Discussion:
Fahrradtachos - ich gebe es auf!
(zu alt für eine Antwort)
Jörg "Yadgar" Bleimann
2018-06-21 15:46:18 UTC
Permalink
Raw Message
Hi(gh)!

Neuwertige sind (im Moment jedenfalls, da happige Strom-Nachzahlung
ansteht) zu teuer, gebrauchte... na ja, halbkaputter Murks halt! So zum
Beispiel dieses tamagotchi-artige "Edutech"-Teil, dessen Sensor nach
schätzungsweise 20 Jahren Lagerung in Originalverpackung schlicht
kaputtgegammelt ist... na ja, habe ich wenigstens eine Uhr!

...und manuell Strecken per OpenStreetMap (nein, ich habe kein
Smartphone, das war auch nur gebraucht und ist jetzt am Ende, für ein
neues bin ich sowieso zu arm) nachrechnen ist entweder extrem ungenau
oder zeitaufwendig, nämlich wenn man in großem Maßstab die Ziel- und
Endpunkte jeweils alle paar hundert Meter neu setzt, um Phantasie-Routen
zu vermeiden...

Vielleicht muss ich gar nicht wissen, wieviel Kilometer ich kurbele...
vielleicht muss ich überhaupt nicht Rad fahren... vielleicht muss ich
auch gar nicht leben!

Wann werde ich endlich vergast? Ich hasse mich!

Uärgl!!!
Dirk Wagner
2018-06-21 16:53:42 UTC
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Raw Message
Wie wäre es mit so was:
<https://velo-classic.de/oxid2/Fahrrad-oxid/Kilometerzaehler/Kilometerzaehler-SACHS-HURET-passend-f-26-u-28-Raeder-orig-70-80er-Jahre-Altbestand.html>

Läuft hier an einem Rad seit 1986

Oder so was:
<https://www.ebay.de/itm/Cyclometer-Tourmeter-mech-Kilometerzaehler-NOS-neu-70-80er-Jahre-20-28-Zoll-/371874453623>

Hatte ich vorher - funktioniert, ist aber nicht ganz so smart:
Tageskilometerzähler fehlt.

Ansonsten bin ich mit meinen Sigma BC 800 bzw 1200 zufrieden.
Die sind zwar auch schon ein paar Jährchen alt, funktionieren aber
immernoch problemlos und zufriedenstellend.

cIao

dirk
Nico Hoffmann
2018-06-21 18:32:03 UTC
Permalink
Raw Message
Dirk Wagner schreibt:

> Ansonsten bin ich mit meinen Sigma BC 800 bzw 1200 zufrieden.
> Die sind zwar auch schon ein paar Jährchen alt, funktionieren aber
> immernoch problemlos und zufriedenstellend.

Ein paar alte 800er habe ich leider schon verschlissen. Mittlerweile
ziehen die Preise wohl ein wenig an.

Ni"Antiquität"co
--
Beginn Gewürzgurke
Dies ist keine Signatur, sondern eine Gewürzgurke. Solle dein Newsreader hier
keine Gewürzgurke darstellen, ist er fehlerhaft.
Ende Gewürzgurke
Bernhard Kraft
2018-06-21 17:40:53 UTC
Permalink
Raw Message
Am 21.06.2018 um 17:46 schrieb Jörg "Yadgar" Bleimann:

> ...und manuell Strecken per OpenStreetMap ...
> nachrechnen ist entweder extrem ungenau
> oder zeitaufwendig, nämlich wenn man in großem Maßstab die Ziel- und
> Endpunkte jeweils alle paar hundert Meter neu setzt, um Phantasie-Routen
> zu vermeiden...
>
Mit gpsies.com weder ungenau noch zeitaufwändig. Meine Mittwochstour war
in 5 Minuten nacherfasst:

https://www.gpsies.com/map.do?fileId=jdglszdcsxuekbry
Joerg
2018-06-21 19:02:47 UTC
Permalink
Raw Message
On 2018-06-21 10:40, Bernhard Kraft wrote:
> Am 21.06.2018 um 17:46 schrieb Jörg "Yadgar" Bleimann:
>
>> ...und manuell Strecken per OpenStreetMap ...


OpenStreetMap man fuer Radfahrten oft vergessen.


>> nachrechnen ist entweder extrem ungenau
>> oder zeitaufwendig, nämlich wenn man in großem Maßstab die Ziel- und
>> Endpunkte jeweils alle paar hundert Meter neu setzt, um Phantasie-Routen
>> zu vermeiden...
>>
> Mit gpsies.com weder ungenau noch zeitaufwändig. ...


Wenn die Funkverbindung nicht zu oft oder zu lange abreisst. Bei einer
MTB-Tour mit einem Kumpel auf Singletrack vor zwei Wochen hat bei diesem
das GPS insgesamt fuer ein Drittel der Strecke ausgesetzt, vielleicht zu
viele Schluchten. Damit stimmte am Ende von den Daten aber auch nichts mehr.


> ... Meine Mittwochstour war in 5 Minuten nacherfasst:
>
> https://www.gpsies.com/map.do?fileId=jdglszdcsxuekbry
>

Wenn das wirklich wie im Titel beschrieben MTB-Piste war und etwas
bergig, dazu 60km in unter vier Stunden, Hut ab!

Ich wusste nicht, dass es in Germanien sowas noch gibt.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Bernhard Kraft
2018-06-21 19:37:28 UTC
Permalink
Raw Message
Joerg <***@analogconsultants.com> wrote:
> On 2018-06-21 10:40, Bernhard Kraft wrote:
>> Am 21.06.2018 um 17:46 schrieb Jörg "Yadgar" Bleimann:
>>
>>> ...und manuell Strecken per OpenStreetMap ...
>
>
> OpenStreetMap man fuer Radfahrten oft vergessen.
>
>
>>> nachrechnen ist entweder extrem ungenau
>>> oder zeitaufwendig, nämlich wenn man in großem Maßstab die Ziel- und
>>> Endpunkte jeweils alle paar hundert Meter neu setzt, um Phantasie-Routen
>>> zu vermeiden...
>>>
>> Mit gpsies.com weder ungenau noch zeitaufwändig. ...
>
>
> Wenn die Funkverbindung nicht zu oft oder zu lange abreisst.

Beim Nacherfassen braucht man nur den heimischen PC :-)

> Bei einer
> MTB-Tour mit einem Kumpel auf Singletrack vor zwei Wochen hat bei diesem
> das GPS insgesamt fuer ein Drittel der Strecke ausgesetzt, vielleicht zu
> viele Schluchten. Damit stimmte am Ende von den Daten aber auch nichts mehr.
>

Kenne ich nur aus den Alpen.

>
>> ... Meine Mittwochstour war in 5 Minuten nacherfasst:
>>
>> https://www.gpsies.com/map.do?fileId=jdglszdcsxuekbry
>>
>
> Wenn das wirklich wie im Titel beschrieben MTB-Piste war und etwas
> bergig, dazu 60km in unter vier Stunden, Hut ab!
>
> Ich wusste nicht, dass es in Germanien sowas noch gibt.
>

Das sind von gpsies.com geschätzte Geschwindigkeiten. Es sind sowieso 80%
der Strecke Teerstraße. MTB-Strecke habe ich nur angeklickt, weil man bei
den restlichen 20% der Strecke ohne MTB keinen Spaß hätte. Ich war aber
tatsächlich 4 Stunden unterwegs.
Joerg
2018-06-21 20:23:13 UTC
Permalink
Raw Message
On 2018-06-21 12:37, Bernhard Kraft wrote:
> Joerg <***@analogconsultants.com> wrote:
>> On 2018-06-21 10:40, Bernhard Kraft wrote:
>>> Am 21.06.2018 um 17:46 schrieb Jörg "Yadgar" Bleimann:
>>>
>>>> ...und manuell Strecken per OpenStreetMap ...
>>
>>
>> OpenStreetMap man fuer Radfahrten oft vergessen.
>>
>>
>>>> nachrechnen ist entweder extrem ungenau
>>>> oder zeitaufwendig, nämlich wenn man in großem Maßstab die Ziel- und
>>>> Endpunkte jeweils alle paar hundert Meter neu setzt, um Phantasie-Routen
>>>> zu vermeiden...
>>>>
>>> Mit gpsies.com weder ungenau noch zeitaufwändig. ...
>>
>>
>> Wenn die Funkverbindung nicht zu oft oder zu lange abreisst.
>
> Beim Nacherfassen braucht man nur den heimischen PC :-)
>

Wenn der Input komplett vorhanden ist. Da lag bei meinem Kumpel das
Problem, es fehlten zig Kilometer.


>> Bei einer
>> MTB-Tour mit einem Kumpel auf Singletrack vor zwei Wochen hat bei diesem
>> das GPS insgesamt fuer ein Drittel der Strecke ausgesetzt, vielleicht zu
>> viele Schluchten. Damit stimmte am Ende von den Daten aber auch nichts mehr.
>>
>
> Kenne ich nur aus den Alpen.
>

Alpin ist es nur oestlich von uns, hier eher wie der Bayrische Wald.
Allerdings mit einigen Schluchten.

>>
>>> ... Meine Mittwochstour war in 5 Minuten nacherfasst:
>>>
>>> https://www.gpsies.com/map.do?fileId=jdglszdcsxuekbry
>>>
>>
>> Wenn das wirklich wie im Titel beschrieben MTB-Piste war und etwas
>> bergig, dazu 60km in unter vier Stunden, Hut ab!
>>
>> Ich wusste nicht, dass es in Germanien sowas noch gibt.
>>
>
> Das sind von gpsies.com geschätzte Geschwindigkeiten


Die scheinen von GPS recht genau erfasst zu werden. Bei den Kilometern
habe ich Abweichungen bis zu 2.5% gesehen, auch mal waehrend einer Fahrt
zwischen -1% und +2.5% schwankend. Meine "normalen" Tachos habe ich auf
einem ziemlich schnurgeraden Langstreckenradweg mit Meilenmarkierungen
kontrolliert, wobei natuerlich noch ein kleiner Fehler durch
Reifenverschleiss hinzukommt.


. Es sind sowieso 80%
> der Strecke Teerstraße. MTB-Strecke habe ich nur angeklickt, weil man bei
> den restlichen 20% der Strecke ohne MTB keinen Spaß hätte. Ich war aber
> tatsächlich 4 Stunden unterwegs.
>

Da war der Rest vermutlich "Forstautobahn". 4h ist mit den beiden
Anstiegen aber immer noch eine respektable Zeit, zumal MTB-Reifen auf
Asphalt eine Rolleffizienz wie Sirup haben. Nach sowas ist mein T-Shirt
klatschnass.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Bernhard Kraft
2018-06-21 21:26:32 UTC
Permalink
Raw Message
Am 21.06.2018 um 22:23 schrieb Joerg:
> Bernhard Kraft wrote:
>> . Es sind sowieso 80%
>> der Strecke Teerstraße. MTB-Strecke habe ich nur angeklickt, weil man bei
>> den restlichen 20% der Strecke ohne MTB keinen Spaß hätte. Ich war aber
>> tatsächlich 4 Stunden unterwegs.
>>
>
> Da war der Rest vermutlich "Forstautobahn". 4h ist mit den beiden
> Anstiegen aber immer noch eine respektable Zeit, zumal MTB-Reifen auf
> Asphalt eine Rolleffizienz wie Sirup haben. Nach sowas ist mein T-Shirt
> klatschnass.
>
Ich hatte auch mit durchgehender Forstautobahn im Wald gerechnet. Ein
Stück war aber eine schmale Schotterpiste, die steil bergab ging und
eine "Forstautobahn" ging durch eine Furt. Da lagen mir zu große Steine
im Bachbett und ich habe mich nicht getraut durch zu fahren.

Ich fahre die, von Alexander Ausserstdorfer so favorisierten,
Continental Race King. Die sind auf Teer noch ganz ok.
Joerg
2018-06-21 21:49:06 UTC
Permalink
Raw Message
On 2018-06-21 14:26, Bernhard Kraft wrote:
> Am 21.06.2018 um 22:23 schrieb Joerg:
>> Bernhard Kraft wrote:
>>> . Es sind sowieso 80%
>>> der Strecke Teerstraße. MTB-Strecke habe ich nur angeklickt, weil man
>>> bei
>>> den restlichen 20% der Strecke ohne MTB keinen Spaß hätte. Ich war aber
>>> tatsächlich 4 Stunden unterwegs.
>>>
>>
>> Da war der Rest vermutlich "Forstautobahn". 4h ist mit den beiden
>> Anstiegen aber immer noch eine respektable Zeit, zumal MTB-Reifen auf
>> Asphalt eine Rolleffizienz wie Sirup haben. Nach sowas ist mein T-Shirt
>> klatschnass.
>>
> Ich hatte auch mit durchgehender Forstautobahn im Wald gerechnet. Ein
> Stück war aber eine schmale Schotterpiste, die steil bergab ging und
> eine "Forstautobahn" ging durch eine Furt. Da lagen mir zu große Steine
> im Bachbett und ich habe mich nicht getraut durch zu fahren.
>

Dann wuerden Dir unsere Pisten vermutlich nicht gefallen. Manchmal
schubbert das MTB kilometerlang hin und her, faehrt fast nie eine gerade
Linie. Wobei ich einige steile Haenge mit losen Felsbrocken schiebe, da
wo Leute "unfreiwilliges ploetzliches Absitzen" mit harter Landung im
Geroell erlebten, oft mit Krankenhausnachspiel.

Manchmal sieht man Kids, die ganz frueh anfangen und uns alle in ein
paar Jahren in den Schatten stellen:

https://www.youtube.com/watch?v=mQA4__7J_rQ


> Ich fahre die, von Alexander Ausserstdorfer so favorisierten,
> Continental Race King. Die sind auf Teer noch ganz ok.


Wie lange halten die denn so? Die Stollen sehen flacher aus als bei den
Geax Saguaro, die ich derzeit benutze. Ich bekomme aus denen hinten rund
1000 Gelaendekilometer raus. Dann haben sie zwar noch nicht ganz Glatze,
aber verlieren zuviel Traktion. Race King waere mir dafuer zu teuer, es
sei denn, der haelt hinten mehr als doppelt so lange. Wichtigstes
Kriterium sind bei mir stabile Flanken.

Einen echt guten Eindruck macht der Schwalbe Hans Dampf, aber da wollen
die locker $90 fuer. Neunzig.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Bernhard Kraft
2018-06-21 23:31:49 UTC
Permalink
Raw Message
Am 21.06.2018 um 23:49 schrieb Joerg:
> On 2018-06-21 14:26, Bernhard Kraft wrote:
>> Ich fahre die, von Alexander Ausserstdorfer so favorisierten,
>> Continental Race King. Die sind auf Teer noch ganz ok.
>
>
> Wie lange halten die denn so? Die Stollen sehen flacher aus als bei den
> Geax Saguaro, die ich derzeit benutze. Ich bekomme aus denen hinten rund
> 1000 Gelaendekilometer raus. Dann haben sie zwar noch nicht ganz Glatze,
> aber verlieren zuviel Traktion. Race King waere mir dafuer zu teuer, es
> sei denn, der haelt hinten mehr als doppelt so lange. Wichtigstes
> Kriterium sind bei mir stabile Flanken.
>
Das MTB ist vor zwei Jahren neu gekauft worden. Die Contis sind die
Originalausstattung.
Da wir sehr unterschiedliche Pisten fahren, werden dir meine Erfahrungen
nicht viel bringen. Ich erfasse keine Kilometer. Habe gerade das erste
Mal die Kette gewechselt. Eine Kette hält bei mir so ca. 3000km. Der
Reifen sieht immer noch sehr gut aus. Aber bei mir sind es eben meistens
Forstautobahnen, die ich fahre.
Joerg
2018-06-21 23:58:12 UTC
Permalink
Raw Message
On 2018-06-21 16:31, Bernhard Kraft wrote:
> Am 21.06.2018 um 23:49 schrieb Joerg:
>> On 2018-06-21 14:26, Bernhard Kraft wrote:
>>> Ich fahre die, von Alexander Ausserstdorfer so favorisierten,
>>> Continental Race King. Die sind auf Teer noch ganz ok.
>>
>>
>> Wie lange halten die denn so? Die Stollen sehen flacher aus als bei den
>> Geax Saguaro, die ich derzeit benutze. Ich bekomme aus denen hinten rund
>> 1000 Gelaendekilometer raus. Dann haben sie zwar noch nicht ganz Glatze,
>> aber verlieren zuviel Traktion. Race King waere mir dafuer zu teuer, es
>> sei denn, der haelt hinten mehr als doppelt so lange. Wichtigstes
>> Kriterium sind bei mir stabile Flanken.
>>
> Das MTB ist vor zwei Jahren neu gekauft worden. Die Contis sind die
> Originalausstattung.
> Da wir sehr unterschiedliche Pisten fahren, werden dir meine Erfahrungen
> nicht viel bringen. Ich erfasse keine Kilometer. Habe gerade das erste
> Mal die Kette gewechselt. Eine Kette hält bei mir so ca. 3000km. Der
> Reifen sieht immer noch sehr gut aus. Aber bei mir sind es eben meistens
> Forstautobahnen, die ich fahre.
>

Wow. Da kann ich nicht mithalten, so lange haelt hier fast nichts. Ich
habe mein derzeitiges MTB vor vier Jahren gekauft und mittlerweile etwa
ein Dutzend Hinterreifen runtergeritten. Vorn halten sie allerdings ein
Jahr. Vierte Kette drauf, zweiter Kranz, zweiter Freilaufkoerper,
zweites Tretlager, zweiter Sattel, etwa 15 Paar Scheibenbremsbelaege,
dann neue Bremsscheiben, und so weiter. War alles verschlissen.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Bernd Klier
2018-06-22 09:11:50 UTC
Permalink
Raw Message
On 06/21/18 23:49, Joerg wrote:
> On 2018-06-21 14:26, Bernhard Kraft wrote:
>> Ich fahre die, von Alexander Ausserstdorfer so favorisierten,
>> Continental Race King. Die sind auf Teer noch ganz ok.
>
>
> Wie lange halten die denn so? Die Stollen sehen flacher aus als bei den
> Geax Saguaro, die ich derzeit benutze. Ich bekomme aus denen hinten rund
> 1000 Gelaendekilometer raus. Dann haben sie zwar noch nicht ganz Glatze,
> aber verlieren zuviel Traktion. Race King waere mir dafuer zu teuer, es
> sei denn, der haelt hinten mehr als doppelt so lange. Wichtigstes
> Kriterium sind bei mir stabile Flanken.

