Discussion:
Kurbel- und Wampenbilanz März 2017
(zu alt für eine Antwort)
Jörg "Yadgar" Bleimann
2017-04-05 07:53:13 UTC
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Raw Message
Hi(gh)!

Geplant waren: 200 km Fahrstrecke, drei Trainingsrunden, Maximalgewicht
139,5 kg, Durchschnittsgewicht 138,1 kg

Tatsächlich waren es am Monatsende: 175,1 km, drei Trainingsrunden
(immerhin!), 140,3 kg, 138,95 kg

Es ist ein Trauerspiel... und diesmal kann ich nicht dem schlechten
Wetter die Schuld geben, der März war überdurchschnittlich fahrradtauglich.

Vielleicht sollte ich mit ganz kleinen Zielen anfangen:
für April also wieder 200 km Fahrstrecke, vier Trainingsrunden,
Maximalgewicht 140,2 kg (mittlerweile schon wieder erreicht),
Durchschnittsgewicht 138,85 kg...

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar
Alexander Ausserstorfer
2017-04-08 01:32:18 UTC
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Raw Message
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Geplant waren: 200 km Fahrstrecke, drei Trainingsrunden, Maximalgewicht
139,5 kg, Durchschnittsgewicht 138,1 kg
Tatsächlich waren es am Monatsende: 175,1 km, drei Trainingsrunden
(immerhin!), 140,3 kg, 138,95 kg
Es ist ein Trauerspiel... und diesmal kann ich nicht dem schlechten
Wetter die Schuld geben, der März war überdurchschnittlich fahrradtauglich.
für April also wieder 200 km Fahrstrecke, vier Trainingsrunden,
Maximalgewicht 140,2 kg (mittlerweile schon wieder erreicht),
Durchschnittsgewicht 138,85 kg...
Warum fährst du nicht einfach wie jeder ganz normale Mensch täglich mit
dem Fahrrad zu irgend einer Arbeit? Bei mir sind das derzeit ca. (leider
nur noch) 20 km täglich (bei 155 hm). Da schaffst du die anvisierten 200
km innerhalb von zwei Wochen. Wenn du das auf einen ganzen Monat
verteilst, sind es weniger als 10 km pro Tag.

Und fahren kann man in der Regel eigentlich das ganze Jahr über.

Ciao,

A.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Jörg "Yadgar" Bleimann
2017-04-08 03:05:35 UTC
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Raw Message
Hi(gh)!
Post by Alexander Ausserstorfer
Warum fährst du nicht einfach wie jeder ganz normale Mensch täglich mit
dem Fahrrad zu irgend einer Arbeit?
Ich habe keine Arbeit (da frühverrentet)... bzw., die einzige Art
bezahlter Arbeit, zu der ich tauge, würde sich an meinem heimischen
Computer abspielen! Vom Bett zum Computer sind es gerade zwei Meter, das
lässt sich schlecht mit dem Fahrrad bewältigen! Ich müsste mir also
irgendeine unbezahlte Arbeit außer Haus "erfinden"...
Post by Alexander Ausserstorfer
Bei mir sind das derzeit ca. (leider
nur noch) 20 km täglich (bei 155 hm). Da schaffst du die anvisierten 200
km innerhalb von zwei Wochen. Wenn du das auf einen ganzen Monat
verteilst, sind es weniger als 10 km pro Tag.
Und fahren kann man in der Regel eigentlich das ganze Jahr über.
...mit den richtigen Klamotten! Und da hapert es immer noch bei mir...

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar
Sepp Ruf
2017-04-08 06:52:28 UTC
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Raw Message
Am 08.04.2017 um 05:05 schrieb Jörg "Repetitivplonker" Bleimann:

Prima, wieder mal zeitig zum Fruehsport, der konsequent Schlafhygiene
achtende und computerfastende Yadjoerg!
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Post by Alexander Ausserstorfer
Warum fährst du nicht einfach wie jeder ganz normale Mensch täglich mit
dem Fahrrad zu irgend einer Arbeit?
Ist wohl ein Alex-Spezialscherz. Oder gibt es da eine bewusstseinspraegende
Radfahrer-Kommune irgendwo zwischen Dietramszell und Aying, die B13, A8 und
Bahn erfolgreich ausblendet?
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Ich habe keine Arbeit (da frühverrentet)... bzw., die einzige Art
bezahlter Arbeit, zu der ich tauge, würde sich an meinem heimischen
Computer abspielen! Vom Bett zum Computer sind es gerade zwei Meter, das
lässt sich schlecht mit dem Fahrrad bewältigen! Ich müsste mir also
irgendeine unbezahlte Arbeit außer Haus "erfinden"...
... selbstgeschaffenes Elend in der nrw-sozialistischen Stimmenkaufdemokratie.
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Post by Alexander Ausserstorfer
Bei mir sind das derzeit ca. (leider
nur noch) 20 km täglich (bei 155 hm). Da schaffst du die anvisierten 200
km innerhalb von zwei Wochen. Wenn du das auf einen ganzen Monat
verteilst, sind es weniger als 10 km pro Tag.
Gut erkannt, dass es komplett bleizinnig ist, an ueberfordernd langen
Etappen (= Ziele auf Monatsebene) festzuhalten, statt taegliche Fuss- und
Rad-Wege auszuweiten. Als ob es Gemuesemaerkte und Aldis nicht auch in 5 km
Entfernung gaebe und das mit Fertigschrottfrass vollgestopfte TK-Fach
stattdessen nicht mit ein paar Kuehlakkus fuer die Transporttasche bestueckt
werden koennte.
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Post by Alexander Ausserstorfer
Und fahren kann man in der Regel eigentlich das ganze Jahr über.
...mit den richtigen Klamotten! Und da hapert es immer noch bei mir...
Das ist durch Einkaufen im nichtsozialistischen Einzelhandel schnellstens
behoben und dann kommen auch keine Klagen mehr, dass das Essen zu billig sei.

Und sprich mal mit deinem Pillendreher, deine Wetter-Wahnnehmung ist groebst
verzerrt!
<http://www.dwd.de/DE/wetter/wetterundklima_vorort/nordrhein-westfalen/koeln_bonn/_node.html>
Jörg "Yadgar" Bleimann
2017-04-08 10:14:30 UTC
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Raw Message
[ dummes Zeug ]
Geh weg!
Alexander Ausserstorfer
2017-04-08 15:02:19 UTC
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Raw Message
Post by Sepp Ruf
Prima, wieder mal zeitig zum Fruehsport, der konsequent Schlafhygiene
achtende und computerfastende Yadjoerg!
Post by Alexander Ausserstorfer
Warum fährst du nicht einfach wie jeder ganz normale Mensch täglich mit
dem Fahrrad zu irgend einer Arbeit?
Ist wohl ein Alex-Spezialscherz. Oder gibt es da eine bewusstseinspraegende
Radfahrer-Kommune irgendwo zwischen Dietramszell und Aying, die B13, A8 und
Bahn erfolgreich ausblendet?
Ich lebe halt mit meinem beschränkten Horizont in meiner eigenen,
kleinen und beschränkten Welt und halte diesen Blödsinn, den ich da so
alltäglich treibe, inzwischen für normal und blende den ganzen anderen
Scheiß, den ich weder verstehe, noch gar nicht erst wahrhaben will, aus,
OK?

Allerdings bin ich tatsächlich nicht der einzige hier.

A.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
HC Ahlmann
2017-04-08 06:54:27 UTC
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Raw Message
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Post by Alexander Ausserstorfer
Warum fährst du nicht einfach wie jeder ganz normale Mensch täglich mit
dem Fahrrad zu irgend einer Arbeit?
Ich habe keine Arbeit (da frühverrentet)... bzw., die einzige Art
bezahlter Arbeit, zu der ich tauge, würde sich an meinem heimischen
Computer abspielen! Vom Bett zum Computer sind es gerade zwei Meter, das
lässt sich schlecht mit dem Fahrrad bewältigen! Ich müsste mir also
irgendeine unbezahlte Arbeit außer Haus "erfinden"...
Arbeit außer Haus muss man suchen und wird man auch finden; "erfunden"
werden die Ausreden, es nicht zu tun.
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Post by Alexander Ausserstorfer
Bei mir sind das derzeit ca. (leider
nur noch) 20 km täglich (bei 155 hm). Da schaffst du die anvisierten 200
km innerhalb von zwei Wochen. Wenn du das auf einen ganzen Monat
verteilst, sind es weniger als 10 km pro Tag.
Und fahren kann man in der Regel eigentlich das ganze Jahr über.
...mit den richtigen Klamotten! Und da hapert es immer noch bei mir...
Das ist eine der erfundenen Ausreden. Kurze Strecken erfordern keine
anderen Klamotten, als man im Winter eh trägt, wenn man vor die Tür
geht.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Jörg "Yadgar" Bleimann
2017-04-08 10:24:45 UTC
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Raw Message
Hi(gh)!
Post by HC Ahlmann
Arbeit außer Haus muss man suchen und wird man auch finden; "erfunden"
werden die Ausreden, es nicht zu tun.
...in der heilen Wirtschaftswunder-Wünschdirwas-Welt, wo einem die Jobs
hinterher geworfen werden! Tatsache ist: mit meinem Lebenslauf nehmen
mich nicht mal Drückerkolonnen! Ich bin einfach zu lange "draußen", um
für irgendeinen Arbeitgeber (ekliges Wort!) oder Auftraggeber
interessant zu sein! Als Programmierer bin ich nicht gut genug, für alle
anderen Jobs nicht normal genug... und, nein, das bezieht sich längst
nicht bloß auf Haar- und Bartlänge, ich bin seit 1976 (!) als
Asperger-Autist diagnostiziert! So, jetzt bist du dran...

Ach, ich vergaß: es geht ja gar nicht um bezahlte Arbeit, sondern um
einen möglichst langen Anfahrtsweg! Hmmm... gibt es so etwas wie
Tages-Bootcamps in mindestens 20 km Entfernung von meinem Wohnklo
(Köln-Niehl)?

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar
Sepp Ruf
2017-04-08 11:59:39 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Post by HC Ahlmann
Arbeit außer Haus muss man suchen und wird man auch finden; "erfunden"
^^^
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Post by HC Ahlmann
werden die Ausreden, es nicht zu tun.
...in der heilen Wirtschaftswunder-Wünschdirwas-Welt, wo einem die Jobs
hinterher geworfen werden! Tatsache ist: mit meinem Lebenslauf nehmen
^^^
Sogar Leseschwaeche luegst du dir vor, wahrscheinlich auch seit 1976! Das
ist schon beinahe komisch, da muss ich fast aufpassen, den ohne messerdick
Exquisa-Stuck etwas trockenen Fastenbuttercroissant-Blätterteig nicht wieder
auszuhusten.
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
mich nicht mal Drückerkolonnen!
Was heisst denn hier "nicht mal", du hochnaesiger Stuetzedaddler? Das Mass
an praktischer sozialer Intelligenz und Leistungsbereitschaft von
ueberschuldeten Drueckerkolonnisten oder harrrt am Betrug vorbei
operierenden Versicherungsvertretern irgendwann zu erreichen, verlangt von
dir niemand.
Frank Möller
2017-04-08 12:43:59 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Sepp Ruf
[...]
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
mich nicht mal Drückerkolonnen!
Was heisst denn hier "nicht mal", du hochnaesiger Stuetzedaddler?
Laß stecken, das muß ja nun echt net sein, das steht Dir nicht zu.

--
Sepp Ruf
2017-04-08 17:52:51 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Frank Möller
Laß stecken
Gut, ich nehm's zurueck. Vielleicht haelt er sich dann noch rechtzeitig an
dein langes Posting.
HC Ahlmann
2017-04-08 14:21:45 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Post by HC Ahlmann
Arbeit außer Haus muss man suchen und wird man auch finden; "erfunden"
werden die Ausreden, es nicht zu tun.
...in der heilen Wirtschaftswunder-Wünschdirwas-Welt, wo einem die Jobs
hinterher geworfen werden!
Der Unterschied zwischen "suchen" und "hinterherwerfen" ist nicht zu
übersehen. Wie funktioniert Arbeitsuche?
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Tatsache ist: mit meinem Lebenslauf nehmen mich nicht mal Drückerkolonnen!
Ich bin einfach zu lange "draußen", um für irgendeinen Arbeitgeber
(ekliges Wort!) oder Auftraggeber interessant zu sein! Als Programmierer
bin ich nicht gut genug, für alle anderen Jobs nicht normal genug... und,
nein, das bezieht sich längst nicht bloß auf Haar- und Bartlänge, ich bin
seit 1976 (!) als Asperger-Autist diagnostiziert! So, jetzt bist du
dran...
Nein, ich bin nicht dran, denn ich bin weder Arbeitsvermittler noch
Arbeitgeber, Therapeut oder Vormund; nichts was ich anbieten kann, würde
Dir helfen, sofern Du bereit bist, Hilfe anzunehmen. Dein Leben musst Du
organisieren und das gelingt nicht durch wiederholtes Klagen im Usenet.
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Ach, ich vergaß: es geht ja gar nicht um bezahlte Arbeit, sondern um
einen möglichst langen Anfahrtsweg!
Andersherum wird ein Schuh daraus: Ein langer Arbeitsweg ist kein
Hinderungsgrund, aber nicht Bedingung, eine Stelle anzutreten.
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Hmmm... gibt es so etwas wie Tages-Bootcamps in mindestens 20 km
Entfernung von meinem Wohnklo (Köln-Niehl)?
Du hast doch keine passende Kleidung, sondern Ausreden parat...
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Alexander Ausserstorfer
2017-04-08 15:38:52 UTC
Permalink
Raw Message
Post by HC Ahlmann
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Post by HC Ahlmann
Arbeit außer Haus muss man suchen und wird man auch finden; "erfunden"
werden die Ausreden, es nicht zu tun.
...in der heilen Wirtschaftswunder-Wünschdirwas-Welt, wo einem die Jobs
hinterher geworfen werden!
Der Unterschied zwischen "suchen" und "hinterherwerfen" ist nicht zu
übersehen. Wie funktioniert Arbeitsuche?
Indem du sehr viel Glück hast oder / und ein Haufen Leute kennst und
gute Beziehungen hast. Eine Arbeit zu finden ist nicht leicht, das weiß
ich aus eigener Erfahrung. Vor allem, wenn du keine guten Beziehungen
hast (oder herstellen kannst). Die Qualifikation spielt dabei eigentlich
keine große Rolle.

Dabei wäre doch gerade Arbeitslosigkeit so eine verdammte Chance.
Endlich Arbeitslos zu sein! Endlich die Zeit zu haben, 'mal mit dem
Fahrrad quer durch Europa zu strampeln! Etwas zu sehen! Viel zu lernen!
Und ganz nebenbei vielleicht auch noch eine Arbeit zu finden. Oder eine
Frau. Oder einen Elefanten.

