Discussion:
Schwerer Unfall mit Radlern: Ursache unklar
(zu alt für eine Antwort)
Ulla Wischnewski
2018-05-14 07:57:15 UTC
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Klein Köris (dpa). Nach dem schweren Unfall mit einer vierköpfigen
Radfahrergruppe in Brandenburg ist die Ursache weiter unklar. „Der
Autofahrer konnte bisher noch nicht vernommen werden“, sagte ein
Polizeisprecher. Der 81-jährige Unfallverursacher hatte einen Schock
erlitten und musste stationär behandelt werden. Die lebensgefährlich
verletzten Radler liegen im Krankenhaus. Der Autofahrer war mit seinem
Wagen in die Gruppe gerast. Zeugen sagten nach Polizeiangaben aus, dass
der Autofahrer zu weit rechts gefahren sei und die Radfahrer am Rand der
Bundesstraße in voller Fahrt getroffen habe.



Radwege retten Menschenleben. Wenn nicht machbar, könnte man Straßen
stundenweise sperren, damit nur Radler oder nur Autos fahren können.

Ulla
Christian Steins
2018-05-14 08:07:28 UTC
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Post by Ulla Wischnewski
Radwege retten Menschenleben.
Im Einzelfall ja, in der statistischen Summe: nein.

Christian
Martin Gerdes
2018-05-15 22:20:52 UTC
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Post by Christian Steins
Post by Ulla Wischnewski
Radwege retten Menschenleben.
Im Einzelfall ja, in der statistischen Summe: nein.
Don't feed the troll!
Joerg Fischer
2018-05-15 06:54:07 UTC
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Post by Ulla Wischnewski
erlitten und musste stationär behandelt werden. Die lebensgefährlich
verletzten Radler liegen im Krankenhaus. Der Autofahrer war mit seinem
Inzwischen ist eine der Schwerverletzten verstorben. :-|
Post by Ulla Wischnewski
der Autofahrer zu weit rechts gefahren sei und die Radfahrer am Rand der
Bundesstraße in voller Fahrt getroffen habe.
Tscha. Man fährt auch nicht mit dem Rad auf der Bundesstraße.
Post by Ulla Wischnewski
Radwege retten Menschenleben.
Gerade an Straßen mit hohen Geschwindigkeiten. Ich ärgere mich auch
jedesmal wenn eine Straße außerhalb von Ortschaften aufwendig saniert
wird und _wieder_ wird kein Radweg gebaut. Sollte man gesetzlich
vorschreiben. Gemischter Verkehr auf der Dorfstraße bei Tempo 30 mag
noch angehen.
Post by Ulla Wischnewski
Wenn nicht machbar, könnte man Straßen stundenweise sperren, damit
nur Radler oder nur Autos fahren können.
Kenn ich vom Stilfser Joch. Das ist einen Tag (Oder ein Wochenende?)
im Jahr für Autoverkehr gesperrt, und dann können sich die Radler
austoben.

Tschau, Jörg
--
There are only 10 types of people in the world:
Those who understand binary, and those who don't...
Matthias Frank
2018-05-15 07:11:10 UTC
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Post by Joerg Fischer
Post by Ulla Wischnewski
der Autofahrer zu weit rechts gefahren sei und die Radfahrer am Rand der
Bundesstraße in voller Fahrt getroffen habe.
Tscha. Man fährt auch nicht mit dem Rad auf der Bundesstraße.
Kennst du Dieter Nuhr?
Joerg Fischer
2018-05-15 17:34:17 UTC
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Post by Matthias Frank
Post by Joerg Fischer
Tscha. Man fährt auch nicht mit dem Rad auf der Bundesstraße.
Kennst du Dieter Nuhr?
Fährt der auch nicht mit dem Rad auf der Bundesstraße? Oder wolltest
_Du_ nur mal unqualifiziert das Maul aufreißen?