Für deine Strecken würde ich eher den

https://www.continental-tires.com/bicycle/tires/mountainbike-tires/der-baron-2-4-projekt

oder den

https://www.continental-tires.com/bicycle/tires/mountainbike-tires/trail-king-protection-apex

empfehlen. Auch der Aufbau und das Gewicht von nem kg pro Reifen dürften
dir entgegenkommen ;)

Ich selbst hab den Trailking (in 26") rund 600km einmal längs durch die
Westalpen geprügelt und danach noch eine komplette Saison in der
fränkischen Schweiz gefahren (keine Ahnung wieviele km). Profil hatte er
danach immer noch mehr als ein Raceking und ich hätte ihn noch länger
gefahren, aber ein Laufradwechsel auf 27.5" musste sein (in den
einsameren Gebieten der Alpen bekommt man keinen Ersatz mehr für 26"
MTB-Gedöns).

>
> Einen echt guten Eindruck macht der Schwalbe Hans Dampf, aber da wollen
> die locker $90 fuer. Neunzig.

Schwalbe hatte lange Zeit Probleme mit ausreissenden Stollen, seitdem
kommen die für mich nichtmehr in Frage.
Joerg
2018-06-22 14:26:29 UTC
Permalink
Raw Message
On 2018-06-22 02:11, Bernd Klier wrote:
> On 06/21/18 23:49, Joerg wrote:
>> On 2018-06-21 14:26, Bernhard Kraft wrote:
>>> Ich fahre die, von Alexander Ausserstdorfer so favorisierten,
>>> Continental Race King. Die sind auf Teer noch ganz ok.
>>
>>
>> Wie lange halten die denn so? Die Stollen sehen flacher aus als bei den
>> Geax Saguaro, die ich derzeit benutze. Ich bekomme aus denen hinten rund
>> 1000 Gelaendekilometer raus. Dann haben sie zwar noch nicht ganz Glatze,
>> aber verlieren zuviel Traktion. Race King waere mir dafuer zu teuer, es
>> sei denn, der haelt hinten mehr als doppelt so lange. Wichtigstes
>> Kriterium sind bei mir stabile Flanken.
>
> Für deine Strecken würde ich eher den
>
> https://www.continental-tires.com/bicycle/tires/mountainbike-tires/der-baron-2-4-projekt
>
> oder den
>
> https://www.continental-tires.com/bicycle/tires/mountainbike-tires/trail-king-protection-apex
>
> empfehlen. Auch der Aufbau und das Gewicht von nem kg pro Reifen dürften
> dir entgegenkommen ;)
>

Der Baron sieht im Profil gut aus, der Trail King nicht ganz so. Aber
fuer den Baron wollen sie hier wie beim Hans Dampf satte $90, fuer den
Trail King $70. Ziemlich happig. $90 haben die Reifen an meinem
Gelaendewagen jeweils gekostet, aber die halten viele zigtausend Kilometer.


> Ich selbst hab den Trailking (in 26") rund 600km einmal längs durch die
> Westalpen geprügelt und danach noch eine komplette Saison in der
> fränkischen Schweiz gefahren (keine Ahnung wieviele km). Profil hatte er
> danach immer noch mehr als ein Raceking und ich hätte ihn noch länger
> gefahren, ...


Das hoert sich gut an. Sollte ich vielleicht doch mal einen hinten
probieren. Conti sollte anstatt Marketing-Fluff lieber technische
Zeichnungen ins Web stellen. Z.B. wollen Leute wie ich wissen, wie die
Flanken knstruiert sind, denn da haben am RR z.B. die (ebenfalls teuren)
Conti Gatorskin klaeglich versagt.


> ... aber ein Laufradwechsel auf 27.5" musste sein (in den
> einsameren Gebieten der Alpen bekommt man keinen Ersatz mehr für 26"
> MTB-Gedöns).
>

Erstaunlich, dass das reingepasst hat in den Rahmen. Auch, dass 26" bei
Euch so unpopulaer ist. Hier ist das nach wie vor der Standard. Ich
fahre 29".

>>
>> Einen echt guten Eindruck macht der Schwalbe Hans Dampf, aber da wollen
>> die locker $90 fuer. Neunzig.
>
> Schwalbe hatte lange Zeit Probleme mit ausreissenden Stollen, seitdem
> kommen die für mich nichtmehr in Frage.
>

Ich habe nach sehr negativen Erfahrungen am RR die Nase von Conti
ziemlich voll. Doch vielleicht sind deren MTB-Produkte besser.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Frank Möller
2018-06-22 14:46:48 UTC
Permalink
Raw Message
Joerg schrieb:
> On 2018-06-22 02:11, Bernd Klier wrote:
>> On 06/21/18 23:49, Joerg wrote:

>>> ... Wichtigstes Kriterium sind bei mir stabile Flanken.

>> Für deine Strecken würde ich eher den

>> https://www.continental-tires.com/bicycle/tires/mountainbike-tires/der-baron-2-4-projekt

>> oder den

>> https://www.continental-tires.com/bicycle/tires/mountainbike-tires/trail-king-protection-apex

>> empfehlen. Auch der Aufbau und das Gewicht von nem kg pro Reifen dürften
>> dir entgegenkommen ;)

> Der Baron sieht im Profil gut aus, der Trail King nicht ganz so. Aber
> fuer den Baron wollen sie hier wie beim Hans Dampf satte $90, fuer den
> Trail King $70. Ziemlich happig. $90 haben die Reifen an meinem
> Gelaendewagen jeweils gekostet, aber die halten viele zigtausend Kilometer.

Ja, ja, diese Leier halt wieder.

Ich würde ansonsten noch Maxxis Minion DHF für vorn und Minion DHR II für
hinten empfehlen, und zwar mit der Karkasse "60DW" und der Mischung
"MaxxPro". Allerdings gibt's die in dieser Ausführung nicht für 29"-Gemüse,
da wären sie zu schwer. Insofern mußt Du nicht darüber nachdenken, ob Du
Dir doch mal echtes Heavy Duty Material gönnen willst. Kannst also beruhigt
weiterjammern...

--
Joerg
2018-06-23 15:11:36 UTC
Permalink
Raw Message
On 2018-06-22 07:46, Frank Möller wrote:
> Joerg schrieb:
>> On 2018-06-22 02:11, Bernd Klier wrote:
>>> On 06/21/18 23:49, Joerg wrote:
>
>>>> ... Wichtigstes Kriterium sind bei mir stabile Flanken.
>
>>> Für deine Strecken würde ich eher den
>
>>> https://www.continental-tires.com/bicycle/tires/mountainbike-tires/der-baron-2-4-projekt
>
>>> oder den
>
>>> https://www.continental-tires.com/bicycle/tires/mountainbike-tires/trail-king-protection-apex
>
>>> empfehlen. Auch der Aufbau und das Gewicht von nem kg pro Reifen dürften
>>> dir entgegenkommen ;)
>
>> Der Baron sieht im Profil gut aus, der Trail King nicht ganz so. Aber
>> fuer den Baron wollen sie hier wie beim Hans Dampf satte $90, fuer den
>> Trail King $70. Ziemlich happig. $90 haben die Reifen an meinem
>> Gelaendewagen jeweils gekostet, aber die halten viele zigtausend Kilometer.
>
> Ja, ja, diese Leier halt wieder.
>
> Ich würde ansonsten noch Maxxis Minion DHF für vorn und Minion DHR II für
> hinten empfehlen, und zwar mit der Karkasse "60DW" und der Mischung
> "MaxxPro". Allerdings gibt's die in dieser Ausführung nicht für 29"-Gemüse,
> da wären sie zu schwer. Insofern mußt Du nicht darüber nachdenken, ob Du
> Dir doch mal echtes Heavy Duty Material gönnen willst. Kannst also beruhigt
> weiterjammern...
>

Was fuer ein Jammern? Ich habe fuer mich laengst die Loesung gefunden.
Reifen aus Thailand, i.d.R. under $20, halten 800-1000km, kernige
Seitenflanken ohne Platzer selbiger, mission accomplished. Man kann die
eben nicht beim FH bekommen, doch dafuer gibt es das Internet.

Ein DH Bike haette ich zwar wirklich gern, aber 26" sind nix fuer mich.
Vielleicht eines Tages 27-1/2" mit dickeren Schlappen. Doch ich habe
mein 29" MTB inzwischen nach einigem Umbau soweit, dass es meine
uebliche Fahrweise und hiesige Strecken gut aushaelt. Ja, schwer ist das
wohl, macht mir aber nicht.

Uebrig geblieben ist nur noch das Ausgallern der Auswurfenden vorn links
und hinten rechts. Wird auch noch bereinigt. Vorn durch eine non-QR
Achse aus Moly-Stahl (Platten gibt es bei ja eh keine mehr), hinten
entweder auch oder ich fraese was weg und ziehe etwas Edelstahl in das
rechte Auswurfende rein. Dann schlaegt die Achse gegen Stahl und nicht
gegen Alu.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Sepp Ruf
2018-06-21 22:20:12 UTC
Permalink
Raw Message
Am 21.06.2018 um 23:26 schrieb Bernhard Kraft:

> Ich hatte auch mit durchgehender Forstautobahn im Wald gerechnet. Ein
> Stück war aber eine schmale Schotterpiste, die steil bergab ging und
> eine "Forstautobahn" ging durch eine Furt. Da lagen mir zu große Steine
> im Bachbett und ich habe mich nicht getraut durch zu fahren.
>
> Ich fahre die, von Alexander Ausserstdorfer so favorisierten,
> Continental Race King. Die sind auf Teer noch ganz ok.

Apropos gewitzter Holzhackerbua mit Forstbetriebsanhaenger...
<https://www.hna.de/kassel/mitte-kassel-ort248256/dreister-geht-es-kaum-unbekannter-faellt-baum-in-kassel-um-fahrrad-zu-klauen-9969223.html>
Joerg
2018-06-21 23:01:44 UTC
Permalink
Raw Message
On 2018-06-21 15:20, Sepp Ruf wrote:
> Am 21.06.2018 um 23:26 schrieb Bernhard Kraft:
>
>> Ich hatte auch mit durchgehender Forstautobahn im Wald gerechnet. Ein
>> Stück war aber eine schmale Schotterpiste, die steil bergab ging und
>> eine "Forstautobahn" ging durch eine Furt. Da lagen mir zu große Steine
>> im Bachbett und ich habe mich nicht getraut durch zu fahren.
>>
>> Ich fahre die, von Alexander Ausserstdorfer so favorisierten,
>> Continental Race King. Die sind auf Teer noch ganz ok.
>
> Apropos gewitzter Holzhackerbua mit Forstbetriebsanhaenger...
> <https://www.hna.de/kassel/mitte-kassel-ort248256/dreister-geht-es-kaum-unbekannter-faellt-baum-in-kassel-um-fahrrad-zu-klauen-9969223.html>
>

In NL sind frueher Leute mit LKW angerueckt, einer ist auf den
Kastenaufbau geklettert, der andere hob das an die Strassenlaterne
gekettete Fahrrad hoch, der Typ oben zog es ueber den Kopf der Laterne
und reichte es dem Kumpel wieder hinunter, der inzwischen eine Tuer im
Heck des Kastenaufbaus aufgemacht hatte. Das Fahrrad dort hinein, Tuer
zu, losgeduest zur naechsten Laterne mit lohnender Beute. Schneller geht
es kaum.

Etwas dreister:

https://www.youtube.com/watch?v=-dz0Za5-wOM

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Wolfgang Strobl
2018-06-23 21:46:44 UTC
Permalink
Raw Message
Am Thu, 21 Jun 2018 19:37:28 -0000 (UTC) schrieb Bernhard Kraft
<***@web.de>:

>>> ... Meine Mittwochstour war in 5 Minuten nacherfasst:
>>>
>>> https://www.gpsies.com/map.do?fileId=jdglszdcsxuekbry
>>>
>>
>> Wenn das wirklich wie im Titel beschrieben MTB-Piste war und etwas
>> bergig, dazu 60km in unter vier Stunden, Hut ab!
>>
>> Ich wusste nicht, dass es in Germanien sowas noch gibt.
>>
>
>Das sind von gpsies.com geschätzte Geschwindigkeiten.

Blöde Frage, wo bzw. wie schätzt gpsies Geschwindigkeiten? Mir wurden da
immer nur Fahrzeiten auf Basis von 10 km/h angezeigt.

>Es sind sowieso 80%
>der Strecke Teerstraße. MTB-Strecke habe ich nur angeklickt, weil man bei
>den restlichen 20% der Strecke ohne MTB keinen Spaß hätte. Ich war aber
>tatsächlich 4 Stunden unterwegs.

Das ist dann aber eher gemütlich. Zum Vergleich, unsere Fahrt nach
Essen in für uns komplett unbekanntes Terrain
<https://www.gpsies.com/map.do?fileId=wcdijjqibizqwkif> ging über gut
die doppelte Distanz und über gut doppelt so viele Höhenmeter,
Zeitbedarf 7:15 h ohne die Pausen.

Für meine Hausstrecke Richtung Grafschaft (rund 45 km und 600 hm) habe
ich selten mehr als 2 h benötigt. Ich habe gerade mal eine ältere
aufgezeichnete Track hochgeladen:
<https://www.gpsies.com/map.do?fileId=zzowkldlbbpvfgon>, 1h57 incl.
evtl. Pausen, entsprechend 23 km/h.

Ich vermute mal, die obigen 20% dürften den Schnitt (ca 15 km/h)
erheblich gedrückt haben.

--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
Bernhard Kraft
2018-06-24 04:25:48 UTC
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Raw Message
Wolfgang Strobl <***@mystrobl.de> wrote:
> Am Thu, 21 Jun 2018 19:37:28 -0000 (UTC) schrieb Bernhard Kraft
> <***@web.de>:
>
>>>> ... Meine Mittwochstour war in 5 Minuten nacherfasst:
>>>>
>>>> https://www.gpsies.com/map.do?fileId=jdglszdcsxuekbry
>>>>
>>>
>>> Wenn das wirklich wie im Titel beschrieben MTB-Piste war und etwas
>>> bergig, dazu 60km in unter vier Stunden, Hut ab!
>>>
>>> Ich wusste nicht, dass es in Germanien sowas noch gibt.
>>>
>>
>> Das sind von gpsies.com geschätzte Geschwindigkeiten.
>
> Blöde Frage, wo bzw. wie schätzt gpsies Geschwindigkeiten? Mir wurden da
> immer nur Fahrzeiten auf Basis von 10 km/h angezeigt.
>
Mich haben die Geschwindigkeiten bei gpsies nie interessiert. Ich nehme an
sie werden nach den Fahrzeugen eingeschätzt, die man für die Navigation
anklickt. Ich mache das gemischt. Für die Fahrt durch das Pleistal habe ich
Auto angegeben, weil ich durchgehen auf der Hauptstraße durchs Pleistal
unterwegs war. Sonst kommt gpsies dort auf merkwürdige Ideen. Auf der
Hinfahrt habe ich meist MTB angegeben.
Wolfgang Strobl
2018-06-24 12:17:11 UTC
Permalink
Raw Message
Am Sun, 24 Jun 2018 04:25:48 -0000 (UTC) schrieb Bernhard Kraft
<***@web.de>:

>Wolfgang Strobl <***@mystrobl.de> wrote:
>> Am Thu, 21 Jun 2018 19:37:28 -0000 (UTC) schrieb Bernhard Kraft
>> <***@web.de>:
>>
>>>>> ... Meine Mittwochstour war in 5 Minuten nacherfasst:
>>>>>
>>>>> https://www.gpsies.com/map.do?fileId=jdglszdcsxuekbry
>>>>>
>>>>
>>>> Wenn das wirklich wie im Titel beschrieben MTB-Piste war und etwas
>>>> bergig, dazu 60km in unter vier Stunden, Hut ab!
>>>>
>>>> Ich wusste nicht, dass es in Germanien sowas noch gibt.
>>>>
>>>
>>> Das sind von gpsies.com geschätzte Geschwindigkeiten.
>>
>> Blöde Frage, wo bzw. wie schätzt gpsies Geschwindigkeiten? Mir wurden da
>> immer nur Fahrzeiten auf Basis von 10 km/h angezeigt.
>>
>Mich haben die Geschwindigkeiten bei gpsies nie interessiert.

Mich auch nicht. Ich habe das eigentlich nur zur nachträglichen
Visualisierung von aufgezeichneten Strecke benutzt oder zur
Konvertierung von anderweitig - meist mit Garmin MapSource geplanten
Urlaubstouren. Das erklärt vielleicht, warum ich nicht auf die Idee kam,
es als beim Exportvorgang versteckte Option zu vermuten, als Parameter
des Exports statt als Eigenschaft der Strecke.


>Ich nehme an
>sie werden nach den Fahrzeugen eingeschätzt, die man für die Navigation
>anklickt. Ich mache das gemischt. Für die Fahrt durch das Pleistal habe ich
>Auto angegeben, weil ich durchgehen auf der Hauptstraße durchs Pleistal
>unterwegs war. Sonst kommt gpsies dort auf merkwürdige Ideen.