Man hat aber das Problem, dass man dabei gegen gewisse gesellschaftliche
Regeln anrennen wird. Denn wie soll z. B. das mit der Krankenkasse
funktionieren, wenn man nicht arbeitet, kein Geld hat, aber auch keinen
festen Wohnsitz und damit kein Geld vom Staat beziehen kann? Denn genau
das ist ja das große Problem: die Leute werden vom Staat nach Vorschrift
dazu gezwungen, dass sie zuhause rumsitzen müssen, damit sie Geld
bekommen. Grade soviel Geld, dass sie damit irgendwie über die Runden
kommen. Aber daheim werden sie doch niemals eine Arbeit finden! Ich
finde das alles daher irgendwie unlogisch und falsch.

In meinem Großglockner-Tourenbericht vom letzten Jahr habe ich
geschrieben (er ist noch immer nicht fertig, oh Schande über mein Haupt):

/ ZITAT ANFANG /

Meine Großmutter stammte aus den salzburgerischen Bergen her (Gföll /
Unken). Am Frühstückstisch hatte ich mit ihr oft über die
Großglockner-Hochalpenstraße geredet, war sie aber nie gefahren. Mein
Großvater meinte immer, für Radfahrer wäre sie nichts.

[ Teil ausgelassen... ]

Beim Anfahren am nächsten Tag hatte ich dann plötzlich kehrt gemacht und
bin in der Dunkelheit wieder zurück Richtung Fusch gerollt. Ich spürte
meine Hüften noch mehr. Nach einigen hundert Metern blieb ich dann
abermals stehen und lauschte: es war völlig still. Kein Verkehr. Ich
überlegte.

Schließlich kehrte ich wieder um. Statt jetzt hochzuradeln, schob ich
das Fahrrad halt. Sollten die Leute denken, was sie wollten. Immerhin
hatte ich vier vollgepackte Ortlieb-Taschen samt Zelt dabei. Das war
nicht ohne.

Das größte Problem beim Rad fahren ist der eigene Kopf. Sich zu trauen.
Sich zu überwinden. Weil man Zweifel hat. Ob man es schafft. Oder
überhaupt kann. Bequeme Ausreden gibt es genug. Wie das Auto.

Denn das damit verbundene Problem ist die menschliche Gesellschaft.

Die meisten Menschen richten sich nach anderen Menschen. Das ist zwar
einfach und bequem. Denn man sieht an den anderen, dass es funktioniert.
Viel besser wäre es jedoch, wir alle würden uns hauptsächlich nach der
Wahrheit richten.

Denn wer sich nach der Wahrheit richtet, tut sich nicht weh. Oder weiß
zumindest, wann er sich weh tun wird. Falls er die Wahrheit nicht
verkennt.

Der "Gruppenzwang" aber richtet genug Schaden an. Weil sich nur langsam
wenn denn überhaupt jemals etwas verbessert. Da jeder nur den anderen
nachafft.

Leider ist es nun einmal viel schwieriger und auch oft viel unbequemer,
sich nach der Wahrheit zu richten und sich nicht an anderen Menschen zu
orientieren. Denn man sieht so oft keine Richtwerte. Hat keine
Orientierung. Das bedeutet, sich diese erst aneignen zu müssen. Das aber
ist Arbeit. Und das heißt auch oft, eigene Wege gehen zu müssen. Weshalb
man dann von den anderen blöd angeschaut wird. Oder eben auch bewundert.
Wie ein Held.

In meinem Fall war es so, dass es genug Menschen gab, welche mit dem
Auto oder Motorrad die Hohen Tauern auf der Großglockner-Hochalpenstraße
überwandten. Das also schien für einen Beobachter kein Problem zu sein.

Radfahrer begegneten mir unterwegs auch einige, jedoch bereits viel
weniger als motorbetriebene Fahrzeuge. War das also schwierig?

Und ein Radfahrer mit so viel Gepäck wie ich, der tagelang an den
Großglockner herangeradelt war, begegnete mir unterwegs überhaupt
keiner. Also unmöglich?

Ich musste an die Worte meines Großvaters denken.

Wenn es aber unmöglich war, wieso hatte ich es dann geschafft?

Es war etwas anstrengend gewesen. Mehr nicht. Die Erfahrung. Da hatte
ich schon weitaus Schlimmeres erlebt.

Der Mut kommt mit der zunehmenden Erfahrung. Weil man allmählich lernt
und auch sieht, was man alles kann. Und dass es oft gar nicht so schlimm
ist. Vertrauen zu sich selbst und der Welt. Vertrauen in Gott. Aber
nicht naiv. Daher kann Rad fahren mitunter auch das Selbstbewusstsein
stärken.

/ ZITAT ENDE /

Man hat so seine Gewohnheiten. Diese sind wie Autobahnen. Da kommt man
nur ganz schwierig wieder davon los. Aber man sollte es mal probieren.
Einfach alles irgendwie anders zu machen. Mut. Man wird viel Neues dabei
entdecken.

Bei Kindern ist das noch einfach. Diese haben noch keine Autobahnen. 2/3
seines Lebens kommt man an, 1/3 seines Lebens geht man wieder weg.
Kinder haben den Kopf noch frei für alles und entdecken die Welt, nehmen
diese in sich auf. Bei alten Leuten ist das anders. Diese tragen ihre
Erinnerungen mit sich herum und sehen die Welt um sich herum nicht mehr
so "wach".

Yadgar muss für sein Tun unmittelbare Belohnungen bekommen, die er sieht
und wahrnimmt. Die ihm gut tun. Dann wird er es wieder und wieder tun.
Und andere Dinge lassen. Wie ständig was in sich reinzufuttern. Oder
sich zuhause zu verkriechen.

Wenn er schon mit dem Fahrrad herumfährt, so soll er doch dorthin
radeln, was er noch nicht kennt. Und dann zum nächsten, das er noch
nicht kennt. Usw. Aber nicht wieder zurück. Ich habe da auch lange
gebraucht dazu. Weil die Leute immer dagegengeredet haben. Wie mein
Großvater. Das ist immer das Problem.

Yadgar muss selbst die Erfahrung machen. Neue Dinge ansteuern. Er wird
erst mit steigender Erfahrung allmählich da rauskommen. Weil er dann
sieht, dass es doch geht. Problem ist halt immer der Kopf. Gewohnheiten
ablegen. Andere Straßen nehmen als die üblichen. Andere Ortschaften
ankurbeln als die bisherigen. Sich die Zähne mal mit der anderen Hand
putzen als sonst. Einfach alles anders machen. Wieder und wieder. Aber
das kann nur er selber.

A.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Frank Möller
2017-04-08 16:09:30 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Alexander Ausserstorfer
Post by HC Ahlmann
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Post by HC Ahlmann
Arbeit außer Haus muss man suchen und wird man auch finden; "erfunden"
werden die Ausreden, es nicht zu tun.
...in der heilen Wirtschaftswunder-Wünschdirwas-Welt, wo einem die Jobs
hinterher geworfen werden!
Der Unterschied zwischen "suchen" und "hinterherwerfen" ist nicht zu
übersehen. Wie funktioniert Arbeitsuche?
Indem du sehr viel Glück hast oder / und ein Haufen Leute kennst und
gute Beziehungen hast. Eine Arbeit zu finden ist nicht leicht, das weiß
ich aus eigener Erfahrung. Vor allem, wenn du keine guten Beziehungen
hast (oder herstellen kannst). Die Qualifikation spielt dabei eigentlich
keine große Rolle.
Dabei wäre doch gerade Arbeitslosigkeit so eine verdammte Chance.
Endlich Arbeitslos zu sein! Endlich die Zeit zu haben, 'mal mit dem
Fahrrad quer durch Europa zu strampeln! ...
LOL, das Amt wird Dir was husten.
Post by Alexander Ausserstorfer
Yadgar muss für sein Tun unmittelbare Belohnungen bekommen, die er sieht
und wahrnimmt. Die ihm gut tun. Dann wird er es wieder und wieder tun.
Nur muß das, was er als Belohnung empfindet, aus und von ihm selber kommen,
sonst wird es nix.

Ich hab einen Nachbarn, der seine Tage mit Suff vor'm Fernseher verbringt,
seitdem er in Rente ist. Und das liegt nicht daran, daß er sich kein Hobby
leisten könnte. Dem fällt einfach nix ein, was ihn reizt. Armer Hund. Als
ich mal so nebenher sagte "Na ja, man kann sich auch totsaufen, wenn einem
das taugt", hat er zwar komnisch geschaut, aber doch nix geändert.

Ein Bekannter hingegen mit genausoviel Kohle wie der OP hat ein einfaches,
aber fahrbares Radl und eine einfache, aber benutzbare Kamera. Und er hat
seinen Lieblingspark, wo er jede Staude kennt und sich keine Blüte entgehen
läßt. Als ich das dem Nachbarn erzählte, meinte er nur, für ihn wär das
halt nix.

Wenn einem nix einfällt, was ihm gefällt, kannst Du von außen nix machen,
auch wenn Du Dich auf den Kopf stellst und dabei vielleicht sogar die
Nationalhymne rückwärts furzen würdest. Das ist wie mit den Säuen, die vor
einem Perlenhaufen stehen und sich nur ratlos fragen: "Und wie soll man
davon sattwerden?"

--
Alexander Ausserstorfer
2017-04-08 22:56:40 UTC
Permalink
Raw Message
Am 08.04.2017 um 18:09 schrieb Frank Möller:

[Teil geschnippt]
Post by Frank Möller
Wenn einem nix einfällt, was ihm gefällt, kannst Du von außen nix machen,
auch wenn Du Dich auf den Kopf stellst und dabei vielleicht sogar die
Nationalhymne rückwärts furzen würdest. Das ist wie mit den Säuen, die vor
einem Perlenhaufen stehen und sich nur ratlos fragen: "Und wie soll man
davon sattwerden?"
Beim Lesen dieses Posting musste ich an meinen Stiefvater denken, der
seine letzten 17 Jahre ganztags vor dem Fernseher verdummt und als
starker Raucher schließlich im wahrsten Sinne des Wortes an Lungenkrebs
erstickt ist. Dass das kommt, war für mich aber keine Überraschung,
sondern schon mindestens 7 bis 8 Jahre vorher klar. Da half auch bestes
Zureden nichts. Das Leben weggeworfen. Einfach so. Sowas muss man einmal
erlebt haben.

Das Leben kann schon toll sein. Aber man muss halt hingehen und es auch
annehmen. Von alleine holt dich da keiner raus.

Natürlich kann man auch viel Frust und Leid erfahren. Ist mir auch
passiert. Aber das liegt zum großen Teil leider an den Menschen selbst
und daran, wie sie miteinander umgehen.

Mit dem Rest der Welt habe ich eigentlich überhaupt keine Probleme.
Sondern nur ganz viele dicke Freunde. Egal ob Vierbeinige oder welche
mit Federn.

Ciao,

A.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Thomas Bliesener
2017-04-10 17:05:07 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Frank Möller
Post by Alexander Ausserstorfer
Dabei wäre doch gerade Arbeitslosigkeit so eine verdammte Chance.
Endlich Arbeitslos zu sein! Endlich die Zeit zu haben, 'mal mit dem
Fahrrad quer durch Europa zu strampeln! ...
LOL, das Amt wird Dir was husten.
Yadgar ist aber Früh*rentner* und muß sich für den Arbeitsmarkt nicht
zur Verfügung halten. Er bekommt monatlich sein Geld, egal ob er
22 Stunden täglich zu Hause im Bett liegt oder quer durch Europa
radelt. Oder 24 Stunden am Tag jammert.
--
bli
Jörg "Yadgar" Bleimann
2017-04-10 21:08:01 UTC
Permalink
Raw Message
Hi(gh)!
Post by Thomas Bliesener
Yadgar ist aber Früh*rentner*
...und dauerfrustriert noch dazu, mit anderen Worten: der typische
Internet-Insasse! Nur rechtsradikal bin ich deswegen nicht und habe auch
nicht vor, es zu werden...
Post by Thomas Bliesener
und muß sich für den Arbeitsmarkt nicht
zur Verfügung halten. Er bekommt monatlich sein Geld, egal ob er
22 Stunden täglich zu Hause im Bett liegt oder quer durch Europa
radelt.
Was allerdings mit Minirente + GruSi schwerlich drin ist... da müssen
drei Tage Eifel reichen, und selbst die gehen nur nach langem Sparen!

Europa... ja, das muss uns allen wohl in Zukunft als Welt genügen!
Weiter draußen wird es zu gefährlich... vom Nordkap bis Gibraltar, von
Connemara bis Kachetien!

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar
Thomas Bliesener
2017-04-11 00:50:45 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Was allerdings mit Minirente + GruSi schwerlich drin ist... da müssen
drei Tage Eifel reichen, und selbst die gehen nur nach langem Sparen!
Wenn man nicht zu Hause ist, zahlt man weiter Miete, aber spart bei den
Nebenkosten. Du hast mal erwähnt, daß Dein Rechner Tag und Nacht läuft
und viele kWh verheizt. Den zum Beispiel könntest Du dann ausschalten.

Radtouristen in Lateinamerika kommen mit 5 EUR pro Tag über die Runden.
So wahnsinnig viel teuer muß das in Europa nicht sein (Alexander?).

Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.
--
bli
Jörg "Yadgar" Bleimann
2017-04-11 17:42:25 UTC
Permalink
Raw Message
Hi(gh)!
Post by Thomas Bliesener
Radtouristen in Lateinamerika kommen mit 5 EUR pro Tag über die Runden.
So wahnsinnig viel teuer muß das in Europa nicht sein (Alexander?).
Dir ist aber schon klar, dass Wildcampen in Deutschland (und den meisten
europäischen Ländern, abzüglich Schottland und Skandinavien) mindestens
orrrrrrdnungswidrrrrrrrig (Naturschutzgebiete) bis strrrrrrrafbarrrrrrrr
(Privatgelände) ist...

...und einen langhaarigen talibärtigen Fettwanst Ende 40 werden die
Bauern oder sonstigen Landeigentümer trotz noch so höflichem Nachfragen
auch sicherlich argwöhnischer beäugen als ein harmloses zierliches
Studentchen! Dazu dann noch meine naturboruttisierte Ros(t)inante
XXIV... da denkt doch jeder Normalo erst mal einen Landstreicher!

Vergleichbare Erfahrungen habe ich jedenfalls beim Trampen gemacht...
und das war sogar im Umkreis eines Rockfestivals! 1995... und das wird
zwischenzeitlich nicht einfacher geworden sein für Leute, die so
aussehen wie ich!

