat es den Zwerg von einer auf die andere
> Seite /geworfen/. Nach dieser Erfahrung habe ich Feldwege gemieden oder
> bin da nur sehr, sehr langsam (Schieben wäre vermutlich schneller
> gegangen) lang gefahren.

So in der Art? ;-)

https://www.youtube.com/watch?v=sxNu6l1pJrU

>
> Bei den neuen sind die Sitzschalen jetzt aber auch noch durch Riemen von
> der "Fahrgastzelle" getrennt, was da einen zusätzlichen Komfort zu
> meinem /alten/ Croozer verspricht.

Interessant, danke!
Meinst Du damit nur den ganz neuen Croozer mit Federung oder auch das
2017er Modell des alten Modells ohne Federung?

Frage mich auch, ob beim alten Modell (in 2017er Ausführung) weniger
giftige Stoffe verwendet wurden als der ADAC 2010 in einem Test
bemängelt hatte!


>
> In wieweit eine Federrung _echte_ Vorteile bringt, kann ich dir leider
> nicht sagen.

Bringt sicher etwas, nur wenn man erstmal nur ein Kind in einen Croozer
für 2 Kinder reinpackt, sackt die Federung auf dieser Seite sicher
weiter ein als der Croozer ohne Federung und das ganze zieht noch eher
in eine Richtung. Das war mein Gedanke.

>
>> Dann stehe ich vor der Entscheidung Croozer für 1 Kind oder für 2.
>
>> Der für 2 ist nur wenig breiter und jede der zwei Sitzschalen ist um
>> einiges kleiner als die des Einzelsitz-Cruuzers.
>
> Und außerdem wird der Kleine an eine Seite des Anhängers gepresst.

Ja, noch breiter als der Doppel-Croozer eh ist, wäre wohl nicht mehr
gegangen, da würde man wohl auf dem Radweg alles andere wegfegen. ;-)
Wahrscheinlich gibts in D aber auch noch 257 Gesetze, die die
Maximalbreite regeln etc... ;-)

> Daher, falls nicht noch Nachwuchs geplant oder unterwegs ist, würde ich
> unbedingt zum 1er greifen. Hab gesehen, wie _ein_ Kind da drinnen sitzt
> und daneben ist ein haufen Platz frei... :(

Ja. Problem beim 1er oder bei zwei 1er Croozern:

Wenn man nicht mit der Frau unterwegs ist kann man nicht zwei 1er
Croozer hinter sein Fahrrad hängen.


>
>> Sieht für mich alles danach aus, als wäre im 1er deutlich mehr Platz für
>> ein Kind und nur wenig für 2 Kinder.
>
> Für zwei Kinder ist der 1er nicht vorgesehen --> 2. Sitzschale und
> Sicherheitsgurt fehlt!

Sorry, im zweiten Teil des Satzes fehlte natürlich "und nur wenig für 2
Kinder im 2er Croozer". ;-)

>
>> Jetzt sollte man halt wissen ob man noch ein weiteres Kind bekommt oder
>> nicht ;-)
>
> Meine Frage war: Was tun, wenn der Zwerg zu groß für den Anhänger wird.
> Aber da der Papa (und natürlich auch die Mama) das Fahrradfahren
> vorgelebt hat, ist er bereits mit 3 Jahren selber auf dem Rad mit uns
> unterwegs gewesen - und das schon auf Touren mit über 20km. Mit 5 ist er
> dann schon 41km gefahren und heuer bin ich mal gespannt... ;)

Der aktuelle Sohnemann ist 20 Monate.
Aktuell ist noch kein weiterer in Produktion! ;-)
Daher wird der aktuelle fast 3 Jahre sein falls noch ein Kind kommt.
Eventuell läufts dann eh genau so wie Du sagst, dass eh nur noch eins in
nem Croozer sitzen würde.

Muss noch überlegen, denke aber dass ich doch den Einzelsitzer nehmen
werde, sieht besser aus für das Kind. Platz auf die Seiten etc. Auch
beim Crash....


> Mit diesem hat es hier angefangen, da war der Zwerg noch 3 Jahre alt
> <https://www.bike-components.de/de/SUPURB/BO16-Kinder-Mountainbike-Komplettrad-p42625/>
> Jahresleistung mit 4 Jahren: 1000km

Haha, geil ;-)

>
> Nach knapp einem Jahr folgte bereits das größere Modell BO20
> <https://www.bike-components.de/de/SUPURB/BO20-Kinder-Mountainbike-Komplettrad-p42624/>
> Jahresleistung mit 5 Jahren: 1600km

Jedes Jahr ein neues Rad!
Ich werde arm! ;-)

>
> Als Belohnung gab es heuer ein noch edleres Gerät
> http://www.vpace.de/produkt/max24-kinderbike/
> Laufleistung bisher, jetzt 6 Jahre: 180km

Klasse, fleissige Radler!

