Discussion:
Kommt die Versicherungspflicht fuer E-Bikes?
(zu alt für eine Antwort)
Werner Sondermann
2018-07-07 09:39:10 UTC
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*EU-Kommission plant Versicherungspflicht für E-Bikes*

<www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Kommission-plant-Versicherungspflicht-fuer-E-Bikes-4058834.html>
-------------------------------------------------------

Und wenn die Versicherungspflicht für E-Bikes kommt, dann kommt
selbstverständlich auch die Helmpflicht dazu und jedes dieser Räder
ist durch die hinten am Schutzblech angebrachte Versicherungsnummer
zukünftig klar zu identifizieren.

Und wenn schon die E-Bikes mit einer "Haftpflichtversicherungspflicht"
dran sind, warum dann nicht auch gleich die von reiner Muskelkraft
angetriebenen konventionellen Drahtesel?

Die Versicherungsbranche frohlockt schon.

Helm ab zum Gebet!

w.
L***@web.de
2018-07-07 12:56:52 UTC
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Raw Message
Post by Werner Sondermann
Und wenn die Versicherungspflicht für E-Bikes kommt, dann kommt
selbstverständlich auch die Helmpflicht dazu und jedes dieser Räder
ist durch die hinten am Schutzblech angebrachte Versicherungsnummer
zukünftig klar zu identifizieren.
E-Bikes sind bereits versicherungspflichtig!
Selbstverständlich müssen Helme die Anforderungen für zweirädrige KFZ erfüllen!

Neuere E-Bikes sind bereits häufig helmpflichtig aber älter E-Bikes haben in der
Zulassung meist eine eingetragene zulässige Höchstgeschwindigkeit von 19 km/h,
die bei Pedalantrieb bis auf 45km/h überschritten werden kann (in der Zulassung
eingetragen!!!).

Hierdurch gäbes es für Pedelecs bis 25km/h noch mehr Anreize, da diese nicht
auf den Radwegen fahren dürfen. E-Bike frei gilt ja nur bis 20km/h Höchstgeschw.
Werner Holtfreter
2018-07-07 18:50:08 UTC
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Post by Werner Sondermann
*EU-Kommission plant Versicherungspflicht für E-Bikes*
<www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Kommission-plant-Versicherungspflicht-fuer-E-Bikes-4058834.html>

Da muss man sich über EU-Skepsis der Bürger nicht wundern. EU-Beamte
in die Produktion!

Heute im Deutschlandfunk ein Interview: Wirtschaftlich wäre allen
beteiligten Staaten gedient, wenn nach dem Brexit die Zollfreiheit
bestehen bleibt. Nur möchten die Politiker keine wirtschaftlchen
Vorteile, ohne die politischen Nachteile gewähren, um
EU-Austrittstendenzen entgegen zu wirken.

Das heißt im Klartext: Die europäische WIRTSCHAFTSgemeinschaft von
einst war attraktiv für alle Teilnehmer. Was daraus geworden ist,
ist es nicht mehr.

Im Übrigen ist jeder Pedelec-Fahrer bereits haftpflichtversichert,
wenn er eine auch aus anderen Gründen unverzichtbare und sehr
preiswerte Privat-Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat. Diese
Mitversicherung wäre weg, wenn die Pedelecs einer speziellen
Versicherung bedürften.
--
Gruß Werner
Die Freiheit des Denkens muss grenzenlos sein
www.nzz.ch/feuilleton/inquisition-gibt-es-noch-heute-sie-funktioniert-nur-anders-als-vor-vierhundert-jahren-ld.1380666
Johann Mayerwieser
2018-07-07 19:40:20 UTC
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Raw Message
Post by Werner Holtfreter
Heute im Deutschlandfunk ein Interview: Wirtschaftlich wäre allen
beteiligten Staaten gedient, wenn nach dem Brexit die Zollfreiheit
bestehen bleibt. Nur möchten die Politiker keine wirtschaftlchen
Vorteile,
ohne die politischen Nachteile gewähren, um EU-Austrittstendenzen
entgegen zu wirken.
Wenns nach mir ginge, würden sich die Austrittsverhandlungen nur ums
Wetter, das Essen während der Tagung und ähnliche Themen drehen. Ansonst.
Tschüss mit Ü und Tschau mit AU.
Wenns raus wollen die Briten, dann ohne irgend welchen Vergünstigungen,
die habens in der EU eh genug gehabt.
Sie werden schon wieder kommen, die Deppen, dann gibts aber das volle
Programm und nicht wieder Zucker in den Arsch geblasen.
Werner Holtfreter
2018-07-07 20:43:26 UTC
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Raw Message
Post by Johann Mayerwieser
Post by Werner Holtfreter
Heute im Deutschlandfunk ein Interview: Wirtschaftlich wäre allen
beteiligten Staaten gedient, wenn nach dem Brexit die
Zollfreiheit bestehen bleibt. Nur möchten die Politiker keine
wirtschaftlchen Vorteile,
ohne die politischen Nachteile gewähren, um EU-Austrittstendenzen
entgegen zu wirken.
Wenns raus wollen die Briten, dann ohne irgend welchen
Vergünstigungen, die habens in der EU eh genug gehabt.
Sie werden schon wieder kommen, die Deppen, dann gibts aber das
volle Programm und nicht wieder Zucker in den Arsch geblasen.
Nix mit Zucker, die Briten sind 3.größter Nettozahler:

www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/europa/70580/nettozahler-und-nettoempfaenger

Um genau diese 6,3 Mrd. € müsste der EU-Haushalt eigentlich gekürzt
werden, um die verbleibenden Länder nicht noch mehr zu belasten.
Aber was tut die EU...
--
Gruß Werner
Die Freiheit des Denkens muss grenzenlos sein
www.nzz.ch/feuilleton/inquisition-gibt-es-noch-heute-sie-funktioniert-nur-anders-als-vor-vierhundert-jahren-ld.1380666
Johann Mayerwieser
2018-07-08 17:28:13 UTC
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Raw Message
Post by Johann Mayerwieser
Sie werden schon wieder kommen, die Deppen, dann gibts aber das volle
Programm und nicht wieder Zucker in den Arsch geblasen.
Es geht nicht nur um den Nettozahler, es geht um viele andere
Extrawürschtl, die da gebraten wurden.
Werner Holtfreter
2018-07-08 17:59:20 UTC
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Raw Message
Post by Johann Mayerwieser
Es geht nicht nur um den Nettozahler, es geht um viele andere
Extrawürschtl, die da gebraten wurden.
Schon klar, aber auch *mit* diesen Vergünstigungen sind sie
3.größter Nettozahler. Die so genannten Vergünstigungen sind also
selbst finanziert.

Die Briten haben einfach genug von Überfremdung: Erst durften die
Leute aus den ehemaligen Kolonien kommen, dann Migranten aus der EU
und jetzt noch die Beladenen aus aller Welt, denen Merkel ein
besseres Leben versprochen hat. Ich bin sicher, dass die Leute in
GB mit dem Brexit das kleinere Übel gewählt haben.
--
Gruß Werner
Die Freiheit des Denkens muss grenzenlos sein
www.nzz.ch/feuilleton/inquisition-gibt-es-noch-heute-sie-funktioniert-nur-anders-als-vor-vierhundert-jahren-ld.1380666
Johann Mayerwieser
2018-07-09 16:30:33 UTC
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Raw Message
Die Briten haben einfach genug von Überfremdung: Erst durften die Leute
aus den ehemaligen Kolonien kommen, dann Migranten aus der EU und jetzt
noch die Beladenen aus aller Welt, denen Merkel ein besseres Leben
versprochen hat. Ich bin sicher, dass die Leute in GB mit dem Brexit das
kleinere Übel gewählt haben.
Und jetzt bemüht sich ein Haufen Briten um irgendeine EU-
Staatsbürgerschaft
Martin Wohlauer
2018-07-08 07:37:50 UTC
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Post by Johann Mayerwieser
Post by Werner Holtfreter
Heute im Deutschlandfunk ein Interview: Wirtschaftlich wäre allen
beteiligten Staaten gedient, wenn nach dem Brexit die Zollfreiheit
bestehen bleibt. Nur möchten die Politiker keine wirtschaftlchen
Vorteile,
ohne die politischen Nachteile gewähren, um EU-Austrittstendenzen
entgegen zu wirken.
Wenns nach mir ginge, würden sich die Austrittsverhandlungen nur ums
Wetter, das Essen während der Tagung und ähnliche Themen drehen. Ansonst.
Tschüss mit Ü und Tschau mit AU.
Wenns raus wollen die Briten, dann ohne irgend welchen Vergünstigungen,
die habens in der EU eh genug gehabt.
Sie werden schon wieder kommen, die Deppen,
Naja, die wahren Deppen sind deren Politiker, die groß von Volks-Wille
bei dem Thema daher schwafeln. Bei einem Referendum, dessen Ergebnis
knapp um die 50:50-Marke aus geht, so einen Aufriss zu machen, von wegen
Bürgerwille, war blöd genug. Sie hätten auch eine Münze werfen können,
das hat genau so viel damit zu tun. Aber du hast recht, die sollen ganz
deutlich merken, was diese Entscheidung eigentlich für Konsequenzen für
sie hat. Drum fand ich es schon wenige Tage danach so lächerlich, wie
sie letztlich alle so rum gedruckst haben, dass sich letztlich die
nächsten 20 Jahre praktisch gar nichts verändern würde, nur offiziell
wäre man halt nicht mehr in der EU. Lächerlicher Haufen.

Grüßle,

Martin.
Bernd Ullrich
2018-07-08 12:49:24 UTC
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Post by Martin Wohlauer
Post by Johann Mayerwieser
Post by Werner Holtfreter
Heute im Deutschlandfunk ein Interview: Wirtschaftlich wäre allen
beteiligten Staaten gedient, wenn nach dem Brexit die Zollfreiheit
bestehen bleibt. Nur möchten die Politiker keine wirtschaftlchen
Vorteile,
ohne die politischen Nachteile gewähren, um EU-Austrittstendenzen
entgegen zu wirken.
Wenns nach mir ginge, würden sich die Austrittsverhandlungen nur ums
Wetter, das Essen während der Tagung und ähnliche Themen drehen. Ansonst.
Tschüss mit Ü und Tschau mit AU.
Wenns raus wollen die Briten, dann ohne irgend welchen Vergünstigungen,
die habens in der EU eh genug gehabt.
Sie werden schon wieder kommen, die Deppen,
-------------------------------------------------------------
Post by Martin Wohlauer
Naja, die wahren Deppen sind deren Politiker, die groß von Volks-Wille
bei dem Thema daher schwafeln. Bei einem Referendum, dessen Ergebnis
knapp um die 50:50-Marke aus geht, so einen Aufriss zu machen, von wegen
Bürgerwille, war blöd genug. Sie hätten auch eine Münze werfen können,
das hat genau so viel damit zu tun. Aber du hast recht, die sollen ganz
deutlich merken, was diese Entscheidung eigentlich für Konsequenzen für
sie hat. Drum fand ich es schon wenige Tage danach so lächerlich, wie
sie letztlich alle so rum gedruckst haben, dass sich letztlich die
nächsten 20 Jahre praktisch gar nichts verändern würde, nur offiziell
wäre man halt nicht mehr in der EU. Lächerlicher Haufen.
Das Gesocks will sich die Rosinen rauspicken...

BU
Ewald Pfau
2018-07-08 10:21:08 UTC
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Post by Johann Mayerwieser
Sie werden schon wieder kommen, die Deppen, dann gibts aber das volle
Programm und nicht wieder Zucker in den Arsch geblasen.
Mei ... Ösianer, gibt es nicht andere Medien auch noch als Öx und Krone (es
gibt da auch g'scheite Leut im Ostälplerischen)? Einmal kurz Blick über den
Tellerrand des Konsumidioten (über den sonst die Mediensüchtigen geschoren
werden), gleich sieht man: der Bürger und seine Wünsche und seine Ausgaben
zählen nix. Es zählt das Geschachere um Bündnistreue. Wie die letzten 1000
Jahre kriegsführendes Europa als Vorbild. Hochfinanz von Wallstreet und
London fährt nun aber mit ihrem Wahnsinn des wirtschaftslosen globalen
Abzockens gerade voll an die Wand, zugleich ist der Rest der Welt bereits
abgezockt, da gibt nichts mehr billig zu holen, so einfach so, mit ein paar
wenigen Bomben und Raketen, wie sonst immer, also wird die EU zum Gegner.
Und Angelsachsen wollen dann unter sich bleiben. Wie sonst auch immer (haben
auch die Bomben immer schön gemeinsam geworfen, bis auf einmal, ein einziges
Mal, da hat das Unterhaus der Regierung das verboten - das war für Syrien
'13 - kurz danach war Putins irre Rede vor der GV der UN: Wissen Sie
überhaupt, was Sie da tun? - seitdem hat sich das Blatt unumkehrbar gewendet
.. nun gerade war zeitglich mit dem Kindergarten der G6+1 in Kanada das
SCO-Treffen un China, wo noch Pakistan und Indien aufgenommen wurden, in den
gemeinsamen Wirtschafts- und Verteidigungsblock, nun für eine globale
Mehrheit).