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar
Bernhard Kraft
2017-04-12 07:32:13 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Hi(gh)!
Post by Thomas Bliesener
Radtouristen in Lateinamerika kommen mit 5 EUR pro Tag über die Runden.
So wahnsinnig viel teuer muß das in Europa nicht sein (Alexander?).
Dir ist aber schon klar, dass Wildcampen in Deutschland (und den meisten
europäischen Ländern, abzüglich Schottland und Skandinavien) mindestens
orrrrrrdnungswidrrrrrrrig (Naturschutzgebiete) bis strrrrrrrafbarrrrrrrr
(Privatgelände) ist...
Deswegen war der Vorschlag mit Lateinamerika gar nicht schlecht. Ein Jahr
für einen Flug sparen und dann ein Jahr Trainingslager in Lateinamerika.
Den Flug hast du vielleicht sogar wieder drin, wegen der geringen
Lebenshaltungskosten. Leider ist das mit dem Sparen bei GS nicht so
einfach.
Jörg "Yadgar" Bleimann
2017-04-13 19:47:07 UTC
Permalink
Raw Message
Hi(gh)!
Post by Bernhard Kraft
Deswegen war der Vorschlag mit Lateinamerika gar nicht schlecht. Ein Jahr
für einen Flug sparen und dann ein Jahr Trainingslager in Lateinamerika.
Trainingslager? Bei der FARC oder beim Sendero Luminoso? Erzähl mal!
Post by Bernhard Kraft
Den Flug hast du vielleicht sogar wieder drin, wegen der geringen
Lebenshaltungskosten.
Ich wüsste nicht, dass Billigflieger von Deutschland aus auch Buenos
Aires oder Santiago de Chile ansteuern... meine Ersparnisse würden dann
wohl erst mal für ein Spanisch-Lehrbuch draufgehen (doch, ich würde
durchaus mal nach Patagonien wollen)!
Post by Bernhard Kraft
Leider ist das mit dem Sparen bei GS nicht so
einfach.
Allerdings... und wieder einmal frage ich mich, ob ich meine
Internet-Aktivitäten in Zukunft nicht auf ein Forum für psychisch kranke
Sozialhilfeempfänger beschränken sollte - in Foren für "normale
Menschen" gilt ja immer die unausgesprochene Wohlstands-Erwartung (wie,
du hast kein Auto? kein Geld? keine Arbeit? etc. p. p.)!

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar
Martin Wohlauer
2017-04-14 07:47:09 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Post by Bernhard Kraft
Leider ist das mit dem Sparen bei GS nicht so
einfach.
Allerdings... und wieder einmal frage ich mich, ob ich meine
Internet-Aktivitäten in Zukunft nicht auf ein Forum für psychisch kranke
Sozialhilfeempfänger beschränken sollte - in Foren für "normale
Menschen" gilt ja immer die unausgesprochene Wohlstands-Erwartung (wie,
du hast kein Auto? kein Geld? keine Arbeit? etc. p. p.)!
No offence, aber bei den meisten im entsprechenden Alter ist das halt
auch so. Dass nicht alle mitspielen dürfen, ist ein grundsätzliches
Problem (ich weiß das!), aber wenn ein Großteil eben nicht betroffen
ist, liegt es zunächst nahe, erst mal nicht davon auszugehen, dass der
Gegenüber betroffen ist. Liegt einfach in der Natur der Sache. Ich gehe
auch nicht davon aus, dass dir ein Auge fehlt oder dass du Anhänger des
Mithraskults bist. Man muss nicht immer vom unwahrscheinlichen ausgehen,
nur weil es möglich ist. Was mich mehr stört, ist das anschließende
Unverständnis, auf das man öfter stößt, wenn man die Fakten klar
benennt. Da bin ich dann wieder ganz bei dir, dass diese
Wohlstandsgesellschaft offenbar immer noch nicht begriffen hat, dass es
sehr wohl an der Tagesordnung ist, dass jemand bei dem ganzen Rummel
einfach nicht mitmachen gelassen wird, oder aber nicht in der Lage dazu
ist. (Oder auch nicht will, das gibt es ja auch. Was brauch ich ein
scheiß Auto?)

Grüßle,

Martin.
Frank Möller
2017-04-14 09:27:10 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Leider ist das mit dem Sparen bei GS nicht so einfach.
Allerdings...
Zweifellos richtig. Dennoch hängt viel davon ab, wie man mit dem ewigen
Geldmangel umgeht.

Ich kenne ALG-II-Betroffene, die wirklich akribisch die Werbeblätter der
Discounter durchgehen und sich danach ihre Einkaufslisten und ihre
Speiselisten zusammenstellen. Dann werden da auch mal 15 oder 20 km zu
$Großmarkt auf der Wiese mit dem Radl zurückgelegt, wenn da das Glasl
Gewürzgurken gerade um 20 ct günstiger im Angebot ist, und dann werden da
halt mal 10 Stück davon in die Packtaschen geladen, langsam nach Hause
gekarrt und auf dem Küchenschrank oder im Keller gestapelt.

Selbstredend nehmen diese Leute sich dafür auch Proviant mit, um eben
gerade _nicht_ die eingesparten Öro gleich wieder am Imbiß rauszuhauen.

Ja, das ist wirklich blöd, wenn man in die Stadt geht und sich jedesmal
überlegen muß, ob man sich eine Tasse Kaffee oder eine Kugel Eis leisten
kann oder leisten will.

Aber auch da gibt es welche, die da programmatisch rangehen. Ein Bekannter
z. B. zieht mit dem Radl durch die Parks und an touristischen Schwerpunkten
vorbei seine Tagesrunden. Der ist Frühaufsteher und sammelt sich morgens
die Pfandflaschen zusammen. Manchmal kommt nur wenig zusammen, aber
manchmal hat er dank 25 ct Einwegpfand auch mehr als 10 Öro am Tag
zusammen. Und daher genehmigt er sich unterwegs auch ab und an mal was. So
hat er etwas zusätzliches Geld und _gleichzeitig_ auch "was für's Herz".

Er hat auch nicht nur einen tauglichen Computer und einen tauglichen
LCD-Fernseher, sondern kann sich auch einen Kleinwagen unterhalten, mit dem
er dann gewisse Touren macht. Mit umgeklappten Sitzen paßt auch sein Radl
in die Karre.

Der technische Fortschritt ist heute so weit, daß man Gerätschaften aller
Couleur und in gutem Zustand zu geringen Preisen bekommen kann.
Andererseits hat man mit Grundsicherung oder ALG II doch ein gewisses
Kapital, nämlich Zeit. Man muß daher keineswegs "schnell mal irgendwas
kaufen, ohne genau auf den Preis zu schauen, nur damit das Thema abgehakt
ist". Vielmehr kann man alle möglichen Angebote durchgehen und vergleichen,
sei es nun beim Discounter für den täglichen Kram oder bei Ebay für
irgendeine geplante Anschaffung.

So beschissen die Situation mit so mickrigem Einkommen unter der
Armutsgrenze auch ist, so ist sie dennoch nicht ausweglos. Man kann sich
schon etwas arrangieren, wenn man programmatisch vorgeht. Das ist eine
Einstellungssache.

Wenn man sich aber hängen läßt und seine paar Kröten auch noch sinnlos für
billiges Frustfressen raushaut, statt sie zusammenzuhalten und sich ein
paar schöne herzerfrischende Dinge und Unternehmungen zu gönnen, dann ist
_das_ halt der Anteil an der Misere, den man sich schon selber anlasten
muß.

Deshalb frage ich mich, warum Du Dir das über so lange Zeit antust, statt
endlich ein Projekt der Art "Auch ich will's mir so schön wie möglich
machen" daraus zu machen, Dich dafür mit ärztlicher Hilfe aus Deinem
Phlegma herauszuwuchten und mit langfristiger Begleitung dafür zu sorgen,
daß Du nicht in das Loch zurückrutschst bzw. daß Rückschläge abgefangen
werden können.
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
und wieder einmal frage ich mich, ob ich meine Internet-Aktivitäten in
Zukunft nicht auf ein Forum für psychisch kranke Sozialhilfeempfänger
beschränken sollte
Siehe oben: Es ist _Deine_ Wahl, ob Du Dich Deinem Phlegma weiterhin
bereitwillig hingibst und Deine paar Kröten für Billigfraß raushaust, um
Dich zu mästen und dann zu jammern - oder ob Du doch mal in Aktion trittst.
Die Crux ist: Die Hilfe kommt nicht zu Dir, Du mußt sie Dir selber holen.
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
in Foren für "normale Menschen" gilt ja immer die unausgesprochene
Wohlstands-Erwartung (wie, du hast kein Auto? kein Geld? keine Arbeit?
etc. p. p.)!
Ja, ist so, leider. Und trotzdem kann man im Rahmen des möglichen etwas tun
und es sich für sich ganz bewußt so gut wie möglich gestalten.

--
Frank Möller
2017-04-14 09:34:33 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Leider ist das mit dem Sparen bei GS nicht so einfach.
Allerdings...
Zweifellos richtig. Dennoch hängt viel davon ab, wie man mit dem ewigen
Geldmangel umgeht.

Ich kenne ALG-II-Betroffene, die wirklich akribisch die Werbeblätter der
Discounter durchgehen und sich danach ihre Einkaufslisten und ihre
Speiselisten zusammenstellen. Dann werden da auch mal 15 oder 20 km zu
$Großmarkt auf der Wiese mit dem Radl zurückgelegt, wenn da das Glasl
Gewürzgurken gerade um 20 ct günstiger im Angebot ist, und dann werden da
halt mal 10 Stück davon in die Packtaschen geladen, langsam nach Hause
gekarrt und auf dem Küchenschrank oder im Keller gestapelt.

Selbstredend nehmen diese Leute sich dafür auch Proviant mit, um eben
gerade _nicht_ die eingesparten Öro gleich wieder am Imbiß rauszuhauen.

Ja, das ist wirklich blöd, wenn man in die Stadt geht und sich jedesmal
überlegen muß, ob man sich eine Tasse Kaffee oder eine Kugel Eis leisten
kann oder leisten will.

Aber auch da gibt es welche, die da programmatisch rangehen. Ein Bekannter
z. B. zieht mit dem Radl durch die Parks und an touristischen Schwerpunkten
vorbei seine Tagesrunden. Der ist Frühaufsteher und sammelt sich morgens
die Pfandflaschen zusammen. Manchmal kommt nur wenig zusammen, aber
manchmal hat er dank 25 ct Einwegpfand auch mehr als 10 Öro am Tag
zusammen. Und daher genehmigt er sich unterwegs auch ab und an mal was. So
hat er etwas zusätzliches Geld und _gleichzeitig_ auch "was für's Herz".

Er hat auch nicht nur einen tauglichen Computer und einen tauglichen
LCD-Fernseher, sondern kann sich auch einen Kleinwagen unterhalten, mit dem
er dann gewisse Touren macht. Mit umgeklappten Sitzen paßt auch sein Radl
in die Karre.

Der technische Fortschritt ist heute so weit, daß man Gerätschaften aller
Couleur und in gutem Zustand zu geringen Preisen bekommen kann.
Andererseits hat man mit Grundsicherung oder ALG II doch ein gewisses
Kapital, nämlich Zeit. Man muß daher keineswegs "schnell mal irgendwas
kaufen, ohne genau auf den Preis zu schauen, nur damit das Thema abgehakt
ist". Vielmehr kann man alle möglichen Angebote durchgehen und vergleichen,
sei es nun beim Discounter für den täglichen Kram oder bei Ebay für
irgendeine geplante Anschaffung.

So beschissen die Situation mit so mickrigem Einkommen unter der
Armutsgrenze auch ist, so ist sie dennoch nicht ausweglos. Man kann sich
schon etwas arrangieren, wenn man programmatisch vorgeht. Das ist eine
Einstellungssache.

Wenn man sich aber hängen läßt und seine paar Kröten auch noch sinnlos für
billiges Frustfressen raushaut, statt sie zusammenzuhalten und sich ein
paar schöne herzerfrischende Dinge und Unternehmungen zu gönnen, dann ist
_das_ halt der Anteil an der Misere, den man sich schon selber anlasten
muß.

Deshalb frage ich mich, warum Du Dir das über so lange Zeit antust, statt
endlich ein Projekt der Art "Auch ich will's mir so schön wie möglich
machen" daraus zu machen, Dich dafür mit ärztlicher Hilfe aus Deinem
Phlegma herauszuwuchten und mit langfristiger Begleitung dafür zu sorgen,
daß Du nicht in das Loch zurückrutschst bzw. daß Rückschläge abgefangen
werden können.

Im übrigen tust Du mit Verweilen im Sumpf jenen gesellschaftlichen Kräften,
die die Armutskeule benutzen, um Leute ins Abseits zu drängen, einen
Gefallen. Das willst Du Dir von diesen Mißgeburten dauerhaft antun lassen?
Willöst nicht doch mal langsam in Opposition dazu gehen und Dich auf die
Hinterbeine stellen? Du siehst: Es ist _Deine_ Entscheidung.
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
und wieder einmal frage ich mich, ob ich meine Internet-Aktivitäten in
Zukunft nicht auf ein Forum für psychisch kranke Sozialhilfeempfänger
beschränken sollte
Siehe oben: Es ist _Deine_ Wahl, ob Du Dich Deinem Phlegma weiterhin
bereitwillig hingibst und Deine paar Kröten für Billigfraß raushaust, um
Dich zu mästen und dann zu jammern - oder ob Du doch mal in Aktion trittst.
Die Crux ist: Die Hilfe kommt nicht zu Dir, Du mußt sie Dir selber holen.
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
in Foren für "normale Menschen" gilt ja immer die unausgesprochene
Wohlstands-Erwartung (wie, du hast kein Auto? kein Geld? keine Arbeit?
etc. p. p.)!
Ja, ist so, leider. Und trotzdem kann man im Rahmen des möglichen etwas tun
und es sich für sich ganz bewußt so gut wie möglich gestalten.

--
Alexander Ausserstorfer
2017-04-12 22:33:56 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Post by Thomas Bliesener
Radtouristen in Lateinamerika kommen mit 5 EUR pro Tag über die Runden.
So wahnsinnig viel teuer muß das in Europa nicht sein (Alexander?).
Du meinst mich, der im März 2014 4 Tage und über 500 km durch den
Bayerischen Wald geradelt war und dabei so gut wie keine Ausgaben hatte,
weil ich stets mit dem Schlafsack im Freien übernachtet habe? OK,
zugegebenermaßen hatte ich unterwegs doch einige Kleinigkeiten an Essen
eingekauft, weil ich nicht genug mitgenommen hatte. Waren 6 Euro oder
so. Zum Betteln hatte ich keinen Bock.

Letztes Jahr hatte ich für 5 Übernachtungen und 6 Tage Verpflegung keine
100 Euro gebraucht, als ich bis nach Südtirol vorgedrungen war. Dieses
Mal hatte ich aber stets auf Zeltplätzen übernachtet und daher
entsprechend viel gezahlt.

Mich hatte das auch gewundert. Denn hochgerechnet bedeutet das, dass ich
unterwegs wesentlich weniger benötige und zahle als zuhause. Sprich: es
kann sich lohnen, die Wohnung aufzulösen und unterwegs zu sein statt
daheim arbeiten zu gehen.

Unterwegs hat man dann auch noch viel bessere Chancen, wieder Anschluss
und Arbeit zu finden. So ging es mir schon einige Male mit Sterzing
(Südtirol), Vogatsiko (Griechenland) und Triesendorf (Liechtenstein) zum
Beispiel. Denn wenn du eine Wohnung hast, bist du ja gebunden und kannst
nicht einfach wechseln. Und auch mit dem Auto fahre ich keine 2.000 km
täglich hin und zurück; bei sowas muss man umziehen. Das macht man jetzt
aber 'mal dem Amt klar.