Wir liegen hier auch an recht schönen Radwegen (Naturpark Schönbuch -
südlich von Stuttgart) und sind oft unterwegs.

>
> Schonmal erwähnt, daß ich stolz auf meinen Zwerg bin :)
>

;-)

Gruß
Andreas
Andreas Keppler
2018-04-03 11:50:10 UTC
Permalink
Raw Message
> So in der Art? ;-)
>
> https://www.youtube.com/watch?v=sxNu6l1pJrU

Das wäre mit dem Doppelcroozer eventuell nicht so leicht passiert durch
die größere Breite!
Díetmar Vollmeíer
2018-04-03 17:24:16 UTC
Permalink
Raw Message
*Andreas Keppler* schrieb am 3.4.2018 um 13:50 Uhr...
>> So in der Art? ;-)

>> https://www.youtube.com/watch?v=sxNu6l1pJrU

> Das wäre mit dem Doppelcroozer eventuell nicht so leicht passiert durch
> die größere Breite!

Da wäre es aber bei so machem Baum sehr eng geworden ;)
--
Servus ¦ Jedes Stück, das mit NEU und/oder VERBESSERT beschriftet
Didi ¦ ist, ist es nicht.
Díetmar Vollmeíer
2018-04-03 18:18:45 UTC
Permalink
Raw Message
*Andreas Keppler* schrieb am 3.4.2018 um 13:01 Uhr...
> Am 01.04.2018 um 20:59 schrieb Díetmar Vollmeíer:

> Croozer....

>> Auf den Straßen war das eine oder andere Schlagloch ohne Federrung kein
>> Problem. Problematisch wurde es, wenn beide Räder unregelmäßig über
>> Unebenheiten gerollt sind, da hat es den Zwerg von einer auf die andere
>> Seite /geworfen/. Nach dieser Erfahrung habe ich Feldwege gemieden oder
>> bin da nur sehr, sehr langsam (Schieben wäre vermutlich schneller
>> gegangen) lang gefahren.

> So in der Art? ;-)

> https://www.youtube.com/watch?v=sxNu6l1pJrU

Das ist ja eine Waldautobahn. Nein, so richtig /lustig/ war es, wenn
viele Steine mit im Spiel waren und nicht nur eine Wurzel.

>> Bei den neuen sind die Sitzschalen jetzt aber auch noch durch Riemen von
>> der "Fahrgastzelle" getrennt, was da einen zusätzlichen Komfort zu
>> meinem /alten/ Croozer verspricht.

> Interessant, danke!
> Meinst Du damit nur den ganz neuen Croozer mit Federung oder auch das
> 2017er Modell des alten Modells ohne Federung?

Muss bereits das 2017er Modell gewesen sein. Heuer hab ich meine Nase
noch in keinen Anhänger gesteckt.

> Frage mich auch, ob beim alten Modell (in 2017er Ausführung) weniger
> giftige Stoffe verwendet wurden als der ADAC 2010 in einem Test
> bemängelt hatte!

Natürlich ist das ein Argument.

Aber gegessen hat mein Kleiner den Anhänger nicht, noch nicht mal
gekostet. Auch ist dieser recht gut durchlüftet, wodurch ich giftige
Gase im Innenraum ausschließen kann - ist aber nur meine Meinung.

>> In wieweit eine Federrung _echte_ Vorteile bringt, kann ich dir leider
>> nicht sagen.

> Bringt sicher etwas, nur wenn man erstmal nur ein Kind in einen Croozer
> für 2 Kinder reinpackt, sackt die Federung auf dieser Seite sicher
> weiter ein als der Croozer ohne Federung und das ganze zieht noch eher
> in eine Richtung. Das war mein Gedanke.

Mein Gedanke war eher, bis zu welcher Größe die Federung ein Hinderniss
wegstecken kann. Ich tippe da eher mal auf viele kleine Unebenheiten,
aber größere Hindernisse ... ich wage zu bezweifeln. Besser wird es aber
sein, als ohne Federung.

Und außerdem, auch nicht unerheblich: Mit wieviel mehr Kraft muss in die
Pedale getreten werden, um damit die Federung zu kompensieren.

>>> Dann stehe ich vor der Entscheidung Croozer für 1 Kind oder für 2.

>>> Der für 2 ist nur wenig breiter und jede der zwei Sitzschalen ist um
>>> einiges kleiner als die des Einzelsitz-Cruuzers.

> Wenn man nicht mit der Frau unterwegs ist kann man nicht zwei 1er
> Croozer hinter sein Fahrrad hängen.

Woher weißt du das, schon probiert?
Ein Ereignis für die Nachbarschaft wäre dieses Unterfangen allemal :D

> Der aktuelle Sohnemann ist 20 Monate.
> Aktuell ist noch kein weiterer in Produktion! ;-)
> Daher wird der aktuelle fast 3 Jahre sein falls noch ein Kind kommt.
> Eventuell läufts dann eh genau so wie Du sagst, dass eh nur noch eins in
> nem Croozer sitzen würde.