Tschau, Jörg
--
There are only 10 types of people in the world:
Those who understand binary, and those who don't...
Thomas Sçhlueter
2018-05-15 09:30:24 UTC
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Post by Joerg Fischer
Man fährt auch nicht mit dem Rad auf der Bundesstraße.
Man fährt auch nicht mit dem Auto auf der Autobahn. Die 81-jährigen
schlagen überall zu:

<https://www.ka-news.de/region/pforzheim/Pforzheim~/Toedlicher-Unfall-auf-der-A8-81-Jaehrige-rast-in-Stauende;art6217,2194864>

Tom
Chr. Maercker
2018-05-16 10:30:21 UTC
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Post by Joerg Fischer
Tscha. Man fährt auch nicht mit dem Rad auf der Bundesstraße.
Es sind eh nicht viele, die das machen, egal ob mit oder ohne "Radweg".
So wenige, dass sie zwar viel Gedöns erzeugen, wenn mal was passiert,
aber keinerlei statistische Masse zusammen bringen.
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Thomas Sçhlueter
2018-05-16 12:05:44 UTC
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Post by Chr. Maercker
Post by Joerg Fischer
Tscha. Man fährt auch nicht mit dem Rad auf der Bundesstraße.
Es sind eh nicht viele, die das machen,
Woher weißt du das? Kennst du alle Bundesstraßen Deutschlands und ihre
Verkehrsstärken aus eigener Anschauung?
Die B179 östlich von Klein Köris hat eine DTV von nur 2.700 KFZ mit 7%
Schwerlastanteil <http://www.b30-oberschwaben.de/html/datenbank.html>
(bei Straße "B179" eingeben).

Weite Teile dieser Strecke sind in Gmaps bei aktivierter
"Fahrrad"-Ansicht grün gepunktet (und damit für Radverkehr empfehlenswert).
Post by Chr. Maercker
egal ob mit oder ohne "Radweg".
So wenige, dass sie zwar viel Gedöns erzeugen, wenn mal was passiert,
aber keinerlei statistische Masse zusammen bringen.
Dein Denkfehler besteht darin, dass du Radfahrer gesondert zählst. Wer
so argumentiert, könnte auch auf die Idee kommen, dass z.B. Trabants in
der brandenburgischen Pampa zwar viel Gedöns erzeugen, wenn ihnen einer
reinsemmelt, aber ansonsten ihr Unfallrisiko dort irrelevant sei, weil
sie schließlich (im Gegensatz zu den millionenfach fahrenden "richtigen"
PKW) keinerlei "statistische Masse" mehr zusammenbrächten.

Denke also nicht "Radfahrer" (und damit "Notwendigkeit
fahrradspezifischer Gefahrenabwehr", AKA "Radwegebau") sondern
"Verkehrsteilnehmer", und die Masse der Opfer ist nicht mehr gar so
klein. Außerdem ist die Art der gebotenen Gegenmaßnahme dann automatisch
eine ganz andere.

Der Unfall in Klein Köris war kein *Fahrrad*unfall, sondern ein banaler
*Auto*unfall, von dem diesmal zufälligerweise Menschen auf Fahrrädern
betroffen waren. Sowas in der Art würde deshalb ohne allgemeine
Verkehrsberuhigung aus den gleichen Ursachen und von der gleichen
Risikogruppe verübt ungebrochen weiterhin verursacht werden, selbst wenn
wir das Radfahren auf Landstraßen gesetzlich ganz verbieten würden.

Solchen Zombies möchte ich auch nicht mit meinem Auto begegnen.