Eigentlich ist es ja widersinnig, was da getrieben wird: Man wird vom
Amt aus dazu gezwungen, eine Wohnung zu beziehen und damit zuhause zu
bleiben, was ja erst recht bedeutet, dass man nie mehr eine Arbeit
finden wird. Sprich: Die wollen doch gar nicht, dass man jemals wieder
in die Gesellschaft zurückkommt. Und keine Ahnung, was dieser ganze
Scheiß eigentlich soll. (Da könnte ich euch noch viel mehr erzählen, was
in der Praxis so gar nicht funktioniert, aber Amts wegen gemacht wird.)
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Dir ist aber schon klar, dass Wildcampen in Deutschland (und den meisten
europäischen Ländern, abzüglich Schottland und Skandinavien) mindestens
orrrrrrdnungswidrrrrrrrig (Naturschutzgebiete) bis strrrrrrrafbarrrrrrrr
(Privatgelände) ist...
Wildzelten ist strafbar, Biwak in Deutschland ausdrücklich nicht. Dass
jemand trotzdem die Polizei anruft, wenn er dich irgendwo rumliegen
sieht, ist ein anderes Thema. Außerdem darf man auch in Notsituationen
das Zelt aufstellen; zumindest wird da meist ein Auge zugedrückt.

Du vergaßt übrigens die Schweiz und denen ihr Jedermannsrecht.
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
...und einen langhaarigen talibärtigen Fettwanst Ende 40 werden die
Bauern oder sonstigen Landeigentümer trotz noch so höflichem Nachfragen
auch sicherlich argwöhnischer beäugen als ein harmloses zierliches
Studentchen! Dazu dann noch meine naturboruttisierte Ros(t)inante
XXIV... da denkt doch jeder Normalo erst mal einen Landstreicher!
Natürlich ist man ein Landstreicher. Ich war und bin zeitweise ja auch
einer. Wo ist denn das Problem dabei?
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Vergleichbare Erfahrungen habe ich jedenfalls beim Trampen gemacht...
und das war sogar im Umkreis eines Rockfestivals! 1995... und das wird
zwischenzeitlich nicht einfacher geworden sein für Leute, die so
aussehen wie ich!
... im Umkreis eines Rockfestivals ... da waren bestimmt mehr Leute
unterwegs. Und das war wahrscheinlich auch das Problem. Du musst
unbedingt dort hingehen, wo du alleine bist.

Du musst nur losfahren. Der Rest ergibt sich dann schon. Dein Problem
ist, dass du zuviel denkst.

A.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Rechtschreibfehler dürft ihr behalten.
Thomas Bliesener
2017-04-13 05:59:25 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Alexander Ausserstorfer
Wildzelten ist strafbar, Biwak in Deutschland ausdrücklich nicht.
Wer erklärt mir den Unterschied?
--
bli
Bernhard Kraft
2017-04-13 07:50:09 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Thomas Bliesener
Post by Alexander Ausserstorfer
Wildzelten ist strafbar, Biwak in Deutschland ausdrücklich nicht.
Wer erklärt mir den Unterschied?
Äh das Zelt?
Frank Möller
2017-04-13 10:59:15 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bernhard Kraft
Post by Thomas Bliesener
Post by Alexander Ausserstorfer
Wildzelten ist strafbar, Biwak in Deutschland ausdrücklich nicht.
Wer erklärt mir den Unterschied?
Äh das Zelt?
Genaugenommen ist auch ein Tarp (wg. zeltähnlicher Überdachung) schon nicht
mehr gestattet.

--
Thomas Bliesener
2017-04-13 16:27:19 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bernhard Kraft
Post by Thomas Bliesener
Post by Alexander Ausserstorfer
Wildzelten ist strafbar, Biwak in Deutschland ausdrücklich nicht.
Wer erklärt mir den Unterschied?
Äh das Zelt?
Äh, nein:
<https://www.google.com.mx/search?q=biwak&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ved=0ahUKEwjx7omA46HTAhUhwFQKHWTqACsQsAQILw&biw=1429&bih=928&dpr=0.9>
https://de.wikipedia.org/wiki/Biwak

Den anderen Antworten entnehme ich aber, daß das Zelt den Unterschied
zwischen erlaubt und verboten macht.
--
bli
Bodo G. Meier
2017-04-13 17:37:21 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Thomas Bliesener
Post by Bernhard Kraft
Post by Thomas Bliesener
Post by Alexander Ausserstorfer
Wildzelten ist strafbar, Biwak in Deutschland ausdrücklich
nicht.
Wer erklärt mir den Unterschied?
Äh das Zelt?
<https://www.google.com.mx/search?q=biwak&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ved=0ahUKEwjx7omA46HTAhUhwFQKHWTqACsQsAQILw&biw=1429&bih=928&dpr=0.9>
https://de.wikipedia.org/wiki/Biwak
Post by Thomas Bliesener
Den anderen Antworten entnehme ich aber, daß das Zelt den
Unterschied zwischen erlaubt und verboten macht.
Wie wird "Zelt" definiert?

Ich habe oft unter einem geöffneten/aufgeknöpften Poncho gelegen, den
ich zwischen zwei Bäumen aufgespannt hatte.

Gruss,
Bodo
Bodo G. Meier
2017-04-13 07:53:30 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Thomas Bliesener
Post by Alexander Ausserstorfer
Wildzelten ist strafbar, Biwak in Deutschland ausdrücklich nicht.
Wer erklärt mir den Unterschied?
Ein Versuch nach meinem Verständnis:

Der Zweck des Zeltens ist das Leben im Zelt und der Aufenthalt an einem
bestimmten Platz.

Biwakieren ist die Unterbrechung einer Tour während der Nacht und die
Fortsetzung der Tour am Morgen des nächsten Tages. Dabei kann zum Schutz
vor der Witterung auch ein kleines Zelt benutzt werden.

Das letzte Mal in Deutschland biwakiert habe ich im November 1997 auf
dem Weg von Bad Harzburg zum Brocken. Allerdings in einer nach vorne
offenen Schutzhütte, dort /Baude/ genannt.

Es ist vieles machbar, wenn man diskret ist, keine Schäden und keinen
Abfall in der Natur hinterlässt und bitte! seine Fäkalien ordentlich
vergräbt. Für letzteres führe ich so ein kleines "Friedhofsschäufelchen"
aus Metall mit.

Gruss,
Bodo
Frank Möller
2017-04-13 10:59:16 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bodo G. Meier
Post by Thomas Bliesener
Post by Alexander Ausserstorfer
Wildzelten ist strafbar, Biwak in Deutschland ausdrücklich nicht.
Wer erklärt mir den Unterschied?
Der Zweck des Zeltens ist das Leben im Zelt und der Aufenthalt an einem
bestimmten Platz.
Biwakieren ist die Unterbrechung einer Tour während der Nacht und die
Fortsetzung der Tour am Morgen des nächsten Tages. Dabei kann zum Schutz
vor der Witterung auch ein kleines Zelt benutzt werden.
Offiziell nicht, da ist selbst ein Tarp (wg. zeltähnlicher Überdachung)
schon nicht mehr gestattet.

Liegt man hingegen im Schlafsack unter freiem Himmel, ist das zulässig.
Dazu darf der Schlafsack auch in einen Biwaksack gesteckt werden.
Post by Bodo G. Meier
Es ist vieles machbar, wenn man diskret ist, keine Schäden und keinen
Abfall in der Natur hinterlässt und bitte! seine Fäkalien ordentlich
vergräbt. Für letzteres führe ich so ein kleines "Friedhofsschäufelchen"
aus Metall mit.
Praktisch wird das - je nach lokalen Gegebenheiten - durchaus ziemlich
locker gehandhabt. In Bayern fahren z. B. Angler mit ihren Dosen samt
Famulie am Freitagnachmittag gerne bis fast ans Flußufer, bauen dort Zelte
und Schirme und Campingmöbel und Ghettoblaster auf, machen nachts Feuer,
angeln und grillen tagsüber, bleiben bis Sonntagmittag und verschwinden
dann wieder. Manchmal habe ich den Eindruck, wichtig sind vor allem
Angelschein und Dose, dann passiert nix.

Manche von denen hinterlassen nicht gerade wenig Müll wie
Plastikverpackungen, alte Knicklichter, abgerissene Schnüre/Haken, in den
Boden eingetretene Kippen, Bierdosen, zerschlagene Flaschen usw. usf. Das
paaiert sogar in Landschaftsschutzgebieten. Die Exekutive interessiert sich
offenbar nicht oder nur in Ausnahmefällen dafür.

Vielleicht muß einen das bei Leuten, die Landschaft bloß noch als eine Art
Theaterkulisse mißbrauchen, auch nicht mehr weiter wundern. Die joggen oder
stochern mit Stöcken herum, haben dabei ständig Kopfhörern auf, um
garantiert jedes Windsäuseln, Blätterrauschen, Insektenbrummen und
Vogelzwitschern zu eliminieren.

--
Bodo G. Meier
2017-04-13 12:41:05 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Frank Möller
Post by Bodo G. Meier
Post by Thomas Bliesener
Post by Alexander Ausserstorfer
Wildzelten ist strafbar, Biwak in Deutschland ausdrücklich nicht.
Wer erklärt mir den Unterschied?
Der Zweck des Zeltens ist das Leben im Zelt und der Aufenthalt an einem
bestimmten Platz.
Biwakieren ist die Unterbrechung einer Tour während der Nacht und die
Fortsetzung der Tour am Morgen des nächsten Tages. Dabei kann zum Schutz
vor der Witterung auch ein kleines Zelt benutzt werden.
Offiziell nicht, da ist selbst ein Tarp (wg. zeltähnlicher Überdachung)
schon nicht mehr gestattet.
Liegt man hingegen im Schlafsack unter freiem Himmel, ist das zulässig.
Dazu darf der Schlafsack auch in einen Biwaksack gesteckt werden.
Brrr, Schwitzpelle... :-(
Post by Frank Möller
Post by Bodo G. Meier
Es ist vieles machbar, wenn man diskret ist, keine Schäden und keinen
Abfall in der Natur hinterlässt und bitte! seine Fäkalien ordentlich
vergräbt. Für letzteres führe ich so ein kleines "Friedhofsschäufelchen"
aus Metall mit.
Praktisch wird das - je nach lokalen Gegebenheiten - durchaus ziemlich
locker gehandhabt.
Bzw. sitzen die theoretisch zuständigen Organe nach Einbruch der
Dunkelheit sowieso zu Hause am warmen Ofen oder eingekapselt in Dosen
auf Asphaltstrassen. ;-P
Allein Jagdpächter mit knallender Schwanzattrappe und besonders mit
neugierigem Wauwau können problematisch werden. Förster dagegen
seltener, weil die keinem Beutetrieb unterliegen und meist auch bei
Tageslicht unterwegs sind. Überschneidungen kommen vor.
Post by Frank Möller
Vielleicht muß einen das bei Leuten, die Landschaft bloß noch als eine Art
Theaterkulisse mißbrauchen, auch nicht mehr weiter wundern. Die joggen oder
stochern mit Stöcken herum, haben dabei ständig Kopfhörern auf, um
garantiert jedes Windsäuseln, Blätterrauschen, Insektenbrummen und
Vogelzwitschern zu eliminieren.
Die begrünte Abraumhalde oder renaturierte Mülldeponie ist für die als
Prototyp für Natur genau richtig. ;->>

Gruss,
Bodo
Harald Meyer
2017-04-13 22:40:23 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bodo G. Meier
Post by Frank Möller
Vielleicht muß einen das bei Leuten, die Landschaft bloß noch als eine Art
Theaterkulisse mißbrauchen, auch nicht mehr weiter wundern. Die joggen oder
stochern mit Stöcken herum, haben dabei ständig Kopfhörern auf, um
garantiert jedes Windsäuseln, Blätterrauschen, Insektenbrummen und
Vogelzwitschern zu eliminieren.
Die begrünte Abraumhalde oder renaturierte Mülldeponie ist für die als
Prototyp für Natur genau richtig. ;->>
Das ist echt lustig. Man kann aus Schutt und Abraum auch renaturierte
Areale schaffen, die dann später ggf. sogar als Denkmale unter Schutz
stehen. Hamburg hatte das mal vorgemacht. Als Kind/Jugendlicher hatte
ich in den Jahren von 1956 - 1970 das einmalig große Glück, den Wandel
von trostlosen Abraumhalden zum gestalteten Volkspark mitzuerleben. :)
<https://de.wikipedia.org/wiki/Öjendorfer_Park>

Beste Grüße -Harald-
--
"Im Kampf um den Ball verschwindet die weibliche Anmut, Körper und Seele erleiden
unweigerlich Schaden und das Zurschaustellen des Körpers verletzt Schicklichkeit
und Anstand." [*Begründung des DFB 1955 zum Verbot des Profi-Frauenfußballs*]
Alexander Ausserstorfer
2017-04-15 04:04:31 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bodo G. Meier
Biwakieren ist die Unterbrechung einer Tour während der Nacht und die
Fortsetzung der Tour am Morgen des nächsten Tages.
Jow. Und ich habe es - ehrlich gesagt - irgendwann aufgegeben, mir eine
"ordentliche" Übernachtungsmöglichkeit wie ein Zimmer zu suchen. Denn
ich habe gelernt, dass das in der Praxis nicht funktioniert:

- Erstens kann man tagsüber viel Zeit mit der Unterkunftssuche
verlieren. Das ist schade, weil man viele unnötige km strampelt,
die man besser für die Reise verwenden kann.
- Für eine einzige Nacht wird nicht unbedingt gerne vermietet. Da wird
einem dann schon einmal gerne vorgegaukelt, dass man ausgebucht ist
und kein Zimmer mehr frei hat.
- Viele wollen, dass das Zimmer im voraus reserviert wird. Aber woher
zum Henker soll ich als Radfahrer denn in der Früh bereits wissen, wo
ich am Abend sein werde? Das hängt ja schließlich auch vom Wetter ab,
wieviel man schafft.
- Ich will möglichst früh los, also bereits 4 oder 5 Uhr morgens. Mir
ist es aber schon passiert, dass man im Haus eingesperrt wird und es
vor sieben Uhr gar nicht verlassen kann.

Usw.

Und für all diesen ganzen Scheiß besitzen sie die Frechheit und soll man
dann auch noch bezahlen. Dann eben lieber Zeltplätze oder Biwak und man
hat seine Ruhe (Zeltplätze sperren auch oft erst gegen 8 Uhr auf, aber
mit dem Fahrrad kann man es in der Regel trotzdem meist irgendwie
verlassen - und wenn man es über den Zaun heben muss - was mit einem
Wohnmobil so freilich nicht geht).

Biwaken macht Freude! (Im Regen gelegen bin ich auch schon, klar.)