Für etwas mehr OT: Leider schwappt in solcher Melange dann auch der Beton
aus den diversen Vorurteile das hiesigen technische Intelligenz in ein
internationales Raster, leider ohne entsprechend massiven anti-imperialen
Gegencheck. Zuerst steht dann die Separierung dumm als Vorschlag überall
herum. Intelligenz von der anderen Seite hat leider nicht die Mittel, sich
entsprechend massiv dagegen aufzustellen, und Mischverkehr ist in Vietnam
z.B. eher ein Trauerspiel, wenn auch kunterbunt. Aber entsprechend
konsumfertige (für staatliche Instanzen) Normenkonvolute wie bei denen vom
Blech (und deren Wahnsinns-Interessen) ist da nicht auszumachen. China ist
etwa voll damit beschäftigt, schnellstmöglich (und wirklich sehr bald) auf
Voltaïk für den Massenverkehr umzubauen, mit möglichst viel
"selbst"-fahrendem Plunder dazwischen. Da freut sich das Herz des
(Vor-Bologna-) europäischen Ingenieurs bei so massiver Bestätigung seiner
Schrullen, auch wenn im Inland nun kein Geld mehr dafür da ist, entsprechend
massiv durchzuchecken. Das Geld und die Wachstumsraten sind nun anderswo.

( _So_, z.B., könnte man das Brexit-Zeugs mit etwas mehr Wirklichkeitssinn
lesen. Der riesige Hafen von Piräus ist jedenfalls schon fixer Teil der
Neuen Seidenstraße. Das geht ruckzuck dahin ... und, klar, Ösiland peilt
wieder die Sonderrolle an, etwa, als Disneyland für Touristen aus Fernost,
so mal als reality check [ bin hier grad wieder über die massive
Durchstrukturierung der Naturparks in der Steiermark gestolpert. Passt ganz
gut zusammen ...].)

Aber gut, dem Medienkonsumenten bleibt die ewige kaiserliche Operette.
Jomei.
Bernd Ullrich
2018-07-08 12:33:40 UTC
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Post by Johann Mayerwieser
Post by Werner Holtfreter
Heute im Deutschlandfunk ein Interview: Wirtschaftlich wäre allen
beteiligten Staaten gedient, wenn nach dem Brexit die Zollfreiheit
bestehen bleibt. Nur möchten die Politiker keine wirtschaftlchen
Vorteile,
ohne die politischen Nachteile gewähren, um EU-Austrittstendenzen
entgegen zu wirken.
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Post by Johann Mayerwieser
Wenns nach mir ginge, würden sich die Austrittsverhandlungen nur ums
Wetter, das Essen während der Tagung und ähnliche Themen drehen. Ansonst.
Tschüss mit Ü und Tschau mit AU.
Wenns raus wollen die Briten, dann ohne irgend welchen Vergünstigungen,
die habens in der EU eh genug gehabt.
Sie werden schon wieder kommen, die Deppen, dann gibts aber das volle
Programm und nicht wieder Zucker in den Arsch geblasen.
Den komischen Tunnel mit Beton fluten und an der Küste zu Engelland
einen 14 KM hohen MASCHENDRAHTzaun hin...Pumpe...das Empire ist dann
sicher...verwahrt.
danach dürfense anfangen zu üben rechtz zu fahren mit den fahrrädern...

BU
Arno Welzel
2018-07-08 20:12:13 UTC
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Post by Werner Sondermann
*EU-Kommission plant Versicherungspflicht für E-Bikes*
<www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Kommission-plant-Versicherungspflicht-fuer-E-Bikes-4058834.html>
Auch schon gemerkt?

Der Artikel ist vom 25.05.2018.

Abgesehen davon - "E-Bikes" sind Fahrzeuge, die *mehr* als 25 km/h mit
Motorunterstützung fahren dürfen und die haben sowieso schon eine
Versicherungspflicht.

Der Titel des Artikels ist Unsinn - denn es geht eben nicht "E-Bikes"
sondern um Pedelecs, die maximal 25 km/h fahren dürfen. Die würden damit
faktisch Mofas gleichgestellt.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
https://de-rec-fahrrad.de
http://fahrradzukunft.de
L***@web.de
2018-07-08 21:03:00 UTC
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Raw Message
Post by Arno Welzel
Post by Werner Sondermann
<www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Kommission-plant-Versicherungspflicht-fuer-E-Bikes-4058834.html>
Auch schon gemerkt?
Abgesehen davon - "E-Bikes" sind Fahrzeuge, die *mehr* als 25 km/h mit
Motorunterstützung fahren dürfen und die haben sowieso schon eine
E-Bikes im engeren Sinne (VZ "E-Bikes frei") sind aber E-Bikes mit maximaler
Geschwindigkeit 20 km/h bei 500 Watt max. Motorleistung. Dafür gibt es aber
auch einen Grasgriff statt eines Knopfes bis 19 km/h.

Man kann es aufgeben! Im Laden zeigt man die Papiere und man wird direkt
zum Zweiradmechaniker durchgewunkgen. Mit den Begrifflichkeiten hat es eine
Zeitung nicht so. Weingstens ist ein Fahrrad gem. der StVO auch ein Fahrrad gem.
der StVZO.
Werner Sondermann
2018-07-08 21:04:54 UTC
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Post by Arno Welzel
Post by Werner Sondermann
*EU-Kommission plant Versicherungspflicht für E-Bikes*
<www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Kommission-plant-Versicherungspflicht-fuer-E-Bikes-4058834.html>
Der Titel des Artikels ist Unsinn - denn es geht eben nicht "E-Bikes"
sondern um Pedelecs, die maximal 25 km/h fahren dürfen. Die würden
damit faktisch Mofas gleichgestellt.
Ja!

Diese vielleicht schon bald kommende Versicherungspflicht bezieht sich
auf Pedelecs, die nur eine Kraftunterstützung bis 25 km/h bieten.

Ich hatte "E-Bike" bisher als einen allgemeinen Oberbegriff angesehen,
der Pedelecs mit einschließt.

E-Bikes können natürlich auch genauso gut E-Motorroller sein, die über
100 km/h schnell sind:
<https://de.wikipedia.org/wiki/BMW_C_evolution#Technische_Daten>
Die Dinger sind nach meinem Dafürhalten äußerst gefährlich, weil sie
eine irre Beschleunigung haben aber dabei kaum zu hören sind.

w.
Bernd Ullrich
2018-07-08 21:19:16 UTC
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Post by Werner Sondermann
Post by Arno Welzel
Post by Werner Sondermann
*EU-Kommission plant Versicherungspflicht für E-Bikes*
<www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Kommission-plant-Versicherungspflicht-fuer-E-Bikes-4058834.html>
Der Titel des Artikels ist Unsinn - denn es geht eben nicht "E-Bikes"
sondern um Pedelecs, die maximal 25 km/h fahren dürfen. Die würden
damit faktisch Mofas gleichgestellt.
Ja!
Diese vielleicht schon bald kommende Versicherungspflicht bezieht sich
auf  Pedelecs, die nur eine Kraftunterstützung bis 25 km/h bieten.
Ich hatte "E-Bike" bisher als einen allgemeinen Oberbegriff angesehen,
der Pedelecs mit einschließt.
-------------------------------------------------------
Post by Werner Sondermann
E-Bikes können natürlich auch genauso gut E-Motorroller sein, die über
<https://de.wikipedia.org/wiki/BMW_C_evolution#Technische_Daten>
-------------------------------------------------------
Post by Werner Sondermann
Die Dinger sind nach meinem Dafürhalten äußerst gefährlich, weil sie
eine irre Beschleunigung haben aber dabei kaum zu hören sind.fäherz
Wenn du Assel nur nach Gehöhr fährsz hast du im ÖffentlichrnVerkehrsraum
nichtz zu suchen, hebe dich hinweg du Lusche-

BU
Post by Werner Sondermann
w.
Werner Sondermann
2018-07-08 21:27:08 UTC
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Raw Message
Post by Bernd Ullrich
Post by Werner Sondermann
[...]
Diese vielleicht schon bald kommende Versicherungspflicht bezieht
sich auf Pedelecs, die nur eine Kraftunterstützung bis 25 km/h
bieten. Ich hatte "E-Bike" bisher als einen allgemeinen Oberbegriff
angesehen, der Pedelecs mit einschließt.
E-Bikes können natürlich auch genauso gut E-Motorroller sein, die
<https://de.wikipedia.org/wiki/BMW_C_evolution#Technische_Daten>
Die Dinger sind nach meinem Dafürhalten äußerst gefährlich, weil sie
eine irre Beschleunigung haben aber dabei kaum zu hören sind.
Wenn du Assel nur nach Gehöhr fährsz hast du im
ÖffentlichrnVerkehrsraum nichtz zu suchen, hebe dich hinweg du
Lusche-
BU
Hast Du etwa gerade Mauljucken?

*Schleich dich, Du schräger Vogel*!

w.
Werner Holtfreter
2018-07-08 21:25:56 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Werner Sondermann
Die Dinger sind nach meinem Dafürhalten äußerst gefährlich, weil
sie eine irre Beschleunigung haben aber dabei kaum zu hören sind.
Statt Lärmgeber einzubauen, sollten sich Fahrer wie Fußgänger an
geräuscharme Fahrzeuge gewöhnen. Die erfreuliche
Geräuschreduzierung erfordert mehr Vorsicht aller Beteiligten. Aber
tun wir nicht so, als ob Geräuscharmut neu ist: Auch ein PKW
emittiert bei weggenommenem Gas nur das Rollgeräusch.
--
Gruß Werner
Die Freiheit des Denkens muss grenzenlos sein
www.nzz.ch/feuilleton/inquisition-gibt-es-noch-heute-sie-funktioniert-nur-anders-als-vor-vierhundert-jahren-ld.1380666
Werner Sondermann
2018-07-10 10:30:03 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Werner Holtfreter
Post by Werner Sondermann
Die Dinger sind nach meinem Dafürhalten äußerst gefährlich, weil
sie eine irre Beschleunigung haben aber dabei kaum zu hören sind.
Statt Lärmgeber einzubauen, sollten sich Fahrer wie Fußgänger an
geräuscharme Fahrzeuge gewöhnen. Die erfreuliche
Geräuschreduzierung erfordert mehr Vorsicht aller Beteiligten. Aber
tun wir nicht so, als ob Geräuscharmut neu ist: Auch ein PKW
emittiert bei weggenommenem Gas nur das Rollgeräusch.
Ich habe bisher erst einen dieser BMW-E-Roller auf der Straße gesehen.
Als der an der Ampel bei Grün losfuhr, war nur so ein leises Sirren zu
hören aber die Beschleunigung war dabei wirklich erstaunlich.

Das Ding ist losgeschossen wie eine Rakete!

---------------------------------------------------------------------------------
Beschleunigung 0-50 km/h
ca. 2,8 s

Beschleunigung 0-100 km/h
ca. 6,8 s

<www.bmw-motorrad.de/de/models/urban_mobility/cevolution.html>
---------------------------------------------------------------------------------

Die Idee mit dem Einbau eines "Lärmgebers" finde ich in diesem
Zusammenhang sehr gut!

w.
Werner Holtfreter
2018-07-10 23:10:00 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Werner Sondermann
Ich habe bisher erst einen dieser BMW-E-Roller auf der Straße
gesehen. Als der an der Ampel bei Grün losfuhr, war nur so ein
leises Sirren zu hören aber die Beschleunigung war dabei wirklich
erstaunlich.
Die Idee mit dem Einbau eines "Lärmgebers" finde ich in diesem
Zusammenhang sehr gut!
Wenn jemand beschleunigt, dann hoffentlich bei freier Fahrbahn.
Kritisch wird es doch eher beim verhaltenen Fahren an
unübersichtlichen Stellen - also genau da, wo herkömmliche
Fahrzeuge auch kaum Geräusche machen.
--
Gruß Werner
Die Freiheit des Denkens muss grenzenlos sein
www.nzz.ch/feuilleton/inquisition-gibt-es-noch-heute-sie-funktioniert-nur-anders-als-vor-vierhundert-jahren-ld.1380666
Werner Sondermann
2018-07-10 23:41:14 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Werner Holtfreter
Post by Werner Sondermann
Ich habe bisher erst einen dieser BMW-E-Roller auf der Straße
gesehen. Als der an der Ampel bei Grün losfuhr, war nur so ein
leises Sirren zu hören aber die Beschleunigung war dabei wirklich
erstaunlich.
Die Idee mit dem Einbau eines "Lärmgebers" finde ich in diesem
Zusammenhang sehr gut!
Wenn jemand beschleunigt, dann hoffentlich bei freier Fahrbahn.
Glaube, Liebe, *Hoffnung*!
Post by Werner Holtfreter
Kritisch wird es doch eher beim verhaltenen Fahren an
unübersichtlichen Stellen - also genau da, wo herkömmliche
Fahrzeuge auch kaum Geräusche machen.
Daß z.B. die tödlichen Unfälle mit modernen Straßenbahnen, die
heutzutage Räder mit Schallabsorbern haben, so zugenommen haben,
liegt vor allem daran, daß sie eben relativ geräuscharm unterwegs sind.

Meine schlichte Hypothese lautet deshalb: Je leiser Fahrzeuge fahren,
desto häufiger werden damit auch Passanten überfahren, weil man
sie einfach nicht mehr kommen hört.

w.
Ervin Peters
2018-07-11 05:16:22 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Werner Sondermann
Meine schlichte Hypothese lautet deshalb: Je leiser Fahrzeuge fahren,
desto häufiger werden damit auch Passanten überfahren, weil man sie
einfach nicht mehr kommen hört.
Das ist aber die dritte Sicherheitsebene. Die erste heisst Sehen, die
zweite SEhen des Straßenbahnfahres und dann als Bonus das Hören....