War hier zumindest so. Als der Zwerg selber radeln konnte, war der
Croozer abgemeldet.

> Muss noch überlegen, denke aber dass ich doch den Einzelsitzer nehmen
> werde, sieht besser aus für das Kind. Platz auf die Seiten etc. Auch
> beim Crash....

>> Mit diesem hat es hier angefangen, da war der Zwerg noch 3 Jahre alt
>> <https://www.bike-components.de/de/SUPURB/BO16-Kinder-Mountainbike-Komplettrad-p42625/>
>> Jahresleistung mit 4 Jahren: 1000km

> Haha, geil ;-)

>> Nach knapp einem Jahr folgte bereits das größere Modell BO20
>> <https://www.bike-components.de/de/SUPURB/BO20-Kinder-Mountainbike-Komplettrad-p42624/>
>> Jahresleistung mit 5 Jahren: 1600km

> Jedes Jahr ein neues Rad!
> Ich werde arm! ;-)

>> Als Belohnung gab es heuer ein noch edleres Gerät
>> http://www.vpace.de/produkt/max24-kinderbike/
>> Laufleistung bisher, jetzt 6 Jahre: 180km

> Klasse, fleissige Radler!

Ja :)

Beim 16er war ich selber überrascht, wie schnell ich die Sattelstütze
höher schrauben und am Ende sogar durch eine längere ersetzen mußte.

Das 20er hielt dann 1,5 Jahre und würde wohl noch ein paar Monate
reichen. Beim Aktuellen hoffe ich auf noch ein Jahr mehr. Aber
jedenfalls haben sich die Investitionen gelohnt, wie man an der
Kilometerleistung sieht.

Ein /normales/ Kinderrad, wie in jedem Möchtegernsportgeschäft
erhältlich, 13 oder 14 Kilo für ein Kind mit 20 Kilo, wie es hier in der
Nachbarschaft gerne und oft gekauft wird, steht nur viel herum, weil
$nachwuchs ungern damit fährt. Und Eltern wundern sich, daß es lieber
mit dem Smartphone spielt...

> Wir liegen hier auch an recht schönen Radwegen (Naturpark Schönbuch -
> südlich von Stuttgart) und sind oft unterwegs.

Beneidenswert. Mit den Radwegen hapert es hier am Attersee ein wenig.
Tourismusverband meint, sowas brauchen wir hier nicht, weil wir ja den
See zum Baden haben und haben dadurch den Trend total verschlafen. Das
was dann gemeinhin als Radweg angeboten wurde und wird ist halt
irgendeine Verbindung, meist Straße, von A nach B oder ein halb
zugeparkter schmaler Streifen am See wo die Beschilderung IMHO lauten
müßte: Zur Sicherheit mit dem *Rad weg*!
--
Servus ¦ Beamte dürfen nichts annehmen,
Didi ¦ nicht einmal Vernunft.
Gerald Eіscher
2018-04-03 22:15:56 UTC
Permalink
Raw Message
Am 03.04.18 um 13:01 schrieb Andreas Keppler:
>
> Frage mich auch, ob beim alten Modell (in 2017er Ausführung) weniger
> giftige Stoffe verwendet wurden als der ADAC 2010 in einem Test
> bemängelt hatte!

Den Test hat die Stiftung Warentest durchgeführt und die haben zur
Beurteilung der Schadstoffbelastung der Gurte und Sitzpolster nicht den
Grenzwert für Textilien hergenommen, was naheliegend wäre, sondern den
Grenzwert für Dinge, die Kinder ständig im Mund haben, wie z.B.
Babyschnuller.
Falls das Kind ständig an Gurten oder Sitzpolstern leckt, machen die
Eltern etwas grob falsch.

Die Croozer haben längst ein Toxproof-Siegel.


> Bringt sicher etwas, nur wenn man erstmal nur ein Kind in einen Croozer
> für 2 Kinder reinpackt, sackt die Federung auf dieser Seite sicher
> weiter ein als der Croozer ohne Federung und das ganze zieht noch eher
> in eine Richtung.

Tut er nicht. Die beiden Federschwingen sind miteinander verbunden.


--
Gerald

| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |
Uwe Schliephake
2018-04-02 07:26:53 UTC
Permalink
Raw Message
Andreas Keppler <***@gmail.com> wrote:

> Bin gerade dabei meine Frau zum 1er zu überreden und später zur Not noch

... ein Lastenrad oder Kinderfahrrad dazuzukaufen. Die Last ist besser
auf zwei Fahrzeuge verteilt.

Ich bin immer noch froh, damals den kleineren Lastenanhänger gekauft zu
haben, beim Fahren zählt jeder Zentimeter Breite. (und jedes kg Gewicht)

Das Zerlegen blieb zumindest hier Theorie, ich lasse sogar die Kiste
draufgeschnallt und stelle den Hänger hochkant an die Garderode in der
Wohnung, so sind auch gleich die Einkäufe oben.