A.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Martin Wohlauer
2017-04-13 06:22:01 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Alexander Ausserstorfer
Post by Thomas Bliesener
Radtouristen in Lateinamerika kommen mit 5 EUR pro Tag über die Runden.
So wahnsinnig viel teuer muß das in Europa nicht sein (Alexander?).
Du meinst mich, der im März 2014 4 Tage und über 500 km durch den
Bayerischen Wald geradelt war und dabei so gut wie keine Ausgaben hatte,
weil ich stets mit dem Schlafsack im Freien übernachtet habe? OK,
zugegebenermaßen hatte ich unterwegs doch einige Kleinigkeiten an Essen
eingekauft, weil ich nicht genug mitgenommen hatte. Waren 6 Euro oder
so. Zum Betteln hatte ich keinen Bock.
Letztes Jahr hatte ich für 5 Übernachtungen und 6 Tage Verpflegung keine
100 Euro gebraucht, als ich bis nach Südtirol vorgedrungen war. Dieses
Mal hatte ich aber stets auf Zeltplätzen übernachtet und daher
entsprechend viel gezahlt.
Mich hatte das auch gewundert. Denn hochgerechnet bedeutet das, dass ich
unterwegs wesentlich weniger benötige und zahle als zuhause. Sprich: es
kann sich lohnen, die Wohnung aufzulösen und unterwegs zu sein statt
daheim arbeiten zu gehen.
Unterwegs hat man dann auch noch viel bessere Chancen, wieder Anschluss
und Arbeit zu finden. So ging es mir schon einige Male mit Sterzing
(Südtirol), Vogatsiko (Griechenland) und Triesendorf (Liechtenstein) zum
Beispiel. Denn wenn du eine Wohnung hast, bist du ja gebunden und kannst
nicht einfach wechseln.
Und mir hat man bisher immer gesagt, hast du weder Wohnung noch Arbeit
ist es sehr schwer wieder eines von beiden zu kriegen. Weil diejenigen
auf der anderen Seite stets daran interessiert sind, dass es das andere
bereits gibt. Etwas was ich noch nicht verstehe, denn dass der Vermieter
ein Interesse daran hat, dass man ein geregeltes Einkommen hat, OK,
verständlich. Aber warum es dem Arbeitgeber so irre wichtig ist, dass er
weiß, wo du /in deiner Freizeit/ rum lungerst, ist mir nicht klar.
Allenfalls, wenn der Wohnsitz zu weit weg wäre, könnte ich es verstehen
(nach 3 h hin fahren dürfte die Arbeitskraft bereits gelitten haben).
Aber gut, wenn man nur weit genug weg sucht, ist es irgendwann klar,
dass man sich vor Ort eine neue Bleibe suchen muss.
Post by Alexander Ausserstorfer
Und auch mit dem Auto fahre ich keine 2.000 km täglich hin und
zurück; bei sowas muss man umziehen. Das macht man jetzt aber 'mal
dem Amt klar.
Die sind da völlig entspannt, sofern die Wohnung nur ja nicht normaler
Standard ist und sie die Miete zahlen sollen. OK, außer vielleicht
irgendwo im Osten, wo die Leute eher weg ziehen, als hin und die Mieten
entsprechend aussehen. Da kann das bei der aktuellen Mietlage zusammen
gehen. Aber wie man mit aktuellen Sätzen z. B. von Augsburg nach Köln
oder München ziehen soll, weiß ich nicht.
Post by Alexander Ausserstorfer
Eigentlich ist es ja widersinnig, was da getrieben wird: Man wird vom
Amt aus dazu gezwungen, eine Wohnung zu beziehen und damit zuhause zu
bleiben, was ja erst recht bedeutet, dass man nie mehr eine Arbeit
finden wird. Sprich: Die wollen doch gar nicht, dass man jemals wieder
in die Gesellschaft zurückkommt. Und keine Ahnung, was dieser ganze
Scheiß eigentlich soll. (Da könnte ich euch noch viel mehr erzählen, was
in der Praxis so gar nicht funktioniert, aber Amts wegen gemacht wird.)
Das widerspricht irgendwie dem, was sie mir aufgetischt haben: Bei einer
bestimmten Qualifikation (lies: wenn deine speziellen Fähigkeiten kaum
einer braucht, aber wenn, dann wird kräftig gezahlt) wird einfach
erwartet, dass dein Lebensmittelpunkt wertlos für dich ist und du wie
ein Söldner da hin gehst, wo es jemand anders befiehlt. Familie,
Freunde, Ehrenamt, Eigenheim? Dein Problem!

Grüßle,

Martin.
Alexander Ausserstorfer
2017-04-16 21:57:25 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Wohlauer
Und mir hat man bisher immer gesagt, hast du weder Wohnung noch Arbeit
ist es sehr schwer wieder eines von beiden zu kriegen. Weil diejenigen
auf der anderen Seite stets daran interessiert sind, dass es das andere
bereits gibt.
Halt der übliche Blödsinn: du bräuchtest das eine ohne das andere nicht.

Du wirst ständig in Abhängigkeiten gezwungen, damit du genau das tust,
was andere von dir wollen: nämlich dein Geld. Die Leute wollen, dass du
für sie arbeitest. Du selbst bekommst nur einen kleinen Teil davon, um
dich am Leben und ruhig zu halten.

Die Sachen funktionieren wie in der Schule gelehrt nur so lange, solange
auch alle mitspielen. Mehr ist das nicht. Und das hat mich irgendwann
recht geärgert. Weil ich irgendwann kapiert habe, dass vieles in der
Praxis tatsächlich ganz anders funktioniert.

Ich hätte mir sehr viele Irrwege ersparen können, wenn man mir in der
Schule gleich die Wahrheit gesagt hätte. Dann hätte ich gar nicht erst
eine Ausbildung gemacht.

Aber was können einem die Lehrer schon groß sagen - wo sie doch auf
Grund ihrer eigenen Ausbildung eigentlich selbst gar keine richtige
Lebenserfahrung haben können?! Ich rede hier von den Lehrern der Volks-
und Realschulen sowie Gymnasien oder wie die heute alle heißen, nicht
unbedingt von den Berufsschullehrern.

Man kann auch direkt gegen Unterkunft und Logis arbeiten (und dabei
nebenbei sehr interessante Leute kennen lernen). Ohne dass man Geld
bezieht. Das habe ich zuweilen auch schon gemacht. Nur wollen das die
Politiker freilich nicht, weil sie dann nichts mehr daran mitverdienen
würden. Deshalb wird es einem selbst ja so schwer gemacht.

Die Gesellschaft müsste nicht so sein und funktionieren, wie sie
heute überwiegend ist. Und es ist auch nicht unbedingt der Königsweg,
immer bei allem schön brav mitzuspielen.

A.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Bitte beachten Sie auch die Rückseite dieses Schreibens.
Bodo G. Meier
2017-04-17 07:23:23 UTC
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Raw Message
Post by Alexander Ausserstorfer
Post by Martin Wohlauer
Und mir hat man bisher immer gesagt, hast du weder Wohnung noch Arbeit
ist es sehr schwer wieder eines von beiden zu kriegen. Weil diejenigen
auf der anderen Seite stets daran interessiert sind, dass es das andere
bereits gibt.
Halt der übliche Blödsinn: du bräuchtest das eine ohne das andere nicht.
Du wirst ständig in Abhängigkeiten gezwungen, damit du genau das tust,
was andere von dir wollen: nämlich dein Geld. Die Leute wollen, dass du
für sie arbeitest. Du selbst bekommst nur einen kleinen Teil davon, um
dich am Leben und ruhig zu halten.
Die Sachen funktionieren wie in der Schule gelehrt nur so lange, solange
auch alle mitspielen. Mehr ist das nicht. Und das hat mich irgendwann
recht geärgert. Weil ich irgendwann kapiert habe, dass vieles in der
Praxis tatsächlich ganz anders funktioniert.
Ich hätte mir sehr viele Irrwege ersparen können, wenn man mir in der
Schule gleich die Wahrheit gesagt hätte. Dann hätte ich gar nicht erst
eine Ausbildung gemacht.
Aber was können einem die Lehrer schon groß sagen - wo sie doch auf
Grund ihrer eigenen Ausbildung eigentlich selbst gar keine richtige
Lebenserfahrung haben können?! Ich rede hier von den Lehrern der Volks-
und Realschulen sowie Gymnasien oder wie die heute alle heißen, nicht
unbedingt von den Berufsschullehrern.
Man kann auch direkt gegen Unterkunft und Logis arbeiten (und dabei
nebenbei sehr interessante Leute kennen lernen). Ohne dass man Geld
bezieht. Das habe ich zuweilen auch schon gemacht. Nur wollen das die
Politiker freilich nicht, weil sie dann nichts mehr daran mitverdienen
würden. Deshalb wird es einem selbst ja so schwer gemacht.
Die Gesellschaft müsste nicht so sein und funktionieren, wie sie
heute überwiegend ist. Und es ist auch nicht unbedingt der Königsweg,
immer bei allem schön brav mitzuspielen.
Du schreibst hier einige sehr interessante und meiner Meinung nach
richtige Gedanken!

Gruss,
Bodo
Alexander Ausserstorfer
2017-04-17 15:08:40 UTC
Permalink
Raw Message
In message <***@mid.individual.net>
"Bodo G. Meier" <***@kabelmail.de> wrote:

[...]
Post by Bodo G. Meier
Du schreibst hier einige sehr interessante und meiner Meinung nach
richtige Gedanken!
Danke für die sehr positive Rückmeldung. Meine Lebenserfahrung, die mir
von Gott gegeben worden ist. Das ist das, was ich hier niederschreibe
- und mehr ist das nicht.

Um das nochmals kurz näher zu erläutern: Ich habe durchaus Radfahrer
getroffen, die irgendwo hängen geblieben sind. Weil sie von irgend
welchen Menschen gebraucht wurden. Ein Beispiel ist Jochen Niemand aus
Hagen, der heute in Kamouraska lebt und arbeitet.

In der Regel läuft das so, dass dich die Menschen ins Haus holen (oder
dir irgendwie anders ein Quartier organisieren), wenn sie dich annehmen
und brauchen. Du ihnen helfen kannst. Aber du musst dich auch darauf
einlassen. Das ist die (meine erfahrene) Wahrheit, und das ist das
Leben. Wir würden uns alle leichter tun, wenn wir mehr nach solchen
Wahrheiten (Gott) leben und uns weniger nach irgendwelchen konstruierten
Vorschriften und Regeln (Mensch) richten würden.

A.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Ingenieur wird man nicht. Ingenieur ist man.
Bodo G. Meier
2017-04-17 15:25:21 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Alexander Ausserstorfer
[...]
Post by Bodo G. Meier
Du schreibst hier einige sehr interessante und meiner Meinung nach
richtige Gedanken!
Danke für die sehr positive Rückmeldung. Meine Lebenserfahrung, die mir
von Gott gegeben worden ist.
Hier divergieren wir allerdings wieder auf das heftigste. :-)

Gruss,
Bodo
Harry Mogelsen
2017-04-18 10:57:58 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Alexander Ausserstorfer
[...]
Post by Bodo G. Meier
Du schreibst hier einige sehr interessante und meiner Meinung nach
richtige Gedanken!
Danke für die sehr positive Rückmeldung. Meine Lebenserfahrung, die mir
von Gott gegeben worden ist. Das ist das, was ich hier niederschreibe
- und mehr ist das nicht.
Deine "Lebenserfahrung" hat in der Vergangenheit nicht ausgereicht,
dich von deinen hier breitbandig bejammerten Reinfällen beim Erwerb
von so einfachen Dingen, wie einem Fahrrad zu bewahren. So what? Da
hatte dir dein Gott ganz offensichtlich wenig bis nichts zu geben...

[Vernachlässigbares gelöscht]
Post by Alexander Ausserstorfer
Wir würden uns alle leichter tun, wenn wir mehr nach solchen
Wahrheiten (Gott) leben und uns weniger nach irgendwelchen konstruierten
Vorschriften und Regeln (Mensch) richten würden.
Amen!

Glaube, Liebe , Hoffnung sind in einer kirchlichen NG deutlich besser
aufgehoben. Und ja, natürlich führen irgendwelche von dem(n) Menschen
konstruierten Vorschriften und Regeln nicht zum richtigen Fahrrad im
Gleich/Einklang mit einem gottesfürchtigen Leben. Schade aber auch. :(

Bei der Erfindung des Fahrrads hatte der Teufel seine Finger im Spiel!
Aber zumindest in deiner Gegend wird ja wenigstens "mit Gottes Hilfe"
versucht, dem Belzebub mittels Fahrradweihe seine Opfer zu entreissen:
<http://www.rsv-traunreut.de/wp-content/uploads/2015/02/Fahrradweihe-20111.pdf>
Amen!
U***@web.de
2018-03-04 19:25:14 UTC
Permalink
Raw Message
Moin,
Post by Alexander Ausserstorfer
Man kann auch direkt gegen Unterkunft und Logis
Beim nächsten Mal Kost und Logis erfragen.
Post by Alexander Ausserstorfer
arbeiten (und dabei
nebenbei sehr interessante Leute kennen lernen). Ohne dass man Geld
bezieht. Das habe ich zuweilen auch schon gemacht. Nur wollen das die
Politiker freilich nicht, weil sie dann nichts mehr daran mitverdienen
würden. Deshalb wird es einem selbst ja so schwer gemacht.
Wer zahlt dann, nachdem Grippe und Arbeitsunfälle
nicht passieren und Krankenversicherung
überflüssig würde, die Rentenbeiträge?

Als Urlaubsform möchte es angehen, soweit
es nicht der Erholungspflicht in einem
Erholungsurlaub entgegensteht.

Gruß, ULF
U***@web.de
2018-03-04 17:16:05 UTC
Permalink
Raw Message
Moin,
Post by Martin Wohlauer
Post by Alexander Ausserstorfer
Unterwegs hat man dann auch noch viel bessere Chancen, wieder Anschluss
und Arbeit zu finden. So ging es mir schon einige Male mit Sterzing
(Südtirol), Vogatsiko (Griechenland) und Triesendorf (Liechtenstein) zum
Beispiel. Denn wenn du eine Wohnung hast, bist du ja gebunden und kannst
nicht einfach wechseln.
Und mir hat man bisher immer gesagt, hast du weder Wohnung noch Arbeit
ist es sehr schwer wieder eines von beiden zu kriegen. Weil diejenigen
auf der anderen Seite stets daran interessiert sind, dass es das andere
bereits gibt. Etwas was ich noch nicht verstehe, denn dass der Vermieter
ein Interesse daran hat, dass man ein geregeltes Einkommen hat, OK,
verständlich. Aber warum es dem Arbeitgeber so irre wichtig ist, dass er
weiß, wo du /in deiner Freizeit/ rum lungerst, ist mir nicht klar.
Vielleicht will er wissen, wo er eine Kündigung zuzustellen hätte.