Denn es gibt schon seit jeher Verkehrsteilnehmer die schnell und leise
unterwegs sind: Radfahrer und die leise unterwegs sind: Fußgänger.

Weil es Verkehrsteilnehmer gibt, die die Regeln aber nicht beherrschen
(können), gibt es das Sichtfahrgebot und die Pflicht langsam zu fahren
nötigenfalls anzuhalten wenn irgend ein Indiz auftaucht, das ein anderer
sich nicht regelkonform verhält.

Nirgends was mit hören können müssen.


Ervin
--
"Jaja, Gedenksekunde an die Medienindustrie, die neurotisierenderweise die
Denkschablonen immer dorthin verlegt, wo man sie am wenigsten gebrauchen
kann."
Ewald Pfau in d.r.f <***@mid.individual.net>
L***@web.de
2018-07-11 05:23:30 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ervin Peters
(können), gibt es das Sichtfahrgebot und die Pflicht langsam zu fahren
Welches Sichtfahrgebot? Ich höre immer wieder, dass Radler auf der Straße mit
80km/h Schild so gefährlich sind, da Sie ja so langsam sind und man Sie so spät
sieht. Besonders bei kurvenreichen Straßen. Das Sichtfahrgebot existiert in der
Praxis nicht, da die Geschwindigkeit durch den Schilderwald bestimmt wird.
Post by Ervin Peters
Nirgends was mit hören können müssen.
http://www.gesetze-im-internet.de/seestro_1972/regel_35.html
Martin Kozlowski
2018-07-11 09:48:27 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ervin Peters
Post by Werner Sondermann
Meine schlichte Hypothese lautet deshalb: Je leiser Fahrzeuge fahren,
desto häufiger werden damit auch Passanten überfahren, weil man sie
einfach nicht mehr kommen hört.
Das ist aber die dritte Sicherheitsebene. Die erste heisst Sehen, die
zweite SEhen des Straßenbahnfahres und dann als Bonus das Hören....
Denn es gibt schon seit jeher Verkehrsteilnehmer die schnell und leise
unterwegs sind: Radfahrer und die leise unterwegs sind: Fußgänger.
Weil es Verkehrsteilnehmer gibt, die die Regeln aber nicht beherrschen
(können), gibt es das Sichtfahrgebot und die Pflicht langsam zu fahren
nötigenfalls anzuhalten wenn irgend ein Indiz auftaucht, das ein anderer
sich nicht regelkonform verhält.
Nirgends was mit hören können müssen.
Im § 23 StVO bekam im Absatz 1 der Satz 1 im Jahr 1980 seine derzeitige
Fassung, Begründung des Verordnungsgeber:

| Im öffentlichen Straßenverkehr ist in zunehmendem Maße die
| Verwendung von Kopfhörern und lautstarken Tonübertragungsgeräten
| durch Kraftfahrer während der Fahrt festzustellen. Da die
| Fahrzeugführer in solchen Fällen nicht mehr in der Lage sind,
| akustische Eindrücke aus dem Verkehrsumfeld wahrzunehmen, ergeben
| sich nicht unerhebliche Gefahren für die Verkehrssicherheit. Es werden
| hierbei nicht nur Sondersignale nach § 38 StVO oder Warnsignale
| anderer Fahrzeuge überhört, sondern auch Geräusche, die für das
| eigene Verhalten in der Gesamtschau der Eindrücke aus den
| Verkehrsabläufen von Bedeutung sein können.

In Mainz wird das seit Anfang 2018 kontrolliert. Kopfhörer tragende
Radfahrende, die nicht auf deutliches Ansprechen reagieren, werden
verwarnt:

<http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/radfahren-in-mainz-polizei-und-stadtverwaltung-klaeren-radfahrer-zu-diebstahls-und-unfallrisiken-auf-und-mahnen-zu-mehr-gegenseitiger-ruecksicht_18700825.htm>
Bernd Ullrich
2018-07-11 13:57:33 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Kozlowski
Post by Ervin Peters
Post by Werner Sondermann
Meine schlichte Hypothese lautet deshalb: Je leiser Fahrzeuge fahren,
desto häufiger werden damit auch Passanten überfahren, weil man sie
einfach nicht mehr kommen hört.
Das ist aber die dritte Sicherheitsebene. Die erste heisst Sehen, die
zweite SEhen des Straßenbahnfahres und dann als Bonus das Hören....
Denn es gibt schon seit jeher Verkehrsteilnehmer die schnell und leise
unterwegs sind: Radfahrer und die leise unterwegs sind: Fußgänger.
Weil es Verkehrsteilnehmer gibt, die die Regeln aber nicht beherrschen
(können), gibt es das Sichtfahrgebot und die Pflicht langsam zu fahren
nötigenfalls anzuhalten wenn irgend ein Indiz auftaucht, das ein anderer
sich nicht regelkonform verhält.
Nirgends was mit hören können müssen.
Im § 23 StVO bekam im Absatz 1 der Satz 1 im Jahr 1980 seine derzeitige
| Im öffentlichen Straßenverkehr ist in zunehmendem Maße die
| Verwendung von Kopfhörern und lautstarken Tonübertragungsgeräten
| durch Kraftfahrer während der Fahrt festzustellen. Da die
| Fahrzeugführer in solchen Fällen nicht mehr in der Lage sind,
| akustische Eindrücke aus dem Verkehrsumfeld wahrzunehmen, ergeben
| sich nicht unerhebliche Gefahren für die Verkehrssicherheit. Es werden
| hierbei nicht nur Sondersignale nach § 38 StVO oder Warnsignale
| anderer Fahrzeuge überhört, sondern auch Geräusche, die für das
| eigene Verhalten in der Gesamtschau der Eindrücke aus den
| Verkehrsabläufen von Bedeutung sein können.
In Mainz wird das seit Anfang 2018 kontrolliert. Kopfhörer tragende
Radfahrende, die nicht auf deutliches Ansprechen reagieren, werden
https://www.bussgeldkatalog.org/gehoerlos-autofahren/

Und wenn die von hinten oder von der Seite angesprochen werden reagieren
die WIE?
Post by Martin Kozlowski
<http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/radfahren-in-mainz-polizei-und-stadtverwaltung-klaeren-radfahrer-zu-diebstahls-und-unfallrisiken-auf-und-mahnen-zu-mehr-gegenseitiger-ruecksicht_18700825.htm>
Radfahrer sind Hassobjekte...

BU
Wolfgang Strobl
2018-07-12 10:15:02 UTC
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Raw Message
Am Wed, 11 Jul 2018 15:57:33 +0200 schrieb Bernd Ullrich
Post by Bernd Ullrich
Post by Martin Kozlowski
In Mainz wird das seit Anfang 2018 kontrolliert. Kopfhörer tragende
Radfahrende, die nicht auf deutliches Ansprechen reagieren, werden
https://www.bussgeldkatalog.org/gehoerlos-autofahren/
Und wenn die von hinten oder von der Seite angesprochen werden reagieren
die WIE?
Die richtige Zusatzfrage wäre, ob Autofahrer, die nicht auf deutliches
Ansprechen reagieren, wenn sie im Vorbeifahren angesprochen werden, auch
verwarnt werden.

Beim Radfahren konzentriere ich mich auf das Fahren, schaue auf den
Verkehr und blende Geräusche bewußt aus. Wenn ich beim Radfahren
jedesmal darauf reagiert hätte, wenn ein Fußgänger, ein anderer
Radfahrer oder jemand aus einem geparkten Auto einem anderen etwas
zuruft, statt auf die Straße zu schauen, könnte ich hier nicht mehr
schreiben.

Auch wenn ich trotz dieses Ausblendens etwas höre und als vielleicht
relevant wahrnehme, reagiere ich selten sofort. Dies ist eine der ersten
Verhaltensregeln, die man Radfahrneulingen beibringt, nicht spontan auf
jedwede Ablenkung ("da klappert was". "Hat jemand was gesagt?") zu
reagieren, einen Schlenker zu machen, abrupt zu bremsen, den Blick von
der Straße zu nehmen, sondern erst mal zu sichern, wann und in welcher
Weise sich z.B. gefahrlos umgeschaut oder angehalten werden kann. Erst
dann zeigt man eine Reaktion - oder eben auch nicht.

Eine der üblen Eigenschaften von bei Radfahrern beliebten schmalen Wegen
besteht darin, daß beim dadurch erzwungenen Fahren im "Gänsemarsch"
immer wieder jemand vor einem unmotiviert bremst ("da knirscht was") und
ein zweiter auffährt, weil der irgendwo hingeschaut hat, nur nicht nach
vorne ("hat da hinten jemand was gesagt?").

Ein Radfahrer ist genau so wenig verpflichtet, auf "deutliches
Ansprechen" zu reagieren wie ein Autofahrer bei laufendem Motor und
geschlossenen Scheiben im Auto, der das schon rein technisch überhaupt
nicht könnte, selbst wenn er wollte *).

In den meisten Fällen tut der Radfahrer auch gut daran, es nicht zu tun,
denn das Hören auf Gespräche es ist eine Ablenkung und liefert im
Regelfall keine nützliche Information. Die Polizei macht sich hier auf
küchenpsychologischer Basis ihr eigenes Recht, das sich so in der
Strassenverkehrsordnung nicht wiederfindet.

Man mache sich aber nichts vor. Hier _soll_ mit zweierlei Maß gemessen
werden, konträr zur durchaus sinnvollen, wörtlich und sinnentnehmend
ausgelegten Rechtslage, die in der Formulierung im Gesetz nicht
differenziert und in der Begründung sogar speziell auf Kfz abstellt.
Diese Schieflage ist nicht nur rechtswidrig und irrational, sondern
leider auch populär.

Btw., Anfang der Woche stand ich an der Kreuzung wartend neben einem
älteren Herrn im offenen Sportkabrio, Tenniskleidung, weiße Kappe, weiße
Beats-Kopfhörer ... Vielleicht ein Anwalt, der die Rechtslage und die
technischen Grundlagen kennt und sich ggfs. zu wehren weiß? Nicht, daß
ich glaubte, daß den je ein Polizist "deutlich ansprechen" würde.


*) Und weil ich so etwas i.d.R. nicht bloß postuliere, sondern auch
überprüfe, soweit mir Mittel dafür zur Verfügung stehen, habe ich das
bereits 1990 getan und das Ergebnis 1992 u.a. hier ausführlich
dargestellt und zur Diskussion gestellt. Wer's wissen will, wird den
Artikel auch im Web zu finden wissen.
--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
Martin Kozlowski
2018-07-12 12:05:30 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Strobl
Ein Radfahrer ist genau so wenig verpflichtet, auf "deutliches
Ansprechen" zu reagieren wie ein Autofahrer bei laufendem Motor und
geschlossenen Scheiben im Auto, der das schon rein technisch überhaupt
nicht könnte, selbst wenn er wollte *).
*) Und weil ich so etwas i.d.R. nicht bloß postuliere, sondern auch
überprüfe, soweit mir Mittel dafür zur Verfügung stehen, habe ich das
bereits 1990 getan und das Ergebnis 1992 u.a. hier ausführlich
dargestellt und zur Diskussion gestellt.
Was ähnliches wurde hier 2012 gemacht:
<https://rideonmagazine.com.au/an-ear-on-the-traffic/>

| A bike rider with ear-bud earphones playing music at a reasonable
| volume hears much more outside noise than a car driver, even when that
| driver has no music playing.

Nebenbei
Mindestens ein Hersteller von Motorradhelmen erwähnt gleich auf der
Homepage unter dem Punkt Geräuschreduzierung die Ear pads ("mit
geräuschabsorbierenden Ohren-Polstern ausgestattet"):
<https://www.shoei-europe.com/de/products/Neotec>
Harald Meyer
2018-07-16 08:32:20 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Kozlowski
Post by Wolfgang Strobl
Ein Radfahrer ist genau so wenig verpflichtet, auf "deutliches
Ansprechen" zu reagieren wie ein Autofahrer bei laufendem Motor und
geschlossenen Scheiben im Auto, der das schon rein technisch überhaupt
nicht könnte, selbst wenn er wollte *).
*) Und weil ich so etwas i.d.R. nicht bloß postuliere, sondern auch
überprüfe, soweit mir Mittel dafür zur Verfügung stehen, habe ich das
bereits 1990 getan und das Ergebnis 1992 u.a. hier ausführlich
dargestellt und zur Diskussion gestellt.
<https://rideonmagazine.com.au/an-ear-on-the-traffic/>
| A bike rider with ear-bud earphones playing music at a reasonable
| volume hears much more outside noise than a car driver, even when that
| driver has no music playing.
Nebenbei
Mindestens ein Hersteller von Motorradhelmen erwähnt gleich auf der
Homepage unter dem Punkt Geräuschreduzierung die Ear pads ("mit
<https://www.shoei-europe.com/de/products/Neotec>
Dererlei "Innovationen" bedarf es gar nicht, wie ich aus eigener
langjähriger Erfahrung (im Wortsinne) bestens weiß. Wenn dich die
Freunde und Helfer zu einer Verkehrskontrolle rauswinken und dich
anquatschen, bevor das Visier von Integral- bzw. Klapphelm geöffnet
ist, verstehst du maximal Bahnhof, aber nicht, was sie möchten. :-)
Insbesondere dann, wenn du den Motor noch nicht abgestellt hast. Ja,
du hörst mehr Geräusche als ein Dosist in seiner geschlossenen Zelle,
aber das *Verstehen* des gesprochenen Wortes gelingt i.d.R. nicht(!).