Ja, diesen Fallstrick habe ich, allerdings auf Navis und ihre
Merkwürdigkeiten bezogen, in der Vergangenheit schon häufiger mal
angesprochen. Wenn man nicht explizit durchs Gelände will, stellt man
besser Auto/Motorrad und "kürzeste Strecke" ein und nutzt evtl.
Möglichkeiten, im Profil unerwünschte Straßentypen durch niedriges
erwartetes Tempo abzuwerten, wenn man das möchte. Autobahnen kann man
i.d.R. explizit abwählen.

Daß man im gpsies-Planer/Router mischen kann, ist interessant und
erscheint mir nützlich, das schaue ich mir bei Gelegenheit mal an. Alle
Navis, die ich habe, können das leider nicht. Man wählt ein Profil aus,
manchmal sehr umständlich, und ist dann darauf festgenagelt.

>Auf der
>Hinfahrt habe ich meist MTB angegeben.

Wie genau wirkt sich die Wahl aus? Der Streckenplaner bietet drei
verschiedene Fahrradtypen (Fahrradtour, Mountainbike und Rennrad), es
wird aber nicht erklärt, wie, d.h. nach welchen Kriterien das die
Routenwahl beeinflußt. Gerade mal ausprobiert. Wenn ich von Kessenich
nach Villiprott route, wird eine Fahrradtour über Dottendorf, Friesdorf
und Godesberg geroutet, ein MTB quasi Luftlinie durch Ippendorf und
Kottenforst, ein Rennrad hingegen über Ippendorf und Röttgen. Keine der
Varianten würde ich so benutzen.

Ich habe mal versucht, die merkwürdige Routenwahl zu verstehen und bin
dabei auf eine Merkwürdigkeit gestoßen.

In https://www.gpsies.com/mapUser.do?username=ws01 sind aktuell die
ersten vier unten (!) angezeigten Strecken

Teststrecke,
Radtour,
MTB und
Rennrad.

Teststrecke <https://www.gpsies.com/map.do?fileId=ntbsdnpembboebpa> ist
ein knapp 1 km langes Teilstück der Strecke, die ausgehend von Ippendorf
nahezu jeder mit dem Rad benutzt, wenn er in den Kottenforst
hineinfahren möchte. Das Stück ist asphaltiert, rein technisch gesehen
mit allem, was Räder hat, befahrbar. Mitglieder des Hundesportvereins,
der dort etwa auf halber Strecke einen Trainingsplatz hat, fahren da
regelmäßig mit ihren Autos hin. Im Sommer ist das Stück ziemlich
überlaufen, es ist halt die beste Verbindung, um auf direktem Wege in
die etwas ruhigeren Teile dieses Stadtwaldes und Erholungsgebietes zu
kommen.

Die nachfolgenden drei Tracks zeigen die Routenwahl des Gpsies-Planers,
wenn man Tourenrad, MTB resp. Rennrad einstellt, bevor man Start und
Ziel markiert.

<https://www.gpsies.com/map.do?fileId=xipwkekfjbckqmig> Tour (1,3 km)

<https://www.gpsies.com/map.do?fileId=epdecybacxtmgsmn> MTB (1,3 km)

<https://www.gpsies.com/map.do?fileId=vflfxvkxpjkjbvtu> Rennrad (4,5 km)

Alle drei sind absurd, vor allem aber die Variante für das Rennrad.

Ein abschließender Versuch, da Gpsies mit dem Auto langzufahren zu
lassen, nutzt die direkte Verbindung.

<https://www.gpsies.com/map.do?fileId=rpqsnaxxxlawtcgg&authkey=C71213CBB909AA89AC5211EEEB2D17534B41FF7F078D043A>

Merkwürdig. Wenn ich mir das Stück über das Webportal von OSM anschaue,
sehe ich keine Besonderheiten.

Da ich mich gar nicht mit den OSM-Interna auskenne, gebe ich hier erst
mal auf. Liest jemand in drf mit, der sich mehr mit den Interna auskennt
und das evtl. an spezifischen Streckenattributen festmachen kann? Kann
man Streckenabschnitte so markieren, daß sie als "nicht mit Fahrrad"
markiert sind, ohne daß dies in den üblichen Darstellungen sichtbar
wird? Pikant ist, daß dieses Stück ein traditionell stark von Radfahrern
frequentierter Eingang zum Stadtwald ist (im o.a. Portal sogar als
Radroute markiert), der mit einem Kfz aber nur mit Sondergenehmigung
befahren werden darf.




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Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
Bernhard Kraft
2018-06-26 08:32:46 UTC
Permalink
Raw Message
Am Sonntag, 24. Juni 2018 14:17:20 UTC+2 schrieb Wolfgang Strobl:
>
> Die nachfolgenden drei Tracks zeigen die Routenwahl des Gpsies-Planers,
> wenn man Tourenrad, MTB resp. Rennrad einstellt, bevor man Start und
> Ziel markiert.
>
> <https://www.gpsies.com/map.do?fileId=xipwkekfjbckqmig> Tour (1,3 km)
>
> <https://www.gpsies.com/map.do?fileId=epdecybacxtmgsmn> MTB (1,3 km)
>
> <https://www.gpsies.com/map.do?fileId=vflfxvkxpjkjbvtu> Rennrad (4,5 km)
>
> Alle drei sind absurd, vor allem aber die Variante für das Rennrad.
>
> Ein abschließender Versuch, da Gpsies mit dem Auto langzufahren zu
> lassen, nutzt die direkte Verbindung.
>
> <https://www.gpsies.com/map.do?fileId=rpqsnaxxxlawtcgg&authkey=C71213CBB909AA89AC5211EEEB2D17534B41FF7F078D043A>
>
> Merkwürdig. Wenn ich mir das Stück über das Webportal von OSM anschaue,
> sehe ich keine Besonderheiten.
>
Das ein offensichtlich gut geeignetes Straßenstück sich überhaupt nicht
einplanen lässt,habe ich noch nicht erlebt. Mir scheint dieser Fall im
Kottenforst ein Spezialfall zu sein. Meine Planung gehe ich sehr prakmatisch an.
Ich fange mit normaler "Fahrradtour" an. Wenn etwas falsche navigiert wird,
wechsle ich zu Auto oder MTB. Wenn mir so etwas passiert wie dir im Kottenforst,
klicke ich die Strecke, die ich entlang fahren will, explizit an. Damit bin
ich bisher zurecht gekommen.
Michael Heydenbluth
2018-06-24 04:46:47 UTC
Permalink
Raw Message
Am 23.06.2018 um 23:46 schrieb Wolfgang Strobl:
> Am Thu, 21 Jun 2018 19:37:28 -0000 (UTC) schrieb Bernhard Kraft
> <***@web.de>:

>> Das sind von gpsies.com geschätzte Geschwindigkeiten.
>
> Blöde Frage, wo bzw. wie schätzt gpsies Geschwindigkeiten? Mir wurden da
> immer nur Fahrzeiten auf Basis von 10 km/h angezeigt.

An 2 Stellen: Während der Planung kann man sich eine
Wunschgeschwindigkeit einstellen.

Beim Export von Tracks kann man separat eine Geschwindigkeit für den
Export wählen. Das hat z.B. bei Garmin Edge Einfluß auf den "Virtual
Partner", der dann mit dieser gewählten Geschwindigkeit fährt und man
somit stets den aktuellen eigenen Vorsprung (oder negativen Vorsprung)
gegenüber einem Fahrer mit dieser Durchschnittsgeschwindigkeit sieht.

Ich nutze das für Brevets, bei denen 15 km/h als Schnitt gefordert sind
(und zwar als auch an allen Kontrollstellen einzuhaltender Schnitt).
Wolfgang Strobl
2018-06-24 14:04:21 UTC
Permalink
Raw Message
Am Sun, 24 Jun 2018 06:46:47 +0200 schrieb Michael Heydenbluth
<***@arcor.de>:

>Beim Export von Tracks kann man separat eine Geschwindigkeit für den
>Export wählen. Das hat z.B. bei Garmin Edge Einfluß auf den "Virtual
>Partner", der dann mit dieser gewählten Geschwindigkeit fährt und man
>somit stets den aktuellen eigenen Vorsprung (oder negativen Vorsprung)
>gegenüber einem Fahrer mit dieser Durchschnittsgeschwindigkeit sieht.

Danke für die Erläuterung. Ich habe das gerade mal ausprobiert und sehe
folgendes Problem: das Höhenprofil wird nicht beachtet, die
Durchschnittsgeschwindigkeit ist in der exportierten .gpx-Track über die
gesamte Strecke konstant, bergauf wie bergab. Dabei wäre, wenn man schon
mal den Fahrradtyp und den angenommenen Schnitt kennt, eine grobe
Schätzung gar nicht so schwer.

>
>Ich nutze das für Brevets, bei denen 15 km/h als Schnitt gefordert sind
>(und zwar als auch an allen Kontrollstellen einzuhaltender Schnitt).

Schnitt von Start zu Kontrollpunkt, oder Schnitt zwischen den
Kontrollstellen? Ersteres, vermute ich. Ok, das ist dann nützlich,
allerdings auch etwas artifiziell. Wer vorher wissen will, wann er bei
einem angenommenen Leistungsniveau ungefähr wo ist, hätte von einer
realistischen Schätzung mehr.



--
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Michael Heydenbluth
2018-06-24 18:03:42 UTC
Permalink
Raw Message
Am 24.06.2018 um 16:04 schrieb Wolfgang Strobl:
> Am Sun, 24 Jun 2018 06:46:47 +0200 schrieb Michael Heydenbluth
> <***@arcor.de>:
>
>> Beim Export von Tracks kann man separat eine Geschwindigkeit für den
>> Export wählen. Das hat z.B. bei Garmin Edge Einfluß auf den "Virtual
>> Partner", der dann mit dieser gewählten Geschwindigkeit fährt und man
>> somit stets den aktuellen eigenen Vorsprung (oder negativen Vorsprung)
>> gegenüber einem Fahrer mit dieser Durchschnittsgeschwindigkeit sieht.
>
> Danke für die Erläuterung. Ich habe das gerade mal ausprobiert und sehe
> folgendes Problem: das Höhenprofil wird nicht beachtet, die
> Durchschnittsgeschwindigkeit ist in der exportierten .gpx-Track über die
> gesamte Strecke konstant, bergauf wie bergab. Dabei wäre, wenn man schon
> mal den Fahrradtyp und den angenommenen Schnitt kennt, eine grobe
> Schätzung gar nicht so schwer.

In Mittelgebirgen dürfte das nicht so relevant sein, da sowohl Ab- als
auch Anstiege kurz sind. Lediglich bei sehr kurzen Strecken schlägt der
Fehler voll zu.

>> Ich nutze das für Brevets, bei denen 15 km/h als Schnitt gefordert sind
>> (und zwar als auch an allen Kontrollstellen einzuhaltender Schnitt).
>
> Schnitt von Start zu Kontrollpunkt, oder Schnitt zwischen den
> Kontrollstellen? Ersteres, vermute ich.

Ja. Das Zeitfenster zwischen "Kontrolle öffnet" und "Kontrolle schließt"
ist durch die Durchschnittsgeschwindigkeiten zweier mit konstant 34(?)er
bzw 15er-Schnitt fahrender Radfahrer bestimmt (jedenfalls vereinfacht:
Tatsächlich gilt das nur für Brevets von 200 bis 600 km und nicht für
den Zielpunkt, der innerhalb der Zeit erreicht werden muß, auch wenn das
einen höheren Schnitt als 15 ergibt - insgesamt sind die Regeln nicht
ganz so trivial)

> Ok, das ist dann nützlich,
> allerdings auch etwas artifiziell.

Das erlaubt einem/mir recht gut, die möglichen Pausenlängen vorab zu
bestimmen. Insbesondere ich als schwächerer Fahrer habe das Problem, daß
ich mit den Pausenzeiten recht gut haushalten muß. Schnelle Fahrer haben
das Problem nicht: Innerhalb von 300 km haben die 7 Stunden Reserve
rausgefahren und gehen ins Hotel....

> Wer vorher wissen will, wann er bei
> einem angenommenen Leistungsniveau ungefähr wo ist, hätte von einer
> realistischen Schätzung mehr.

Naja... seine Durchschnittsgeschwindigkeit "in Bewegung" kennt man
irgendwann, die den Gesamtschnitt ganz rapide versauenden Pausen kann
ein Programm eh nicht berechnen.
Bernd Ullrich
2018-06-24 20:37:30 UTC
Permalink
Raw Message
Am 24.06.2018 um 20:03 schrieb Michael Heydenbluth:
[...]

> Naja... seine Durchschnittsgeschwindigkeit "in Bewegung" kennt man
> irgendwann, die den Gesamtschnitt ganz rapide versauenden Pausen kann
> ein Programm eh nicht berechnen.

Mir reicht die Uhrzeit und die gefahrene Geschwindigkeit auf dem Tacho.
der Rest wird im Kopf verarbeitet und ausgewertet.

BU
Wolfgang Strobl
2018-06-25 22:14:17 UTC
Permalink
Raw Message
Michael Heydenbluth <***@arcor.de>:

>Am 24.06.2018 um 16:04 schrieb Wolfgang Strobl:
>> Am Sun, 24 Jun 2018 06:46:47 +0200 schrieb Michael Heydenbluth
>> <***@arcor.de>:
>>
>>> Beim Export von Tracks kann man separat eine Geschwindigkeit für den
>>> Export wählen. Das hat z.B. bei Garmin Edge Einfluß auf den "Virtual
>>> Partner", der dann mit dieser gewählten Geschwindigkeit fährt und man
>>> somit stets den aktuellen eigenen Vorsprung (oder negativen Vorsprung)
>>> gegenüber einem Fahrer mit dieser Durchschnittsgeschwindigkeit sieht.
>>
>> Danke für die Erläuterung. Ich habe das gerade mal ausprobiert und sehe
>> folgendes Problem: das Höhenprofil wird nicht beachtet, die
>> Durchschnittsgeschwindigkeit ist in der exportierten .gpx-Track über die
>> gesamte Strecke konstant, bergauf wie bergab. Dabei wäre, wenn man schon
>> mal den Fahrradtyp und den angenommenen Schnitt kennt, eine grobe
>> Schätzung gar nicht so schwer.
>
>In Mittelgebirgen dürfte das nicht so relevant sein, da sowohl Ab- als
>auch Anstiege kurz sind. Lediglich bei sehr kurzen Strecken schlägt der
>Fehler voll zu.

Du hast recht. Wir sind zwar, gemessen an diesen Distanzen, in der
Freizeit und im Urlaub_nur_ sehr kurze Strecken gefahren, früher, als
wir noch jung waren, mit Gepäck bis zu gut 100 km am Tag im Flachland,
später dann nur noch halb bis dreiviertel soviel, ohne Gepäck, dann aber
mit 0.5 bis 1 Höhen-Kilometern. So etwas wie das hier z.B., vor zehn
Jahren:
<https://www.gpsies.com/map.do?fileId=loobkyrtglbplzie>

Ich habe mir jetzt ein paar Aufzeichnungen dieser Art angeschaut und, in
der Tat, auch da gleicht es sich mehr aus, als ich dachte. Sagen wir
mal so, es überraschte mich einfach, daß, wenn man schon Zeiten bzw.
Timestamps ausrechnet, die nicht halbwegs realistisch bestimmt. Für
Deinen Zweck würde das kaum schaden und für den einen oder anderen wäre
es evtl. eine interessante Zusatzinformation.

Danke jedenfalls für die Erläuterungen zu Brevets. Ich habe mir auch den
Wikipediaeintrag dazu mal durchgelesen. Zwar nicht unbedingt mein Ding
- mir hat die Fahrt zur Arbeit als "Prüfung" am Leistungslimit voll und
ganz gereicht und im Urlaub waren die "Pausen" uns meist wichtiger als
die Fahrten - jedoch kann ich den Spaß an so etwas durchaus nachfühlen.
Vor allem finde ich aber die Abgrenzung zu Rennen u.a. durch die
Mindestzeiten ganz sympathisch. Wie sieht es eigentlich mit den
sonstigen Formalitäten des Rennzirkus aus? Was ich von den ähnlich
gelagerten "RTF" (https://de.wikipedia.org/wiki/Radtouristikfahrt)
mitbekommen habe, finde ich ziemlich abschreckend. Rückennummern,
Startgeld, Helmpflicht, Vereinsmeierei, BDR, Wettkampfcharakter, ...
Würg. Aber ok, anderes Thema, andere Baustelle.


--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
Michael Heydenbluth
2018-06-26 04:01:15 UTC
Permalink
Raw Message
Am 26.06.2018 um 00:14 schrieb Wolfgang Strobl:

> Danke jedenfalls für die Erläuterungen zu Brevets. Ich habe mir auch den
> Wikipediaeintrag dazu mal durchgelesen. Zwar nicht unbedingt mein Ding
> - mir hat die Fahrt zur Arbeit als "Prüfung" am Leistungslimit voll und
> ganz gereicht

Das kann ja jeder selbst entscheiden, wie weit vom Limit er fährt. Der
geforderte 15er-Schnitt läßt auch den langsameren meist hinreichend
Luft. Lediglich auf einer sehr hügeligen Strecke war ich mal schon nach
300 km und 4000 hm so gerade eben noch in der Zeit, ansonsten habe auch
ich Schnecke dann noch hinreichend Zeitpolster.

Im Allgemeinen fährt man eben nicht am Limit, sondern im GA1-Bereich,
wenn man in einer Gruppe Windschatten fahren kann, sogar noch darunter.
Das kann man schon sehr lange durchhalten.