Gruß, ULF
Martin Wohlauer
2018-03-05 18:17:56 UTC
Permalink
Raw Message
Post by U***@web.de
Post by Martin Wohlauer
Post by Alexander Ausserstorfer
Unterwegs hat man dann auch noch viel bessere Chancen, wieder Anschluss
und Arbeit zu finden. So ging es mir schon einige Male mit Sterzing
(Südtirol), Vogatsiko (Griechenland) und Triesendorf (Liechtenstein) zum
Beispiel. Denn wenn du eine Wohnung hast, bist du ja gebunden und kannst
nicht einfach wechseln.
Und mir hat man bisher immer gesagt, hast du weder Wohnung noch Arbeit
ist es sehr schwer wieder eines von beiden zu kriegen. Weil diejenigen
auf der anderen Seite stets daran interessiert sind, dass es das andere
bereits gibt. Etwas was ich noch nicht verstehe, denn dass der Vermieter
ein Interesse daran hat, dass man ein geregeltes Einkommen hat, OK,
verständlich. Aber warum es dem Arbeitgeber so irre wichtig ist, dass er
weiß, wo du /in deiner Freizeit/ rum lungerst, ist mir nicht klar.
Vielleicht will er wissen, wo er eine Kündigung zuzustellen hätte.
Die kann er auch persönlich übergeben, im Normalfall erscheint man
früher oder später ohnehin auf der Arbeit. Warum eigentlich die
Leichenfledderei?

Grüßle,

Martin.
U***@web.de
2018-03-04 17:13:58 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Alexander Ausserstorfer
Unterwegs hat man dann auch noch viel bessere Chancen, wieder Anschluss
und Arbeit zu finden. So ging es mir schon einige Male mit Sterzing
(Südtirol), Vogatsiko (Griechenland) und Triesendorf (Liechtenstein) zum
Beispiel.
An derlei Wanderungen hatte der Europäische Verordnungsgeber
für Wanderarbeiter womöglich nicht einmal gedacht...
Post by Alexander Ausserstorfer
Denn wenn du eine Wohnung hast, bist du ja gebunden und kannst
nicht einfach wechseln.
Das gibt auch mal Fahrtkosten zum Vorstellungsgespräch
und im Erfolgsfall Umzugskosten.

Das ZDF hatte mal einen Reporter auf dem Landweg Richtung
China geschickt, der zwischendurch schwarzarbeitete.

Wie geht Deutschland mit Schwarzarbeitern ohne
Arbeitserlaubnis oder passende Staatsangehörigkeit um?

Gruß, ULF
Markus Luft
2018-03-04 19:00:45 UTC
Permalink
Raw Message
Post by U***@web.de
Post by Alexander Ausserstorfer
Unterwegs hat man dann auch noch viel bessere Chancen, wieder Anschluss
und Arbeit zu finden. So ging es mir schon einige Male mit Sterzing
(Südtirol), Vogatsiko (Griechenland) und Triesendorf (Liechtenstein) zum
Beispiel.
Wie geht Deutschland mit Schwarzarbeitern ohne
Arbeitserlaubnis oder passende Staatsangehörigkeit um?
Suche mal mit der Suchmaschine Deines geringsten Mißtrauens nach
Arbeiter- oder Arbeitsstrich.

Und dann gibt es das noch mal in hochgradig illegal in so einer Art
Sklavenhaltung.
U***@web.de
2018-03-04 19:36:58 UTC
Permalink
Raw Message
Am Sonntag, 4. März 2018 20:00:47 UTC+1 schrieb Markus Luft
mit sinnentstellender Zitatkürzung.

Vielen Dank auch.

Auch wenn Du den Eindruck erwecken willst,
habe ich nicht Alexander Schwarzarbeit vorgeworfen.

Zumindest in zwei von drei genannten Ländern wird er
recht unproblematisch arbeiten dürfen.
Markus Luft
2018-03-05 01:50:56 UTC
Permalink
Raw Message
Post by U***@web.de
Am Sonntag, 4. März 2018 20:00:47 UTC+1 schrieb Markus Luft
mit sinnentstellender Zitatkürzung.
Vielen Dank auch.
Auch wenn Du den Eindruck erwecken willst,
habe ich nicht Alexander Schwarzarbeit vorgeworfen.
Wollte ich nicht und hab ich auch nicht.
Das entspringt lediglich Deiner Phantasie.
U***@web.de
2018-03-05 07:35:07 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Markus Luft
Post by U***@web.de
Am Sonntag, 4. März 2018 20:00:47 UTC+1 schrieb Markus Luft
mit sinnentstellender Zitatkürzung.
Vielen Dank auch.
Auch wenn Du den Eindruck erwecken willst,
habe ich nicht Alexander Schwarzarbeit vorgeworfen.
Wollte ich nicht und hab ich auch nicht.
Das entspringt lediglich Deiner Phantasie.
Lern lesen, schreiben und verpiß Dich!

Nochmals vielen Dank.
Sascha Dungs
2018-03-05 18:52:43 UTC
Permalink
Raw Message
Post by U***@web.de
Post by Markus Luft
Post by U***@web.de
Am Sonntag, 4. März 2018 20:00:47 UTC+1 schrieb Markus Luft
mit sinnentstellender Zitatkürzung.
Vielen Dank auch.
Auch wenn Du den Eindruck erwecken willst,
habe ich nicht Alexander Schwarzarbeit vorgeworfen.
Wollte ich nicht und hab ich auch nicht.
Das entspringt lediglich Deiner Phantasie.
Lern lesen, schreiben und verpiß Dich!
Ich kann in Markus Lufts Aussage ebenfalls nichts davon erkennen, was Du
ihm vorwirfst. Vielleicht solltest Du erst einmal selbst Deinen eigenen
Ratschlag beherzigen?
--
Gruß, Sascha
U***@web.de
2018-03-05 19:52:45 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Sascha Dungs
Ich kann in Markus Lufts Aussage ebenfalls nichts davon erkennen, was Du
ihm vorwirfst.
Er hat den ZDF-Reporter rausgestrichen,
der tatsächlich im Ausland Schwarzarbeit betrieb.

Andreas Oehler
2017-05-02 21:28:20 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Post by Thomas Bliesener
Radtouristen in Lateinamerika kommen mit 5 EUR pro Tag über die Runden.
So wahnsinnig viel teuer muß das in Europa nicht sein (Alexander?).
Dir ist aber schon klar, dass Wildcampen in Deutschland (und den meisten
europäischen Ländern, abzüglich Schottland und Skandinavien) mindestens
orrrrrrdnungswidrrrrrrrig (Naturschutzgebiete) bis strrrrrrrafbarrrrrrrr
(Privatgelände) ist...
Wie wäre es statt dessen mit "Übernachten auf Gegenseitigkeit" - also per
"Dachgeber" oder "Warmshowers.org"? Kost nix, ist i.A. nett und ein
Frühstück wird auch meist mit rausspringen...

Andreas - der regelmäßig und gerne unbekannte Reiseradler beherbergt
Alexander Ausserstorfer
2017-04-12 22:45:38 UTC
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Raw Message
Post by Frank Möller
Post by Alexander Ausserstorfer
Dabei wäre doch gerade Arbeitslosigkeit so eine verdammte Chance.
Endlich Arbeitslos zu sein! Endlich die Zeit zu haben, 'mal mit dem
Fahrrad quer durch Europa zu strampeln! ...
LOL, das Amt wird Dir was husten.
Erinnert mich an die beiden Gebrüdern Stücke und Helfgen Heinz... der
letztere ist ja gerade deshalb los, weil er arbeitslos gewesen ist. Ohne
Geld. Genauso wie der Rheinpreuße, der im 19. Jahrhundert mit dem
Fahrrad die Welt umrundet hat.

Man darf aber nichts erwarten, wenn man wieder heimkommt. Schließlich
hat man nie etwas einbezahlt. (Dafür zwar auch nichts erhalten, aber das
interessiert ja komischerweise niemanden.)

Sicherlich hat man seinen Preis dafür gezahlt. Aber für mich ist es halt
wenig befriedigend, bis zur Rente täglich in die Arbeit gegangen und
dann zuhause zu sein, ohne irgend etwas anderes im Leben erfahren zu
haben. Arm.

Hat mich z. B. auf unserem Klassentreffen vor zwei Jahren schockiert:
einige wohnten damals nach über 20 Jahren noch immer zuhause oder
arbeiteten noch immer in den gleichen Betrieben, in denen sie ihre Lehre
gemacht hatten. Da war es schon etwas Besonderes, wenn jemand einige
Zeit lang in der weit entfernten Hauptstadt (München) gelebt hat.

Dass ich zwischenzeitlich in Neuseeland, Kanada, Österreich,
Liechtenstein usw. gelebt und gearbeitet habe, hatte andererseits
niemanden wirklich interessiert. Aber ich habe die Sachen ja auch für
mich gemacht und nicht für andere. Die Erinnerungen an diese Zeit und
die Erfahrungen aus dieser Zeit kann mir niemand wegnehmen außer der
Tod.

A.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Rechtschreibfehler dürft ihr behalten.
Jörg "Yadgar" Bleimann
2017-04-13 00:49:53 UTC
Permalink
Raw Message
Hi(gh)!
Post by Alexander Ausserstorfer
Dass ich zwischenzeitlich in Neuseeland, Kanada, Österreich,
Liechtenstein usw. gelebt und gearbeitet habe, hatte andererseits
niemanden wirklich interessiert. Aber ich habe die Sachen ja auch für
mich gemacht und nicht für andere. Die Erinnerungen an diese Zeit und
die Erfahrungen aus dieser Zeit kann mir niemand wegnehmen außer der
Tod.
...oder Alzheimer!

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar
Karsten H.
2017-04-13 13:26:36 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Alexander Ausserstorfer
Post by Frank Möller
Post by Alexander Ausserstorfer
Dabei wäre doch gerade Arbeitslosigkeit so eine verdammte Chance.
Endlich Arbeitslos zu sein! Endlich die Zeit zu haben, 'mal mit dem
Fahrrad quer durch Europa zu strampeln! ...
LOL, das Amt wird Dir was husten.
Erinnert mich an die beiden Gebrüdern Stücke und Helfgen Heinz... der
letztere ist ja gerade deshalb los, weil er arbeitslos gewesen ist. Ohne
Geld. Genauso wie der Rheinpreuße, der im 19. Jahrhundert mit dem
Fahrrad die Welt umrundet hat.
Erstens ist es nicht Jedermensch' Sache, sich, z.b. wie Helfgen dreist
Unterkunft und Verpflegung zu erschnorren.

Arbeitslose gehen dazu durch die Pflicht-Krankenversicherung ein hohes
Verschuldensrisiko ein.
Wenn sie nicht Arbeitslos gemeldet sind, und damit faktisch einem Reiseverbot
unterliegen, müssen sie sich "freiwillig" krankenversichern.
Dann sind aber unverhältnismäßig hohe Prämien fällig.
Wer das versäumt, von dem fordern die Krankenversicherungen diese masslos überhöhten Prämien Jahrelang nach.
Und solange diese so entstandenen "Versicherungs-Schulden" nicht beglichen sind, was ein Arbeitsloser ja oftmals nicht kann, verweigern diese Versicherungen auch für Zeiträume Leistungen, in denen die Beiträge dann z.b. vom Amt bezahlt wurden.

Gruss Karsten
Fahrrad-->Fahrbahn
Alexander Ausserstorfer
2017-04-16 21:19:46 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Karsten H.
Post by Alexander Ausserstorfer
Post by Frank Möller
Post by Alexander Ausserstorfer
Dabei wäre doch gerade Arbeitslosigkeit so eine verdammte Chance.
Endlich Arbeitslos zu sein! Endlich die Zeit zu haben, 'mal mit dem
Fahrrad quer durch Europa zu strampeln! ...
LOL, das Amt wird Dir was husten.
Erinnert mich an die beiden Gebrüdern Stücke und Helfgen Heinz... der
letztere ist ja gerade deshalb los, weil er arbeitslos gewesen ist. Ohne
Geld. Genauso wie der Rheinpreuße, der im 19. Jahrhundert mit dem
Fahrrad die Welt umrundet hat.
Erstens ist es nicht Jedermensch' Sache, sich, z.b. wie Helfgen dreist
Unterkunft und Verpflegung zu erschnorren.
Ging aus den beiden Büchern nicht so klar hervor. In den arabischen und
asiatischen Ländern ist er scheinbar oft eingeladen worden.
Post by Karsten H.
Arbeitslose gehen dazu durch die Pflicht-Krankenversicherung ein hohes
Verschuldensrisiko ein.
Merkel (?) sei Dank. So einen Unfug gab es früher Gott sei Dank noch
nicht.

Heute musst du halt leider zusehen, dass du das mit irgend einem Trick
umgehst. Die Politiker wollen ja gar nichts anderes, als dass man
bescheißt. Sonst kommt man einfach nicht (mehr) durch.
Post by Karsten H.
Wenn sie nicht Arbeitslos gemeldet sind, und damit faktisch einem Reiseverbot
unterliegen, müssen sie sich "freiwillig" krankenversichern.
Dann sind aber unverhältnismäßig hohe Prämien fällig.
Wer das versäumt, von dem fordern die Krankenversicherungen diese
masslos überhöhten Prämien Jahrelang nach. Und solange diese so
entstandenen "Versicherungs-Schulden" nicht beglichen sind, was ein
Arbeitsloser ja oftmals nicht kann, verweigern diese Versicherungen
auch für Zeiträume Leistungen, in denen die Beiträge dann z.b. vom Amt
bezahlt wurden.
Äh - ja. Diese Konstruktion werde ich nie verstehen:

Den Menschen wird hierzulande eine bestimmte Lebensweise (regelmäßige
Arbeit, fester Wohnsitz usw.) aufgezwungen, damit sie eine Versicherung
bezahlen können, die sie gar nicht notwendig hätten, wenn man sie
vernünftig leben lassen würde (weil sie zum Beispiel von der Arbeit
krank werden). Das ist ein Teufelskreis.

Wenn man statt dessen eine vernünftige und gesunde Lebensweise
einschlägt, wird man in dieser Gesellschaft auch noch seinen Preis dafür
bezahlen müssen. So ist das leider.

Man fördert die Benutzung des Fahrrades nicht allein dadurch, dass man
(unnötige) Fahrradwege baut. Viel wichtiger wäre eine Anpassung der
Gesellschaft an eine Lebensweise, welche die Benutzung des Fahrrades als
Hauptverkehrsmittel überhaupt erst vernünftig zulässt.

Wobei das Fahrrad eh schon längst nicht mehr als Verkehrsmittel gesehen
wird. Leider.

A.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Bitte beachten Sie auch das Kleingedruckte.
U***@web.de
2018-03-04 19:29:43 UTC
Permalink
Raw Message
Moin,
Post by Alexander Ausserstorfer
Man kann auch direkt gegen Unterkunft und Logis
Beim nächsten Mal Kost und Logis erfragen.
Post by Alexander Ausserstorfer
arbeiten (und dabei
nebenbei sehr interessante Leute kennen lernen). Ohne dass man Geld
bezieht. Das habe ich zuweilen auch schon gemacht. Nur wollen das die
Politiker freilich nicht, weil sie dann nichts mehr daran mitverdienen
würden. Deshalb wird es einem selbst ja so schwer gemacht.
Wer zahlt dann, nachdem Grippe und Arbeitsunfälle
nicht passieren und Krankenversicherung
überflüssig würde, die Rentenbeiträge?