Beste Grüße -Harald-
--
"Im Kampf um den Ball verschwindet die weibliche Anmut, Körper und Seele erleiden
unweigerlich Schaden und das Zurschaustellen des Körpers verletzt Schicklichkeit
und Anstand." [*Begründung des DFB 1955 zum Verbot des Profi-Frauenfußballs*]
Helmut Springer
2018-07-12 08:55:37 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Kozlowski
Im § 23 StVO bekam im Absatz 1 der Satz 1 im Jahr 1980 seine derzeitige
| Im öffentlichen Straßenverkehr ist in zunehmendem Maße die
| Verwendung von Kopfhörern und lautstarken Tonübertragungsgeräten
| durch Kraftfahrer während der Fahrt festzustellen. Da die
| Fahrzeugführer in solchen Fällen nicht mehr in der Lage sind,
| akustische Eindrücke aus dem Verkehrsumfeld wahrzunehmen, ergeben
| sich nicht unerhebliche Gefahren für die Verkehrssicherheit.
Gleichzeitig ist Gehoerlosen das Fuehren von Fahrzeugen erlaubt, und
die Schalldaemmung von Oberklassefahrzeugen schluckt auch
Sondersignale zuverlaessig.

Das Problem ist die potentielle Ablenkung, egal ob durch Mozart oder
Motörhead.
Post by Martin Kozlowski
In Mainz wird das seit Anfang 2018 kontrolliert. Kopfhörer tragende
Radfahrende, die nicht auf deutliches Ansprechen reagieren, werden
Wenn ich als Radfahrer im Strassenverkehr fahrend ohne Kontext
lediglich akustisch angesprochen werde, ist die Wahrscheinlichkeit
sehr hoch, dass ich das wie 90% aller Eindruecke als irrelevant
ausfiltere und meine Aufmerksamkeit weiterhin der Teilnahme am
Strassenverkehr widme.
--
Best Regards
helmut springer panta rhei
Anton Ertl
2018-07-12 10:22:44 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Helmut Springer
Post by Martin Kozlowski
Im § 23 StVO bekam im Absatz 1 der Satz 1 im Jahr 1980 seine derzeitige
| Im öffentlichen Straßenverkehr ist in zunehmendem Maße die
| Verwendung von Kopfhörern und lautstarken Tonübertragungsgeräten
| durch Kraftfahrer während der Fahrt festzustellen. Da die
| Fahrzeugführer in solchen Fällen nicht mehr in der Lage sind,
| akustische Eindrücke aus dem Verkehrsumfeld wahrzunehmen, ergeben
| sich nicht unerhebliche Gefahren für die Verkehrssicherheit.
Gleichzeitig ist Gehoerlosen das Fuehren von Fahrzeugen erlaubt, und
die Schalldaemmung von Oberklassefahrzeugen schluckt auch
Sondersignale zuverlaessig.
Das Problem ist die potentielle Ablenkung, egal ob durch Mozart oder
Motörhead.
Sagt wer? Wenn das tatsaechlich das Problem ist, dann sollte
Musikhoeren waehrend der Fahrzeugbenutzung (insbesondere auch bei den
gefaehrlicheren Kraftfahrzeugen) verboten sein. Und vermutlich auch
sonstiges Hoeren von Nicht-Verkehrs-Geraeuschen, also auch Radio und
Gespraeche mit Mitfahrenden.

- anton
--
de.rec.fahrrad FAQ: http://0x1a.de/rec/fahrrad/
Radfahrer sollten vor oder hinter fahrenden Kfz fahren und nicht daneben
HC Ahlmann
2018-07-12 11:34:29 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Anton Ertl
Post by Helmut Springer
Post by Martin Kozlowski
Im § 23 StVO bekam im Absatz 1 der Satz 1 im Jahr 1980 seine derzeitige
| Im öffentlichen Straßenverkehr ist in zunehmendem Maße die
| Verwendung von Kopfhörern und lautstarken Tonübertragungsgeräten
| durch Kraftfahrer während der Fahrt festzustellen. Da die
| Fahrzeugführer in solchen Fällen nicht mehr in der Lage sind,
| akustische Eindrücke aus dem Verkehrsumfeld wahrzunehmen, ergeben
| sich nicht unerhebliche Gefahren für die Verkehrssicherheit.
Gleichzeitig ist Gehoerlosen das Fuehren von Fahrzeugen erlaubt, und
die Schalldaemmung von Oberklassefahrzeugen schluckt auch
Sondersignale zuverlaessig.
Das Problem ist die potentielle Ablenkung, egal ob durch Mozart oder
Motörhead.
Sagt wer? Wenn das tatsaechlich das Problem ist, dann sollte
Musikhoeren waehrend der Fahrzeugbenutzung (insbesondere auch bei den
gefaehrlicheren Kraftfahrzeugen) verboten sein. Und vermutlich auch
sonstiges Hoeren von Nicht-Verkehrs-Geraeuschen, also auch Radio und
Gespraeche mit Mitfahrenden.
Es ist tatsächlich ein Problem, wenigstens für mich.

Radio oder Gespräche lenken mich ungeheuer ab oder ich bekomme nur
Bruchstücke mit, was uninteressant ist. Radio mit Musik geht während
Autobahnfahrten, gesprochene Inhalte wie Verkehrsmeldungen zu verfolgen,
ist anstrengend, aber Gesprächsfäden im Taxi habe ich oft verloren und
bat den Fahrgast um Entschuldigung, weil ich ihm gegenüber wegen des
Verkehrs unaufmerksam war. Beim Rangieren stört mich schon die
Geräuschkulisse sich miteinander unterhaltender Insassen und das Radio
ist dann sicher aus.

Vorteil des Radfahrens ist, dass mein Fahrrad weder Radio noch
Beifahrerplätze hat ;-)
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Johann Mayerwieser
2018-07-12 15:40:06 UTC
Permalink
Raw Message
Post by HC Ahlmann
Radio oder Gespräche lenken mich ungeheuer ab oder ich bekomme nur
Bruchstücke mit, was uninteressant ist. Radio mit Musik geht während
Autobahnfahrten, gesprochene Inhalte wie Verkehrsmeldungen zu verfolgen,
ist anstrengend, aber Gesprächsfäden im Taxi habe ich oft verloren und
bat den Fahrgast um Entschuldigung, weil ich ihm gegenüber wegen des
Verkehrs unaufmerksam war. Beim Rangieren stört mich schon die
Geräuschkulisse sich miteinander unterhaltender Insassen und das Radio
ist dann sicher aus.
So ähnlich geht es mir auch. Wenn die Verkehrssituation irgendwie
kritisch oder auch nur fordernd wird, sind Gespräche Telefonate etc.
ausgeblendet und sogar vergessen. Wenn meine Freundin am Telefon ist, die
das schon kennt, sagt sie nach ein oder zwei Minuten "gehts wieder?",
aber sie stört mich nicht, was ihr auch nicht gelingen würde.
Radio rennt, aber ist 80% der Zeit ausgeblendet, von den
Verkehrsnachrichten höre ich bestenfalls die ersten zwei Meldungen.
Ulli Horlacher
2018-07-13 09:54:54 UTC
Permalink
Raw Message
Post by HC Ahlmann
Vorteil des Radfahrens ist, dass mein Fahrrad weder Radio noch
Beifahrerplätze hat ;-)
Das empfinde ich als Nachteil, deshalb hab ich beides.
Mein (mp3-)Radio spielt auch Country UND Western :-)

Chieftains/Chieftains:Cotton-eyed_Joe.mp3
Die_4_Pianeure/Die_4_Pianeure:Bo_Diddley.mp3
George_Thorogood_and_the_Destroyers/George_Thorogood_and_the_Destroyers:I_washed_my_Hands_in_muddy_Waters.mp3
Gompie/Gompie:Country_Party.mp3
HER/HER:Gold.mp3
HER/HER_&_Kings_County:Deep_Six.mp3
HER/HER_&_Kings_County:Everybody.mp3
HER/HER_&_Kings_County:If_only.mp3
HER/HER_&_Kings_County:Put_me_in_the_Ground.mp3
HER/HER_&_Kings_County:Raise_a_little_Hell.mp3
HER/HER_&_Kings_County:White_Trash.mp3
HER/HER_&_Kings_County:Young_Guns.mp3
Joe_Bonamassa/Dust_Bowl/Joe_Bonamassa:Tennessee_Plates.mp3
Lily_Allen/Lily_Allen:Not_fair.mp3
Mississippi_Steamboat_Chickens/Pickin'_some_Music/Mississippi_Steamboat_Chickens:Alligator_Race.mp3
Mississippi_Steamboat_Chickens/Pickin'_some_Music/Mississippi_Steamboat_Chickens:Orange_Blossom_Special.mp3
The_Band_Perry/The_Band_Perry:Done.mp3
The_Band_Perry/The_Band_Perry:Chainsaw.mp3
The_Band_Perry/The_Band_Perry:Better_dig_two.mp3
The_BossHoss/The_BossHoss:Do_it.mp3
The_BossHoss/The_BossHoss:Dos_Bros.mp3
The_BossHoss/The_BossHoss:Jesus_built_my_Hotrod.mp3
The_BossHoss/Do_or_die/The_BossHoss:21st_Century_buttkickin'_Love_Affair.mp3
The_BossHoss/Do_or_die/The_BossHoss:Quick_Joey_Small.mp3
The_BossHoss/Do_or_die/The_BossHoss:Rock_on_Rock.mp3
The_BossHoss/Dos_Bros/The_BossHoss:A_Cowboys_Work_is_never_done.mp3
The_BossHoss/Dos_Bros/The_BossHoss:I_like_it_like_that.mp3
The_BossHoss/Dos_Bros/The_BossHoss:I'm_coming_Home.mp3
The_BossHoss/Dos_Bros/The_BossHoss:Joy_Ridin.mp3
The_BossHoss/Dos_Bros/The_BossHoss:Jolene.mp3
The_BossHoss/Dos_Bros/The_BossHoss:Tennessee_Woman.mp3
The_BossHoss/Dos_Bros/The_BossHoss:Wait_for_me.mp3
The_BossHoss/Internashville_urban_Hymns/The_BossHoss:All_the_Things_she_said.mp3
The_BossHoss/Internashville_urban_Hymns/The_BossHoss:A_little_less_Conversation.mp3
The_BossHoss/Internashville_urban_Hymns/The_BossHoss:Eyes_without_a_Face.mp3
The_BossHoss/Internashville_urban_Hymns/The_BossHoss:Hey_Joe.mp3
The_BossHoss/Internashville_urban_Hymns/The_BossHoss:Hey_ya!.mp3
The_BossHoss/Internashville_urban_Hymns/The_BossHoss:Like_Ice_in_the_Sunshine.mp3
The_BossHoss/Internashville_urban_Hymns/The_BossHoss:Loser.mp3
The_BossHoss/Internashville_urban_Hymns/The_BossHoss:Toxic.mp3
The_BossHoss/Internashville_urban_Hymns/The_BossHoss:Word_up.mp3
The_BossHoss/Internashville_urban_Hymns/The_BossHoss:Yee_haw.mp3
The_BossHoss/Liberty_of_Action/The_BossHoss:Deals_with_the_Devils.mp3
The_BossHoss/Liberty_of_Action/The_BossHoss:Don't_gimme_that.mp3
The_BossHoss/Liberty_of_Action/The_BossHoss:Do_you_wanna_touch_me.mp3
The_BossHoss/Liberty_of_Action/The_BossHoss:I_keep_on_Dancing.mp3
The_BossHoss/Liberty_of_Action/The_BossHoss:Killers.mp3
The_BossHoss/Liberty_of_Action/The_BossHoss:Live_it_up.mp3
The_BossHoss/Liberty_of_Action/The_BossHoss:Liberty_of_Action.mp3
The_BossHoss/Liberty_of_Action/The_BossHoss:Money_(that's_what_I_want).mp3
The_BossHoss/Liberty_of_Action/The_BossHoss:My_Way.mp3
The_BossHoss/Liberty_of_Action/The_BossHoss:Run_run_run.mp3
The_BossHoss/Rodeo_Radio/The_BossHoss:Ca_plane_pour_moi.mp3
The_BossHoss/Rodeo_Radio/The_BossHoss:Hell_Yeah.mp3
The_BossHoss/Rodeo_Radio/The_BossHoss:Hot_Stuff.mp3
The_BossHoss/Rodeo_Radio/The_BossHoss:I'm_on_a_High.mp3
The_BossHoss/Rodeo_Radio/The_BossHoss:It's_not_unusual.mp3
The_BossHoss/Rodeo_Radio/The_BossHoss:I_say_a_little_Prayer.mp3
The_BossHoss/Rodeo_Radio/The_BossHoss:Ring,_Ring,_Ring.mp3
The_BossHoss/Rodeo_Radio/The_BossHoss:Rodeo_Radio.mp3
The_BossHoss/Rodeo_Radio/The_BossHoss:Upside_down.mp3
The_BossHoss/Stallion_Battalion/The_BossHoss:Shake_and_shout.mp3
The_BossHoss/Stallion_Battalion/The_BossHoss:Stallion_Battalion.mp3
Willie_Nelson/Willie_Nelson:Last_Man_Standing.mp3
_Radio/Big_&_Rich:Save_a_Horse_(Ride_a_Cowboy).mp3
_Radio/Charlie_Daniels_Band:The_Devil_went_down_to_Georgia.mp3
_Radio/John_Denver:Thank_God_I'm_a_Country_Boy_(live).mp3
_Radio/Joe_Bonamassa:Athens_to_Athens_(live).mp3
_Radio/Luke_Bryan:Country_Girl.mp3
_Radio/Toby_Keith:Shut_up_and_hold_on.mp3
--
+ Ulli Horlacher + ***@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +
Ralph Angenendt
2018-07-13 11:09:10 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ulli Horlacher
Das empfinde ich als Nachteil, deshalb hab ich beides.
Mein (mp3-)Radio spielt auch Country UND Western :-)
Chieftains/Chieftains:Cotton-eyed_Joe.mp3
Gompie/Gompie:Country_Party.mp3
The_BossHoss/The_BossHoss:Jesus_built_my_Hotrod.mp3
[andere Grausamkeiten gelöscht]

Ich hoffe für deine Umwelt, dass du Kopfhörer nutzt.