> und im Urlaub waren die "Pausen" uns meist wichtiger als
> die Fahrten - jedoch kann ich den Spaß an so etwas durchaus nachfühlen.
> Vor allem finde ich aber die Abgrenzung zu Rennen u.a. durch die
> Mindestzeiten ganz sympathisch. Wie sieht es eigentlich mit den
> sonstigen Formalitäten des Rennzirkus aus? Was ich von den ähnlich
> gelagerten "RTF" (https://de.wikipedia.org/wiki/Radtouristikfahrt)

Naja, Wer meinen Beitrag ("Blödbacken") gelesen hat, kann daraus
schließen, daß Brevets etwas anders ablaufen. Ich muß aber zugeben, daß
ich in seltenen Fällen schon mitbekommen habe, daß sich das Personal in
den Kontrollstellen (oft Tankstellen) beschwerte, die schnellen Fahrer
hätten sich einigermaßen daneben benommen. Ich behaupte mal (ohne es
besser zu wissen), daß so etwas selten ist.

> mitbekommen habe, finde ich ziemlich abschreckend.


> Rückennummern,

Gibt's, glaube ich, auch bei RTF nur bei denjenigen Fahrern, die "mit
Wertungskarte" fahren, die also auf ein T-Shirt zum Saisonende
spekulieren. Bei Brevets gibt es nur in sehr seltenen Fällen (z.B. PBP)
eine Rahmennummer

> Startgeld,

Gibt es, ebenso wie bei RTF und in moderater Höhe, die der jeweilige
Veranstalter selbst festlegt (um die 7-10 EUR). Der Ausrichter muß ja
seine Kosten reinbekommen, die er für die Streckenvorbereitung hatte.
Einige spendieren für das Geld Kaffee, Kuchen, Mittagessen auf halber
Strecke, heiße Suppe am Ziel ... alles ganz unterschiedlich

> Helmpflicht,

übles Thema. Einige Ausrichter fordern sie, andere empfehlen nur den
Hut. Von den 30 bis 120 Startern (ja nach Startort und Streckenlänge)
fahren meist nur 0 bis 3 ohne Hut.
Warum jemand eine Pflicht postuliert, wenn 99% der Starter sich
freiwillig dem Geforderten unterziehen, wird mir ewig ein Geheimnis bleiben.
Der Gießener Ausrichter ist ein aktuell nicht mehr ganz so aktiver
drf-Regular. Der fordert bestimmt keine Helmpflicht und ist einer der
wenigen erwähnten tollkühnen Hutlosen :-)

> Vereinsmeierei, BDR,

Keine Mitgliedschaft erforderlich, sogar mangels Verein nicht einmal
möglich. Auch der "Dachverband" ist nicht im BDR.

> Wettkampfcharakter, ...

Nur der gegen sich selbst. Es gibt keine Platzierungen und keine
Bestenliste.

> Würg. Aber ok, anderes Thema, andere Baustelle.
Bernhard Kraft
2018-06-27 07:54:05 UTC
Permalink
Raw Message
Michael Heydenbluth <***@arcor.de> wrote:
> Am 26.06.2018 um 00:14 schrieb Wolfgang Strobl:
>
>>
>> Vor allem finde ich aber die Abgrenzung zu Rennen u.a. durch die
>> Mindestzeiten ganz sympathisch. Wie sieht es eigentlich mit den
>> sonstigen Formalitäten des Rennzirkus aus? Was ich von den ähnlich
>> gelagerten "RTF" (https://de.wikipedia.org/wiki/Radtouristikfahrt)
>>
>> Vereinsmeierei, BDR,
>
Beim Brevet aber ist ...
> Keine Mitgliedschaft erforderlich, sogar mangels Verein nicht einmal
> möglich. Auch der "Dachverband" ist nicht im BDR.
>

Der BDR bietet neuerdings auch Brevets in seinem Breitensportkalender an.
Was hat es wohl damit auf sich? Siehe:
https://www.rv-Schleswig.de
Michael Heydenbluth
2018-06-27 19:04:08 UTC
Permalink
Raw Message
Am 27.06.2018 um 09:54 schrieb Bernhard Kraft:
> Michael Heydenbluth <***@arcor.de> wrote:
>> Am 26.06.2018 um 00:14 schrieb Wolfgang Strobl:
>>
>>>
>>> Vor allem finde ich aber die Abgrenzung zu Rennen u.a. durch die
>>> Mindestzeiten ganz sympathisch. Wie sieht es eigentlich mit den
>>> sonstigen Formalitäten des Rennzirkus aus? Was ich von den ähnlich
>>> gelagerten "RTF" (https://de.wikipedia.org/wiki/Radtouristikfahrt)
>>>
>>> Vereinsmeierei, BDR,
>>
> Beim Brevet aber ist ...
>> Keine Mitgliedschaft erforderlich, sogar mangels Verein nicht einmal
>> möglich. Auch der "Dachverband" ist nicht im BDR.
>>
>
> Der BDR bietet neuerdings auch Brevets in seinem Breitensportkalender an.
> Was hat es wohl damit auf sich? Siehe:
> https://www.rv-Schleswig.de

Muß man wohl etwas weiter ausholen. Brevets im von mir verwendeten Sinne
sind (da ist sie dann doch, die Vereinsmeierei, selbst wenn man kein
Vereinsmitglied ist....) Langstreckenfahrten, die nach den Regeln des
Pariser Vereins (ACP: Audax-Club-Parisien) durchgeführt werden und die
von dort "homologiert", also in einer gemeinsamen Datenbank geführt
werden. Wer die Serie von 200 bis 600 km im Jahr von Paris-Brest-Paris
erfolgreich absolviert, erwirbt die Erlaubnis, bei PBP zu starten. Und
in den Jahren dazwischen absolviert man es eben aus Spaß an der Freud.

Andererseits ist der Begriff "Brevet" nicht geschützt und ebenso wenig
ist es verboten, "Brevets" auszurichten, deren erfolgreiche Teilnahme
eben nicht in der Pariser Datenbank eingetragen wird, weil der
Ausrichter dort nicht als Mitglied gelistet ist.

Gerade in Schleswig-Holstein gibt es einige Langstreckenfahrten (ohne
Homologation), die über etliche hunderte Km gehen (z.B. Fischbrötchen in
List auf Sylt essen mit Start und Ziel in Hamburg) oder z.B. die
schnellen 333 km in 14 Stunden (bei "meinen" Brevets hat man 20 Stunden
Zeit für 300 km).

Einer der Ausrichter der "homologierten" Brevets in Deutschland ist ein
waschechter Sportverein (www.rsc-lohne.de), vielleicht gehören die sogar
zum BDR (keine Ahnung)? Es gibt also durchaus Schnittmengen.

Die von Dir verlinkte Veranstaltung zählt nicht wirklich zu den Brevets
im engeren Sinne, da zu kurz. Brevets nach den Regeln des ACP beginnen
erst bei 200 km, BDR-Veranstaltungen hören dort im Wesentlichen auf
("Rad-Marathons" sind Breitensportveranstaltungen mit einer Mindestlänge
von 200 km)
Wolfgang Strobl
2018-06-27 21:07:49 UTC
Permalink
Raw Message
Am Wed, 27 Jun 2018 21:04:08 +0200 schrieb Michael Heydenbluth
<***@arcor.de>:

>Andererseits ist der Begriff "Brevet" nicht geschützt und ebenso wenig
>ist es verboten, "Brevets" auszurichten, deren erfolgreiche Teilnahme
>eben nicht in der Pariser Datenbank eingetragen wird, weil der
>Ausrichter dort nicht als Mitglied gelistet ist.

Sagen wir mal so, die von Dir geschilderte chaotische Gemengelage ist
mir erheblich sympathischer als das, was ich direkt und indirekt von
<https://de.wikipedia.org/wiki/Radtourenfahren> mitbekommen habe. Auch
wenn das natürlich bedeutet, daß sich auch der BDR da dranhängen kann.

Daß Brevets aufgrund der Distanzen jenseits meiner vergangenen und
zukünftigen Möglichkeiten liegen und die Distanzen von RTF eher unsere
Kragenweite sind, könnte ich bedauern, muß ich aber nicht. Da wir keinen
Wert auf "Organisation" und Verpflegung legen, spricht ja nichts
dagegen, die bekannten Strecken einfach so mal teilweise abzufahren.
Schließlich sind wir ja auch schon einige Tour de France-Routen mit
großem Vergnügen abgefahren, wenngleich oft auch nur die sportlich
anspruchsloseren, aber manchmal landschaftlich viel schöneren Teile, die
nur zum Anwärmen dienen und nicht im Fernsehen übertragen werden.
Vorteil dabei, das sind eher Strassen, die nicht eigens zwecks
Radsportveranstaltung für den Alltagsverkehr gesperrt werden und sonst
für Radfahrer verboten oder unattraktiv sind.


--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
Andre Eiger
2018-06-26 19:09:49 UTC
Permalink
Raw Message
Am Tue, 26 Jun 2018 00:14:17 +0200 schrieb Wolfgang Strobl:

> ... Was ich von den ähnlich
> gelagerten "RTF" (https://de.wikipedia.org/wiki/Radtouristikfahrt)
> mitbekommen habe, finde ich ziemlich abschreckend. Rückennummern,
> Startgeld, Helmpflicht, Vereinsmeierei, BDR, Wettkampfcharakter, ...
> Würg. Aber ok, anderes Thema, andere Baustelle.

RTFs haben ausdrücklich keinen Wettkampfcharakter, steht auch im
Wikipedia-Artikel, falls Du den tatsächlich gelesen haben solltest. Das
Zeitfenster zum Passieren der Kontrollen ist nach meiner Erfahrung üppig,
wenn man nicht gerade auf den letzten Drücker die 150 km-Strecke beginnt.
Natürlich kann man mit irgendeinem anderen Mitfahrer um die Wette fahren,
wenn man Lust hat, so wie mit jedem anderen Radfahrer auch, den man
irgendwo trifft. Die gefahrene Zeit ist allerdings für die Wertung total
egal und wird sowieso nicht erfasst.
Und man muss in keinem Verein sein, um mitzufahren. Und irgendwelche BDR-
Punkte sind einem dann auch schnurz. Und wenn man mittendrin nach Hause
fahren will, dann tut man's einfach.
Ja, ein Verein ist der Ausrichter, nicht ganz ungewöhnlich in der BRD,
wenn sich Leute zusammentun und etwas organisieren. So ein offenes
Angebot für jedermann ist jedoch gerade das Gegenteil von Vereinsmeierei,
finde ich.
Und das Startgeld, ja Wahnsinn! Das sind, glaube ich, aktuell ca. 7 EUR
pro Nase. Dafür gibt's an den Kontrollstellen Wasser oder Tee und etwas
zu Essen wie Bananen, Riegel, Salzkekse, etc. Und irgendwer hat die
Strecke markiert, und am Start / Ziel sind Räumlichkeiten angemietet, usw.
Was die Helmpflicht betrifft, würde ich sagen, dass die meisten
Teilnehmer an RTFs den sowieso freiwillig aufsetzen und der Großteil die
RTF als Sport versteht, und vielleicht auch die Rückennummer irgendwie
toll findet. Soweit ich das gesehen habe, wurden aber niemand ohne an den
Kontrollen von der Verpflegung ausgeschlossen ;-)
Immerhin fand ich bei RTFs verdammt viele Radwegverächter, aber sicher
ist das aus irgendeinem Grunde auch nicht recht.

Ich lese gerne manche Deiner Beiträge zu bestimmten Sachthemen. Doch
frage ich mich, was Du mit so einer abwertenden Art und zugleich
uninformiert auf der politischen Bühne bewegst.

--
Helmut Springer
2018-06-26 19:23:25 UTC
Permalink
Raw Message
Andre Eiger <***@fantasymail.de> wrote:
> Was die Helmpflicht betrifft,

wird die seit einiger Zeit vom Bund Deutscher Rudolfs in der
Rahmenausschreibung vorgegeben. Die roten Leuchtnasen sind soweit
nur im Dezember verpflichtend.


--
Best Regards
helmut springer panta rhei
Wolfgang Strobl
2018-06-26 21:18:29 UTC
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Raw Message
Am Tue, 26 Jun 2018 19:09:49 +0000 (UTC) schrieb Andre Eiger
<***@fantasymail.de>:

>Am Tue, 26 Jun 2018 00:14:17 +0200 schrieb Wolfgang Strobl:
>
>> ... Was ich von den ähnlich
>> gelagerten "RTF" (https://de.wikipedia.org/wiki/Radtouristikfahrt)
>> mitbekommen habe, finde ich ziemlich abschreckend. Rückennummern,
>> Startgeld, Helmpflicht, Vereinsmeierei, BDR, Wettkampfcharakter, ...
>> Würg. Aber ok, anderes Thema, andere Baustelle.
>
>RTFs haben ausdrücklich keinen Wettkampfcharakter, steht auch im
>Wikipedia-Artikel, falls Du den tatsächlich gelesen haben solltest.

Ich habe ihn tatsächlich gelesen, in diesem Punkt aber offenbar zu
flüchtig, es steht da eine Abgrenzung zu Jedermannrennen drin. Die
anderen Punkte finden sich aber i.W. so in dem Artikel und decken sich
auch mit Eindrücken, die ich hier und im real life gewonnen habe. Zum
Nachlesen
<https://groups.google.com/d/msg/de.rec.fahrrad/k6ZKSUa7VSA/wlhygz8YJ9YJ>
<https://groups.google.com/forum/#!original/de.rec.fahrrad/k6ZKSUa7VSA/5yfK0naYllAJ>


>Das
>Zeitfenster zum Passieren der Kontrollen ist nach meiner Erfahrung üppig,
>wenn man nicht gerade auf den letzten Drücker die 150 km-Strecke beginnt.

Für mich beißen sich die Begriffe "Radtouristik" und Zeitkontrollen, so
etwas ist einfach nicht mein Ding. Ich verstehe ja, daß man bei solchen
Veranstaltungen die Teilnehmer einerseits motivieren möchte und
andererseits ein wenig unter Kontrolle halten muß, und sei es auch nur,
um die einzelnen Streckenposten nicht zu lange besetzen zu müssen.


>Natürlich kann man mit irgendeinem anderen Mitfahrer um die Wette fahren,
>wenn man Lust hat, so wie mit jedem anderen Radfahrer auch, den man
>irgendwo trifft. Die gefahrene Zeit ist allerdings für die Wertung total
>egal und wird sowieso nicht erfasst.
>Und man muss in keinem Verein sein, um mitzufahren. Und irgendwelche BDR-
>Punkte sind einem dann auch schnurz. Und wenn man mittendrin nach Hause
>fahren will, dann tut man's einfach.
>Ja, ein Verein ist der Ausrichter, nicht ganz ungewöhnlich in der BRD,
>wenn sich Leute zusammentun und etwas organisieren. So ein offenes
>Angebot für jedermann ist jedoch gerade das Gegenteil von Vereinsmeierei,
>finde ich.

Alles schön und gut, aber ich persönlich möchte mit diesem Verein nichts
zu tun haben. Muß ich mich dafür rechtfertigen?


>Und das Startgeld, ja Wahnsinn! Das sind, glaube ich, aktuell ca. 7 EUR
>pro Nase.

Oha. Du glaubst ernsthaft, daß mich die Höhe des Geldbetrages von 7 EUR
quält? Bei einer Aktivität, die einen oder mehrere ganze Tage in
Anspruch nimmt?


>Dafür gibt's an den Kontrollstellen Wasser oder Tee und etwas
>zu Essen wie Bananen, Riegel, Salzkekse, etc. Und irgendwer hat die
>Strecke markiert, und am Start / Ziel sind Räumlichkeiten angemietet, usw.

Ja danke. Ich war lange genug als Aktiver im ADFC, um zu wissen, wie
dergleichen funktioniert. :-}


>Was die Helmpflicht betrifft, würde ich sagen, dass die meisten
>Teilnehmer an RTFs den sowieso freiwillig aufsetzen und der Großteil die
>RTF als Sport versteht, und vielleicht auch die Rückennummer irgendwie
>toll findet.

Und das darf ich nicht abschreckend finden?


>Soweit ich das gesehen habe, wurden aber niemand ohne an den
>Kontrollen von der Verpflegung ausgeschlossen ;-)

Ich glaube, Du mißverstehst mich, ich möchte da nicht schnorren.

Auf die Gefahr hin, etwas arrogant zu klingen, wir waren bislang auf
allen unseren Fahrten durchaus und bestens in der Lage, uns selber zu
verpflegen, schönen Dank auch. Und ich bin alles andere als scharf
darauf, mich für einen Bruchteil von 7 EUR verköstigen zu lassen, zwecks
eines Gemeinschaftserlebnisses mit Leuten, die freiwillig Narrenkappen
tragen, "weil Sport".


>Immerhin fand ich bei RTFs verdammt viele Radwegverächter, aber sicher
>ist das aus irgendeinem Grunde auch nicht recht.

Nun, das wäre meine Frage gewesen, wie gehen die Organisatoren mit der
zunehmenden Verschandelung der Land-, Kreis- und Bundesstraßen mit
benutzungspflichtigen Radwegen um?

Aber Du hast jetzt und im nächsten Absatz einen Zungenschlag
hineingebracht, der mich zweifeln läßt, ob das irgendwo hinführt.

Ich bin zwar generell der Meinung, daß man sich unter denjenigen, die
das Fahrrad ohne irgendwelche Schikanen als schnelle Verkehrsmittel
nutzen wollen - hier, so unterstellte ich, für
Langstrecken-Freizeitfahrten - , politikübergreifend und unabhängig von
persönlichen Vorlieben zusammenraufen sollten, so lange man sich in
dieser Sache einig ist. Jedoch beruht das auf Gegenseitigkeit, und die
ist hier offenbar nicht gegeben.

Es ist mir schnurzpiepe, ob sich der BDR die Aufwendungen für seine
Breitensportveranstaltungen mehr oder weniger von den Teilnehmern
erstatten läßt.