Als Urlaubsform möchte es angehen, soweit
es nicht der Erholungspflicht in einem
Erholungsurlaub entgegensteht.

Gruß, ULF
U***@web.de
2018-03-04 17:19:36 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Karsten H.
Arbeitslose gehen dazu durch die Pflicht-Krankenversicherung ein hohes
Verschuldensrisiko
Verschuldungsrisiko
Post by Karsten H.
ein.
Wenn sie nicht Arbeitslos gemeldet sind, und damit faktisch einem Reiseverbot
unterliegen, müssen sie sich "freiwillig" krankenversichern.
Dann sind aber unverhältnismäßig hohe Prämien fällig.
Wer das versäumt, von dem fordern die Krankenversicherungen diese masslos überhöhten Prämien Jahrelang nach.
Und solange diese so entstandenen "Versicherungs-Schulden" nicht beglichen sind, was ein Arbeitsloser ja oftmals nicht kann, verweigern diese Versicherungen auch für Zeiträume Leistungen, in denen die Beiträge dann z.b. vom Amt bezahlt wurden.
Bei Bezug von Leistungen nach SGB II/XII
wäre derlei rechtswidrig.

Gruß, ULF
Frank Faulstich
2017-04-16 17:21:28 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Ach, ich vergaß: es geht ja gar nicht um bezahlte Arbeit, sondern um
einen möglichst langen Anfahrtsweg! Hmmm... gibt es so etwas wie
Tages-Bootcamps in mindestens 20 km Entfernung von meinem Wohnklo
(Köln-Niehl)?
Wenn es dir nicht unbedingt um bezahlte Arbeit geht, sondern um eine
sinnvolle Tätigkeit, dann wäre vielleicht die Mitarbeit bei
OpenStreetMap etwas für dich.
Dabei kannst du Rad fahren und deine Comuterkenntnisse einbringen.
Ich arbeite seit vielen Jahren bei OSM mit und nutze die Karten auch
sehr gerne für die Tourenplanung.

Frank
--
http://alpencross.frank-faulstich.de/
Jörg "Yadgar" Bleimann
2017-04-18 01:07:40 UTC
Permalink
Raw Message
Hi(gh)!
Post by Frank Faulstich
Wenn es dir nicht unbedingt um bezahlte Arbeit geht, sondern um eine
sinnvolle Tätigkeit, dann wäre vielleicht die Mitarbeit bei
OpenStreetMap etwas für dich.
Stimmt, in Afghanistan ist noch viel zu ergänzen...

Nein, ernsthaft - das klingt interessant! Durch die Gegend kurbeln, alle
Veränderungen abfotografieren und in die OSM-Karten einpflegen... kann
ich machen!

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar
Johann Mayerwieser
2017-04-18 08:43:51 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Nein, ernsthaft - das klingt interessant! Durch die Gegend kurbeln, alle
Veränderungen abfotografieren und in die OSM-Karten einpflegen... kann
ich machen!
Fotografieren ist da nicht das Mittel der Wahl.
Es gibt Apps für Smartphones mit denen man die Strecke abfährt und dann
in OSM überträgt. Ebenso kann man mit speziellen Apps Hausnummern verorten
und in OSM übertragen.
Frank Faulstich
2017-04-18 10:26:27 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Johann Mayerwieser
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Nein, ernsthaft - das klingt interessant! Durch die Gegend kurbeln, alle
Veränderungen abfotografieren und in die OSM-Karten einpflegen... kann
ich machen!
Fotografieren ist da nicht das Mittel der Wahl.
Es gibt Apps für Smartphones mit denen man die Strecke abfährt und dann
in OSM überträgt. Ebenso kann man mit speziellen Apps Hausnummern verorten
und in OSM übertragen.
Es gibt sehr viele Möglichkeiten um sich bei OSM zu engagieren.
Hausnummern erfassen ist eine Möglichkeit. Eine App dafür ist hilfreich
aber nicht unbedingt notwendig. In Zweifelsfall reichen auch Zettel und
Stift sowie der heimische PC.
Ich persönlich zeichne u. a. meine MTB-Touren mit dem GPS-Gerät auf und
ergänze die Wege ggf. in der Karte.
Man kann aber auch in der Stadt Barriere für Behinderte erfassen,
öffentlich Toiletten einzeichnen oder Straßenbreiten messen.
Mit Programmiererfahrung kann man sich auch bei einem der vielen
Opersource-Projekte rund um OSM einbringen.
Es gibt noch viele andere Möglichkeiten, sein Wissen und Können in das
Projekt einzubringen. Hier gibt es nähere Informationen dazu:

<http://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Getting_Involved>

Frank
--
http://alpencross.frank-faulstich.de/
Martin Wohlauer
2017-04-18 19:55:01 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Johann Mayerwieser
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Nein, ernsthaft - das klingt interessant! Durch die Gegend kurbeln, alle
Veränderungen abfotografieren und in die OSM-Karten einpflegen... kann
ich machen!
Fotografieren ist da nicht das Mittel der Wahl.
Es gibt Apps für Smartphones mit denen man die Strecke abfährt und dann
in OSM überträgt. Ebenso kann man mit speziellen Apps Hausnummern verorten
und in OSM übertragen.
Hängt aber wohl maßgeblich von der Qualität des GPS-Empfängers ab. Wenn
ich hier mit dem Klugfon durch die Gegend gondel, passt das mal perfekt,
mal meint er die ganze Zeit, ich wäre 10 m neben dem eigentlich
befahrenen Weg. Weiß nicht, ob OSM-Einträge auf dieser Basis sinnvoll
wären. Aber wenn man da was gescheites™ hat, warum nicht?

Grüßle,

Martin.
Chr. Maercker
2017-04-18 20:40:31 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
...in der heilen Wirtschaftswunder-Wünschdirwas-Welt, wo einem die Jobs
hinterher geworfen werden! Tatsache ist: mit meinem Lebenslauf nehmen
mich nicht mal Drückerkolonnen! Ich bin einfach zu lange "draußen", um
für irgendeinen Arbeitgeber (ekliges Wort!) oder Auftraggeber
interessant zu sein! Als Programmierer bin ich nicht gut genug, für alle
anderen Jobs nicht normal genug... und, nein, das bezieht sich längst
nicht bloß auf Haar- und Bartlänge, ich bin seit 1976 (!) als
Asperger-Autist diagnostiziert! So, jetzt bist du dran...
Wie wäre es mit einer ehrenamtlichen Tätigkeit in einem Verein Deiner
Wahl [1]? Da fallen öfter mal Jobs an wie Briefe verteilen oder
irknwelche Botengänge etc.
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Ach, ich vergaß: es geht ja gar nicht um bezahlte Arbeit, sondern ...
Passt schon mal. ;-)
--
CU Chr. Maercker.

[1] Es muss nicht unbedingt der ADFC sein ...
Thomas Bliesener
2017-04-19 06:19:13 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Chr. Maercker
Wie wäre es mit einer ehrenamtlichen Tätigkeit in einem Verein Deiner
Wahl [1]? Da fallen öfter mal Jobs an wie Briefe verteilen oder
irknwelche Botengänge etc.
Nein, das geht nicht. Warum? Weiß ich nicht, aber ich bin sicher, es
werden sich Gründe finden.
--
bli
Frank Möller
2017-04-19 07:42:31 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Thomas Bliesener
Post by Chr. Maercker
Wie wäre es mit einer ehrenamtlichen Tätigkeit in einem Verein Deiner
Wahl [1]? Da fallen öfter mal Jobs an wie Briefe verteilen oder
irknwelche Botengänge etc.
Nein, das geht nicht. Warum? Weiß ich nicht, aber ich bin sicher, es
werden sich Gründe finden.
Nun ja, wenn man z. B. keinen Garten hat und dennoch im "Kleingartenverein
Hinz und Kunz" Mitglied werden möchte und die das sogar zulassen und man
dann dort unentgeltlich ein paar Hiwi-Dienste leisten darf - dann weiß ich
auch nicht, ob das jetzt unbedingt mein "Plaisir d’amour" wäre, nur damit
mir irgendjemand was anschafft, was ich tun soll. Wenn schon, dann möchte
ich doch ganz gerne einen innerlichen Bezug dazu haben und nicht nur
"irgendwie beschäftigt sein".

Eine gute Sache, um sich mit verschiedenen _eigenen_ Fähigkeiten in eine
Gemeinschaft einzubringen, ist jedoch z. B. ein Tauschnetz, von denen es
inzwischen recht viele gibt.

Funktioniert so: Man investiert Zeit und macht für andere irgendwas, z. B.
PC-Hilfe. Die Zeit wird auf einem Zeitkonto gutgeschrieben und man kann
sich dann von anderen Zeit resp. Tätigkeiten "kaufen", die man nicht mag
oder nicht kann. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Es gibt sogar Tauschnetze, in denen Läden Mitglied sind, sodaß man bei
denen für seine Zeitwährung dann z. B. auch Lebensmittel bekommt. Und
selbstverständlich finden üblicherweise immer wieder Treffen statt, sodaß
man auch immer unkompliziert mit anderen in Kontakt kommt. Naturgemäß sind
Mitglieder in Tauschnetzen auch nicht unbedingt übertrieben "Mainstream".

In Köln gibt es z. B. den "Tauschring Köln":
<http://tauschen-koeln.de/>

Generell siehe z. B. auch:
<http://www.tauschringadressen.de/adressdaten/benutzerprofile.php?seite=1>

--
Thomas Bliesener
2017-04-19 20:16:01 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Frank Möller
Nun ja, wenn man z. B. keinen Garten hat und dennoch im
"Kleingartenverein Hinz und Kunz" Mitglied werden möchte
Christoph sprach von "einem Verein Deiner Wahl". In Deutschland gibt es
ein wenig mehr Vielfalt als nur Kleingartenvereine. Gibt es eigentlich
eine Freizeitbeschäftigung, zu der es in Deutschland *keinen* Verein gibt?
Post by Frank Möller
Eine gute Sache, um sich mit verschiedenen _eigenen_ Fähigkeiten in eine
Gemeinschaft einzubringen, ist jedoch z. B. ein Tauschnetz, von denen es
inzwischen recht viele gibt.
Hört sich gut an, geht aber nicht, weil $GRUND.
--
bli
Frank Möller
2017-04-19 21:17:31 UTC
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Post by Thomas Bliesener
Post by Frank Möller
Nun ja, wenn man z. B. keinen Garten hat und dennoch im
"Kleingartenverein Hinz und Kunz" Mitglied werden möchte
Christoph sprach von "einem Verein Deiner Wahl". In Deutschland gibt es
ein wenig mehr Vielfalt als nur Kleingartenvereine.
Menno, das war _ein_ _Beispiel_ zur Illustration.
Post by Thomas Bliesener
Gibt es eigentlich eine Freizeitbeschäftigung, zu der es in Deutschland
*keinen* Verein gibt?
Wird sicher schwierig, da noch eine Lücke zu finden. Es gibt ja sogar
Nacktradler-Vereine.
Post by Thomas Bliesener
Post by Frank Möller
Eine gute Sache, um sich mit verschiedenen _eigenen_ Fähigkeiten in eine
Gemeinschaft einzubringen, ist jedoch z. B. ein Tauschnetz, von denen es
inzwischen recht viele gibt.
Hört sich gut an, geht aber nicht, weil $GRUND.
"Die wahren Abenteur sind im Kopf. Und sind sie nicht im Kopf, dann sind
sie nirgendwo."

Wenn ihm Kopfkino mehr gibt, dann ist es halt so.

--
Robert Waldner
2017-04-08 07:38:17 UTC
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Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Hi(gh)!
Post by Alexander Ausserstorfer
Warum fährst du nicht einfach wie jeder ganz normale Mensch täglich mit
dem Fahrrad zu irgend einer Arbeit?
Ich habe keine Arbeit (da frühverrentet)... bzw., die einzige Art
bezahlter Arbeit, zu der ich tauge, würde sich an meinem heimischen
Computer abspielen! Vom Bett zum Computer sind es gerade zwei Meter, das
lässt sich schlecht mit dem Fahrrad bewältigen! Ich müsste mir also
irgendeine unbezahlte Arbeit außer Haus "erfinden"...
Uff. Da wuerde ich mir mit der Motivation auch schwer tun.

Was ist eigentlich aus deiner angepeilten Fitness-Center-Mitgliedschaft
geworden? Das wuerde sich evt. anbieten, wenn passend weit entfernt -
und haette den Vorteil, dass es da wohl pfeifegal ist wenn man schon
verschwitzt ankommt.
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Post by Alexander Ausserstorfer
Bei mir sind das derzeit ca. (leider
nur noch) 20 km täglich (bei 155 hm). Da schaffst du die anvisierten 200
km innerhalb von zwei Wochen. Wenn du das auf einen ganzen Monat
verteilst, sind es weniger als 10 km pro Tag.
Und fahren kann man in der Regel eigentlich das ganze Jahr über.
...mit den richtigen Klamotten! Und da hapert es immer noch bei mir...
Das ist fuer die kaltfeuchten Monate leider richtig. Und teuer: wenn ich
meinen Spreadsheet grad richtig befrage, hab ich fuer Regen/Winter-
Radklamotten knapp 650,-- ausgegeben.

cheers,
&rw
--
-- Actually, we have scientifically determined that Heisenberg did indeed
-- sleep exactly here. However, we have no idea whatsoever just how fast
-- asleep he was. -- Dave Aronson
Uwe Schliephake
2017-04-08 08:01:00 UTC
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Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
irgendeine unbezahlte Arbeit außer Haus "erfinden"...
Kannst du mit Hunden? In der Nachbarschaft oder einer der
Tiersitter-Websites wird sich bestimmt eine nette Begleitung finden
lassen. Das gibt Struktur im Tag und wichtige Sozialkontakte, das Gehen
verbrennt zwar mehr Kalorien, trotzdem passen Fahrrad und Hund sehr gut
zusammen, weil hundegerechte Geschwindigkeit und größerer Aktionsradius
bzw. Tourenauswahl oder sogar zum Camping-Wochenende in die Wildnis. So
meine Erfahrung als Freiberufler mit Hund und Fahrrad.