Ralph
--
He'll rekindle all the dreams it took you a lifetime to destroy
Ulli Horlacher
2018-07-29 07:33:37 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ralph Angenendt
Post by Ulli Horlacher
Das empfinde ich als Nachteil, deshalb hab ich beides.
Mein (mp3-)Radio spielt auch Country UND Western :-)
Chieftains/Chieftains:Cotton-eyed_Joe.mp3
Gompie/Gompie:Country_Party.mp3
The_BossHoss/The_BossHoss:Jesus_built_my_Hotrod.mp3
[andere Grausamkeiten gelöscht]
Ich hoffe für deine Umwelt, dass du Kopfhörer nutzt.
http://tandem-fahren.de/Mitglieder/Framstag/S600/gallery/picture-005.html
--
+ Ulli Horlacher + ***@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +
Manni Stein
2018-07-12 18:21:27 UTC
Permalink
Raw Message
Anton Ertl <***@mips.complang.tuwien.ac.at> wrote:
...
Post by Anton Ertl
Sagt wer? Wenn das tatsaechlich das Problem ist, dann sollte
Musikhoeren waehrend der Fahrzeugbenutzung (insbesondere auch bei den
gefaehrlicheren Kraftfahrzeugen) verboten sein. Und vermutlich auch
sonstiges Hoeren von Nicht-Verkehrs-Geraeuschen, also auch Radio und
Gespraeche mit Mitfahrenden.
- anton
Ändert aber nichts an der Tatsache, dass der Ottonormalmotorist
zweifelsfrei weiss, dass Kopfhörer auf dem Fahrrad strengstens verboten
sind. Wenn ich mal wieder geschnitten wurde wie Anfang der Woche von dem
netten Fiat500-Fahrer auf dem Wirtschaftsweg, der Radio hörend seine Hund
durch die Gegend fuhr, bekomme ich als Begründung, wieso ich daran Schuld
sei, dass sein Auto mir den notwendigen Platz auf meiner Straßenseite
streitig macht: mein offener Kopfhörer sei alleine dafür verantwortlich.
Wie hätte ich ihm jetzt verständlich machen sollen, dass sein Radio ihn
deutlich lauter beplärrte als die Diskussionssendung meine Ohren, vom
Abschirmen des Windgeräusches gar nicht zu reden. Hygienisch sind die
Ohrpolster nicht, deshalb mache ich den Vorschlag, sich das anzuhören, auch
nicht mehr.
Aber das ist die Regel: ich habe Kopfhörer auf beim Radfahren, deshalb bin
ich schuld. Aufs Gas getreten und weiter geheizt.
Ulli Horlacher
2018-07-12 08:51:34 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Kozlowski
In Mainz wird das seit Anfang 2018 kontrolliert. Kopfhörer tragende
Radfahrende, die nicht auf deutliches Ansprechen reagieren, werden
Wird das auch mit Autofahrer gemacht, die mit geschlossenen Seitenscheiben
fahren?
--
+ Ulli Horlacher + ***@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +
Martin Gerdes
2018-07-12 17:35:40 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Ulli Horlacher
Post by Martin Kozlowski
In Mainz wird das seit Anfang 2018 kontrolliert. Kopfhörer tragende
Radfahrende, die nicht auf deutliches Ansprechen reagieren, werden
Wird das auch mit Autofahrer gemacht, die mit geschlossenen Seitenscheiben
fahren?
... und deren Hinterachse synchron zun Rhythmus der Beats hopst?
Martin Wohlauer
2018-07-10 11:05:39 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Werner Holtfreter
Post by Werner Sondermann
Die Dinger sind nach meinem Dafürhalten äußerst gefährlich, weil
sie eine irre Beschleunigung haben aber dabei kaum zu hören sind.
Statt Lärmgeber einzubauen, sollten sich Fahrer wie Fußgänger an
geräuscharme Fahrzeuge gewöhnen. Die erfreuliche
Geräuschreduzierung erfordert mehr Vorsicht aller Beteiligten. Aber
tun wir nicht so, als ob Geräuscharmut neu ist: Auch ein PKW
emittiert bei weggenommenem Gas nur das Rollgeräusch.
Und im richtigen Gang sogar mit Gas so wenig, dass man ihn erst bemerkt,
wenn's schon zu spät ist. BTDTGTT. Deshalb ja auch auf Sicht fahren.
Gilt im Prinzip genauso für's Laufen.

Grüßle,

Martin.
U***@web.de
2018-07-11 08:13:26 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Werner Holtfreter
Auch ein PKW
emittiert bei weggenommenem Gas nur das Rollgeräusch.
Interessant. Bei welchem Verbrennerfahrzeugtyp schaltet sich der Motor
während der Fahrt bei Gaswegnahme ab?
L***@web.de
2018-07-11 16:03:47 UTC
Permalink
Raw Message
Post by U***@web.de
Post by Werner Holtfreter
emittiert bei weggenommenem Gas nur das Rollgeräusch.
Interessant. Bei welchem Verbrennerfahrzeugtyp schaltet sich der Motor
während der Fahrt bei Gaswegnahme ab?
Ganz wenige Motoren haben eine Abschaltung des Verbrennungsvorgangs
(Zylinder-Abschaltung/Zuschaltmotor) und meist in Kombination mit (alternativ):
- Elektro-Antrieb
- sehr schwachen "Andrehmoment"
- Kompressor-/Turbolader zum Ausgleich des geringen Ansaugdrucks.

Die neuen 48V PKW's könnten ein solches Konzept grds. bekommen aber es geht
wohl eher in Richtung Hybrid (der Akku machts dann auch nicht mehr im Preis).

Dass die Abschaltung nur unter best. Bedingungen (z.B. Prüfstand) funktioniert
sollte klar sein.
Gerald Eіscher
2018-07-11 23:03:29 UTC
Permalink
Raw Message
Post by L***@web.de
Post by U***@web.de
Post by Werner Holtfreter
emittiert bei weggenommenem Gas nur das Rollgeräusch.
Interessant. Bei welchem Verbrennerfahrzeugtyp schaltet sich der Motor
während der Fahrt bei Gaswegnahme ab?
Ganz wenige Motoren haben eine Abschaltung des Verbrennungsvorgangs
Sämtliche Motoren mit Kraftstoffeinspritzung sind "ganz wenige". Aha.
--
Gerald

| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |
Thomas Bliesener
2018-07-14 13:47:56 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Gerald Eіscher
Sämtliche Motoren mit Kraftstoffeinspritzung sind "ganz wenige". Aha.
Das Aha-Erlebnis hatte bisher erst eine Minderheit der Kraftfahrer. Auch
nach Jahrzehnten ist das mit der Schubabschaltung ein ganz schwieriges
Thema. Viele Besitzer von Einspritzern mit Schaltgetriebe rollen im
Leerlauf auf rote Ampeln zu. Man will schließlich Sprit sparen.
--
bli
Johann Mayerwieser
2018-07-14 18:16:51 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Thomas Bliesener
Post by Gerald Eіscher
Sämtliche Motoren mit Kraftstoffeinspritzung sind "ganz wenige". Aha.
Das Aha-Erlebnis hatte bisher erst eine Minderheit der Kraftfahrer. Auch
nach Jahrzehnten ist das mit der Schubabschaltung ein ganz schwieriges
Thema. Viele Besitzer von Einspritzern mit Schaltgetriebe rollen im
Leerlauf auf rote Ampeln zu. Man will schließlich Sprit sparen.
Naja, ich weiß nicht. Einerseits wird die Einspritzung bis zu einer
bestimmten Drehzahl eingestellt, also kein Treibstoff verbraucht,
andererseits muss man vorher mehr Treibstoff als die im Leerlauf
benötigte Menge einspritzen um unter Schub zu rollen.
Auf gut Deutsch:
Ob 200 m mit Schub und 100 m unter Schubabschaltung weniger Treibstoff
verbraucht als 300 m im Leerlauf bin ich mir nicht sicher.

Für die Motorbremswirkung hat die Schubabschaltung große Vorteile.
Marcus Jodorf
2018-07-14 22:10:10 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Thomas Bliesener
Das Aha-Erlebnis hatte bisher erst eine Minderheit der Kraftfahrer.
Das glaube ich nicht.
Post by Thomas Bliesener
Auch nach Jahrzehnten ist das mit der Schubabschaltung ein ganz
schwieriges Thema. Viele Besitzer von Einspritzern mit Schaltgetriebe
rollen im Leerlauf auf rote Ampeln zu. Man will schließlich Sprit
sparen.
Das sind dann maximal alte Leutchen am Steuer.

Motorbremse, Einspritzer und Schubabschaltung war bei mir z.B. schon
1990 ganz normales Thema in der Fahrschule. Obwohl es damals noch
durchaus gängig war, daß man als Fahranfänger sich dann erst mal einen
Gebrauchtwagen kaufte - was dann durchaus öfter noch Vergaserautos aus
Anfang der 80er waren (typisches Beispiel: viele Golf 1).

Aber beigebracht bekam man das. Wer heute im Leerlauf zum Spritsparen
rollt, ist entweder älter oder einfach ein Depp.

(Oder hat wie ich auch noch einen Oldtimer mit Vergaser - und da rollt
man auch mal nicht unbedingt zum Spritsparen, sondern weil so ein alter
Vergasermotor da eher nicht so „smooth“ auf Schubbetrieb reagiert.)

Nebenbei geht der Trend auch zu Automatik.

Gruß,

Marcus
⚂⚃
Martin Gerdes
2018-07-15 15:12:45 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Thomas Bliesener
Post by Gerald Eіscher
Sämtliche Motoren mit Kraftstoffeinspritzung sind "ganz wenige". Aha.
Das Aha-Erlebnis hatte bisher erst eine Minderheit der Kraftfahrer. Auch
nach Jahrzehnten ist das mit der Schubabschaltung ein ganz schwieriges
Thema. Viele Besitzer von Einspritzern mit Schaltgetriebe rollen im
Leerlauf auf rote Ampeln zu. Man will schließlich Sprit sparen.
Vielleicht tut man es ja.

Schubabschaltung heißt: Spritverbrauch 0, dafür volle Motorbremse.
Auskuppeln heißt: Ausnutzen des Schwungs des Autos (reicht ohne
Motorbremse weiter als mit), dafür Leerlaufverbrauch.

Gibts irgendwo eine detaillierte Berechnung, was unter welchen
Bedingungen günstiger ist?

(Auf die Bremse treten bedeutet natürlich, per Sprit bezahlten Schwung
unter finanziellem Aufwand für die Abnutzung der Bremsbeläge in Wärme
verwandeln.)
Werner Holtfreter
2018-07-11 20:55:01 UTC
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Am Dienstag, 10. Juli 2018 12:12:09 UTC+2 schrieb Werner
Post by Werner Holtfreter
Auch ein PKW
emittiert bei weggenommenem Gas nur das Rollgeräusch.
Interessant. Bei welchem Verbrennerfahrzeugtyp schaltet sich der
Motor während der Fahrt bei Gaswegnahme ab?
Jetzt kann ich es ja schreiben: Bei dem den ich mal besaß und
modifiziert habe: Zum ausrollen Gang raus und der Motor blieb
stehen. Sparte im Mischbetrieb ca. 0,5l/100km. Das Auftrennen einer
einzigen elektrischen Leitung genügte.

Aber das meinte ich gar nicht, denn ein Motor im Schiebebetrieb bei
niedriger Drehzahl = hohem Gang ist leise.
--
Gruß Werner
Die Freiheit des Denkens muss grenzenlos sein
www.nzz.ch/feuilleton/inquisition-gibt-es-noch-heute-sie-funktioniert-nur-anders-als-vor-vierhundert-jahren-ld.1380666
Hans CraueI
2018-07-08 21:16:47 UTC
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Raw Message
Arno Welzel schrieb zu
<www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Kommission-plant-Versicherungspflicht-fuer-E-Bikes-4058834.html>
Post by Arno Welzel
Der Titel des Artikels ist Unsinn - denn es geht eben nicht "E-Bikes"
sondern um Pedelecs, die maximal 25 km/h fahren dÃŒrfen. Die wÃŒrden
damit faktisch Mofas gleichgestellt.
Pedelecs sind faktisch auch Mofas, was die strassenverkehrsbezogenen
Fahrzeugeigenschaften angeht. Der Unterschied beim Antrieb ist
dahingehend nachrangig. Der einzige nennenswerte Unterschied zwischen
Pedelecs und herkoemmlichen Mofas ist das Erfordernis des
Mitpedalierens bei Pedelecs, das sich aber nicht wirklich auf das
verkehrliche Fahrzeugverhalten auswirkt.