Was mich stört, ist der Umstand, daß er das auch dafür nutzt, die
Wünsche seiner Sponsoren zu fördern. Das steht nämlich in direktem
Konflikt mit meinen Interessen - und dafür sind mir dann schon 50 Cent
viel zu viel. Kurz gesagt, dieser Schlenker mit den Radwegverächtern
ist doch wohl ein Witz. Wo wäre der BDR den schon mal gegen Radwege und
ihre Benutzungspflicht aufgetreten? Nirgendwo.

Im Gegenteil: "Die im vergangenen Jahr vom Weltradsportverband UCI
eingeführte Helmpflicht bei Profiveranstaltungen sollte auch bei
Breitensport-Events selbstverständlich sein. .... Mehr Sicherheit auf
dem Fahrrad bietet auch das ständig wachsende Angebot an Radwegen in
Deutschland. Jährlich kommen 300 neue Kilometer dazu. ..." (Quelle:
BDR-Medienservice, 2004)

Wie es Martin Appel als Kommentar zu
<https://www.rad-net.de/index.php?newsid=5380>
in <***@posting.google.com> zusammenfasste:

"in Kürze: Alle Deckel auf und immer schön Radweg fahren, dann passiert
Euch nix..."

>
>Ich lese gerne manche Deiner Beiträge zu bestimmten Sachthemen. Doch
>frage ich mich, was Du mit so einer abwertenden Art und zugleich
>uninformiert auf der politischen Bühne bewegst.

--
Radhelme sind die Bachblüten des Straßenverkehrs
Andre Eiger
2018-06-26 22:49:07 UTC
Permalink
Raw Message
Am Tue, 26 Jun 2018 23:18:29 +0200 schrieb Wolfgang Strobl:

> Am Tue, 26 Jun 2018 19:09:49 +0000 (UTC) schrieb Andre Eiger
> <***@fantasymail.de>:
>
>>Am Tue, 26 Jun 2018 00:14:17 +0200 schrieb Wolfgang Strobl:
>>
>>> ... Was ich von den ähnlich gelagerten "RTF"
>>> (https://de.wikipedia.org/wiki/Radtouristikfahrt) mitbekommen habe,
>>> finde ich ziemlich abschreckend. Rückennummern, Startgeld,
>>> Helmpflicht, Vereinsmeierei, BDR, Wettkampfcharakter, ...
>>> Würg. Aber ok, anderes Thema, andere Baustelle.
>>
>>RTFs haben ausdrücklich keinen Wettkampfcharakter, steht auch im
>>Wikipedia-Artikel, falls Du den tatsächlich gelesen haben solltest.
>
> Ich habe ihn tatsächlich gelesen, in diesem Punkt aber offenbar zu
> flüchtig, es steht da eine Abgrenzung zu Jedermannrennen drin. Die
> anderen Punkte finden sich aber i.W. so in dem Artikel und decken sich
> auch mit Eindrücken, die ich hier und im real life gewonnen habe. Zum
> Nachlesen
> <https://groups.google.com/d/msg/de.rec.fahrrad/k6ZKSUa7VSA/
wlhygz8YJ9YJ>
> <https://groups.google.com/forum/#!original/de.rec.fahrrad/
k6ZKSUa7VSA/5yfK0naYllAJ>

Nun, da ist jemand auf einen Fahrradhelmpropheten gestoßen. Kommt vor.
Bei dem Publikum, das ich bei RTFs gesehen habe, sicher öfter als im
normalen Straßenverkehr. Wobei ich letzteres auch schon erlebt habe, da
hatte mich ein Autofahrer (!) an der Ampel aus dem offenen Fenster über
mein unverantwortliche Risiko belehrt, und ich dachte erst, er wolle sich
darüber aufregen, dass ich auf einer dreispurigen innerörtlichen Straße
mit dem Rad herumkurve und ihm das Erreichen der Grünphase versaut habe.

>>Das Zeitfenster zum Passieren der Kontrollen ist nach meiner Erfahrung
>>üppig, wenn man nicht gerade auf den letzten Drücker die 150 km-Strecke
>>beginnt.
>
> Für mich beißen sich die Begriffe "Radtouristik" und Zeitkontrollen, so
> etwas ist einfach nicht mein Ding.

Das sind Durchfahrtskontrollen und keine Zeitkontrollen. Die wollen doch
am Sonntag auch mal irgendwann nach Hause gehen. Das erschließt sich doch
eigentlich von selbst.

>>Natürlich kann man mit irgendeinem anderen Mitfahrer um die Wette
>>fahren, wenn man Lust hat, so wie mit jedem anderen Radfahrer auch, den
>>man irgendwo trifft. Die gefahrene Zeit ist allerdings für die Wertung
>>total egal und wird sowieso nicht erfasst.
>>Und man muss in keinem Verein sein, um mitzufahren. Und irgendwelche
>>BDR- Punkte sind einem dann auch schnurz. Und wenn man mittendrin nach
>>Hause fahren will, dann tut man's einfach.
>>Ja, ein Verein ist der Ausrichter, nicht ganz ungewöhnlich in der BRD,
>>wenn sich Leute zusammentun und etwas organisieren. So ein offenes
>>Angebot für jedermann ist jedoch gerade das Gegenteil von
>>Vereinsmeierei, finde ich.
>
> Alles schön und gut, aber ich persönlich möchte mit diesem Verein nichts
> zu tun haben. Muß ich mich dafür rechtfertigen?

Überhaupt nicht, jeder wie er mag. Allerdings frage ich mich, warum Du
andere Leute so hochnäsig herabwürdigst, die bei solchen Veranstaltungen
mitmachen oder gar im ausrichtenden Verein sind.
Es ist übrigens nicht "der" Verein, da nicht der BDR selbst die RTFs
ausrichtet, sondern irgendein örtlicher Fahrradclub.

>>Und das Startgeld, ja Wahnsinn! Das sind, glaube ich, aktuell ca. 7 EUR
>>pro Nase.
>
> Oha. Du glaubst ernsthaft, daß mich die Höhe des Geldbetrages von 7 EUR
> quält?

Du selbst hast das Startgeld ausdrücklich als negativen Faktor aufgezählt.

>>Dafür gibt's an den Kontrollstellen Wasser oder Tee und etwas zu Essen
>>wie Bananen, Riegel, Salzkekse, etc. Und irgendwer hat die Strecke
>>markiert, und am Start / Ziel sind Räumlichkeiten angemietet, usw.
>
> Ja danke. Ich war lange genug als Aktiver im ADFC, um zu wissen, wie
> dergleichen funktioniert. :-}

Na dann, ist ja alles klar.

>>Was die Helmpflicht betrifft, würde ich sagen, dass die meisten
>>Teilnehmer an RTFs den sowieso freiwillig aufsetzen und der Großteil die
>>RTF als Sport versteht, und vielleicht auch die Rückennummer irgendwie
>>toll findet.
>
> Und das darf ich nicht abschreckend finden?

Kann ich nicht erinnern, dass ich Dir die Teilnahme an einer RTF
schmackhaft machen wollte. Allerdings geht mir die Mischung aus Arroganz
und Falschinformation in Deinem Ursprungspost ziemlich gegen den Strich.
Das darf es doch, oder?

>>Soweit ich das gesehen habe, wurden aber niemand ohne an den Kontrollen
>>von der Verpflegung ausgeschlossen ;-)
>
> Ich glaube, Du mißverstehst mich, ich möchte da nicht schnorren.
>
> Auf die Gefahr hin, etwas arrogant zu klingen, wir waren bislang auf
> allen unseren Fahrten durchaus und bestens in der Lage, uns selber zu
> verpflegen, schönen Dank auch. Und ich bin alles andere als scharf
> darauf, mich für einen Bruchteil von 7 EUR verköstigen zu lassen, zwecks
> eines Gemeinschaftserlebnisses mit Leuten, die freiwillig Narrenkappen
> tragen, "weil Sport".

Ich glaube, Du missverstehst mich. Ich möchte Dich nicht von einer RTF-
Teilnahme überzeugen, sondern berichte schlicht von meinem eigenen
Erleben. Interessant, wie Du das auf das "Schnorren"-Thema abbiegst.
Wenn mein Satz für Dich nicht verständlich war: Ich habe mehrere
Mitfahrer ohne Rückennummer getroffen, das hatte niemanden gestört. Der
"Ausweis" an der Kontrolle war die Stempelkarte.

>>Immerhin fand ich bei RTFs verdammt viele Radwegverächter, aber sicher
>>ist das aus irgendeinem Grunde auch nicht recht.
>
> Nun, das wäre meine Frage gewesen, wie gehen die Organisatoren mit der
> zunehmenden Verschandelung der Land-, Kreis- und Bundesstraßen mit
> benutzungspflichtigen Radwegen um?

Sag' ich doch, irgendwas is immer. Keine Ahnung wie die Organisatoren mit
dem Thema umgehen. Vermutlich so wie der Durchschnitt der radsportelnden
Bevölkerung.

> Aber Du hast jetzt und im nächsten Absatz einen Zungenschlag
> hineingebracht, der mich zweifeln läßt, ob das irgendwo hinführt.
>
> Ich bin zwar generell der Meinung, daß man sich unter denjenigen, die
> das Fahrrad ohne irgendwelche Schikanen als schnelle Verkehrsmittel
> nutzen wollen - hier, so unterstellte ich, für
> Langstrecken-Freizeitfahrten - , politikübergreifend und unabhängig von
> persönlichen Vorlieben zusammenraufen sollten, so lange man sich in
> dieser Sache einig ist. Jedoch beruht das auf Gegenseitigkeit, und die
> ist hier offenbar nicht gegeben.

Nun ja, wer mit ...würg... auf potentielle Mitstreiter zugeht .... Aber
sind ja "Narrenkappenträger". Bestimmt muss ich das mit dem
"Zusammenraufen" noch lernen.

> Es ist mir schnurzpiepe, ob sich der BDR die Aufwendungen für seine
> Breitensportveranstaltungen mehr oder weniger von den Teilnehmern
> erstatten läßt.
>
> Was mich stört, ist der Umstand, daß er das auch dafür nutzt, die
> Wünsche seiner Sponsoren zu fördern. Das steht nämlich in direktem
> Konflikt mit meinen Interessen - und dafür sind mir dann schon 50 Cent
> viel zu viel. Kurz gesagt, dieser Schlenker mit den Radwegverächtern
> ist doch wohl ein Witz. Wo wäre der BDR den schon mal gegen Radwege und
> ihre Benutzungspflicht aufgetreten? Nirgendwo.

Hallo? Ich habe über Leute geschrieben, die ich mitfahren sah, nicht über
den BDR.

> Im Gegenteil: "Die im vergangenen Jahr vom Weltradsportverband UCI
> eingeführte Helmpflicht bei Profiveranstaltungen sollte auch bei
> Breitensport-Events selbstverständlich sein. .... Mehr Sicherheit auf
> dem Fahrrad bietet auch das ständig wachsende Angebot an Radwegen in
> Deutschland. Jährlich kommen 300 neue Kilometer dazu. ..." (Quelle:
> BDR-Medienservice, 2004)
>
> Wie es Martin Appel als Kommentar zu
> <https://www.rad-net.de/index.php?newsid=5380>
> in <***@posting.google.com> zusammenfasste:
>
> "in Kürze: Alle Deckel auf und immer schön Radweg fahren, dann passiert
> Euch nix..."

Der Zeitgeist holt uns ein. Daher verstehe ich nicht, warum Du
überheblich und abwertend gegen eine Veranstaltung auftrittst, die Spaß
am Radfahren auf öffentlichen Straßen vermittelt, nur weil Dir nicht alle
Aspekte schmecken.

--
Wolfgang Strobl
2018-06-27 09:51:36 UTC
Permalink
Raw Message
Am Tue, 26 Jun 2018 22:49:07 +0000 (UTC) schrieb Andre Eiger
<***@fantasymail.de>:

>Am Tue, 26 Jun 2018 23:18:29 +0200 schrieb Wolfgang Strobl:
>
>> Am Tue, 26 Jun 2018 19:09:49 +0000 (UTC) schrieb Andre Eiger
>> <***@fantasymail.de>:


>> [...] Zum
>> Nachlesen
(Links auf zwei alte drf-Postings, via google)
>
>Nun, da ist jemand auf einen Fahrradhelmpropheten gestoßen. Kommt vor.

Es kommt zu oft vor. Und nachdem bei solchen (!) Veranstaltungen die
Narrenkappenmissionare ihr Ziel weitgehend erreicht haben, ist es auch
kein wirklicher Fortschritt, daß ihr Anteil unter den Helmträgern und
vielleicht sogar ihre absolute Zahl zurückgegegangen ist.

>Bei dem Publikum, das ich bei RTFs gesehen habe, sicher öfter als im
>normalen Straßenverkehr. Wobei ich letzteres auch schon erlebt habe, da
>hatte mich ein Autofahrer (!) an der Ampel aus dem offenen Fenster über
>mein unverantwortliche Risiko belehrt, und ich dachte erst, er wolle sich
>darüber aufregen, dass ich auf einer dreispurigen innerörtlichen Straße
>mit dem Rad herumkurve und ihm das Erreichen der Grünphase versaut habe.

Das bislang mit Abstand bizarrste Erlebnis dieser Art hatte ich vor
Jahren mit einem Radfahrer.

Der quatscht mich auf der Rückfahrt von der Arbeit von der Seite an und
belehrt mich empört über mein unverantwortliche Risiko, mit dem Rad auf
der Fahrbahn zu fahren. Wir standen nebeneinander an einer
Fußgängerampel an der Kreuzung B56 und Belderberg in Bonn, ich, weil ich
da zur Querstraße hin schieben wollte, um links abbiegen zu können - in
diesem Fall die kürzeste und schnellste legale Methode -, er, weil er
der ziemlich abstrusen Radwegführung gefolgt war. Ich musste erst mal
nachfragen, was er meinte. Sein Ärger bezog sich darauf, daß ich ihn
rund hundert Meter vorher mit ziemlichem Tempo überholt hatte, etwa
dort, wo immer mal wieder auf dem Radweg geradeausfahrende Radfahrer auf
der abfallenden Brückenrampe von rechtsabbiegenden Autos plattgefahren
werden. Ich hatte irgend einen Anlaß, den ich vergessen habe -
Glasscherben auf dem Radweg oder so etwas - genutzt, um legal
rechtzeitig auf die Fahrbahn zu wechseln zu können und bin dann da
geblieben. Rampenabwärts ist es keine Kunst, am innerörtlichen Limit von
50 km/h zu fahren, wenn auch - damals - nicht wirklich nötig, da damals
noch zwei Fahrstreifen pro Richtung und wenig Verkehr. Eine Anmache
dieser Art, von einem Radfahrer, ausgerechnet an diesen beiden Stellen,
viel absurder geht es nicht.

Aber das ist ein anderes Thema. Wo man auf Alltagswegen langfährt und
mit wem man interagieren muß, kann man sich nicht oder nur sehr begrenzt
aussuchen. Veranstaltungen, die Leute anziehen, mit denen man nichts zu
tun haben möchte, kann man aber meiden.


>
>>>Das Zeitfenster zum Passieren der Kontrollen ist nach meiner Erfahrung
>>>üppig, wenn man nicht gerade auf den letzten Drücker die 150 km-Strecke
>>>beginnt.
>>
>> Für mich beißen sich die Begriffe "Radtouristik" und Zeitkontrollen, so
>> etwas ist einfach nicht mein Ding.
>
>Das sind Durchfahrtskontrollen und keine Zeitkontrollen. Die wollen doch
>am Sonntag auch mal irgendwann nach Hause gehen. Das erschließt sich doch
>eigentlich von selbst.

Welchen Teil von "...und sei es auch nur, um die einzelnen
Streckenposten nicht zu lange besetzen zu müssen" hast Du nicht
verstanden, Andre? Bzw. warum hast Du Dir die Mühe gemacht, das aus dem
obigen Teilzitat herauszuredigieren? Der ganze Absatz lautete

| Für mich beißen sich die Begriffe "Radtouristik" und Zeitkontrollen, so
| etwas ist einfach nicht mein Ding. Ich verstehe ja, daß man bei solchen
| Veranstaltungen die Teilnehmer einerseits motivieren möchte und
| andererseits ein wenig unter Kontrolle halten muß, und sei es auch nur,
| um die einzelnen Streckenposten nicht zu lange besetzen zu müssen.

[BDR]

>> Alles schön und gut, aber ich persönlich möchte mit diesem Verein nichts
>> zu tun haben. Muß ich mich dafür rechtfertigen?
>
>Überhaupt nicht, jeder wie er mag. Allerdings frage ich mich, warum Du
>andere Leute so hochnäsig herabwürdigst, die bei solchen Veranstaltungen
>mitmachen oder gar im ausrichtenden Verein sind.

Und ich frage mich, warum Du so pikiert auf spezifische Kritik an
spezifischen Verhaltensweisen reagierst.

Ich habe volles Verständnis für Leute, die - beispielsweise - in den
sauren Apfel beißen, wenn sie Radsport treiben wollen und insofern am
z.T. regelrecht mafiös organisierten Sportbetrieb nicht vorbeikommen
können. Aber ich bedauere, wie das ausgenutzt wird, genauer gesagt, wie
die Leute ausgenutzt werden. Aber es befremdet mich auch, wie Du meine
Abneigung gegen die Richtung, die Radtouristik und Breitensport
annehmen, wenn bestimmte Vereine sich dessen annehmen und es für eigene
Zwecke funktionalisieren, in hochnäsige Kritik an den Leuten umdeutest.

Klar ist das so einfach nicht zu trennen, populistisch betriebene
Politik läßt sich meist besser an Äußerungen und Verhaltensweisen von
einzelnen Leuten festmachen als an Interna, die man ja meist nicht
kennt, wenn man nicht Insider ist.


>Es ist übrigens nicht "der" Verein, da nicht der BDR selbst die RTFs
>ausrichtet, sondern irgendein örtlicher Fahrradclub.