HTH.
Frank Möller
2017-04-08 08:46:26 UTC
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Raw Message
Post by Uwe Schliephake
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
irgendeine unbezahlte Arbeit außer Haus "erfinden"...
Kannst du mit Hunden? In der Nachbarschaft oder einer der
Tiersitter-Websites wird sich bestimmt eine nette Begleitung finden
lassen. Das gibt Struktur im Tag und wichtige Sozialkontakte, das Gehen
verbrennt zwar mehr Kalorien, trotzdem passen Fahrrad und Hund sehr gut
zusammen, weil hundegerechte Geschwindigkeit und größerer Aktionsradius
bzw. Tourenauswahl oder sogar zum Camping-Wochenende in die Wildnis. So
meine Erfahrung als Freiberufler mit Hund und Fahrrad.
HTH.
Schätze mal, das hilft ihm nicht wirklich und dem Hund erst recht nicht. Je
enger die Wohnverhältnisse (ohne Garten o. ä.) sind, desto mehr muß man
einen Hund wirklich wollen und umso mehr muß man sich um den Hund kümmern,
sprich: der Hund muß echter, gewollter Lebensinhalt sein. Und wäre das so,
hätte er längst einen Hund.

Als Krücke, um sich selber auszutricksen und Antriebsschwäche zu
überspielen, taugt ein Hund nicht; da ist vielmehr die Endstation Tierheim
schon von Anfang an absehbar. Und das muß man dem Tier wirklich nicht
antun. Abgesehen davon kostet ein Hund Geld, und davon hat er ja eh nur
wenig.

Nein, ich denke, er bräuchte sehr dringend und langfristig therapeutische
Hilfe und Begleitung, damit das mehr als nur kurzfristig vorüvbergehend aus
dem Tal des Jammerns herausführt. Das wurde aber alles schon x-mal und in
allen möglichen Varianten durchgekaut.

Insgesamt braucht man IMO eine bestimmte Motivationslage. Es ist weniger
ein "Antrieb" hilfreich als vielmehr etwas, was einen "zieht".

Ein Denkschema der Art "ich muß raus, um abzunehmen, dazu muß ich radfahren
und dazu zwinge ich mich jetzt", wird letztlich an sich selber scheitern.

Hingegen eine Motivation der Art "da drüben in den Hügeln hat's so endgeile
Landschaften, die will ich so oft wie möglich und zu allen möglichen
Tageszeiten sehen, mit Morgennebel und mit Abendrotglut, da will ich hin,
sonst zerreißt's mich" übt den nötigen "Zug" aus, damit's einem quasi
automagisch den A.... aus dem Sessel hebt.

Dummerweise kann man das niemandem einimpfen, so eine ziehende Motivation
muß jeder selber haben oder finden. Und wenn man erst mühasm danach suchen
muß, um sie zu finden, ist es halt eigentlich schon zum Scheitern
verurteilt.

Wenn er also selber nicht weiß, was ihn interessieren könnte, außer Chips
zu fressen und vom Bett zum PC zu kugeln, und wenn er diesen Kreislauf
nicht selber durch gezielte therapeutische Hilfe von außen unterbricht (die
er sich freilich _selber_ holen müßte, denn sie wird ihm nicht "senkrecht
von oben" zufliegen), dann wird das AFAIS noch ewig und drei Tage so
weitergehen, daß er jammert, was er sich vorgenommen und wie üblich nicht
geschafft hat, um zumindest bemitleidet zu werden. Was anderes sehe ich da
nicht.

--
Johann Mayerwieser
2017-04-08 10:23:48 UTC
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Raw Message
Post by Frank Möller
Schätze mal, das hilft ihm nicht wirklich und dem Hund erst recht nicht.
Je enger die Wohnverhältnisse (ohne Garten o. ä.) sind, desto mehr muß
man einen Hund wirklich wollen und umso mehr muß man sich um den Hund
kümmern, sprich: der Hund muß echter, gewollter Lebensinhalt sein. Und
wäre das so, hätte er längst einen Hund.
Als Krücke, um sich selber auszutricksen und Antriebsschwäche zu
überspielen, taugt ein Hund nicht; da ist vielmehr die Endstation
Tierheim schon von Anfang an absehbar. Und das muß man dem Tier wirklich
nicht antun. Abgesehen davon kostet ein Hund Geld, und davon hat er ja
eh nur wenig.
Uwe meinte wohl, dass Adgar fremde Hunde ausführen soll und nicht einen
in der Wohnung halten soll, damit ist auch die Tierheimproblematik vom
Tisch, oder für ein Tierheim sogar ein Vorteil, wenn er einen Hund von
dort ausführt.
Jörg "Yadgar" Bleimann
2017-04-08 10:32:30 UTC
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Raw Message
Hi(gh)!
Post by Frank Möller
Hingegen eine Motivation der Art "da drüben in den Hügeln hat's so endgeile
Landschaften, die will ich so oft wie möglich und zu allen möglichen
Tageszeiten sehen, mit Morgennebel und mit Abendrotglut, da will ich hin,
sonst zerreißt's mich" übt den nötigen "Zug" aus, damit's einem quasi
automagisch den A.... aus dem Sessel hebt.
Dazu müsste Afghanistan schon hinter dem Königsforst anfangen (also so
richtig, ab Immekeppeler Abraumteich 130 km bis Herat!), dann könnte das
funktionieren... die Autosuggestions-Nummer mit "Bergisch-Afghanistan",
die ich seit gut 30 Jahren schiebe haut ja nicht wirklich hin!

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar
Frank Möller
2017-04-08 10:45:30 UTC
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Raw Message
Post by Frank Möller
Hingegen eine Motivation der Art "da drüben in den Hügeln hat's so endgeile
Landschaften, die will ich so oft wie möglich und zu allen möglichen
Tageszeiten sehen, mit Morgennebel und mit Abendrotglut, da will ich hin,
sonst zerreißt's mich" übt den nötigen "Zug" aus, damit's einem quasi
automagisch den A.... aus dem Sessel hebt.
Dazu müsste Afghanistan schon hinter dem Königsforst anfangen ...
Ja, nee, is chlor. Wie vermutet: Du willst nicht das erreichen, was Du
ständig vorgibst; vielmehr willst Du jammern und bemitleidet werden. Danke
für die erneute Bestätigung.

--
Harry Mogelsen
2017-04-09 05:37:58 UTC
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Raw Message
Post by Frank Möller
Post by Frank Möller
Hingegen eine Motivation der Art "da drüben in den Hügeln hat's so endgeile
Landschaften, die will ich so oft wie möglich und zu allen möglichen
Tageszeiten sehen, mit Morgennebel und mit Abendrotglut, da will ich hin,
sonst zerreißt's mich" übt den nötigen "Zug" aus, damit's einem quasi
automagisch den A.... aus dem Sessel hebt.
Dazu müsste Afghanistan schon hinter dem Königsforst anfangen ...
Fürn Alltag sollten es interessante, etwas näher liegende Ziele tun:
<http://www.ksta.de/freizeit/fitness/33-strecken-im-rheinland-das-sind-die-besten-radtouren-rund-um-koeln-23915506>
Post by Frank Möller
Ja, nee, is chlor. Wie vermutet: Du willst nicht das erreichen, was Du
ständig vorgibst; vielmehr willst Du jammern und bemitleidet werden. Danke
für die erneute Bestätigung.
Solange es hier in drf reichlich Publikum hat, dass ihm willfährig die
erbettelte Aufmerksamkeit zukommen lässt, suhlt er sich auch darin. :)

Es ist erstaunlich, dass viele Poster selbst nach zig Jahren die in
fast allen Newsreadern vorhandenen Filter nicht anzuwenden wissen...
Alexander Ausserstorfer
2017-04-09 08:49:20 UTC
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Raw Message
Post by Harry Mogelsen
Solange es hier in drf reichlich Publikum hat, dass ihm willfährig die
erbettelte Aufmerksamkeit zukommen lässt, suhlt er sich auch darin. :)
Diesmal war es wohl meine Schuld. Das gebe ich auch ganz ehrlich zu.
Allerdings habe ich das durchaus ganz bewusst gemacht. Denn ich habe
mich halt gewundert, warum niemand antwortet ;-)
Post by Harry Mogelsen
Es ist erstaunlich, dass viele Poster selbst nach zig Jahren die in
fast allen Newsreadern vorhandenen Filter nicht anzuwenden wissen...
Nachdem ich jetzt endlich wieder mit MessengerPro unter RISC OS fahren
kann, durchaus nicht. Man muss halt was dafür tun. Aber Thunderbird
verstehe ich bis heute nicht (wie die ganze Windows-Kacke).

Naja. Zumindest steht jetzt seit heute meine komplette Computeranlage an
meinem neuen Wohnort. Das andere war ja nur eine Notlösung für
zwischendurch.

Ciao,

A.
--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Titanium. RISC OS. Geniality.
HC Ahlmann
2017-04-08 13:48:22 UTC
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Raw Message
Post by Frank Möller
Wenn er also selber nicht weiß, was ihn interessieren könnte, außer Chips
zu fressen und vom Bett zum PC zu kugeln, und wenn er diesen Kreislauf
nicht selber durch gezielte therapeutische Hilfe von außen unterbricht (die
er sich freilich _selber_ holen müßte, denn sie wird ihm nicht "senkrecht
von oben" zufliegen), dann wird das AFAIS noch ewig und drei Tage so
weitergehen, daß er jammert, was er sich vorgenommen und wie üblich nicht
geschafft hat, um zumindest bemitleidet zu werden. Was anderes sehe ich da
nicht.
AOL.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Jörg "Yadgar" Bleimann
2017-04-08 10:28:30 UTC
Permalink
Raw Message
Hi(gh)!
Post by Uwe Schliephake
Kannst du mit Hunden?
Nein, ich bin eher ein Katzentyp! Ich mag schon den typischen
Hundegeruch nicht, und von den Viechern abgeschlabbert zu werden ist
sowieso die volle Ekelpackung... Lynxsitter, das wäre mein Traumjob!
Katzen (einschließlich zahmer Luchse) können aber leider alleine aufs Klo...

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar
Jörg "Yadgar" Bleimann
2017-04-08 10:36:21 UTC
Permalink
Raw Message
Hi(gh)!

<Ingrid>
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Nein, ich bin eher ein Katzentyp! Ich mag schon den typischen
Hundegeruch nicht, und von den Viechern abgeschlabbert zu werden ist
sowieso die volle Ekelpackung... Lynxsitter, das wäre mein Traumjob!
Katzen (einschließlich zahmer Luchse) können aber leider alleine aufs Klo...
</Ingrid>

Disclaimer an @Joerg: In den Pumakäfig gehe ich natürlich nicht!!!

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar
Uwe Schliephake
2017-04-09 08:10:17 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Nein, ich bin eher ein Katzentyp!
Hier gibt es eine Regionalgruppe der <http://www.katzenfreunde.de/>, die
füttern gegenseitig ihre Katzen (unentgeltlich) zweimal täglich und
bespielen sie auch. Wenn du bei dir einen ähnlichen Verein findest,
könntest du dir einen strammen Dienstplan zusammenzimmern, den du
Altenpflegermässig täglich abfährst. Ein Fahrradkurierdienst in der
Schweiz bietet solch einen Service auch an, nebst Blumengiessen, usw.,
vielleicht wäre das sogar ein netter Nebenerwerb ...
Ulli Horlacher
2017-04-13 22:21:08 UTC
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Raw Message
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Post by Uwe Schliephake
Kannst du mit Hunden?
Nein, ich bin eher ein Katzentyp!
Dann leg dir einen Gepard (die koennen handzahm werden) zu und versuch mit
ihm aufm Fahrrad mitzuhalten. DA nimmst du ab :-)
--
+ Ulli Horlacher + ***@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +
Jörg "Yadgar" Bleimann
2017-04-13 22:34:26 UTC
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Raw Message
Hi(gh)!
Post by Ulli Horlacher
Dann leg dir einen Gepard (die koennen handzahm werden) zu und versuch mit
ihm aufm Fahrrad mitzuhalten. DA nimmst du ab :-)
Na ja, die halten ihr Tempo aber auch maximal 500 Meter lang durch,
danach müssen sie abbremsen, sonst riskieren sie einen Herzinfarkt!

Abgesehen davon finde ich Luchse (die, von Menschen aufgezogen, auch
sehr zahm werden) irgendwie knuffiger... die sind allerdings nicht so
schnell!

@Joerg: Nein, ich schaffe mir keinen Puma an!!! Mir kommt nur Adidas ins
Gehege!

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar
Martin Wohlauer
2017-04-14 07:48:13 UTC
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Raw Message
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
@Joerg: Nein, ich schaffe mir keinen Puma an!!! Mir kommt nur Adidas ins
Gehege!
Am Schluss stinkt die Bude noch wie ein Puma-Käfig. Nein Danke! SCNR. =)

Grüßle,

Martin.
Bodo G. Meier
2017-04-08 10:51:40 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Alexander Ausserstorfer
Warum fährst du nicht einfach wie jeder ganz normale Mensch täglich mit
dem Fahrrad zu irgend einer Arbeit?
"Wie krank muss der sein,
der sich heute für normal hält."

HRK, "Keine Angst" (1983)

SCNR,
Bodo
Bo Pavé
2017-04-08 21:03:19 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Geplant waren: 200 km Fahrstrecke, drei Trainingsrunden, Maximalgewicht
139,5 kg, Durchschnittsgewicht 138,1 kg
Tatsächlich waren es am Monatsende: 175,1 km, drei Trainingsrunden
(immerhin!), 140,3 kg, 138,95 kg
Es ist ein Trauerspiel... und diesmal kann ich nicht dem schlechten
Wetter die Schuld geben, der März war überdurchschnittlich
fahrradtauglich.
Ich würde ganz aufs Fahrrad verzichten, denn das Fahrrad ist ein für Dich
zu effizientes Fortbewegungsmittel!

Investiere lieber in ein gutes Schuhwerk und gehe die Strecke von 200 Km
einfach zu Fuss - natürlich verteilt auf mehreren Tagen! Ganz wichtig:
Regelmässigkeit zählt, also mind. 4 x pro Woche, plus Austage dazwischen.

Finger weg von Hamstersnacks, Hamstercola, Hamsterburger, Hamsterdöner,
Pizza Criceta, Yum Yum Hamsternudeln etc.!

Tip: Trage einen Rucksack voller Steine! So überschlägst Du Dich nicht
beim Gehen, verlierst aber extra Kalorien.
Ulli Horlacher
2017-04-13 22:25:53 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Bo Pavé
Post by Jörg "Yadgar" Bleimann
Tatsächlich waren es am Monatsende: 175,1 km, drei Trainingsrunden
(immerhin!), 140,3 kg, 138,95 kg
Es ist ein Trauerspiel... und diesmal kann ich nicht dem schlechten
Wetter die Schuld geben, der März war überdurchschnittlich
fahrradtauglich.
Ich würde ganz aufs Fahrrad verzichten, denn das Fahrrad ist ein für Dich
zu effizientes Fortbewegungsmittel!
Investiere lieber in ein gutes Schuhwerk und gehe die Strecke von 200 Km
einfach zu Fuss
Keine gute Idee bei DEM Gewicht. Da macht er sich nur die Gelenke kaputt.
Abgesehen davon, dass es keinen Spass macht.
Man bewegt sich nur dann kontinuierlich, wenn es auch Spass macht.
Und Radfahren macht Spass - sonst wuerden wir hier nicht diskutieren :-)
--
+ Ulli Horlacher + ***@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +
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