Hast du dir die Federung des Croozers angeschaut und die Kupplung?
Andreas Keppler
2018-04-03 11:05:00 UTC
Permalink
Raw Message
Am 02.04.2018 um 09:26 schrieb Uwe Schliephake:


>> Bin gerade dabei meine Frau zum 1er zu überreden und später zur Not noch
>
> ... ein Lastenrad oder Kinderfahrrad dazuzukaufen. Die Last ist besser
> auf zwei Fahrzeuge verteilt.

Ja.
Einziger Nachteil: Ich alleine könnte nicht mit zwei Kindern (falls ein
weiteres kommt) alleine mit dem Rad und zwei Anhängern weg.
Zumindest in der Anfangszeit falls der aktuelle Sohn bis dahin noch
nicht selbst fährt.

>
> Ich bin immer noch froh, damals den kleineren Lastenanhänger gekauft zu
> haben, beim Fahren zählt jeder Zentimeter Breite. (und jedes kg Gewicht)

Ja, mir wäre es mit dem Einzelsitz-Anhänger (Croozer) auch lieber...
10 cm schmaler und zwei Kinder ziehen ist wahrscheinlich nicht der Hit....

>
> Das Zerlegen blieb zumindest hier Theorie, ich lasse sogar die Kiste
> draufgeschnallt und stelle den Hänger hochkant an die Garderode in der
> Wohnung, so sind auch gleich die Einkäufe oben.

Praktisch.
Geht bei mir aus Platzgründen aktuell leider nicht.
Hätte eine Garage und könnte den Cruuper da reinstellen.

>
> Hast du dir die Federung des Croozers angeschaut und die Kupplung?
>

Ja.
Die Kupplung ist ok, die Federung des neuen Modells ist auch interessant
(über Gummipuffer), aber halt recht teuer.

Ich würde das Vormodell nehmen, das gerade bis Ende April um fast die
Hälfte günstiger ist.

Gruß
Andreas
Andreas Keppler
2018-04-03 12:05:04 UTC
Permalink
Raw Message
Noch ne andere Frage hinterher:

In welchem Alter konnten eure Kinder (ohne Stützräder) Fahrrad fahren?

Ich habe keine Ahnung mehr wann ich das konnte!
Denke aber mit 4 oder so!

Gruß
Andreas
Bodo G. Meier
2018-04-03 13:21:43 UTC
Permalink
Raw Message
Am 03.04.2018 um 14:05 schrieb Andreas Keppler:
> Noch ne andere Frage hinterher:
>
> In welchem Alter konnten eure Kinder (ohne Stützräder) Fahrrad fahren?

Mit 5 Jahren + 1 Monat. :-)

Auf einem kleinen Fahrrad mit 16"-Laufrädern, das wir auf dem Rückweg
vom Kindergarten in einem Sperrmüllcontainer erspäht und da rausgezogen
hatten.
Das Fahrrädchen habe ich auf meinem Gebäckträger befestigt und unsere
Tochter sass damals in einem Chariot CTS Chauffeur-Anhänger.
Das waren aufregende Zeiten! :-)

Gruss,
Bodo
Reindl Wolfgang
2018-04-03 14:20:34 UTC
Permalink
Raw Message
Am 03.04.18 14:05, schrieb Andreas Keppler:
> Noch ne andere Frage hinterher:
>
> In welchem Alter konnten eure Kinder (ohne Stützräder) Fahrrad fahren?
>
> Ich habe keine Ahnung mehr wann ich das konnte!
> Denke aber mit 4 oder so!

Meinereiner kann sich noch daran erinnern, daß es meine erste
eigenmächtige technische Tat war, mit 4 Jahren und ein paar Monaten (bis
halt der Garten nach dem 4. Geburtstag wieder schneefrei war) die
störenden Stürzräder [sic!] abzuschrauben. Danach mußte ich dann erstmal
Radfahren lernen …

Sogenannte Stützräder werden heillos überschätzt: sie stellen eher eine
Gefährdung dar denn eine "Stütze" - kann ich regelmäßig beboachten.
Besser als Stürzräder ist es IMHO, wenn $Kind erstmal mit einem Laufrad
(gab es zu meiner Zeit noch nicht) den nötigen Gleichgewichtssinn
trainiert und dann gleich zum echten Fahrrad umsteigt.

Wolfgang


--
If there were any Microsoft product that doesn's suck, it would be a
vacuum cleaner.
Thomas Bliesener
2018-04-05 20:33:33 UTC
Permalink
Raw Message
Reindl Wolfgang schrieb:
> Besser als Stürzräder ist es IMHO, wenn $Kind erstmal mit einem Laufrad
> (gab es zu meiner Zeit noch nicht)

Doch gab es, aber da waren noch Pedale dran. ;) Soll heißen: ich habe hier
schon ein Kinderrad gesehen, an dem Tretlager und Drumherum fehlten
und das somit zum Laufrad wurde. Finde ich eine gute Idee, man müßte nur
schauen, wie man das Tretlagergewinde schützt.