Der BDR gibt die Regeln vor, die ihm wichtig sind und läßt das Fußvolk
die Arbeit machen. Wie gesagt, ich war mal Aktiver im ADFC und weiß, wie
so etwas läuft.

Und ich weiß auch, wie stark sich auch bei bloßer Mitgliedschaft in
einem Freizeitverein professionelle Loyalität auf die eigenen
Sichtweisen und vor allem Äußerungen auswirkt und wie man das fördert -
einer der Gründe, warum ich schon vor vielen Jahren wieder aus dem ADFC
ausgetreten bin. Man mag den Vorwurf der "Nestbeschmutzung" noch so sehr
für einen widerlichen und irrelevanten rhetorischen Trick halten, es
wirkt trotzdem, auch implizit, und man macht das einfach nicht.


>
>>>Und das Startgeld, ja Wahnsinn! Das sind, glaube ich, aktuell ca. 7 EUR
>>>pro Nase.
>>
>> Oha. Du glaubst ernsthaft, daß mich die Höhe des Geldbetrages von 7 EUR
>> quält?
>
>Du selbst hast das Startgeld ausdrücklich als negativen Faktor aufgezählt.

Also ja. :-)

Nun, wie gesagt, wenn ich einen oder mehrere Tage mit Radfahren
verbringe, statt in der Zeit Geld zu verdienen, meinen Garten umzugraben
oder die Zentralheizung umzubauen, dann kostet mich das um zwei
Größenordnungen mehr als dieser Geldbetrag, mit dem ich ja nicht mal mit
der S-Bahn von Bonn nach Siegburg und zurück käme.

Die meisten Leute dürften glauben, sie hätten mit diesem Betrag eine
Leistung gekauft. Tatsächlich ist eher das Gegenteil der Fall, sie haben
sich eine Verpflichtung auferlegt, die Sache durchzuziehen und sie schön
zu finden. Das ist ein ziemlich elementarer psychologischer Mechanismus,
dem man selbst dann unterliegt, wenn man sich dessen bewußt ist, und die
Höhe des Geldbetrags ist dafür nicht so entscheidend wie der bloße
Umstand, daß man eine Entscheidung getroffen und dokumentiert hat.

Es ist dies eine Variante der sunk cost fallacy, resp.

<https://de.wikipedia.org/wiki/Eskalierendes_Commitment>
<https://en.wikipedia.org/wiki/Escalation_of_commitment>


So, und damit lasse ich es gut sein. Du hattest Dich ziemlich
ausführlich über meine Äußerung ereifert, daß ich das, was ich von RTF
mitbekommen habe, "abschreckend" fände und das an einem Detail
festgemacht, bei dem ich mich geirrt hatte. Das habe ich korrigiert und
den überwiegenden zutreffenden Rest erläutert.

Wenn das dann nur noch zu weiteren Repliken wie "Kann ich nicht
erinnern, dass ich Dir die Teilnahme an einer RTF schmackhaft machen
wollte" und Vorwürfen wie "Mischung aus Arroganz und Falschinformation"
Anlaß gibt, bringt uns das nicht weiter. Ich kritisiere die gewerblich
motivierte Vereinnahmung und Deformation von "Spaß am Radfahren auf
öffentlichen Straßen" durch Sport- und Touristikvereine, eben weil das
Thema wichtig ist und mich interessiert. Wenn Du das in einen
persönlichen Angriff umdeuten möchtest, kann ich Dir leider nicht
folgen. :-}


--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
Andre Eiger
2018-06-27 19:03:52 UTC
Permalink
Raw Message
Am Wed, 27 Jun 2018 11:51:36 +0200 schrieb Wolfgang Strobl:

> Am Tue, 26 Jun 2018 22:49:07 +0000 (UTC) schrieb Andre Eiger
> <***@fantasymail.de>:
>
>>Am Tue, 26 Jun 2018 23:18:29 +0200 schrieb Wolfgang Strobl:
>>
>>> Am Tue, 26 Jun 2018 19:09:49 +0000 (UTC) schrieb Andre Eiger
>>> <***@fantasymail.de>:
>
>
>>> [...] Zum Nachlesen
> (Links auf zwei alte drf-Postings, via google)
>>
>>Nun, da ist jemand auf einen Fahrradhelmpropheten gestoßen. Kommt vor.
>
> Es kommt zu oft vor. Und nachdem bei solchen (!) Veranstaltungen die
> Narrenkappenmissionare ihr Ziel weitgehend erreicht haben, ist es auch
> kein wirklicher Fortschritt, daß ihr Anteil unter den Helmträgern und
> vielleicht sogar ihre absolute Zahl zurückgegegangen ist.

Im Radsport ist das Thema längst gegessen. Die RTFs pauschal
abzuqualifizieren, wird daran sicher nichts ändern.

> Aber das ist ein anderes Thema. Wo man auf Alltagswegen langfährt und
> mit wem man interagieren muß, kann man sich nicht oder nur sehr begrenzt
> aussuchen. Veranstaltungen, die Leute anziehen, mit denen man nichts zu
> tun haben möchte, kann man aber meiden.

Ja, absolut. Ich habe nichts anderes behauptet.

>>>>Das Zeitfenster zum Passieren der Kontrollen ist nach meiner Erfahrung
>>>>üppig, wenn man nicht gerade auf den letzten Drücker die 150
>>>>km-Strecke beginnt.
>>>
>>> Für mich beißen sich die Begriffe "Radtouristik" und Zeitkontrollen,
>>> so etwas ist einfach nicht mein Ding.
>>
>>Das sind Durchfahrtskontrollen und keine Zeitkontrollen. Die wollen doch
>>am Sonntag auch mal irgendwann nach Hause gehen. Das erschließt sich
>>doch eigentlich von selbst.
>
> Welchen Teil von "...und sei es auch nur, um die einzelnen
> Streckenposten nicht zu lange besetzen zu müssen" hast Du nicht
> verstanden, Andre? Bzw. warum hast Du Dir die Mühe gemacht, das aus dem
> obigen Teilzitat herauszuredigieren?

Den Begriff "Zeitkontrollen" hast Du weder zufällig noch aus Unkenntnis
gewählt, das nehme ich Dir nicht ab. Das suggeriert so schön den
Wettkampfcharakter, den Du gerne finden möchtest. Der wird sicher von
einigen Teilnehmern praktiziert, wird aber ausdrücklich weder vom
Veranstalter noch von den Regeln gefördert.

> Und ich frage mich, warum Du so pikiert auf spezifische Kritik an
> spezifischen Verhaltensweisen reagierst.

Ich reagiere nicht auf die sachlichen Aspekte Deiner Kritik, die ich
durchaus teile, sondern auf Deine Arroganz, die in Deinem Ursprungspost
auch noch mit vorgespiegelter oder tatsächlicher Unwissenheit gepaart ist.

> Ich habe volles Verständnis für Leute, die - beispielsweise - in den
> sauren Apfel beißen, wenn sie Radsport treiben wollen und insofern am
> z.T. regelrecht mafiös organisierten Sportbetrieb nicht vorbeikommen
> können. Aber ich bedauere, wie das ausgenutzt wird, genauer gesagt, wie
> die Leute ausgenutzt werden. Aber es befremdet mich auch, wie Du meine
> Abneigung gegen die Richtung, die Radtouristik und Breitensport
> annehmen, wenn bestimmte Vereine sich dessen annehmen und es für eigene
> Zwecke funktionalisieren, in hochnäsige Kritik an den Leuten umdeutest.

Eine Abneigung kann man als seine eigene formulieren, ohne Leute, die
anderer Ansicht sind, abzuqualifizieren.
Beispiel: "Das Essen schmeckt mit nicht." versus "Das Essen ist ja der
reinste Dreck." Letzteres spricht ein Urteil über diejenigen, die es zu
sich nehmen, ist aber kein Beitrag in der Sache.
Diese Art und Weise missfällt mir, ganz unabhängig vom RTF-Thema. Ein
sachlicher Aspekt wäre z.B. "Es ist mir zu salzig." oder "Es ist viel
salziger als die DGE für Schulessen empfiehlt.".

> Der BDR gibt die Regeln vor, die ihm wichtig sind und läßt das Fußvolk
> die Arbeit machen. Wie gesagt, ich war mal Aktiver im ADFC und weiß, wie
> so etwas läuft.

Ja, ist offenbar so. Handelt sich um Breitensport. Da investiert der BDR
so gut wie gar nichts. Daher ist bei so einer RTF vom BDR praktisch
nichts zu merken. Dass der BDR andererseits mit dem Breitensport für sich
wirbt, ist natürlich ein Punkt.

> Und ich weiß auch, wie stark sich auch bei bloßer Mitgliedschaft in
> einem Freizeitverein professionelle Loyalität auf die eigenen
> Sichtweisen und vor allem Äußerungen auswirkt und wie man das fördert -
> einer der Gründe, warum ich schon vor vielen Jahren wieder aus dem ADFC
> ausgetreten bin. Man mag den Vorwurf der "Nestbeschmutzung" noch so sehr
> für einen widerlichen und irrelevanten rhetorischen Trick halten, es
> wirkt trotzdem, auch implizit, und man macht das einfach nicht.

Ja, das hat seine Eigendynamik. Deshalb rechne ich es den RTF-und CTF-
Veranstaltungen positiv an, dass man man ohne Vereinsmitgliedschaft und
ohne irgendwelche Verpflichtungen nach Lust und Laune mitmachen kann.
Noch nicht einmal eine Voranmeldung ist nötig. Habe mir gerade aus
Australien berichten lassen, dass anderswo so etwas als Luxus durchgehen
würde.

> Die meisten Leute dürften glauben, sie hätten mit diesem Betrag eine
> Leistung gekauft. Tatsächlich ist eher das Gegenteil der Fall, sie haben
> sich eine Verpflichtung auferlegt, die Sache durchzuziehen und sie schön
> zu finden. Das ist ein ziemlich elementarer psychologischer Mechanismus,
> dem man selbst dann unterliegt, wenn man sich dessen bewußt ist, und die
> Höhe des Geldbetrags ist dafür nicht so entscheidend wie der bloße
> Umstand, daß man eine Entscheidung getroffen und dokumentiert hat.
>
> Es ist dies eine Variante der sunk cost fallacy, resp.
>
> <https://de.wikipedia.org/wiki/Eskalierendes_Commitment>
> <https://en.wikipedia.org/wiki/Escalation_of_commitment>

... etwas durchzuziehen, *obwohl sich die frühere Entscheidung bisher als
falsch erwiesen hat* ...

Eine etwas langatmige Methode, dem Gegenüber zu sagen, dass er ein Idiot
ist.

> Ich kritisiere die gewerblich
> motivierte Vereinnahmung und Deformation von "Spaß am Radfahren auf
> öffentlichen Straßen" durch Sport- und Touristikvereine, eben weil das
> Thema wichtig ist und mich interessiert.

Worin siehst Du eine gewerblich motivierte Vereinnahmung? Im
Kuchenverkauf am Start? Oder im Sponsoring durch lokale Firmen?
Verglichen mit dem Spektrum der Spaßveranstaltungen finde ich die RTFs
ausgesprochen unkommerziell.
Dass der BDR als Dachverband integraler Bestandteil des kommerziellen
Sports ist, wäre der einzige entsprechende Aspekt. Wenn Du den Bogen
jedoch so weit schlägst, fällt mir nicht viel vom öffentlichen Leben ein,
das nicht mit Kommerz verbunden wäre. Wir leben halt im Kapitalismus aka
"Freie Marktwirtschaft".

> Wenn Du das in einen
> persönlichen Angriff umdeuten möchtest, kann ich Dir leider nicht
> folgen. :-}

Ach komm, das ist ein wenig feiner Versuch, die Diskussion auf die
persönliche Ebene zu ziehen.

--
Thomas Bliesener
2018-06-27 12:01:26 UTC
Permalink
Raw Message
Andre Eiger schrieb:
> Was die Helmpflicht betrifft, würde ich sagen, dass die meisten
> Teilnehmer an RTFs den sowieso freiwillig aufsetzen

Auf der Argumentationsgrundlage sollte man eine Autopflicht einführen.
Die meisten Autofahrer nutzen ihr Auto sowieso freiwillig und sicherer
als mit dem Rad ist es auch.
--
bli
Bernhard Kraft
2018-06-27 13:16:35 UTC
Permalink
Raw Message
Thomas Bliesener <***@melix.mx> wrote:
> Andre Eiger schrieb:
>> Was die Helmpflicht betrifft, würde ich sagen, dass die meisten
>> Teilnehmer an RTFs den sowieso freiwillig aufsetzen
>
> Auf der Argumentationsgrundlage sollte man eine Autopflicht einführen.
> Die meisten Autofahrer nutzen ihr Auto sowieso freiwillig und sicherer
> als mit dem Rad ist es auch.

Die meisten RTF-Teilnehmer reisen mit dem Auto an.
Jörg "Yadgar" Bleimann
2018-06-28 20:31:47 UTC
Permalink
Raw Message
Hi(gh)!

On 27.06.2018 15:16, Bernhard Kraft wrote:

> Die meisten RTF-Teilnehmer reisen mit dem Auto an.
>
Prollig! Oder bunkig, wie man im Sauerland sagt...

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar
Frank Faulstich
2018-06-23 12:04:10 UTC
Permalink
Raw Message
Am 21.06.2018 um 21:02 schrieb Joerg:
> On 2018-06-21 10:40, Bernhard Kraft wrote:
>> Am 21.06.2018 um 17:46 schrieb Jörg "Yadgar" Bleimann:
>>
>>> ...und manuell Strecken per OpenStreetMap ...
>
>
> OpenStreetMap man fuer Radfahrten oft vergessen.
>
Ich plane meine Touren (Bayerischer Wald, Alpen) immer mit Karten, die
auf OSM basieren. Das funktioniert sehr gut.
Hier in der Umgebung sorge ich selbst dafür, dass die Qualität
ausreichend gut ist. Dazu zählt auch die Klassifizierung von Wegen
entsprechend der Singletrail-Skala. Solche Informationen findet man in
anderen Karten eher selten.
Die Qualität von OSM hängt von der Region ab, in der man unterwegs ist.
Gibt es dort viele Mapper, dann ist die Qualität oft sehr gut.

[...]
> Wenn die Funkverbindung nicht zu oft oder zu lange abreisst. Bei einer
> MTB-Tour mit einem Kumpel auf Singletrack vor zwei Wochen hat bei diesem
> das GPS insgesamt fuer ein Drittel der Strecke ausgesetzt, vielleicht zu
> viele Schluchten. Damit stimmte am Ende von den Daten aber auch nichts
> mehr.
>
Dass der GPS-Empfänger längere Strecken komplett aussetzt, habe ich noch
nicht erlebt.
Einmal in einem engen Tal in den Alpen lag die Positionsbestimmung mal
wirklich grob daneben (so ca. 200 m). Damals hatte ich aber auch noch
ein Gerät, das nur GPS-Satelliten benutzt. Mein jetziges nutzt
zusätzlich Glonass- und hoffentlich bald auch Galileo-Satelliten.

Frank

--
http://alpencross.frank-faulstich.de/
Jörg "Yadgar" Bleimann
2018-06-21 18:23:14 UTC
Permalink
Raw Message
Hi(gh)!

Da war ich wohl etwas voreilig... als ich nämlich vorhin, um den Tag
nicht völlig zu einem Griff ins Klo werden zu lassen, zu einer
Trainingsrunde aufbrach, stellte ich nach einigem Zurechtrücken des
Sensors fest, dass offensichtlich doch Daten im Tacho ankommen!

Noch mal Glück gehabt...

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar
Jörg "Yadgar" Bleimann
2018-06-23 11:25:18 UTC
Permalink
Raw Message
Hi(gh)!

On 21.06.2018 20:23, Jörg "Yadgar" Bleimann wrote:
> Hi(gh)!
>
> Da war ich wohl etwas voreilig... als ich nämlich vorhin, um den Tag
> nicht völlig zu einem Griff ins Klo werden zu lassen, zu einer
> Trainingsrunde aufbrach, stellte ich nach einigem Zurechtrücken des
> Sensors fest, dass offensichtlich doch Daten im Tacho ankommen!
>
> Noch mal Glück gehabt...

Zu früh gefreut... vorgestern hat er tatsächlich mal funktioniert, heute
schon wieder nicht mehr - und laut Bedienungsanleitung gibt es nichts,
was ich falsch gemacht haben kann! Fazit: Tachos kann man nicht
gebraucht kaufen!

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar
Joerg
2018-06-23 20:44:02 UTC
Permalink
Raw Message
On 2018-06-23 04:25, Jörg "Yadgar" Bleimann wrote:
> Hi(gh)!
>
> On 21.06.2018 20:23, Jörg "Yadgar" Bleimann wrote:
>> Hi(gh)!
>>
>> Da war ich wohl etwas voreilig... als ich nämlich vorhin, um den Tag
>> nicht völlig zu einem Griff ins Klo werden zu lassen, zu einer
>> Trainingsrunde aufbrach, stellte ich nach einigem Zurechtrücken des
>> Sensors fest, dass offensichtlich doch Daten im Tacho ankommen!
>>
>> Noch mal Glück gehabt...
>
> Zu früh gefreut... vorgestern hat er tatsächlich mal funktioniert, heute
> schon wieder nicht mehr - und laut Bedienungsanleitung gibt es nichts,
> was ich falsch gemacht haben kann! Fazit: Tachos kann man nicht
> gebraucht kaufen!
>

Ich nehme an, die Batterie ist neu und von guter Qualitaet. Dann der
Speichenmagnet nahe genug am Sensor.

Hast Du die Batteriekontakte gereinigt? Ich mache das immer mit Q-Tip,
weissem Essig, danach mit wassergetraenktem Q-Tip abreiben und sofort
trocknen.

Bei mir sind Tachos nur kaputtgegangen, wenn das Fahrrad mal kurz
unbeabsichtigt zu einem Luftfahrzeug wurde und dann draufkrachte.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Jörg "Yadgar" Bleimann
2018-06-24 15:11:18 UTC
Permalink
Raw Message
Hi(gh)!