Tom
Chr. Maercker
2018-05-16 15:37:49 UTC
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Raw Message
Post by Thomas Sçhlueter
Post by Chr. Maercker
Es sind eh nicht viele, die das machen,
Herrgotnochmal-Anteilig!!!
Post by Thomas Sçhlueter
Woher weißt du das? Kennst du alle Bundesstraßen Deutschlands und ihre
Verkehrsstärken aus eigener Anschauung?
Die B179 östlich von Klein Köris hat eine DTV von nur 2.700 KFZ mit 7%
Schwerlastanteil <http://www.b30-oberschwaben.de/html/datenbank.html>
(bei Straße "B179" eingeben).
Weite Teile dieser Strecke sind in Gmaps bei aktivierter
"Fahrrad"-Ansicht grün gepunktet (und damit für Radverkehr empfehlenswert).
Trotzdem lächerlich, was im Vergleich zu Städten, Touri-Wegen, sonstige
Landstraßen, ... auf Bundestraßen un Radfahrern nterwegs ist.
Post by Thomas Sçhlueter
Dein Denkfehler besteht darin, dass du Radfahrer gesondert zählst.
Ich gehe von bekannten Schätzungen aus, die den gesamten Radverkehr
außerorts, also Landstraßen *und* Touri-Wege betreffen. Für
Bundesstraßen kommt da beim besten Willen keine statistisch verwertbare
Masse zusammen, die zu signifikant weniger Fahrradunfällen führen könnte.
Post by Thomas Sçhlueter
so argumentiert, könnte auch auf die Idee kommen, dass z.B. Trabants in
der brandenburgischen Pampa zwar viel Gedöns erzeugen, wenn ihnen einer
reinsemmelt, aber ansonsten ihr Unfallrisiko dort irrelevant sei, weil
sie schließlich (im Gegensatz zu den millionenfach fahrenden "richtigen"
PKW) keinerlei "statistische Masse" mehr zusammenbrächten.
So ähnlich: es sind viel zu wenig Trabants in der brandenburgischen
Pampa unterwegs als dass sich Trabi-Unfälle deutlich senken ließen,
selbst wenn man sich heftigst um sie kümmern würde. Obendrein passiert
es im Falle Fahrräder mit ungeeigneten Methoden.
Post by Thomas Sçhlueter
Denke also nicht "Radfahrer" (und damit "Notwendigkeit
fahrradspezifischer Gefahrenabwehr", AKA "Radwegebau") sondern
"Verkehrsteilnehmer", und die Masse der Opfer ist nicht mehr gar so
klein. Außerdem ist die Art der gebotenen Gegenmaßnahme dann automatisch
eine ganz andere.
Dass es *insgesamt* jede Menge und vor allem schwere(re) Unfälle
außerorts gibt, weiß ich. Nur sind gerade an denen besonders selten
Radfahrer beteiligt, weil dort einfach zu wenige vorhanden sind.
Post by Thomas Sçhlueter
Der Unfall in Klein Köris war kein *Fahrrad*unfall, sondern ein banaler
*Auto*unfall, von dem diesmal zufälligerweise Menschen auf Fahrrädern
betroffen waren. Sowas in der Art würde deshalb ohne allgemeine
Verkehrsberuhigung aus den gleichen Ursachen und von der gleichen
Risikogruppe verübt ungebrochen weiterhin verursacht werden, selbst wenn
wir das Radfahren auf Landstraßen gesetzlich ganz verbieten würden.
OK, wir sind uns also einig, dass auf Landstraßen keine *besonderen*
Maßnahmen für, richtiger gegen, Radfahrer notwendig sind, sondern
generelle Unfallprävention angesagt ist.
Post by Thomas Sçhlueter
Solchen Zombies möchte ich auch nicht mit meinem Auto begegnen.
Das ist genau der Grund, weswegen ich es inzwischen ablehne, Autofahrer
*nur* wegen vorsätzlicher Delikte gegen Radfahrer zu verfolgen und aus
dem Verkehr zu ziehen.
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Martin Gerdes
2018-05-22 22:12:13 UTC
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Raw Message
Post by Chr. Maercker
Post by Thomas Sçhlueter
Der Unfall in Klein Köris war kein *Fahrrad*unfall, sondern ein banaler
*Auto*unfall, von dem diesmal zufälligerweise Menschen auf Fahrrädern
betroffen waren. Sowas in der Art würde deshalb ohne allgemeine
Verkehrsberuhigung aus den gleichen Ursachen und von der gleichen
Risikogruppe verübt ungebrochen weiterhin verursacht werden, selbst wenn
wir das Radfahren auf Landstraßen gesetzlich ganz verbieten würden.
OK, wir sind uns also einig, dass auf Landstraßen keine *besonderen*
Maßnahmen für, richtiger gegen, Radfahrer notwendig sind, sondern
generelle Unfallprävention angesagt ist.
Da sind wir uns sicherlich einig.
Post by Chr. Maercker
Post by Thomas Sçhlueter
Solchen Zombies möchte ich auch nicht mit meinem Auto begegnen.
Das ist genau der Grund, weswegen ich es inzwischen ablehne, Autofahrer
*nur* wegen vorsätzlicher Delikte gegen Radfahrer zu verfolgen und aus
dem Verkehr zu ziehen.
Der Autofahrer hat einen ziemlich dummen Unfall verursacht, aus dem man
den Schluß ziehen sollete, seine generelle Fahrtauglichkeit zu
untersuchen.

Deine Anmerkung halte ich ansonsten für eine Spitzfindigkeit. Die
Verkehrsüberwachung ist auf einem derart niedrigen Stand, daß die
Rennleitung in jedem Fall so gut wie keine Verkehrsdelikte verfolgen
kann, einfach deswegen, weil sie im Verkehr so gut wie nicht präsent
ist.

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