> den nötigen Gleichgewichtssinn trainiert und dann gleich zum echten
> Fahrrad umsteigt.

Ja! Ja! Bei meiner Tochter haben wir noch den Fehler mit den Stützrädern
gemacht. Die Stützräder haben so einige Stürze ermöglicht, der Umstieg
war später mühsam. Der Wechsel ihres Bruders dagegen vom Laufrad zum
Fahrrad war fast übergangslos.
--
bli
Hans CraueI
2018-04-05 23:01:45 UTC
Permalink
Raw Message
Thomas Bliesener schrieb

> [...] ich habe hier schon ein Kinderrad gesehen, an dem Tretlager
> und Drumherum fehlten und das somit zum Laufrad wurde. Finde ich
> eine gute Idee, man mÌßte nur schauen, wie man das Tretlagergewinde
> schÃŒtzt.

Auf beiden Seiten je eine freifliegende Tretlagerhuelse rein. Das
verbleibende Loch kann bei Bedarf noch dichtgemacht werden, etwa
durch ein Stueck Korken oder Gewebeband.

Hans
Martin Wohlauer
2018-04-06 06:28:52 UTC
Permalink
Raw Message
Am 05.04.2018 um 22:33 schrieb Thomas Bliesener:
> Reindl Wolfgang schrieb:
>> Besser als Stürzräder ist es IMHO, wenn $Kind erstmal mit einem Laufrad
>> (gab es zu meiner Zeit noch nicht)
>
> Doch gab es, aber da waren noch Pedale dran. ;) Soll heißen: ich habe hier
> schon ein Kinderrad gesehen, an dem Tretlager und Drumherum fehlten
> und das somit zum Laufrad wurde. Finde ich eine gute Idee, man müßte nur
> schauen, wie man das Tretlagergewinde schützt.

Jetzt muss ich fragen: Rentiert sich das beim Wachstum in dem Alter
überhaupt? Sattel tief geschraubt und später dann immer höher, wenn der
Nachwuchs wächst? So nach dem Schema, wenn der Sattel auf die richtige
Höhe für Kurbelbenutzung muss, kommt auch die wieder dran? Ich stelle
mir vor, dass der Knirps schneller raus gewachsen ist, als
radfahrbereit, aber da kenne ich mich zu wenig aus.

Grüßle,

Martin.
HC Ahlmann
2018-04-06 08:11:44 UTC
Permalink
Raw Message
Martin Wohlauer <***@yahoo.de> wrote:

> Am 05.04.2018 um 22:33 schrieb Thomas Bliesener:
> > Reindl Wolfgang schrieb:
> >> Besser als Stürzräder ist es IMHO, wenn $Kind erstmal mit einem Laufrad
> >> (gab es zu meiner Zeit noch nicht)
> >
> > Doch gab es, aber da waren noch Pedale dran. ;) Soll heißen: ich habe hier
> > schon ein Kinderrad gesehen, an dem Tretlager und Drumherum fehlten
> > und das somit zum Laufrad wurde. Finde ich eine gute Idee, man müßte nur
> > schauen, wie man das Tretlagergewinde schützt.
>
> Jetzt muss ich fragen: Rentiert sich das beim Wachstum in dem Alter
> überhaupt? Sattel tief geschraubt und später dann immer höher, wenn der
> Nachwuchs wächst? So nach dem Schema, wenn der Sattel auf die richtige
> Höhe für Kurbelbenutzung muss, kommt auch die wieder dran? Ich stelle
> mir vor, dass der Knirps schneller raus gewachsen ist, als
> radfahrbereit, aber da kenne ich mich zu wenig aus.

Wachstum und Reife zum Radfahren streuen so sehr, dass nicht zu
verallgemeinern ist, wie es passt.

Auf der anderen Seite habe ich an Juniors Rad-Bedarf gesehen, das durch
Neu- und Gebrauchtkauf und Verkaufserlöse der "Radverbrauch" erfreulich
niedrig sein kann; sein pfleglicher Umgang trägt seinen Teil bei.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Johann Mayerwieser
2018-04-06 08:24:15 UTC
Permalink
Raw Message
Am Fri, 06 Apr 2018 10:11:44 +0200 schrieb HC Ahlmann:

> Auf der anderen Seite habe ich an Juniors Rad-Bedarf gesehen, das durch
> Neu- und Gebrauchtkauf und Verkaufserlöse der "Radverbrauch" erfreulich
> niedrig sein kann; sein pfleglicher Umgang trägt seinen Teil bei.