Von daher waere es m.E. auch sachgerecht, Pedelecs und Mofas
gleichzustellen. Unterschiede mag man da machen, wo es auf saubere
Luft ankommt.

Hans
Sepp Ruf
2018-07-09 08:09:19 UTC
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Raw Message
Post by Hans CraueI
Arno Welzel schrieb zu
<www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Kommission-plant-Versicherungspflicht-fuer-E-Bikes-4058834.html>
Post by Arno Welzel
Der Titel des Artikels ist Unsinn - denn es geht eben nicht "E-Bikes"
sondern um Pedelecs, die maximal 25 km/h fahren drfen. Die wrden
damit faktisch Mofas gleichgestellt.
Ja. Nein.
Post by Hans CraueI
Pedelecs sind faktisch auch Mofas, was die strassenverkehrsbezogenen
Fahrzeugeigenschaften angeht. Der Unterschied beim Antrieb ist
dahingehend nachrangig. Der einzige nennenswerte Unterschied zwischen
Pedelecs und herkoemmlichen Mofas ist das Erfordernis des
Mitpedalierens bei Pedelecs, das sich aber nicht wirklich auf das
verkehrliche Fahrzeugverhalten auswirkt.
Du hast vergessen, dass Pedelecs wegen des Fahrerzustands^WMitpedalierens
ganz doll torkeln und deshalb weiterhin "aus Sicherheitsgruenden" die RWBPfl
gilt.
SCNR.
Post by Hans CraueI
Von daher waere es m.E. auch sachgerecht, Pedelecs und Mofas
gleichzustellen. Unterschiede mag man da machen, wo es auf saubere
Luft ankommt.
Und wem das alles nicht gefaellt, kann ja ruebermachen. Dort startet ein
interessanter Grossversuch, um vollgaeslerdosenverkehrsbehindernde
Stromradler "aus dem Weg" zu draengen:
<https://www.shz.de/regionales/grenzland-daenemark/bis-zu-45-km-h-in-daenemark-duerfen-s-pedelecs-jetzt-auf-den-radweg-id20276657.html>
--
Unrechtsgebilde EUSSR wird durch Stangentanz^WKaffeekraenzchen-Ausschuss
"kontrolliert":

Werner Sondermann
2018-07-09 08:58:05 UTC
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Raw Message
Post by Sepp Ruf
Post by Hans CraueI
Arno Welzel schrieb zu
Post by Arno Welzel
Post by Werner Sondermann
<www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Kommission-plant-Versicherungspflicht-fuer-E-Bikes-4058834.html>
Der Titel des Artikels ist Unsinn - denn es geht eben nicht
"E-Bikes" sondern um Pedelecs, die maximal 25 km/h fahren dürfen.
Die würden damit faktisch Mofas gleichgestellt.
Ja. Nein.
Post by Hans CraueI
Pedelecs sind faktisch auch Mofas, was die strassenverkehrsbezogenen
Fahrzeugeigenschaften angeht. Der Unterschied beim Antrieb ist
dahingehend nachrangig. Der einzige nennenswerte Unterschied zwischen
Pedelecs und herkoemmlichen Mofas ist das Erfordernis des
Mitpedalierens bei Pedelecs, das sich aber nicht wirklich auf das
verkehrliche Fahrzeugverhalten auswirkt.
Du hast vergessen, dass Pedelecs wegen des
Fahrerzustands^WMitpedalierens ganz doll torkeln und deshalb
weiterhin "aus Sicherheitsgruenden" die RWBPfl gilt.
SCNR.
Post by Hans CraueI
Von daher waere es m.E. auch sachgerecht, Pedelecs und Mofas
gleichzustellen. Unterschiede mag man da machen, wo es auf saubere
Luft ankommt.
Und wem das alles nicht gefaellt, kann ja ruebermachen. Dort startet
ein interessanter Grossversuch, um vollgaeslerdosenverkehrsbehindernde
<https://www.shz.de/regionales/grenzland-daenemark/bis-zu-45-km-h-in-daenemark-duerfen-s-pedelecs-jetzt-auf-den-radweg-id20276657.html>
S-Pedelecs (das "S" steht hier für Super) sind also auch Pedelecs wie
das von Oma Krause, nur ebend sehr viel schneller ...?

Und "E-Bike" ist dann der Oberbegriff für alle Zweiräder mit E-Motor,
egal ob nur als Hilfsmotor oder Hauptantrieb ... oder wie jetzt?

w.
Sepp Ruf
2018-07-09 14:50:35 UTC
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Raw Message
Post by Werner Sondermann
Post by Sepp Ruf
Post by Hans CraueI
Arno Welzel schrieb zu
Post by Arno Welzel
Post by Werner Sondermann
<www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Kommission-plant-Versicherungspflicht-fuer-E-Bikes-4058834.html>
Der Titel des Artikels ist Unsinn - denn es geht eben nicht
"E-Bikes" sondern um Pedelecs, die maximal 25 km/h fahren dürfen.
Die würden damit faktisch Mofas gleichgestellt.
Ja. Nein.
Post by Hans CraueI
Pedelecs sind faktisch auch Mofas, was die strassenverkehrsbezogenen
Fahrzeugeigenschaften angeht. Der Unterschied beim Antrieb ist
dahingehend nachrangig. Der einzige nennenswerte Unterschied zwischen
Pedelecs und herkoemmlichen Mofas ist das Erfordernis des
Mitpedalierens bei Pedelecs, das sich aber nicht wirklich auf das
verkehrliche Fahrzeugverhalten auswirkt.
Du hast vergessen, dass Pedelecs wegen des
Fahrerzustands^WMitpedalierens ganz doll torkeln und deshalb
weiterhin "aus Sicherheitsgruenden" die RWBPfl gilt.
SCNR.
Post by Hans CraueI
Von daher waere es m.E. auch sachgerecht, Pedelecs und Mofas
gleichzustellen. Unterschiede mag man da machen, wo es auf saubere
Luft ankommt.
Und wem das alles nicht gefaellt, kann ja ruebermachen. Dort startet
ein interessanter Grossversuch, um vollgaeslerdosenverkehrsbehindernde
<https://www.shz.de/regionales/grenzland-daenemark/bis-zu-45-km-h-in-daenemark-duerfen-s-pedelecs-jetzt-auf-den-radweg-id20276657.html>
S-Pedelecs (das "S" steht hier für Super) sind also auch Pedelecs wie
das von Oma Krause, nur ebend sehr viel schneller ...?
Du nennst dich also daheim Supermann? Doch so bescheiden....

WIMRE stand S "hier" fuer Schpiehd.
Post by Werner Sondermann
Und "E-Bike" ist dann der Oberbegriff für alle Zweiräder mit E-Motor,
egal ob nur als Hilfsmotor oder Hauptantrieb ... oder wie jetzt?
Keine Ahnunc, meine Favoriten E-Motorrad[Klasse], E-Mofa25 und E-Moped45
haben sich lexikalisch leider nicht durchgesetzt. Frag die
Soziholzbeinische Zeitung oder den Eigentuemer der milliardenschweren
Wortmarke "E-Bike".
Markus Koßmann
2018-07-09 16:13:12 UTC
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Raw Message
Post by Sepp Ruf
Und wem das alles nicht gefaellt, kann ja ruebermachen. Dort startet ein
interessanter Grossversuch, um vollgaeslerdosenverkehrsbehindernde
<https://www.shz.de/regionales/grenzland-daenemark/bis-zu-45-km-h-in-daenemark-duerfen-s-pedelecs-jetzt-auf-den-radweg-id20276657.html>
So etwas ist schon lange erprobt
Im Radfahrerparadies NL müssen alle 25 km/h Mofas und oftmals auch die 45
km/h Mopeds "sichere Radwege" benutzen. Ergebnis: Dreifaches Risiko eines
tödlichen Unfalles für diese Gruppe im Vergleich zu D.
Martin Wohlauer
2018-07-09 16:39:27 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Markus Koßmann
Post by Sepp Ruf
Und wem das alles nicht gefaellt, kann ja ruebermachen. Dort startet ein
interessanter Grossversuch, um vollgaeslerdosenverkehrsbehindernde
<https://www.shz.de/regionales/grenzland-daenemark/bis-zu-45-km-h-in-daenemark-duerfen-s-pedelecs-jetzt-auf-den-radweg-id20276657.html>
So etwas ist schon lange erprobt
Im Radfahrerparadies NL müssen alle 25 km/h Mofas und oftmals auch die 45
km/h Mopeds "sichere Radwege" benutzen. Ergebnis: Dreifaches Risiko eines
tödlichen Unfalles für diese Gruppe im Vergleich zu D.
Ernst gemeinte Frage: Quelle? Was für die Sammlung.

Grüßle,

Martin.
Markus Koßmann
2018-07-09 19:12:28 UTC
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Post by Martin Wohlauer
Post by Markus Koßmann
Im Radfahrerparadies NL müssen alle 25 km/h Mofas und oftmals auch die 45
km/h Mopeds "sichere Radwege" benutzen. Ergebnis: Dreifaches Risiko eines
tödlichen Unfalles für diese Gruppe im Vergleich zu D.
Ernst gemeinte Frage: Quelle? Was für die Sammlung.
https://radunfaelle.wordpress.com/vergleich-de-nl/
Sepp Ruf
2018-07-09 18:04:18 UTC
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Raw Message
Post by Markus Koßmann
Post by Sepp Ruf
Und wem das alles nicht gefaellt, kann ja ruebermachen. Dort startet ein
interessanter Grossversuch, um vollgaeslerdosenverkehrsbehindernde
<https://www.shz.de/regionales/grenzland-daenemark/bis-zu-45-km-h-in-daenemark-duerfen-s-pedelecs-jetzt-auf-den-radweg-id20276657.html>
So etwas ist schon lange erprobt
Im Radfahrerparadies NL müssen alle 25 km/h Mofas und oftmals auch die 45
km/h Mopeds "sichere Radwege" benutzen. Ergebnis: Dreifaches Risiko eines
tödlichen Unfalles für diese Gruppe im Vergleich zu D.
In NL fangen sie schon^Wendlich an, es wieder abzuschaffen:

<https://www.fastcompany.com/3068522/dutch-cyclists-have-had-it-with-motorized-scooters-invading-bike-lanes>
Martin Gerdes
2018-07-09 14:47:43 UTC
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Raw Message
Post by Werner Sondermann
<www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Kommission-plant-Versicherungspflicht-fuer-E-Bikes-4058834.html>
Post by Arno Welzel
Der Titel des Artikels ist Unsinn - denn es geht eben nicht "E-Bikes"
sondern um Pedelecs, die maximal 25 km/h fahren dürfen. Die würden
damit faktisch Mofas gleichgestellt.
Pedelecs sind faktisch auch Mofas, was die strassenverkehrsbezogenen
Fahrzeugeigenschaften angeht.
Fast.
Post by Werner Sondermann
Von daher waere es m.E. auch sachgerecht, Pedelecs und Mofas
gleichzustellen. Unterschiede mag man da machen, wo es auf saubere
Luft ankommt.
... also auf allen Radwegen.

Gibt es eigentlich überhaupt noch Mofas? Ich habe schon lang keins mehr
gesehen.

In meiner Jugend hatten viele eins, damals galten die Knatterdinger als
cool, sie waren Einstiegsdroge zum Schrauben einerseits, zum
Moppedfahren andererseits.
Wolfgang Strobl
2018-07-13 21:51:52 UTC
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Raw Message
Am Sun, 8 Jul 2018 21:16:47 -0000 (UTC) schrieb Hans CraueI
Post by Hans CraueI
Arno Welzel schrieb zu
<www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Kommission-plant-Versicherungspflicht-fuer-E-Bikes-4058834.html>
Post by Arno Welzel
Der Titel des Artikels ist Unsinn - denn es geht eben nicht "E-Bikes"
sondern um Pedelecs, die maximal 25 km/h fahren dürfen. Die würden
damit faktisch Mofas gleichgestellt.
Pedelecs sind faktisch auch Mofas, was die strassenverkehrsbezogenen
Fahrzeugeigenschaften angeht. Der Unterschied beim Antrieb ist
dahingehend nachrangig. Der einzige nennenswerte Unterschied zwischen
Pedelecs und herkoemmlichen Mofas ist das Erfordernis des
Mitpedalierens bei Pedelecs, das sich aber nicht wirklich auf das
verkehrliche Fahrzeugverhalten auswirkt.
Von daher waere es m.E. auch sachgerecht, Pedelecs und Mofas
gleichzustellen.
Zustimmmung.
Post by Hans CraueI
Unterschiede mag man da machen, wo es auf saubere
Luft ankommt.
Ist das wirklich so? Zwar stellen die formalen Anforderungen an Mofas
primär auf Verbrennungsmotoren ab, dergleichen war an anderer Stelle -
LED-Fahrradbeleuchtung, beispielsweise - ja auch kein Problem, deswegen
wüsste ich nicht, warum ein klassisches Mofa mit Elektromotor keine
allgemeine Betriebserlaubnis bekommen können sollte, sofern es die von
den Beschränkungen angestrebten Grenzen (Lärm, Drehmoment,
Maximalgeschwindigkeit, Gewicht) einhält.