On 23.06.2018 22:44, Joerg wrote:

> Ich nehme an, die Batterie ist neu und von guter Qualitaet.

Ist sie!

> Dann der
> Speichenmagnet nahe genug am Sensor.

Ist er!

>
> Hast Du die Batteriekontakte gereinigt? Ich mache das immer mit Q-Tip,
> weissem Essig, danach mit wassergetraenktem Q-Tip abreiben und sofort
> trocknen.

Strom kommt ja, das Display funktioniert - und wenn ich das Vorderrad in
Bewegung setze, beginnt rechts oben auch ein Symbol zu blinken - aber es
wird weder Geschwindigkeit gemessen noch Strecke gezählt!

>
> Bei mir sind Tachos nur kaputtgegangen, wenn das Fahrrad mal kurz
> unbeabsichtigt zu einem Luftfahrzeug wurde und dann draufkrachte.
>

...oder ein Puma seine Eckzähne im Tacho versenkte!

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar
Joerg
2018-06-24 16:18:00 UTC
Permalink
Raw Message
On 2018-06-24 08:11, Jörg "Yadgar" Bleimann wrote:
> Hi(gh)!
>
> On 23.06.2018 22:44, Joerg wrote:
>

[...]

>> Hast Du die Batteriekontakte gereinigt? Ich mache das immer mit Q-Tip,
>> weissem Essig, danach mit wassergetraenktem Q-Tip abreiben und sofort
>> trocknen.
>
> Strom kommt ja, das Display funktioniert - und wenn ich das Vorderrad in
> Bewegung setze, beginnt rechts oben auch ein Symbol zu blinken - aber es
> wird weder Geschwindigkeit gemessen noch Strecke gezählt!
>

Ich wuerde dennoch die Kontakte mal reinigen und auf mechanische
Spannung der Federzungen pruefen. Denn dorther kommen oft Wackler, die
den internen Micro Controller zum "Einfrieren" bringen koennen. Musste
ich schon oft bei aehnlichen Geraeten machen und die liefen danach wieder.

Dann Batterie nochmal rausnehmen, eine Minute warten, wieder
reinstecken. Wenn es dann wieder passiert, ist der Tacho kaputt.

[...]

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Peter Matthies
2018-06-24 16:48:49 UTC
Permalink
Raw Message
Am 23.06.2018 um 13:25 schrieb Jörg "Yadgar" Bleimann:

> Zu früh gefreut... vorgestern hat er tatsächlich mal funktioniert, heute
> schon wieder nicht mehr - und laut Bedienungsanleitung gibt es nichts,
> was ich falsch gemacht haben kann! Fazit: Tachos kann man nicht
> gebraucht kaufen!

Ich hab hier noch einen Cateye Mity2 herumliegen. Wenn du bereit bist in
eine neue Batterie CR 1620 oder CR 1616 zu investieren, könnte ich ihn
dir zukommen lassen. Mailadresse funktioniert.

Peter
Frank Möller
2018-06-21 19:26:45 UTC
Permalink
Raw Message
Jörg "Yadgar" Bleimann schrieb:

> Neuwertige sind ... zu teuer...

Nö, Du _willst_ leiden. Ist ja nicht neu.

Hättest Du z. B. auf mich gehört und schon vor Jahren einen günstigen
CicloMaster CM irgendwas von CicoSport genommen, würde der heute immer noch
funktionieren. Die 12 bis 17 Öro, die so ein Teil im Angebot kostet,
könntest auch Du Dir leisten. Wahrscheinlich war das zwischenzeitlich
zehnmal angeschaffte Billiggemüse in Summe deutlich teurer.

> ...und manuell Strecken per OpenStreetMap (nein, ich habe kein
> Smartphone, das war auch nur gebraucht und ist jetzt am Ende, für ein
> neues bin ich sowieso zu arm) nachrechnen ist entweder extrem ungenau
> oder zeitaufwendig, nämlich wenn man in großem Maßstab die Ziel- und
> Endpunkte jeweils alle paar hundert Meter neu setzt, um Phantasie-Routen
> zu vermeiden...

Was jetzt, willst'n Tacho oder'n GPS? Zu günstigen und sehr guten
GPS-Geräten wie z. B. einem Garmin Etrex wurden Dir hier ebenfalls schon
vor Jahren immer wieder ganze Opern vorgesungen.

Sagte ich schon, daß Du jedoch lieber leiden _willst_?

> Vielleicht muss ich gar nicht wissen, wieviel Kilometer ich kurbele...
> vielleicht muss ich überhaupt nicht Rad fahren... vielleicht muss ich
> auch gar nicht leben!

> Wann werde ich endlich vergast? Ich hasse mich!

> Uärgl!!!

Heul doch. Ach so, das machst ja eh schon die ganze Zeit. _Dabei_ hast Du
eine wahrlich unschlagbare Ausdauer.

--
Harry Mogelsen
2018-06-21 20:24:07 UTC
Permalink
Raw Message
On Thu, 21 Jun 2018 21:26:45 +0200, Frank Möller wrote:

>Jörg "Yadgar" Bleimann schrieb:
>
[...]
>
>> Vielleicht muss ich gar nicht wissen, wieviel Kilometer ich kurbele...
>> vielleicht muss ich überhaupt nicht Rad fahren... vielleicht muss ich
>> auch gar nicht leben!
>
>> Wann werde ich endlich vergast? Ich hasse mich!
>
>> Uärgl!!!
>
>Heul doch. Ach so, das machst ja eh schon die ganze Zeit. _Dabei_ hast Du
>eine wahrlich unschlagbare Ausdauer.

Wenn ihn in drf keiner mehr füttert, stirbt er irgendwann sowieso...
Jörg "Yadgar" Bleimann
2018-06-22 12:35:36 UTC
Permalink
Raw Message
Hi(gh)!

On 21.06.2018 22:24, Harry Mogelsen wrote:

> Wenn ihn in drf keiner mehr füttert, stirbt er irgendwann sowieso...

Wahrscheinlich schließt ihr schon Wetten ab auf meinen baldigen
Diabetestod... da muss ich euch leider enttäuschen! Hba1c ist laut
Laboruntersuchung von dieser Woche bei 6,4! Scheiße, wa?

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar
U***@web.de
2018-06-22 17:51:16 UTC
Permalink
Raw Message
Am Freitag, 22. Juni 2018 14:35:56 UTC+2 schrieb Jörg "Yadgar" Bleimann:

> On 21.06.2018 22:24, Harry Mogelsen wrote:
>
> > Wenn ihn in drf keiner mehr füttert, stirbt er irgendwann sowieso...
>
> Wahrscheinlich schließt ihr schon Wetten ab auf meinen baldigen
> Diabetestod... da muss ich euch leider enttäuschen! Hba1c ist laut
> Laboruntersuchung von dieser Woche bei 6,4!

Mogelsen schien zu meinen, er könne Dich wegbeißen.

6,4 klingt nicht schlecht, ist aber auch kein Grund zur
allgemeinen Entwarnung.
Martin Gerdes
2018-06-22 07:09:05 UTC
Permalink
Raw Message
Jörg "Yadgar" Bleimann <***@gmx.de> schrieb:

>Neuwertige sind (im Moment jedenfalls, da happige Strom-Nachzahlung
>ansteht) zu teuer

Meiner hat 8 Euro gekostet, darauf habe ich lange gespart.
Jörg "Yadgar" Bleimann
2018-06-22 12:43:06 UTC
Permalink
Raw Message
Hi(gh)!

On 22.06.2018 09:09, Martin Gerdes wrote:
> Jörg "Yadgar" Bleimann <***@gmx.de> schrieb:
>
>> Neuwertige sind (im Moment jedenfalls, da happige Strom-Nachzahlung
>> ansteht) zu teuer
>
> Meiner hat 8 Euro gekostet, darauf habe ich lange gespart.
>
Ein Wochenlohn für Ahmad Normalafghane... ich bin nicht auf dem
Laufenden, was gegenwärtig ein Kilo Zucker in .af kostet und kann daher
auch nicht berechnen, wie lange Ahmad Normalafghane seinen Tee ohne
Zucker trinken müsste, um sich diesen Tacho leisten zu können!
Állerdings weiß ich, dass Ahmad Normalafghane üblicherweise 20 Tassen
Tee am Tag trinkt und in jede Tasse (setzen wir sie mal mit 0,2 l an) 1
Volumenteil Zucker auf 2 Volumenteile Tee kommt (im Orient mag man es
süß - weshalb es mittlerweile nirgendwo auf der Welt prozentual mehr
Diabetiker gibt als in der islamischen Welt, Afghanistan ist da keine
Ausnahme)... der Kurs Euro:Afghani dürfte so bei 1:90 liegen.

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar
Alexander Ausserstorfer
2018-06-23 03:57:12 UTC
Permalink
Raw Message
In message <pggh8v$62o$***@news.albasani.net>
Jörg "Yadgar" Bleimann <***@gmx.de> wrote:

>Hi(gh)!
>
> Neuwertige sind (im Moment jedenfalls, da happige Strom-Nachzahlung
> ansteht) zu teuer, gebrauchte... na ja, halbkaputter Murks halt! So zum
> Beispiel dieses tamagotchi-artige "Edutech"-Teil, dessen Sensor nach
> schätzungsweise 20 Jahren Lagerung in Originalverpackung schlicht
> kaputtgegammelt ist... na ja, habe ich wenigstens eine Uhr!

In den frühen Morgenstunden des 22.06.2018 wurde hier die Batterie von
meinem Sigma BC1412 Fahrradcomputer schwach. Der Computer zeigt dann nur
noch ein Symbol an, dass die Batterie ersetzt werden soll. Er arbeitet
aber noch, und man kann noch ein Stück weiter damit fahren.

Ich hatte bereits einen Pack Knopfzellen zuhause rumliegen. Marke Edeka.
Da waren drei Stück billiger als eine einzige von Varta.

Hab's aber gleich bereut. Nach einem Batterietausch zeigte der Computer
nach kurzem wieder das Batteriesymbol für die schwache Batterie an.

Alle drei "neuen" Knopfzellen von Edeka nachgemessen, stellte ich fest,
dass deren Spannung ganz schnell einbricht.

Gut am BC1412 ist, dass bei einem kurzen Batteriewechsel nicht gleich
alle Daten weg sind und man wieder neu einstellen muss. Die werden
irgendwie kurz zwischengehalten (Kondensator?).

Gegen Mittag habe ich dann erfahren, dass mein letzter Großvater in den
frühen Morgenstunden des gleichen Tages verstorben ist.

Hättest du dir nicht einen anderen Tag für das Posting aussuchen können?

> ...und manuell Strecken per OpenStreetMap (nein, ich habe kein
> Smartphone, das war auch nur gebraucht und ist jetzt am Ende, für ein
> neues bin ich sowieso zu arm) nachrechnen ist entweder extrem ungenau
> oder zeitaufwendig, nämlich wenn man in großem Maßstab die Ziel- und
> Endpunkte jeweils alle paar hundert Meter neu setzt, um Phantasie-Routen
> zu vermeiden...

Ach, das mit dem GPS, das habe ich weitgehend aufgegeben. Verbraucht
viel zuviel Strom. Beim letzten Mal war es so, dass ich mit meinem
Garmin-Gerät gerade 'mal bis zum Würmsee See gekommen bin (45 km),
obwohl ich das Gerät nachts über aufgeladen hatte (und beim Start am
Morgen trotzdem nur noch 2 von 4 Balken angezeigt hatte).

Tschüssi,

Alex

--
RISC OS gehört dir.
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Martin Wohlauer
2018-06-23 06:03:18 UTC
Permalink
Raw Message
Am 23.06.2018 um 05:57 schrieb Alexander Ausserstorfer:
> Ich hatte bereits einen Pack Knopfzellen zuhause rumliegen. Marke Edeka.
> Da waren drei Stück billiger als eine einzige von Varta.
>
> Hab's aber gleich bereut. Nach einem Batterietausch zeigte der Computer
> nach kurzem wieder das Batteriesymbol für die schwache Batterie an.
>
> Alle drei "neuen" Knopfzellen von Edeka nachgemessen, stellte ich fest,
> dass deren Spannung ganz schnell einbricht.

Außerdem: Wie lange lagen die da schon? Batterien altern nämlich auch...

Grüßle,

Martin.
Alexander Ausserstorfer
2018-06-23 08:36:26 UTC
Permalink
Raw Message
In message <pgknr6$rfa$***@dont-email.me>
Martin Wohlauer <***@yahoo.de> wrote:

> Am 23.06.2018 um 05:57 schrieb Alexander Ausserstorfer:
>> Ich hatte bereits einen Pack Knopfzellen zuhause rumliegen. Marke Edeka.
>> Da waren drei Stück billiger als eine einzige von Varta.
>>
>> Hab's aber gleich bereut. Nach einem Batterietausch zeigte der Computer
>> nach kurzem wieder das Batteriesymbol für die schwache Batterie an.
>>
>> Alle drei "neuen" Knopfzellen von Edeka nachgemessen, stellte ich fest,
>> dass deren Spannung ganz schnell einbricht.
>
> Außerdem: Wie lange lagen die da schon? Batterien altern nämlich
> auch...

Einige Monate. Das Ablaufdatum ist irgendwann in 2022...

Ciao,

Alex

--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/
Frank Möller
2018-06-23 08:55:37 UTC
Permalink
Raw Message
Martin Wohlauer schrieb:
> Am 23.06.2018 um 05:57 schrieb Alexander Ausserstorfer:

>> Ich hatte bereits einen Pack Knopfzellen zuhause rumliegen. Marke Edeka.
>> Da waren drei Stück billiger als eine einzige von Varta.

>> Hab's aber gleich bereut. Nach einem Batterietausch zeigte der Computer
>> nach kurzem wieder das Batteriesymbol für die schwache Batterie an.

>> Alle drei "neuen" Knopfzellen von Edeka nachgemessen, stellte ich fest,
>> dass deren Spannung ganz schnell einbricht.

> Außerdem: Wie lange lagen die da schon? Batterien altern nämlich auch...

Eine Varta ist schon alt, wenn sie das Herstellergelände verläßt. Bei von
Discountern eingeblistertem Billiplunder muß man damit umso mehr rechnen.

Ich wenwende bei Knopfzellen bevorzugt welche von Renata. Mit denen
passiert das nicht.

--
Gerald Eіscher
2018-06-23 13:26:27 UTC
Permalink
Raw Message
Am 23.06.18 um 08:03 schrieb Martin Wohlauer:
> Am 23.06.2018 um 05:57 schrieb Alexander Ausserstorfer:
>> Ich hatte bereits einen Pack Knopfzellen zuhause rumliegen. Marke Edeka.
>> Da waren drei Stück billiger als eine einzige von Varta.
>>
>> Hab's aber gleich bereut. Nach einem Batterietausch zeigte der Computer
>> nach kurzem wieder das Batteriesymbol für die schwache Batterie an.
>>
>> Alle drei "neuen" Knopfzellen von Edeka nachgemessen, stellte ich fest,
>> dass deren Spannung ganz schnell einbricht.
>
> Außerdem: Wie lange lagen die da schon? Batterien altern nämlich auch...

Lithiumzellen sind gut 10 Jahre lang haltbar. Mit no-name Zellen hatte
ich aber auch schon von Anfang an Probleme, die stecke ich nur mehr in
LED-Rücklichter oder ähnliches, wo es auf die Spannung nicht so sehr
ankommt.
Man kriegt auch Marken-Zellen zu günstigen Preisen, z.B.
https://www.afum.at/de/maxell-cr2032-lithium-5er-blister_110.html

--
Gerald

| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |
Martin Gerdes
2018-06-23 18:03:54 UTC
Permalink
Raw Message
Alexander Ausserstorfer <***@eclipso.at> schrieb:

>Ach, das mit dem GPS, das habe ich weitgehend aufgegeben. Verbraucht
>viel zuviel Strom. Beim letzten Mal war es so, dass ich mit meinem
>Garmin-Gerät gerade 'mal bis zum Würmsee See gekommen bin (45 km),
>obwohl ich das Gerät nachts über aufgeladen hatte (und beim Start am
>Morgen trotzdem nur noch 2 von 4 Balken angezeigt hatte).

Akkus sind Verschleißteile. Ab und zu braucht man neue. Zu gut, wenn man
den Akku wechseln kann (was bei einem Gerät, das der Witterung trotzen
können soll, konstruktiv keine leichte Aufgabe ist).
Juergen
2018-06-24 16:32:11 UTC
Permalink
Raw Message
Am Sat, 23 Jun 2018 20:03:54 +0200 schrieb Martin Gerdes

>Akkus sind Verschleißteile. Ab und zu braucht man neue. Zu gut, wenn man
>den Akku wechseln kann (was bei einem Gerät, das der Witterung trotzen
>können soll, konstruktiv keine leichte Aufgabe ist).

und woran der Hersteller allzuoft auch gar kein Interesse hat.

cu.
Juergen

--

\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\
\ Freie Bits für frei Buerger \
\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\
Martin Gerdes
2018-06-24 21:58:02 UTC
Permalink
Raw Message
Juergen <***@web.de> schrieb:

>>Akkus sind Verschleißteile. Ab und zu braucht man neue. Zu gut, wenn man
>>den Akku wechseln kann (was bei einem Gerät, das der Witterung trotzen
>>können soll, konstruktiv keine leichte Aufgabe ist).

>und woran der Hersteller allzuoft auch gar kein Interesse hat.

Hört ihr es rumpeln? Das ist die Bartwickelmaschine im Keller.

Ich mag diese Legende von der "geplanten Obsoleszenz" nicht.