Ich hoffe du meinst den Geldverbrauch. Der Radverbrauch sollte eher hoch
sein.
Wenn ich sehe, was Eltern ihren Kindern zumuten, da wird das FAhrrad so
groß gekauft, dass der Sattel bei kurzem Sattelrohr ganz unten ist, die
Knie bei oberen Totpunkt der Pedale bis zum Kinn stehen und so lange
gefahren wird bis der Sattel auf den letzten Zentimeter rausgefahren ist
und die Kinder dann wieder das Bein beim Kurbeln nicht mehr strecken
können, kommt mir das Grausen.
Da kommt man von 5 - 18 mit 3 Fahrrädern aus.
Bodo G. Meier
2018-04-06 11:34:06 UTC
Permalink
Raw Message
Am 06.04.2018 um 10:24 schrieb Johann Mayerwieser:
> Am Fri, 06 Apr 2018 10:11:44 +0200 schrieb HC Ahlmann:
>
>> Auf der anderen Seite habe ich an Juniors Rad-Bedarf gesehen, das durch
>> Neu- und Gebrauchtkauf und Verkaufserlöse der "Radverbrauch" erfreulich
>> niedrig sein kann; sein pfleglicher Umgang trägt seinen Teil bei.
>
> Ich hoffe du meinst den Geldverbrauch. Der Radverbrauch sollte eher hoch
> sein.
> Wenn ich sehe, was Eltern ihren Kindern zumuten, da wird das FAhrrad so
> groß gekauft, dass der Sattel bei kurzem Sattelrohr ganz unten ist, die
> Knie bei oberen Totpunkt der Pedale bis zum Kinn stehen und so lange
> gefahren wird bis der Sattel auf den letzten Zentimeter rausgefahren ist
> und die Kinder dann wieder das Bein beim Kurbeln nicht mehr strecken
> können, kommt mir das Grausen.
> Da kommt man von 5 - 18 mit 3 Fahrrädern aus.

Bei uns waren es

in gekauftes Fahrrädchen mit 12,5"-Laufrädern und Stützrädern
<peinlich>, auf dem aber nur interessiert herumgeeiert wurde.

ein aus dem Sperrmüllcontainer gezogenes Fahrrad mit 16"-Laufrädern, auf
dem unsere Tochter zum ersten Mal radgefahren ist. Das war nur einen
Sommer lang in Gebrauch, WIMRE.

ein gekauftes Fahrrad mit 20"-Laufrädern und 3-Gang-Nabenschaltung. Das
ist sie so lange gefahren, bis es nicht mehr mit anzusehen war.

ein gebraucht geschenktes Fahrrad mit 24"-Laufrädern und
3-Gang-Nabenschaltung.

Kurz danach ist sie im Urlaub auf Omas altem grossen Fahrrad mit
Schwanenhals-Rahmen gefahren und ein Jahr später hat sie ihr eigenes
Fahrrad mit 28"-Laufrädern und 8-Gang-Nabenschaltung bekommen.

Teilweise gleichzeitig hatten wir aber auch einen Kindersitz, einen
Kinderanhänger und ein Trailerbike im Einsatz.

Gruss,
Bodo
HC Ahlmann
2018-04-07 09:35:32 UTC
Permalink
Raw Message
Johann Mayerwieser <***@gmail.com> wrote:

> Am Fri, 06 Apr 2018 10:11:44 +0200 schrieb HC Ahlmann:
>
> > Auf der anderen Seite habe ich an Juniors Rad-Bedarf gesehen, das durch
> > Neu- und Gebrauchtkauf und Verkaufserlöse der "Radverbrauch" erfreulich
> > niedrig sein kann; sein pfleglicher Umgang trägt seinen Teil bei.
>
> Ich hoffe du meinst den Geldverbrauch. Der Radverbrauch sollte eher hoch
> sein.

Beides geht Hand in Hand, denn ein verbrauchtes Fahrrad lässt sich nur
zu niedrigem Preis verkaufen. Junior ist zwar viel gefahren, hat seine
Fahrräder aber nicht verschlissen ("Radverbrauch" erfreulich niedrig),
sodass zwei Fahrräder teurer verkauft als gekauft werden konnten.

> Wenn ich sehe, was Eltern ihren Kindern zumuten, da wird das FAhrrad so
> groß gekauft, dass der Sattel bei kurzem Sattelrohr ganz unten ist, die
> Knie bei oberen Totpunkt der Pedale bis zum Kinn stehen und so lange
> gefahren wird bis der Sattel auf den letzten Zentimeter rausgefahren ist
> und die Kinder dann wieder das Bein beim Kurbeln nicht mehr strecken
> können, kommt mir das Grausen.
> Da kommt man von 5 - 18 mit 3 Fahrrädern aus.