Natürlich wird kein Hersteller so bescheuert sein, ein solches Mofa zu
produzieren, wenn er mit der selben Technik ein etwas
leistungsfähigeres, aber mit erheblich weniger Nutzungseinschränkungen
belastetes Fahrzeug bauen kann, denn es wäre unverkäuflich. Anders
ausgedrückt, würde man sie gleichstellen, dann würde auch dieser
Unterschied wegfallen.
--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
Wolfgang Strobl
2018-07-13 21:51:44 UTC
Permalink
Raw Message
Am Sun, 8 Jul 2018 22:12:13 +0200 schrieb Arno Welzel
Post by Arno Welzel
Der Titel des Artikels ist Unsinn - denn es geht eben nicht "E-Bikes"
sondern um Pedelecs, die maximal 25 km/h fahren dürfen. Die würden damit
faktisch Mofas gleichgestellt.
Es sind ja auch faktisch Mofas, genauer gesagt, eine Neuauflage des
Mofas. Das Mofa, mit dem ich als Jugendlicher herumgefahren bin, eine
grüne Vespa Ciao*), durfte maximal 25 km/h fahren und hatte Tretkurbeln,
die als Antrieb oder zur Tretunterstützung benutzt werden konnten und
die für die Erteilung der Betriebserlaubnis vorgeschrieben waren. Ein
Führerschein war nicht nötig, man mußte aber mindestens 15 Jahre alt
sein.

Einzige für mich erkennbarer Unterschiede: mit den im Effekt deutlich
spurtstärkeren Pedelec dürfen auch Kleinkinder fahren, sie müssen nicht
versichert werden und eine Betriebserlaubnis ist meines Wissens auch
nicht erforderlich. Mehr Kfz, weniger Regulierung.


*) So was: Loading Image..., nur halt grün statt orange.
Vorderradschwinge, Fliehkraftkupplung, Keilriemenantrieb, vom
Fahrverhalten vergleichbar mit einem aktuellen Pedelec, bloß deutlich
lahmer im Anzug.
--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
Karsten H.
2018-07-14 05:03:20 UTC
Permalink
Raw Message
Am Freitag, 13. Juli 2018 23:51:57 UTC+2 schrieb Wolfgang Strobl:
[über Mofas]

Frage:
Konntest Du dein Piaggio Mofa in einer Weise durch Pedalieren
fortbewegen, die der Fortbewegung mit einem Fahrrad glich?

Ist Dir irgend ein Mofa bekannt, bei dem das möglich war?

Technischer Unterschied zwischen Mofa und Pedelec ist im
übrigen die Einschaltung des Motors durch die Pedalen und
einen gesetzlich vorgeschriebenen Pedalsensor.
Ohne Pedalieren keine Motorkraft.
Fahrzeuge ohne den Pedalsensor sind -je nach höchstgeschwindigkeit
Elektromofas oder E-Leichtmofas.
Letztere mit 20Km/h Topspeed und in D ohne Helmpflicht.

Gruss Karsten
U***@web.de
2018-07-14 08:54:13 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Karsten H.
[über Mofas]
Konntest Du dein Piaggio Mofa in einer Weise durch Pedalieren
fortbewegen, die der Fortbewegung mit einem Fahrrad glich?
Ist Dir irgend ein Mofa bekannt, bei dem das möglich war?
Gute Frage. Anfangs sollte es möglich gewesen sein.

Mittlerweile schreibt die FeV:

"einspurige Fahrräder mit Hilfsmotor – auch ohne Tretkurbeln –"

Gruß, ULF
Karsten H.
2018-07-14 09:24:44 UTC
Permalink
Raw Message
Post by U***@web.de
Post by Karsten H.
[über Mofas]
Konntest Du dein Piaggio Mofa in einer Weise durch Pedalieren
fortbewegen, die der Fortbewegung mit einem Fahrrad glich?
Ist Dir irgend ein Mofa bekannt, bei dem das möglich war?
Gute Frage. Anfangs sollte es möglich gewesen sein.
"einspurige Fahrräder mit Hilfsmotor – auch ohne Tretkurbeln –"
Gruß, ULF
Na, dann will ich mal helfen:
Es gibt eben wesentlich mehr Unterschiede zwischen einem Pedelec
und einem Mofa.
Ele-Mofas gab's übrigens: Von Fa. Solo, z.b. vom Versandhändler Quelle
vertrieben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Solo_720

Ist heutzutage auch mit zeitgemässen Akkus (anstelle der Bleiklötze) wegen der hoffnungslos veralteten und unterlegenen Motortechnik nicht mehr interessant.

Desweiteren Ele-Leicht-Mofas von fa. Sachs.
Aktuell diverse Elektro-Roller, welche die erwähnten jüngsten Möglichkeiten
der rechtlichen Mofa-Regelung ohne Pedalen nutzen.

Ein Pedelec ist demgegenüber zunächst und vor allem mal ein (echtes ) Fahrrad.

Wie bei aller Entwicklung gibt es dabei aber natürlich im Weiteren
Entwicklung in zwei Richtungen:
In Richtung immer kleinerer und "diskreterer" Motor- und Akku-Technik.
Und vom Fahrrad weg- in Richtung Motorfahrzeug mit immer kleinerer
und unterentwickelten Fahrradkomponenten.

Is' halt genau so, wie bei der biologischen Evolution.

Gruss Karsten
Johann Mayerwieser
2018-07-14 11:19:20 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Karsten H.
Aktuell diverse Elektro-Roller, welche die erwähnten jüngsten
Möglichkeiten der rechtlichen Mofa-Regelung ohne Pedalen nutzen.
Da tatats (tätet oder würdet ihr) schön schaen, wenn euch in Österreich
so etwas ohne Kennzeichen mit vmax. 25 km/h am Radweg daher kommt, weil
es als Fahrrad gilt.
Wolfgang Strobl
2018-07-14 21:36:15 UTC
Permalink
Raw Message
Post by U***@web.de
Post by Karsten H.
[über Mofas]
Konntest Du dein Piaggio Mofa in einer Weise durch Pedalieren
fortbewegen, die der Fortbewegung mit einem Fahrrad glich?
Ist Dir irgend ein Mofa bekannt, bei dem das möglich war?
Gute Frage. Anfangs sollte es möglich gewesen sein.
Funktionsfähige Tretkurbeln an auf 25 km/h beschränkten,
führerscheinfreien Mofas waren von 1965 bis 2002 vorgeschrieben. Nach
2002 gab es den Fahrzeugtyp praktisch nur noch auf dem Papier.
"Anfangs" ist also ziemlich übertrieben.

Tretkurbellose Mofas sind eine spät eingeführte rechtliche Änderung aus
einer Zeit, als der langjährig etablierte Fahrzeugtyp Mofa dabei war,
vorm Markt zu verschwinden und nun durch das von den Fahrleistungen her
weitgehend äquivalente Pedelec ersetzt wurde, welches quasi eine
Neuauflage des Mofa darstellte.

Das Pedelec kam gerade zum richtigen Zeitpunkt, den Trend weg von
benzinbetriebenen Fahrrädern mit Hilfsmotor und hin zu richtigen
Fahrrädern zu brechen, der mit leichteren Rahmenmaterialien, besseren
Schaltungen, leistungsfähigeren Lichtanlagen/Dynamos etc. eingeleitet
worden war.
Post by U***@web.de
"einspurige Fahrräder mit Hilfsmotor – auch ohne Tretkurbeln –"
Gruß, ULF
Mittlerweile gab es ja auch die Neuauflage Pedelec. Der Marketingbegriff
Pedelec stammt aus einer Diplomarbeit einer ins Marketing gewechselten
Sprachwissenschaftlerin aus 1999.
--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
Wolfgang Strobl
2018-07-14 19:56:16 UTC
Permalink
Raw Message
Am Fri, 13 Jul 2018 22:03:20 -0700 (PDT) schrieb "Karsten H."
Post by Karsten H.
[über Mofas]
Konntest Du dein Piaggio Mofa in einer Weise durch Pedalieren
fortbewegen, die der Fortbewegung mit einem Fahrrad glich?
Ja. Ungefähr so wie bei einem schlechten Hollandrad, oder ungefähr so
wie bei einem Pedelec. Man kann es mit Elan tun, wenn man sich quälen
möchte, aber den nennenswerten Anteil des Vortriebs liefert der Motor,
wenn man es nicht anstrebt.
Post by Karsten H.
Ist Dir irgend ein Mofa bekannt, bei dem das möglich war?
Viele meiner Kumpels fuhren Mobylette, die waren billiger und etwas
leistungsstärker als die Ciao und vom Motor her und durch Änderung der
Übersetzung einfacher zu frisieren, was zu ihrer Beliebtheit beitrug.
Die ließen sich, ob frisiert oder nicht, genau so per Pedalieren fahren.

Meine Freundin besaß ein Velosolex, das eher wie ein Fahrrad aussah als
ein auf Moped gestyltes Mofa. Bei dem konnte man den gesamten Motor
auskoppeln, denn der war nur über eine Reibrolle mit dem Vorderrad
gekoppelt und ausgekoppelt unterschied es sich kaum noch von einem
Hollandrad ohne Gangschaltung.

<https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%A9losolex>

Wenn man genau hinschaut, kann man unser Velosolex in
<https://www.mystrobl.de/Plone/basteleien/oldies/mz-ets-250/mz-apr76-16-jpg/download>
im Hintergrund oben rechts sehen. Ich hatte das etwas vernachlässigte
Fahrzeug damals repariert und bin eine ganze Weile damit von Bonn ins
Vorgebirge gefahren und zurück.

Es gab damals keine Mofas, die nicht wie ein Fahrrad durch Pedalieren
fortbewegt werden konnten, denn das war Voraussetzung für die Erteilung
der allgemeinen Betriebserlaubnis. Die Tretkurbelpflicht für Mofas
wurde erst in jünster Zeit, nach (!) der Etablierung der Pedelec
abgeschafft.
Post by Karsten H.
Technischer Unterschied zwischen Mofa und Pedelec ist im
übrigen die Einschaltung des Motors durch die Pedalen und
einen gesetzlich vorgeschriebenen Pedalsensor.
Selbstverständlich erfordert ein Fahrradsimulator, daß der Fahrer
gezwungen wird, die Beine ähnlich wie bei einem Fahrrad zu bewegen.

Dieses für die Wirkung auf Aussenstehende und für den Selbstbetrug sehr
wichtige Feature fehlte den ursprünglichen Mofas in der Tat, denn das
waren lediglich Fahrräder mit Hilfsmotor, bei denen der Benzinmotor
alternativ zum Muskelantrieb benutzt werden konnte, aber nicht benutzt
werden musste, der aber, wenn benutzt wurde, auf die bis heute bei
Motorrädern übliche Weise per Gasdrehgriff kontrolliert wurde, statt
unpraktisch und umständlich über einen Pedalsensor.

Wie wirkungslos und wie einfach das auszutricksen ist, hatte ich hier
schon umfänglich erläutert und möchte das nicht wiederholen.
Post by Karsten H.
Ohne Pedalieren keine Motorkraft.
Pedalieren ohne Drehmoment erfordert keine Leistung, ergibt aber den
gewünschten optischen Eindruck, das ist im Wesentlichen der Trick. Man
könnte auch per Sensorik erzwingen, daß der Fahrer beim Fahren ein
Liedchen pfeift oder die Klingel betätigt.

Aber wenn man das Mantra "ohne Pedalieren keine Motorkraft" gegen jede
Evidenz oft genug wiederholt, wird es geglaubt. Man glaubt es halt gerne
und so funktioniert Marketing. Danke für die Demonstration.
--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
Frank Bokelmann
2018-07-10 06:46:48 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Werner Sondermann
*EU-Kommission plant Versicherungspflicht für E-Bikes*
<www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Kommission-plant-Versicherungspflicht-fuer-E-Bikes-4058834.html>
-------------------------------------------------------
Ich kann dem Vorschlag der Kommission (https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2018/0201-0300/214-18.pdf?__blob=publicationFile&v=1) nichts Entsprechendes entnehmen. Der Umfang der Versicherungspflicht wird nicht geändert. Vielmehr dürfen die Mitgliedsstaatem wie bisher auf die grundsätzlich gewollte Versicherungspflicht für alle Kfz (also alles, was einen Motor und einem Tank oder Akku hat) bei E-Bikes, Segways usw. verzichten.

Aus dem Vorschlag:

"Außerdem wird in der Folgenabschätzung festgestellt, dass neue Kraftfahrzeugtypen, wie Elektrofahrräder, Segways und Elektroroller bereits in den Anwendungsbereich der Richtlinie fallen. Die Nutzung dieser neuen Typen von Elektrofahrzeugen im Verkehr kann zu Unfällen führen, deren Opfer geschützt und zügig entschädigt werden müssen. Allerdings sieht die geltende Richtlinie auch vor, dass die Mitgliedstaaten solche Fahrzeuge von der Kfz-Haftpflichtversicherung ausnehmen können, wenn sie dies für erforderlich halten. Bei der öffentlichen Konsultation riefen mehrere Verbände der Elektro-Fahrradindustrie dazu auf, solche Fahrzeuge von der Richtlinie auszunehmen, da die Einführung von Elektrofahrrädern gebremst werden könnte, wenn eine Haftpflichtversicherung verlangt wird. Dies wird angesichts der Befugnis der Mitgliedstaaten, elektrische Fahrräder oder andere neue Elektrofahrzeuge freizustellen, nicht für erforderlich gehalten. In diesem Fall würden die nationalen Garantiefonds die Kosten für die Entschädigung der Opfer von Unfällen tragen, die von diesen neuen Fahrzeugtypen verursacht werden. Damit ist das höchste Schutzniveau für Opfer gegeben, ohne dass zusätzliche Maßnahmen auf EU-Ebene erforderlich wären."