Mir ging es auch um etwas ganz anderes: Es ist technisch anspruchsvoll,
ein Batterie-/Akkufach zu konstruieren, das a) (logischerweise) zu
öffnen ist, aber b) witterungsfest ist. Es ist technisch viel einfacher,
einen Akku fest einzubauen und die Geräteschale hinterher zu verkleben.
Außerdem kann man dadurch das Gerät (etwa ein Smartphone) zierlicher
gestalten, was ein Verkaufsargument ist.

Die Kunden wollen das so, sonst würden sie so etwas nicht kaufen.
Harry Mogelsen
2018-06-25 06:50:24 UTC
Permalink
Raw Message
[>>*Introduction line ergänzt]
On Sun, 24 Jun 2018 23:58:02 +0200, Martin Gerdes wrote:

>Juergen <***@web.de> schrieb:
>>*Am Sat, 23 Jun 2018 20:03:54 +0200 schrieb Martin Gerdes

>>>Akkus sind Verschleißteile. Ab und zu braucht man neue. Zu gut, wenn man
>>>den Akku wechseln kann (was bei einem Gerät, das der Witterung trotzen
>>>können soll, konstruktiv keine leichte Aufgabe ist).
>
>>und woran der Hersteller allzuoft auch gar kein Interesse hat.
>
>Hört ihr es rumpeln? Das ist die Bartwickelmaschine im Keller.
>
>Ich mag diese Legende von der "geplanten Obsoleszenz" nicht.
>
Zumal dafür ja bekanntermaßen der NixMaercker in drf zuständg ist. ;-)
Der Sklave sei hiermit auf das Ossi-Privileg ausdrücklich hingewiesen!

>Mir ging es auch um etwas ganz anderes: Es ist technisch anspruchsvoll,
>ein Batterie-/Akkufach zu konstruieren, das a) (logischerweise) zu
>öffnen ist, aber b) witterungsfest ist. Es ist technisch viel einfacher,
>einen Akku fest einzubauen und die Geräteschale hinterher zu verkleben.
>Außerdem kann man dadurch das Gerät (etwa ein Smartphone) zierlicher
>gestalten, was ein Verkaufsargument ist.
>
>Die Kunden wollen das so, sonst würden sie so etwas nicht kaufen.
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Eine gerne benutze PR-Lüge des professionellen Industriemakketinks.
Scheinbar wirkt diese Volksverarsche bei vielen "Einfachgestrickten".
Bei mir gibt es solche Geräte nicht, weil ich das eben *nicht* will.
Joerg
2018-06-26 14:51:15 UTC
Permalink
Raw Message
On 2018-06-24 14:58, Martin Gerdes wrote:
> Juergen <***@web.de> schrieb:
>
>>> Akkus sind Verschleißteile. Ab und zu braucht man neue. Zu gut, wenn man
>>> den Akku wechseln kann (was bei einem Gerät, das der Witterung trotzen
>>> können soll, konstruktiv keine leichte Aufgabe ist).
>
>> und woran der Hersteller allzuoft auch gar kein Interesse hat.
>
> Hört ihr es rumpeln? Das ist die Bartwickelmaschine im Keller.
>
> Ich mag diese Legende von der "geplanten Obsoleszenz" nicht.
>
> Mir ging es auch um etwas ganz anderes: Es ist technisch anspruchsvoll,
> ein Batterie-/Akkufach zu konstruieren, das a) (logischerweise) zu
> öffnen ist, aber b) witterungsfest ist.


Cateye kann das. Nicht nur witterungsfest, sondern sogar
durchfurtungsfest. BTDT, ist bei hiesigem MTB-Betrieb im Winter nicht
immer zu vermeiden.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Thomas Bliesener
2018-06-23 04:25:36 UTC
Permalink
Raw Message
Jörg Yadgar Bleimann schrieb:
> Neuwertige sind (im Moment jedenfalls, da happige Strom-Nachzahlung
> ansteht) zu teuer, gebrauchte... na ja, halbkaputter Murks halt! So zum
> Beispiel dieses tamagotchi-artige "Edutech"-Teil, dessen Sensor nach
> schätzungsweise 20 Jahren Lagerung in Originalverpackung schlicht
> kaputtgegammelt ist... na ja, habe ich wenigstens eine Uhr!

Zum "Abscheren des Tachos mit der Wampe" fällt mir noch ein, daß mir das
vor ein paar Monaten auch einige Male passiert ist. Ganz ohne Wampe, aber
halb abgestiegen mit etwa Rumgehampel. Blöd, wenn man dann erst einige
hundert Meter später merkt, daß etwas fehlt.

Ich habe den Tacho daraufhin mit einem Tropfen Silikon gesichert. Seitdem
ist mir das nicht mehr passiert. Der Batteriewechsel ist kein Problem
(der ist sogar noch einfacher, weil der Deckel beim Abdrehen kleben
bleibt.) Falls man den Tacho jedoch täglich abnehmen will, weil das Rad
draußen parkt, ist das natürlich nichts.
--
bli
Juergen
2018-06-23 12:22:05 UTC
Permalink
Raw Message
Am Thu, 21 Jun 2018 17:46:18 +0200 schrieb Jörg "Yadgar" Bleimann

>Neuwertige sind (im Moment jedenfalls, da happige Strom-Nachzahlung
>ansteht) zu teuer, gebrauchte... na ja, halbkaputter Murks halt!

10 € sind auch zu viel?
https://de.aliexpress.com/item/INBIKE-2-8-Large-Screen-Bicycle-Computer-Wireless-Bike-Computer-Rainproof-Speedometer-Odometer-Cycling-Measurable-Stopwatch/32818075409.html?spm=a2g0s.13010208.99999999.456.30453c00xHtaut


cu.
Juergen

--

\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\
\ Freie Bits für frei Buerger \
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Jörg "Yadgar" Bleimann
2018-06-23 14:39:00 UTC
Permalink
Raw Message
Hi(gh)!

On 23.06.2018 14:22, Juergen wrote:

> 10 € sind auch zu viel?

Gegenwärtig ja... und wenn, wie in diesem Fall, auch noch Wechselkurs-
und Versandgebühren (aus Amiland, na klasse!) dazukommen erst recht! Mal
sehen, wie es im Juli aussieht...

Und, nein, ich bin zu stolz, um mich in die Armenschlange an der "Tafel"
einzureihen und so Geld zu sparen!

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar
Robert Waldner
2018-06-23 19:07:38 UTC
Permalink
Raw Message
Jörg "Yadgar" Bleimann <***@gmx.de> wrote:
> Hi(gh)!
>
> On 23.06.2018 14:22, Juergen wrote:
>
>> 10 € sind auch zu viel?
>
> Gegenwärtig ja...

Das klingt, also solltest du ein wenig sparen[0], und dir als Ziel,
sagenwirmal, 20,-- setzen, dann kannst du einen nagelneuen Sigma BC5.12
kaufen[1]. Wenn du den dann an sinnvoller Stelle montierst - also so dass
du nicht Gefahr laeufst ihn beim Absteigen runterzureissen[3] - sollte dir
der etliche Jahre gute Dienste leisten[2].

0: ob jetzt 1, 3, 6 oder 20 Monate; das Radfahren laesst dich jetzt schon
ausreichend lange nicht mehr los, dass du das auch noch auf der
sprichwoertlichen einen Arschbacke runterreissen kannst
1: https://www.amazon.de/dp/B0093GEASA/
2: meiner haelt jetzt 2 Jahre, mit der orischinol-Batterie. Rad steht
~50h/Woche frei bewittert herum
3: Montage-Ort kann ja auch so gewaehlt sein, dass du waehrend der Fahrt
nicht drauf siehst: Hauptsache, du kannst am Fahrt-Ende die Daten
ablesen

cheers,
&rw
--
-- "Mary had a little key,/She kept it in escrow
-- And everything that Mary sent/The Feds were sure to know."
-- - Sam Simpson
Jörg "Yadgar" Bleimann
2018-06-24 01:36:23 UTC
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Raw Message
Hi(gh)!

On 23.06.2018 21:07, Robert Waldner wrote:

> Das klingt, also solltest du ein wenig sparen[0], und dir als Ziel,
> sagenwirmal, 20,-- setzen, dann kannst du einen nagelneuen Sigma BC5.12
> kaufen[1]. Wenn du den dann an sinnvoller Stelle montierst - also so dass
> du nicht Gefahr laeufst ihn beim Absteigen runterzureissen[3] - sollte dir
> der etliche Jahre gute Dienste leisten[2].

Mein letzter Sigma (übrigens ein BC 5.16, den 5.12 bekommt man gar nicht
mehr, zumindest nicht bei BOC) ist nicht von meiner (schrumpfenden!)
Wampe aus dem Gewinde gedrückt worden - dafür saß er viel zu fest, ich
habe ich daher immer am Rad gelassen, beim Versuch, ihn loszubekommen
hätte ich wahrscheinlich den Befestigungs-Gummiring zerrissen. Das ging
etliche Monate lang gut - bis ich dann Anfang Juni (mal wieder) den
Fehler machte, das Rad gegenüber der Stadtbahn-Haltestelle Amsterdamer
Straße/Gürtel über ein verlängertes Wochenende zu parken. Die Gegend ist
ein Prollviertel mit vielen gelangweilten, oft auch alkoholisierten
Kiddies, die gerne Fahrräder kaputtrandalieren (mir dort auch schon
mehrmals passiert!), also wurde der Tacho von solchen Proll-Kiddies aus
purer Zerstörungslust abgerissen...

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar
Martin Gerdes
2018-06-24 12:47:22 UTC
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Raw Message
Jörg "Yadgar" Bleimann <***@gmx.de> schrieb:

>Mein letzter Sigma ... ist nicht von meiner (schrumpfenden!)

https://www.youtube.com/watch?v=OAoZouJ97HA

>Wampe aus dem Gewinde gedrückt worden - dafür saß er viel zu fest,

>ich habe ich daher immer am Rad gelassen,

>Das ging etliche Monate lang gut - bis ich dann Anfang Juni (mal wieder) den
>Fehler machte, das Rad gegenüber der Stadtbahn-Haltestelle Amsterdamer
>Straße/Gürtel über ein verlängertes Wochenende zu parken.

Du hast bekanntlich ein Händchen dafür, Deine jeweilige "Rosinante" an
zwielichtigen Stellen zu parken.

>also wurde der Tacho von solchen Proll-Kiddies aus purer Zerstörungslust
>abgerissen...

Wie konntest Du die "pure Zerstörungslust" erkennen?
Juergen
2018-06-24 16:32:15 UTC
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Am Sat, 23 Jun 2018 16:39:00 +0200 schrieb Jörg "Yadgar" Bleimann

>On 23.06.2018 14:22, Juergen wrote:

>> 10 € sind auch zu viel?

>Gegenwärtig ja... und wenn, wie in diesem Fall, auch noch Wechselkurs-
>und Versandgebühren (aus Amiland, na klasse!) dazukommen erst recht!

Kein Wechselkurs. Keine Versandgebühren. Die 10,14 Euro waren der
gegenwärtige Endpreis. Auch nicht Amiland sondern China. Aliexpress ist
sowas wie das chinesische Amazone Marketplace Allerdings gibt es
faktisch keine Gewährleistung weil Du die Rücksendung zahlen müsstest...

Ob das Ding länger hält als ein gebrauchter Sigma weiß auch niemand.
cu.
Juergen

--

\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\
\ Freie Bits für frei Buerger \
\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\
Joerg
2018-06-26 14:48:14 UTC
Permalink
Raw Message
On 2018-06-24 09:32, Juergen wrote:
> Am Sat, 23 Jun 2018 16:39:00 +0200 schrieb Jörg "Yadgar" Bleimann
>
>> On 23.06.2018 14:22, Juergen wrote:
>
>>> 10 € sind auch zu viel?
>
>> Gegenwärtig ja... und wenn, wie in diesem Fall, auch noch Wechselkurs-
>> und Versandgebühren (aus Amiland, na klasse!) dazukommen erst recht!
>
> Kein Wechselkurs. Keine Versandgebühren. Die 10,14 Euro waren der
> gegenwärtige Endpreis. Auch nicht Amiland sondern China. Aliexpress ist
> sowas wie das chinesische Amazone Marketplace Allerdings gibt es
> faktisch keine Gewährleistung weil Du die Rücksendung zahlen müsstest...
>

Das ist bei EBay angenehmer, wenn man etwas aus Asien bestellt. Maengel
sind selten vorgekommen, aber dann wurde mir entweder kostenlos ein
neues Teil geschickt, der Kaufpreis erstattet oder, als z.B. mal ein
hier besorgbares Zubehoerteil fehlte, mit meinem Einverstaendnis der
Kaufpreis teilweise erstattet.


> Ob das Ding länger hält als ein gebrauchter Sigma weiß auch niemand.
> cu.


Meine Erfahrungen aus Deutschland mit Sigma waren nicht positiv. IMHO
sind die Tachos von Cateye richtig robust und Batterien halten lange.
Das mit dem Funk haben sie nicht so toll hinbekommen, aber es geht.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Juergen
2018-06-26 14:55:19 UTC
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Raw Message
Am Tue, 26 Jun 2018 07:48:14 -0700 schrieb Joerg

Ich schreib jetzt sozusagen aus dem Off. Aufgrund der China-Bremsbeläge
(anderer Thread) bin ich eigentlich schon tot obwohl die Bremsen wie
sonst was.

>Meine Erfahrungen aus Deutschland mit Sigma waren nicht positiv. IMHO
>sind die Tachos von Cateye richtig robust und Batterien halten lange.
>Das mit dem Funk haben sie nicht so toll hinbekommen, aber es geht.

Das mit dem Funk ist nicht so wichtig. Sigma hat so vor 12 Jahren Tests
gewonnen mit einem Funktacho der 150 km rund um Frankfurt bzw.
Mainflingen nicht störungsfrei funktionierte weil er vom Sender des
europäischen Rundsteuersignals gestört wurde.

Die Frage mit dem Tacho aus China ist ja nur, ob er länger hält als beim
Sigma die Gewährleistung/Garantie gilt.


cu.
Juergen

--

\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\
\ Freie Bits für frei Buerger \
\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\
Joerg
2018-06-26 17:37:03 UTC
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Raw Message
On 2018-06-26 07:55, Juergen wrote:
> Am Tue, 26 Jun 2018 07:48:14 -0700 schrieb Joerg
>
> Ich schreib jetzt sozusagen aus dem Off. Aufgrund der China-Bremsbeläge
> (anderer Thread) bin ich eigentlich schon tot obwohl die Bremsen wie
> sonst was.
>

Meine Erfahrungen sind (bisher) gegenteilige. Ich antworte dazu im
Bremsen-Thread, damit es vielleicht Mitlesern nutzt.


>> Meine Erfahrungen aus Deutschland mit Sigma waren nicht positiv. IMHO
>> sind die Tachos von Cateye richtig robust und Batterien halten lange.
>> Das mit dem Funk haben sie nicht so toll hinbekommen, aber es geht.
>
> Das mit dem Funk ist nicht so wichtig. Sigma hat so vor 12 Jahren Tests
> gewonnen mit einem Funktacho der 150 km rund um Frankfurt bzw.
> Mainflingen nicht störungsfrei funktionierte weil er vom Sender des
> europäischen Rundsteuersignals gestört wurde.
>
> Die Frage mit dem Tacho aus China ist ja nur, ob er länger hält als beim
> Sigma die Gewährleistung/Garantie gilt.
>

Bei mir ist Cateye Padrone der bisher beste. Er hat auch fuer, ahem,
Leute in fortgeschrittenerem Alter schon grosse Ziffern fuer die
Geschwindigkeitsanzeige. Das kann unsereins ohne Brille und Anknipsen
der Taschenlampe lesen.

Andere Tachos haben schonmal Funkprobleme, wenn es durch suppiges
Gelaende geht, wo Modder vom MTB runtertropft. Cateye Padrone hingegen
nicht. Allerdings kriegt der den Rappel, wenn nahe unserem Haus zuviele
Flugzeuge "left base" zur Landung eindrehen und die Piloten das
ankuendigen. Dann stuelpe ich ein Stueck Alufolie drueber, kein Witz.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
Jörg "Yadgar" Bleimann
2018-06-28 20:30:01 UTC
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Raw Message
Hi(gh)!

On 26.06.2018 19:37, Joerg wrote:

> Andere Tachos haben schonmal Funkprobleme, wenn es durch suppiges
> Gelaende geht, wo Modder vom MTB runtertropft. Cateye Padrone hingegen
> nicht. Allerdings kriegt der den Rappel, wenn nahe unserem Haus zuviele
> Flugzeuge "left base" zur Landung eindrehen und die Piloten das
> ankuendigen. Dann stuelpe ich ein Stueck Alufolie drueber, kein Witz.
>

Interessant... gehen eure Pumas eigentlich auch in Sümpfe? Von "Florida
panthers" ist das ja bekannt, aber in Kalifornien?

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar
Joerg
2018-06-29 15:09:08 UTC
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Raw Message
On 2018-06-28 13:30, Jörg "Yadgar" Bleimann wrote:
> Hi(gh)!
>
> On 26.06.2018 19:37, Joerg wrote:
>
>> Andere Tachos haben schonmal Funkprobleme, wenn es durch suppiges
>> Gelaende geht, wo Modder vom MTB runtertropft. Cateye Padrone hingegen
>> nicht. Allerdings kriegt der den Rappel, wenn nahe unserem Haus
>> zuviele Flugzeuge "left base" zur Landung eindrehen und die Piloten
>> das ankuendigen. Dann stuelpe ich ein Stueck Alufolie drueber, kein Witz.
>>
>
> Interessant... gehen eure Pumas eigentlich auch in Sümpfe? Von "Florida
> panthers" ist das ja bekannt, aber in Kalifornien?
>

Auch die bleiben dann wohl eher auf Wegen, wo ihre Taetzchen nicht zu
feucht werden.

https://www.youtube.com/watch?v=O16kGZ-Gm74

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
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