Wenn Du mit "Radverbrauch" die Anzahl der Fahrräder verstanden hast,
bist Du einem Irrtum aufgesessen; Junior fährt gerade sein 6. Fahrrad,
ein 24' – das wird länger als seine Vorgänger halten.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Martin Gerdes
2018-04-06 15:14:38 UTC
Permalink
Raw Message
Martin Wohlauer <***@yahoo.de> schrieb:

>> Ich habe hier schon ein Kinderrad gesehen, an dem Tretlager und Drumherum fehlten
>> und das somit zum Laufrad wurde. Finde ich eine gute Idee, man müßte nur
>> schauen, wie man das Tretlagergewinde schützt.

>Jetzt muss ich fragen: Rentiert sich das beim Wachstum in dem Alter
>überhaupt? Sattel tief geschraubt und später dann immer höher, wenn der
>Nachwuchs wächst? So nach dem Schema, wenn der Sattel auf die richtige
>Höhe für Kurbelbenutzung muss, kommt auch die wieder dran? Ich stelle
>mir vor, dass der Knirps schneller rausgewachsen ist, als
>radfahrbereit, aber da kenne ich mich zu wenig aus.

Neulich hat hierzugroup ein stolzer Vater mal berichtet, daß er seinem
offensichtlich auch radbegeisterten Sohnemann alle Jahre für einige
hundert Euro ein neues Fahrrad kauft. Das hätte ich vermutlich nicht
investiert, sondern mich vermutlich auf dem Gebrauchtmarkt umgesehen
(zumal Kinder in der Tat schnell aus ihren Kinderrädchen herauswachsen).
Aber das muß jeder selber wissen.
HC Ahlmann
2018-04-07 10:50:03 UTC
Permalink
Raw Message
Martin Gerdes <***@gmx.de> wrote:

> Neulich hat hierzugroup ein stolzer Vater mal berichtet, daß er seinem
> offensichtlich auch radbegeisterten Sohnemann alle Jahre für einige
> hundert Euro ein neues Fahrrad kauft. Das hätte ich vermutlich nicht
> investiert, sondern mich vermutlich auf dem Gebrauchtmarkt umgesehen
> (zumal Kinder in der Tat schnell aus ihren Kinderrädchen herauswachsen).
> Aber das muß jeder selber wissen.

Der Knackpunkt bei Kinderfahrrädern ist, die Differenz von Kauf- und
Verkaufspreis zu betrachten: "Was für uns keinen Nutzen mehr bietet, hat
für andere noch Wert." Der Kaufpreis allein verfälscht das Bild bei
Fahrrädern, die nur kurz gehalten werden, weil die Kinder herauswachsen.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Dirk Wagner
2018-04-03 15:22:04 UTC
Permalink
Raw Message
Andreas Keppler <***@gmail.com> wrote:

> In welchem Alter konnten eure Kinder (ohne Stützräder) Fahrrad fahren?

Beide (Sohn und Tochter) haben das Radfahren in dem Sommer gelernt nach
ihrem dritten Geburtstag gelernt.
Auf einem 16" Puky. Der Sohn ist das bis zur Einschulung gefahren, die
Tochter hat im Jahr drauf ein 18" Rad bekommen, weil sie einfach zu groß
für das 16" war...

Stützräder hatten wir nie montiert...
Allerdings sind beide vorher Roller gefahren.

ciao

dirk
Díetmar Vollmeíer
2018-04-03 17:22:35 UTC
Permalink
Raw Message
*Andreas Keppler* schrieb am 3.4.2018 um 14:05 Uhr...
> In welchem Alter konnten eure Kinder (ohne Stützräder) Fahrrad fahren?

Mit 3 und ca. einem halben Jahr.

War viel mit dem Laufrad unterwegs, der Zwerg, und die Gleitphasen
wurden immer länger.

Also mit 3 aufs Rad gesetzt, gleichmal ohne Stützräder, Treten war noch
ein wenig ungewohnt, ein paar mal mit mehr oder weniger Halten neben her
getrabt - zum Schluss schon gesprintet und mich dann selber aufs Rad
gesetzt (bin ja nicht blöd).

Hat ca. 2 Stunden gedauert, dann haben wir schon das Umfeld erkundet.
--
Servus ¦ Sage nicht alles was du weißt,
Didi ¦ aber wisse immer was du sagst!
Wolfgang Carius
2018-04-03 19:04:08 UTC
Permalink
Raw Message
Am 03.04.2018 um 14:05 schrieb Andreas Keppler:
> In welchem Alter konnten eure Kinder (ohne Stützräder) Fahrrad fahren?
>
Als unser Jüngster gerade 4J alt war, habe ich ihn noch auf einem
Trailer hinten mitgenommen, wo er mittreten konnte. Der Nachteil
bei dem Teil war, dass er darauf gerne eingeschlafen ist. Man musste
immer aufpassen, dass er dann nicht runterfällt. Die beiden Älteren,
knapp 5,5J kurz vor 7J sind auf ihren Fahrrädern gefahren, die Touren
waren bis ca 30km. Es kommt immer auf die Pausen an, keinen Stress zu
machen und abwechslungsreiche Strecken zu fahren. Wir waren da in
Middelkerke und haben Touren am Meer zB nach Oostende und im Hinter-
land an die Kanäle gemacht. Das Eis hinterher war wichtig :-)
Gerald Eіscher
2018-04-03 22:18:15 UTC
Permalink
Raw Message
Am 03.04.18 um 14:05 schrieb Andreas Keppler:
>
> In welchem Alter konnten eure Kinder (ohne Stützräder) Fahrrad fahren?