In den entscheidenden Artikeln vorne - insbesondere Art. 5 Abs. 2 - wird die Richtlinie 2009/103/EG (https://publications.europa.eu/de/publication-detail/-/publication/510d4015-9752-4295-8a7f-774575a1396d/language-de) lt. KOM-Vorschlag auch nicht geändert. Wenn einzelne Mitgliedstaaten die beabsichtigte Änderung zum Anlass nehmen, die Befreiungen einzuschränken, hat das mit der EU nichts zu tun. Für mich wäre der Hinweis auf die Änderung dann nicht weiter als ein dreistes "Haltet den Dieb!" nach einem eigenen Zugriff. Wird ja gerne gemacht, die Verantwortung nach Brüssel zu schieben.

In Wahrheit geht es der EU um ein hohes Schutzniveau für Unfallopfer, namentlich unmotorisierte und daher weniger massiv eingekapselte Verkehrsteilnehmer - wenigstens hinsichtlich der Entschädigung. Wo ist da das Problem? Vielleicht, dass der Schutz vor Unfällen wichtiger wäre. Aber daran arbeitet die EU derzeit auch. Das allerdings könnte dann zu Radwegen an fast allen klassifizierten Straßen (ab Kreisstraße aufwärts) außerorts führen. Darüber könnte man diskutieren. Jedenfalls ist die klassifizierte Außerortsstraße ohne Sicherheitsaudit bald nicht mehr planbar.
Sepp Ruf
2018-07-10 13:18:58 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Frank Bokelmann
Post by Werner Sondermann
*EU-Kommission plant Versicherungspflicht für E-Bikes*
<www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Kommission-plant-Versicherungspflicht-fuer-E-Bikes-4058834.html>
Ich kann dem Vorschlag der Kommission
(https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2018/0201-0300/214-18.pdf?__blob=publicationFile&v=1)
nichts Entsprechendes entnehmen. Der Umfang der Versicherungspflicht wird
nicht geändert. Vielmehr dürfen die Mitgliedsstaatem wie bisher auf die
grundsätzlich gewollte Versicherungspflicht für alle Kfz (also alles, was
einen Motor und einem Tank oder Akku hat) bei E-Bikes, Segways usw.
"Außerdem wird in der Folgenabschätzung festgestellt, dass neue
Kraftfahrzeugtypen, wie Elektrofahrräder, Segways und Elektroroller
bereits in den Anwendungsbereich der Richtlinie fallen. Die Nutzung
dieser neuen Typen von Elektrofahrzeugen im Verkehr kann zu Unfällen
führen, deren Opfer geschützt und zügig entschädigt werden müssen.
Allerdings sieht die geltende Richtlinie auch vor, dass die
Mitgliedstaaten solche Fahrzeuge von der Kfz-Haftpflichtversicherung
ausnehmen können, wenn sie dies für erforderlich halten. Bei der
öffentlichen Konsultation riefen mehrere Verbände der
Elektro-Fahrradindustrie dazu auf, solche Fahrzeuge von der Richtlinie
auszunehmen, da die Einführung von Elektrofahrrädern gebremst werden
könnte, wenn eine Haftpflichtversicherung verlangt wird. Dies wird
angesichts der Befugnis der Mitgliedstaaten, elektrische Fahrräder oder
andere neue Elektrofahrzeuge freizustellen, nicht für erforderlich
gehalten. In diesem Fall würden die nationalen Garantiefonds die Kosten
für die Entschädigung der Opfer von Unfällen tragen, die von diesen neuen
Fahrzeugtypen verursacht werden. Damit ist das höchste Schutzniveau für
Opfer gegeben, ohne dass zusätzliche Maßnahmen auf EU-Ebene erforderlich
wären."
Praktisch braeuchte es in DEU also bloss um die Frage gehen, ob aus dem
nationalen Garantiefonds auch die Schaeden durch zahlungszoegerliche und gar
nicht haftpflichtversicherte Pedelec-Toren abgedeckt werden und aus was fuer
Quellen dieser Fonds gespeist wird? Das ist zwar angesichts (binnen-DEU)
p.a. zweistelliger Anzahl geschaedigter Aussassen bei mit Pedelecs
verursachten Unfaellen finanziell Peanuts, selbst bei einem anzunehmenden
Dunkelfeld inkl. nicht bekanntgewordener Elektrorad-Eigenschaft, aber ein
dankbares Aufregerthema fuer hunderttausende Besorgte Waehlerstimmen.
Post by Frank Bokelmann
In den entscheidenden Artikeln vorne - insbesondere Art. 5 Abs. 2 - wird
die Richtlinie 2009/103/EG
(https://publications.europa.eu/de/publication-detail/-/publication/510d4015-9752-4295-8a7f-774575a1396d/language-de)
lt. KOM-Vorschlag auch nicht geändert. Wenn einzelne Mitgliedstaaten die
beabsichtigte Änderung zum Anlass nehmen, die Befreiungen einzuschränken,
hat das mit der EU nichts zu tun. Für mich wäre der Hinweis auf die
Änderung dann nicht weiter als ein dreistes "Haltet den Dieb!" nach einem
eigenen Zugriff. Wird ja gerne gemacht, die Verantwortung nach Brüssel zu
schieben.
In Wahrheit geht es der EU um ein hohes Schutzniveau für Unfallopfer,
namentlich unmotorisierte und daher weniger massiv eingekapselte
Verkehrsteilnehmer - wenigstens hinsichtlich der Entschädigung. Wo ist da
das Problem?
Und in Wahrheit geht es ECF (nur) darum, dass Pedelecs moeglichst ungehemmt
vermarktet werden koennen?
<https://ecf.com/sites/ecf.com/files/ECF_Motor_Vehicle_Insurance_Position%20Paper_2017.pdf>

Tja, ich dachte, es ging mal um Faelle wie den des anno 2007 in Slowenien
durch einen rueckwaertsmanoevrierenden Traktor mit Anhaenger von einer
Heuboden-Leiter gestossenen Herrn Vnuk, der Klage erhob, um von der
(inlaendischen) Traktorhaftpflichtversicherung seinen Nichtvermoegensschaden
von urspruenglich knapp 16kEUR ausgeglichen zu bekommen, weil die
Traktorversicherung behauptete, der versicherte Traktor haette sich
(vermutlich beim Einlegen des Rueckwaertsganges) in eine Arbeitsmaschine
verwandelt.

Duerfte alles die Wirklichkeit und Motivationen nicht vollstaendig abdecken.
--
Praechtiger Einsteiger in verwandte Themen wie "Das bunte Treiben
unumzaeunter, unversicherter Asyltouristen mit geschenkten Fahrzeugen und im
oeffentlichen Gratisverkehr" oder "Die kulturellen Bereicherungen junger
weisser Schleuserhelferinnen durch nafrikanische Lkw-Lenker" uebrigens!
Martin Kozlowski
2018-07-11 11:37:42 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Sepp Ruf
Post by Frank Bokelmann
Post by Werner Sondermann
*EU-Kommission plant Versicherungspflicht für E-Bikes*
<www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Kommission-plant-Versicherungspflicht-
fuer-E-Bikes-4058834.html>
Ich kann dem Vorschlag der Kommission
(https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2018/0201-0300/214-18.pdf?
__blob=publicationFile&v=1)
nichts Entsprechendes entnehmen. Der Umfang der Versicherungspflicht wird
nicht geändert. Vielmehr dürfen die Mitgliedsstaatem wie bisher auf die
grundsätzlich gewollte Versicherungspflicht für alle Kfz (also alles, was
einen Motor und einem Tank oder Akku hat) bei E-Bikes, Segways usw.
"Außerdem wird in der Folgenabschätzung festgestellt, dass neue
Kraftfahrzeugtypen, wie Elektrofahrräder, Segways und Elektroroller
bereits in den Anwendungsbereich der Richtlinie fallen. Die Nutzung
dieser neuen Typen von Elektrofahrzeugen im Verkehr kann zu Unfällen
führen, deren Opfer geschützt und zügig entschädigt werden müssen.
Allerdings sieht die geltende Richtlinie auch vor, dass die
Mitgliedstaaten solche Fahrzeuge von der Kfz-Haftpflichtversicherung
ausnehmen können, wenn sie dies für erforderlich halten. Bei der
öffentlichen Konsultation riefen mehrere Verbände der
Elektro-Fahrradindustrie dazu auf, solche Fahrzeuge von der Richtlinie
auszunehmen, da die Einführung von Elektrofahrrädern gebremst werden
könnte, wenn eine Haftpflichtversicherung verlangt wird. Dies wird
angesichts der Befugnis der Mitgliedstaaten, elektrische Fahrräder oder
andere neue Elektrofahrzeuge freizustellen, nicht für erforderlich
gehalten. In diesem Fall würden die nationalen Garantiefonds die Kosten
für die Entschädigung der Opfer von Unfällen tragen, die von diesen neuen
Fahrzeugtypen verursacht werden. Damit ist das höchste Schutzniveau für
Opfer gegeben, ohne dass zusätzliche Maßnahmen auf EU-Ebene erforderlich
wären."
Praktisch braeuchte es in DEU also bloss um die Frage gehen, ob aus dem
nationalen Garantiefonds auch die Schaeden durch zahlungszoegerliche und gar
nicht haftpflichtversicherte Pedelec-Toren abgedeckt werden und aus was fuer
Quellen dieser Fonds gespeist wird? Das ist zwar angesichts (binnen-DEU)
p.a. zweistelliger Anzahl geschaedigter Aussassen bei mit Pedelecs
verursachten Unfaellen finanziell Peanuts, selbst bei einem anzunehmenden
Dunkelfeld inkl. nicht bekanntgewordener Elektrorad-Eigenschaft, aber ein
dankbares Aufregerthema fuer hunderttausende Besorgte Waehlerstimmen.
Post by Frank Bokelmann
In den entscheidenden Artikeln vorne - insbesondere Art. 5 Abs. 2 - wird
die Richtlinie 2009/103/EG
(https://publications.europa.eu/de/publication-detail/-/publication/510d4015
-9752-4295-8a7f-774575a1396d/language-de)
lt. KOM-Vorschlag auch nicht geändert. Wenn einzelne Mitgliedstaaten die
beabsichtigte Änderung zum Anlass nehmen, die Befreiungen einzuschränken,
hat das mit der EU nichts zu tun. Für mich wäre der Hinweis auf die
Änderung dann nicht weiter als ein dreistes "Haltet den Dieb!" nach einem
eigenen Zugriff. Wird ja gerne gemacht, die Verantwortung nach Brüssel zu
schieben.
In Wahrheit geht es der EU um ein hohes Schutzniveau für Unfallopfer,
namentlich unmotorisierte und daher weniger massiv eingekapselte
Verkehrsteilnehmer - wenigstens hinsichtlich der Entschädigung. Wo ist da
das Problem?
Und in Wahrheit geht es ECF (nur) darum, dass Pedelecs moeglichst ungehemmt
vermarktet werden koennen?
<https://ecf.com/sites/ecf.com/files/ECF_Motor_Vehicle_Insurance_Position%20
Paper_2017.pdf>
Der Verein Extra Energy hat eine Petition auf den Weg gebracht: die
Wiener Straßenverkehrskonvention soll geändert werden, die Definiton für
Fahrräder soll zukünftig auch Pedelecs einschließen. Nebenbei soll auch
die Definiton von Pedelec geändert werden: alleinige Motorkraft bis 15
km/h, Motoruntertützung zwischen 25 bis 32 km/h wenn der Fahrer
mindestens 150 W Muskelkraft leistet.

Das Pedelec, ein Fahrzeug, das es eigentlich nicht gibt
<http://extraenergy.org/main.php?language=de&category=information&subcateg=&id=92969>
Karsten H.
2018-07-10 14:42:52 UTC
Permalink
Raw Message
Am Dienstag, 10. Juli 2018 08:46:50 UTC+2 schrieb Frank Bokelmann:

[Hintergründiges zum Vorschlag der EU-Kommission]

Vielen Dank für die kompetenten Hinweise!

(Ein lichblick im dunklen Meer des dummpfen EU-Bashings)

Gruss Karsten
Sepp Ruf
2018-07-10 17:35:20 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Karsten H.
[Hintergründiges zum Vorschlag der EU-Kommission]
Das war weniger hintergruendig als eine Fleissarbeit: alte teutsche
Beamtentugend. Die mMn jedoch grundsaetzlich bereits der Frederoeffner
leisten sollte, weil unterstellt werden kann, dass den das Thema besonders
interessiert. Tut er das wie der hiesige OP nicht, ist es meist
unoekonomisch, das Niveau mit betraechtlichem Eigenaufwand zu heben.
Post by Karsten H.
Vielen Dank für die kompetenten Hinweise!
AOL. Und Enteignet Heise!
Post by Karsten H.
(Ein lichblick im dunklen Meer des dummpfen EU-Bashings)
Jaawollllja! Auf die zukuenftigen tollen "Safety-Audits" beim
Kreisstrassenbau dann ein Licher! Und beim baldigen Endsieg Sowjeteuropas
einen Dujardin!
--
JCJ: "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige
Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine
Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde,
dann machen wir weiter, Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."
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