Falsche Frage. Stützräder sind kontraproduktiv, die sollen endlich am
Müllhaufen der Fahrradgeschichte verschwinden.

--
Gerald

| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |
Wolfgang Strobl
2018-04-04 07:56:50 UTC
Permalink
Raw Message
Am Tue, 3 Apr 2018 14:05:04 +0200 schrieb Andreas Keppler
<***@gmail.com>:

>In welchem Alter konnten eure Kinder (ohne Stützräder) Fahrrad fahren?

Meine Kinder sind nie mit Stützrädern gefahren. Seit es d.r.f. gibt,
also in den letzten knapp dreissig Jahren, wurden Stützräder hier immer
mal wieder diskutiert. Der Konsens und auch meine Meinung war und ist,
was Ralf Stein-Cadenbach für den FAQ-Artikel zu Kinderrädern
zusammengefasst schreibt:

"Ein undefinierbares Wackelgefährt mit Stützrädern ist dynamisch kein
Zweirad mehr und deswegen ein Lernhindernis."

<http://0x1a.de/rec/fahrrad/faq/technik/radtypen/kinderraeder/> (Stand
Mitte 2003)

Die einem als Beigabe gern aufgedrängten Stützräder haben wir bei neuen
Kinderrädchen jedesmal dankend im Laden gelassen.

Meine beiden begannen mit vier bzw. fünf Jahren mit eigenen Rädern zu
fahren, dann ziemlich bald auch längere Strecken. "Alleine" heißt hier,
aus eigener Kraft, nicht ohne Aufsicht.

Zu erwähnen ist dabei, daß wir unseren Wohnort nach dem Prinzip der
kurzen Wege - zum Kindergarten, zur Grundschule, zum Gymnasium -
ausgewählt hatten, die meisten Wege konnten die Kinder laufen, statt zu
fahren oder gefahren zu werden. Davon abgesehen lädt die "Auto
First!"-Politik insbesondere von sich gern mit dem Attribut
"fahrradfreundlich" schmückenden Städten nicht gerade dazu ein,
Kleinkinder alleine mit dem Rad loszuschicken. Auch torkeln viel zu
viele schlechte Vorbilder, insb. Eltern in Begleitung ihrer Kinder auf
Rädern herum. Einem Kind, das verkehrsmäßiges Radfahren erst noch lernen
muss, kann und will man nicht begreiflich machen, daß und warum die
Mehrzahl der Erwachsenen diesbezüglich ein sehr schlechtes Vorbild
abgeben.

In den Kindergarten sind beide anfangs auf dem Kindersitz hinten und
dann mit einem Dreirädchen*) gefahren, zeitweilig wurde der eine auf dem
Kindersitz hinten transportiert, der andere fuhr selber. Danach kam dann
ein 12"-Rädchen, dann eines mit 16".


*) Wir haben das längst weitergegeben, so etwas wie das hier
http://fkrwt.de/cms/wp-content/uploads/2014/03/IMG_5688a.jpg
zweites von rechts.

--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
HC Ahlmann
2018-04-04 10:42:48 UTC
Permalink
Raw Message
Andreas Keppler <***@gmail.com> wrote:

> In welchem Alter konnten eure Kinder (ohne Stützräder) Fahrrad fahren?

Junior konnte mit 35 Monaten Radfahren und ist dann täglich zur Kita
gefahren. Zuvor hatte er auf einem Laufrad das Gleichgewicht zu halten
und mit einem Dreirad zu pedalieren geübt; dann kam beides zusammen. Er
war es, der nach dem ersten Probesitzen zum Kauf sagte, dass die
Stützräder abmontiert werden sollen – der Aufforderung kam ich gerne
nach.

Ich habe bei anderen Kindern seines Kindergartens beobachtet, dass die
Kombination aus Laufrad und Dreirad früheres Radfahrern ermöglicht, als
der Umweg über Stützräder. Das Laufrad wird gefahren, sobald die Kurzen
gut laufen können und beidbeinig auf den Boden kommen (wobei Juniors
Kokua-Sattel tiefergelegt wurde); das Dreirad hilft, die kreisförmige
Bewegung beim Pedalieren zu lernen, dafür muss "ein anderer Knoten
platzen". Bei den ersten Fahrten auf dem Rad ist das Anfahren und
Anhalten noch etwas unrund, gibt sich aber schnell. Radaffine Eltern
helfen bei frühzeitigem erlernen des Radfahrens.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
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